Künstliche Ernährung von Komapatientin soll (Gesellschaft)

Künstliche Ernährung von Komapatientin soll (Gesellschaft)

...eingestellt werden

Hallo Leute,ich weiß nicht ob ihr es schon wisst:

Ein Gericht in den USA will für eine 41jährige Komapatientin die Künstliche Ernährung einstellen,die Frau liegt seit über 15 Jahren im Wachkoma und ist immer noch nicht aufgewacht

Die Eltern möchten jedoch nicht das ihre Tochter durch das Abstellen der Magensonde verhungert,das Gericht hat das aber abgewiesen

Was haltet ihr davon? Seid ihr dafür oder dagegen? Aber bitte mit Begründung antworten!
Da sonst dieser Thread wieder geschlossen wird!

Ich bin auf jeden Fall dagegen,denn es gibt Patienten die irgendwann aus dem Koma erwachen egal ob es Tage,Wochen,Monate oder gar Jahre dauert!

Aber ich bin andererseits auch dafür da somit das Leiden der Frau beendet wird!

Jetzt möchte ich eure Meinung wissen!
Koma ist eine Sache, die ein Mensch nur wegen dem Fortschritt der Medizin überlebt. Daher ist es ihm bestimmt gewesen zu sterben.

Ich halte es für nicht richtig die Menschen nach einer bestimmten Zeitperiode noch künstlich am Leben zu erhalten und so das Leiden der Mitmenschen zu verschlimmern. Ein Komapatient ist ja nicht alleine davon betroffen, sondern wirkt sich auch auf seine Umwelt aus. Nach mehr als ein paar Jahren sollten die Maschinen ganz automatisch abgestellt werden.

Die Entscheidung des Gerichts finde ich richtig.
Ich würde sagen, es sollte kein gesetz dafür oder dagegen sprechen.
Aussagen des betroffenen zu "lebzeiten" und aussagen der angehörigen sollten eher massgeblich sein.
Es gibt zu viele die dafür und zu viele die dagegen sind, somit gibt es immer zu viele die durch so ein gesetz verletzt werden.
Ein wichtiger punkt für mich ist, merken die komapatienten noch was oder nicht? das ist bis jetzt nicht geklährt und solange da mehr leben drinn ist als in einer blume die man zertritt halte ich es eher für eine tötung die nicht unbedingt notwendig sein muss, die folgefrage währe allerdings, wenn sie was merken, leiden sie dann? dann währe eine sterbehilfe in betracht zu ziehen.
Eine weitere überlegung, man liegt 10 jahre im koma dann wird abgeschaltet, 2 jahre später hat die wissenschaft eine reanimationsmöglichkeit gefunden, arschkarte?
Auch wer mit edlen motiven sagt abschalten, wird er es sagen wenn ein von ihm geliebter mensch da liegt?
Ne, ist nicht so einfach zu entscheiden was richtig ist.
Koma heißt nicht einfach nur pennen! Koma heißt, dass das Großhirn nicht mehr arbeitet und/oder abgestorben ist. Deswegen ist eine Reanimationsmöglichkeit höchst unwahrscheinlich.

Ich würde die Sache so handhaben:

Nachdem die Person 5 Jahre ohne Großhirntätigkeit vor sich hin "lebt", sollten die Lebenserhaltungsmaschienen ausgeschaltet werden.
aber ist es ein Zeichen von Leben, wenn jemand mal kurz lächelt oder nicht?
ich glaube sie macht das mit dem Lachen nicht bewusst
Die grausame Realität ist, das die Realität grausam ist.

Die Entscheidung des Gerichts war wohl richtig, da man nur schwer damit rechnen kann, dass die Medizin in dieser Richtung demnächst Fortschritte macht.
Wenn sie lacht, lacht die nur als Nachahmung von anderen Menschen. So von alleine lacht sie nicht mehr.
Und ich denke mal, wenn ein Mensch 15 Jahre im KOma lag, so sie doch zufällig wieder aufwacht, lebt sie doch in einer anderen Welt, ich weiß ich auch nicht, ob sie glücklich wäre, stellt euch mal vor ihr würdet in einem UNfall verwickelt werden und wacht im Jahr 2020 wieder auf, besonders bei Kindern, da sie dann z.B. 25 sind, allerdings auf dem gestigen Nivou eines 5 Jährigen!
Aber ich wollte so etwas auch nicht endscheiden!
Die Frau ist nicht hirntot, hat also noch Wahrnehmungen. Könnt ihr euch vorstellen, 15 Jahre lang da zuliegen, die Umgebung wahrnehmen aber nichts tun zu können? Einfach so dahin "vegetieren", ist das ein "Leben"? Dass sie jemals wieder aufwacht, ist sehr unwahrscheinlich. Magensonde raus um die Qualen der Frau ein Ende zu bereiten.

PS: Bevor sie den Herzstillstand erlitten hat, sprach sie noch mit ihrem Ehemann, sie sagte ihm, dass falls dies passieren würde, sie nicht wolle dass man sie weiterhin künstlich am Leben erhielt.

Greez Crashy
Laut dem was ich darüber gelesen habe ist ihr Gerhirn in weiten Teilen nur noch tote Soße, daraus schließe ich mal das eh keine Chancen bestehen das sie überhaupt mal wieder klare und bewusste Gedanken haben kann...
Wenn sich da nach 15 Jahren nichts verbessert hat, dann sollte man vieleicht nicht nochmal 15 Jahre warten...
Falls sie ihre Umgebung tatsächlich trotz ihrer Situation, bewusst wahrnehmen sollte, dann fände ich das ganze aber noch viel schlimmer, dann quält man diese Frau schon 15 Jahre lang...

Ich bin nach meiner Ethikauffassung einverstanden das man sie sterben lässt, selbst würde ich ja auch keinesfalls in so einer Situation am Leben erhalten werden wollen!

Aber die Art wie man sie stereben lässt finde ich völlig daneben!

Wenn eh beschlossen und erwiesen ist, das es keinen Sinn macht sie am Leben zu erhalten, dann muss man sie doch nicht auch noch verhungern lassen!..!

In diesem Fall, wo anscheinend Atmung und Kreislauf das Resthirn noch selber schafft, aber trotzdem keine Hoffnung mehr besteht das sie sich jemals wieder selbst verständigen kann, da sollte man sie nicht auch noch verhungern lassen, sondern aktive humane Sterbehilfe leisten...
sollte diese frau jemals aufwachen - was ziemlich unwahrscheinlich ist - wäre sie ein schwerer pflegefall: geistig und körperlich behindert. so hat sie dann eigentlich auch kein "leben" mehr, natürlich kann auch ein leben als behinderter schön sein - so weit sich diesem menschen jemand annimmt, und das ist verdammt schwer.
sie verhungern zu lassen ist aber absolut dumm und für sie qualvoll und schmerzhaft.
im allgemeinen wäre ich für die sterbehilfe, sie ist erlöst und den verwandten geht es nach einiger zeit auch besser. sie können dann trauern und ein "normales" leben führen..um aber sagen zu können "sterben lassen" oder eben nicht, weiß ich einfach zu wenig.
(das hat jetzt zwar nur indirekt damit zu tun, aber ich finde es schlimm, dass "die republikaner" einfach so ein gesetz beschließen, das "auf ihrer seite" ist, weil ihnen der gerichtsbeschluss nicht gefällt. das ist einfach nur undemokratisch..)
Ich glaube spätestens "Good Bye Lenin" hat uns die Folgen davon gezeigt.
Ich kann nur für mich selbst sprechen: Ich würde nicht wollen, ohne (realistische Hoffnung auf Genesung) künstlich am Leben gehalten zu werden.

Ein Urteil über die Lebensberechtigung dieser Frau steht mir nicht zu.
Naja nach 15 Jahren könnte man schon überlegen sie sterben zu lassen, damit sie ihren Frieden findet, aber einfach die Geräte abstellen und sie verhungern lassen finde ich schon ein bischien grausam.
Soweit ich weiß gab es Leute, die nach etlichen Jahren Koma wieder unerwartet erwacht waren.
Das ist das Problem an der Sache.
Solange man das weiß, will man nicht zu schnell falsches tun.
Immer wenn ich von dem Fall (oder ähnlichen) höre denke ich: Lasst den armen Menschen doch sterben! Ich finde es furchtbar dass diese Frau so gequält wird, für mich ist das zuminstest eine Qual. Wenn sie seit 15 Jahren im Kom liegt ist es sehr unwahrscheinlich dass sie aufwacht und wenn es wirklich geschehen würde wäre ihr Hirn nur noch Mus. Wenn Gliedmaßen wie Beine oder Arme oder so nicht bewegt werden werden sie irgendwann steif und nicht zu gebrauchen. Ich glaub genauso ist es mit dem Gehirn auch. Viele Menschen die lange im Koma lagen und aufwachten sind zum Pflegefall geworden und geistig zurückgeblieben. Ist doch furchtbar wenn du aufwachst und du geistig behindert bist und dich auch nicht richtig bewegen kannst (wahrschein wissen die noch nichtmal mehr wie sie früher waren). Aber allein die Vorstellung finde ich grauenvoll. Nur weil es die Medizin möglich macht einen Menschen jahrelang durch Maschinen am Laben zu erhalten muss es noch lange nicht richtig sein. Ich finde nach max. 5-7 Jahren sollte man die Maschinen ausschalten.
Die Ärzte von Terri haben gesagt dass sie wahrscheinlich nichts mehr mitkriegt, also können sie sie auch gehen lassen. Ist doch purer Egoismus von den Eltern: nur weil sie nicht akzeptieren können dass ihre Tochter nicht mehr am Leben ist (ohne die Maschinen wär sie längst tot) oder zumidest nicht mehr am Leben teilnehmen kann, muss Terri leiden.
Ich hab nichts gegen behinderte Menschen, auch sie haben ein Recht auf Leben, aber ist in einem Bett dahinvegetieren oder ein schwerer Pflegefall sein und wirklich GARNICHTS allein machen zu können wirklich Leben? Ich weiß dass ich das nicht wöllte und wenn Terris Mann Recht hat sie auch nicht, aber das zählt ja wohl nicht.
Man sollte ihr ne Überdosis Morphium oder Opium oder Schlafmittel oder so was geben damit sie einen würdevollen Tod hat. Es heißt die Würde des Menschen ist unantastbar. Ihr Leben ist nicht mehr würdevoll. Wenn man sich schon nicht aussuchen kann wann und wie man geboren wird sollte man sich wenigstens des Tod selbst aussuchen können.
Naja nach 15 Jahren könnte man schon überlegen sie sterben zu lassen, damit sie ihren Frieden findet, aber einfach die Geräte abstellen und sie verhungern lassen finde ich schon ein bischien grausam.

Sicher ist es nicht gerade toll, sie verhungern zu lassen, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es in den USA legal ist, eine Überdosis Morphium o.ä. zu spritzen, Sterbehilfe gäbe wohl einen noch größeren Aufschrein.
Hm...und ob es wirklich noch im Sinne der Dame ist, 15 Jahre im Koma zu liegen wage ich zu bezweifeln. Außerdem (okay das kann jetzt falsch aufgefasst werden) liegt Terry Schiawo doch wirklich dem Staat 15 Jahre auf der Kasse - und ich denke mit der Zeit ist es für alle Beteiligten wohl das Intelligenteste die Maschinen abzuschalten.

Ich denke nicht, dass die oben angesprochene Würde des Menschen verletzt werden würde, wenn man nun die Maschinen abschaltet - und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass Terry sich den Tod "aussucht" - fällt im Koma schwer. Weitere Lebenserhaltung ist jedoch Schwachsinn, da Ärzte diagnostiziert haben, dass die Möglichkeit der Besserung ihres Zustandes bei ca. 0,5% liegt - und deshalb ist es auch meiner Ansicht nach nicht sonderlich schlimm, dass die Gerichte nun beschlossen haben, die Maschinen abzuschalten - man muss auch in diesem Fall den Tod als Erlösung sehen...
Hier stoßen wir (mal wieder?) an den großen Unterschied zwischen "human" und "legal" - und ich finde es peinlich, dass es Gesellschaften mit diesem Unterschied überhaupt gibt.

Ich würde die Maschinen auch abstellen, wenn es meine Entscheidung wäre. Aus dem einzigen Grund, dass die Patientin das gewollt hätte. Und nur sie allein darf entscheiden, ob sie ihr Leben lebenswert findet oder nicht. Das sagt sich immer so einfach, dass man lieber sterben würde als sowas, aber wenns dann soweit ist, finden sich Menschen mit den erstaunlichsten Dingen ab. Schließlich haben sie nur ein Leben, und das kann man nciht bei Nichtgefallen umtauschen.
Hmm ich glaube es wäre jedem lieber,der im Koma liegt, dass er besser sterben würde als die ganze Zeit zu leiden und so auch seine Mitmenschen,sagma mal so, belasten würde.

Was bringt denn das eigentlich? Wenn er ohne das ganze schon tot sein würde,dann soll er doch nicht extra und umsonst am leben gehalten werden. *Zombie*
Was haltet ihr davon, dass die Frau jetzt gesagt haben soll "Ich will leben!" ? ich behaupte einfach mal ,das haben sich die Eltern ausgedacht. Obwohl ich auch dafür wäre, sie am Leben zu lassen.
Das haben sich die Eltern ausgedacht,hundert pro.

Weil das Gericht hat ja abgewiesen,das sie weiterleben soll.

Also erfinden die Leute sowas.
hm...

Also ich bin irgendwie dafür UND dagegen!

Ich meine...es ist ein Menschenleben, das dabei mehr oder weniger ermordet wird...und wenn sie wirklich wieder aufwachen sollte?

aber andrerseit
----> sry zu früh abgedrückt! ;)

........wäre es auch besser, denn sonst müsste sie, wenn sie nicht mehr aufwachen würde, ewig weiter "leiden"

nur...man kann nicht wissen ob sie aufwacht oder nicht...das liegt in den Sternen.... ;)

Lg
Ich find kagge...kann ja auch sein dass sie alles mitbekommt, nur dass sie es nicht mitteilen kann :(
Wisst ihr, was an der Sache so krank ist?

Die wollen nicht, dass die weiter leiden muss. Schön und gut, aber warum lassen diese Schwachmaten sie dann VERHUNGERN?!? Wenn sie schon wollen, dass sie stirbt, damit sie nicht mehr leiden muss, dann soll sie auch schnell getötet werden und nicht einfach liegen gelassen werden.
Wie gesagt, wir sind hier beim Unterschied zwischen "legal" und "human". Aktive Sterbehilfe ist illegal, auch wenn sie manchmal humaner wäre.
ihr wird jetzt ja "wenigstens" morphium gespritzt, um die schmerzen zu lindern..
die art, sie sterben zu lassen ist echt dumm. aber für sie ist es wohl auch ohne morphium nicht gar so schmerzhaft, man weiß nicht einmal wie sehr sie schmerzen fühlen kann.
Es wäre ja auch Mord, wenn sie sie "töten" würden...
Ich finde auch das die Geräte zurecht abgeschaltet wurden. 15 Jahre Qual für diese Frau sind mehr als genug. Mir kommt es aber auch hoch wenn ich daran denke, dass sich da hochrangige Politiker bis zum Präsidenten hin eingeschalten haben und für das "würdige Weiterleben der Terri Schiavo" plädieren, andererseits aber auch für die Todesspritze und den elektrischen Stuhl sind...
@Prof. Isodrink
bist du verrückt?
Sie soll nicht in den Tot gequält werden! Sie leidet den Hungertot! Das ist pervers.

Das du sowas zustimmst heißt das du es auch bist
Jetzt bitte keinen Streit hier! Sonst wird das Thema noch geschlossen!
Jemand, der sich Fürtzchen nennt, sollte eh nicht besonders ernst genommen werden.
Sie verdurstet und das ist alle Male schlimmer, als zu verhungern. Man kann der Sache gegenüberstehen wie man will, aber das ist imo kein würdiger Tod. Man läßt sie regelrecht verrecken. Jedes Meerschweinchen wird eingeschläfert, wenn dessen Zustamd hoffungslos ist und ihr verwehrt man das? Weiß man, ob sie etwas fühlt? Weiß man, ob sie - wenn überhaupt - so sterben will? Ich persönlich finde diese Nummer einfach oberübel.
ist die schon tot?
Das hab ich mich gerade auch gefragt. ;-)
Die Maschinen sind doch schon ziemlich lange abgestellt...
Meine Meinung ist, entweder sie soll schnellstmöglich "eingeschläfert" (ist ein wenig krass ausgedrückt, trifft aber den Punkt) werden oder sie versorgen sie endlich weiter, den verdursten/verhungern sind qualvolle Todesarten.

Wenn die aber noch lange über die Sachlage streiten, erledigt sich das ganze aber auch alleine, leider eher zum negativen...
Es heißt sie wird wahrscheinlich diese Woche nicht mehr überleben

Außerdem haben die Eltern nochmal geklagt,aber diese wurde wieder abgewiesen

Der Richter und der Ehemann der Komapatientin haben schon Morddrohungen erhalten und stehen jetzt unter polizeilichem Schutz da der Ehemann gefordert hat die Maschinen abzustellen und der Richter die Klagen immer abgewiesen hat
Das ich für den Hungertod bin hab' ich nie gesagt. Natürlich wäre eine Überdosis Schlaftabletten weniger Qualvoll als die innere Versalzung.
Was warn da mit georg Bush?
Der hat doch so ein Gesetz unterschrieben dass es keine Sterbehilfe geben darf oder so ähnlich?
Das war's. Sie ist tot ...
Leider Gottes ja,da ist jetzt bestimmt ein Mega-Aufstand! Sowas finde ich total menschenverachtend,man hat sie verhungern lassen...wie kann man nur so herzlos sein?
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