TV-Duell (Gesellschaft)

TV-Duell (Gesellschaft)

Wundert mich, dass es noch keinen Thread gibt, wurde das Rededuell doch auf vier Programmen parallel übertragen.

Nu...wie fandet ihr's? Wer ist eurer Meinung nach als "Sieger" aus dem Duell hervorgegangen? Glaubt ihr, es kann dadurch noch einen Schub für die jeweilige Partei geben? Machen solche TV-Duelle bei unserem Wahlsystem überhaupt Sinn?

Für mich war das ganze etwas befremdlich: Schröder war mir ein wenig zu zurückhaltend und ruhig, aber mich hat verwundert mit welcher Konstanz Angela Merkel auf verdammt viele Fragen zur eigenen Politik ausgewichen ist und nur die Politik der vergangenen vier Jahre an den Pranger gestellt hat ("Frau Merkel, wie wollen Sie Arbeitsplätze schaffen?" - "Sieben Jahre Rot-Grün sind völlig genug und wenn ich noch mal auf Ihre vorherige Frage zurück kommen dürfte?") - für mich unverständlich, dass das Gros der Zuschauer Merkel im Bereich Arbeits un Wirtschaftspolitik an der Spitze sahen...

Ich persönlich sah den Kanzler rhetorisch auf jeden Fall vorne, vor allem im Bereich Steuerpolitik hat er Angela Merkel bzw. ihren "Professor aus Heidelberg" (also Krichhof) ein ums andere mal an die Wand geredet.

Heute gelesen: Merkel kopiert Schlussapell von Ronald Reagan, der vor 25 Jahren gegen Jimmy Carter gewann und sprach von "Kirchhofs vier Töchtern mit denen sie bereits gesprochen habe" - dumm nur, dass der gute Mann nur zwei Töchter hat...
gut, ich bin zwar nicht deutscher, aber das tv-duell hat trotzdem auch mich interessiert...
und ehrlich gesagt, merkel ist eine populistin.
wie hartz schon schrieb, wich sie den meisten "brennenden" themen konsequent aus und sowieso, ich hatte den eindruck, sie redet nur luftblasen.. und irgendwie werde ich das gefuehl nicht los dass sie einfach unbedingt als erste Frau zur kanzlerin gewaehlt werden will... seien wir doch ehrlich, deutschland wird den bach runtergehen mit ihr als kanzlerin...
wie schon gesagt, eine populistin, nichts mehr..

schroeder, naja, er hat sicher nicht nur alles zum guten gewendet in seiner amtszeit, aber das kann man ja auch kaum verlangen, ich moechte nicht wissen in welchem zustand deutschland heute wäre, wäre die union im kanzleramt gewesen, vermutlich wäre alles haargenau gleich...
doch immerhin hat er kanzlerformat, das war eindeutig zu sehen in diesem tv.duell, ob und wer nun die bessere politik macht, weiss man nach so ner veranstaltung auch nicht besser...
es sind wohl von beiden seiten sehr viele versprechungen, die wohl beide nicht einhalten werden noch koennten...

mein fazit, merkel redet zu viel "muell", um "gut auszusehen" (was nicht ganz einfach ist, da kann sie sich noch so schminken ;))... alles leere phrasen...
So ein rededuell ist eine medienshow, wer diese presentation gewinnt, beweist wie gut er schauspielern kann und was für eine gute regie für ihn arbeitet.
Die besten szenen die richtig punkte gebracht haben obwohl sie absolut nichts mit politik zu tun hatten waren z.b. die verteidigung seiner frau, die theatralische maßregelung deutschland nicht als rückständig zu bezeichnen, die offene fast persönliche antipatie gegen kirchkof die er mit komik vortrug, das aufwärmen der dummheiten des herrn stoiber, das sind punkte die man in den medien machen kann, die aber nichts politisches aussagen. Hätte schröder ihr noch eine torte ins gesicht gehauen, hätte er noch massenweise wählerstimmen dazu bekommen (zumindest die dummen, und wie man weiss werden die nicht weniger)

Wer nicht geschikt im umgang mit solchen dingen ist kann da leicht als dumm und unfähig dastehen, doch man sollte unter solchen eindrücken nicht urteilen, eins ist sicher, frau merkel ist sehr gebildet und intelligent (sicher nicht weniger als schröder)

Dann kommt noch das problem das hier eine einzelperson erklähren muß, was ihre partei im einzelnen machen wird, das ist im detail nicht zu erklähren, nicht der vorsitzende macht die gesamtpolitik sondern die gesamtregierung, da gibt es viel was der einzelne unter druck nicht richtig rüber bringt.
Das frau merkel den patzer mit der anzahl kirchhofs kinder machte, ist nur ein zeichen schlechter regieberatung.
Sicher haben oft beide nicht genau gewusst wovon sie sprechen, denn sie haben es mehr oder weniger einstudiert.

Ich stehe mit diesem post zu keiner partei und will nur mal darstellen wie mehr oder wenig sinnvoll so ein öffentliches duell ist.

Tja und leider haben dann bis heute nachfolgende sendungen gezeigt wie die wirkung teilweise gewesen sind, da sind wahlberechtigte schüler die vom politischen absolut nichts verstanden haben, wirtschaftswachstum verstehen sie so das die regierung von ihnen vordert mehr zu poppen und kinder zu bekommen, weitläufige darstellungen über die optische presentation der zwei und noch jede menge schwachsinn.
Nun...in Amerika sind TV-Duelle durchaus sinnvoll, wird doch dort der Präsident quasi direkt gewählt.

Ob man in Deutschland allerdings die Spitzenkandidaten oder die Kandidaten für den Ministerposten für Familie und Gesundheit wählt ist bei unserem repräsentativem Wahlsystem (d.h. der Bundestag wird von uns gewählt, nicht das Regierungsoberhaupt selbst) im Grunde völlig Banane
Ich fand erschreckend, mit welcher Vehements(z?) die ARD nach dem Duell versucht hat Merkels Auftritt positiv zu reden. Und zwar alle durch die Bank. Auch beim Zeigen der Umfragewerte hieß es oft: "Auch hier hat sich Merkel verbessert", auch wenn es gar nicht der Warheit entsprach.

Für mich ist auch Schröder der "Sieger", des Duell, auch wenn es natürlich schwierig ist nachzuvollziehen, wer die Warheit sagt und wer nicht.

Ach ja, und mir kam es so vor, als wären viele von Frau Merkels bewegungen einstudiert(Ruckhaftes Umdrehen zu Schröder etc.).
merkel war absolut unsympathisch. Vor allem sind ihre Argumente ... scheiße ^^
Außerdem: wer Kanzler sein will, soll Medienwirksam auftreten können, bei Staatsbesuchen "gut aussehen", natürlich auch kompetent sein. Wer diese Voraussetzungen nicht erfüllt(merkel) soll wieder in sein beschissenes ostkaff zurückschleimen.
"Sieben Jahre Rot-Grün sind völlig genug und wenn ich noch mal auf Ihre vorherige Frage zurück kommen dürfte?"

Merkel



"20 Jahre CDU habens nicht gerade erleichtert,die Steuern zu senken etc."


Steven-Mcripp
Nun, die die mich kennen, wissen welcher Partei ich angehöre...
Aber im ernst:

Schröder hat das TV-Duell gewonnen??HA!! Niemals!
die Umfragewerte sagen nichtrs aus, die meisten Leute haben das Duell doch überhaupt nicht gesehen bzw. nicht verstanden. Zum Beispiel habe ich mich über das Duell mit einem Freund unterhalten und der sagte: "Schröder hat gewonnen. Der kann sich halt besser verkaufen. Das ist nun mal so." Als ich dann auf nähere Details des Duells einging, stellte sich heraus, dass er keine Ahnung hatte. Ich behaupte: Ein großer Teil der Bevölkerung ist genauso. Was soll man auch erwarten, wenn die Leute 7 Jahre lang gesagt bekommen haben, dass Schröder der "Medienkanzler" ist. Deswegen wird das Duell auch kaum Einfluss auf die Wahlentscheidung der Wähler haben. Außerdem hat sich Schröder völlig daneben verhalten. Was gibt es denn zu lachen wenn die Sprache auf die hohen Mineralölsteuern kommt???
Ein Tipp: Am 18. CDU wählen und wenn nicht, dann wenigstens überhaupt wählen.
Merkel ist ne Viertelstunde auf ihren drei Cent rumgeritten - und ich versprech's dir: Die Benzinpreise werden keinen Cent billiger, wenn die Frau an der Macht ist.

Was hat denn Merkel bitte an überzeugenden Gründen sie zu wählen gebracht? "Sieben Jahre Rot-Grün waren scheisse, jetzt sollten wir's mal versuchen"?
Ich finde die Gesundheits-, Steuer- und Außenpolitik sind ein GRund Merkel zu Wählen.
Gesundheitspolitk:

Habe ich mich nicht wirklich informiert, aber die Idee, dass alle in eine Krankenkasse zahlen müssen (Linkspartei?) gefiel mir sehr gut.

Steuerpolitik:

Definitiv nein. Abschaffung von jeglichen Lohnzuschlägen wie Nachtzuschlag und Kilometerpauschale sind für mich untragbar. Ich vermute, dass die Senkung des Einkommensteuersatzes auf 25 Prozent letztendlich doch zum Vorteil für die Reichen, Kinderlosen abläuft. Senkung des Spitzensteuersatzes auf 39 Prozent spricht da doch Bände (CDU-Wahlprogramm)

Aus der Erhöhung der Mehrwertsteuer kann ich mir keinen wirklichen Reim machen - wohin wird das Geld fließen?

Ökosteuer in die Renten (zu 90 Prozent) ist doch ganz sinnvoll, kann ich mich mit einer Abschaffung auch nicht wirklich anfreunden.

Außenpolitik:

Definitives und verdammt deutliches Nein. Ich finde Fischer betreibt eine hervorragende Außenpolitik, Verhältnis zu Frankreich und Russland derzeit hervorragend. Schon allein, dass die Union einer militärischen Aktion gegen den Irak zugestimmt hätte, macht sie außenpolitisch für mich zu einem klaren Verlierer.

Ob die Türkei der EU beitritt ist mir übrigens herzlich egal, auch wenn ich hier eher die Position der CDU/CSU favorisiere.

Meiner Meinung nach wurde beim TV-Duell auch zu wenig auf Außenpolitik eingegangen.

Noch was: Habe mir gerade noch mal das Wahlprogramm der CDU durchgelesen. vergleich mit Rot-Grün ist ja schön. Aber so übertrieben wie hier die Fehler der Regierung hochstilisiert werden ist das doch ein ungesundes Maß.

Ups...das selbe ist ja auch bei der SPD zu finden...sehe ich richtig, dass die Linke als einzige Partei nicht an jeder Ecke auf Konkurrenten schimpft?
Die solidarische Gesundheitsprämie idt eine Hervorragende Idee.

Die SPD behauptet, bei der von der CDU geplanten solidarischen Gesundheitsprämie würden Bankdirektor und Busfahrerin das Gleiche zahlen. Die Beiträge richteten sich nicht nach dem Einkommen.

Richtig ist: Die SPD stellt bewusst falsch dar, wie die solidarische Gesundheitsprämie funktioniert. Eigentlich ist es ganz einfach: Gesundheitskosten des letzten Jahres geteilt durch die Zahl der Versicherten ergibt die individuelle Gesundheitsprämie. Liegt sie höher als 7 Prozent des Einkommens, wird der Rest automatisch aus einem Fonds bezahlt, in den die Arbeitgeber einzahlen müssen. Beispiel: Wer 1.000.- Euro verdient, bezahlt 70.- Euro Gesundheitsprämie. Der Rest (derzeit etwa 35.- Euro) wird zugeschossen. Wer 3.500.- Euro verdient, zahlt die volle Prämie und erhält keinen Zuschuss. Die Prämie ist also durchaus einkommensbezogen.

Im übrigen: Schon heute zahlt jeder Arbeitnehmer 7 Prozent Krankenversicherungsbeitrag; zum Zeitpunkt der Umstellung auf die Prämie ändert sich für die Versicherten gar nichts; aber bei den Krankenkassen kommen in jedem Fall kostendeckende Beiträge an.

Steuerpolitik:
Die SPD behauptet, die CDU plane durch die Senkung des Spitzensteuersatzes eine Milliarden-Entlastung für die Besserverdiener.

Richtig ist: Die CDU senkt den Spitzensteuersatz von 42 auf 39 Prozent ab (= - 7,1 %) und den Eingangssteuersatz von 15 auf 12 Prozent (= -20 %). Alle Bürger sollen entlastet werden; die unteren Einkommensgruppen werden besonders stark entlastet.

Richtig ist aber auch: Unter Regierungsverantwortung der SPD ist die Belastung von Spitzenverdienern durch Steuern gesunken:

Beispiel: Doppelverdiener-Ehepaar ohne Kinder
1998 145.000 DM zu versteuerndes Einkommen = 40.082 DM Steuern = 27,6 %
2005 74.137 Euro zu versteuerndes Einkommen = 17.248 Euro Steuern = 23,3 %

Außenpolitik:

Das Verhältnis zu Russlan und Frankreich ist prima, in der Tat. ABER: Das Verhältnis zu Amerika, England und den anderen europ. Staaten wurde auf kosten dieser Berlin-Moskau-Paris Politik erheblich geschwächt.
Ist das kein Grund CDU zu wählen?
Nein. Zumindest nicht außenpolitisch. Solange wir bei einem Krieg teilnehmen müssten, um die Ehre von Baby Bush und seinen blinden Konsorten zu erlangen, kann das Verhältnis zu den USA meinetwegen im Eisfach kühlen.

Sicher baut die SPD auch eine Menge Bockmist und zeigt mit dem Finger auf andere, da hast du vollkommen Recht. Aber: Anstatt zu sagen: "Gut, über die Sache mit Schichtarbeit und Kilometerpauschale lässt sich reden" oder wenigstens "Ja, wir schaffen sie ab, na und?" kommt da ein "Schaut euch das Spitzenverdiener-Ehepaar an, das mit der SPD auch nicht weniger Steuern zahlt" - völliges Ablenken vom Thema auf herumgerittenene Beispielen.

Das schlimmste: Diese Taktik wird, wenn man sich Seiten wie leere-versprechen.de oder die-falsche-wahl.de ansieht von allen Parteien betrieben - Ausnahme Linke.PDS...

Und jetzt rat mal wo ich gedenke mein Kreuzchen hinzumachen? ;o)
richtig hartz
in bezug auf die aussenpolitik kann es doch kaum angehen, dass ein so "starkes" wirtschaftliches land den amis und den ami.a*sch.lecker.briten in den hintern kriechen muss. im gegenteil. europa, abgesehen von den britchen, sollten sich doch zusammentun und sich der aussenpolitik der gringos nicht mehr unterordnen...
merkel hat ihren kopf ja jetzt schon im rektus bush's...
*seufz*
Sorry, aber zur Außenpolitik -zur Politik sowieso- gehört nunmal dazu, dass nicht jeder immer damit zufrieden ist.

CDU/CSU zu wählen würde bedeuten, dass wir uns mit Spanien, UK und USA in die Ecke der Kriegsunterstützer gesellen würden. Wer das möchte, bitte. An dieser Stelle muss ich mich Vorrednern anschliessen und sagen, dass ich lieber freundlich gestimmte, direkte Nachbarn habe, als einen Übersee-Polit-Versager.

Der Rest ist Überzeugungssache. So wie es die SPD im Moment macht scheint es keine spürbare Verbesserung der Situation zu geben.
Aber ich behaupte mal ganz frech, dass das nur minimal etwas mit der Politik der jeweils regierenden Partei zu tun hat.

Seit 60 Jahren haben wir ein Gesetz, dass nie aufgeräumt wurde und immernur um weitere Paragraphen bereichert wurde.
Seit 60 Jahren verpflichten wir uns dazu sozialer zu sein, als die meisten anderen.
Seit 60 Jahren stopfen wir immer nur weiter rein ohne zu putzen.

Dass die Kassen das momentane System einmal nicht mehr tragen werden können stand vor JAHREN fest. Trotzdem kommen erst dann alle Parteien auf die Idee es zu ändern, wenn wir aus d em letzten Loch pfeifen. Das ist nicht CDU oder SPD Versagen, dass ist typisch deutsche Mentalität. Und daran wird sich nichts ändern, egal ob CDU, FDP, Grüne, SPD, PDS oder sonstwer am Drücker ist.
Absolut richtig. Und wenn wir jetzt sagen, dass wir was ändern wollen ist mit den ersten Änderungen wohl in zwanzig Jahren, wenn alles vielleicht schon zu spät ist zu rechnen.
Mal eine andere überlegung zur aussenpolitik sachlich und ohne dummes geprolle über arschkriecherei.
Fakt kann höchstens sein, das die cdu (nicht frau märkel) die kriegspolitik der usa unterstützt hätte.
Fakt ist auch , das sich die spd keine freunde in england und usa gemcht hat nachdem sie nein gesagt haben.
Was soll uns jetzt das "die cdu hätte..." für die zukunft bringen?
Ich sehe eher eine gute gelegenheit darin das jetzt eine cdu regierung die politischen bindungen zu usa und england ohne verluste wieder stärken kann.
Man kann nun mutmassen das die ach so bösen usa wieder krieg anfangen, gut sollte das eintreffen, sollte die cdu genug über ihre bürger gelernt haben um nach spd muster "nein" zu sagen.
Über eine mutmassung, "was hätten die damals gemacht" sagen zu wollen "was werden die machen" ist nicht unbedingt sicher.
Und gebildete politiker von denen man nichtmal viel weiss als arschkriecher bezeichnen, das hört man sonst nur in keipen wo besoffene politik machen.
Nun, wenn Frau Merkel verlautbaren lässt, dass ihre neuen Bindungen auf Kosten der alten zu einer ausgegelichneren Außenpolitik führen soll, kann ich dein "ohne Verluste" schon mal ausschließen.

Weiterhin würde es wenig Sinn machen, das Verhältnis zu den USA ins Tolle zu wenden und dann eine militärische Intervention abzulehnen - das liegt an Bushs Haltung ("Alle die nicht für uns sind, sind gegen uns").

Ha...na da schau her...was aus dem "Zum Lachen"-Forum, zur Auflockerung :)
Ich kann mich mit einer sache nicht anfreunden,
die cdu wird aufgrund vieler spekulationen und "könnte sein" diskreditiert.
Ich habe aber schon viele wahlversprechen u.a. in meinem leben mitbekommen, und keiner war so überzeugend wie unser medienkanzler.
Wenn er dann eben um unser vertrauen gebeten hat, wir es ihm gegeben haben, aber es wurde nichts aus den versprechungen, dann habe ich hier zwei parteien von denen ich 1. cdu jede menge negativer mutmasungen habe und 2. spd jede menge vertrauensbruch.
Seltsamm, man hat von der spd gelernt das wahlversprechen nicht eingelöst werden (jaja die nicht naiven wussten das vorher auch),
aber sobald die cdu ein wahlversprechen macht welches negativ zu bewerten ist, geht man 100% davon aus, das es umgesetzt wird.
Grob gesagt bleibt die wahl zwischen misteryös und unseriös.
Machen wir uns doch nichts vor, selbst in der euforie gegen die cdu müssen wir doch zugeben das die spd in vielen punkten versagt hat, nur wird das gerne vergessen.
Da jubelt der deutsche usa hasser über den starken schröder, und merkt dabei nicht das es versagen in der politik giebt die ihn viel näher betreffen (sollten).
Überspitzt gesagt ein volk von arbeitslosen steuerzahlenden hungerleidern das sich freut nicht in den krieg ziehen zu müssen (müssten sie denn?).
Ein grosser sieg in der aussenpolitik, macht für mich noch keinen ausgleich für schlechte innenpolitik.
Was bleibt,
CDU ein ungewisser neuanfang.
SPD weiter mit dem wissen das es nicht bergauf geht (gehen kann).
Ich finde es geht uns mit der SPD besser den seht euch doch mal die benzin Preise an Und jezt noch mehr Mehrwertsteuer???????????
Dann erklär mir doch bitte mal, was die SPD mit den hohen Benzinpreisen zu tun hat, und wieso wir Schweizer z.B. auch horend hohe Benzinpreise (und die ganze Welt) haben, obwohl es hier keine SPD gibt??
Es ist nun mal einfacher negative Wahlversprechen einzuhalten :o)

Sicher hat die SPD enorm viel verfehlt in den letzten sieben Jahren. Aber: Die Außenpolitik mit Fischer und Schröder war in meinen Augen eines der wenigen Dinge, die sie für mich richtig gut gelöst hat.

Ich denke, keine der "großen Volksparteien" wird das Problem zumidnest kurzfristig lösen können, eher nicht die CDU und die SPD wohl schon gar nicht.

Was wir brauchen sind schlüssige, langfristige Reformen, Förerung der Jugend, entwirrte Tarif- und Gesetzdschungel und noch einiges mehr.

Wem ich das zutraue? Ich weiß es nicht.
Aber eins verstehe ich von der SPD, die sagten doch das sie die hohe arbeitslosigkeit minimieren will und wenn sie es nicht schafen sind wir es nicht würdig wieder gewählt zu werden. Die haben die Arbeitslosigkeit fast verdoppelt und warum wollen die den jetzt wiedergewählt werden. Damals haben die doch auch soviel scheiße gebaut, und wo dan die CDU dran kam mit Kohl der hat ja die scheiße von der SPD einiger maßen verbessert. Kaum ist die SPD wieder dran haben die schon wieder scheiße gebaut und schieben die schuld mal wieder auf die CDU.

Nur mal so gesagt ich bin kein wähler von den beiden Patein.
erstmal ist es schon ein gängiges verhalten von jeder partei, die schuld dem vorgänger zu geben.
Naja, die arbeitslosigkeit verdoppelt kann man ja echt nicht vorwerfen, aber der punkt mit dem versprechen die arbeitslosenzahlen zu minimieren mit der konsequenz sonst aufzuhören hat dem herrn schröder bei mir ein maximum an minuspunkten gebracht.
Jeder eifache minister zieht konsequenzen und geht teilweise schon aus dem amt wenn seine leute nur einen kleinen fehler machen, aber ein herr schröder kann ganz gross etwas versprechen, das nicht halten, und gegen seiner eigenen aussage im amt bleiben.
Wenn einer etwas nicht bringt soll er doch zumindest das maul halten oder nur so etwas sagen wie, es ist nicht leicht aber wir stellen uns der aufgabe.
Diese grosspurige heisse luft im wahlkampf sollte meiner meinung nach kontrolliert werden und bei so offensichtlichen zuwiederhandlungen bestraft werden.
Ist ähnlich wie etikettenschwindel, es wird etwas anderes angepriesen als das was tatsächlich drin ist.
Wenn Merkel jetzt gewählt werden würde (was ich nicht hoffe), dann warten wir mal ein bis zwei Jahre ab.

Und dann sehen wir mal, wie die Wahlkampfversprechen der CDU durchgesetzt wurden.

So gut wie alle Gesetzesentwürfe sind Kompromisse von Regierung und Opposition - von dem her ist das was BIGFUN erzählt schon mal Schwachsinn - genauso wie nicht alles Gold war, was Kohl zum "glänzen" gebracht hat.

OT: Was Benzinpreise und die schwachsinnige Forderung der BILD nach Freigabe der Notreserven angeht -> http://www.taz.de/pt/2005/09/03/a0259.nf/text.ges,1|klick!
im thema wahlkampfversprechen will ich hier nicht die spd anklagen um die cdu gut aussehen zu lassen, ich würde mich genauso darüber aufregen wenn es die cdu macht.
Aber schröder hat in der beziehung nunmal für mich den vogel abgeschossen.
Selten ein wahlversprechen so theatralisch abgegeben, und selten so dreist nicht eingehalten.
Zu sagen man wäre unfähig wenn man es nicht schafft und dann unfähig im amt zu bleiben und so zu zun als hätte man die grossen töne nicht gespuckt ist frech.
Ich hatte diese rede damals mitbekommen, und dachte noch, man der ist mutig, kündigt er doch quasi seinen rücktrit schon an.
Es geht ja hier nicht um einen kumpel den man sich aussucht, hier geht es um vertrauen, und das kann ich zu ihm so nicht recht aufbauen.
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