war 3 tage nicht on und sehe ihr habt nichts darüber geschrieben
deutschland ist 3. bei der wm dank david kretschmar
herzlichen gkückwunsch
deutschland ist 3. bei der wm dank david kretschmar
herzlichen gkückwunsch
JO, hatter gut gemacht, aber das deck vom zweiten, dem emxicaner ist....naja, für ein mill deck nich so gut, ich hab ein tausendmal besseres gesehen.
Aber egal, david hat das gut gemacht, und kein japaner oder ami in den top 4, das ist irgendwie lustig.
Erster war griechenland, zweiter mexico, dritter deutschland und vierter tailand.
Gute WM diesmal, sehr verschiedene decks, nicht nur meta, ^^
l
Aber egal, david hat das gut gemacht, und kein japaner oder ami in den top 4, das ist irgendwie lustig.
Erster war griechenland, zweiter mexico, dritter deutschland und vierter tailand.
Gute WM diesmal, sehr verschiedene decks, nicht nur meta, ^^
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Ich habe mich gefragt, wann es endlich einer bemerkt...
War zu faul, dass reinzuschreiben.
Jo, er hat ein Maschienendeck benutzt,
der Grieche (1.) ein Phoenix-BLS,
der Mexikaner (2.)ein mill (OTK/FTK-Deckout)
und der Taiwaner glaube ich ein normales BLS-Control, oder? Beim taiwaner bin ich mir nicht sicher!
Das war auf jeden Fall geil.
David hat uns sehr gut vertreten!
War zu faul, dass reinzuschreiben.
Jo, er hat ein Maschienendeck benutzt,
der Grieche (1.) ein Phoenix-BLS,
der Mexikaner (2.)ein mill (OTK/FTK-Deckout)
und der Taiwaner glaube ich ein normales BLS-Control, oder? Beim taiwaner bin ich mir nicht sicher!
Das war auf jeden Fall geil.
David hat uns sehr gut vertreten!
Also ich find das Deck des Mexikaners saucool, weil der keinen BLS drin hat und auch auf wichtige Staples wie Breaker oder D.D. Kriegerin verzichten konnte.
Für alle die das Deck nicht kennen, bitte schön:
Monster:9
3x Mystische Tomate
2x Riesenratte
1x Sangan
1x Cyberdose
1x Tsukuyomie---(ja, die ist im Deck des Weltmeisters und des Vizemeisters)
1x Verwandlungskrug
Zauber:28
3x Buch von Taiyou
3x Buch des Mondes
3x Ins Grab hinabziehen
3x Nachladen
3x Spell Reproduction
3x Seichtes Grab
2x Stufenbeschränkung-Gebiet B
2x Zauberserie
2x Emporkömmling Goblin
1x Voreiliges Begräbnis
1x Elegante Wohltäterin
1x Kartenzerstörung
1x Topf der Gier
Fallen:3
3x Sonnenlicht der Wüste
Side:15
3x Minar
3x Elefantenstatue der Zerstörung
3x Nadelwurm
3x Riesen-Trunade
3x Feierliches Urteil
Jo, Deck-Destruction rulez.
Und hier noch ein paar Karten, die bei der Weltmeisterschaft gezockt wurden und vorher eher gemieden wurden:
-Riesen-Trunade
-Tsukuyomie(OK, sah man hin und wieder mal)
-Asura Priester
-Elefantenstatue der Zerstörung
Für alle die das Deck nicht kennen, bitte schön:
Monster:9
3x Mystische Tomate
2x Riesenratte
1x Sangan
1x Cyberdose
1x Tsukuyomie---(ja, die ist im Deck des Weltmeisters und des Vizemeisters)
1x Verwandlungskrug
Zauber:28
3x Buch von Taiyou
3x Buch des Mondes
3x Ins Grab hinabziehen
3x Nachladen
3x Spell Reproduction
3x Seichtes Grab
2x Stufenbeschränkung-Gebiet B
2x Zauberserie
2x Emporkömmling Goblin
1x Voreiliges Begräbnis
1x Elegante Wohltäterin
1x Kartenzerstörung
1x Topf der Gier
Fallen:3
3x Sonnenlicht der Wüste
Side:15
3x Minar
3x Elefantenstatue der Zerstörung
3x Nadelwurm
3x Riesen-Trunade
3x Feierliches Urteil
Jo, Deck-Destruction rulez.
Und hier noch ein paar Karten, die bei der Weltmeisterschaft gezockt wurden und vorher eher gemieden wurden:
-Riesen-Trunade
-Tsukuyomie(OK, sah man hin und wieder mal)
-Asura Priester
-Elefantenstatue der Zerstörung
@Nadelwurm
Was ist das denn für ein seltsames Deck, kannst Du mir bitte erzählen, wie genau das funktionieren soll? Danke! :-)
Was ist das denn für ein seltsames Deck, kannst Du mir bitte erzählen, wie genau das funktionieren soll? Danke! :-)
-.-.
Ja, die deckart ist geil, aber wer spielt im Mill fallen, man amcht ftk.
ICh kenne ein mill deck, was JEDESMAL einen ftk hinlegt, du kannst nix dagegen machen, außer du hast einen ganz bestimmten konter im side dagegen.
DA braucht man nix suchen, da heißt es, cyberdose verdeckt, bock of tayu, seichtes grab, book of tayu, eventuell noch dragged down into the grave und dann card destruction+ serial spell udn ende, dazwischen halt schnell mit allem was man so hat ziehen.
Das deck war besser als seines, man konnte nur mit einem einizgen konter was dagegen tun, gravekeepers watcher, sonst kaputt.
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Ja, die deckart ist geil, aber wer spielt im Mill fallen, man amcht ftk.
ICh kenne ein mill deck, was JEDESMAL einen ftk hinlegt, du kannst nix dagegen machen, außer du hast einen ganz bestimmten konter im side dagegen.
DA braucht man nix suchen, da heißt es, cyberdose verdeckt, bock of tayu, seichtes grab, book of tayu, eventuell noch dragged down into the grave und dann card destruction+ serial spell udn ende, dazwischen halt schnell mit allem was man so hat ziehen.
Das deck war besser als seines, man konnte nur mit einem einizgen konter was dagegen tun, gravekeepers watcher, sonst kaputt.
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@ nico: Nein, s gibt kein Mill, dass IMMER einen FTK hinlegt, das ist Quatsch...
Die Prozentzahl mag hoch sein, aber garantiert nicht bei 100%, so ein Glückskeks kann man gar nicht sein...
Achja, ein No-Monsterdeck ist da gut gegen -> seichtes Grab kann nie aktiviert werden. *lol*
@ Meta-Ridley: Cyberdose extrem oft in einem Zug flippen -> Book of Taiyou + Seichtes Grab und dann mit Card Destruction + Serial Spell finishen... -> Decktod...
Die Prozentzahl mag hoch sein, aber garantiert nicht bei 100%, so ein Glückskeks kann man gar nicht sein...
Achja, ein No-Monsterdeck ist da gut gegen -> seichtes Grab kann nie aktiviert werden. *lol*
@ Meta-Ridley: Cyberdose extrem oft in einem Zug flippen -> Book of Taiyou + Seichtes Grab und dann mit Card Destruction + Serial Spell finishen... -> Decktod...
doch, gibt es, guck dir attrex an, ich frag ihn anch liste, mit den ganzen zieher trifft er, wenn er anfängt, auf jeden fall, bei last turn klappt das ja auch, man kannes kontern, aber das er das richtige auf der Hand hat KANN man cnith aufhalten, warte, cih frag ihn eben nach ner liste, dann siehst du.
MIttlerweile gibt es ja immer mehr zieh karten, auch wenn painful gebannt wurde, gibt es genug möglichkeiten das ganze deck leerzuziehen.
W8 kurz, ich suche....
l
MIttlerweile gibt es ja immer mehr zieh karten, auch wenn painful gebannt wurde, gibt es genug möglichkeiten das ganze deck leerzuziehen.
W8 kurz, ich suche....
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q Meta Ridley: Wie du sicherlich mitbekommen hast liegt das Hauptaugenmerk in diesem Deck auf den Karten Cyberdose und Verwandlungskrug: Cyberdose wird bestenfalls so gespielt wie von I nennt mich I beschrieben. Verwandlungskrug wird mit der Riesenratte ausgespielt oder gesetzt um sie dann mit den Books möglichst oft zu verdecken und zu flippen, was Unmengen von Deckkarten kosten kann. Sonnenlicht der Wüste soll helfen, wenn man Buch von Taiyou mal nich auf der Hand hat und beschützt vor Adliger der Auslöschung. Zauberserie wird in solchen Decks eigentlich nur in Verbindung mit Buch von Taiyou und der Kartenzerstörung gespielt. Da man aber auch oft nur Mist ziehen kann wird 3mal die Karte Nachladen gezockt und da das Deck aus 28 Zauberkarten besteht ist Spell Reprodduktion für die Entsorgung unnötiger Karten verantwortlich und man holt sich Kartenzerstörung oder eins der Books.
@ I nennt mich I: Warum heißt so ein Deck eigentlich Mill-Deck? Gibt es da nen Unterschied zu den normalen DD-Decks? Und was meint ihr mit FTK?
@ I nennt mich I: Warum heißt so ein Deck eigentlich Mill-Deck? Gibt es da nen Unterschied zu den normalen DD-Decks? Und was meint ihr mit FTK?
ja, also du spielst ja cnith direkt auf D.D:, sondern willst schon einfach mit der destruction schnell in der ersten runde zuschlagen, und cniht lange karten wegmachen.
l
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Wie versprochen liefere ich euch hier mal eine Zusammenfassung meiner Erlebnisse bei der Weltmeisterschaft =)
Mittwoch Morgen
Unser Flug sollte um 10:40 ab dem Frankfurter Flughafen gehen, also hieß es früh aufstehen. Ab 5:00 Uhr checkte ich noch einmal die Lage in eTCG, überprüfte Koffer und Handgepäck, frühstückte und reiste schließlich ab. Gemeinsam mit René kam ich dann gegen 8:30 Uhr am Flughafen an. Wir checkten ein und nach ungefähr 30 Minuten Warten konnten wir schon das Flugzeug betreten. Was uns erwartete, war keine Direktreise nach Japan, sondern nur ein kurzer Flug nach Paris, wo wir mit den anderen europäischen Meistern zusammentreffen sollten. Kaum gesetzt war der kurze Weg also schon beendet und schnelle Orientierung am Flughafen Charles de Gaulle war gefragt. Nach kurzem Nachfragen fanden wir den Weg zum Terminal 2F und kämpften uns zu unserem Flugsteig, der natürlich ganz am Ende von 2F war, durch. Nach wenigen Minuten begrüßten uns der Schweizer Meister Luis und sein Begleiter ‚Kuckuck’ René Gugger. Was darauf folgte, war ein wirklich außergewöhnliches Treffen – der Chilenische Meister fragte uns, aus welchem Land wir denn kämen. So machten wir mit den 4 südamerikanischen Meistern Bekanntschaft, unter denen auch ein Taubstummer war. Unsere Gespräche vertieften uns im Flugzeug, denn der Bruder des chilenischen Abgeordneten hatte seinen Sitzplatz neben wir, was uns erlaubte, ein bisschen mehr über Yu-Gi-Oh! und Weiteres in Chile zu erfahren. Der müde Chilene eröffnete uns unter Anderem, dass sie ihre Reise von Chile aus über Buenos Aires und Paris bestreiten sollten, was uns einmal mehr über das Organisationstalent von UDE lachen ließ (Die Nordamerikaner flogen btw. direkt -.-). Wir machten auch mit Lord Voldemort Bekanntschaft, der sich in der Reihe vor uns niedergelassen hatte und sich bei jeder unvorbereiteten Bewegung aufregte, da er anscheinend den ganzen 13-Stunden-Flug überschlafen wollte. Unfreiwillig lernten wir auch den belgischen Meister kennen, der mit seinen 13 Jahren unwahrscheinlichen Skill an den Tag legte, indem er einer anderen Gruppe den Umgang mit einem Mill Deck und einem Last Turn erklärte und auch ihre Schwächen aufzählte. Mit unzähligen Spielen gegen die Chilenen überstanden wir den Flug praktisch ohne Langeweile und kamen gegen 10 Uhr Ortszeit in Tokio an. UDE-Mitarbeiter empfingen uns und nach kurzem Warten und Geldwechsel wurden wir auf Umwegen in ein kleines Restaurant geführt (UDE hat sogar den Weg nicht gefunden, sorry für’s Hetzen xD). Mein Begleiter spielte gegen den belgischen Meister, um ihn ein wenig auszuspionieren, wobei uns auffiel, dass auch er nur mit Wasser kochte, sein Umgang mit Sinister Serpent war so wenig gelungen wie auch der vieler anderer, die wir in den nächsten Tagen sehen sollten. Nach einiger Zeit trafen auch der holländische Meister und Adam Kruszynski, der sich in England durchgesetzt hatte. Nach kurzer Zeit brachen wir zu einer 1-stündigen Fahrt in unser Hotel auf. Da wir früher als erwartet angekommen waren, blieben einige Zimmer nicht verfügbar und die Lobby füllte sich mit Landesmeistern und Begleitern, die sich international messen wollten. Wir hatten Glück und erhielten unsere Zimmerschlüssel als mit die ersten, wir testeten den Tag über mit den Schweizern und abends aßen wir äußerst ‚japanisch’ im hotelnahen McDonalds. (Hier muss angemerkt werden, dass japanische McDonalds trotz erheblicher Bestellprobleme den westlichen FastFood-Restaurants vorzuziehen sind, die Preise sind niedriger, Chicken schmeckt besser und als Beilage hat man die Wahl zwischen Pommes und Chicken McNuggets =)).
Freitag – Testen, testen, testen!
Wir wachten auf und die anderen brachen auf – zu einem Besuch der Innenstadt. Da wir keine Lust hatten, zu 2. loszuziehen und die meisten anderen schon unterwegs waren, frühstückten wir, um uns dann ans Testen zu machen. Die meisten vorher gebauten Decks wollten einfach nicht laufen, also entschied ich mich kurzfristig für Machine, das jedes Spiel gewann, in dem ich nicht vollkommen vom Luck übermannt wurde. Später baute ich das Side Board, Burner war geplant und hier gut passend. Am Abend trafen wir uns im Zimmer des Dänen, ich nahm mein Hino-Kagu-Tsuchi-Deck mit, um ein wenig Verwirrung unter den Spielern zu stiften. Zuerst wurde ich von einem Portugiesen geownt, doch in einer Revanche konnte ich ihn leicht schlagen. Gegen den Franzosen sah das ganze recht ausgeglichen aus und wir konnten zum ersten Mal für ‚Scharitii avec Sinistöör’ lachen. Wieder fiel mir auf, dass die anderen Spieler Probleme damit hatten, ihre Sinister zurück auf die Hand zu nehmen. Ich beobachtete noch einen Japaner, der durch Skill und Deck überzeugen konnte.
Am Ende dieses Tages hatten wir folgende Decks kennen gelernt:
- Morph-Control des Japaners
- Gier-Flipp des Belgiers
- Warrior-Massenequip des Dänen
- Phoenix-Control des Franzosen
- Standart-Control des Portugiesen
- Control des Schweizers
Ich schrieb meine Deckliste, bei der ich mich eine Weile an den 149 Fusionen aufhielt und das Side Board frei ließ, um eventuelle Änderungen am Morgen möglich zu machen. Es war spät geworden, als ich alle Sachen zusammengepackt hatte, also fiel ich schnell ins Bett, um am nächsten Morgen möglichst fit zu sein.
Samstag – Turniertag Nr.1
Frühes Erwachen, allzu lange hatte ich nicht geschlafen, ob es jetzt an dem offenen Vorhang oder an der Aufregung gelegen hatte. Ich schrieb die Side Board List, machte mich fertig und frühstückte. Danach zogen wir zusammen mit den anderen zum Treffpunkt und brachen von dort aus schnell zum 10 Minuten entfernten Turnierort auf. Uns wurde erklärt, dass jeder Spieler einen externen Deckcheck bekommen würde, auf den Tischen waren bereits Cybernetic Revolution Displays, Invasion of Chaos Displays und 3 japanische Strcutures gestapelt. Zur Enttäuschung vieler Spieler verschwanden die Cybernetic Revolution Displays bereits nach einigen Minuten wieder und jeder Spieler erhielt nach dem Deckcheck nur eine KONAMI-Tüte mit den Startern und den IOC-Display. Da bis zur Überprüfung der anderen Decks nichts zu tun anstand, rissen wir das Display auf, immerhin konnte ich mich über einen Black Luster Soldier – Envoy of the Beginning freuen, wenn auch der Rest nicht wirklich überzeugen konnte. Hier lernten wir auch den lockeren Brasilianer kennen, dessen Display unseres um Längen schlagen konnte – CED, BLS, DmoC, Strike Ninja und weitere URs.
Der Zeitpunkt des Turnierbeginns rückte näher und auch die Aufregung stieg an. Das neue End-of-Match-Procedere wurde mit einigen Beispielen verdeutlicht, Kleinigkeiten wurden abgeklärt, bis schließlich pünktlich die Pairings der 1. Runde ausgerufen wurden (btw. war das die einzige Runde, in der Pairings wirklich AUSGERUFEN wurden, ob es jetzt an Faulheit oder den teilweise kaum aussprechbaren Namen lag). Ich musste mich an Tisch 10 niederlassen und mein Gegner war – zumindest nach dem Namen zu urteilen – ein Asiate.
Match 1 gegen Phillipinien
Was ich gleich zum Anfang hin zog, war wohl die beste Starthand meines Turniers: Pot of Greed und Graceful Charity mit Sinister Serpent (oder wie der Franzose jetzt sagen würde: Scharitii avec Sinistööör). Mein Sangan trieb einen Magician of Faith auf und eine weitere Graceful bescherte mir eine Hand, die unter anderem X-Head Cannon und 3x Limiter Removal beinhaltete. Der Angriff auf den gegnerischen Sangan ging durch, und als ich meine 3 Limiter aktivierte, staunte er nicht schlecht, sah aber bald ein, dass die 1. Runde für ihn gelaufen war.
Wider Erwarten wollte er nicht sideboarden, ich dagegen ließ mir genug Zeit, die Maschinen durch Burner-Anteile auszutauschen.
Er rächte sich für meinen vorherigen Topstart und quälte mich mit Graceful Charity und Delinquent Duo. Meine Hand war voller Spirit Reaper und schließlich konnte ich einen Black Luster Soldier beschwören. Er schien keine Waffen gegen ihn zu haben, was es mir erlaubte, seine Life Points auf 500 herunterzuhauen und ihn mit 0 Handkarten und 0 Feldkarten zurückzulassen. Er topdeckte einen Chaos Sorcerer (als Anmerkung, er spielte Deck Devastation Virus). Jetzt wechselte die Szenerie und er hatte plötzlich die Kontrolle – ich kam nicht an dem Chaos Sorcerer vorbei. Mit einem Messenger of Peace und einem verdeckten Spirit Reaper stallte ich, er brachte eine Airknight auf’s Spielfeld. Als ich schließlich als nächstes Monster Sangan nachzog, flippte ich den Spirit Reaper, aktivierte Torrential Tribute und griff für den entscheidenden Schaden an – seine einzige verdeckte Karte war ein Bluff (Snatch Steal) gewesen.
Somit konnte ich mich im 1. Spiel deutlich 2-0 durchsetzen und mein Selbstbewusstsein stieg an.
Ich stand als erster Spieler auf und hatte so die Möglichkeit, einige der nahe an der Abgrenzung spielenden Finalisten zu beobachten. Erschreckenderweise stellte ich fest, dass auch ein First Turn Kill, das Mill Deck des Mexikaners, vertreten war. Nach einigen Unterhaltungen mit Luis, der die erste Runde verloren hatte, und einigen anderen Zockern, ging es auch schon mit dem 2. Match weiter
Match 2 gegen Singapur
Der nächste Asiate, das nächste 2-0. Die erste Runde konnten meine Maschinen entscheiden und in der 2. Runde gewann ich dank einer Wave-Motion Cannon mit 5 Countern. Zum Nachteil meines Gegners konnte ich seine Hand – einen Dark Magician of Chaos – erkennen, was mich veranlasste, seine Monsteranzahl so gering wie möglich zu halten, sein Blade Knight als Beatstick konnte zwar noch etwas Schaden anrichten, die Partie aber nicht mehr umentscheiden.
Wieder war ich nach dem Zurückboarden einer der ersten, der aufstand und wieder konnte ich mich ein wenig über die gegnerischen Decks informieren. Von dem Mill Deck abgesehen, war nichts wirklich Außergewöhnliches zu erwarten. Wir beobachteten hier ein Spiel zwischen dem lockeren Brasilianer und dem Israeli, dessen Deck wenig überzeugen konnte – ein LowLevel mit Des Wombat, Airknight Parshath und Blowback Dragon. Es war wunderbar, dem Brasilianer zuzusehen, in jeder Situation hatte man etwas zu lachen und wir fanden schnell heraus, dass er einer der wenigen war, dem es ausschließlich um den Spaß am Spielen ging. Wieder folgten einige Random-Unterhaltungen, bevor wir in Runde 3 starteten!
Match 3 gegen Japan (Kenji Watanbe)
Wow, ich spielte schon an Table 1. Dementsprechend hart war allerdings auch der Gegner, härter noch sein Drawksill. In der 1. Runde musste ich mich der unschlagbaren Kombination ‚PGD’ (Pot of Greed, Graceful Charity und Delinquent Duo’) geschlagen geben. Auch in Runde 2 erging es mir nicht viel besser, doch der Morphing Jar war mit mir und ließ mich den Nachteil wieder aufholen. Ich konnte dieses Spiel knapp für mich entscheiden. Dann folgte die entscheidende Runde. Er startete, setzte 3 Spell/Traps und ein Monster. Für mich kam nur Morphing Jar in Frage – doch auf was durfte ich hinabblicken, eine fast reine Monsterhand. Den Vorteil, den er so in Runde 2 durch den Morphing Jar erspielen konnte, ließ sich nicht mehr aufholen, Gatling Dragon und ein recallter Black Luster Soldier entschieden das Spiel zu seine Gunsten. Insofern ein ärgerliches 1-2, was mich wieder missmutiger stimmte. René schwor ich, jetzt noch 5-1 durch die Vorrunde zu marschieren.
Eine kurze Pause für das Mittagessen war eingeplant, also ließen wir es uns schmecken, um dann wieder erfrischt in die letzten 4 Runden des Tages zu starten.
Schließlich kehrten wir in den Turnierbereich zurück und die neuen Pairings wurden verkündet. Mein nächster Gegner war der schwedische Meister
Match 4 gegen Schweden
Was mich erwartete, war eine Art Beatdown-Control. Mit einem Breaker, der nicht nur eine verdeckte Karte, sondern auch noch einen Slate Warrior überrannte, erhielt ich mächtigen Kartenvorteil. Dann steckte ich ein wenig Schaden ein, um mit dem Torrential Tribute einen noch höheren Vorteil herauszuhauen. Mit wenigen Karten zurückgeblieben, konnte ich mit Kleinkram schließlich 1-0 in Führung gehen. Ich boardete auf Burner um und was mich jetzt erwartete, war wohl das lustigste Spiel im ganzen Turnier!
Die ersten paar Runden geschah nichts, mein Gegner legte ein Monster verdeckt, ich einen Torrential, in der Hoffnung, erneut einen Vorteil heraushauen zu können. Jetzt traf mich ein Delinquent Duo, mit der Beschwörung eines Spirit Reaper sollten wohl weitere Handkarten gehen. Ich responste Mit Torrential und welches Monster wurde face-down zerstört? Ein Magician of Faith! Ich roflete mich weg, vorher hatte ich 5 Handkarten gehabt. Insofern hatte er sich selbst unendlich geschädigt! Weiterhin schützte ich mich selbst nicht, setzte zusätzlich zu der Wave-Motion Cannon noch einen Mystical Space Typhoon. Der Schwede spielte Premature Burial. Ich hatte das Gefühl, dass auf der Hand ein Mobius lauerte und war bereit, den MST anzuchainen. Brav fragte ich allerdings erst: „Target?“. Ein weiteres Mal lag ich fast am Boden, als er mit „Spirit Reaper“ antwortete. Naja, er sah den Fehler selbst ein, verschoss dann seinen MST auf meinen, den ich anchainte, um ihn vollkommen ohne Schutz dastehen zu lassen. Ein Stealth Bird kehrte mit Premature Burial zurück und griff zusammen mit Spirit Reaper an, die Wave-Motion Cannon wurde abgeschossen und ich finishte mit einem Ceasefire.
Somit stand ich jetzt 3-1 und brauchte nur noch einen Sieg, um sicher für die Top16 qualifiziert zu sein.
Ich erzählte den anderen von dem erheiternden Match, bis ich schließlich zur 5. Runde in den Ring stieg.
Match 5 gegen Frankreich (Pierre)
Am Tag vorher hatte er Phoenix-Morph-Control gezockt, heute spielte er Phoenix-Soul-Control. Er hatte die Eigenart, Thestalos the Firestorm Monarch NUR in Kombination mit Soul Exchange auszuspielen und danach war er immer stolz auf seine Leistung. Zum Glück wusste ich im Voraus nicht nur über diese Eigenart, sondern auch über das Deck Bescheid. Wir spielten an Table 3, und was erwartete Table 3? – Ein Deckcheck. Wir vertrieben uns die Zeit mit Wüfelspielen, denn es dauerte recht lange, bis mein 149-Karten-Fusionsdeck endlich durch die Überprüfung gelaufen war. Schließlich konnten wir mit 10 Extra-Minuten beginnen, diese wurden jedoch nicht nötig. Ich ging 1-0 in Führung und snatchte mir im 2. Spiel seinen Phoenix. Er bekam massiven Kartennachteil und konnte nur noch topdecken. Schließlich entsorgte er den Phoenix mittels Soul Exchange und Thestalos the Firestorm Monarch wurde beschworen. Kaum hatte er es sich auf dem Feld bequem gemacht, wurde er von einer Tsukuyomi entsorgt, daraufhin folgte ein Sieg mit jeder Menge Kleinkram. Wieder hatte das Match kaum mehr als 15 Minuten in Anspruch genommen und fröhlich genoss ich die Glückwünsche der anderen Spieler – ich war sicher für den 2. Tag qualifiziert.
So konnte ich ganz gemächlich in die 6. Runde gegen den Griechen starten.
Match 6 gegen Griechenland (Martou)
Ich kämpfte um den Kartenvorteil und flippte schließlich meinen Morphing Jar. Das einzige, was ich brauchte, war ein weiterer Limiter Removal, mit dem mein Jinzo finishen könnte. Leider war unter den 5 gezogenen Karten keiner. So machte Jinzo nur ein wenig Schaden, Martou brachte ein Thosand-Eyes Restrict auf das Feld und saugte den Jinzo auf. Ich zog, und was kam? – der vorher benötigte Limiter Removal. Jetzt war die Maschine verschwunden! Schließlich zog ich eine X-Head Cannon, spielte Giant Trunade aus, wobei er sich für den Call of the Haunted bedankte, den er – schon auf einen Jinzo aktiviert, noch einmal ausspielen dürfte. Ich machte ihm klar, dass ihm das frühestens im nächsten Spiel gelingen würde und brachte mit der X-Head seine Life Points auf 0.
Da ich wie er sicher qualifiziert war, wollte ich mein Side Board nicht allzu sehr beanspruchen, um zu verhindern, dass er in einem möglichen Spiel in den Tops bereits meinen Um-Board-Trick kennen würde. Das war auch gar nicht nötig, auch das 2. Spiel konnte ich für mich entscheiden, somit hatte ich ein weiteres 2-0 hinter mir.
Statistik Tag 1:
1. Runde: 2-0
2. Runde: 2-0
3. Runde: 1-2
4. Runde: 2-0
5. Runde: 2-0
6. Runde: 2-0
=> 5-1
=> Platz 5
Die ersten Plätze belegten:
1. Japan
2. Mexiko
3. Chile
4. Ungarn
Der Franzose konnte sich als Glücklicher 3-3-Spieler mit einem hohen Tiebreak noch in die Tops mogeln, auch der Vertreter der Dominikanischen Republik, der übrigens deutsch sprach, kam als 16. weiter. Max Suffridge war als 21. rausgeflogen, 2 von 3 Japanern waren in den Tops, genauso wie 7 Europäer, unter ihnen der Belgier als 12.
Da die Regel 1 gegen 16, 2 gegen 15 usw. für Tag 2 galt, wusste ich schon, dass mich in den Top16 das Gier-Control des Belgiers erwartete.
Langsam kehrten wir in’s Hotel zurück und planten für den Abend. Die Schweizer schlugen vor, den Kartenladen, den sie bereits am Freitag kennen gelernt hatten, noch einmal aufzusuchen, also schlossen wir uns ihnen an. Zusätzlich kam noch der Däne (, der btw. wegen einer Fehlentscheidung nicht in den Top16 war (zumindest sagte er das)) und dessen Vater sowie der Vertreter von Malaysia hinzu. Nach 1-stündiger Fahrt kamen wir vor den verschlossenen Türen des Ladens an. Toll, dachten wir uns – doch wir hatten uns nur in der Tür geirrt. Die, die mit dem Fahrstuhl gefahren waren, hatten sich schon Zutritt zum Laden verschafft und jetzt konnten wir ihnen folgen. Die Auswahl an Fusionen, Commons, japanischen Ultra Rares Ultimate Rares usw. war berauschend. Nur Hüllen mit Motiven, an denen wir besonders interessiert waren, konnten wir nicht finden. Ich bediente mich bei den japanischen Karten, um endlich mal ein Sixth Sense und ein Reversed Worlds zu besitzen, insgesamt kosteten sie mich etwas mehr als 5€. René kaufte sich Normal Monster als Sheep Token und René Gugger, auch der Kuckuck genannt, kaufte den gesamten Laden auf. Hier fand er das für den Mädchen-Sammler, hier jenen Ultradrachen für seinen Dragon-Freak, dort etliche Hüllen, die er zu Hause zum doppelten Preis verkaufen wollte. Unser Einkauf dauerte länger als eine Stunde. Dann erwartete uns eine Rückreise durch die farbenstrotzende, überfüllte und übergroße Hauptstadt Japans. Das war’s dann auf für den Abend, schnell ging’s in’s Bett, um bloß am nächsten Morgen ausgeschlafen zum Finale zu erscheinen.
Sonntag – das große Finale
„Ring, ring, ring“. Was uns weckte, war nicht der gestellte Wecker, der schon längst ausgetickt war. Allein die Schweizer Freunde hatten verhindert, dass wir zu spät kamen. So standen wir erst eine halbe Stunde vor Treffpunkt auf, machten uns fertig und verschlangen rasch das Frühstück. Meinen Ordner vergaß ich im Hotel, was es mir unmöglich machte, weitere Unterschriften auf meinem Goblin Angriffstrupp zu sammeln.
Vor Ort wurde uns noch eine neue Regelung vorgestellt: Wenn durch einen Angriff ein Replay entsteht, MUSS man mit dem Monster, das vor der Entstehung des Replays eine Angriff angekündigt hatte, weiterhin angreifen, oder es verliert die Möglichkeit, in diesem Zug zu attackieren. Diese in Asien gültige Regel wurde auf uns übertragen, weil die Asiaten unter einem anderen Ruling zu leiden hatten, das bei ihnen nicht existierte: Die Priorität eines Thousand-Eyes Restricts, nur das Ziel zu wählen. Genau heißt das, dass die Asiaten in der Lage sind, auch noch ein gegnerisches Monster aufzusaugen, wenn auf die Beschwörung des TERs mit einem Book of Moon oder Ähnlichem reagiert wird.
Besonders die Asura-Spieler traf dieses Ruling, durch geschicktes Spielen ließen sich Probleme jedoch recht einfach umgehen.
Die Top16 wurden auf einer Tafel angeordnet, auf der jeweils der Sieger weitergeschoben wurde. So wusste ich bereits, gegen wen ich im Falle eines Sieges in der nächsten Runde antreten müsste – die neuseeländische Burner-Spielerin oder den Hunnenkönig Attila aus Ungarn. Zuerst stand jedoch das Match gegen Guy Israel aus Belgien an
Top16 gegen Belgien (Guy)
Vorher fand ein Deckcheck statt, den ich bei der 1. Starthand heftig zu Spüren bekam – ich zog 3x Book of Moon, dabei war ich mir sicher, übergründlich gemischt zu haben. Vielleicht war es auch nur ein dummer Zufall! Auf jeden Fall startete mein Gegner mit Delinquent Duo, was die BoM-Anzahl rapide auf 1 senkte, das dann auch irgendwann aktiviert wurde. Ein Genoble, das Dekoichis betraf, fand statt und schließlich hatte ich ihn im Tsuku-Lock – er konnte nicht meinen MoF überrennen und jede Runde entsorgte mein Nobleman of Crossout Night Assailant oder Magical Merchant. Den so entstandenen Kartenvorteil konnte er nicht aufholen, und ich ging 1-0 in Führung.
Ich boardete den gesamten Burner-Splash herein und wieder erwartete mich ein Delinquent Duo. Und das brachte mir sogar Glück, so wurde das nötige Licht-Monster für Black Luster Soldier in den Friedhof gebracht. In der End Phase aktivierte ich ein Ceasefire, das meinen Gegner auf 3100 Life Points heranschraubte und seine Sinister Serpent und seinen Magician of Faith offenlegte. Eine Giant Trunade machte den Weg frei, ein Spirit Reaper (oder war es eine Sinister?) zerstörte seine Sinister Serpent, BLS griff Magician of Faith und die Lebenspunkte an und der nächste Spirit Reaper entschied das Spiel zu meinen Gunsten. Somit war ich eine Runde weiter, in den Top8. Da ich wieder einmal als 1. Spieler vom Tisch aufstand, hatte ich genügend Zeit, mich mental auf das nächste Spiel vorzubereiten, das ich gegen den Ungarn austragen musste.
Schließlich wurde die Tischanzahl verringert und nur noch die letzten 8 Spieler setzten sich.
Top8 gegen Ungarn (Attila)
Er startete furios mit einem Monster und 4 verdeckten Karten. In de Standby-Phase aktivierte er seine Royal Oppression. Ich erinnerte mich an das Deck und an den Grund dafür, dass es so weit gekommen war – totales Anti-Meta: Heavy Beatdown mit Royal Oppression und Solemn Judgment. Ich durfte mich über wenig starke Monster freuen und als ich das gegnerische Feld freiräumen wollte, verhinderter sein Solemn Judgment für 4000 Life Points meine Mirror Force! Ein weiteres Mal besiegelte das gegnerische Delinquent Duo den Untergang des Spielers, meine Deathdraw-Hand, die sich aus BLS, Jinzo und Limiter zusammensetzte, wurde um den Maschinen-Boost und das notwendige Dark-Monster verkleinert, so konnte ich im nächsten Zug mit Giant Trunade und BLS finishen.
Ich boardete Bottomless Trap Hole und ein bisschen Stall in Form von Messenger of Peace und Spirit Reaper. Ich durfte mich über den 2. Topstart des Turniers freuen, Pot of Greed und Heavy Storm – er hatte 4 verdeckte Karten. In der Erwartung eines Solemn Judgment sparte ich ihn mir auf und settete Magician of Faith, Swords of Revealing Light schützten mich. Der Summon des Magician of Faith wurde von Solemn Judgment aufgehalten, also konnte ich meinen Heavy Storm beruhigt ausspielen. Ich sperrte ihn in einen kleinen Lock, und sein letzter Fehler war es, die durch Sangan gesearchte D.D. Warrior Lady im Angriff zu spielen, um meinen Breaker und sie zu removen – sie lief in eine Bottomless Trap Hole und Breaker besiegelte seinen Untergang.
Wow, schon war ich in den Top4 der Weltmeisterschaft und folgende Länder und Deckarten waren übrig geblieben:
Taiwan (Warrior Control) vs. Mexico (Mill Deck)
Greece (Phoenix Control) vs. Germany (Machine)
Ich musste also zum 2. Mal gegen den griechischen Abgeordneten antreten, ob es nun Herkules oder Apoll war!
Top4 gegen Griechenland (Martou)
Tja, die griechischen Götter und der geheiligte Phoenix war mit ihm – in allen 3 Spielen, und in allen 3 Spielen konnte ich ihn kaum mehr entsorgen. Nach Runde 1 boardete ich Stall herein, Spirit Reaper und Bottomless Trap Hole. Diese Runde konnte ich für mich entscheiden, die geballte Power dreier Spirit Reaper konnte er nicht abwehren! Jetzt wurde er plötzlich zum eifrigen Boarder, in der Erwartunge von Anti-Burner addete ich wieder einige Machinen. Im 3. Game brachte er bereits im 2. Zug Phoenix auf’s Spielfeld, nachdem er vorher mit Storm meine Bottomless abgeräumt hatte. Der Kartennachteil schien ihn kaum zu beeindrucken und ich hatte wirklich keine Möglichkeit, den Phoenix wieder zu entsorgen. Morphing Jar musste her, auch wenn die Hand voller Monster war. Er beschwor Tsukuyomi, flippte den Phoenix, flippte ihn zurück und griff mit Tsukuyomi an. Was er von der Hand schickte, verärgerte mich – Elephant Statue of Disaster – DAS hatte er also gegen Spirit Reaper geboardet. Nicht wirklich sinnvoll, aber er hatte eben Erfolg damit -.-. Voller Freude darüber, einen Pot of Greed gezogen zu haben, vergaß er mit Phoenix anzugreifen. Ich war verzweifelt, als ich auch mit der neuen Hand keine Möglichkeit hatte, Phoenix zu entsorgen. Als letzte Rettung zog ich Spirit Reaper und erkaufte mir eine weitere Runde, bevor er einem Brain Control zum Opfer fiel. Ich zog eine Mirror Force und settete meinen Magician of Faith, meine Lebenspunkte waren auf 1900 gefallen. Und da topdeckte er einen Ring of Destruction, griff nicht an, sondern settete nur. Er wollte ihn bereits in seiner eigenen End Phase aktivieren, doch das änderte nicht am Ergebnis, natürlich zog ich dann keines meiner 3 Book of Moon.
Nunja, es war nicht wirklich eine Partie, die viel seines Skills offenbarte, trotzdem akzeptierte ich die Niederlage und wünschte ihm viel Glück für das Finale gegen den Mexikaner.
Jetzt musste ich mich zunächst einmal von der schmerzhaften Niederlage erholen, viel Zeit blieb mir nicht, denn schon nach einer knappen Viertelstunde, nachdem ich mein Cybernetic Revolution Display empfangen hatte, musste ich mich in’s nächste Match gegen den Taiwanesen stürzen. Kurz holte ich mir noch einmal Sicherheit bei seinem Deck ein, er spielte tatsächlich ein Warrior-Control mit 2x Mystic Swordsman LV2 und 2x Blade Knight – Anti-Flipp, Anti-Meta, das mir Probleme machen konnte.
Kleines Finale gegen Taiwan
Die 1. Runde war ausgeglichen, doch ich konnte sie schließlich für mich entscheiden.
In Runde 2 konnte ich mich kaum mehr von seinem Start erholen, Pot of Greed und Delinquent Duo hatten mich in einen riesigen Nachteil gestürzt. Ich settete in Erwartung eines Mystic Swordsman LV2 noch nicht den Morphing Jar, da ich keinen Schutz hatte, der Schwertkämpfer überfiel mich dann auch. Für viel Schaden konnte ich ihn entsorgen und endlich relative Sicherheit für den Morphing Jar gewährleisten. Doch falsch gedacht, ein Premature Burial ließ den Swordsman zurückkehren, und auch wenn er im nächsten Zug mit 3 Monstern in Mirror Force lief, ließ sich der Nachteil nicht mehr aufholen. BLS kam, sah und siegte -.-°.
Also hieß es jetzt Runde 3 zu gewinnen und das sah auch gar nicht so schlecht aus. Vom Drawskill her konnten wir uns die Waage halten und irgendwann konnte ich in einem Zug 6000 Schaden machen, da war das Match endlich zu meinen Gunsten entschieden.
Somit hatte ich einen mehr als zufrieden stellenden 3. Platz erreicht =).
Zur Belohnung ging es zuerst einmal Mittag essen, dort trafen wir die Chilenen wieder beim Zocken an, direkt nach dem Rausfliegen aus den Top8, wir fragten uns, ob sie vielleicht von dem Spiel lebten xD.
Jetzt besuchte ich die große Halle, in der allerlei Japaner mit manch einer brokenen Karte gegen die Landeschampions, die es nicht in die Tops geschafft hatten, antraten. Ich sah ein bisschen hier, ein bisschen dort zu und beobachtete auch noch den 1. Teil des GBA-Endspiels. Dann sollte sich die Top4 mit den UDE-Mitarbeitern hinter der Bühne treffen. Für das Finale und die Siegerehrung wurde alles vorbereitet. Wir saßen, warteten und warteten. Schließlich wurden die beiden Finalisten – Mexiko und Griechenland – auf die Bühne gerufen und das Endspiel begann!
Finale: Mexiko gegen Griechenland
In der 1. Runde schien der Mexikaner eine vollkommen schlechte Hand zu haben, in den wenigen Runden des Spiels konnte er kaum Aktionen ausführen, also ging es mit einem 0-1-Rückstand für ihn weiter. An dieser Stelle sollte das Finale schon gelaufen sein, denn der Grieche sideboardete ordentlich. Doch der Mexikaner konnte ausgleichen, dieses Mal gelang es ihm, Cyber Jar und Book of Taiyou zu ziehen, was das ‚japanische Volk’ zum Applaus bewegte. Das einzige, was bei dem Griechen beschworen wurde, war eine Elephant Statue of Disaster, die gerechte Strafe dafür, wie er mit der Karte gegen mich geluckt hatte. Naja, gegen die Card Destruction-Serial Spell-Kombo konnte er nichts mehr ausrichten, also ging es in die alles entscheidende Runde. Und es geschah, was wohl niemand erwartet hatte – der Skill Drain des Griechen legte den Mexikaner lahm. Dieser topdeckte zwar eine Giant Trunade, doch das für Cyber Jar nötige Book of Taiyou fehlte ihm, also verlor er diese Runde deutlich.
1-2
Griechenland als neuer Weltmeister, wer von uns hätte das gedacht? Wir hatten uns auf dem Flug noch über den Griechen lustig gemacht, ob er wohl versuchen würde, Kwagar HERKULES zu beschwören, und dann kickt er mich im Halbfinale – Ironie des Schicksals könnte man schon fast sagen.
Was folgte, war die Siegerehrung. Der 4. Platz und ich wurden aufgerufen und der Erfinder des Yu-Gi-Oh!-TCGs Kazuki Takahashi überreichte uns unsere Preise (was für eine Ehre!). Wir erhielten neben den schon vorher erhaltenen zwei CRV-Displays ein Bild, dass Takahashi selbst gemalt hat (was für eine Ehre, die zweite), eine mächtige Queen of Fate – Eternia und eine Art Bildhauerei, die Kaiba und Yugi im endlosen Kampf darstellte und nebenbei noch unsere Urkunde war. Zum Abschluss wurde uns ein schmucker Kaiba-Koffer überreicht, der lediglich dazu gedacht war, die Preise heil in die heimatlichen Gefilde mitschleppen zu können. Jetzt traten wir die Heimreise in’s Hotel an, im Bus wurden wir von Spielern und Begleitern umringt, die unbedingt einen Blick auf die raren Karten erhaschen wollten. Dort angekommen gönnten wir uns eine kurze Pause, bevor wir zusammen mit den Schweizern noch einmal in die Stadt zogen, um in einem anderen McDonalds zu essen und Hüllen zu kaufen. Wir trafen den Mexikaner, unterhielten uns ein bisschen und verabredeten uns für 22:00 Uhr in der Hotellobby, um noch ein wenig zu zocken. Da trudelten dann schließlich auch eine Menge Spieler ein, ich zockte zuerst Magical Explosion-FTK (hatte 3x gezogen), danach Hino-Kagu-Tsuchi, wurde aber von dem Mexikaner irgendwie immer mit Time Seal gelockt, der hatte so einen Drawskill, wow. Gegen Mitternacht machte das Restaurant dann zu und wir mussten uns wohl oder übel in die Zimmer verziehen. Da wir am nächsten Morgen bereits früh aufbrechen sollten, schliefen wir schließlich ein. Bereits gegen 4:00 morgens konnte ich nicht mehr schlafen und streunte durch das Hotel, besuchte ein bisschen eTCG und frühstückte dann. Wir checkten aus und fuhren schließlich gegen 7:20 mit dem Bus in Richtung Flughafen. Dort hatten wir Check-In-Probleme, denn seltsamerweise schien mein Platz nicht reserviert, also erhielt ich nur eine Boarding Card und kein Ticket, was sich später noch fast als fatal erweisen sollte. Auch die Passkontrolle kostete eine halbe Stunde, die wir mit Gesprächen mit dem holländischen Meister und dem Abgesandten der Dominikanischen Republik verbrachten, danach verabschiedeten wir uns und machten uns auf den Weg zum Flugzeug. Wieder erwarteten uns fast 13 Stunden ereignisloser Flug, auch wenn uns dieses Mal einige Turbulenzen zwangen, fast die ganze Zeit über angeschnallt zu bleiben. Wir litten Hunger, versuchten zu schlafen, spielten, schauten Filme (ich glaub Luis hat 3x Madagascar gesehen^^) und spielten, bis wir schließlich ein weiteres Mal am Flughafen Charles de Gaulle – Paris ankamen. Was nun folgte, war der Abschied von unserem Lieblingskuckuck und Luis, der sich irgendwie als einziger in diesen Tagen keinen Spitznamen zugelegt hat.
Wir wussten, wie spät wir angekommen waren und wie bald unser Flieger nach Frankfurt abflog, also rannten wir durch den Flughafen, doch es half nichts – als wir am passenden Gate eintrafen, war der letzte Bus schon abgefahren. Also mussten wir uns zum Transfer Desk durchkämpfen, müde wie wir waren, ärgerten wir uns über die unnötige Verspätung. Als uns der Beschäftigte dann erklärte, dass unser Flugzeug erst in 3 Stunden fliegen sollte, war ich zunächst vollkommen außer mir. Zum Glück war es dann doch noch machbar, 2 Stunden früher zu fliegen, was uns die Wartzeit am Flughafen Charles de Gaulle erheblich verkürzte. Jetzt hieß es nur noch, den Eltern Bescheid zu geben, warum wir uns verspäteten. Und noch einmal hatten wir Glück! Am Transfer Desk begegneten wir noch einmal dem dänischen Meister, mit dessen Handy wir nach Hause telefonieren konnten. Als unsere Maschine also 2,5 Stunden später in Frankfurt am Main aufsetzte, mussten wir nur einige Minuten warten, bevor wir mit meinen Eltern den letzten Weg bis in die Heimat antreten konnten.
Ja, das war auch schon der Großteil der Erlebnisse in Japan, sicher könnte ich noch 10 weitere Seiten auf’s Papier bringen, doch ich will euch nicht langweilen – insofern hoffe ich, ihr hattet Spaß am Lesen und bis zum nächsten Mal
MfG Goblinmeister
PS: Für die eher Spiel-Interessierten wird demnächst ein Artikel über das Metagame weltweit folgen, immerhin hatte ich auf der WM auch die Möglichkeit, die einzelnen Metagames ein wenig genauer kennen zu lernen!
Mittwoch Morgen
Unser Flug sollte um 10:40 ab dem Frankfurter Flughafen gehen, also hieß es früh aufstehen. Ab 5:00 Uhr checkte ich noch einmal die Lage in eTCG, überprüfte Koffer und Handgepäck, frühstückte und reiste schließlich ab. Gemeinsam mit René kam ich dann gegen 8:30 Uhr am Flughafen an. Wir checkten ein und nach ungefähr 30 Minuten Warten konnten wir schon das Flugzeug betreten. Was uns erwartete, war keine Direktreise nach Japan, sondern nur ein kurzer Flug nach Paris, wo wir mit den anderen europäischen Meistern zusammentreffen sollten. Kaum gesetzt war der kurze Weg also schon beendet und schnelle Orientierung am Flughafen Charles de Gaulle war gefragt. Nach kurzem Nachfragen fanden wir den Weg zum Terminal 2F und kämpften uns zu unserem Flugsteig, der natürlich ganz am Ende von 2F war, durch. Nach wenigen Minuten begrüßten uns der Schweizer Meister Luis und sein Begleiter ‚Kuckuck’ René Gugger. Was darauf folgte, war ein wirklich außergewöhnliches Treffen – der Chilenische Meister fragte uns, aus welchem Land wir denn kämen. So machten wir mit den 4 südamerikanischen Meistern Bekanntschaft, unter denen auch ein Taubstummer war. Unsere Gespräche vertieften uns im Flugzeug, denn der Bruder des chilenischen Abgeordneten hatte seinen Sitzplatz neben wir, was uns erlaubte, ein bisschen mehr über Yu-Gi-Oh! und Weiteres in Chile zu erfahren. Der müde Chilene eröffnete uns unter Anderem, dass sie ihre Reise von Chile aus über Buenos Aires und Paris bestreiten sollten, was uns einmal mehr über das Organisationstalent von UDE lachen ließ (Die Nordamerikaner flogen btw. direkt -.-). Wir machten auch mit Lord Voldemort Bekanntschaft, der sich in der Reihe vor uns niedergelassen hatte und sich bei jeder unvorbereiteten Bewegung aufregte, da er anscheinend den ganzen 13-Stunden-Flug überschlafen wollte. Unfreiwillig lernten wir auch den belgischen Meister kennen, der mit seinen 13 Jahren unwahrscheinlichen Skill an den Tag legte, indem er einer anderen Gruppe den Umgang mit einem Mill Deck und einem Last Turn erklärte und auch ihre Schwächen aufzählte. Mit unzähligen Spielen gegen die Chilenen überstanden wir den Flug praktisch ohne Langeweile und kamen gegen 10 Uhr Ortszeit in Tokio an. UDE-Mitarbeiter empfingen uns und nach kurzem Warten und Geldwechsel wurden wir auf Umwegen in ein kleines Restaurant geführt (UDE hat sogar den Weg nicht gefunden, sorry für’s Hetzen xD). Mein Begleiter spielte gegen den belgischen Meister, um ihn ein wenig auszuspionieren, wobei uns auffiel, dass auch er nur mit Wasser kochte, sein Umgang mit Sinister Serpent war so wenig gelungen wie auch der vieler anderer, die wir in den nächsten Tagen sehen sollten. Nach einiger Zeit trafen auch der holländische Meister und Adam Kruszynski, der sich in England durchgesetzt hatte. Nach kurzer Zeit brachen wir zu einer 1-stündigen Fahrt in unser Hotel auf. Da wir früher als erwartet angekommen waren, blieben einige Zimmer nicht verfügbar und die Lobby füllte sich mit Landesmeistern und Begleitern, die sich international messen wollten. Wir hatten Glück und erhielten unsere Zimmerschlüssel als mit die ersten, wir testeten den Tag über mit den Schweizern und abends aßen wir äußerst ‚japanisch’ im hotelnahen McDonalds. (Hier muss angemerkt werden, dass japanische McDonalds trotz erheblicher Bestellprobleme den westlichen FastFood-Restaurants vorzuziehen sind, die Preise sind niedriger, Chicken schmeckt besser und als Beilage hat man die Wahl zwischen Pommes und Chicken McNuggets =)).
Freitag – Testen, testen, testen!
Wir wachten auf und die anderen brachen auf – zu einem Besuch der Innenstadt. Da wir keine Lust hatten, zu 2. loszuziehen und die meisten anderen schon unterwegs waren, frühstückten wir, um uns dann ans Testen zu machen. Die meisten vorher gebauten Decks wollten einfach nicht laufen, also entschied ich mich kurzfristig für Machine, das jedes Spiel gewann, in dem ich nicht vollkommen vom Luck übermannt wurde. Später baute ich das Side Board, Burner war geplant und hier gut passend. Am Abend trafen wir uns im Zimmer des Dänen, ich nahm mein Hino-Kagu-Tsuchi-Deck mit, um ein wenig Verwirrung unter den Spielern zu stiften. Zuerst wurde ich von einem Portugiesen geownt, doch in einer Revanche konnte ich ihn leicht schlagen. Gegen den Franzosen sah das ganze recht ausgeglichen aus und wir konnten zum ersten Mal für ‚Scharitii avec Sinistöör’ lachen. Wieder fiel mir auf, dass die anderen Spieler Probleme damit hatten, ihre Sinister zurück auf die Hand zu nehmen. Ich beobachtete noch einen Japaner, der durch Skill und Deck überzeugen konnte.
Am Ende dieses Tages hatten wir folgende Decks kennen gelernt:
- Morph-Control des Japaners
- Gier-Flipp des Belgiers
- Warrior-Massenequip des Dänen
- Phoenix-Control des Franzosen
- Standart-Control des Portugiesen
- Control des Schweizers
Ich schrieb meine Deckliste, bei der ich mich eine Weile an den 149 Fusionen aufhielt und das Side Board frei ließ, um eventuelle Änderungen am Morgen möglich zu machen. Es war spät geworden, als ich alle Sachen zusammengepackt hatte, also fiel ich schnell ins Bett, um am nächsten Morgen möglichst fit zu sein.
Samstag – Turniertag Nr.1
Frühes Erwachen, allzu lange hatte ich nicht geschlafen, ob es jetzt an dem offenen Vorhang oder an der Aufregung gelegen hatte. Ich schrieb die Side Board List, machte mich fertig und frühstückte. Danach zogen wir zusammen mit den anderen zum Treffpunkt und brachen von dort aus schnell zum 10 Minuten entfernten Turnierort auf. Uns wurde erklärt, dass jeder Spieler einen externen Deckcheck bekommen würde, auf den Tischen waren bereits Cybernetic Revolution Displays, Invasion of Chaos Displays und 3 japanische Strcutures gestapelt. Zur Enttäuschung vieler Spieler verschwanden die Cybernetic Revolution Displays bereits nach einigen Minuten wieder und jeder Spieler erhielt nach dem Deckcheck nur eine KONAMI-Tüte mit den Startern und den IOC-Display. Da bis zur Überprüfung der anderen Decks nichts zu tun anstand, rissen wir das Display auf, immerhin konnte ich mich über einen Black Luster Soldier – Envoy of the Beginning freuen, wenn auch der Rest nicht wirklich überzeugen konnte. Hier lernten wir auch den lockeren Brasilianer kennen, dessen Display unseres um Längen schlagen konnte – CED, BLS, DmoC, Strike Ninja und weitere URs.
Der Zeitpunkt des Turnierbeginns rückte näher und auch die Aufregung stieg an. Das neue End-of-Match-Procedere wurde mit einigen Beispielen verdeutlicht, Kleinigkeiten wurden abgeklärt, bis schließlich pünktlich die Pairings der 1. Runde ausgerufen wurden (btw. war das die einzige Runde, in der Pairings wirklich AUSGERUFEN wurden, ob es jetzt an Faulheit oder den teilweise kaum aussprechbaren Namen lag). Ich musste mich an Tisch 10 niederlassen und mein Gegner war – zumindest nach dem Namen zu urteilen – ein Asiate.
Match 1 gegen Phillipinien
Was ich gleich zum Anfang hin zog, war wohl die beste Starthand meines Turniers: Pot of Greed und Graceful Charity mit Sinister Serpent (oder wie der Franzose jetzt sagen würde: Scharitii avec Sinistööör). Mein Sangan trieb einen Magician of Faith auf und eine weitere Graceful bescherte mir eine Hand, die unter anderem X-Head Cannon und 3x Limiter Removal beinhaltete. Der Angriff auf den gegnerischen Sangan ging durch, und als ich meine 3 Limiter aktivierte, staunte er nicht schlecht, sah aber bald ein, dass die 1. Runde für ihn gelaufen war.
Wider Erwarten wollte er nicht sideboarden, ich dagegen ließ mir genug Zeit, die Maschinen durch Burner-Anteile auszutauschen.
Er rächte sich für meinen vorherigen Topstart und quälte mich mit Graceful Charity und Delinquent Duo. Meine Hand war voller Spirit Reaper und schließlich konnte ich einen Black Luster Soldier beschwören. Er schien keine Waffen gegen ihn zu haben, was es mir erlaubte, seine Life Points auf 500 herunterzuhauen und ihn mit 0 Handkarten und 0 Feldkarten zurückzulassen. Er topdeckte einen Chaos Sorcerer (als Anmerkung, er spielte Deck Devastation Virus). Jetzt wechselte die Szenerie und er hatte plötzlich die Kontrolle – ich kam nicht an dem Chaos Sorcerer vorbei. Mit einem Messenger of Peace und einem verdeckten Spirit Reaper stallte ich, er brachte eine Airknight auf’s Spielfeld. Als ich schließlich als nächstes Monster Sangan nachzog, flippte ich den Spirit Reaper, aktivierte Torrential Tribute und griff für den entscheidenden Schaden an – seine einzige verdeckte Karte war ein Bluff (Snatch Steal) gewesen.
Somit konnte ich mich im 1. Spiel deutlich 2-0 durchsetzen und mein Selbstbewusstsein stieg an.
Ich stand als erster Spieler auf und hatte so die Möglichkeit, einige der nahe an der Abgrenzung spielenden Finalisten zu beobachten. Erschreckenderweise stellte ich fest, dass auch ein First Turn Kill, das Mill Deck des Mexikaners, vertreten war. Nach einigen Unterhaltungen mit Luis, der die erste Runde verloren hatte, und einigen anderen Zockern, ging es auch schon mit dem 2. Match weiter
Match 2 gegen Singapur
Der nächste Asiate, das nächste 2-0. Die erste Runde konnten meine Maschinen entscheiden und in der 2. Runde gewann ich dank einer Wave-Motion Cannon mit 5 Countern. Zum Nachteil meines Gegners konnte ich seine Hand – einen Dark Magician of Chaos – erkennen, was mich veranlasste, seine Monsteranzahl so gering wie möglich zu halten, sein Blade Knight als Beatstick konnte zwar noch etwas Schaden anrichten, die Partie aber nicht mehr umentscheiden.
Wieder war ich nach dem Zurückboarden einer der ersten, der aufstand und wieder konnte ich mich ein wenig über die gegnerischen Decks informieren. Von dem Mill Deck abgesehen, war nichts wirklich Außergewöhnliches zu erwarten. Wir beobachteten hier ein Spiel zwischen dem lockeren Brasilianer und dem Israeli, dessen Deck wenig überzeugen konnte – ein LowLevel mit Des Wombat, Airknight Parshath und Blowback Dragon. Es war wunderbar, dem Brasilianer zuzusehen, in jeder Situation hatte man etwas zu lachen und wir fanden schnell heraus, dass er einer der wenigen war, dem es ausschließlich um den Spaß am Spielen ging. Wieder folgten einige Random-Unterhaltungen, bevor wir in Runde 3 starteten!
Match 3 gegen Japan (Kenji Watanbe)
Wow, ich spielte schon an Table 1. Dementsprechend hart war allerdings auch der Gegner, härter noch sein Drawksill. In der 1. Runde musste ich mich der unschlagbaren Kombination ‚PGD’ (Pot of Greed, Graceful Charity und Delinquent Duo’) geschlagen geben. Auch in Runde 2 erging es mir nicht viel besser, doch der Morphing Jar war mit mir und ließ mich den Nachteil wieder aufholen. Ich konnte dieses Spiel knapp für mich entscheiden. Dann folgte die entscheidende Runde. Er startete, setzte 3 Spell/Traps und ein Monster. Für mich kam nur Morphing Jar in Frage – doch auf was durfte ich hinabblicken, eine fast reine Monsterhand. Den Vorteil, den er so in Runde 2 durch den Morphing Jar erspielen konnte, ließ sich nicht mehr aufholen, Gatling Dragon und ein recallter Black Luster Soldier entschieden das Spiel zu seine Gunsten. Insofern ein ärgerliches 1-2, was mich wieder missmutiger stimmte. René schwor ich, jetzt noch 5-1 durch die Vorrunde zu marschieren.
Eine kurze Pause für das Mittagessen war eingeplant, also ließen wir es uns schmecken, um dann wieder erfrischt in die letzten 4 Runden des Tages zu starten.
Schließlich kehrten wir in den Turnierbereich zurück und die neuen Pairings wurden verkündet. Mein nächster Gegner war der schwedische Meister
Match 4 gegen Schweden
Was mich erwartete, war eine Art Beatdown-Control. Mit einem Breaker, der nicht nur eine verdeckte Karte, sondern auch noch einen Slate Warrior überrannte, erhielt ich mächtigen Kartenvorteil. Dann steckte ich ein wenig Schaden ein, um mit dem Torrential Tribute einen noch höheren Vorteil herauszuhauen. Mit wenigen Karten zurückgeblieben, konnte ich mit Kleinkram schließlich 1-0 in Führung gehen. Ich boardete auf Burner um und was mich jetzt erwartete, war wohl das lustigste Spiel im ganzen Turnier!
Die ersten paar Runden geschah nichts, mein Gegner legte ein Monster verdeckt, ich einen Torrential, in der Hoffnung, erneut einen Vorteil heraushauen zu können. Jetzt traf mich ein Delinquent Duo, mit der Beschwörung eines Spirit Reaper sollten wohl weitere Handkarten gehen. Ich responste Mit Torrential und welches Monster wurde face-down zerstört? Ein Magician of Faith! Ich roflete mich weg, vorher hatte ich 5 Handkarten gehabt. Insofern hatte er sich selbst unendlich geschädigt! Weiterhin schützte ich mich selbst nicht, setzte zusätzlich zu der Wave-Motion Cannon noch einen Mystical Space Typhoon. Der Schwede spielte Premature Burial. Ich hatte das Gefühl, dass auf der Hand ein Mobius lauerte und war bereit, den MST anzuchainen. Brav fragte ich allerdings erst: „Target?“. Ein weiteres Mal lag ich fast am Boden, als er mit „Spirit Reaper“ antwortete. Naja, er sah den Fehler selbst ein, verschoss dann seinen MST auf meinen, den ich anchainte, um ihn vollkommen ohne Schutz dastehen zu lassen. Ein Stealth Bird kehrte mit Premature Burial zurück und griff zusammen mit Spirit Reaper an, die Wave-Motion Cannon wurde abgeschossen und ich finishte mit einem Ceasefire.
Somit stand ich jetzt 3-1 und brauchte nur noch einen Sieg, um sicher für die Top16 qualifiziert zu sein.
Ich erzählte den anderen von dem erheiternden Match, bis ich schließlich zur 5. Runde in den Ring stieg.
Match 5 gegen Frankreich (Pierre)
Am Tag vorher hatte er Phoenix-Morph-Control gezockt, heute spielte er Phoenix-Soul-Control. Er hatte die Eigenart, Thestalos the Firestorm Monarch NUR in Kombination mit Soul Exchange auszuspielen und danach war er immer stolz auf seine Leistung. Zum Glück wusste ich im Voraus nicht nur über diese Eigenart, sondern auch über das Deck Bescheid. Wir spielten an Table 3, und was erwartete Table 3? – Ein Deckcheck. Wir vertrieben uns die Zeit mit Wüfelspielen, denn es dauerte recht lange, bis mein 149-Karten-Fusionsdeck endlich durch die Überprüfung gelaufen war. Schließlich konnten wir mit 10 Extra-Minuten beginnen, diese wurden jedoch nicht nötig. Ich ging 1-0 in Führung und snatchte mir im 2. Spiel seinen Phoenix. Er bekam massiven Kartennachteil und konnte nur noch topdecken. Schließlich entsorgte er den Phoenix mittels Soul Exchange und Thestalos the Firestorm Monarch wurde beschworen. Kaum hatte er es sich auf dem Feld bequem gemacht, wurde er von einer Tsukuyomi entsorgt, daraufhin folgte ein Sieg mit jeder Menge Kleinkram. Wieder hatte das Match kaum mehr als 15 Minuten in Anspruch genommen und fröhlich genoss ich die Glückwünsche der anderen Spieler – ich war sicher für den 2. Tag qualifiziert.
So konnte ich ganz gemächlich in die 6. Runde gegen den Griechen starten.
Match 6 gegen Griechenland (Martou)
Ich kämpfte um den Kartenvorteil und flippte schließlich meinen Morphing Jar. Das einzige, was ich brauchte, war ein weiterer Limiter Removal, mit dem mein Jinzo finishen könnte. Leider war unter den 5 gezogenen Karten keiner. So machte Jinzo nur ein wenig Schaden, Martou brachte ein Thosand-Eyes Restrict auf das Feld und saugte den Jinzo auf. Ich zog, und was kam? – der vorher benötigte Limiter Removal. Jetzt war die Maschine verschwunden! Schließlich zog ich eine X-Head Cannon, spielte Giant Trunade aus, wobei er sich für den Call of the Haunted bedankte, den er – schon auf einen Jinzo aktiviert, noch einmal ausspielen dürfte. Ich machte ihm klar, dass ihm das frühestens im nächsten Spiel gelingen würde und brachte mit der X-Head seine Life Points auf 0.
Da ich wie er sicher qualifiziert war, wollte ich mein Side Board nicht allzu sehr beanspruchen, um zu verhindern, dass er in einem möglichen Spiel in den Tops bereits meinen Um-Board-Trick kennen würde. Das war auch gar nicht nötig, auch das 2. Spiel konnte ich für mich entscheiden, somit hatte ich ein weiteres 2-0 hinter mir.
Statistik Tag 1:
1. Runde: 2-0
2. Runde: 2-0
3. Runde: 1-2
4. Runde: 2-0
5. Runde: 2-0
6. Runde: 2-0
=> 5-1
=> Platz 5
Die ersten Plätze belegten:
1. Japan
2. Mexiko
3. Chile
4. Ungarn
Der Franzose konnte sich als Glücklicher 3-3-Spieler mit einem hohen Tiebreak noch in die Tops mogeln, auch der Vertreter der Dominikanischen Republik, der übrigens deutsch sprach, kam als 16. weiter. Max Suffridge war als 21. rausgeflogen, 2 von 3 Japanern waren in den Tops, genauso wie 7 Europäer, unter ihnen der Belgier als 12.
Da die Regel 1 gegen 16, 2 gegen 15 usw. für Tag 2 galt, wusste ich schon, dass mich in den Top16 das Gier-Control des Belgiers erwartete.
Langsam kehrten wir in’s Hotel zurück und planten für den Abend. Die Schweizer schlugen vor, den Kartenladen, den sie bereits am Freitag kennen gelernt hatten, noch einmal aufzusuchen, also schlossen wir uns ihnen an. Zusätzlich kam noch der Däne (, der btw. wegen einer Fehlentscheidung nicht in den Top16 war (zumindest sagte er das)) und dessen Vater sowie der Vertreter von Malaysia hinzu. Nach 1-stündiger Fahrt kamen wir vor den verschlossenen Türen des Ladens an. Toll, dachten wir uns – doch wir hatten uns nur in der Tür geirrt. Die, die mit dem Fahrstuhl gefahren waren, hatten sich schon Zutritt zum Laden verschafft und jetzt konnten wir ihnen folgen. Die Auswahl an Fusionen, Commons, japanischen Ultra Rares Ultimate Rares usw. war berauschend. Nur Hüllen mit Motiven, an denen wir besonders interessiert waren, konnten wir nicht finden. Ich bediente mich bei den japanischen Karten, um endlich mal ein Sixth Sense und ein Reversed Worlds zu besitzen, insgesamt kosteten sie mich etwas mehr als 5€. René kaufte sich Normal Monster als Sheep Token und René Gugger, auch der Kuckuck genannt, kaufte den gesamten Laden auf. Hier fand er das für den Mädchen-Sammler, hier jenen Ultradrachen für seinen Dragon-Freak, dort etliche Hüllen, die er zu Hause zum doppelten Preis verkaufen wollte. Unser Einkauf dauerte länger als eine Stunde. Dann erwartete uns eine Rückreise durch die farbenstrotzende, überfüllte und übergroße Hauptstadt Japans. Das war’s dann auf für den Abend, schnell ging’s in’s Bett, um bloß am nächsten Morgen ausgeschlafen zum Finale zu erscheinen.
Sonntag – das große Finale
„Ring, ring, ring“. Was uns weckte, war nicht der gestellte Wecker, der schon längst ausgetickt war. Allein die Schweizer Freunde hatten verhindert, dass wir zu spät kamen. So standen wir erst eine halbe Stunde vor Treffpunkt auf, machten uns fertig und verschlangen rasch das Frühstück. Meinen Ordner vergaß ich im Hotel, was es mir unmöglich machte, weitere Unterschriften auf meinem Goblin Angriffstrupp zu sammeln.
Vor Ort wurde uns noch eine neue Regelung vorgestellt: Wenn durch einen Angriff ein Replay entsteht, MUSS man mit dem Monster, das vor der Entstehung des Replays eine Angriff angekündigt hatte, weiterhin angreifen, oder es verliert die Möglichkeit, in diesem Zug zu attackieren. Diese in Asien gültige Regel wurde auf uns übertragen, weil die Asiaten unter einem anderen Ruling zu leiden hatten, das bei ihnen nicht existierte: Die Priorität eines Thousand-Eyes Restricts, nur das Ziel zu wählen. Genau heißt das, dass die Asiaten in der Lage sind, auch noch ein gegnerisches Monster aufzusaugen, wenn auf die Beschwörung des TERs mit einem Book of Moon oder Ähnlichem reagiert wird.
Besonders die Asura-Spieler traf dieses Ruling, durch geschicktes Spielen ließen sich Probleme jedoch recht einfach umgehen.
Die Top16 wurden auf einer Tafel angeordnet, auf der jeweils der Sieger weitergeschoben wurde. So wusste ich bereits, gegen wen ich im Falle eines Sieges in der nächsten Runde antreten müsste – die neuseeländische Burner-Spielerin oder den Hunnenkönig Attila aus Ungarn. Zuerst stand jedoch das Match gegen Guy Israel aus Belgien an
Top16 gegen Belgien (Guy)
Vorher fand ein Deckcheck statt, den ich bei der 1. Starthand heftig zu Spüren bekam – ich zog 3x Book of Moon, dabei war ich mir sicher, übergründlich gemischt zu haben. Vielleicht war es auch nur ein dummer Zufall! Auf jeden Fall startete mein Gegner mit Delinquent Duo, was die BoM-Anzahl rapide auf 1 senkte, das dann auch irgendwann aktiviert wurde. Ein Genoble, das Dekoichis betraf, fand statt und schließlich hatte ich ihn im Tsuku-Lock – er konnte nicht meinen MoF überrennen und jede Runde entsorgte mein Nobleman of Crossout Night Assailant oder Magical Merchant. Den so entstandenen Kartenvorteil konnte er nicht aufholen, und ich ging 1-0 in Führung.
Ich boardete den gesamten Burner-Splash herein und wieder erwartete mich ein Delinquent Duo. Und das brachte mir sogar Glück, so wurde das nötige Licht-Monster für Black Luster Soldier in den Friedhof gebracht. In der End Phase aktivierte ich ein Ceasefire, das meinen Gegner auf 3100 Life Points heranschraubte und seine Sinister Serpent und seinen Magician of Faith offenlegte. Eine Giant Trunade machte den Weg frei, ein Spirit Reaper (oder war es eine Sinister?) zerstörte seine Sinister Serpent, BLS griff Magician of Faith und die Lebenspunkte an und der nächste Spirit Reaper entschied das Spiel zu meinen Gunsten. Somit war ich eine Runde weiter, in den Top8. Da ich wieder einmal als 1. Spieler vom Tisch aufstand, hatte ich genügend Zeit, mich mental auf das nächste Spiel vorzubereiten, das ich gegen den Ungarn austragen musste.
Schließlich wurde die Tischanzahl verringert und nur noch die letzten 8 Spieler setzten sich.
Top8 gegen Ungarn (Attila)
Er startete furios mit einem Monster und 4 verdeckten Karten. In de Standby-Phase aktivierte er seine Royal Oppression. Ich erinnerte mich an das Deck und an den Grund dafür, dass es so weit gekommen war – totales Anti-Meta: Heavy Beatdown mit Royal Oppression und Solemn Judgment. Ich durfte mich über wenig starke Monster freuen und als ich das gegnerische Feld freiräumen wollte, verhinderter sein Solemn Judgment für 4000 Life Points meine Mirror Force! Ein weiteres Mal besiegelte das gegnerische Delinquent Duo den Untergang des Spielers, meine Deathdraw-Hand, die sich aus BLS, Jinzo und Limiter zusammensetzte, wurde um den Maschinen-Boost und das notwendige Dark-Monster verkleinert, so konnte ich im nächsten Zug mit Giant Trunade und BLS finishen.
Ich boardete Bottomless Trap Hole und ein bisschen Stall in Form von Messenger of Peace und Spirit Reaper. Ich durfte mich über den 2. Topstart des Turniers freuen, Pot of Greed und Heavy Storm – er hatte 4 verdeckte Karten. In der Erwartung eines Solemn Judgment sparte ich ihn mir auf und settete Magician of Faith, Swords of Revealing Light schützten mich. Der Summon des Magician of Faith wurde von Solemn Judgment aufgehalten, also konnte ich meinen Heavy Storm beruhigt ausspielen. Ich sperrte ihn in einen kleinen Lock, und sein letzter Fehler war es, die durch Sangan gesearchte D.D. Warrior Lady im Angriff zu spielen, um meinen Breaker und sie zu removen – sie lief in eine Bottomless Trap Hole und Breaker besiegelte seinen Untergang.
Wow, schon war ich in den Top4 der Weltmeisterschaft und folgende Länder und Deckarten waren übrig geblieben:
Taiwan (Warrior Control) vs. Mexico (Mill Deck)
Greece (Phoenix Control) vs. Germany (Machine)
Ich musste also zum 2. Mal gegen den griechischen Abgeordneten antreten, ob es nun Herkules oder Apoll war!
Top4 gegen Griechenland (Martou)
Tja, die griechischen Götter und der geheiligte Phoenix war mit ihm – in allen 3 Spielen, und in allen 3 Spielen konnte ich ihn kaum mehr entsorgen. Nach Runde 1 boardete ich Stall herein, Spirit Reaper und Bottomless Trap Hole. Diese Runde konnte ich für mich entscheiden, die geballte Power dreier Spirit Reaper konnte er nicht abwehren! Jetzt wurde er plötzlich zum eifrigen Boarder, in der Erwartunge von Anti-Burner addete ich wieder einige Machinen. Im 3. Game brachte er bereits im 2. Zug Phoenix auf’s Spielfeld, nachdem er vorher mit Storm meine Bottomless abgeräumt hatte. Der Kartennachteil schien ihn kaum zu beeindrucken und ich hatte wirklich keine Möglichkeit, den Phoenix wieder zu entsorgen. Morphing Jar musste her, auch wenn die Hand voller Monster war. Er beschwor Tsukuyomi, flippte den Phoenix, flippte ihn zurück und griff mit Tsukuyomi an. Was er von der Hand schickte, verärgerte mich – Elephant Statue of Disaster – DAS hatte er also gegen Spirit Reaper geboardet. Nicht wirklich sinnvoll, aber er hatte eben Erfolg damit -.-. Voller Freude darüber, einen Pot of Greed gezogen zu haben, vergaß er mit Phoenix anzugreifen. Ich war verzweifelt, als ich auch mit der neuen Hand keine Möglichkeit hatte, Phoenix zu entsorgen. Als letzte Rettung zog ich Spirit Reaper und erkaufte mir eine weitere Runde, bevor er einem Brain Control zum Opfer fiel. Ich zog eine Mirror Force und settete meinen Magician of Faith, meine Lebenspunkte waren auf 1900 gefallen. Und da topdeckte er einen Ring of Destruction, griff nicht an, sondern settete nur. Er wollte ihn bereits in seiner eigenen End Phase aktivieren, doch das änderte nicht am Ergebnis, natürlich zog ich dann keines meiner 3 Book of Moon.
Nunja, es war nicht wirklich eine Partie, die viel seines Skills offenbarte, trotzdem akzeptierte ich die Niederlage und wünschte ihm viel Glück für das Finale gegen den Mexikaner.
Jetzt musste ich mich zunächst einmal von der schmerzhaften Niederlage erholen, viel Zeit blieb mir nicht, denn schon nach einer knappen Viertelstunde, nachdem ich mein Cybernetic Revolution Display empfangen hatte, musste ich mich in’s nächste Match gegen den Taiwanesen stürzen. Kurz holte ich mir noch einmal Sicherheit bei seinem Deck ein, er spielte tatsächlich ein Warrior-Control mit 2x Mystic Swordsman LV2 und 2x Blade Knight – Anti-Flipp, Anti-Meta, das mir Probleme machen konnte.
Kleines Finale gegen Taiwan
Die 1. Runde war ausgeglichen, doch ich konnte sie schließlich für mich entscheiden.
In Runde 2 konnte ich mich kaum mehr von seinem Start erholen, Pot of Greed und Delinquent Duo hatten mich in einen riesigen Nachteil gestürzt. Ich settete in Erwartung eines Mystic Swordsman LV2 noch nicht den Morphing Jar, da ich keinen Schutz hatte, der Schwertkämpfer überfiel mich dann auch. Für viel Schaden konnte ich ihn entsorgen und endlich relative Sicherheit für den Morphing Jar gewährleisten. Doch falsch gedacht, ein Premature Burial ließ den Swordsman zurückkehren, und auch wenn er im nächsten Zug mit 3 Monstern in Mirror Force lief, ließ sich der Nachteil nicht mehr aufholen. BLS kam, sah und siegte -.-°.
Also hieß es jetzt Runde 3 zu gewinnen und das sah auch gar nicht so schlecht aus. Vom Drawskill her konnten wir uns die Waage halten und irgendwann konnte ich in einem Zug 6000 Schaden machen, da war das Match endlich zu meinen Gunsten entschieden.
Somit hatte ich einen mehr als zufrieden stellenden 3. Platz erreicht =).
Zur Belohnung ging es zuerst einmal Mittag essen, dort trafen wir die Chilenen wieder beim Zocken an, direkt nach dem Rausfliegen aus den Top8, wir fragten uns, ob sie vielleicht von dem Spiel lebten xD.
Jetzt besuchte ich die große Halle, in der allerlei Japaner mit manch einer brokenen Karte gegen die Landeschampions, die es nicht in die Tops geschafft hatten, antraten. Ich sah ein bisschen hier, ein bisschen dort zu und beobachtete auch noch den 1. Teil des GBA-Endspiels. Dann sollte sich die Top4 mit den UDE-Mitarbeitern hinter der Bühne treffen. Für das Finale und die Siegerehrung wurde alles vorbereitet. Wir saßen, warteten und warteten. Schließlich wurden die beiden Finalisten – Mexiko und Griechenland – auf die Bühne gerufen und das Endspiel begann!
Finale: Mexiko gegen Griechenland
In der 1. Runde schien der Mexikaner eine vollkommen schlechte Hand zu haben, in den wenigen Runden des Spiels konnte er kaum Aktionen ausführen, also ging es mit einem 0-1-Rückstand für ihn weiter. An dieser Stelle sollte das Finale schon gelaufen sein, denn der Grieche sideboardete ordentlich. Doch der Mexikaner konnte ausgleichen, dieses Mal gelang es ihm, Cyber Jar und Book of Taiyou zu ziehen, was das ‚japanische Volk’ zum Applaus bewegte. Das einzige, was bei dem Griechen beschworen wurde, war eine Elephant Statue of Disaster, die gerechte Strafe dafür, wie er mit der Karte gegen mich geluckt hatte. Naja, gegen die Card Destruction-Serial Spell-Kombo konnte er nichts mehr ausrichten, also ging es in die alles entscheidende Runde. Und es geschah, was wohl niemand erwartet hatte – der Skill Drain des Griechen legte den Mexikaner lahm. Dieser topdeckte zwar eine Giant Trunade, doch das für Cyber Jar nötige Book of Taiyou fehlte ihm, also verlor er diese Runde deutlich.
1-2
Griechenland als neuer Weltmeister, wer von uns hätte das gedacht? Wir hatten uns auf dem Flug noch über den Griechen lustig gemacht, ob er wohl versuchen würde, Kwagar HERKULES zu beschwören, und dann kickt er mich im Halbfinale – Ironie des Schicksals könnte man schon fast sagen.
Was folgte, war die Siegerehrung. Der 4. Platz und ich wurden aufgerufen und der Erfinder des Yu-Gi-Oh!-TCGs Kazuki Takahashi überreichte uns unsere Preise (was für eine Ehre!). Wir erhielten neben den schon vorher erhaltenen zwei CRV-Displays ein Bild, dass Takahashi selbst gemalt hat (was für eine Ehre, die zweite), eine mächtige Queen of Fate – Eternia und eine Art Bildhauerei, die Kaiba und Yugi im endlosen Kampf darstellte und nebenbei noch unsere Urkunde war. Zum Abschluss wurde uns ein schmucker Kaiba-Koffer überreicht, der lediglich dazu gedacht war, die Preise heil in die heimatlichen Gefilde mitschleppen zu können. Jetzt traten wir die Heimreise in’s Hotel an, im Bus wurden wir von Spielern und Begleitern umringt, die unbedingt einen Blick auf die raren Karten erhaschen wollten. Dort angekommen gönnten wir uns eine kurze Pause, bevor wir zusammen mit den Schweizern noch einmal in die Stadt zogen, um in einem anderen McDonalds zu essen und Hüllen zu kaufen. Wir trafen den Mexikaner, unterhielten uns ein bisschen und verabredeten uns für 22:00 Uhr in der Hotellobby, um noch ein wenig zu zocken. Da trudelten dann schließlich auch eine Menge Spieler ein, ich zockte zuerst Magical Explosion-FTK (hatte 3x gezogen), danach Hino-Kagu-Tsuchi, wurde aber von dem Mexikaner irgendwie immer mit Time Seal gelockt, der hatte so einen Drawskill, wow. Gegen Mitternacht machte das Restaurant dann zu und wir mussten uns wohl oder übel in die Zimmer verziehen. Da wir am nächsten Morgen bereits früh aufbrechen sollten, schliefen wir schließlich ein. Bereits gegen 4:00 morgens konnte ich nicht mehr schlafen und streunte durch das Hotel, besuchte ein bisschen eTCG und frühstückte dann. Wir checkten aus und fuhren schließlich gegen 7:20 mit dem Bus in Richtung Flughafen. Dort hatten wir Check-In-Probleme, denn seltsamerweise schien mein Platz nicht reserviert, also erhielt ich nur eine Boarding Card und kein Ticket, was sich später noch fast als fatal erweisen sollte. Auch die Passkontrolle kostete eine halbe Stunde, die wir mit Gesprächen mit dem holländischen Meister und dem Abgesandten der Dominikanischen Republik verbrachten, danach verabschiedeten wir uns und machten uns auf den Weg zum Flugzeug. Wieder erwarteten uns fast 13 Stunden ereignisloser Flug, auch wenn uns dieses Mal einige Turbulenzen zwangen, fast die ganze Zeit über angeschnallt zu bleiben. Wir litten Hunger, versuchten zu schlafen, spielten, schauten Filme (ich glaub Luis hat 3x Madagascar gesehen^^) und spielten, bis wir schließlich ein weiteres Mal am Flughafen Charles de Gaulle – Paris ankamen. Was nun folgte, war der Abschied von unserem Lieblingskuckuck und Luis, der sich irgendwie als einziger in diesen Tagen keinen Spitznamen zugelegt hat.
Wir wussten, wie spät wir angekommen waren und wie bald unser Flieger nach Frankfurt abflog, also rannten wir durch den Flughafen, doch es half nichts – als wir am passenden Gate eintrafen, war der letzte Bus schon abgefahren. Also mussten wir uns zum Transfer Desk durchkämpfen, müde wie wir waren, ärgerten wir uns über die unnötige Verspätung. Als uns der Beschäftigte dann erklärte, dass unser Flugzeug erst in 3 Stunden fliegen sollte, war ich zunächst vollkommen außer mir. Zum Glück war es dann doch noch machbar, 2 Stunden früher zu fliegen, was uns die Wartzeit am Flughafen Charles de Gaulle erheblich verkürzte. Jetzt hieß es nur noch, den Eltern Bescheid zu geben, warum wir uns verspäteten. Und noch einmal hatten wir Glück! Am Transfer Desk begegneten wir noch einmal dem dänischen Meister, mit dessen Handy wir nach Hause telefonieren konnten. Als unsere Maschine also 2,5 Stunden später in Frankfurt am Main aufsetzte, mussten wir nur einige Minuten warten, bevor wir mit meinen Eltern den letzten Weg bis in die Heimat antreten konnten.
Ja, das war auch schon der Großteil der Erlebnisse in Japan, sicher könnte ich noch 10 weitere Seiten auf’s Papier bringen, doch ich will euch nicht langweilen – insofern hoffe ich, ihr hattet Spaß am Lesen und bis zum nächsten Mal
MfG Goblinmeister
PS: Für die eher Spiel-Interessierten wird demnächst ein Artikel über das Metagame weltweit folgen, immerhin hatte ich auf der WM auch die Möglichkeit, die einzelnen Metagames ein wenig genauer kennen zu lernen!
ja, mit der richtigen Starthand geht das. Aber ich meinte, dass man nicht immer gewinnen kann, weil man eben ´ne beschissene hand hat oder schlecht nachzieht.
Spiel im Moment auch ein FTK/OTK (meistens in der 2. Runde. -.-): Quiz. Vielleicht nicht so erfolgreich, aber lustig. Evtl. bau ich mir auch noch ´n Mill...
Spiel im Moment auch ein FTK/OTK (meistens in der 2. Runde. -.-): Quiz. Vielleicht nicht so erfolgreich, aber lustig. Evtl. bau ich mir auch noch ´n Mill...
das decktod deck ist doch krank, erst dose book of tayu seichtes grab book of tayu, oder so und dann am besten noch wenn der gegner dann 12 handkarten doer so hat kartenzerstörung mit zauberserie. wenn man nicht grade 3 mal licht der vermittlung oder/und 3 mal koniglicher erlass(war doch der für flippeffkte oder) oder/und 3 mal skilldrain im deck hat dann ist das spiel schnell vorbei. wenn amn die aber hat kann man garnet so schwer gewinnen dann ist es eigentlih easy(außer die 3 urteil die da stöen) ist ebn überraschungs effekt, glaube packe mit die 9 karten mal ins side(habe ja nie eines benutzt warum nich dann die?
naja, du kannst nciht schlecht nachzoiehen, mülln wirfst du ab um grace oder so zu holen, das andere sind eh alles zieh karten, die halt kein müll sind, wirklich schlecht ziehen kannst du eigentlich nicht.
Zumindest wurde ich von dem teil 9 von 10 mal getötet, aber jetzt hab ich nen guten konterr im side, damit werd ich wohl cnithmehr dagegen verlieren.
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Zumindest wurde ich von dem teil 9 von 10 mal getötet, aber jetzt hab ich nen guten konterr im side, damit werd ich wohl cnithmehr dagegen verlieren.
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und was hats du reingetan? also wie gesagt ichj habe 3 mal königlicher erlass udn 3 mal licht der vermittlung skill, ist auch super da er keine guten zerstörer zauber oder fallenkarten hat bei den 9 ha man eigentlich gewonnen denn er kann ja net jedes mal cyberdose und den ganzen anderen rest auf der hand haben
nunja, er spielt trunade dagegen, aber light und so spiel cih eh im main, daher tu ich den ultimativen konter rein....gravekeepers watcher.
Wenn der gegner eine KArte aktiviert, deren effekt enthält das er karten abwerfen muss (außer kosten) wird der effekt negiert, da is nix mit cd.
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Wenn der gegner eine KArte aktiviert, deren effekt enthält das er karten abwerfen muss (außer kosten) wird der effekt negiert, da is nix mit cd.
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Ist ja interessant! Aber warum erschien es euch als habe der Belgier Skill! denn ein paar Combos kann sich doch jeder Merken und deren Schwächen sind ja wohl auch relativ leicht herraus zufinden! Zumindest, dann wenn man selber nicht absolut hilflos vor dem Spiel steht!
ok dann macht man es so. man spielt im 2ten match wnn man das erste verloren hat die 6 fallen un fürs dritte den diesen gravekeeper und das monster das besagt wenn es durch nen effekt stirbt ist der zug des gegner s vorbei oder sowas xD
kann man machen, aber imo reicht eionfach wenn man sich 3 keeper nach dem ersten loss riensidet ;)
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@ I nennt mich I: hast Recht, die Grabwächters Beobachter funktionieren super gegen Mill-Decks, aber es gibt noch ne Karte, die Mill-Spieler in den Wahnsinn treiben kann, nämlich der unscheinbare und bisher nicht beachtete Neko Mane-König.
könntet ihr eventuell auch noch andere Decks von der Wm hier Posten ich würd gern noch weiter nach Schwachpunkten suchen und die finde ich bestimmt in fast allen Decks!
@ nadelwurm
thx genau den meine ich der wenn er durch nen effekt stirbt ist der zug des gegners vorbei,danke dasse nochmal den namen gesagt hast werde ich mir sofort besorgen
thx genau den meine ich der wenn er durch nen effekt stirbt ist der zug des gegners vorbei,danke dasse nochmal den namen gesagt hast werde ich mir sofort besorgen
@ Terriermon: Gerngeschehen. Und die Karte is common, sowohl in Magicians Force, als auch in DR1. Ach ja, kennst du noch andere Karte, die gegen Mil-Decks wirksam sind, außer Grabwächters Beobachter, Neko Mane-König und Licht der Vermittlung?
naja, wenn du viel glück hast kannste vorher, wenn der dir karten gibt die exodia ziehen, aber das ist eher unwarscheinlich.
Sonst kannst ud ja 3 aztec statue of desaster und 3 minar oder so spielen, das würde ihn dann eventuell töten.
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Sonst kannst ud ja 3 aztec statue of desaster und 3 minar oder so spielen, das würde ihn dann eventuell töten.
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@l nennt mich l
du meinst Elepant Statue, oda?
Solemn Judgment is eigentlich gegen alle Strange-decks ziemlich effektiv, solange er keinen FTK zusamen bringt^^
du meinst Elepant Statue, oda?
Solemn Judgment is eigentlich gegen alle Strange-decks ziemlich effektiv, solange er keinen FTK zusamen bringt^^
gg mill ehrr nciht, sonst ist solemn aber gut, aber im mill kommt das eh wieder, einmal mehr oder weniger flipp amcht da wenig, da geht halt nur (meinte elephant) der watcher oder nekomane.
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mh elephan bringt net so viel der muss auf der hand sein und durch die dose kommt er leider aufs feld
Also ich hab mir jetzt mal die Mühe gemacht und alle Karten herausgesucht, die meiner Meinung nach effektiv gegen Mill-Decks sein könnten.
Die Karten hab ich aber in 2 Kategorien unterteilt:
1. Karten, die immer helfen, auch wenn man das Duell nicht beginnen darf.
2. Karten, die dir dann helfen wenn du das Spiel beginnen darfst oder eine oder zwei Runden überstehst (was gegen ein gutes Mill-Deck schon ziemlich lange is, weil die meistens First-Turn-Kill schaffen).
zu 1.:
- Neko Mane-König (DR1)
- Grabwächters Beobachter (DR1)
zu 2.:
- Magischer Dorn (DB2)
- Licht der Vermittlung (DB2)
- Zuviel des Guten (DB2)
- Verborgenes Geschütz (DR1)
- Elefantenstatue der Zerstörung (AST)
- Minar (SRL)
- Starker Rückgang (SOD)
Die meisten aus Kategorie 2 beschränken sich darauf, dem Gegner Lebenspunkte zu rauben, um so vielleicht zu gewinnen, bevor er es tut; jedoch muss hier bei den meisten Karten die Gelegenheit gegeben sein, die Karte zu setzen. Meine persönliche Lieblingskarte aus der zweiten Kategorie ist Starker Rückgang, die den Gegner zwingt, falls er 8 oder mehr Karten auf der Hand hält, diese in sein Deck zu mischen und dann zwei neue Karten zu ziehen, wodurch er einen enormen Kartennachteil einstecken muss.
Die Karten hab ich aber in 2 Kategorien unterteilt:
1. Karten, die immer helfen, auch wenn man das Duell nicht beginnen darf.
2. Karten, die dir dann helfen wenn du das Spiel beginnen darfst oder eine oder zwei Runden überstehst (was gegen ein gutes Mill-Deck schon ziemlich lange is, weil die meistens First-Turn-Kill schaffen).
zu 1.:
- Neko Mane-König (DR1)
- Grabwächters Beobachter (DR1)
zu 2.:
- Magischer Dorn (DB2)
- Licht der Vermittlung (DB2)
- Zuviel des Guten (DB2)
- Verborgenes Geschütz (DR1)
- Elefantenstatue der Zerstörung (AST)
- Minar (SRL)
- Starker Rückgang (SOD)
Die meisten aus Kategorie 2 beschränken sich darauf, dem Gegner Lebenspunkte zu rauben, um so vielleicht zu gewinnen, bevor er es tut; jedoch muss hier bei den meisten Karten die Gelegenheit gegeben sein, die Karte zu setzen. Meine persönliche Lieblingskarte aus der zweiten Kategorie ist Starker Rückgang, die den Gegner zwingt, falls er 8 oder mehr Karten auf der Hand hält, diese in sein Deck zu mischen und dann zwei neue Karten zu ziehen, wodurch er einen enormen Kartennachteil einstecken muss.
einfach 3 watcher, dann ist eigentlich gut, und der gegner hat ein prob, wobei dazu noch 3 mane nciht schlecht wären, wegen spell repro.
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@l nennt mich l
ich dacht eher, Solemn um den finalen schlag mit Kartenzerstörung abzuwehren, aba hast recht, Neko mane is da besser!
ich dacht eher, Solemn um den finalen schlag mit Kartenzerstörung abzuwehren, aba hast recht, Neko mane is da besser!
book of Tayiu: Ändere die Position von einem verdeckten Monster auf dem Spielfeld in die offene Angriffsposition!
aha. Kann ich die deckliste vom weltmeiter mal sehen, oder habt ihr sie nicht?
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