Ist Religion Sinnvoll? (Gesellschaft)

Ist Religion Sinnvoll? (Gesellschaft)

Da mindestens 3 weitere Threads mit diesem Thema vollgemüllt werden kann man also hier weiterdiskutieren.
Nur eine Frage.
Wie meinst du, hat Jesus irgendwas nicht Wahrheit gesagt? Und wenn so ist, dann was gerade?
...und noch eine frage, war der papst vielleicht mal ein weibsbild? oder ist er es noch?......
religion braucht in unserer zeit kein mensch mehr!
altertümliche märchen, die in der bibel stehen, so sinnvoll wie der dreck von meinem hausschwein!
Jetzt,nach 2000 Jahren kann man ja noch nicht mal sagen,was er gesagt hat und was nicht. Von dem her kann ich nicht behaupten er hat mit irgendetwas gelogen oder die Wahrheit gesagt.

Es bezog sich auf die Bibel.
Ja, ein Buch, welches Nächstenliebe und Frieden predigt ist tatsächlich nicht sehr sinnvoll - ungeachtet dessen, was so manch einer daraus gemacht haben mag.
Welches Nächstenliebe predigt?Frieden?

Also bitte,was soll man dazu noch sagen?

Vielleicht...dass bis heute die einzige Religion Buddhismus ist,welche noch nie Krieg geführt hat?
Religion ist wie Wissenschaft: nur eine Art sich etwas zu erklären. Von daher ist die Frage aus dem Topic ganz einfaczu beantworten: ja.
@ päpstinbenediktdieerste

"kann man ja noch nicht mal sagen,was er gesagt hat und was nicht" - ja, natuerlich. Aber es gibt ein Buch, in das hat Leben Jesus beschreiben.
Welche Woerter Jesus aus dieser Buch kein Sinn hat?
es stimmt schon, dass bud. die bisher einzig friedliche Religion ist.
Wohl auch die sinnfollste...
religion gehoeren verboten
sie fuehren immer nur zu schlechten
schaut euch doch mal die Kriege an
viele davon wurden aus religioesen gruenden gefuehrt
Das Christentum hat noch keinen Krieg geführt. Alle Kriege im Namen des Christentums waren unchristliche Akte, welche in klarem Widerspruch zur Bibel und insbes. der Lehre Jesu stehen.
Nicht überall, wo "Christ" draufsteht ist auch Christ drin. Das gilt besonders für die Kirchen...

Solch eine differenzierte Ansicht scheint einem heute kaum noch in den Sinn zu kommen. Der Unsinn, welchen die kath. Kirche im ausgehenden Mittelalter und der Neuzeit fabriziert hat (Hexenverbrennung, Ablasshandel uvm.) kann nicht dem Christentum in die Schuhe geschoben werden, da all diese Dinge nunmal nicht christlich waren.
Doch kann man!Katholismus ist nun mal ein Christlicher Glaube(Sogar DER Glaube schlechthin) und was die Geschafft haben ist...nahe an einem Genozid!
@ Wurstwasser

Schwein in Haus? Das ist, warscheintlich, nicht so angenehm? Stinken, und so weit?
Nein, kann man nicht, päpstin. Da kannst du noch so viele Ausrufezeichen setzen...
Der Katholizismus nennt sich zwar selbst christlich, ist teilweise aber nicht bibelkonform, auf Tradition aufbauend und mit paganen Riten durchsetzt, dass man ihn nicht mit dem Christentum selbst bzw. der christlichen Lehre der Bibel gleichsetzen kann. Der Protestantismus ist da schon näher dran - so viel nur zu "DER Glaube schlechthin".
Ich glaube schon, dass religion für manche Menschen sinnvoll ist.
Ich kenne z.B. einen, der immer wenn er traurig oder wütend ist kurz betet und danach ist er wieder gut gelaunt.
Zum Thema Glaube will ich auch mal was sagen, was mir hoffentlich cnith jeder Gläubige übel nimmt.

Imo ist kein Glaube richtig, aber auch keiner falsch, denn jeder Glaube ist der selbe, nur anders ausgedrückt.
Was JEsus sagen wollte ist klar, er verkündete Frieden auf erden, gutes Ziel, doch zu erreichen, die LEute dazu bringen, so zu tun, ist cniht leicht.
Da muss ein Gott her, und Wunder (ka wie er das bewerkstelligt hat, oder ob, aber den Menschen früher konnten kluge Menschen schnell was vormachen).
So hat er die Leute dazu gebracht, so zu tun, wie es richtig ist, niemanden töten, nächstenliebe usw., was ja wirklich mal ein PAradies wäre, wenn jeder das tun würde.

Naja, er hat es gut gemeint, die Leute, die dann später Glaubensfanatiker waren haben das alles so abgeändert, das man selber mächtig war weil man Gott so nahe wäre und das recht hat jeden zu exikutionieren.

So hat das Jesus aber nciht gemeint.

Am ehesten *geöutet* hat sihc budda, er sagte ja, es gibt keinen Gott, nur den Weg des Glücks und positives Carma, also wenn du was gutes tust, tut der mensch dem so getan wurde auch was gutes USW., was auch zum Glück führen würde, so meinten das imo eigentlich alle.
Beim ISlam merkt man auch, das durch die Gottgeschichte die Leute zu ihrem besten gezwungen werden sollten, keine schweinefleisch essen wegen den Krankheiten damals und so.

MIt den anderen Religionen kenne ich mcih cnith so aus, doch eiegntlich alle religionen versprechen und erlösung und Glück, sofern man nach den Regeln lebt.

Daher könnte ich mir vorstellen, das ncihtmal alle religionsstifter selbst an Gott geglaubt haben.

Oder, die andere Möglichkeit wäre, das es nen echten GOtt/götter gibt, aber das halte ich eher für unwarscheinlich, eher denke ich, das man als Gott das universum, das ganze verstehen kann, und die trance und der Einklang, den z.B. Jesus irgendwann spürte, ihn dazu veranlasst hat, diesen Einklang überall hinzubringen, und er dachte dann, das gott ihn dies befohlen hat.

So ungefähr könnte ich mir das vorstellen.

LEider hat so ziemlich jede Religion das einfach missbraucht, und die Menschen durhc diese Regeln einfach unterjocht, mit Gott als Drohung.

Zum Glück wurde es ja damit langsam besser, im Islam ist das teilweise aber heute auch noch so.

Genrell würde ich also sagen, jede Religion ist dasselbe, sie glaubt an ein großes ganzes, das UNiversum, Gott, das Glück, wasauchimmer, sofern sollte man sihc über religion auch cnith streiten, und schon gar nciht um einen Gott, denn sogesehen, glauben ja alle an den selben mit anderen namen.

l
Ich habe meine meinung in diesem Thread schon einmal dargelegt und habe seit dem meine Meinung nicht geändert:

Ja Religion ist sinnvoll, da sie manchen Menschen Halt und Geborgenheit geben kann.

Letztenendes sind es aber Menschen, die im Namen ihrer Religion Gutes oder auch Schlechtes tun.

Der Diskussion in die dieser Thread bestimmt bald wieder ausarten wird will ich mich nicht weiter anschließen.

Ich kann nur sagen, dass mir die Selbstinzenierung und Selbstbeweihräucherung mancher Forumsmitglieder in zunehmendem Maße auf den Geist geht, so dass ich mir nach über 5 Jahren Mogelpower ernsthaft überlege dem Forum den Rücken zu kehren.
@ Wurstwasser: "...und noch eine frage, war der papst vielleicht mal ein weibsbild? oder ist er es noch?......"

Solche Frage: Hat in Buch Koeppen "Tod in Rom" Papa Benedict beschreiben, mit seine Bruder - Komponist und Homosexualist?
Auch war in HitlerJugend, auch gibt Bruder - Komponist... Grosse Ahnung
naja religionen sind überholt zumal es auf die meisten fragen bereits antworten gibt die nicht mit gehörnten tieren und irgendwelchen Propheten zu tun haben..
... nur dass es bei den meisten Religionen ja nicht primär um die Frage geht, woher wir kommen, einsamerschuetze, sondern oft auch um die Fragen des Lebens, welche einem die Wissenschaft vielleicht nicht beantworten kann. Insofern sind sie nicht überholt, besonders nicht, wenn irgendeine Religion in irgendeiner Form tatsächlich Recht behalten sollte...
Ob Religion sinnvoll ist, muss jeder für sich entscheiden. Ich kann nur sagen, dass das alles FÜR MICH nicht nachvollziehbar ist. Will sagen, ich bin nicht gläubig. Schon alleine, weil in der Bibel und den Religionsbücher viel zu viele Übersetzungfehler gemacht wurden, glaub ich nicht was da drin steht.
Da glaub ich lieber neuen "Propheten" und das Fliegende Spaghetti Monster. Denn so sind bestimmt auch die anderen Religionen entstanden. Hat sich einfach einer was ausgedacht, womit er Anerkennung und Kohle bekam.
PS: Das ist meine Meinung und ich will damit niemanden vor den Kopf stoßen! Glaubt, woran ihr wollt!!!
@Flomo

Mit was Recht?

Klar doch,die Erde wurde in sechs Tagen erschaffen.

Weisst du was mich nervt?

Das jetzt solche Parteien wie die Evangelische und Katholische Volkspartei ausgerechnet die Bibel missbrauchen,nur damit man Sonntags nicht einkaufen gehen kann.Sowas finde ich einfach daneben.
von dem was in der Bibel steht is 99% abgeändert worden , dises buch is sicher hundert mal von verschieden autoren abgeschrieben worden , jeder hate seinen eigene stil, und sachen die er net verstanden hat, weil sie z.b. in einer uralten sprache geschrieben waren hat er einfach durch "logische" oder "sinnvolle" sachen ersetzt.

über die jahrtausende haben sich aber die leute verändert, neue sachen enteckt ect. deshalb ist es gut möglich das der nächste autor wieder etwas ganz anders darunter versteht.

wenn das jetzt noch mehre hundert mal gemacht wird, ist kein wort mehr orginal, mit dem koran ect. wirds net anders sein.

zudem wurde bewiesen das die ersten bücher über jesus und seine kumpels erst 50. jahre nach seinem tod geschrieben wurden, der autor war also net anwesend, deshalb wird bereits in der ersten "version" der bibel so einiges net stimmen.
Die restlichen 1% stimmen also. Wäre interessant zu wissen was alles stimmt.
@Päpstin:
"Mit was Recht?
Klar doch,die Erde wurde in sechs Tagen erschaffen.
"
Habe ich nicht gesagt, dass es nicht gerade primär um die "Woher"-Frage geht? Die Schöpfungsgeschichte muss übrigens nicht zwangsläufig zu kreationistischen Ansichten führen...

A propros Kreationismus: Das traurige ist ja, Päpstin, dass ich fast vermuten muss, dass ein Kreationist eine besser begründete Meinung besitzt als du... :-/

Die Bibel ist übrigens eines der am besten überlieferten Bücher überhaupt.
Hab ich jemals was anderes behauptet?Klar hat der eine besser begründete Meinung als ich!





Im Bezug auf Spaghettisauce.
"Die Bibel ist übrigens eines der am besten überlieferten Bücher überhaupt."
Wohl nicht besser und nicht schlechter als jedes x-beliebige andere, größtenteils mündlich überlieferte Werk. Man kann einfach nach so langer Zeit den ursprünglichen Wortlaut nicht mehr wiedergeben, das ist so gut wie unmöglich ...

Ich bin auch nicht mit allem einverstanden,w as in der Bibel steht, aber meine Abneigung gilt hauptsächlich der Institution Kirche und deren Auslegung der Bibel. Ich hab nichts gegen Nächstenliebe und so weiter, das sit alle sgut und schon, nur leider wird die Bibel, wie galube ich bereits erwähnt wurde, viel zu oft als Vorwand für "unchristliche" Dinge benutzt ... traurig ...

Ich denke, es nicht unbedingt wichtig, an eine Religion oder einen Gott zu glauben, solange man nur an irgendwas glauben kann ...
Dieses Zitat spiegelt meine meinung an der REligion dar

W. I. LENIN
[Opium für das Volk]
Die Religion ist eine Form des geistigen Jochs, das überall und allenthalben auf den durch ewige Arbeit für andere, durch ein Leben in Elend und Verlassenheit niedergedrückten Volksmassen lastet. Die Ohnmacht des Ausgebeuteten im Kampf gegen die Ausbeuter läßt ebenso unvermeidlich den Glauben an ein besseres Leben im Jenseits aufkommen, wie die Ohnmacht des Wilden im Kampf gegen die Naturgewalten den Götter-, Teufel-, Wunderglauben usw. aufkommen ließ. Wer sein Leben lang schafft und darbt, den lehrt die Religion Demut und Geduld im irdischen Leben und vertröstet ihn auf den himmlischen Lohn. Wer aber von fremder Hände Arbeit lebt, den lehrt die Religion Wohltätigkeit hienieden; sie bietet ihm eine wohlfeile Rechtfertigung für sein Ausbeuterdasein und verkauft zu billigen Preisen Eintrittskarten zur himmlischen Seligkeit. Die Religion ist das Opium für das Volk. Die Religion ist eine Art geistigen Fusels, in dem die Sklaven des Kapitals ihr Menschenantlitz, ihren Anspruch auf ein auch nur halbwegs menschenwürdiges Dasein ersäufen.
War das nicht Marx, als Kritik am Kapitalismus? Oder hab ich da heut in Geschi geschlafen ...?

Aber irgendwie hat es ein Stück Wahrheit: Mit Religion kann man nahezu alles rechtfertigen, wenn man die jeweiligen Schriften nur zu seinen Zwecken auslegt ...
Es gab mehrer dieser "Opium für das Volk"

Eines war von W.I.Lenin und einees von Karlsmarx aber der inhalt war vom auschlag gebenden punkt her gleich
@Päpstin: Ich find's nur arg dumm, gewisse Meinungen als Unsinn abzustempeln, ohne sich mit dem Thema selbst auseinandergesetzt zu haben. Es reicht imo nunmal nicht, egal wie "lächerlich" das Thema auch erscheinen mag, sich einfach der Meinung der Massen anzuschließen...

@Cerlindael: Die Bibel wurde in der Tat weitaus besser überliefert als die meisten anderen Schriften dieser Zeit. Wir reden hier wohlgemerkt über das Schriftstück an sich, nicht über die Geschichte selbst, welche jahrelang lediglich mündlich überliefert wurde. (Die Klöster haben hier sehr gute Arbeit geleistet - nicht nur bei der Bibel)

Deine Meinung die Kirche betreffend unterstütze ich zudem voll und ganz.
auf die frage ob religion sinnvoll ist ..... nein ist sie nicht meine meinung
"Opium für das Volk" - "für" - das ist kein Marx um so mehr W. I. Lenin, das ist Ostap Bender aus beruemte Komedia "12 Stuhl".
Und Marx ist "Opium das Volk" (oder die-den-...? - Genitiv).
@Flomo

Ein Argument wieso Religion etwas heutzutage bringt habe ich bis jetzt nicht gehört.

Und Snup:
Bitte,ich zweifel an deiner ich-kann-nicht-gut-Deutsch Nummer.Schliesslich kanntest du das Wort Sektierer,die Comedy 12 Stuhl oder was auch immmer.
@ päpstinbenediktdieerste

Ich habe nicht so schlecht elektronisch Woerterbuch, aber, ich bin zu faul, solche verstandlich Worte zu pruefen.

Warum schreiben man hier dauernd "bibel", "bibel"?
Teilen Deutscher Bibel auf zwei Teil - alter, Judische, und neuer - ueber Jesus Leben?
Dann mach bitte mal die Augen auf, Päpstin :)
Draconis hat beispielsweise schon gewisse Aspekte angesprochen.

Zudem ist Religion auch dann sinnvoll, wenn sie Recht behält - wie ich bereits sagte. Hey, wenn mir einer sagt, ich müsse Jesus als meinen Erlöser und Retter anerkennen, um in den Himmel zu kommen und der Hölle zu entgehen und das dann auch noch stimmt, dann kann man das durchaus als sinnvoll bezeichnen. Leider ermangelt es hierbei an den notwendigen empirischen Beweisen bzw. Gegenbeweisen.
Ich als Päpstin sage dir:
Du musst Jesus als deinen Retter anerkennen,damit du in die Antihölle kommst!

Glaubst du das Jetzt?
Ob ich das (oder irgendwelche anderen Glaubensgrundsätze) glaube oder nicht, ist für die Frage, ob es nun sinnvoll sei oder nicht, vollkommen irrelevant.
Ich finde eine Religionsrichtung (welche auch immer) ist nur für diejenigen sinnvoll die auch an sie Glauben.
Du bringst es auf den Punkt. Wer überzeugter Gläubiger ist, der kann mit einer anderen Religion kaum was anfangen, und wer es nicht ist, braucht keine Religion zum Leben ...
Wenn kein Nichtgläubiger Religion benötigen würde, gäbe es keine Menschen mehr, welche sich vom Atheisten zu einem bestimmten Glauben wandeln.
"Glauben heißt, nicht wissen. Aber Religion heißt, nicht wissen wollen."

"Gott ist eine Halluzination - eine Krücke aus Illusionen für diejenigen, die zu schwach sind, um die Bedeutungslosigkeit des Lebens zu akzeptieren."
"Wenn ein Gläubiger Religion benötigen würde, gäbe es keine Menschen mehr, welche sich vom einen bestimmten Glauben zu Atheisten wandeln."

(angesichts der Tatsache gleich bei der Geburt einen Glauben aufgetischt zu bekommen, sind das weitaus mehr)
Ach... wie ich doch solche "Argumente" liebe... Smiley


PS: Nur weiter so, F! Smiley
Obake, deine Version ist schon deswegen schlichtweg falsch, da sie von einem auf alle schließt.

Leute mit aufgedrängtem Glauben würde ich zudem sowieso nicht als Gläubige oder Angehörige eines Glaubens bezeichnen.
Hmm...eine Kollegin von mir(hab irgendwo schon mal was über sie gesagt...die mit grausamer Rechtschreibung) ist aus einer Katholischen Familie.Ihr ist es ziemlich Egal,wie Frauen auch heutzutage noch in der Katholischen Kirche behandelt werden,vor allem singt sie im Chor (aber grässlich wie Küblböck).

Ihr Schulnotedurchschnitt war 4,gerade noch genügend...
Ich bin sicher,das hat etwas damit zu tun...

Ihr wurde auch der Glaube aufgredängt,und die war so blöd und hats nicht mal gemerkt...
Obake, deine Version ist schon deswegen schlichtweg falsch, da sie von einem auf alle schließt.


Klick

Ladies & Gentlemen... Von "einem auf alle" innerhalb weniger Sekunden und nicht mal gemerkt. Wir gratulieren herzlichst.

"Leute mit aufgedrängtem Glauben würde ich zudem sowieso nicht als Gläubige oder Angehörige eines Glaubens bezeichnen."

Aha... Du wurdest also nicht getauft, was?
Es ist doch egal ob man getauft ist oder nicht, man kann doch dann immer noch glauben was man will.
Ich wurde getauft, doch macht mich dieses Ritual zu einem Gläubigen? Bin ich damit ein richtiger Anhänger dieses Glaubens - außer auf dem Papier? Wohl eher nicht.
Bist du ein richtiger Christ, nur weil dir ein Kerl in einem merkwürdigen Kostüm Wasser über die Birne gekippt hat? Ich glaube, da gehört mehr dazu.

Nun zu deinen sprachlichen Problemen, Obake. Ich merke es immer wieder, dass du damit zu kämpfen hast:
Ich schließe keineswegs von einem auf alle. Ich sage, dass ein Glaube oder eine Religion deshalb für einen Gläubigen sinnvoll erscheinen mag, da sich offenbar einige Atheisten zu einem Glauben bekannt haben. Wieso sollte sich ein Mensch zu einer Religion bekennen, wenn er dies seiner Meinung nach nicht nötig hätte?
Du dagegen sagst in deiner Version, dass lein Gläubiger eine Religion benötigt, weil es ein paar Gläubige gibt, welche ihrer Religion den Rücken kehren.
Ich schließe nicht von einer Menschengruppe auf eine andere.

Ach ja, F... Würde Religion wirklich bedeuten, dass man nichts wissen will, würde es dann so viele forschende Theisten geben?
Der andere Allgemeinpla-- ich meine, das andere Zitat dagegen ist insofern hübsch ironisch, da es so herrlich ignorant ist, wo doch das erste Zitat eben die angebliche Ignoranz aller Religionsangehöriger kritisiert (eine Pauschalisierung, welche in dem Maße einfach nur dumm ist). Der Autor behauptet etwas, ohne dies belegen zu können oder gar zu wollen, obwohl er die Wahrheit doch ganz offensichtlich nicht kennt oder gar kennen kann.
"Du dagegen sagst in deiner Version, dass lein Gläubiger eine Religion benötigt, weil es ein paar Gläubige gibt, welche ihrer Religion den Rücken kehren."
Das sagt er doch gar nicht, oder? Er sagt nur, dass, wenn (nicht weil) ein Gläubiger Religion benötigen würde, sich ein Gläubiger nicht zum Atheisten wandeln könnte, weil er die Religion braucht.
Er drückt es so aus, als würde kein Religiöser seinen Glauben benötigen. Ansonsten wäre seine Aussage ja lediglich die, dass es ein paar Menschen gibt, welche erkennen, dass sie persönlich keinen Glauben benötigen, und diesen dann ablegen. Das wäre relativ inhaltsleer und genauso vielsagend wie "Manchmal fallen Äpfel vom Apfelbaum". Wahr, keine Frage, aber nicht sonderlich erwähnenswert.
Anstatt sich über Semantik zu streiten könnte man hier sogar fast diskutieren. Aber profiliert euch nur weiter.
Glauben brauchen nur die,die sich nicht damit abfinden,ein Haufen aus DNS zu sein gemischt mit zu wenig Hirn um richtig zu denken aber die Atombombe bauen zu können.

Ohne ein Fünkchen göttliche Inspiration geschweige denn ein Abbild...

Sonst würde wohl jeder gleich aussehen.
Wenn ein Religiöser keinen Glauben benötigt, ist das dann noch ein Religiöser?^^

Er hat doch nie behauptet, dass ein Religiöser keinen Glauben benötigt, oder hab ich was verpasst?

Wieso denn göttliches Abbild? Soweit ich weiß, verbieten doch nahezu alle monotheistischen Religionen Gottesbilder ... und imaginäre Freunde hab ich auch ohne Gott. Ich komme ohne einen Gott, der mir alles vorschreibt, auch ganz gut zurecht ... und mir kann keiner erzählen, dass meine Inspiration von einem Gott kommt ...
Wir wissen so wenig über unsere Ursprünge und die Existenz des Lebens an sich verwundert und fasziniert uns noch immer so sehr, dass ich es gar nicht erst wage, die Einmischung irgendeiner Macht, welche sich unserer Vorstellungskraft zu entziehen scheint, als absolut falschen und unmöglichen Unsinn darzustellen, den nur Narren glauben könnten, ohne dass ich irgendeinen Beleg dafür habe.
Das wäre ja auch nur eine Überzeugung, an welche man eben glaubt ohne es zu wissen.

Ein Abbild dieser Macht im optischen Sinne sind wir garantiert nicht und auch die entsprechende Stelle im Buch Exodus wird wohl sicher nicht unser Aussehen ansprechen, wenn sie von einem "[Ab]Bild" spricht.

Achja, "nur ein Haufen DNS" finde ich etwas herabwertend für eine der wohl wundersamsten und erstaunlichsten Erzeugnisse des Kosmos.
Oh, da ist ja mal wieder einer stellvertretend für die Menscheit extrem eingebildet. Wer sagt denn, dass wir wirklich so erstaunlich sind, im Vergleich zu Dingen, die es vielleicht sonst noch so gibt? Und, mal so gefragt, wenn ein ... na gut, ein Gott das alles geshcaffen hat, wer hat dann den Gott geschaffen ...?
Das klingt für mich immer etwas absurd ...
Achja, "nur ein Haufen DNS" finde ich etwas herabwertend für eine der wohl wundersamsten und erstaunlichsten Erzeugnisse des Kosmos.

Wie Selbstbeweihräuchernd!(Gibts das Wort überhaupt?^^)
Wie kommst du nur auf den Gedanken der Mensch sei etwas spezielles?Oder Lebewesen an sich?Pflanzen?

Die Erde an sich?

Wer weiss?

Vielleicht sind wir nur ein gigantisches Versuchsobjekt von dieser "Macht"?
"Der Autor behauptet etwas, ohne dies belegen zu können oder gar zu wollen, obwohl er die Wahrheit doch ganz offensichtlich nicht kennt oder gar kennen kann."

Diesen Vorgang nennen wir "Religion". (falls du Vogel aber tatsächlich "Gott" kennen solltest, gib' mir mal seine Handynummer... Ich hätte da ein paar Fragen bezüglich seinen Monopol... Smiley)


@ "Cerlindael" :

Lass ihn... Um Gottes Willen, lass ihn einfach... An diesen Ende der Leitung lach ich mich schon fast vom Stuhl runter... Smiley
Psssssst... Wenn wir's richtig anstellen, merkt er es nie, dass es sein Satz mit seinen Verben und, falls vorhanden, seine "Massenschliessungen".Smiley ("falls vorhanden" da er in der Tat keinen "wenn"/"weil" kennt)

Es ist einfach goldwert wie schön lächerlich so eine Gestalt sich selbst machen kann, wenn man ihn nur den Ball zuspielt... Smiley

"Du dagegen sagst in deiner Version, dass lein Gläubiger eine Religion benötigt, weil es ein paar Gläubige gibt, welche ihrer Religion den Rücken kehren."

Als ich den sah konnte ich mich kaum halten... Der kommt extra lesbar in die Zitat-Sammlung... Smiley
Und was von einem dessen Hauptargument gerade "Deutsch" sein muss... Es also wirklich Dinge, die kann man nicht kaufen, obwohl sie jeden Preis wert währen.

Beim nächsten Mal das ich ihn so'n "Argument" (xD) vorlegen sehe, dass förmlich danach schreit "dreh mich um!! Schneeeeell!" werde ich Eintritt verlangen. Smiley
Cerlindael:
Je nach Übersetzung heißt es in Ex 1,27, Gott hätte die Menschen nach seinem Bild oder eben Ebenbild geschaffen - eine Version verwendet sogar beide Begrifflichkeiten:
"So schuf Gott die Menschen nach seinem Bild, als Gottes Ebenbild schuf er sie und schuf sie als Mann und als Frau."

Also, so wie ich das sehe, sagte er ja:
"Wenn ein Gläubiger Religion benötigen würde, gäbe es keine Menschen mehr, welche sich vom einen bestimmten Glauben zu Atheisten wandeln"
Da es aber Menschen gibt, welche zu Atheisten werden, benötigt ein Gläubiger seiner Aussage nach keine Religion mehr. Er formuliert es so, als stünde die Notwendigkeit für den Glauben eines einzelnen Menschen in direktem Zusammenhang damit, dass andere darin keine Notwendigkeit sehen und deswegen Atheisten werden.

(Soviel zu der Profilierungsgeschichte - ist ja nicht so, als dass wir versuchen würden, Missverständnisse aufzuklären)
Es braucht auch niemand Religion wenn es nur genug Gläubige geben würde.

Ich lebe in einer Stadt mit 11 Kirchen-aber als ich einmal eine Sonntagspredigt (für die Schule)besuchen musste war absolut niemand da.

Kann man sowas gläubich nennen?
"Diesen Vorgang nennen wir "Religion"."
Dieser Vorgang ist ähnlich der Form des Atheismus, welche einen Gott grundsätzlich verneint... fast ebenso stupide.

Mein Hauptargument ist Deutsch? Geil. Ich wusste nicht einmal, dass ich es als Argument aufgeführt hätte... Ich lache nur etwas über dein Textunverständnis und dem, was du mit der Orthographie so alles treibst - und das ist schon ordentlich brutal.

"Wenn wir's richtig anstellen, merkt er es nie, dass es sein Satz mit seinen Verben [ist]"
Jaha, darum habe ich es auch immer "deine Version" genannt, eben weil ich es nicht bemerkt habe. Dass die Aussagen beider Varianten verschiedene sind, darin sind wir uns doch hoffentlich einig?

Mir scheint, du bist nur noch auf wilde Beleidigungen aus, während ich hier ausnahmsweise mal über diese Ironie schockiert bin, statt mich daran zu delektieren.
Ganz abgesehen davon, dass die Diskussion langweilig und nichtsnutzig ist hat Obake ein Problem mit "ihm" und "diesem" und sonst nichts besseres zu tun.
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