Zitat:
"Der Punkt, der auf der Agenda der "Aktion gegen Armut" ganz oben ansteht, ist ein "Schuldenerlass" für die armen und verschuldeten Länder in der Dritten Welt. Ein wenig irritiert dabei nur, dass die Finanzminister der G-8-Staaten bereits beschlossen haben, 37 armen Staaten ihre Schulden zu erlassen, weitere werden folgen. Was sich aber noch nicht bis Wetzlar herumgesprochen hat: Schuldenerlass bedeutet nicht, dass die Schulden einfach gestrichen werden, sondern, dass sich die G-8-Staaten verpflichten, die Tilgung und die Zinszahlungen zu übernehmen. Da wird der deutsche Steuerzahler jubeln, wenn er begriffen hat, dass auf ihn bis zum Jahre 2015 Extraausgaben von fast einer Milliarde Euro zukommen."
"Der Punkt, der auf der Agenda der "Aktion gegen Armut" ganz oben ansteht, ist ein "Schuldenerlass" für die armen und verschuldeten Länder in der Dritten Welt. Ein wenig irritiert dabei nur, dass die Finanzminister der G-8-Staaten bereits beschlossen haben, 37 armen Staaten ihre Schulden zu erlassen, weitere werden folgen. Was sich aber noch nicht bis Wetzlar herumgesprochen hat: Schuldenerlass bedeutet nicht, dass die Schulden einfach gestrichen werden, sondern, dass sich die G-8-Staaten verpflichten, die Tilgung und die Zinszahlungen zu übernehmen. Da wird der deutsche Steuerzahler jubeln, wenn er begriffen hat, dass auf ihn bis zum Jahre 2015 Extraausgaben von fast einer Milliarde Euro zukommen."
Schöner Artikel.
Am besten gefällt mir ja: "Brot für die Welt, aber die Butter bleibt hier."
Ich meine, was glauben die Leute, bewirkt es, irgendwelche symbolischen Ketten zu bilden?
Am besten gefällt mir ja: "Brot für die Welt, aber die Butter bleibt hier."
Ich meine, was glauben die Leute, bewirkt es, irgendwelche symbolischen Ketten zu bilden?
Typisch Deutsch wieder alles schlecht zu reden. Immerhin gibt es Menschen die sich noch engagieren und versuchen etwas zu bewirken.
Naja, ich finde schon, dass Spenden mehr angebracht werden als solche Aktionen. Ich meine, niemand ist doch dafür, dass auf der Erde Menschen hungern müssen, oder?
Und man sollte mit den Spenden besser umgehen und nicht z.B. Milchpulver nach Afrika schicken oder Zahnbürsten in die Wüste.
Und man sollte mit den Spenden besser umgehen und nicht z.B. Milchpulver nach Afrika schicken oder Zahnbürsten in die Wüste.
Naja, ich finde schon, dass Spenden mehr angebracht werden als solche Aktionen
Wenn man spendet ist die Gefahr jedoch auch groß, dass das Geld in die Tasche von irgendwelchen Merzedes-Fahrern wandert. Außerdem hilft man ihnen auf lange Sicht kaum mit den Spenden, im Gegenteil: man macht sie finanziell abhänhig.
Und wenn es irgendwann mal einer in afrika (oder sonst wo) schafft sich was aufzubauen, z.B. eine kleine Firma, woher soll die ihr Geld beziehen? Also, verschuldet sie sich bei irgendwelchen Merzedes-Fahrern und wir sind wieder am Anfang: armes hoch verschuldetes Afrika.
Wenn man spendet ist die Gefahr jedoch auch groß, dass das Geld in die Tasche von irgendwelchen Merzedes-Fahrern wandert. Außerdem hilft man ihnen auf lange Sicht kaum mit den Spenden, im Gegenteil: man macht sie finanziell abhänhig.
Und wenn es irgendwann mal einer in afrika (oder sonst wo) schafft sich was aufzubauen, z.B. eine kleine Firma, woher soll die ihr Geld beziehen? Also, verschuldet sie sich bei irgendwelchen Merzedes-Fahrern und wir sind wieder am Anfang: armes hoch verschuldetes Afrika.
Typisch Deutsch wieder alles schlecht zu reden. Immerhin gibt es Menschen die sich noch engagieren und versuchen etwas zu bewirken.
Schön, wie du zeigst, dass du keine Lust hattest den Artikel zu lesen. Dann spar dir bitte aber auch wählen zu gehen, wenn im September Neuwahlen anstehen.
Ich werde mir hier die Mühe machen und Beiträge von denjenigen löschen, die den Artikel OFFENSICHTLICH nicht gelesen haben und deren Argumentation sich auf eine Hand voll Zeilen mit Vorurteilen und oberflächlichem Amnesty International Bla-Bla beschränkt.
Schön, wie du zeigst, dass du keine Lust hattest den Artikel zu lesen. Dann spar dir bitte aber auch wählen zu gehen, wenn im September Neuwahlen anstehen.
Ich werde mir hier die Mühe machen und Beiträge von denjenigen löschen, die den Artikel OFFENSICHTLICH nicht gelesen haben und deren Argumentation sich auf eine Hand voll Zeilen mit Vorurteilen und oberflächlichem Amnesty International Bla-Bla beschränkt.
Den Artikel habe ich schon gelesen bevor er hier gepostet wurde.
Meine Aussage bezog sich eigentlich auf das Posting von Enrico
Meine Aussage bezog sich eigentlich auf das Posting von Enrico
@Jim d. Meisterdieb
Diese Gefahr ist natürlich da. Jedoch kann man vielleicht internationale, durch anerkannte Insitute überprüfte, Spendeneinrichtungen einrichten.
Das Geld sollte auch nicht direkt an die Bewohner fließen, man sollte das lieber in Form von Sachspenden investieren wie Lebensmitteln und Sachen, die man zum Leben halt braucht.
Diese Gefahr ist natürlich da. Jedoch kann man vielleicht internationale, durch anerkannte Insitute überprüfte, Spendeneinrichtungen einrichten.
Das Geld sollte auch nicht direkt an die Bewohner fließen, man sollte das lieber in Form von Sachspenden investieren wie Lebensmitteln und Sachen, die man zum Leben halt braucht.
das Ziel ist doch ganz klar: Afrika soll auf eigenen Beinen stehen und somit kann man sich die Entwicklungshilfe dann sparen.
Deshalb sind die ausgegebenen Ziele genau die richtigen
Deshalb sind die ausgegebenen Ziele genau die richtigen
Ah, ja, machen wir Afrika unabhängig indem wir korrupte Regierungen bezahlen und weiße Bänder 4 000 Kilometer entfernt spannen.
"Das ist der Ausgangspunkt aller Überlegungen - und das Ziel aller Aktivitäten. Dabei sind sich alle Ökonomen, die sich mit der Wirtschaft in den Entwicklungsländern beschäftigen, einig: Es kommt nicht auf die Höhe der Hilfszahlungen, sondern vor allem darauf an, wie ein Land regiert wird, wie groß das Ausmaß der Korruption ist, ob die Regierung die Geschäfte zu ihrem Nutzen betreibt oder freien Handel ermöglicht.
In totalitär geführten Staaten, in Ländern, die gegeneinander Krieg führen oder im ständigen Bürgerkrieg existieren, sind Spenden ausgesprochen kontraproduktiv. Sie ermöglichen es der Regierung, die Ressourcen für ihre Waffengänge einzusetzen, während die Bevölkerung von ausländischen Hilfsorganisationen versorgt wird. So werden die Zustände nur zementiert."
So - und es gibt in der Dritten Welt nun mal verdammt viele totalitär geführte Staaten oder Kriege.
Damit will ich nicht sagen, dass Spenden schlecht sind - aber oft wird wohl nicht überprüft wo die Dinger ankommen...
Wege da raus? Militärische Interventionen? Schwachsinn. Spenden? Auch Schwachsinn. Bin gespannt auf Lösungsvorschläge...
"Das ist der Ausgangspunkt aller Überlegungen - und das Ziel aller Aktivitäten. Dabei sind sich alle Ökonomen, die sich mit der Wirtschaft in den Entwicklungsländern beschäftigen, einig: Es kommt nicht auf die Höhe der Hilfszahlungen, sondern vor allem darauf an, wie ein Land regiert wird, wie groß das Ausmaß der Korruption ist, ob die Regierung die Geschäfte zu ihrem Nutzen betreibt oder freien Handel ermöglicht.
In totalitär geführten Staaten, in Ländern, die gegeneinander Krieg führen oder im ständigen Bürgerkrieg existieren, sind Spenden ausgesprochen kontraproduktiv. Sie ermöglichen es der Regierung, die Ressourcen für ihre Waffengänge einzusetzen, während die Bevölkerung von ausländischen Hilfsorganisationen versorgt wird. So werden die Zustände nur zementiert."
So - und es gibt in der Dritten Welt nun mal verdammt viele totalitär geführte Staaten oder Kriege.
Damit will ich nicht sagen, dass Spenden schlecht sind - aber oft wird wohl nicht überprüft wo die Dinger ankommen...
Wege da raus? Militärische Interventionen? Schwachsinn. Spenden? Auch Schwachsinn. Bin gespannt auf Lösungsvorschläge...
Genau das meine ich. Solange es diese Regierungen gibt, kann man sich Spenden sparen.
Eine Infrastruktur müsste aufgebaut werden. Mit Hilfsgütern erreicht man auch nur eine temporäre Lösung des Problems.
Eine Infrastruktur müsste aufgebaut werden. Mit Hilfsgütern erreicht man auch nur eine temporäre Lösung des Problems.
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