Gentest - freiwillig? (Gesellschaft)

Gentest - freiwillig? (Gesellschaft)

Immer mehr wird von freiwilligen Gentests geredet. Was haltet ihr davon ? Soll jeder einen machen um so Verbrechen vorzubeugen, bzw. schneller auf die Spur der Täter zu kommen ?
Ich finde die Idee sehr gut und meiner Meinung nach hätte man das längst durchziehen können. Wer weiß wie viele Verbrechen dann schon aufgeklärt wären, bzw. erst gar nicht gewesen wären.
Also ich hab nix zu verbergen.
Ich bin gegen die Gentests. Da stecken lauter Informationen über mich drin.
Außerdem bin ich unschuldig. :)
Ich bin auch für Gentests. Man kann sie direkt bei der Geburt anlegen, sollte doch kein Poblem sein.

Und es geht nicht darum, was man damit schlechtes machen kann, sondern der Nutzen überwiegt. Wäre die Angst vor möglichen negativen Folgen ausschlaggebend, dann dürfte man auch keine Autos mehr produzieren. Mit denen kann man immerhin Menschn überfahren.
Und wenn ich mich beim öffentlichen Dienst bewerbe, werden die Informationen mal eben abgefragt, ob ich auch schön gesund bin, oder was? Von da ist es dann nur ein kleiner Schritt, bis auch Wirtschaftsunternehmen die Infos gegen dick Kohle bekommen (besser bekannt als Bestechung/Korruption). Ich bin dagegen.
In der Sächsischen Zeitung war dazu mal ein Artikel. Naja, ich kriege ihn nicht mehr ganz zusammen, aber es war die rede davon, dass für einen kriminaltechnischen Gentest nur diese Abschnitte der DNA verwendet werden, die "unnütz" sind ("Genmüll" stand da). Und für einen medizinischen Gentest (Klärung von Erbkrankheiten) würden eben jene Abschnitte verwendet, auf der die nützlichen Genabschnitte liegen.
In der probe, die man abgibt, sind aber beide teile dabei. und wer weiß schon, dass sie sich nicht auch beide Teile mal anschauen.

@3DKing
Werden von jedem Menschen Fingerabdrücke genommen, nachdem er geboren wurde? Von mir wollte keiner einen haben. Warum jetzt ausgerechnet bei gentests anders verfahren. Von mir aus sollen sie das bei jedem bereits straffällig gewordenen machen. Der Großteil der Menschen wird aber in seinem Leben kein schwerwiegendes Verbrechen begehen.

Ich werde nicht bei einem freiwilligen Gentest mitmachen. Wenn ich unschuldig bin, können die mir auch nix nachweisen. Und wenn ich schuldig bin, na dann erst recht nicht, wie blöd kann man sein?
Wer das machen will, der kann das so oder so. Bei Henkel werden bei den Azubis Drogentests in unregelmäßigen Abständen gemacht. DIe Mitarbeiter da auf ihre Gene zu untersuchen ist doch nichtmal mehr 'ne Kleinigkeit.

Und wie gesagt: Autos darf man dann auch nicht mehr verkaufen. Mit denen ist es ja noch einfach Schindluder zu treiben. Was ist schon ein Lenkradschwenker im Vergleich zu einem Gentest?
Ich bin dagegen. Schon allein vom Prinzip her... Könnte man sich ja auch gleich einen GPS-Chip oder sowas einpflanzen...
Dann weiss man zusätzlich wann man wo war! Ist also genauer. Smiley
Wenns freiwillig ist:
Wenn die dann jemanden schnappen wollen, müssten die Täter schon zum Test kommen, aber keiner würde da freiwillig hingehen, ausser er is wirklich dämlich.
Meine Gene kriegen die aber nie.
"Meine Gene kriegen die aber nie."

Zitat aus "The Simpsons": Wieso glauben Sie das Geld im Umlauf ist?

Smiley
Freiwillig würde ich meine Gene nicht speichern lassen!

Alleine deshalb schon weil ich viel in der Gegend rum komme und wahrscheinlich an vielen Orten mal ein Haar, eine Wimper, oder eine Hautschuppe verliere.

Wenn dann z.B. (überspitzt) bei Mc Donalds mal ein Amokschütze um sich schoss, dann werden erstmal alle verhaftet (oder zumindest verdächtigt) die an irgendeinem Colabecher ihre DNA hinterlassen haben und müssen wohl stundenlange Verhöre über sich ergehen lassen...

Was anderes ist das natürlich wenn jemand z.B. erwiesenermasen schon mal ein Gewalt, oder Sexualverbrechen begangen hat, derartig Vorbestrafte müssen natürlich unbedingt in der Gendatei regestriert werden!
Ersttäter kann man glaub ich eh nicht wirklich abschrecken mit so einer Gendatei...
aaaaja is klar
Obake besitzt du auch ein Gehirn zum Denken?
Scheint nämlich nicht so, überleg erst ma, wie ich das mein. Und was soll das mitm Geld?
Deine Gene hinterlässt du überall.
Bei JEDEM Arztbesuch, um Blut abzunehmen. Bei den Militärtest's. Bei den Gesundheitschek's in den Schulen. Beim Zahnarzt. Mit jedes Haar das du verlierst...

Viel Spass beim Versuch sie zu verstecken. Ärtze, Militärfutzi's, Schulen... Alle besitzen ALLE deine Daten. (soviel zum "denken")
Wie wärs mit: freiwillig gib ich die net her. Bei Gesundheitschecks Gene sammeln? Wie soll das gehen? na erklär mal z.B. In der Schule.
Fasst du ne Dose an, dann sind da nur deine Fingerabdrücke drauf.
An deinen Fingerabdrücken klebt auch DNA. Aber so war's nicht gemeint.

Bei Gesundheitstest gibt es so Sachen, die man Blutbroben nennt... Oder kennst du das hübsche "Sag mal Aaaaaaaah"? Es klebt dann genug Genmaterial in Form von Speichel am Stäbchen, dass man dich sogar klonen könnte... Smiley

Das Erbmaterial (die Gene) sind eigentlich in jeder Zelle vorhanden. Jedesmal wenn du dich Impfen lässt, (und ohne Impfungen wird man nicht weit kommen) musst du dich "pieksen" lassen, und voilá, Genetische Struktur und Personalien schön zusammen...

Wenn der Staat Gene will, bekommt der Stadt auch die Gene. Egal wie sehr man sich darüber aufregt.
Nein, denn der Staat ist das Volk.
Da sowieso jeder von euch denkt, dass Gentests nicht verhindert werden können, warum setzt ihr euch dann nicht direkt für geregelte und gut kontrollierte Gendatenbanken auf freiwilligem Niveau ein?

Aus Prinzip Nein sagen ist doch Müll.
Ich kann mich dran erinnern, als es in einer Kleinstadt mal ein Gentest gab für alle. Somit wollte die Polizei einen Mörder auf die Schliche kommen. Ist denen auch gut gelungen, denn der Täter hat sich verdächtig gemacht indem er nicht zum Test erschien.
Die Leute, die in dieser Kleinstadt leben, konnten sich wohl eher in die verzweifelte Lage der Eltern versetzen, die Ihr Kind durch ein Mord verloren hatten.
Die hatten bestimmt kein Problem mit den Test.
Ich glaube die meisten Neinsager machen sich zu viel Gedanken, daß man ihnen irgend was anhaben könnte, nur weil man ein paar Informationen mehr von sich gibt, was man doch so oder so tut.
Immerhin seid ihr alle im Internet unterwegs und ihr lauft bestimmt nicht mit Handschuhen rum um eventuelle Fingerabdrücke zu vermeiden.
Man kann übrigens so nicht nur Verbrechen viel schneller auf die Spur kommen, sondern auch Krebspatienten helfen. Beispiel Knochenmark spenden.
Also ich finde Leben retten geil.
Die Patienten sollen ihre Gene selbst spenden. Wenn die Gentechnik endlich so funktioniert wie sie verspricht, kann man ohne weiteres die Gene des Patienten nehmen, und alles benötigte herbeiklonen.
Ich finde es besser, bei verlohrenen Körperteilen und so, meine eigenen zurückzubekommen, als fremde, die der Körper bloss unter Drogen annimmt.
(Augen lassen sich ja bereits klonen, hiess es mal)

Und Polizeithorien wie "man fäng Verbrecher besser", sind ja Quatsch...
Es stellen sich ja alle paar Tage neue "falsch-Verurteilte" heraus, noch vor Gendatenbank. Wieso? Weil der eine oder andere Fingerabdruck irgendwo auftauchte. Gene tauchen viel öfter auf...
Also müsste die Quote steigern.

BSP:
Ich töte jetzt mal irgendeinen verheirateten Mann. Tatwaffe (ohne Fingerabdrücke, da Handschuhe) und ein paar Handschuhe der Ehefrau (die locker zu finden sein werden) schmeisse ich im Mülleimer.
Die Polizei kommt, und durchstöbert alles, wie gewohnt...

Finden aber die Waffe, fingerabdruckfrei, und wissen, man hat Handschuhe benutzt. Dann finden sie noch ein paar Handschuhe. Logische Überlegung ---> GENTEST
Gentest sagt dann, die wurden 99% von der Ehefrau getragen. Was passiert wohl dann? -.-
Obake, es geeine Worst-CAse-Szenarien. Es geht um die Verbesserung der Polizeiarbeit.

Und du vergisst etwas: Im Zweifel für den Angeklagten.

Nicht immer gleich schwarz malen.
Ein Gentest alleine sagt noch lange nix über Schuld oder Unschuld aus. Es zählen auch Indizien, andere Beweise, Alibies usw.
Zu einen schuldigen fürt lange nicht nur ein Gentest.
Es gibt immer eine zusammenhängende Geschichte, die geklärt werden muß.
Und wenn da ein Gentest endlich Aufschluß geben kann, dann ist das ok.
Die Jungs von der Kriminalpolizei haben sich dabei schon was gedacht und es hat letztendlich zum Ergebnis/Mörder geführt. Das ist heute Gang und Gebe.
Es wurden so übrigens auch Morde geklärt, die Jahrzehnte lang her sind.
Es gibt immer eine zusammenhängende Geschichte, die geklärt werden muß.

Wir haben ja eine fast 0% Quote auf Psychopaten und Idioten, die aus "Spass" töten. Sowie Auftragskiller, die sind ja auch ausgestorben.

Und irgendwie vertraut ihr hier alle darauf, dass so ein Gentest einen Menschen 100% identifizieren kann!

"Natürlich hat es schon perfekte Morde gegeben - sonst wüßte man ja etwas von ihnen."
[Zitat: Alfred Hitchcock, britischer Regisseur, 1899-1980]
Was willst du überhaupt? Du hast Angst vor dem Worst-Case, aber dann dürftest du schon garnicht an elektrischen Geräten sitzen oder auf die Strasse gehen.
Der "Worst Case" als "daily case":

"Laboratorien welche andere Methoden als direktes Sequenzieren oder DHPLC für die molekulargenetische Diagnostik benutzen müssen sich bewusst sein, dass sie bis zu 40% von funktionell relevanten Mutationen übersehen und somit falsch negative Testergebnisse ihren Patienten übermitteln können."

Die Realität muss ja furchtbar sein... wenn man sie als "worst case" und absolut unwahrscheinlich abstempelt.
D.H. nur, dass wir bei direkter Sequenzierung bleiben.
Die blosse heutige Existenz anderer Versuchsreihen, die falsche Ergebnisse liefern, sollte Grund genug sein eine gewisse Naivität zu erkennen. Wenn das aber nicht der Fall ist, wechseln wir doch zu einen anderem alltäglichen Szenario...

Rund jeder 20. der 55 000 Darmkrebsfälle pro Jahr in Deutschland ist erblich bedingt. Nun sagen wir mal ich hätte eines dieser Krebsgene rumliegen.
Nun bin ich ein Kerngesunder Mensch, der nie trink, raucht, fettiges isst, und keinerlei dieser lustigen Spässe treibt, die Krebs hervorholen. Die Wahrscheinlichkeit das dieses Gen da, ohne weitere Ressourcen (die ich ihn ja nicht biete) ausschlägt, ist ja so gut wie null.
Dann gehen wir mal und lassen unser Leben versichern! Wir sind ja kerngesund und desswegen werden die Beiträge wohl tief sein.
Falsch! Wir zahlen doch lieber am meisten, weil wir ein blödes Gen haben, dass nie "ausbrechen" wird! Jaaaaaaa... Das Leben ist doch toll!
Und der Nachbar, der sich in 2 Jahren ein Tumor fängt, weil er sein Körper misserabel behandelt, zahlt die kleinsten Versicherungsbeiträgen. Wieso? Na weil er dieses Gen nicht hat. Gerechtigkeit in seiner reinsten Form!
Also daß ein Gentest nie 100% Aussagekräftig ist, ist mir durchaus bewusst. Vor allem wenn man das auf die gesammte Menschheit bezieht.
In den Beispiel von mir oben wäre mir das aber egal.
Kleinstadt - wieviel Doppelgänger gibts da wohl ? Vor allem wenn sich der betroffene vorm Test drücken will :)
Es geht nicht direkt immer darum sofort den Täter alleine durch den Gentest auffliegen zu lassen. Die Polizei will auch wissen wo sie suchen muss.
Und die Fakten sprechen nun mal dafür daß Gentests gut für die Welt sind.
Die Kleinstadt wird ja wohl nicht gerade das beste Labor besitzen, oder? Eine 40%-Chance den Täter einen Hieb- und Stichfesten Alibi gratis zu liefern.

"Die Polizei will auch wissen wo sie suchen muss."


Jep... In einer gesamten Kleinstadt. (Sauber ausgewählt, jawohl...)
Schonma den Film The 6th Day geguckt?
Die Vorteile solcher Genproben überwiegen.
Wer sagt denn daß das Labor in dieser Stadt sein soll ?
Ich kann mich halt daran erinnern das das Verbrechen in der Kleinstadt verübt wurde, bzw. die Polizei den Mörder dort vermutet/gesucht hat.
Und Fakt ist daß sie ihn mit den Gentest überführt hatten. Ob der Täter ab den Zeitpunkt geständig war weiß ich leider nicht mehr.
"Jep... In einer gesamten Kleinstadt. (Sauber ausgewählt, jawohl...)"
In den Bericht ging es auch darum das derTest auch in größeren Umfang mehrer Täter "überführen" kann, obwohl nur einer in Frage kommt. Das liegt an unseren genetischen Doppelgängern. Aber wenn die Polizei weiß wo sie suchen muß grenzt man die Geschichte ein.
Hast du schon mal gesehen wie solch ein Test verläuft ?
Die in Frage kommenden Leute werden zum Speicheltest gebeten. Und zwar nicht alle am selben Tag, sondern nach und nach. Die "Täter" müssen ihren Arsch bewegen.
Und das geht - schon mehrmals passiert.
Und die Leute die mit sowas ihr Brot verdienen haben einfach mal mehr Ahnung von dieser Materie als ein Obake.
Ich bin gegen Gentest. Da kann ich meine Verbrecherkarriere in den Wind schreiben -.-
"Und die Leute die mit sowas ihr Brot verdienen haben einfach mal mehr Ahnung von dieser Materie als ein Obake."

Na wenn du's lieber von so Jemand hörst:

"- Sensible Daten: DNA-Analysen gewähren Einblick in die Erbanlagen eines Menschen, bis hin zu Krankheiten. Zwar nutzt die Polizei nur den «nicht codierenden» Teil des Genoms, aus dem sich kein Persönlichkeitsprofil erstellen lässt. Doch selbst dieser Teil lässt Rückschlüsse etwa auf die ethnische Herkunft zu. - Missbrauchgefahr: Weil Gendaten weit reichende Informationen über einen Menschen liefern können, ist die Versuchung einer missbräuchlichen Nutzung groß. - Trügerische Gewissheit: DNA-Spuren können nur die Anwesenheit eines Menschen am Tatort, nicht aber seine Täterschaft nachweisen. Schon mit fremden Speichelresten an einem Glas könnten geschickte Täter falsche Spuren legen."

Oder das da ist auch ganz unterhaltsam:

"Eine junge Lehrerin aus Hessen wurde nicht verbeamtet, weil sie einen Gentest ablehnte. Bei der amtsärztlichen Untersuchung hatte der Arzt erfahren, dass in ihrer Familie Menschen an der Huntingtonschen Krankheit, einer tödlich verlaufenden Erbkrankheit, erkrankt sind. Würde die junge Lehrerin einen Gentest machen und ein negatives Ergebnis erhalten, stünde ihrer Verbeamtung nichts mehr im Wege. Ein positiver Test würde für sie jedoch einem Todesurteil gleich kommen. Da die junge Frau ihre Hoffnung nicht verlieren wollte, lehnte sie den Test ab. Jetzt beschäftigt der Fall den Nationalen Ethikrat, schreibt die Frankfurter Allgemeine Zeitung."

Geh' und erklähre du dieser Frau mal, sie kriegt KEINE Stelle, und somit keine Möglichkeit seine Kinder zu ernähren, weil sie evtl. in ca. 30 Jahren stirbt! (und so Verträge werden ja im normalfall auf paar Semester laufen)

Motto: Toll... Die stirbt ja wahrscheinlich in den nächsten 30 Jahren, also können wir sie doch einfach schon jetzt verhungern lassen. Das nennt man "Zeit & Geld sparen". (Sowas nennt u.a. auch "Fortschritt"...)
Mir kommen die Tränen. Verhungern ? Na klar !
Nein, ICH geh nicht hin und erkläre ihr das, denn es ist nicht meine scheiß Idee gewesen. Solange der Vorteil überwiegt, bin ich für Gentests und immer noch f r e i w i l l i g.
Mensch es geht hier darum Morde aufzuklären und zu verhindern und totgeweihte helfen zu können.
Ist bestimmt nicht schön für die Frau, aber tangiert mich weniger als das, was ich im vorigen Satz geschrieben hab.
Manipulieren von Beweismitteln gabs schon immer, egal um was für Beweise es sich handelt.
Sowas weiß sicherlich auch die Polizei.
wir reden von freiwilligen gentests zur Aufklärung von verbrechen und Obake schmettert uns Szenarien entgegen, die an "Gattaca" erinnern.

Öhm, gentests sind nicht 100% sicher. (Frage mich, warum wir dann fingerabdrücke als beweismittel verwenden, aber naja). Diese Nachweise mit genetischem Material sind auch lediglich Indizien! Zu einer guten Polizeiarbeit gehört etwas mehr, als Gentest und fertig.

also nochmal: Gentests werden zur zeit (und zu was anderem wollen wir sie gar nicht haben) gemacht, um als Indiz bei der Täterschaft an einem gewaltverbrechen und zur Abklärung von erbkrankheiten bei schwangerschaften gemacht.
Zu den Erbkrankheiten muss man sagen, dass sowas auch nur freiwillig z. B. bei eheleuten durchgeführt wird, in deren Familien gehäuft Erbkrankheiten auftauchten und die nun wissen wollen, ob ihre Kinder evtl. an einer solchen krankheiten leiden müssten, wenn sie welche bekommen.
Mit nicht 100% kann man auch 99,99...% verstehen. So fallen jedenfalls immer die beliebten Vaterschaftstest aus. Bei Talksendungen übrigens ein begehrtes Thema :)
Mit freiwillig meine ich sowas wie Blut spenden, was auch leider viel zu wenig Menschen tun.
Die Frage stellte ich aus purer Neugier.
Wollte mal sehen wie nah sich die Leute so sind.
Will ja niemanden was aufzwingen. Soll jeder selbst am besten wissen was gut für ihn ist.
Aber in wie fern versetzen sich denn bitte die Fernsehgucker in die Lage der jenigen die im Krankenhaus liegen und an nichts anderes denken als an ein Spender ?
Oder die besagte Kleinstadt; jeder der dort wohnt wollte wohl nichts lieber als den Täter dingfest zu sehen anstatt weiter mit der Gewissheit zu leben einen Mörder ( Kindermörder ) unter sich zu haben, der jederzeit wieder zuschlagen kann.
Es muss leider immer wieder erst was passieren damit was passiert. Ich sage die wenigsten Leute dort hatten spätestens seit dem Mord so ein Problem damit gehabt ein paar Informationen über seine Gene preiszugeben wie es hier der Fall zu sein scheint.
Wer war denn schon mal Bluspenden oder beim HIV-Test ?
Dort gibt man immer seine Infos frei, alle versteht sich.
Und die, die bei solch ein Test waren haben sich bestimmt nicht gerad ne Birne drum gemacht ob da nun jemand was über mich weiß was man ja selber noch nicht mal weiß und wohl selten intressiert.
Wir reden von freiwilligen gentests zur Aufklärung von verbrechen und Obake schmettert uns Szenarien entgegen, die an "Gattaca" erinnern.

Kann man allen ernstes so naiv sein zu denken, beim Strafregister hat's sich's? Ihr gaugelt euch selbst hier 'was vor!

In den Versicherungsgesellschaften ist das heute schon ein beliebtes Thema! Beispiel

Aber da die Ermittlungen das einzige ist, was ihr seht, können wir gerne da weitermachen. (ach war es schön, als ich auch den Quatsch der Behörden glaubte)
Bei euch heisst's ja ständig: "Ja aber Ermittlungen..." "Ja aber Gentest..." "Ja aber sehr viele Verbrechen Jahrzehnte später aufgeklärt"...
Die wurden allesamt ganz bestimmt nicht aufgeklährt, weil der Täter Jahre später zufälligerweise ein Gentest machen liess! Smiley

Die sollen von mir aus so viele Gentest wie's die Steuergelder erlauben durchziehen! Die Genstruktur legt unter anderem unser Aussehen "fest". Also dürfen die treu nach Phantombild den Täter "festnageln".
Die brauchen ganz bestimmt KEIN Genmaterial von mir, um mit den Genen am Tatort den Täter zu identifizieren!
Nichts ist da so überflüssig wie meine Gene! (solange ich nicht der Täter bin, versteht sich)

Die Chance das Psychopaten deine Familie akmetzeln sinkt kein Bisschen dadurch. Die "entstehen" ja einfach so. Die Chance das "Wiederholungstäter" schwinden, ist auch klein! Die werden ja heute bereits registriert. Die meisten gestehen danach ja sofort, dies ändert ein Gentest nicht.



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Und ich hab' keine Ahnung was "Gattaca" sein soll, aber ich denke mal das ich mir den Film holen muss... Schliesslich scheint es mich irgendwo zu bestätigen. Smiley
Ich krieg die Tür nicht zu.
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