Ein Netz aus Kontrolle wird komplexer (Gesellschaft)

Ein Netz aus Kontrolle wird komplexer (Gesellschaft)

Hi @ all

Ich möchte selbst diese Diskussion eher differenziert betrachten, da ich mich mehr in dem orientieren möchte, was so gesagt wir, welcher Meinung ihr seid.

Nur grundlegendes möchte ich sagen, und zwar bin ich aus überzeugter Erkenntnis, dass wir bald die Freiheit neu definieren müssen. Denn welche Möglichkeiten werden wir bald haben, als zwischen den von der Politik und dessen fragwürdigen Institutionen uns vorgeschriebenen und für "richtig" erklärten Wegen zu wählen. Bald wir überall ein Biopass notwendig(Kontrolle über Persönlichkeit), was kommt als nächstes? Ich wage nicht zu bezweifeln, dass von uns in ferner Zukunft rechtlich verlangt wird, ein "digital-psychisches Gutachten" mit uns zu schleppen, aus dem hervorgehen wird, ob man laut seiner Psyche zu bestimmten "Events" zugelassen wird oder nicht(Diskriminierung?). Folglich eine Geselltschaftsspaltung, im Sinne einer Kotrolle von Personen, die aus dem Rahmen springen und nicht unbedingt nur für solche. Das neue Sicherheitspacket das dem BND mehr Möglichkeiten der Überwachung und Spionage einräumt ist eine weitere Schranke, die uns langsam aber stetig die Freiheit kostet. Kontrolle seitens der Politiker und der Medien. Sicherlich fällt beim letzteren das Gewicht mehr aufs Kapital. Aber ist es so abwegig zu behaupten, dass auch die Wirtschaft(Monopolentwicklung auf medialer als auch gewerblicher Ebene) uns mehr und mehr als Konsumenten kontrollierbarer machen will…?

Möchte lediglich argumentative und themenbezogene Meinungen zu politischen Institutionen wie z.B. dem BND(Bundesnachrichtendienst = eine Mächtige Organisation und nur im Auftrag der Regierung) zu Medien etc.

Ich möchte aber auch, dass diese Diskussion nicht außer „Kontrolle“(dieses Wort ist einfach nicht wegzudenken) gerät und euch deshalb darauf hinweisen diesen Bezugsrahmen (Thema) nicht durch Ausdehnung zu vergrößern oder verwässern.

Gruß
Parron

[Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie allgemeines Gesetz werde = Kategorischer Imperativ; Immanuel Kant]
Hm...viele Fremdwörter und reichlich paranoid...

Schwarzmalerische Zukunftsvisionen hatte schon George Orwell...
...und er hatte Recht ;-)

Die wenigsten werden sich die Mühe machen, den Text oben zu lesen, bzw. ihn zu verstehen.

Darf ich ihn kurz zusammenfassen?

Seine Frage ist, wie weit die persönliche Freiheit, im Rahmen des gesteigerten Sicherheitsbedürfnisses, eingeschränkt werden darf.

Außerdem befürchtet er, dass die Medien in nicht allzuferner Zukunft ihre Macht ausnutzen und das Volk manipulieren.

Und Ihr sollt Euch an's Thema halten und anständig diskutieren.
Anständig diskutieren? Ja da hauts mich vom Sockel, das will wohl etwa jeder Threadersteller-.-'

Und es klingt paranoide...ganz zu schweigen den armen Kategorischen Imperativ zu missbrauchen...

Die Medien? Nee, ausser man schaut mal wieder zuviel TV. Achja, ist es nicht ein Widerspruch? Viele Politiker sagen, dass das Fernsehen gar nicht doll sei, und die Kinderchen lieber ein bischen Fussball spielen sollen... Und ausserdem: was für eine persönliche Freiheit? Das man ohne Biometrischen Pass über die Grenze darf? Schengen klopft an.
Hallo nochmals

...Ich denke, dass den wenigsten von euch die Stellgröße der von mir o.g. Macht versteht...

...gerade weil ich weiß, dass die Menschen schon kontrolliert werden, bin ich doch nicht paranoid.

@hartzIV

So wie du meine Meinung auffasst, glaube ich doch zutiefst, dass du dich mit dieser Problematik nicht im geringsten auseinandergesetzt hast, geschweige denn davon Ahnung hast...soweit deine Kompetenz.

Tja, Fremdwörter sind Teil der Bildung, oder hast du sie verpasst...

sry...aber Poste lieber etwas vernünftiges und gib keinen anderen das beste Beispiel am Thema vorbeizulaufen ;-)

@Draconis

Naja, dass "Verstehen" habe ich ja nicht vorausgesetzt, es liegt an dir selbst ;-)

...Also gib mir wenigstens 3 gute Argumente, dass die Menschen nicht manipuliert und ausgenutzt werden, denn dann wiege ich sie mit 1000 meiner Argumente ab.

und deine Zusammenfassung ist unzureichend, denn ich glaube nicht, dass "es"(die Freiheit) im Sinne eines "geistigen Sicherheitsbedürfnisses" gemeint war. Dazu eine gute Relation--->man isst, weil man das Bedürfnis dazu hat, genauso Trinken, Schlafen(Regeneration), aber Freiheit ist(oder sollte) eine Selbstverständlichkeit ohne Bezug zu politischen, religiösen etc. Sachverhalten sein...

Gruß
Parron
P.S: wenn schon...dann bitte konstruktive Kritik.

Danke
Hi Parron,

mag ja sein, dass du Rhetoriker bist und gerne kompliziert schreibst - aber das muss doch nicht sein.
Hier ist ein Forum, das grösstenteils Jugendliche und Kinder besuchen.
Ich wage zu behaupten, dass ich nicht allzu ungebildet bin, musste deinen Beitrag aber mehr als einmal lesen, bis ich ihn vollkommen verstanden habe.
Wieso nicht normal schreiben? Schreibe doch einfach normal, dann spricht es auch mehr Leute an. Wir sind hier nicht ein Forum voller Rhetoriker die hierher kommen, um komplizierte (und da sich noch einige Fehler eingeschlichen haben, wird's noch schwieriger ;) ) Texte zu lesen, sondern um normal zu diskutieren... und ich glaube dass Jugendliche und Kinder eher wenig damit anfangen können... Nichts für ungut, man hätte deinen Beitrag aber auch in zwei, drei klaren Sätzen schreiben können.
@Parron:
Das Ganze klingt so hohl und phrasenhaft wie ein zusammengewürfelter Auszug aus einem Marxismus/Leninismus-Lehrbuch. Nimm es mir bitte nicht persönlich, aber dieser Schreibstil erinnert doch zu sehr an ein gewisses Funktionärsdeutsch, das eigentlich schon abgeschafft sein sollte.

Wen willst Du mit dieser Propaganda eigentlich erreichen? Schlimm genug, daß ein durchaus interessantes und ernstes Thema durch ein derartig verschraubtes Propagandistengewäsch eher in den Hintergrund der Diskussion gedrängt wird. Wir sind hier doch nicht im Zirkel Junger Agitatoren - da gebe ich SvA zu 150% Recht.

Dies ist ein normales, unabhängiges Forum für normale User und nicht ein Propaganda-Instrument der Kommunistischen Plattform! Registrier Dich wenigstens mal und zeig Dein Gesicht, wenn Du schon so inhaltsschwer daher kommst. Und formulier Dich beim nächsten Mal wie ein normaler Mensch, dann antwortet auch mal jemand auf Dein Thema und nicht auf Deinen Schreibstil. Mit Rhetorik hat das nichts zu tun, das ist die Sprache eines kleinen, unbedarften Kreisfunktionärs, der sein im Parteilehrjahr erworbenes Halbwissen den staunenden Genossen offenbart.

...Tja, Fremdwörter sind Teil der Bildung, oder hast du sie verpasst

Wenn Du das glaubst, dann bist Du wirklich krank oder propagandageschädigt. Schreibe erst mal selbst richtig Deutsch (ich bin auch nicht fehlerfrei, aber ich erhebe auch keinen Anspruch darauf), dann kauft Dir vielleicht auch jemand Dein Fremdwörter-Pa'c'ket ab. Ein Text wird nicht zwangsläufig wichtiger und bedeutender, indem man seine Aussagen hinter Fremdwörtern versteckt. Im Gegenteil. Jeder gute Rhetoriker weiß genau, daß man das Verständnis um den Inhalt einer Sache am besten dadurch zum Ausdruck bringt, indem man keine Fremdwörter benutzt, sondern sich allgemeinverständlich seiner eigenen deutschen Muttersprache bedient.

Ich darf in diesem Zusammenhang mal W. Thierse zitieren (Rede vor dem Verein Deutsche Sprache eV), dem ich zwar in seinem politischen Danken nicht ganz folgen will, aber der das Thema Fremdwörter und allgemeinverständliche Formulierung treffend beschrieben hat:

...Bemühen wir uns also um das Zurückdrängen von seifenblasenartiger Medien- und Werbesprache, von menschenunfreundlichem Beamtendeutsch, von unverständlichem Juristenjargon, von formelhaft-inhaltslosem Politikerjargon ... Bemühen wir uns selbst um verständliches, um stilistisch gutes, um gedanklich klares Deutsch. Nutzen wir den Ausdrucksreichtum und die Schönheit unserer Muttersprache, anstatt uns selbst um diese großartigen sprachlichen Möglichkeiten zu bringen. Sprache bedeutet Heimat. Unsere Muttersprache ist die Grundlage der Vielfalt und des Reichtums unserer Kultur...

------------ cut & edit ------------

Vielleicht sollte man in diesem Zusammenhang (ich meine das Ausgangsthema) auch mal darüber diskutieren, inwieweit die Freiheit des Einzelnen in einer Gemeinschaft zu definieren ist und inweit sich das Interesse am Gemeinwohl und die Forderung nach der Freiheit des Einzelnen gegenseitig beeinflussen bzw. partiell ausschließen. Wo verwischen sich die Grenzen zwischen persönlicher Freiheit und Anarchie?

Das Einleitungsthema ist meines Erachtens viel zu einseitig auf das ach so böse Kapital, die machtbesessenen Poslitiker, die hinterlistigen 'Dienste' und die unnmöglichen Medien ausgerichtet. Diese enge Sicht der Dinge zu erweitern hat nichts mit 'verwässern' zu tun. Außerdem lasse ich mir von niemandem vorschreiben, was gepostet werden darf und was vom Verfasser nicht erwünscht ist. Oder ist es schon wieder mal soweit?

Man muß andererseits dem Threadersteller für das interessante Thema danken. Also sollten wir schon mal Stellung beziehen. Aber bitte in einem normalen, verständlichen Deutsch. Wir sind hier nicht auf einer Parteihochschule...
Wie üblich: schöner Beitrag von FormatC. Es ist immerwieder unterhaltsam und bildend. :)

Grob formuliert: der Mensch ist dumm und vor allen in Gesellschaft steigt der Grad der Dummheit exponentiell. Den ganzen Tag über schreien sie nach mehr Sicherheit vor Terror und allem anderen, sind dann aber nicht bereit die daraus resultierenden Einschränkungen anzunehmen. Nicht, dass sie nur die Form der Einschränkung kritisieren, nein, sie lehnen kategorisch ab und verteufeln sie. Das ist paradox und kontraproduktiv und hat zur Folge, dass es niemandem recht gemacht werden kann.

In einem Land wie unserem den BND als mächtiges und gefährliches Organ einzuschätzen zeugt für mich von mangelndem Interesse an der Innenpolitik fremder Länder. In anderen demokratischen Ländern haben die Geheimdienste wesentlich mehr Rechte ohne direkt als Werkzeug des Bösen bezeichnet zu werden. Außerdem vertraue ich auf deutsche Pendanterie und bin der festen Überzeugung, dass es keinen Spaß macht beim BND zu arbeiten. Die Einschränkungen und Vorschriften sind sicherlich mehr als nur tränenfördernd.

Und zum Thema Medien habe ich nur das zu sagen.
@Nils:
Man schreibt sich manchmal auf Grund mancher Äußerungen echt in Rage, ohne die Zeilen zu zählen. Aber ob der prakatizierten Schwarz-Weiß-Demagogie selbsternannter Hobbyrevoluzzer drückt einen manchmal echt die Wurst...

Viele junge Leute ereifern sich über Anschauungen, die sie in 20 Jahren haben werden.
(Jean Paul Sartre)
Merke: Kant zu zitieren erhöht den Eindruck von Kompetenz um den Faktor 3 - ungeachtet der Bekanntheit des Zitats.
Freiheit? Natürlich! Jetzt wo wir im Westen Freiheit haben, werden wir sie uns ganz bestimmt nicht nehmen lassen. Die gesellschaft entwickelt sich IMMER nach vorne. Frage: Was für ein Interesse sollte die Regierung bzw. die "bösen Kapitalisten" am gläsernen Bürger haben? Die Orwellsche' wird niemals wahr werden. Gott hat den Menschen die Freiheit gegeben, und die Menschen werden sich die Freiheit nicht nehmen lassen, höchstens von superintelligenten, genetiasch überlegenen Aliens;-). Das bezweifle ich aber.

das Zauberwort:
VOLKSSOUVERÄNITÄT -ist Wirklichkeit und wirds auch bleiben!
Da gebe ich meinen Vorrednern FormatC und SvA absolut Recht.

Du versteigst dich in dein "Kommunisten"(die müssen wohl rein, wenn's schlecht ist, FormatC ;o)-Funktionärsdeutsch, machst dabei den einen oder anderen Fehler, der Text ist ungegliedert und dann schnauzt du die anderen - respektive mich - an. Bravo. Für mich ist es teilweise wirklich nichts weiter als ein bindungsloser Zusammenschnitt von Fremdwörtern mit einer schönen Prise altkluger Paranoia.

Von der Arbeit des Bundesnachrichtendienstes habe ich ehrlich gesagt herzlich wenig Ahnung, deswegen werde ich mangels Quellenangabe oder näherer Erläuterung bezüglich des "Sicherheitspakets" und irgendwelchen "Events" die Klappe halten.

Ich denke es hat keiner vor, dir aus Gründen der persönlichen Meinung den Zutritt zu verschiedenen Institutionen zu verwehren. Du stützt diese Ahnung auf keinerlei Beweise (ja nicht mal deren Andeutung) und reine Zukunftsschwarzmalerei.

Kontrolle seitens der Politiker und der Medien. Sicherlich fällt beim letzteren das Gewicht mehr aufs Kapital. Aber ist es so abwegig zu behaupten, dass auch die Wirtschaft(Monopolentwicklung auf medialer als auch gewerblicher Ebene) uns mehr und mehr als Konsumenten kontrollierbarer machen will…?

Erläutere bitte inwiefern die Medien Gewicht auf die Kontrolle des Kapitals legen? Eine Monopolentwicklung auf medialer Ebene ist allerdings wenn man die derzeitigen Auswüchse z.B. des Springer-Verlages betrachtet durchaus denkbar und höchst gefährlich.
Ebenso scheint das Bundeskartellamt bei den Aufkäufen von Kunkurrenzunternehmen zu schlafen:

So hat z.B. die www.linde.de|Linde AG, die Technologien für die Versorgung von Säuglingen nach der Frühgeburt stellen, die Preise nach dem Aufkaufen der Konkurrenz über die "Hintertürchen" mehrfach erhöht, so dass sie jetzt (genauen Wert weiß ich nicht) ungefähr 15mal über dem ursprünglichen Kosten-Niveau liegen.

Den Sinn der Bemühung des Kategorischen Imperatives musst du mir aber noch einmal erklären...
@hartzIV
Mir sind nur lustigerweise Parallelen in der Ausdrucksweise bei studentischen Diskussionen mit Vertretern eben dieser K-Plattform im Gedächtnis haften geblieben. Nichts zwingend Verallgemeinderndes also...
Ich will nochmal meinen Senf dazugeben. Diesmal nicht aus der Dose;)

"...gerade weil ich weiß, dass die Menschen schon kontrolliert werden, bin ich doch nicht paranoid."

DU weisst es? Von wo? Welche seriöse *prust* Quelle hat dir den das erzählt? Man muss sich schon Kontrollieren lassen wollen, um Kontrolliert zu werden.

Ahja, genau: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Sagte schon Lenin, nicht wahr.


"...Ich denke, dass den wenigsten von euch die Stellgröße der von mir o.g. Macht versteht..."

Wieviele haben geantwortet? Mit mir drei. Ausserdem ist der Satzaufbau falsch, verstehen wenn schon...(Na gut, ist nicht wichtig.)

"Gott hat den Menschen die Freiheit gegeben, und die Menschen werden sich die Freiheit nicht nehmen lassen"

O.o Ludwig der XIV meinte, Gott habe ihn zum König sein auserwählt. (Wir sehen dich dann in der Hölle schmoren, Heide! -.-')

"das Zauberwort:
VOLKSSOUVERÄNITÄT -ist Wirklichkeit und wirds auch bleiben!"

Volkssouveränität, also bitte. Direkte Demokratie? Nö. (Hrhr...da vertrau ich lieber auf die Zauberformel) Und dann auch noch Wirklichkeit, das schon. Bleibt sie? Wahrschienlich nicht. Ich verweise nochmals auf den Ludwig XIV. Der dachte auch, das Leben sei wundervoll, es würde nie was passieren-.-' Naja, schlechtes Beispiel.
...also, um es noch einmal und anders zu sagen:

Was hält ihr davon, dass die vielen Konzerne aufgekauft, fusionieren und vom Wirtschaftsmarkt verdrängt werden.

Vor gut 80 Jahren haben sich 160 Autoindustriefirmen in der amerikanischen Wirtschaft und einigen europäischen Ländern etabliert. Heute sind 2 davon nur noch übrig geblieben!!! Wie viele Arbeitsplätze es gekostet hat… genug. Aber um das auszugleichen, wurden neuere Wirtschaftszweige erschlossen, sodass man natürlich Geld in der Tasche hat(und zwar mehr als genug, würde man das Gehalt besser und ökonomischer verteilen, anstatt nach Gesichtspunkten der Hierarchie vorzugehen - je höher der Posten, desto höher das Gehalt, wobei der Posten nicht immer eine höhere Kompetenz erfordert. Beispiele dazu gibt es bei den Konzernbossen von MediaMarkt, Saturn, VW etc.). Zurück zur Sache. Heute ist es nicht anders als im letzten Jahrhundert und sogar statistisch drastischer als zuvor.
Ich zähle nur einige der größten Konzerne auf, die ihre Konkurrenz welche z.B. nicht marktfähig ist, zerstört, weil sie nicht expandiert oder nur im eigenen Land um Kunden wirbt:
„Millionenschlacht“ bei -
1. MediaMarkt-Saturn => hier stieg der Werbeetat von 03/04 um 40%( 348,71 Millionen Euro!!! und nur für WERBUNG!!!)
2. Procter&Gamble „Fusion“ mit Gilette
3. Lidl
4. Axel Springer (Zeitschriftenmonopol) => http://www.axelspringer.de/inhalte/unterneh/frame.htm
5. Aldi
6. Ferrero => Kinderschokolade, Nutella, Mon Cheri, Ferrero Küsschen und Rocher
7. L`Oréal => weltweit der größte Hersteller von Kosmetikartikeln => Garnier und Lancome
8. Gruner&Jahr
9.C&A
10. Unilever => Langnese-Speiseeis, Iglo, Sunil, Coral, Karl Lagerfeld und Calvin Klein

Diese Konzerne versuchen vielleicht die Wirtschaft zu verbessern, doch im Grunde steckt hinter jedem ein profitgieriger Kapitalist. Ich muss mir immer mein Lachen verkneifen, wenn jemand versucht mir etwas anderes zu erzählen.

Langsam aber sicher wird in nicht allzu ferner Zeit hinter jedem kommerziellen Bereich nur ein Konzern stehen, hinter dem sich entweder ein „Kapitalist“ oder ein Stammtisch von solchen befinden wird. Eben diese Tatsache ist mir wert ein Thread zu diesem Thema zu erstellen. Aber sorry, wenn ich mich am Anfang richtig ausgedrückt habe. ich denke, dass es jetzt einfach nicht besser zu erklären ist.

Nicht anders mit unseren Kulturen. Durch die EU werden wir immer enger zusammengerückt, um wichtige politische Angelegenheiten auf europäischer Ebene zu klären und um einheitliche Rahmen zu schaffen - Polizeiinstitute, Hochheitsrächte(Jeder will seine internationale Macht sichern und vergrößern).

Aber was ihr mir nun wirklich nicht vorwerfen könnt ist, dass ich eurer Meinung nach Karl Marx Lehren unreflektiert abschreibe. Hey Leute…wenn man sich die Wirtschaft nur ein bisschen Mal anguckt und die Produktionsverhältnisse versteht, dann kriegt man das Vergnügen die Lehren vom ehrenwerten Marx selbst zu erkennen/entdecken…

Unsere Demokratie ist nichts als das Werkzeug der Wirtschaft, des Kapitals…Die größte Stellgröße der Demokratie beschäftigt sich mit dem „Kapital“.
Schwerwiegende politische Fragen werden erst im Bezug zu „möglichem Profit“ abgewogen, eher man nach anderen Kriterien vorgeht…

Danke,

einen schönen Abend noch…

Parron
sorry --> ich meinte, dass ich mich vorhin nicht gut ausgedrückt habe und dass dieser Thread vielleicht besseres Verständnis hervorrufen wird.
päpstin,

Volkssouveränität, also bitte. Direkte Demokratie? Nö. (Hrhr...da vertrau ich lieber auf die Zauberformel)
Einerseits willst du keine direkte Demokratie und andererseits den Bundesrat? Öhm, überleg doch mal ganz gut, was für eine Demokratie wir hier in der Schweiz pflegen...


btw. das mit der Kontrolle sagte Stalin ;)
"Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser"

Sinngemäß soll sich Lenin so geäußert haben. Das ganze wurde - zwecks besserer "Merkbarkeit" - im Nachhinein schlagwortartig verkürzt. So sagt es zumindest mein Gedächnis und die Wikiquote pflichtet mir da bei. ;-)

@Parron: Hast Du Dir überhaupt durchgelesen, was ich geschrieben habe? Ich habe weder etwas von einem Freiheits"bedürfnis" geschrieben, noch Dir widersprochen, sondern lediglich zusammengefasst und alles unwichtige und aufgeblasene "Gewäsch" weggelassen.

Sicherlich hatte Marx in einigen Punkten Recht ("Konzentration des Kapitals", ...), ob allerdings die Schlüsse, die er daraus gezogen hat, richtig sind, ist eine andere Frage.

Und einerseits mit dem Kommunismus liebäugeln und andererseits die Überwachungmöglichkeiten unserer Regierung kritisieren (BND ...), und unsere Medien der Manipulation bezichtigen, hat schon etwas bizarres. ;-)
@ Draconis

ich habe nur versucht deine Zusammenfassung zu verbessern...
Ich möchte auch darauf hinweisen, dass ich kein Verfächter des Kommunismus bin, nur weil ich solche Gedanken von mir gebe.
Das Thema Überwachung hat sich ja noch nicht wirklich entwickelt...hier zumindest. Und ich bin auch überzeugt, dass das Fernsehen das schlimmste vom Menschen erschaffene Medium ist...die Art und Weise wie es genutzt wird und wotzu es benutzt wird, ist erschreckend...ein sinnloser Fortschritt in der Menschheitsgeschichte. Es gäbe 1000 gute Möglichekeiten es fördernder, bildernder zu zu gestalten, aber die ehrenwerten Herren oben halten es scheinbar für Unfug. (Geld)...
...Unsere Demokratie ist nichts als das Werkzeug der Wirtschaft, des Kapitals...

Bin ich hier im falschen Film oder hört diese verklärte Phrasendrescherei niemals auf?

Ich hatte das zweifelhafte 'Vergnügen', mich von der Schulzeit, über Abitur und Studium mit M/L beschäftigen zu müssen. Zumindestens ist noch soviel übriggeblieben, daß der liebe Karl die Globalisierung nicht nur vorausgesehen, sondern letztendlich sogar auch als nützlich bzw. notwendig erachtet hat, um das Endstadium der gesellschaftlichen Entwicklung zu erreichen. Sozusagen die K-Frage *lol*
Ein Sozialismus, in welcher Form auch immer, ist nie sein Ziel gewesen. Marx war Theoretiker, kein Träumer. Marx hätte sich m.E. nie gegen die Globalisierung ausgesprochen, da er sie aus seiner Sicht als notwendig und unabdingbar erachtet hat.

...Nicht anders mit unseren Kulturen. Durch die EU werden wir immer enger zusammengerückt, um wichtige politische Angelegenheiten auf europäischer Ebene zu klären und um einheitliche Rahmen zu schaffen...

Was bitte haben unsere Kulturen als solche mit exekutiven und legislativen Strukturen gemeinsam? EU Parlament nein, Internationale ja? Mißt Du hier nicht mit zweierlei Maß?

Proletarier aller Länder, vereinigt Euch - aber bitte nicht global!
Man kann ja Arte oder 3sat schauen ;-)

Selbstverständlich könnte man das Fernsehen intelligenter ("fördernder und bildender") gestalten, aber gerade bei politischen und gesellschaftlichen Themen stellt sich dann sofort wieder die Frage, ab wann es anfängt Propaganda zu werden.

Beim Thema Überwachung kann ich Dir eigentlich zustimmen. Gerade das Thema eines Reisepassen mit genetischem Fingerabdruck wurde hier im Forum schon sehr heiß diskutiert.

Enschränkungen der persönlichen Freheitsrechte, wie sie etwa in Amerika vorgenommen werden (Festhalten von Verdächtigen ohne Prozess, ...) sind für mich absolut indiskutabel.

[edit] Nun zu sagen Marx hätte die Globalisierung (im Sinne von "Konzentration des Kapitals") gewollt, passt nicht ganz.

Er hat gesehen, dass es so kommen wird und hat daraus den Schluss gezogen, dass die unterdrückte Klasse das bestehende System (global) umstoßen und ein eigenes errichten wird ("historische Notwendigkeit").
@Draconis:
Wer weiß, wie einfach es ist, sich einen einfachen Reispaß zu kaufen, wird sicher anders antworten.

Ich bin völlig Deiner Meinung, was die amerikanischen Verhältnisse betrifft. Das ist indiskutabel und verstößt gegen jede Menschenwürde.

Aber das bei uns immer noch Täter- vor Opferschutz geht, entzieht sich meinem Verständis komplett. Datenschutz ist zwingend notwendig, aber bei einer ständigen 'Globalisierung' des Verbrechens (auch des Terrors!) muß angemessen reagiert werden. Wer sicher sein kann, daß er eh nichts riskiert, wird um so tatendurstiger. Wer das leugnet, lebt entweder auf einem anderen Planeten oder zu Hause bei Mami in einem netten, spießigen Vorort, wo noch nie eine Mülltone umgeschubst wurde...
Du meinst Täter- vor Opferschutz, oder?

Und gegen eine internationale Zusammenarbeit von Polizeibehörden habe ich überhaupt nichts einzuwenden.

Aber wenn ich bei jeder Flughafenkontrolle solange schief angeschaut werde, bis meine Daten in einer Datenbank kontrolliert wurden, oder meine eMails, Briefe gelesen und ich sobald ich mein Haus verlassen habe videoüberwacht werde, hört es für mich auf.

Vor Jahren gab es über die heutigen Spionagemöglichkeiten schon einen interessanten Artikel in der National Geographic, mal schaun ob ich die Ausgabe wieder finde
@Draconis:
Selbstverständlich. Netter kleiner Tippfehler. Da war das Wollen stärker als die Realistät *fg* - Danke für den Tip - ich habs korrigiert...
@ FormatC

hmm...das mit dem Vorort bei Mutti hört sich nicht schlecht an...kannst du mir ein paar Adressen schicken.

@ Draconis

*goil* also...da kommt die Fatasie ins Spiel, versuche nur noch bei der Frage der Überwachung ein wenig die Tendenz zur Realität miteinzubeziehen...dann findest du dich nämlich am Rechner wieder an dem du vielleicht telefonierst und die Behörden leider das Wort "Terror" und "Rassismus" und vielleicht "Al Qaeda" nicht überhören...
@SvA

Ich meinte Direkte Demokratie in Deutschland bzw das ich noch nie von sowas gehört habe ^.-

Und naja, ich meinte, etwas aufzuzeigen das es nicht mehr gibt, passt wie Asche aufs Auge Smiley

Off-Topic, aber war nötig.

Ohje, Parron, tztz.

Wohnst du in Bielefeld? *weglach*

Nein, im Ernst, hast du so Angst überwacht zu werden? Hast du kein Vertrauen in das Gesetz? Naja, hab ich auch nicht-.-' Vor allem diese Biometrischen Pässe sind mir ein Dorn im Auge.

Schon mal was vom Treffen
der Datenschützer gehört?
Ich sage es nochmal: Die menschliche gesellschaft entwickelt sich nach vorne.

Wenn die "bösen, geldgeilen Kapitalisten" keine Konkurrenz mehr haben, dann sag mir WARUM gibts in der Innenstadt nur einen C&A.
WARUM dteht im Nachbarort ein Aldi, und hier ein Lidl?
Es ist durchaus eine korrekte feststellung, dass es viel Werbung gibt, ich streite auch nict ab, dass man versucht Konsumenten zu beeinflussen.

NOCHMAL: Einen Rückfall in den Absolutismus (Ludwig XIV) WIRD ES NICHT GEBEN!!!

Päpstin, du kannst den Absolutismus nicht mit der heutigen gesellschaftsform vergleichrn. JETZT gibts Volkssouverenität. Und das wird auch so bleiben.

Was die Menschheit schon erreicht hat, lässt sie sich nicht wieder nehmen.
Nö gar nicht. Und das mit dem Ludwig XIV war nur wieder mal ein sehr schlecht gewähltes Beispiel. Ich hätte genauso gut die Sowjetunion nehmen könne. Für viele war das ein Fortschritt...Naja is auch wieder Mist, irgendwie...-.-'
Ach...schließt diesen Thread...ist doch sinnlos geworden hier weiterzuschreiben.
Das ganze pseudodialektische Gesülze stört immens, ansonsten finde ich den Thread nicht mal uninteressant (bis vielleicht auf den Ludwig ;o)

Lieber unregistrierter Parron,
dieses Forum ist nun mal kein Debattierklub für die Kampfreserve der Partei - es ist und bleibt (hoffentlich) normaldenkenden und normalfühlenden Besuchern vorbehalten. Nämlich denen, die noch mit eigenen Worten auszudrücken versuchen, was sie bewegt und was sie selbst denken. Das mag aus Deiner halbwissenschaftlichen Sicht sicher manchmal etwas trivial daherkommen - ist aber allemal verständlicher, als Dein auf Schlagwörter zusammenkastriertes Halbwissen des Marxismus. Da ist mir eine einfach ausgedrückte, aber eigene Meinung dreimal lieber...

----------- cut & edit -----------
Oooch nun heul doch nicht gleich wegen dem Thread. Nur weil das ungeliebte Thread-Kind selbständig geworden ist, muß man es doch nicht gleich abtreiben. Du hast damit angefangen, also steh auch dazu. Alles andere ist geistiger Kindsmord. Du bist entweder ein Rabenvater oder zu klug für uns alle.
@FormatC

da habe ich schon bessere Kritik von weniger gebildeten Menschen bekommen, mit der ich auch glücklicherweise viel anfangen konnte...

deine Worte schweben im Raum, weil sie keine Argumente enthalten, etwas fundamentales, worauf letztendlich der restliche Inhalt aufbauen "sollte" und nicht deine ganze Wortakrobatik...(da kann und will ich dir nicht helfen)

versinke doch in Selbstmitleid...

Scheinst nicht einmal den von mir erbrachten Text zu kapieren, sondern beziehst dich in deiner ungetrübten Selbstsicherheit auf mein angebliches und halbreflektiertes Verhältnis zu Marx...mensch du hast ja einen Tunnelblick...versuch mal mehr auf den o.g. Inhalt einzugehen und "misshandle" den Namen nicht ständig, dann kannst du auch mal etwas nützliches zum Thema beitragen das auf "für andere" verwertbar wäre...

besten Dank,
Ich glaube Du warst es, der wie ein kleines trotziges Kind auf die Resultate seiner Rhetorikversuche reagiert hat. Wozu sollte ich mich selbst bemitleiden?

Merkst Du nicht, das alle Deine Beiträge einer schmalsprurig gestrickten Schwarz-Weiß-Denkweise entspringen? Du willst konstruktive Kritik? Man kann nur kritisieren, was auch substanziell zu kritisieren geht. Du hast ein paar Auflistungen zur Konzentration einzelner Unternehmen gepostet und das ganze mit ein paar Phrasen garniert. Das wars auch schon.

Vielleicht postet hier deswegen niemand vernünftig mit, weil sich keiner wirklich angesprochen fühlt? So wie Du hier überheblich Leute abkanzelst (hartzIV, Draconis) brauchst Du Dich über solche Reaktionen nicht zu wundern. Mir ist Deine Ausdrucksweise zu pseudointellektuell, das Geschriebene nicht originär. Ich habe weiß Gott genügend Möglichkeiten auch über Marxismus zu diskutieren (was gar nicht mal so uninteressant und abwegig ist). Aber nicht auf diesem Niveau.


Dieses Forum wird sich Deiner Schreib- und Ausdrucksweise wohl eher nicht anpassen, also komm runter von Deinem hohen Roß und schreibe wie jeder andere auch. Ich bin wirklich nicht gegen eine offene und fundierte Diskussion. Aber hohle Phrasen und Wortblasen muß ich mir nicht mehr antun. Man muß ja nicht gleich über Chossudovsky oder Beams philisophieren, aber mit 'Globalisierung ist Sch.., die Kapitalisten sind böse und die Medien deren willenlose Handlanger' machst Du es Dir schon etwas zu einfach...
Was ein tolles Argument..."Deinen Post verstehen wir nicht, schreib gefälligst dümmer, damit wir auch mitreden können!"...und im ersten Post konnte ich beim besten Willen kein kommunistisches Schwarz-Weiß-Denken aus der Parteischule erkennen. Um genau zu sein, außer einem einzigen Satz, in dem das Wort Kapital vorkommt, erinnert nichts an den Kommunismus.

Ich finde Überwachung schon ein ernstes Thema, denn wenn niemand etwas tut, steuern wir langsam aber sicher auf amerikanische Verhältnisse zu. Man muss nur mal vergleichen, wie viele Gesetze in letzter Zeit die persönliche Freiheit und den Datenschutz beschränkt haben, und wie wie viele ihn erweitert haben.
Dein Argument ist aber auch nicht viel besser, Rincewind.

Es geht nicht, dass er "dümmer" schreiben soll.
Es ging, darum, dass der Beitrag trotz grossartiger Rhetorikversuche kaum Inhalt hat.

Wenn du gerne 20 Zeilen kompliziert, verschachtelt und mit vielen Fremdwörtern schreibst, um 2-3 Information zu vermitteln, dann gerne, aber erwarte keine gescheite Diskussion.
Wenn es darum ging, dass der Beitrag inhaltlich schwach ist, warum beziehen fast alle folgenden Antworten auf den Sprachstil? (oder auf den Kommunismus, warum auch immer)
Ich habe beim ersten Durchlesen nicht den Eindruck gehabt, dass er besonders schwer verständlich sei. Es gibt zwar einige Fremdwörter darin, aber keine wirkliche Fachsprache, und Schachtelsätze hab ich auch beim dritten Durchlesen nicht gefunden.

Wenn es dich aber nur stört, dass er keine überzeugenden Argumente hat, dann widerlege sie doch einfach, das sollte ja bei inhaltsleeren und schwachen Punkten kein Problem sein. Bisher bist du aber in keinem der Posts darauf eingegangen. (auf meins auch nicht, btw)
Da kann ich nur schmunzeln über diesen Thread. *kopfschüttel*

Gewisse Damen und Herren sollten sich mal kurz die Mühe machen und darüber nachdenken was Kontrolle im allgemeinen heisst, was Kontrolle für sie selbst heisst und was in diesem Thread bisher passiert ist.

Die ganze Diskussion stützt sich auf zwei Sätze von Parron (1. Post) und verfehlt völlig das eigentliche Thema. Es kann doch nicht sein, dass hier alle unter Minderwertigkeitskomplexen leiden, oder?
@ Ricewind

Scheinbar ist es so.

Ich habe beim besten Willen beim II. Post (Auflistung)keine komplizierten Sätze geschrieben und auch nicht versucht euch durch irgendwelche rhetorischen Umschreibungen (Satzbau/Fachtermini/Synonyme etc.) zu beeinflussen oder zu überzeugen...

@ Downy

Wir sollten das Thema "Kontrolle" nicht auf eine philosophische Ebene führen.

Meine Posts sind kurz gefasste (argumentative)Stellungsnahmen zu unserer heutigen Wirtschaft und wohl ein kleiner Teil davon.

@ FormatC

Langsam glaube ich, du wärst ein ehrfürchtiger kleiner Bürger, der vom Thema sichtlich angeschlagen und unglaubwürdig am Rechner den Kopf schüttelt. Immer der Stil, das Schwarz-Weiß-Denken, diese Vorwürfe und Verleumdungen, ich wäre ein mittelloser Rhetorikgauner der 5Cent-Propaganda verkauft…

…hey Junge ich glaube, dass dir eine sachlich-therapeutische Auseinandersetzung mit diesem Thema, deine „Pseudo-Freiheit Propaganda“ widerlegen könnte…

vielen Dank,

Gruß
Parron
Wieso soll das Thema nicht ein stückweit philosophisch betrachtet werden Parron? Die Menschen sollen mal etwas hirnen bevor sie mit irgendwelchen Blindgänger schiessen. Und das hat bestimmt nichts mit Alter, Lebenserfahrung und was weiss ich nicht was zu tun.

Schade! Hätte ein super interessanter Thread werden können, was dieses Forum auch dringend braucht!
@Parron:
Das Ganze hier ist kein Politblog für angehende Propagandisten, sondern ursprünglich eine Spiele- und Cheatseite. Nomen est omen. Wenn Du in meine Reg. schauen würdest, könntest Du mir zumindest auch etwas Lebenserfahrung zutrauen. Ich wüßte auch nicht, auf welche Stelle Du Dich beziehst, wenn Du von „Pseudo-Freiheit Propaganda“ sprichst - zumindestens habe ich auch vor '90 gewissen Widersprüchen zum Trotz versucht, Demokratie zu leben. Ich für meinen Teil habe Propaganda jedenfalls nicht nötig. Und wenn ich auf bestimmte Termini und Ausdrucksweisen vergrätzt reagiere, hängt das vielleicht auch damit zusammen, daß ich bereits das Vergnügen mit Vertretern sogenannter 'Staatsorgane' hatte, die sich verblüffend ähnlich artikuliert haben. Es ist also nichts Persönliches - aber ich muß diesen Klassenkampf-Jargon nicht haben.

Zum Thema

Was die von Dir aufgeführte Unternehmensliste betrifft, es sind Symptome, die Spitze des Eisbergs, aber es trifft das Problem nur zum Teil. Wenn wir heute von Globalisierung sprechen bzw. uns in einzelnen, sichtbaren Bereichen versuchen, uns kritisch damit auseinanderzusetzen bzw. auch zu widersetzen - der eigentliche Prozess hat doch schon längst stattgefunden bzw. ist in seiner Form nicht mehr umkehrbar, zumindestens nicht vollständig. Das heißt nicht, daß man sich blind dieser Entwicklung ergeben sollte, im Gegenteil. Aber man muß pragmatisch genug sein, zu erkennen, wo und was änder- bzw. beeinflußbar ist und was nicht. Vom Jammern, Schimpfen und Politisieren allein ändern sich nichts. Der Kampf gegen globale Netzwerke gleicht doch dem Kampf gegen die vielzitierten Windmühlenflügel. Wobei immer noch zu überlegen wäre, wo man die Säge ansetzt und wer mit dabei hilft.

Globalisierung?
Den Begriff als solchen nur den aktuellen Prozessen allein gleichzusetzen geht m.E. am Thema vorbei. Die Interpretation des Begriffes Globalisierung und damit verbunden auch Interkulturalität (kulturelle Überschneidung, Nebeneinander und Vermischung der Kulturen) ist Ansichtssache und entspringt einer subjektiven Betrachtung. Bezeichnen wir damit einen tatsächlich neuen Strukturwandel, oder tritt ein bereits laufender Prozess in eine neue Phase?

Betrachtet man den Wiege der gegenwärtigen Spezies in Afrika, die folgende Wanderung und Verdrängung/Auslöschung der Neandertaler, die späteren Völkerwanderungen und die Änderung der Arbeitsteilung und der gesellschaftlichen Strukturen - es ging immer um die bessere Technologie und die damit Überlebensfähigkeit der Gruppe. Die Bedeutung des Einzelnen hat ständig abgenommen. Das ist doch kein neuer Prozess.

Wir siedeln heute überall, fahren überall hin, kommunizieren frei und ohne geografische Grenzen. Selbst die kulturelle Vermischung ist fast unbemerkt weit fortgeschritten, auch wenn man sich auch heute noch über Religionen streitet. Eine kulturelle (Zwangs-)Anpassung ist aber nicht zu verleugnen, auch wenn importierte Kultur dankenswerterweise dann regional variiert wird.

Kriege lassen sich regional doch kaum noch führen, Verbrecher und Terroristen agieren global. Undifferenziert gegen die Globalisierung zu wettern hieße aber auch, sich diesen Netzwerken zu beugen, da nur in einer globalen Struktur gleichwertige Gegenmaßnahmen durchführbar sind.

Inwieweit ist dieser Globalisierungsprozess nun wirklich gesteuert? Agiert oder reagiert man? Hat nicht dieser Verallgemeinerungsprozess längst eine gewisse Eigendynamik entwickelt? Wenn ja, wo kann ein Einzelner, rein pragmatisch gesehen, noch Einfluß ausüben oder wo geht dies nur als Gruppe oder globale Vereinigung?

Man kann Wirtschaft, Finanzen, Kulturen und Gesellschaften nicht trennen und nur für sich betrachten. Das führt garantiert zu falschen Schlüssen.

Und was letztendlich die Kontrolle betrifft, über Maßnahmen und den Rahmen, in dem diese ausgeübt werden kann (und muß) sollte man schon streiten - aber bitte nicht losgelöst aus dem gesamten Prozess. Die Kontrolle (auch vernetzt) an sich pauschal und allgemein zu verneinen halte ich für äußert gefährlich. Und jeden Polizisten oder Staatschützer als willenloses Intrument des Kapitals zu betrachten, grenzt schon fast an Beleidigung. Wo liegt das Problem mit biometrischen Daten? Als mögliche Sicherung (z.B. Zugang zu gesicherten Bereichen) ja, im Pass nein? Ich halte diese Maßnahme durchaus für praktikabel, wobei sich die Daten wirklich nur darauf beziehen dürfen, Rückschlüsse auf den rechtmäßigen Paßinhaber zu ziehen. Ähnliche Verfahren werden in sicherheitsrelevanten Bereichen seit Jahren praktiziert und es ist bisher kein Mißbrauchsfall bekannt geworden. Ich persönliche finde die Bevormundung und Kontrolle im Internet viel bedenklicher. Hier ist wirklich (fast) jeder kontrollierbar und der Willkür von Institutionen ausgesetzt (z.B der aktuelle Streit um die Domains)...

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Ich gebe zu, es ist nicht einfach, auf Fremdwörter zu verzichen *lol* - Es klingt dann alles so banal...
@FormatC: sehr guter Beitrag

Die "Globalisierung" ist ein Prozess, den wir nicht mehr aufhalten können. Ein Zusammenwachsen der Welt ist ja auch an und für sich keine schlechte Sache, sondern im Gegenteil durchaus begrüßenswert.
Sicherlich wird es Verlierer geben, aber die gibt es immer.
Aber man kann dafür sorgen, dass diese trotzdem nicht am Hungertuch nagen und in Armut und Elend leben müssen.


Nicht ganz einverstanden bin ich damit, dass die Bedeutung des Einzelnem abgenommen hat. Klar, gerade heute ist ein Menschen leben objektiv betrachtet wertlos, trotzdem wird ihm wesentlich mehr Stellenwert beigemessen als noch vor einigen hundert Jahren (d.h. vor der Aufklärung).

Aber das ist meiner Meinung ein sehr gutes Beispiel dafür, dass Globalisierung bzw. ein Zusammenwachsen der Menschen durchaus mit einer Steigerung des Wertes des Einzelnen einher gehen kann.
Globalisierung bedeutet also nicht den Verlust des Wertes eines Individuums.
Oh doch.

Ein Beispiel: Durch die zunehmende Industrialisierung der Märkte werden Getreide-Produzenten weitreichendere Absatzmärkte eröffnet, was wiederum von der US-Regierung weiter subventioniert wird. Durch die Subventionen sinkt der Druck, Getreide zu einem vernünftigen Preis verkaufen zu müssen stark, die Erzeugnisse können zu Schleuderpreisen vertrieben werden.

So - damit sind Getreidebauern aus ärmeren Ländern, die von der Regierung nicht oder nicht in vergleichbaren Ausmaßen unterstützt werden bei weitem schlechter dran. Sie müssen nämlich um unter dem Strich schwarze Zahlen zu schreiben ihre Agrarprodukte zu weit höheren Preisen verkaufen - und wer kauft das schon? Folglich bleiben den Dritte-Welt-Bauern zwei Möglichkeiten: Entweder sie machen den Preiskampf unter Verlust mir oder hoffen darauf, ihr Getreide auch zu marktüblichen Preisen verkaufen zu können.

Dank der Satzungsregeln der WTO ist der Schutz einheimischer Produkte durch striktere Maßnahmen als Schutzzölle eine Ungleichbehandelung, die für die Regierungen mit empfindlichen Strafen führen können.

In beiden Fällen endet das obige Szenario mit einem Verlust für den Kleinbauern - ein Verlust der sich nicht lange tragen lässt: Der gescheiterte Agrarproduzent wird arbeitslos, ist vermutlich hoch verschuldet oder zumindest pleite - und braucht Arbeit.

Schön hier, und ich bitte die Ironie zu beachten, dass sich Firmen aus der "Ersten Welt" bereit erklären diese Opfer der Globalisierung einzustellen - und gnadenlos auszubeuten. Stories über Arbeitsbedingungen in Sweat-Shops kennt jeder, Out-Sourcing ist moderner denn je und sogar bei Rosen wird der Reibach gemacht.
Und wie alles hat auch dies zwei Seiten, die Schuld einseitig bei den "bösen" Unternehmern zu sehen ist auch nicht ganz richtig, immerhin gibt es genügend Leute, die das zu Schleuderpreisen verkaufte Getreide kaufen bzw. zum Valentinstag Rosen verschenken ;-)

Wie gesagt, die Globalisierung ist ein Prozess den wir (kaum) noch aufhalten können, aber das soll uns nicht davon abhalten sie so zu gestalten, dass alle davon profitieren (können). Von vornherein zu sagen "Globalisierung ist bäh" ist meiner Meinung falsch.

In meinem letzten Satz oben hat ein "zwingend" gefehlt.
@Parron: Als nächstes kommen Mikrochips, die unter die Haut gepflanzt werden. Pilotprojekte waren bereits erfolgreich: Man hat in Diskos Besuchern diese Dinger eingepflanzt, auf denen dann Ihre Rechnung gespeichert wurde. In einem Jahrzehnt vielleicht haben wir dann alle sowas unter der Haut, spätestens dann wird auch Bargeld keine Rolle mehr spielen.
http://de.indymedia.org/2005/08/124684.shtml

Wenn's soweit ist, werden die Illuminaten aus dem Gebüsch springen und uns alle auslachen ;).
Novus Ordo Seclorum! (wenn ihr das lest, nehmt mich auf! ^^)
hmm Bargeld...ich denke, darüber sollte man sich am wenigesten Sorgen machen.
"Überwachen und Strafen"
Michel Foucault

[Das Buch zeigt geschickt die dunklen Seiten der angeblich so menschlich gewordenen Disziplinarpraktiken der Moderne und zeigt anschaulich die Parallelen zwischen Schule, Kaserne, Spital und Gefängnis auf. Besondere Aufmerksamkeit verdient hierbei seine Analyse des Bentham'schen Panopticon, die nicht zuletzt aufgrund des neuen Aufkommens heutiger Überwachungstechniken Aufmerksamkeit verdient. Foucaults unglaubliche Begabung sowohl als Analytiker als auch düsterer Schriftsteller lässt den Leser in den Fängen der Kontrollmechanismen versinken, aus denen es kein entrinnen gibt.]

[Das Gefängnis ist nur eine Facette, eine Abteilung allgegenwärtiger Disziplinierungsmechanismen der modernen Gesellschaft, die laut Foucault, im Grunde eine Disziplinargesellschaft ist, die ohne subtil wirkende Disziplinierungstechniken nicht das wäre, was sie gegenwärtig ist. Am Gefängnis werden diese Strukturen nur besonders deutlich und das Gefängnis ist gleichzeitig das Versuchslabor, an dem diese Strukturen getestet und ausprobiert werden. Der Verbrecher wird dabei zum Delinquenten. Und der Delinquent ist das menschliche Versuchsobjekt, das sich die moderne Gesellschaft aussucht, um ihre Disziplinierungstechniken ausprobieren zu können, ehe sie sie sublimiert, verfeinert, abändert und dann überall anwendet. Das Verbrechen wird nicht bekämpft oder beseitigt, es wird zum Objekt einer immer wieder neu erprobten Methode, es wird dadurch gezämt und gesühnt, indem es als Gegenleistung die Disziplinierungstechniken der modernen Gesellschaft rechtfertigt.]
Michel Foucault? Es lebe die verklärte Postmoderne...

Naja, aber wie man exakt in diesem Thread einen ausgemachten Unterstützter der Islamisten und verkappten Antisemiten, dessen euphorische Unterstützung der sogenannten islamischen Revolution im Iran eigentlich nur von Verwirrtheit spricht, zitieren kann, bleibt mir ein Rätsel.

Im Übrigen, wenn Du schon Rezensionen aus Amazon.de wörtlich zitierst bzw. abschreibst, dann gib wenigstens die Quelle an...
@FormatC

naja...ach Quelle, was weisst man schon damit anzufangen - ich hatte einfach keinen Bock selber etwas kurzes über darpber zu schreiben, ich meine, die haben meine Auffassung des Inhalts doch prima getroffen ;-) bye!

an deiner Stelle würde 100x nachdenken, bevor ich eine so seltendämliche Sache schreibe...Du versuchst anhand seiner Persönlichkeit seine Werke in Frage zu stellen. *totlach 4ever*

[Er passt hier rein, wie Butter aufs Bort]
PS:...und als nächstes behauptest du, Heidegger wär ein Pädophilier. Aber wirklich...
...gewesen
..Du versuchst anhand seiner Persönlichkeit seine Werke in Frage zu stellen
Oje, also ich messe Persönlichkeiten immer noch an ihrem Handeln und Tun. Papier ist geduldig und schreiben kann man viel.

naja...ach Quelle, was weisst man schon damit anzufangen - ich hatte einfach keinen Bock selber..
Erst Texte kopieren und dann die beleidigte Leberwurst spielen.

Ob nun Bleach, Parron oder wie auch immer - entweder man hat selbst etwas zu sagen, dann postet man es - oder man findet einen passenden Text. Dann verlinkt man ihn. Sich mit geistigen Ergüssen Dritter zu profilieren und dann nicht mal registriert sein - Nöö. Kindergarten. Geltungssucht? Vergiss es. Heidegger? Netter Versuch *lachkrampfkrieg*

Hör auf zu googeln und versuch Dich selbst mal. Oder lass es.
@Nils meintest du damals in dem biometrie-thread genau dieses RFID?? Forget it ich lass mir doch keinen chip unter die Haut pflanzen ^^ LöL Die Zukunft wird rosig wenn die das durchsetzen xD.
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