Spiele-Filme :( (Film und Musik)

Spiele-Filme :( (Film und Musik)

Weiß nicht ob ihr den Namen Dr.Uwe Boll schon mal gehört habt. Aber der Mann ist Regisseur und scheint es sich zum Ziel gesetzt zu haben, PC-Spiele auf die Leinwand zu bringen. Seine Auswahl ist dabei etwas zweifelhaft: "Bloodrayne" und v.a. der Diablo-Abklatsch "Dungeon Siege"(als Spiel nicht schlecht!) scheinen sich nicht wirklich als Filmumsetzungen zu eignen. Sein neustes Werk "Alone in the Dark" ist derzeit im Kino zu bewundern, ich hab ihn mir angesehen und fand ihn furchtbar platt. Der Film hat mit dem Ursprungs-Spiel fast gar nix mehr zu tun, die Schauspieler sind nicht schlecht, scheinen aber am furchtbaren Drehbuch zu leiden. (4/10). Naja, demnächst kommen noch Doom 1 (Eignung?) und Max Payne (*freu* endlich ein Spiel-Film mit guter Story) sowie "Bloodrayne" in die Kinos. Ich wollt jetzt nur mal fragen, wie ihr zu solchen Filmen grundsätzlich steht (Also auch Wing Commander, Resident Evil, Final Fantasy oder Tomb Raider) - ich finde es nicht wirklich eine gute Idee, es gelingt so gut wie keinem Regisseur das Video-Spiel ansprechend zu verfilmen. Die Abweichungen zum Original sind nich t mal das größte Problem - das was rauskommt ist oft nich schlechter :(
Filme zu Spielen wären ja nicht schlecht, wenn der film aber dann garnichtsmehr mit dem Spiel zutun hat ist es bescheuert (siehe Final Fantasy: kein bezug zu irgendeinem der mitlerweile massenweise vorhandenen Spiele-Teile)
Generell finde ich das eine super Idee. Rein praktisch scheitern die Filme daran, dass man als Spieler eigentlich Sachen wiedererkennen möchte. Bei Tomb Raider war das Lara Croft -und mehr nicht.
Das fand ich irgendwie dumm. Anstatt Schauplätze aus dem Spiel nachzubauen oder ähnliches. Vor allem hat man mit den Spielen schon eine fertige Story, die man eigentlich umgesetzt sehen möchte.
Boll sagt, dass er gerne Action-Spiele umsetzt, weil er die Figuren weiterentwickeln kann. So ein Quatsch, ich will die Figuren nicht weiterentwickelt sehen, ich will die Schauplätze sehen, ich will das Spiel auf der Leinwand wiedererkennen. Ich habe keine Lust auf pseudo-intellektuellen Tiefgang und Charakterentwicklung. Da kann ich 'n Thriller gucken, der kann das tausend mal besser.

Resident Evil war ein Schritt mehr in die Richtung, weil viel Wert auf die Action gelegt wurde. Für mich eine erfreuliche Sache. Aber wieder war es so, dass außer ein paar Namen nicht mehr viel mit dem Spiel zu tun hatte und das ist schlichtweg dumm. Spieler setzen die Erwartung an den Film, dass er dem Spiel gleicht, bekannte Elemente zeigt.

Sachen wie "House of the Dead"§ umzusetzen ist sowieso Quatsch. Das Spiel verkauft sich eher schleppend, wie soll das erst mit einem Kino-Film werden.

Bei Max Payne sehe ich jetzt schon, dass da nur Quatsch bei rauskommt. Der Film wird bestimmt mit einem Happy End sein und versuchen viel auf Matrix-Like Bullettime zu legen. Ansonsten hat sicherlich wieder nur der Name Max Payne etwas mit dem Spiel gemeinsam.

Doom ist ein geniales Spiel zur Umsetzung. Minimaler Inhalt bietet 1-A Stoff für einen glatten Actionstreifen. Alles was ich sehen will, ist eine 1-Mann Armee, die zeitweise auf Wissenschaftler trifft, die nach und nach Zombies und andere Höllengeschöpfe auseinander nimmt.

-Aber nein, es kommt ein ganzes verdammtes Team und wir dürfen uns á la Teenoe-Horror angucken, wie sie der Reihe nach wie frische Früchte gepflügt werden.

ARG!

Ich wünsche mir viele Spiele umgesetzt als Filme. Leider klappt es einfach nicht richtig. Irgendwie sind die falschen Leute verantwortlich.
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