ROM – Der italienische Europaminister Rocco Buttiglione hat wieder zugeschlagen: Er behauptet, Daniel Cohn-Bendit sei pädophil und ausserdem ein Lügner.
Nachdem Rocco Buttiglione Homosexualität als Sünde bezeichnet und die Frauen auf Rolle der Mutter und Hausfrau verwiesen hat, sorgt der Berlusconi-Freund erneut für Wirbel. Diesmal hatte er den Vorsitzenden der Grünen-Fraktion im Europaparlament, Daniel Cohn-Bendit, im Visier.
«Es ist bekannt, das Cohn-Bendit pädophil ist. In einer Biografie erzählt er von seinen ersten Erfahrungen als Lehrer in einer alternativen Volksschule. Er berichtet über eine pädophile Annäherung an seine Schüler», erklärte Buttiglione bei einer Konferenz in der süditalienischen Stadt Bari.
Woher rührt diese Aversion gegen Cohn-Bendit? Der Papst-Berater und italienische Europaminister hätte eigentlich als italienischer EU-Justiz- und Innenkommissar im Team von EU-Kommissionschef Jose Manuel Durao Barroso Platz nehmen wollen. Doch wegen seinen verbalen Attacken auf Homosexuelle und Frauen wurde nichts daraus.
Schuld daran ist seiner Meinung nach einzig und allein Daniel Cohn-Bendit. «Ein Pädophiler verjagt einen Christen aus der EU-Kommission. Mein Fall ist eine Schande für die italienische und europäische Linke», polterte Buttiglione und fügt hinzu: «Im Gegensatz zu Cohn-Bendit und anderen Mitgliedern der Linken erzähle ich keine Lügen, sondern berichte begründete Tatsachen.»
Cohn-Bendit selbst reagierte gelassen auf diese Anschuldigungen: «Buttiglione sollte ein bisschen mehr schlafen und ruhig bleiben», war seine trockene Antwort. Zum Vorwurf, er sei pädophil, sagte er nichts weiter.
Der Vorsitzenden der Grünen-Fraktion im Europaparlament war allerdings schon sehr erstaunt, dass er vom Berlusconi-Freund so heftig attackiert wurde. Er habe bis jetzt eigentlich ein freundschaftliches Verhältnis zu Buttiglione gepflegt, sagt er. Und an der besagten Kommissionssitzung im Europaparlament, bei der Buttiglione unter Beschuss geraten war, sei er nicht einmal anwesend gewesen.
In Italien nahm man die Entgleisung des Christdemokraten weniger locker. «Der Europaminister ist ein vulgärer Verleumder, er sollte zurücktreten», so der Chef der italienischen Grünen, Alfonso Pecoraro Scanio. Er rief Buttiglione auf, sich sofort bei Cohn- Bendit zu entschuldigen.
Die oppositionellen Linksdemokraten mahnten den Papst-Berater, er müsse seine Worte sofort zurückzunehmen. Und auch der Homosexuellen-Verband Arcigay schaltete sich ein: «Buttiglione ist nicht von einem Pädophilen, sondern von einer demokratischen Abstimmung des Europaparlaments verjagt worden.»
Quelle
Nachdem Rocco Buttiglione Homosexualität als Sünde bezeichnet und die Frauen auf Rolle der Mutter und Hausfrau verwiesen hat, sorgt der Berlusconi-Freund erneut für Wirbel. Diesmal hatte er den Vorsitzenden der Grünen-Fraktion im Europaparlament, Daniel Cohn-Bendit, im Visier.
«Es ist bekannt, das Cohn-Bendit pädophil ist. In einer Biografie erzählt er von seinen ersten Erfahrungen als Lehrer in einer alternativen Volksschule. Er berichtet über eine pädophile Annäherung an seine Schüler», erklärte Buttiglione bei einer Konferenz in der süditalienischen Stadt Bari.
Woher rührt diese Aversion gegen Cohn-Bendit? Der Papst-Berater und italienische Europaminister hätte eigentlich als italienischer EU-Justiz- und Innenkommissar im Team von EU-Kommissionschef Jose Manuel Durao Barroso Platz nehmen wollen. Doch wegen seinen verbalen Attacken auf Homosexuelle und Frauen wurde nichts daraus.
Schuld daran ist seiner Meinung nach einzig und allein Daniel Cohn-Bendit. «Ein Pädophiler verjagt einen Christen aus der EU-Kommission. Mein Fall ist eine Schande für die italienische und europäische Linke», polterte Buttiglione und fügt hinzu: «Im Gegensatz zu Cohn-Bendit und anderen Mitgliedern der Linken erzähle ich keine Lügen, sondern berichte begründete Tatsachen.»
Cohn-Bendit selbst reagierte gelassen auf diese Anschuldigungen: «Buttiglione sollte ein bisschen mehr schlafen und ruhig bleiben», war seine trockene Antwort. Zum Vorwurf, er sei pädophil, sagte er nichts weiter.
Der Vorsitzenden der Grünen-Fraktion im Europaparlament war allerdings schon sehr erstaunt, dass er vom Berlusconi-Freund so heftig attackiert wurde. Er habe bis jetzt eigentlich ein freundschaftliches Verhältnis zu Buttiglione gepflegt, sagt er. Und an der besagten Kommissionssitzung im Europaparlament, bei der Buttiglione unter Beschuss geraten war, sei er nicht einmal anwesend gewesen.
In Italien nahm man die Entgleisung des Christdemokraten weniger locker. «Der Europaminister ist ein vulgärer Verleumder, er sollte zurücktreten», so der Chef der italienischen Grünen, Alfonso Pecoraro Scanio. Er rief Buttiglione auf, sich sofort bei Cohn- Bendit zu entschuldigen.
Die oppositionellen Linksdemokraten mahnten den Papst-Berater, er müsse seine Worte sofort zurückzunehmen. Und auch der Homosexuellen-Verband Arcigay schaltete sich ein: «Buttiglione ist nicht von einem Pädophilen, sondern von einer demokratischen Abstimmung des Europaparlaments verjagt worden.»
Quelle
Soso,Buttiglione ist also ein Lügner?
wie erklären sich dann die Grünen folgende Aussagen aus der Biographie Cohn-Bendits?
"Ich hatte schon lange Lust gehabt, in einem Kindergarten zu arbeiten." Es sei eine "fantastische Erfahrung" mit den Kindern im Alter von zwei bis fünf Jahren gewesen. Er wollte unbedingt von den Kindern akzeptiert werden und habe alles getan, daß die Kinder "von mir abhängig wurden". "Mein ständiger Flirt mit allen Kindern nahm bald erotische Züge an. Ich konnte richtig fühlen, wie die kleinen Mädchen von fünf Jahren schon gelernt hatten, mich anzumachen. Es ist kaum zu glauben. Meist war ich ziemlich entwaffnet." Völlig klar: "Einige Kinder haben ihren Eltern oft beim Vögeln zugesehen."
Und weiter:
"Es ist mir mehrmals passiert, daß einige Kinder meinen Hosenlatz geöffnet und angefangen haben, mich zu streicheln. Ich habe je nach den Umständen unterschiedlich reagiert, aber ihr Wunsch stellte mich vor Probleme. Ich habe sie gefragt: ‘Warum spielt ihr nicht untereinander, warum habt ihr mich ausgewählt und nicht andere Kinder?’
Aber wenn sie darauf bestanden haben, habe ich sie dennoch gestreichelt."
Aber natürlich ist er nicht Pädophil... -.-
wie erklären sich dann die Grünen folgende Aussagen aus der Biographie Cohn-Bendits?
"Ich hatte schon lange Lust gehabt, in einem Kindergarten zu arbeiten." Es sei eine "fantastische Erfahrung" mit den Kindern im Alter von zwei bis fünf Jahren gewesen. Er wollte unbedingt von den Kindern akzeptiert werden und habe alles getan, daß die Kinder "von mir abhängig wurden". "Mein ständiger Flirt mit allen Kindern nahm bald erotische Züge an. Ich konnte richtig fühlen, wie die kleinen Mädchen von fünf Jahren schon gelernt hatten, mich anzumachen. Es ist kaum zu glauben. Meist war ich ziemlich entwaffnet." Völlig klar: "Einige Kinder haben ihren Eltern oft beim Vögeln zugesehen."
Und weiter:
"Es ist mir mehrmals passiert, daß einige Kinder meinen Hosenlatz geöffnet und angefangen haben, mich zu streicheln. Ich habe je nach den Umständen unterschiedlich reagiert, aber ihr Wunsch stellte mich vor Probleme. Ich habe sie gefragt: ‘Warum spielt ihr nicht untereinander, warum habt ihr mich ausgewählt und nicht andere Kinder?’
Aber wenn sie darauf bestanden haben, habe ich sie dennoch gestreichelt."
Aber natürlich ist er nicht Pädophil... -.-
Das steht tatsächlich in der Biographie? Ist der wirklich so dumm? *kopfschüttel*
Was aber nichts dran ändert, dass Buttiglione die absolut falsche Besetzung für den Posten eines EU-Komissars gewesen ist.
Warum?Weil er seine Meinung frei geäußert hat?
Warum sollte er ungeeignet sein,aber z.B. Jemand der Polizisten schwer verletzt hat Vizebundeskanzler werden kann?Oder ein ehemaliger RAF-Anwalt der Innenminster geworden ist.
Buttigliones Meinung zur Homosexualität ist in erster Linie wohl egal.Es käme er darauf van,was er für Politik betreiben dürfte.
Warum sollte er ungeeignet sein,aber z.B. Jemand der Polizisten schwer verletzt hat Vizebundeskanzler werden kann?Oder ein ehemaliger RAF-Anwalt der Innenminster geworden ist.
Buttigliones Meinung zur Homosexualität ist in erster Linie wohl egal.Es käme er darauf van,was er für Politik betreiben dürfte.
Die Frage war nicht ob es legitim ist, dass Fischer Außenminister und Schily Innenminister ist.
Wobei man vielleicht sagen muss, dass Schily in vielen Dingen der CDU viel näher steht, als seiner eigenen Partei.
Sondern die Frage ist, ob Buttiglione wenn er sich derartige Entgleisungen leistet tragbar ist.
Klar man muss Homosexuelle nicht mögen und ich verstehe durchaus, dass man dagegen auch Abneigung empfinden kann, aber als Politker sollte man gelernt haben sich diplomatisch auszudrücken.
Und Schwuchtel ist ein Ausdruck, denn kein Politiker in den Mund nehmen sollte.
Wobei man vielleicht sagen muss, dass Schily in vielen Dingen der CDU viel näher steht, als seiner eigenen Partei.
Sondern die Frage ist, ob Buttiglione wenn er sich derartige Entgleisungen leistet tragbar ist.
Klar man muss Homosexuelle nicht mögen und ich verstehe durchaus, dass man dagegen auch Abneigung empfinden kann, aber als Politker sollte man gelernt haben sich diplomatisch auszudrücken.
Und Schwuchtel ist ein Ausdruck, denn kein Politiker in den Mund nehmen sollte.
wer is cohn-bendit überhaupt?kann mich mal kurz wer aufklären?ansonsten finde ich dass man politik und privatleben trennen sollte..es kommt auf die politik an..ob er nun mit nem mann oder mit ner frau zusammen lebt kann einem doch egal sein!
"wer is cohn-bendit überhaupt?kann mich mal kurz wer aufklären?ansonsten finde ich dass man politik und privatleben trennen sollte..es kommt auf die politik an..ob er nun mit nem mann oder mit ner frau zusammen lebt kann einem doch egal sein!"
Der Meinung bin ich auch, solange die Person "gute" Politik "macht", ist es mir ganz egal, ob der/die jetzt schwul ist.
Der Meinung bin ich auch, solange die Person "gute" Politik "macht", ist es mir ganz egal, ob der/die jetzt schwul ist.
Wenn Cohn-Bendit wirklich pädophil ist und mit seinen Schülern so umgegangen ist, wie es in dem angeblichen Biographieauszug steht, dann ist das ein Fall für die Polizei. Es ist aber nichts, dass man öffentlich im Europaparlament äußern sollte, und wenn man das doch tut dann ist das Verleumdung oder wenigstens Rufschädigung.
Auf mich macht Buttiglione den Eindruck eines schlechten Verlierers, der einfach nicht verkraften kann dass bei uns keine amerikanischen Verhältnisse herrschen und Politik und Religion getrennt werden und der sich jetzt an seinem Nachfolger rächen will.
Auf mich macht Buttiglione den Eindruck eines schlechten Verlierers, der einfach nicht verkraften kann dass bei uns keine amerikanischen Verhältnisse herrschen und Politik und Religion getrennt werden und der sich jetzt an seinem Nachfolger rächen will.
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