Eine ungewöhnliche Komödie kommt in die Kinos: Mit "Genzverkehr" will Regisseur Stefan Betz den Sex-Tourismus mal von der ironischen Seite zeigen.
Dabei dreht sich alles, um die drei bayrischen Dorf-Looser Mong (ganz okay: Andreas Buntscheck), Schlicher (spielt den Hornbrillen-Looser recht überzeugend: Ferdinand Schmidt-Modrow) und Hunter (hätte mehr aus seiner Rolle machen können: Joseph M'Barek), allesamt 16 Jahre alt - nachdem Kumpel Ralf kurz vor seinem ersten Mal bei einem Mofa-Unglück verstirbt, beschließen die drei, "es" endlich auch mal zu tun.
Jedoch stellen die drei sich dabei nicht wirklich gut an, Mong legt zwar eine Braut flach, allerdings mit einem Judowurf auf das Kopfsteinpflaster. Als sie in Ralfs Nachlass ein Plakat mit einer tschechischen Bordsteinschwalbe finden, steht für die drei fest, dass sie ihr erstes Mal dort erleben wollen.
Ihre Eltern fest in dem Glauben lassend, dass sie zu dritt mit ihren Mofas an den Baggersee fahren (herrliche Abschiedsszenen, so füttert Schilchers Mutter noch mal ihren Jungen mit Lebertran bevor er abfährt), klauen die drei erst drei Mopeds aus dem Laden von Schilchers Vater und machen sich dann auf den Weg Richtung Tschechien.
Nach einer Odyssee landen sie schließlich in einem abgelegenen Wald-Bordell, wo Hunter die Nebenwirkungen von Viagra und Alkohol unterschätzt und das ganze Bordell vollkotzt. Die Zuhälter (überragend: Oliver Korittke und Götz Otto) finden das gar nicht lustig - 500 Euro oder die Mopeds sind weg. Bei einer nächtlichen Befreiungsaktion mit der hochschwangeren Alicia (Henriette Richter-Röhl), die von den Jungs nach Deutschland geschmuggelt werden will, werden die drei gefangengenommen und schließlich sogar ihrer Klamotten und Mopeds zugunsten von drei Indern entraubt werden.
Wie sich aus dieser verfahrenen Situation doch noch alles zum Guten wendet - seht's euch an, durchaus sehenswert (u.a. ein Outing, eine Geburt und eine halsbrecherische Befreiungsaktion).
7,5/10
Dabei dreht sich alles, um die drei bayrischen Dorf-Looser Mong (ganz okay: Andreas Buntscheck), Schlicher (spielt den Hornbrillen-Looser recht überzeugend: Ferdinand Schmidt-Modrow) und Hunter (hätte mehr aus seiner Rolle machen können: Joseph M'Barek), allesamt 16 Jahre alt - nachdem Kumpel Ralf kurz vor seinem ersten Mal bei einem Mofa-Unglück verstirbt, beschließen die drei, "es" endlich auch mal zu tun.
Jedoch stellen die drei sich dabei nicht wirklich gut an, Mong legt zwar eine Braut flach, allerdings mit einem Judowurf auf das Kopfsteinpflaster. Als sie in Ralfs Nachlass ein Plakat mit einer tschechischen Bordsteinschwalbe finden, steht für die drei fest, dass sie ihr erstes Mal dort erleben wollen.
Ihre Eltern fest in dem Glauben lassend, dass sie zu dritt mit ihren Mofas an den Baggersee fahren (herrliche Abschiedsszenen, so füttert Schilchers Mutter noch mal ihren Jungen mit Lebertran bevor er abfährt), klauen die drei erst drei Mopeds aus dem Laden von Schilchers Vater und machen sich dann auf den Weg Richtung Tschechien.
Nach einer Odyssee landen sie schließlich in einem abgelegenen Wald-Bordell, wo Hunter die Nebenwirkungen von Viagra und Alkohol unterschätzt und das ganze Bordell vollkotzt. Die Zuhälter (überragend: Oliver Korittke und Götz Otto) finden das gar nicht lustig - 500 Euro oder die Mopeds sind weg. Bei einer nächtlichen Befreiungsaktion mit der hochschwangeren Alicia (Henriette Richter-Röhl), die von den Jungs nach Deutschland geschmuggelt werden will, werden die drei gefangengenommen und schließlich sogar ihrer Klamotten und Mopeds zugunsten von drei Indern entraubt werden.
Wie sich aus dieser verfahrenen Situation doch noch alles zum Guten wendet - seht's euch an, durchaus sehenswert (u.a. ein Outing, eine Geburt und eine halsbrecherische Befreiungsaktion).
7,5/10
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