Urteil für Sasser Erfinder (Gesellschaft)

Urteil für Sasser Erfinder (Gesellschaft)

"Der 19 Jahre alte Erfinder des verheerenden Computervirus «Sasser» ist zu einem Jahr und neun Monaten Jugendstrafe auf Bewährung verurteilt worden. Das Landgericht im norddeutschen Verden sprach ihn der Datenveränderung in vier Fällen und der Computersabotage in drei Fällen für schuldig."

Wo ist da die hochgelobte gerechtigkeit unserer rechtssprechung?
Vergleicht den schaden der mutwillig angerichtet wurde mit einer anderen tat nur mit anderen mitteln durchgeführt, das bedeutet lange knast und riesige summen ersatzzahlungen.
Dieser clevere aber doch verkommene drecksack bekam zudem noch einen guten job wo er sich jetzt noch eine goldene nase verdienen wird.
meines erachtens nach währe eine freihetsstrafe machbar gewesen, eine sehr hohe geldstrafe währe sehr nötig gewesen, und wenn er noch von ein paar usern was aufs maul bekommen hätte würd es mir auch nicht weh tun!
Für mich heisst das nur, grosser sachschaden ist straffrei möglich, nur auf das wie kommt es an.
Du willst jemanden eine Freiheitsstrafe anhängen nur weil er mit dem Computer besser umgehen kann als andere Leute?
xD
Nein, er will jemandem eine Freiheitsstrafe anhängen nur weil er mit fremden Computern besser umgehen kann als andere Leute.
(Wenn du verstehst was ich meine)
nein will er nicht er will nur sagen das es unfähr ist das kleine Taschendiebe zum Beispiel eine höhere Strafe kriegen als ein Viruserfinder der einen Schaden in Millionenhöhe angerichtet hat.
Der SASSER-Schreiber hat wohl zu oft dieses Spiel hier gespielt :D
@ Öphihakob
ja, dann eben so. xD
Naja, ich würde mal abwarten, könnte ja sein das jetzt noch eine Welle von zivilen Schadenersatzklagen auf ihn zurollt und er doch noch so richtig blechen muß....

..aber falls dem so ist kann er ja immer noch Privatinsolvenz anmelden, dann wird ihm nur höchstens 7 Jahre lang sein Gehalt gepfändet (sofern er dann überhaupt noch arbeiten geht für die Zeit)...
Wieso heisst es computerfreaks?
ganz einfach,
betrügt einer beim spielen (cheater) muss er echt aufpassen das nicht nur sein pc zertrümmert wird sondern auch er selbst.
Macht aber einer durch ein kleines programm tausende systeme und daten unbrauchbar dann ist er ein held.

Freaks eben.
Nein, ich glaube das spielt auch der Respekt und die Anerkennung eine grosse Rolle.
Der Typ, der einen komplexen Virus selber codet, kann was und wird dadurch berühmt, erhält Anerkennung. Viele wollen das auch können, vor allem Kinder & Jugendliche.
Ein OnlineCheater hingegen kann (meist) nichts und braucht meist sowieso nur vorgefertigte Programme.
Das hat bestimmt nichts mit Können zu tun.

Hier bleibt der moralische Aspekt wohl etwas zu sehr ausser Acht (immerhin schadet der Virus-Schreiber der Welt finanziell und vor allem Real, ein Onlinecheater sorgt höchstens für Frust und Hass).

Viele sehen halt einfach: "Gott ist der cool, der kann programmieren, der ist 19, ist voll der Hacker, das will ich auch können!!!"...
@SvA
naja ein bischen respekt vor der arbeit ist ja gut, aber es ist doch auch nur zu lernen wie alles andere auch viele informatiker oder sogar hobbytüftler hätten das drauf, aber sie machen es halt nicht, es werden auch grandiosere dinge entwikelt und programmiert die weit aufwändiger sind, doch da macht man sich eben nur gedanken darum wie das ding zu cracken ist.
Man sollte soetwas immer unter dem aspekt sehen das es ein angriff auf dich und mich war, denn wenn so etwas im umlauf ist, kann es jeden treffen und das halte ich für sehr verachtenswert.

LOL das schlimme ist, das ich meisst noch dabei mit verdiene da ich einen grossen kundenkreis habe der mich bei notfällen anruft :)
Lustig ist nur, dass er einen Virus für ein bereits bekanntes und gepatchtes Exploit gechrieben hat. Beim Thema Computer muss die Gesestzsprechung angepasst werden, denn ich persönlich halte es für Pflichtversagen der Firmen, dass sie keine Updates gefahren haben.

Das Thema Otto Normaluser müsste da meiner Meinung nach abgegrenzt werden.
Ja ich differenziere da auch schon.
Eine firma die wichtige daten besitzt ist auch in der pflicht diese daten zu schützen.
Mich ärgert da mehr der einfache user der plötzlich vor den chaos steht und nichts mehr machen kann.

Am ende ist es aber gleich gegen wen, es ist in meinen augen eine verwerfliche tat und ein angriff auf fremdes eigentum
Ich finds irgendwo lächerlich. Der Mann hat einen Schaden von ca 135Millionen weltweit angerichtet und kommt mit ner Bewährungsstrafe von 1nem Jahr und 9 Monaten davon.
ich denk den job würd er brauchen bei dem was er noch alles zahlen muss der würd in seinen leben nicht mehr glücklich wobei ich sagen muss bewährung des is zu locker aber in anbetracht desen was ihn noch beforsteh ist des schon ok
Ich finde sein Werk absolut stark..

Anstatt auf dem rumzuhacken, sollte man sich kümmern, alle Lücken zu schließen durch die Viren & Co soviel Schaden anrichten können. ~
Zitat von mir:
Viele sehen halt einfach: "Gott ist der cool, der kann programmieren, der ist 19, ist voll der Hacker, das will ich auch können!!!"...


Nachher:


Ich finde sein Werk absolut stark..



;)


Naja, wie MZahle schon gesagt hat, gäbe es hunderte, tausende, die das auch könnten.
Nur sind die wohl intelligent genug und sich der Konsequenzen bewusst.
Ich denke, er wollte einfach nur Aufmerksamkeit, wollte sein Können beweisen.
Aber naja, um sein Werk als absolut stark zu bewerten, muss man schon nen Sprung in der Schüssel haben, sry.
Der Typ hat mit nem kleinen Würmchen ganze Systeme lahm gelegt...
Klar sind die Anwender selber Schuld, wenn sie ihre Systeme nicht patchen, aber er hätte auch dezent darauf hinweisen können, als gleich hunderte Millionen Schaden anzurichten.
Das hätte mehr von Charakterstärke gezeugt, finde ich.
Die meisten Häuser sind auch nicht einbruchssicher. Soll derjenige, der einbricht und viel Schaden anrichtet nun auch noch dafür belohnt werden?
Wie war das noch? Wer seine Haustüre nicht verschliesst oder die sogar noch offen stehen lässt, ist selber schuld wenn er beklaut wird.
Das gilt auch beim Computer.
Der angegebene Schaden ist nur geschätzt. Die meisten geschädigten, insbesondere Firmen haben gar keine Anzeige erstattet weil sie sonst zugeben müssten das sie und ihre studierten Experten sich mit Computern weniger auskennen als irgend so ein Hinterhof-Hacker(Sorry).
Solche Leute sollten meiner meinung nach die Gelegenheit erhalten ihr Potenzial der weiterentwicklung von Antiviren-Software zur verfügung zu stellen. Wenn man sie einfach nur wegsperrt schmeist man das Potenzial auch in die Tonne und lässt für andere Hacker die Türen offen.

Bei einer kleinen Firma hier aus meinem Ort hat man vor ein paar Monaten einen neuen PC angeschafft. Die waren so was von stolz. Aber das sie keine Firewall installierten ist schon schlimm genug, doch die hatten nicht mal ne Antiviren-Software. Der PC hat sage und schreibe 4 Wochen durchgehalten, dann waren alle Daten futsch. Da sag ich doch "selbst Schuld". Hat ein paar Tausend Euro gekostet das wieder zu retten. Jetzt haben die aber alles was nötig ist gemacht ,von wegen Sicherheit.
"Wie war das noch? Wer seine Haustüre nicht verschliesst oder die sogar noch offen stehen lässt, ist selber schuld wenn er beklaut wird."

Für die Versicherung vielleicht, aber kein Einbrecher kommt ungeschoren davon, weil er eine offene Tür benutzt hat, um in ein Haus einzubrechen.
Verleitung zu einer Straftat ist auch strafbar.
Das nicht verschliessen ist als verleitung zu sehen.
Ich kenn die Paragraphen natürlich nicht auswendig, bin halt kein Jurist, aber das würde dann wohl strafmildernd wirken.
Bei der Bundeswehr nannte man das Verleitung zum Kammeradendiebstahl, wenn man seine Geldbörse unbeobachtet auf dem Tisch der Stube liegen lies.
die aussage verleitung zu einer straftat ist nicht anwendbar, dagegen sprechen viele faktoren.
wenn man aber schon paragraphen suchen will, so sollte man auch die beachten die dem burschen auch noch hätten vorgeworfen werden können und das hätte bitter für ihn ausgehen können.

Genauso ist die aussage "selbst schuld" nicht immer anwendbar denn im regelfall wird erst der vierus erfunden und dann das gegenmittel, erst die lücke gefunden und dann geschlossen.

Wer von uns will denn wissen was er sich da einfängt wenn er im netz ist? man weiss vielleicht wie und wovor man sich schützt aber wer kann wissen was da neues reinkommt? somit währe der einzig sichere schutz aus dem netz bleiben.

Nein es gibt echt keinen grund diesen minni helden zu verteidigen.
Ob einer nun Schaden in so einem Größenverhältnis anrichtet, oder ein Hobbyhacker einen Computer/ein System hackt, ist für den Einzelnen absolut egal.

"aber er hätte auch dezent darauf hinweisen können"
Ähm, man weist immer darauf hin. Wird es gemacht? Nö. Den DAU schert es nicht - bisher läuft es ja auch. gaga.

"Ich denke, er wollte einfach nur Aufmerksamkeit, wollte sein Können beweisen."
Hat keiner dagegen gesprochen.
Sasser an sich war nicht wirklich eine große Leistung. Umso erschreckender, dass er soviel schaden anrichten konnte... Peinlich für Microsaft und peinlich für große Firmen, die dem zum Opfer fielen, obwohl es schon Patches gab. Von einer Bank z.B., welche Online-Banking anbietet, erwarte ich schon, dass sie ihre Software auf dem neuesten Stand hält! Das ist schließlich sehr sensibel!

Amüsant finde ich, dass der Pursche sich nun im Sicherheitsbereich bereich ausbilden lässt. Ich stelle mir Szenen vor, in welchem der Lehrer meint: "Ihr kennt doch sicher Sasser..?" - "Ja, ich habe ihn schließlich programmiert." - "O_o"

Ich finde MZahles Urteil jedenfalls viel zu hart.
a) Sehr emotional greift er ihn als "verkommenen Drecksack" an, obwohl er ihn nicht wirklich kennt.
b) Er hält die Strafe für ungerechtfertigt - aber: Er war 17. Ein Jugendstrafrecht haben wir nicht ohne Grund. Ein Jugendlicher sollte sich nicht (so leicht) die Zukunft aufgrund einer einzelnen Dummheit verbauen können.

Ich glaube nicht, dass er geahnt hat, dass sein Wurm so durchschlagskräftig wird, schließlich wusste er, dass der Exploit bekannt war und somit war ein derartiger Schaden keinesfalls abzusehen.
Ich will nicht schönreden oder entschuldigen, was der Pimpf da gemacht hat, jedoch finde ich die Strafe keinesfalls unangemessen. Er hat eine zweite Chance verdient und körperliche Gewalt, wie MZahle es vorschlug, ist glücklicherweise schon längst aus unserem Strafsystem verschwunden.
körperliche gewalt habe ich nicht vorgeschlagen, nur erwähnt das ich es auch nicht tragisch fände wenn ein opfer ihm eine knallen würde :)

Du findest ich urteile zu hart, dann betrachte es doch mal nicht so, das da einer etwas programmiert hat was momentan schlauer ist als andere programme und in der zeit alle dummen ärgert die nicht aufpassen können.

Betrachte es so wie es ist das da einer (kein kind)
etwas destruktives wissentlich programmiert hat und im umlauf gebracht hat.
Und das auch ahnungslose nicht allwissende normaluser geschädigt wurden.
Man redet immer gleich von schutz, aber nur weil ich weis das es bewaffnete räuber gibt stehe ich nicht immer mit dem gewehr an meiner haustür

So etwas ist ganz einfach heimtückisch und fies und deswegen auch meine tiefgegriffene bezeichnung drecksack.

Wer schlau genug ist sowas zu programmieren, der sollte schlau genug sein soetwas nicht zu verbreiten.
Ich bezeichne gerade auf grund seiner kentnisse seine tat nicht als "dummheit" sondern schichtweg als kapitalverbrechen.
Selbst wenn ich von haftschtrafe absehen würde, so sollte er eine hohe geldstrafe bekommen, schon allein durch seine durch die tat gepuschten berufschangen währe das nur recht.
Strafmassbemessung nach einkommen ist zudem üblich.

Es mag alles hart klingen was ich da sage, aber nicht alles was mit pc zu tun hat ist virtuell und spiel, und beschädigung fremden eigentums wenn nicht sogar sabotage ist strafbar und der vorsatz macht die tat nur schwerer.
"Für mich heisst das nur, grosser sachschaden ist straffrei möglich, nur auf das wie kommt es an."

"etwas destruktives wissentlich programmiert hat und im umlauf gebracht hat.
Und das auch ahnungslose nicht allwissende normaluser geschädigt wurden."



Als unser Firmenserver befallen wurde, rechnete man uns auch vor, wieviel das kosten würde...

...Arbeitszeit, Arbeitszeit, Arbeitszeit... 60 Mitarbeiter die nicht arbeiten können, weil der Virus das System befallen hat, usw...

Und was richtet der schon an? Öffnet eine Sicherheitslücke...
Kein Datenverlust, keine Fehlfunktionen. Bloss Angst.

Ausserdem wurden 40% der LapTops bei uns so oder so nicht befallen. Die hatten das Update. lol


Der "Sachschaden" wird meist zu einer lächerlichen Rechnung.

Und "destruktiv" ist genau die Bezeichnung, die einer der im Zitat erwähnten "ahnungslose User" geben würde... -.-
Ich finde, wegen der SASSER-Sache haben auch die Opfer was gelernt, nämlich die Sicherheitslücken zu schliessen. SASSER ist DIE Chance für Micro$oft ein richtig stabiles Windows zu bauen. Man könnte zum Beispiel eine Instanz von SASSER aufbewahren und bei der zB Longhorn Entwicklung diese Instanz in einem Intranet auf Longhorn testen. Der einzige Haken wäre, dass da ein Risiko wäre, dass diese Sasser instanz aus dem "Testintranet" rauskommt und in andere Microsoft-Intranets kommt oder sogar in das Internet.
Bin mir zwar nich sicher ob das was ich sage logisch is, aber wenn nich, klärt mich bitte auf!
Es ist eher Schwachsinn, was du sagst. Das ist dann auch schon alles.

Ausserdem war diese Lücke bereits geschlossen worden. Er hat sie bloss wieder geöffnet. >.>
Ach ja stimmt, die is ja schon zu... Mann ich muss echt meine Bookmarks besser verwalten...
also bitte...was war denn das für ein stümperwurm??
den konnte jeder trottel sofort wieder deaktivieren (cmd-befehl = shutdown/a) also echt...und dann ein antiviren-prog ziehn und fertig.ihr solltet wirklich nicht auf ihm rumhacken;) ,er hat nur euere eigene unwissenheit ausgenutzt!!! wer sich nicht bildet hat den schaden eben!
Lol, shutdown -a bricht lediglich das Herunterfahren ab...
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