Ist Anarchie wirklich so super ? (Gesellschaft)

Ist Anarchie wirklich so super ? (Gesellschaft)

Ich frage mich ständig , was punks an der Anarchie so gut finden . Die gesamte Menschheit würde den Bach hinunter gehen. Sicherlich ist die eine Klassen-gesellschaft (Reiche Menschen sind gleichgestellt mit Armen ) ein guter Aspekt, aber den gibt es doch auch im Komunismus .
Junge, mach dir erstmal klar, was Anarchie bedeutet.
http://de.wikipedia.org/wiki/Anarchie
Autsch ... das Endziel des Kommunismus (Marxismus) ist doch eine Anarchie. In einer kommunistischen Welt "im Endstadium" würde es keine Regierung mehr geben.
ich meinte damit nur einen Aspekt DRACONIS. Ich versuche in meiner aussage nicht den Komunismus und die Anarchie in einen Pott zu werfen . Aber das kapiert ihr ja wohl nicht!
was willst du? Nein du versuchst es nicht, aber ich :-)
Denn im Endeffekt läuft der Kommunismus auf Anarchie hinaus.
Kommt jetz ganz drauf an wie man Anarchie auslegt.
Die Punks mit denen ich zu tun hab bzw. die die ihn einst erfunden ham meinten nicht die politische Anarchie (kein Herr kein Sklave) sondern eher die persönliche Anarchie, also sich nicht zum Sklaven von gesellschaftlichen Konventionen machen zu lassen sondern so zu leben wie man will.
Wenn man Anarchie so definiert bin ich auch Anarchist.
"Undermine their pompous authority, reject their moral standards. Make anarchy and disorder your trademarks. Cause as much chaos and disruption as possible but don't let them take you alive (Sid Vicious)."
Auszug aus dem Mediamatix-Duden*

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Anarchist:

Person die sich Ordnung und höhere Gewalten (wie etwa Chef, Staat, Polizeibeamte) widersetzt und sich somit nicht einen Mitmenschen unterordnen lassen will.
Zuhause wird ein Anarchist gewöhnlich für's anarchistische Rumalbern, statt das er sich einen ordentlichen Job besorgt, von seiner Frau mit dem Nudelholz verkloppt.
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(*) Ob und wann der Mediamatix-Duden veröffentlich wird, steht in den Sternen. Die Redaktion bittet um Verständnis.
Vergiss einfach das "Gedankengut" der Punk's..

Meinetwegen können die ihre Anarchie schon bekommen, aber wenn, dann ohne jeglichen Cent Unterstützung vom Staat! Und falls die den redlichen Bürgern was klauen sollten, dann sollten sie dementsprechend auch zum "Freiwild" für die Bürger werden...!
(..da sie ja bei ihrer Anarchie natürlicherweise auch kein Geld mehr zum leben vom Staat nachgeschmissen bekommen, würden wohl über kurz oder lang alle Punks aussterben, oder gar ausgerottet werden...)
;-)
Meinetwegen können die ihre Anarchie schon bekommen...

Ja, sie sollten ihre eigene Anarchie bekommen, aber uns davor bewahren. Lustig... Smiley Wenn die ihre Anarchie bekommen, dann betrifft es uns genau so, sie können kein Geld vom Staat bekommen, da es dann sozusagen keinen Staat mehr gibt, also doch, nur halt ohne Regierung, von wem sollen sie dann noch ihre Gelder bekommen? Also sind die dann in der gleichen Situation wie wir. Heisst also, wir können genau so aussterben wie sie... Also ist Banana~im~Pyjama's Post reinster Schwachsinn...

Greez Crashy
Und nun auch für CrashMaker...

...es reicht das sie keinen Staat haben. Man müsste sie alle in ein Städchen schieben, ohne Gesetze, wo jeder jeden ausrauben oder töten darf. Keine Steuern, kein Feuerwehr, keine Polizei, gar nichts. Der Staat unterstützt sie natürlich keineswegs, da sie ja keine Steuern oder so zahlen wollen, d.h. wenn sie z.B. eine Strasse wollen, sollen die selbst in die Hände spucken!

Also ich wäre dafür... Die Stadt müssten sie natürlich selbst aufbauen, schliesslich macht das ja sicher nicht der Staat. Wäre ja gegen ihre Überzeugung. Smiley
Welcher Staat?

Greez Crashy
Ihr beide sagt exakt das gleiche! Smiley

Mach kein Wind wo keiner da ist!
Die meisten, die nach Anarchie schreien wollen das doch nur zu ihrem persönlichen Vorteil, weil sie von der Gesellschaft nicht akzeptiert werden (weswegen auch immer) und es ihr heimzahlen wollen, ohne direkt mit der Obrigkeit in Konflikt zu kommen.
Also bitte Anarchie heißt noch lange nicht, dass man andere töten, ausrauben oder umbringen darf.

Wie gesagt, auch das Endziel des Kommunismus war eine Anarchie, aber nicht weil dann der eine Arbeiter den Kapitalisten mit seinem Hammer niederschlagen darf, sondern weil bis dahin die Gesellschaft gelernt hat auch ohne einen Staat zu leben.
Nicht zu vergessen, dass Eigentumsdelikte in einer kommmunistischen Welt nicht existieren können.... ;-)
Anarchie =/= Kommunismus
Am Ende läuft beides im Prinzip auf das gleiche hinaus ... :-)
Die Menschen sind halt nicht für Anarchie gemacht..das wäre nur Chaos.
"Die meisten, die nach Anarchie schreien wollen das doch nur zu ihrem persönlichen Vorteil" Stimmt, aber die überwiegende Masse die sich für Punks halten, schreien Anarchie aus Gruppendenken. Einer machts vor, die anderen machen es nach.

Und Anarchie und Kommunismus läuft absolut nicht auf das gleiche herraus. Lese das Kommunistische Manifest und vergleiche es mit Anarchie. Wie soll man zum Beispiel Produktionsmittel verstaatlichen ohne Staat ? lol Der Kommunismus hat einen Staat, Anarchie nicht.
was ist so gut daran wenn reiche menschen mti armen gleichgestellt werden? O_o
Reiche leute haben villeicht ihr ganzes leben gerackert das sie da sind wo sie jetzt sind, und dan sind sie mit armen gleichgestellt. das heisst sie haben alles für nichts gemacht. aber nein die Reichen sind ja die böösen. (ihr stellt euch reiche leute sicher ganz nobel vor und das sie nru darauf aus sind mehr geld zu bekommen indem sie kleine rehe töten oder so)
ö.Ö NIX! du hast von Kommunismus rein garNIX! ne ahnung lol
also das reiche Menschen mit Armen gleichgestellt werden, stimmt schon irgendwie teils, aber in der Endphase des Kommunismus sind alle gleich reich und nich gleich arm. Ist zwar utopisch, aber so wirds in der Theorie gedacht. "Reiche leute haben villeicht ihr ganzes leben gerackert" *g* das glaubst aber auch nur du ;) Es gibt bestimmt viele die hart dafür geackert haben, aber es gibt a) viele die in Reichtum hineingebohren wurden b)viele die aus Glück reich wurden und c) die Reich werden zu Ungunsten der Armen.
Auch arme Menschen können hart ackern, falls du es nocht nicht mitbekommen hast und die verdienen auf Grund von ungerechter Geldverteilung nix...aber naja egal das is nen anderes Thema...hier geht es um die Tollheit der Anarchie...
Das Ziel des Kommunismus ist nicht die Reichen zu benachteiligen, sondern soziale Gerechtigkeit herzustellen.
Stichpunkt: Wanderarbeiter in China (Nur ein Beispiel)
Die arbeiten garantiert härter!
NIX!, bist wohl jemand mit reichen Eltern oder Verwandten der jetzt meint, sie hätten ja soooo viel dafür getan? Mehr als alle anderen der Welt?
Und wenn man Reich geboren wurde, hat der Großvater dafür hart gearbeitet, dafür dass es einem mal gut geht.
Und im Kommunismus leben alle gleich arm, da sich die Menschen für eigene Zwecke mehr engagieren als für den Staat. Es ist eine Ideologie, die nicht durchzusetzen ist!
" Lese das Kommunistische Manifest und vergleiche es mit Anarchie."

Lesen und verstehen sind zwei paar Schuhe, wenn ersteinmal alle Produktionmittel vergesellschaftet sind und es zu einer Umformung der Gesellschaft gekommen ist ,wir somit in einer kommunistischen Welt leben ist laut Marx der Staat überflüssig. Sozialismus nicht mit Kommunismus verwechseln.
gut so kann man das auch sehen..aber ohne staat geht nichts..denn brauch man einfach und zum beispiel 80 millionen deutsche können ein land nicht wirtschaftlich und poltisch führen (ob es unsere regierung gut kann, ist auch nich ganz klar *g* ) . Da würde ein Chaos ausbrechen.
Naja einerseits braucht man schon an Staat aber andererseits denk ich auch irgendwie alles is besser als unsere "Volksvertreter" da oben, die sich nur für ihre fette Geldbörse intressieren und nicht dafür den Leuten zu helfen, was ja eigentlich ihre Augabe ist.
Da wäre mir Anarchie fast lieber.
Und nochmal zum Anfangspost von Loewe:
(Echte) Punks haben nie politische Anarchie gefordert.
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