http://portale.web.de/Schlagzeilen/Kriminalitaet/
Der Typ, der erschossen wurde ist ein Idiot.^^ Oder er war ziemlich betrunken, anders kann ich mir sein Verhalten jedenfalls nicht erklären.
Der Typ, der erschossen wurde ist ein Idiot.^^ Oder er war ziemlich betrunken, anders kann ich mir sein Verhalten jedenfalls nicht erklären.
Mann hätte den tüpen ja auch ins bein schießen können.
Aber so sind amis, schießen auf alles was ihnen nicht past.
Aber so sind amis, schießen auf alles was ihnen nicht past.
...Der Mann drohte dann den Angaben zufolge mit einer Bombe. Die bewaffneten Flugbegleiter forderten den Passagier auf, das Flugzeug zu verlassen und sich auf den Boden zu legen. Als dieser versucht habe, in seine Tasche zu greifen und eine weitere Aufforderung ignorierte, schoss ein Sicherheitsmitarbeiter im Tunnelgang zum Terminal auf den Reisenden...
@Clone:
Das wäre dem tüpen übrigens an jeder Grenze der Welt passiert. Also halte mal den Ball flach und hau nicht alle Amis propagandistisch in eine Schublade. Lies erst mal, wo derTyp herkam und in welches Flugzeug er wollte. Das da der eine oder andere Sicherheitsbeamte schwach wird - naja...
@Clone:
Das wäre dem tüpen übrigens an jeder Grenze der Welt passiert. Also halte mal den Ball flach und hau nicht alle Amis propagandistisch in eine Schublade. Lies erst mal, wo derTyp herkam und in welches Flugzeug er wollte. Das da der eine oder andere Sicherheitsbeamte schwach wird - naja...
Leute, die Aufgabe von den Skymarshalls ist es, die Passagiere zu schützen. Von daher kann man dem keine Schwäche unterstellen.
Und wenn jemand sagt, er habe eine Bombe, geht in ein fremdes Flugzeug, ignoriert die Forderungen und macht des Weiteren noch andere hektische Bewegungen oder ähnliches, dann sollte man mal überlegen, das die Entscheidung vielleicht auch nicht ganz verkehrt war.
Hätte er eine Bombe gehabt und sie hätten nicht geschossen - was wäre denn dann?
Und wenn man ihm in den Arm geschossen hätte, würde dies nicht die Explosion aufhalten, da er einen Fernzünder immernoch zünden kann!
Und wenn jemand sagt, er habe eine Bombe, geht in ein fremdes Flugzeug, ignoriert die Forderungen und macht des Weiteren noch andere hektische Bewegungen oder ähnliches, dann sollte man mal überlegen, das die Entscheidung vielleicht auch nicht ganz verkehrt war.
Hätte er eine Bombe gehabt und sie hätten nicht geschossen - was wäre denn dann?
Und wenn man ihm in den Arm geschossen hätte, würde dies nicht die Explosion aufhalten, da er einen Fernzünder immernoch zünden kann!
"Seitens der Behörden wurde eine psychische Erkrankung nicht bestätigt."
Kann man bei Toten ja auch so gut noch bestätigen.
Wie weit darf man aber gehen, um die Sicherheit anderer Menschen zu gewährleisten? Einen Menschen dazu zu töten sollte wirklich erst der allerletzte Schritt sein, und sollte NIEMALS, aber auch wirklich NIEMALS ohne absolute Sicherheit getan werden.
Es hätte mit Sicherheit noch andere Möglichkeiten gegeben, seine Behauptung zu überprüfen, ohne ihn gleich umzubringen.
Aber lieber schiesst man gleich mehrmals auf ihn, um sicherzugehen, das der eventuell böse Mann auch ganz bestimmt tot ist. Paranoide Amerikaner halt.
Kann man bei Toten ja auch so gut noch bestätigen.
Wie weit darf man aber gehen, um die Sicherheit anderer Menschen zu gewährleisten? Einen Menschen dazu zu töten sollte wirklich erst der allerletzte Schritt sein, und sollte NIEMALS, aber auch wirklich NIEMALS ohne absolute Sicherheit getan werden.
Es hätte mit Sicherheit noch andere Möglichkeiten gegeben, seine Behauptung zu überprüfen, ohne ihn gleich umzubringen.
Aber lieber schiesst man gleich mehrmals auf ihn, um sicherzugehen, das der eventuell böse Mann auch ganz bestimmt tot ist. Paranoide Amerikaner halt.
Ich würde solch ein Vorgehen überall auf der Welt begrüßen. Gerade Flugzeuge sind technisch recht empfindlich, Fehler werden eigentlich nicht verziehen und mit dem Kerosin den Flügeln bedrohen sie nicht nur das Leben der Passagiere.
Jemand, der nach mehrfachen Aufforderungen durch bewaffnete Sicherheitskräfte und nach Drohung einer Bombenexplosion in seinen Rucksack greift, der ist mit Suizid schon recht treffend beschrieben.
Das hat übrigens rein garnichts mit "Amerikanern" bzw. den USA zu tun. Die deutsche Polizei hat vom Gesetz her die PFLICHT zu schiessen, wenn ein vermeintlich bewaffneter Täter den Aufforderungen der Behörden nicht direkt nach dem ersten Ausspruch nach kommt.
Jemand, der nach mehrfachen Aufforderungen durch bewaffnete Sicherheitskräfte und nach Drohung einer Bombenexplosion in seinen Rucksack greift, der ist mit Suizid schon recht treffend beschrieben.
Das hat übrigens rein garnichts mit "Amerikanern" bzw. den USA zu tun. Die deutsche Polizei hat vom Gesetz her die PFLICHT zu schiessen, wenn ein vermeintlich bewaffneter Täter den Aufforderungen der Behörden nicht direkt nach dem ersten Ausspruch nach kommt.
Nils, er war möglicherweise psychisch krank und in seiner Rationalität stark eingeschränkt. Und in einer solch vollkommen ungewohnten Situation reagierst wahrscheinlich du nicht mehr ganz rational.
Und ich bezweifele ja mal, das der erste Schuss direkt tödlich sein muss. Den Tod eines Menschen zur Rettung anderer Menschenleben zu erzwingen sollte wirklich die ALLERLETZTE Lösung sein.
Und ich bezweifele ja mal, das der erste Schuss direkt tödlich sein muss. Den Tod eines Menschen zur Rettung anderer Menschenleben zu erzwingen sollte wirklich die ALLERLETZTE Lösung sein.
Machen wir es anders herum. Stelle dir bitte folgendes vor:
Du bist für die Sicherheit von 100 Personen direkt verantwortlich. Das Flugzeug steht noch am Flughafen, folglich würde eine Explosion noch wesentlich mehr Menschen schaden. Soweit, so gut.
Jetzt steht dort ein Mann, du kennst ihn nicht, du hast ihn nicht vorher beobachtet, du weißt nichts über ihn. Er behauptet, er habe eine Bombe, wolle diese zünden.
Was machst du? Diskutieren? Wurde versucht. Nach mehrmaliger Aufforderung sich den Sicherheitskräften zu übergeben greift er plötzlich in seinen/einen Rucksack.
Ich für meinen Teil würde an erster Stelle mein Leben verteidigen und ganz nebenbei auch noch meinem Job nachgehen. Dieser Sky Marshall hat gesetzlich wie moralisch absolut korrekt gehandelt. Niemand wird ihm eine Plakette an die Brust heften, weil er einen Abschuss hat, sondern, weil er korrekt reagiert und gehandelt hat. Der Tod eines Menschen ist sicherlich bedauerlich und nicht wünschenswert, doch gab dieser Mensch selbst den Sicherheitsleuten keine weiteren Optionen.
http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID5026594_TYP6_THE_NAV_REF1_BAB,00.html|Meldung vom ARD.
Du bist für die Sicherheit von 100 Personen direkt verantwortlich. Das Flugzeug steht noch am Flughafen, folglich würde eine Explosion noch wesentlich mehr Menschen schaden. Soweit, so gut.
Jetzt steht dort ein Mann, du kennst ihn nicht, du hast ihn nicht vorher beobachtet, du weißt nichts über ihn. Er behauptet, er habe eine Bombe, wolle diese zünden.
Was machst du? Diskutieren? Wurde versucht. Nach mehrmaliger Aufforderung sich den Sicherheitskräften zu übergeben greift er plötzlich in seinen/einen Rucksack.
Ich für meinen Teil würde an erster Stelle mein Leben verteidigen und ganz nebenbei auch noch meinem Job nachgehen. Dieser Sky Marshall hat gesetzlich wie moralisch absolut korrekt gehandelt. Niemand wird ihm eine Plakette an die Brust heften, weil er einen Abschuss hat, sondern, weil er korrekt reagiert und gehandelt hat. Der Tod eines Menschen ist sicherlich bedauerlich und nicht wünschenswert, doch gab dieser Mensch selbst den Sicherheitsleuten keine weiteren Optionen.
http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID5026594_TYP6_THE_NAV_REF1_BAB,00.html|Meldung vom ARD.
*zustimm* der sky marshall hat absolut korrekt gehandelt. Wie schon jemand meinte, das wäre überall auf der Welt so abgelaufen, auch hier in Deutschland.
Der Typ handelte völlig korrekt. Der Schuss hätte meiner Meinung nach nicht umbedingt tödlich sein müssen, ABER die einzig wahre Lösung für die Sicherheit war ein tödlicher Schuss.
Die Bedrohung war's ja nicht das er eine Waffe ziehen konnte, sondern das er einen Zünder betätigt. Da hilft ein Schuss in die Extremitäten herzlichst wenig.
Die Bedrohung war's ja nicht das er eine Waffe ziehen konnte, sondern das er einen Zünder betätigt. Da hilft ein Schuss in die Extremitäten herzlichst wenig.
hmm der einzig nicht tödliche Schuss, der akzeptabel gewesen wär, wär einer in den Arm mit dem er suggierierte eine Bombe hochgehen zu lassen.
Angeblich geistig verwirrt.
aber das hätte ja passieren müssen. wer halbaffen mit knarren herumrennen lässt muss damit rechnen...
in der situation war das wohl die richtige handlung, wie auch immer man das sehen mag
aber das hätte ja passieren müssen. wer halbaffen mit knarren herumrennen lässt muss damit rechnen...
in der situation war das wohl die richtige handlung, wie auch immer man das sehen mag
http://www.mogelpower.de/forum/showmsg.php?id=1760438
Ist aber keine Sicherheit!
1. Du musst den richtigen Arm treffen.
2. Durch einen Impuls könnte er es noch schaffen die Bombe hochgehen zu lassen.
3. Wer weiß ob er es nicht versucht hätte, wenn er am Boden gelegen hätte.
Ist aber keine Sicherheit!
1. Du musst den richtigen Arm treffen.
2. Durch einen Impuls könnte er es noch schaffen die Bombe hochgehen zu lassen.
3. Wer weiß ob er es nicht versucht hätte, wenn er am Boden gelegen hätte.
Ähm erstmal @ein gast das sind keine halbaffen das sind police officers, die dazu ausgebildet sind..
shinichi, ich weiß nicht ob eine 9mm das schon hinbekommt, aber bei nem ellbogentreffer wär der Arm ab.
shinichi, ich weiß nicht ob eine 9mm das schon hinbekommt, aber bei nem ellbogentreffer wär der Arm ab.
Aber ist das denn so unbedrohlich wild in einem engen Flugzeug rumzuballern?
Mhm, was würdet ihr sagen, wenn er in den Rucksack gegriffen hätte, erschossen worden wäre und später stellt sich raus, er hatte wirklich eine Bombe darin?
Absolute Sicherheit hat man erst, wenn er in den Rucksack greift und nichts passiert. Wenn doch was passiert, hat man echt viel von dieser Sicherheit...
Ich denke der Skymarshall hat richtig gehandelt.
Absolute Sicherheit hat man erst, wenn er in den Rucksack greift und nichts passiert. Wenn doch was passiert, hat man echt viel von dieser Sicherheit...
Ich denke der Skymarshall hat richtig gehandelt.
Was für Waffen verwenden Sky Marshals eigentlich? Ich nehme an, dass es keine Standardbewaffnung sein wird, welche eventuell ein Loch in die Außenwand reißen könnte.
Mir erscheint die Anwendung dieser niederknüppelnden Gummigeschosse sinnvoll: Der potentielle Attentäter überlebt's, was eine weitere Befragung bzw. derartige Zwischenfälle mit tödlichem Ausgang vermeidet, man läuft nicht Gefahr, einen Druckabfall zu erleben, wenn eine Kugel irgendwie die Wand durchschlagen sollte. Gegen den Kopf, Kehlkopf, die Wirbelsäule o.ä. aus entsprechender Nähe gedotzt sind diese Kugeln mit großer Sicherheit auch nicht ganz ungefährlich und so brechen sie sicher auch mal nett eine Rippe, was bei mehreren schnellen Treffern sicher "etwas" die Kontrolle über die eigene Motorik mindern sollte.
Gibt's Gummigeschosse eigentlich für Pistolen?
Grundsätzlich: Solange es eine nichttötliche Alternative gibt, sollte man diese auch nutzen. Gibt es diese aber nicht und es steht zu viel auf dem Spiel, so bleibt wohl keine andere Wahl... es sei denn, man ist Anhänger einer Hardliner Gesinnungsethik.
Ob er korrekt gehandelt hat, wage ich lieber nicht zu beurteilen. Ich war nicht dabei und wenn die ganze Sache auch noch den Tod eines "Unschuldigen" involviert, bin ich da mal ganz vorsichtig...
(http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Sky_Marshal&diff=11444744&oldid=11435879|Wikipedia war nicht sehr hilfreich:
"Auf Wunsch darf ein Sky Marshal auch Stewardessen durhpoppen.")
Mir erscheint die Anwendung dieser niederknüppelnden Gummigeschosse sinnvoll: Der potentielle Attentäter überlebt's, was eine weitere Befragung bzw. derartige Zwischenfälle mit tödlichem Ausgang vermeidet, man läuft nicht Gefahr, einen Druckabfall zu erleben, wenn eine Kugel irgendwie die Wand durchschlagen sollte. Gegen den Kopf, Kehlkopf, die Wirbelsäule o.ä. aus entsprechender Nähe gedotzt sind diese Kugeln mit großer Sicherheit auch nicht ganz ungefährlich und so brechen sie sicher auch mal nett eine Rippe, was bei mehreren schnellen Treffern sicher "etwas" die Kontrolle über die eigene Motorik mindern sollte.
Gibt's Gummigeschosse eigentlich für Pistolen?
Grundsätzlich: Solange es eine nichttötliche Alternative gibt, sollte man diese auch nutzen. Gibt es diese aber nicht und es steht zu viel auf dem Spiel, so bleibt wohl keine andere Wahl... es sei denn, man ist Anhänger einer Hardliner Gesinnungsethik.
Ob er korrekt gehandelt hat, wage ich lieber nicht zu beurteilen. Ich war nicht dabei und wenn die ganze Sache auch noch den Tod eines "Unschuldigen" involviert, bin ich da mal ganz vorsichtig...
(http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Sky_Marshal&diff=11444744&oldid=11435879|Wikipedia war nicht sehr hilfreich:
"Auf Wunsch darf ein Sky Marshal auch Stewardessen durhpoppen.")
Soweit es die Bewaffnung der deutschen Polizei betrifft gibt es Hartgummigeschosse nur für gewehrähnliche Waffen. Die Größe sollte hier das maßgebliche Problem für deren nicht-Einsatz bei verdeckten Ermittlern sein.
Ähm erstmal @ein gast das sind keine halbaffen das sind police officers, die dazu ausgebildet sind..
ist richtig
aber in den USA ist das das selbe
und außerdem halte ich zuspitzungen und wendungen im ironischen durchaus als zulässiges stilmittel- so hört man mir zu :D
ist richtig
aber in den USA ist das das selbe
und außerdem halte ich zuspitzungen und wendungen im ironischen durchaus als zulässiges stilmittel- so hört man mir zu :D
Um es mit den Worten eines Heise-Menschen zu sagen: "Don't feed the trolls!" ..in diesem Sinne, ignoriert der Kasperle einfach.
Nils: Ich würde schiessen. Ja. Aber nicht mit dem Ziel, mein Gegenüber umzubringen, sondern nur mit dem Ziel, ihn außer Gefecht zu setzen.
Zum dritten Mal: das Leben eines Menschen nehmen sollte der wirklich ALLERLETZTE Schritt sein. Wenn es andere Möglichkeiten gibt, die Gefahr abzuwenden, so müssen diese erst genutzt werden.
Zum dritten Mal: das Leben eines Menschen nehmen sollte der wirklich ALLERLETZTE Schritt sein. Wenn es andere Möglichkeiten gibt, die Gefahr abzuwenden, so müssen diese erst genutzt werden.
Das Problem bei Taser- oder Stunguns ist, dass der Körper verkrampft. Hat er die Hand am Drücker ist das nicht wünschenswert.
http://www.mogelpower.de/forum/showmsg.php?id=1760728
Was wäre denn der Schritt davor, den der SkyMarshall hätte gehen sollen?
Was wäre denn der Schritt davor, den der SkyMarshall hätte gehen sollen?
@Tiger:
Gedient oder ungedient? Das Risiko, beim einem Schuß in irgenwelche Extremitäten, vor allem Arme, einen Krampf auszulösen, ist zu hoch. Genauso wie die Chance, nicht zu treffen. Darüber hinaus - versuch mal einer gebückten Person in die Hand oder Beine zu schießen. Zuviel Theorie. Ich möchte sogar bezweifeln, daß der Schuß als finaler geplant war.
Gedient oder ungedient? Das Risiko, beim einem Schuß in irgenwelche Extremitäten, vor allem Arme, einen Krampf auszulösen, ist zu hoch. Genauso wie die Chance, nicht zu treffen. Darüber hinaus - versuch mal einer gebückten Person in die Hand oder Beine zu schießen. Zuviel Theorie. Ich möchte sogar bezweifeln, daß der Schuß als finaler geplant war.
Man muss ihn ja nicht gleich töten.Man hätte ja auch seine Eier abschießen können.
Wurde nicht gerade geklärt, dass ein Schuss, der nicht sofort tödlich endet die Gefahr birgt, dass er den Zünder noch drücken kann? Und ein Schuss in diese Region des Körpers ist zwar höchst unangenehm aber nicht sofort tödlich. Er könnte also noch den Zünder betätigen.
Fun Fact: Besonders bei weniger durchschlagskräftigeren Kalibern und nicht optimal gesetzten Schüssen (Stress, Entfernung) endet ein Kopfschuss nicht unbedingt sofort tödlich - hat aber die selbe erhoffte Wirkung: Der Kerl liegt flach und zappelt eventuell noch etwas blutend vor sich hin. Sicher nicht sehr angenehm.
Das Leben ist nunmal nicht Battlefield oder UT.
Das Leben ist nunmal nicht Battlefield oder UT.
Jemand den Galileo-Bericht darüber gesehen?
Da haben die ewig lang alle Alternativen aufgezählt, die dieser Sky Marshall hatte. Mal angenommen, er hatte nur eine tödliche Waffe, dann hat er sein Möglichstes getan. hätte er aber andere Möglichkeiten zur Verfügung gehabt (beispielsweise einen Taser), hat er falsch gehandelt. In diesem Fall liegt die Schuld an denen, die den Sky marshalls keine Taser in die hand drücken.
Ausserdem wurde von professionaller Seite bestätigt, dass in den USA schneller zur Waffe gegriffen wird als anderswo auf der Welt, weil man dort mit Waffen bessere Erfahrungen gemacht hat, als z.B. in Deutschland.
Da haben die ewig lang alle Alternativen aufgezählt, die dieser Sky Marshall hatte. Mal angenommen, er hatte nur eine tödliche Waffe, dann hat er sein Möglichstes getan. hätte er aber andere Möglichkeiten zur Verfügung gehabt (beispielsweise einen Taser), hat er falsch gehandelt. In diesem Fall liegt die Schuld an denen, die den Sky marshalls keine Taser in die hand drücken.
Ausserdem wurde von professionaller Seite bestätigt, dass in den USA schneller zur Waffe gegriffen wird als anderswo auf der Welt, weil man dort mit Waffen bessere Erfahrungen gemacht hat, als z.B. in Deutschland.
ja, aber bei einen taser, das wurde doch hier auch schon abgeklärt, verkrampft der körper, und das ist auch nich so gut wenn er die finger am zünder hat. ich finde der sky marshall hat richtig gehandelt, und das getan was er tun sollte.
jemand der ankommt und meint er hat ne bombe, sich den anweisungen des sky marshalls wiedersetzt und dann auch noch in die tasche greift? ich glaube ich hätte auch abgedrückt.
das ist nun einmal der job, und hätte er eine bombe gehabt? ich will nicht daran schuld sein, das ich einen nicht ernst genommen habe, und dadurch zig leute am flughafen und hunderte passagiere umgekommen sind!
in so einer situation hat man doch nciht lange zeit zum reagieren und überlegen, ob der das ernst meint oder nicht!
vileicht wäre es noch eine möglichkeit eine waffe zu endwickeln, die nicht groß ist, keine große durschlags kraft hat, also keine fenster scheiben im flugzeig oder die aussenhülle durchdringen kann, und gefüllt ist mit einen sehr sehr sehr schnellen narkose oder muskellähmungsserum.
jemand der ankommt und meint er hat ne bombe, sich den anweisungen des sky marshalls wiedersetzt und dann auch noch in die tasche greift? ich glaube ich hätte auch abgedrückt.
das ist nun einmal der job, und hätte er eine bombe gehabt? ich will nicht daran schuld sein, das ich einen nicht ernst genommen habe, und dadurch zig leute am flughafen und hunderte passagiere umgekommen sind!
in so einer situation hat man doch nciht lange zeit zum reagieren und überlegen, ob der das ernst meint oder nicht!
vileicht wäre es noch eine möglichkeit eine waffe zu endwickeln, die nicht groß ist, keine große durschlags kraft hat, also keine fenster scheiben im flugzeig oder die aussenhülle durchdringen kann, und gefüllt ist mit einen sehr sehr sehr schnellen narkose oder muskellähmungsserum.
Tod aus Versehen
In Miami wurde ein Mann erschossen, der manisch war. Der Kampf gegen den Terror - eine Gefahr für psychisch Kranke?
Von Adelheid Müller-Lissner
Dass seine Frau ihm nachgelaufen war und den beiden Air Marshalls noch zugerufen hatte, ihr Mann sei psychisch krank und habe seine Medikamente nicht genommen, hat dem US-Amerikaner Rigoberto Alpizar nicht mehr helfen können. Mehrere Schüsse machten dem Leben des Fluggastes ein Ende. Zeitungsberichten zufolge hatte er in der in Parkposition stehenden Maschine mit einer Bombe in seinem Rucksack gedroht und war anschließend ausgestiegen, um den Sicherheitsleuten zu entkommen.
Der Mann litt an einer bipolaren Störung. Ihre beiden Pole heißen Depression und Manie. Offensichtlich befand er sich gerade in einer manischen Phase. Und tragischerweise konnten die Sicherheitskräfte sein Verhalten nicht richtig interpretieren. "Die Schreckreaktionen eines bipolaren Patienten sehen hoch irritierend und gefährlich aus", erklärte Peter Bräunig, Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Bipolare Störungen und Chefarzt der Psychiatrie im Berliner Vivantes Humboldt-Klinikum.
Ganz generell gelten psychisch kranke Menschen häufig nicht nur als unberechenbar, sondern auch als besonders gewalttätig. Das führt zur Stigmatisierung die Psychiater inzwischen schon als "zweite Krankheit" ihrer Patienten betrachten. Besonders an einer Schizophrenie Erkrankte haben mit diesem Image zu kämpfen. "Dabei wird das Gefahrenpotenzial von Laien stark überschätzt", stelle kürzlich auf dem Psychiatriekongress Wolfgang Gaebel, Leiter der Klinik für Psychiatrie der Uni Düsseldorf, fest.
Unterschätzt wird umgekehrt die Lebensgefahr, die psychische Krankheiten für die Betroffenen selbst beinhalten. Das gilt vor allem für die Krankheitsbilder, die von den Fachleuten als "affektive Störungen" bezeichnet werden: Neben den unipolaren Depressionen gehören dazu vor allem die bipolaren Erkrankungen, früher besser bekannt als manisch-depressive Störung. Wenn die Depression von ihnen Besitz ergreift, versucht fast ein Drittel der Erkrankten irgendwann einmal, sich das Leben zu nehmen. 15 Prozent der Versuche enden mit dem Tod.
Neben Phasen der Niedergedrücktheit gibt es aber auch die manischen Zustände, in denen Stimmung, Antrieb, Aktivität und Selbstgefühl extrem gesteigert sind. Die "Hypomanie" ist gewissermaßen die Light-Version dieser Steigerung, für viele ein angenehmer Zustand voller Tatendrang und Schwung. Von zahlreichen Künstlern wird vermutet oder ist sogar belegt, dass sie solche Phase kannten, unter ihnen van Gogh, Hemingway und der Musiker Sting. Bei einer echten Manie ist jedoch die Fähigkeit zur angemessenen Einschätzung von Situationen und Mitmenschen stark eingeschränkt. Zudem sind viele sehr leicht zu reizen und auch besonders aggressiv. Mit Demonstrationen ihrer Macht tragen Sicherheitskräfte deshalb unbeabsichtigt zur Eskalation bei.
Ein Teufelskreis. In Deutschland hat es einen vergleichbaren Fall wie jetzt in den USA noch nicht gegeben. Trotzdem mahnt Mazda Adli, Oberarzt an der Klinik für Psychiatrie für Charité Campus Berlin Mitte und dort mitverantwortlich für die Spezialambulanz für bipolare Störungen: "Auch bei uns gibt es erhöhte Angst vor Terror, deshalb müssen besonders Sicherheitskräfte unbedingt besser über psychische Krankheiten aufgeklärt sein."
Mehr Aufgeklärtheit wünschen sich die Psychiater aber eigentlich bei allen. "Oft dauert es viele Jahre, bis ein Betroffener zur Krankheitseinsicht kommt, und typischerweise geht dem erst ein extremer Absturz voraus", bedauert Dieter Borchers, von der Deutschen Gesellschaft für Bipolare Störungen. Mit einer Mischung verschiedener Präparate, unter ihnen Lithium, Neuroleptika und Antidepressiva, kann man den bedrohlichen Phasen vorbeugen, aber auch eine Manie oder eine Depression behandeln. "Wir haben inzwischen gute neue Medikamente mit wenig Nebenwirkungen, wir können individuell therapieren und haben auch mit begleitender Psychotherapie gute Erfolge", versichert Adli.
"Man muss bei der Einstellung ein bisschen geduld haben, dann kann man mit der richtigen Medikamentenkombination ein normales Leben führen", bestätigt die Berlinerin Ramona Freitag, bei der die Diagnose 1983 gestellt wurde, und die sich ganz bewusst offen dazu bekennen möchte. "Leider werden viele bipolare Patienten nicht richtig diagnostiziert und segeln unter der falschen Flagge der Depression", sagt Bräunig. Als Beleg dienen zwei Zahlen: "In Deutschland bekommen nur 56000 Patienten Lithium, aber wir haben schätzungsweise eine Million Erkrankte."
Der Artikel ist im Tagesspiegel vom 14. Dezember 2005 auf der "Forschen"-Seite erschienen
In Miami wurde ein Mann erschossen, der manisch war. Der Kampf gegen den Terror - eine Gefahr für psychisch Kranke?
Von Adelheid Müller-Lissner
Dass seine Frau ihm nachgelaufen war und den beiden Air Marshalls noch zugerufen hatte, ihr Mann sei psychisch krank und habe seine Medikamente nicht genommen, hat dem US-Amerikaner Rigoberto Alpizar nicht mehr helfen können. Mehrere Schüsse machten dem Leben des Fluggastes ein Ende. Zeitungsberichten zufolge hatte er in der in Parkposition stehenden Maschine mit einer Bombe in seinem Rucksack gedroht und war anschließend ausgestiegen, um den Sicherheitsleuten zu entkommen.
Der Mann litt an einer bipolaren Störung. Ihre beiden Pole heißen Depression und Manie. Offensichtlich befand er sich gerade in einer manischen Phase. Und tragischerweise konnten die Sicherheitskräfte sein Verhalten nicht richtig interpretieren. "Die Schreckreaktionen eines bipolaren Patienten sehen hoch irritierend und gefährlich aus", erklärte Peter Bräunig, Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Bipolare Störungen und Chefarzt der Psychiatrie im Berliner Vivantes Humboldt-Klinikum.
Ganz generell gelten psychisch kranke Menschen häufig nicht nur als unberechenbar, sondern auch als besonders gewalttätig. Das führt zur Stigmatisierung die Psychiater inzwischen schon als "zweite Krankheit" ihrer Patienten betrachten. Besonders an einer Schizophrenie Erkrankte haben mit diesem Image zu kämpfen. "Dabei wird das Gefahrenpotenzial von Laien stark überschätzt", stelle kürzlich auf dem Psychiatriekongress Wolfgang Gaebel, Leiter der Klinik für Psychiatrie der Uni Düsseldorf, fest.
Unterschätzt wird umgekehrt die Lebensgefahr, die psychische Krankheiten für die Betroffenen selbst beinhalten. Das gilt vor allem für die Krankheitsbilder, die von den Fachleuten als "affektive Störungen" bezeichnet werden: Neben den unipolaren Depressionen gehören dazu vor allem die bipolaren Erkrankungen, früher besser bekannt als manisch-depressive Störung. Wenn die Depression von ihnen Besitz ergreift, versucht fast ein Drittel der Erkrankten irgendwann einmal, sich das Leben zu nehmen. 15 Prozent der Versuche enden mit dem Tod.
Neben Phasen der Niedergedrücktheit gibt es aber auch die manischen Zustände, in denen Stimmung, Antrieb, Aktivität und Selbstgefühl extrem gesteigert sind. Die "Hypomanie" ist gewissermaßen die Light-Version dieser Steigerung, für viele ein angenehmer Zustand voller Tatendrang und Schwung. Von zahlreichen Künstlern wird vermutet oder ist sogar belegt, dass sie solche Phase kannten, unter ihnen van Gogh, Hemingway und der Musiker Sting. Bei einer echten Manie ist jedoch die Fähigkeit zur angemessenen Einschätzung von Situationen und Mitmenschen stark eingeschränkt. Zudem sind viele sehr leicht zu reizen und auch besonders aggressiv. Mit Demonstrationen ihrer Macht tragen Sicherheitskräfte deshalb unbeabsichtigt zur Eskalation bei.
Ein Teufelskreis. In Deutschland hat es einen vergleichbaren Fall wie jetzt in den USA noch nicht gegeben. Trotzdem mahnt Mazda Adli, Oberarzt an der Klinik für Psychiatrie für Charité Campus Berlin Mitte und dort mitverantwortlich für die Spezialambulanz für bipolare Störungen: "Auch bei uns gibt es erhöhte Angst vor Terror, deshalb müssen besonders Sicherheitskräfte unbedingt besser über psychische Krankheiten aufgeklärt sein."
Mehr Aufgeklärtheit wünschen sich die Psychiater aber eigentlich bei allen. "Oft dauert es viele Jahre, bis ein Betroffener zur Krankheitseinsicht kommt, und typischerweise geht dem erst ein extremer Absturz voraus", bedauert Dieter Borchers, von der Deutschen Gesellschaft für Bipolare Störungen. Mit einer Mischung verschiedener Präparate, unter ihnen Lithium, Neuroleptika und Antidepressiva, kann man den bedrohlichen Phasen vorbeugen, aber auch eine Manie oder eine Depression behandeln. "Wir haben inzwischen gute neue Medikamente mit wenig Nebenwirkungen, wir können individuell therapieren und haben auch mit begleitender Psychotherapie gute Erfolge", versichert Adli.
"Man muss bei der Einstellung ein bisschen geduld haben, dann kann man mit der richtigen Medikamentenkombination ein normales Leben führen", bestätigt die Berlinerin Ramona Freitag, bei der die Diagnose 1983 gestellt wurde, und die sich ganz bewusst offen dazu bekennen möchte. "Leider werden viele bipolare Patienten nicht richtig diagnostiziert und segeln unter der falschen Flagge der Depression", sagt Bräunig. Als Beleg dienen zwei Zahlen: "In Deutschland bekommen nur 56000 Patienten Lithium, aber wir haben schätzungsweise eine Million Erkrankte."
Der Artikel ist im Tagesspiegel vom 14. Dezember 2005 auf der "Forschen"-Seite erschienen
@ Nils
In der Zeile mit dem Wikipedia Link schreibst du was anderes. Ich bin jetzt etwas irretiert :)
http://www.mogelpower.de/forum/showmsg.php?id=1141817&archiv=1]
In der Zeile mit dem Wikipedia Link schreibst du was anderes. Ich bin jetzt etwas irretiert :)
http://www.mogelpower.de/forum/showmsg.php?id=1141817&archiv=1]
Wiki:
"Elektroschockwaffen dürfen nie in explosionsgefährdeten Bereichen eingesetzt werden. Sie können eine Explosion zünden"
*hust* *räusper*
"Elektroschockwaffen dürfen nie in explosionsgefährdeten Bereichen eingesetzt werden. Sie können eine Explosion zünden"
*hust* *räusper*
In der Nähe von hochentzündlichen Stoffen sollte man so oder so NIE mit Waffen rumhantieren. Auch eine normale Projektilpistole kann beim Aufschlag genug Wärmeenergie freisetzen, um eine Explosion zu verursachen.
http://www.freace.de/artikel/200512/091205a.html
Das ist nich normal.
Das ist nich normal.
"In der Nähe von hochentzündlichen Stoffen sollte man so oder so NIE mit Waffen rumhantieren "
Führen wir für nächtes Mal eben die guten, alten Messerwerfer wieder ein... <.<
Oder Steinschleuder... Oder die Fluggäste sollen zur Selbstjustiz finden und die bösen Terroristen gnadenlos mit Erdnüssen bewerfen. <.<
Viel mehr Alternative als die Schusswaffe bleibt nicht wirklich. Da Angreifer selbst sich kaum an die Richtlinien "keine Feuerwaffen" halten, muss man die Marshalls eben anpassen. Man kommt nicht wirklich d'rum herum.
Führen wir für nächtes Mal eben die guten, alten Messerwerfer wieder ein... <.<
Oder Steinschleuder... Oder die Fluggäste sollen zur Selbstjustiz finden und die bösen Terroristen gnadenlos mit Erdnüssen bewerfen. <.<
Viel mehr Alternative als die Schusswaffe bleibt nicht wirklich. Da Angreifer selbst sich kaum an die Richtlinien "keine Feuerwaffen" halten, muss man die Marshalls eben anpassen. Man kommt nicht wirklich d'rum herum.
Ihr meint das ernst, dass ihr das gut findet, wie der Herr Sky Marshall gehandelt hat?
Nehmen wir mal an, der Mann hätte wirklich mit einer Bombe gedroht. Dann ist er in den Tunnel zum Terminal gelaufen. So, spätestens jetzt hat es erst recht keinen Sinn mehr, ihn zu erschießen. Warum? Ganz einfach: Welche Möglichkeiten hat man, eine Bombe ins Flugzeug zu schmuggeln? Entweder man gibt sie mit dem Gepäck auf, oder man trägt sie bei sich oder im Handgepäck, oder man gibt sie einem Dritten.
Wenn er sie nun einem Dritten gegeben hätte, hätte es keinen Sinn ihn zu erschießen.
Was ist mit dem Handgepäck? Die Sicherheitsvorkehrungen sind nach dem 11. September so verstärkt worden, dass die Chance, wirklich eine Bombe mit sich zu nehmen, praktisch null ist. Eine gefährliche Bombe hat in einer Hosentasche keinen Platz, und alle Taschen werden durchgescannt. Selbst wenn die Bombe kein Metall enthält, würde sie so entdeckt werden.
Bleibt also nur noch das Nichthandgepäck. Entweder es ist eine Zeitbombe oder der Mann hat einen Zünder bei sich. Bei einer Zeitbombe hätte es überhaupt keinen Zweck, ihn zu erschießen. Und wie sollte ein Zünder anders funktionieren als mit Batterien? Batterien werden bei den bereits erwähnten Sicherheitsvorkehrungen zu 100% entdeckt. Selbst einen Laptop muss man hochfahren, um zu zeigen, dass man keine Bombe draus gemacht hat. So ein Zünder würde sofort auffallen!
Nur weil jemand herumspringt und behauptet, eine Bombe hereingeschmuggelt zu haben, haben die Sky Marshalls noch lange kein Recht, ihn zu töten. Vor allem, wenn seine Frau ruft, dass er psychisch gestört ist. Die Chance, wirklich eine Bombe in ein Flugzeug zu schmuggeln, geht gegen null.
Und wenn das stimmt, was m0nst3r da geschrieben hat, ist das Ganze noch viel schlimmer.
Auf gar keinen Fall haben die Sky Marshalls da richtig gehandelt! Das ist meine Meinung zu dem Thema.
Nehmen wir mal an, der Mann hätte wirklich mit einer Bombe gedroht. Dann ist er in den Tunnel zum Terminal gelaufen. So, spätestens jetzt hat es erst recht keinen Sinn mehr, ihn zu erschießen. Warum? Ganz einfach: Welche Möglichkeiten hat man, eine Bombe ins Flugzeug zu schmuggeln? Entweder man gibt sie mit dem Gepäck auf, oder man trägt sie bei sich oder im Handgepäck, oder man gibt sie einem Dritten.
Wenn er sie nun einem Dritten gegeben hätte, hätte es keinen Sinn ihn zu erschießen.
Was ist mit dem Handgepäck? Die Sicherheitsvorkehrungen sind nach dem 11. September so verstärkt worden, dass die Chance, wirklich eine Bombe mit sich zu nehmen, praktisch null ist. Eine gefährliche Bombe hat in einer Hosentasche keinen Platz, und alle Taschen werden durchgescannt. Selbst wenn die Bombe kein Metall enthält, würde sie so entdeckt werden.
Bleibt also nur noch das Nichthandgepäck. Entweder es ist eine Zeitbombe oder der Mann hat einen Zünder bei sich. Bei einer Zeitbombe hätte es überhaupt keinen Zweck, ihn zu erschießen. Und wie sollte ein Zünder anders funktionieren als mit Batterien? Batterien werden bei den bereits erwähnten Sicherheitsvorkehrungen zu 100% entdeckt. Selbst einen Laptop muss man hochfahren, um zu zeigen, dass man keine Bombe draus gemacht hat. So ein Zünder würde sofort auffallen!
Nur weil jemand herumspringt und behauptet, eine Bombe hereingeschmuggelt zu haben, haben die Sky Marshalls noch lange kein Recht, ihn zu töten. Vor allem, wenn seine Frau ruft, dass er psychisch gestört ist. Die Chance, wirklich eine Bombe in ein Flugzeug zu schmuggeln, geht gegen null.
Und wenn das stimmt, was m0nst3r da geschrieben hat, ist das Ganze noch viel schlimmer.
Auf gar keinen Fall haben die Sky Marshalls da richtig gehandelt! Das ist meine Meinung zu dem Thema.
Genau meine Meinung ausser: Diese Sky Marshalls haben das Recht zum Schießen und mich wird es nicht wundern wenn dieser Herr Syk Marshall am Ende noch freigesprochen wird in diesem Menschenrecht achtendem gottesstaat USA.
Natürlich haben sie offiziell das Recht dazu. Habe ich vielleicht etwas ungeschickt formuliert, ich meine, dass man ganz allgemein in einer solchen Situation nicht das Recht dazu haben dürfte.
Ach ja, @Nils: Du schreibst "Die deutsche Polizei hat vom Gesetz her die PFLICHT zu schiessen, wenn ein vermeintlich bewaffneter Täter den Aufforderungen der Behörden nicht direkt nach dem ersten Ausspruch nach kommt.". Das wäre mir neu, es sei denn, du meinst mit "schießen" einen Warnschuss. Wenn nicht, kannst du vielleicht eine Quelle dazu angeben?
Ach ja, @Nils: Du schreibst "Die deutsche Polizei hat vom Gesetz her die PFLICHT zu schiessen, wenn ein vermeintlich bewaffneter Täter den Aufforderungen der Behörden nicht direkt nach dem ersten Ausspruch nach kommt.". Das wäre mir neu, es sei denn, du meinst mit "schießen" einen Warnschuss. Wenn nicht, kannst du vielleicht eine Quelle dazu angeben?
@ Tux:
Einfach nur übertrieben. <.<
Kollege von mir flog mit LapTop, MP3-player, externe Festplatten und sonstiges Zeug rüber und musste nichts aufstarten, nichts abgeben, gar nichts.
Er musste aufgrund seines Nachnamens "Fürer" etliche Formulare ausfüllen, mit Fragen wie "fänden sie's gut wenn man den Presidenten loswerden würde", aber nichts weiter. Batterien, Akkus und unmengen Elektronik kamen an Bord.
(Frühling dieses Jahres)
Bist du denn mal da rübergeflogen?
Einfach nur übertrieben. <.<
Kollege von mir flog mit LapTop, MP3-player, externe Festplatten und sonstiges Zeug rüber und musste nichts aufstarten, nichts abgeben, gar nichts.
Er musste aufgrund seines Nachnamens "Fürer" etliche Formulare ausfüllen, mit Fragen wie "fänden sie's gut wenn man den Presidenten loswerden würde", aber nichts weiter. Batterien, Akkus und unmengen Elektronik kamen an Bord.
(Frühling dieses Jahres)
Bist du denn mal da rübergeflogen?
Tux, mein Vater ist POK in Düsseldorf. Das ist meine Quelle.
Und nein, kein Warnschuss. Ein gezielter Körpertreffer, zwecks unschädlich machen der unmittelbaren Gefahr.
Und nein, kein Warnschuss. Ein gezielter Körpertreffer, zwecks unschädlich machen der unmittelbaren Gefahr.
Ausserdem sidn Wanrschüsse in einem Flugzeug eine vollkommen idiotische Handlung.
Erst recht wenn ein hyper-nervöser potentieller Selbstmordattentäter mit seinen Finger über ein Auslöser zittert.
Ich sag' nur: VW sollte Flugzeuge herstellen.
Erst recht wenn ein hyper-nervöser potentieller Selbstmordattentäter mit seinen Finger über ein Auslöser zittert.
Ich sag' nur: VW sollte Flugzeuge herstellen.
@Obake: Dann hat dein Kollege wohl Glück gehabt, wir sind schon oft genaustens untersucht worden, weil wir einen Laptop dabei hatten, einmal haben die Nieten meiner Jeans gepiept und ich bin nochmal extra untersucht worden... Aber selbst, wenn er den Laptop und das ganze andere batteriebetriebene Zeug nicht nochmal extra starten musste, so haben die Leute an den hübschen Bildschirmen doch gesehen, was sich da im Rucksack oder der Tasche befindet. Gegenstände wie Laptops, MP3-Player und Festplatten dürften den Leuten doch schon bekannt genug sein, um zu begreifen, dass es sich nicht um den Zünder einer Bombe handelt. Wenn sie etwas ihnen Unbekanntes oder Verdächtiges gefunden hätten, meinst du, die hätten das einfach so durchgehen lassen? Ich kann jedenfalls aus Erfahrung (ich bin schon oft in die USA geflogen) sagen, dass mein Beitrag keinesfalls übertrieben war. Klar kann man MP3-Player und Laptops mit an Bord nehmen, aber keine Zünder für Bomben.
Natürlich hat es keinen Sinn, einen Warnschuss in einem Flugzeug abzugeben, aber es hat meiner Meinung noch weniger einen Sinn, jemanden umzubringen, nur weil der herumrennt und ruft, er habe eine Bombe dabei (falls er es überhaupt gerufen hat). Meiner Meinung nach ist das Leben eines Menschen, ganz egal ob kriminell oder nicht kriminell, immer noch mehr wert als ein Gegenstand, egal welcher Art, aber das ist natürlich Ansichtssache. Soweit ich weiß, sind Flugzeuge auch nicht so gebaut, dass sie bei solch einem Schaden gleich explodieren oder sonst irgendwie die Passagiere ernsthaft gefährden können. Hängt wohl auch davon ab, wohin der Sky Marshall schießt, aber damit müsste der sich dann ja wohl auskennen.
@Nils: Sehr seltsam, von meinem Vater weiß ich etwas anderes... Naja, ich werde mich dazu nochmal näher informieren. ;)
Natürlich hat es keinen Sinn, einen Warnschuss in einem Flugzeug abzugeben, aber es hat meiner Meinung noch weniger einen Sinn, jemanden umzubringen, nur weil der herumrennt und ruft, er habe eine Bombe dabei (falls er es überhaupt gerufen hat). Meiner Meinung nach ist das Leben eines Menschen, ganz egal ob kriminell oder nicht kriminell, immer noch mehr wert als ein Gegenstand, egal welcher Art, aber das ist natürlich Ansichtssache. Soweit ich weiß, sind Flugzeuge auch nicht so gebaut, dass sie bei solch einem Schaden gleich explodieren oder sonst irgendwie die Passagiere ernsthaft gefährden können. Hängt wohl auch davon ab, wohin der Sky Marshall schießt, aber damit müsste der sich dann ja wohl auskennen.
@Nils: Sehr seltsam, von meinem Vater weiß ich etwas anderes... Naja, ich werde mich dazu nochmal näher informieren. ;)
Meiner Meinung nach ist das Leben eines Menschen, ganz egal ob kriminell oder nicht kriminell, immer noch mehr wert als ein Gegenstand, egal welcher Art, aber das ist natürlich Ansichtssache.
Deine Meinung hierbei ist, dass das Leben eines potentiellen Selbstmordattentäter weitaus mehr wert ist, als das von hunderte von Passagieren!
"Soweit ich weiß, sind Flugzeuge auch nicht so gebaut, dass sie bei solch einem Schaden gleich explodieren oder sonst irgendwie die Passagiere ernsthaft gefährden können."
Ja klar, desswegen sollte man drinnen nicht schiessen, aber Bomben in die Luft fliegen lassen.
Egal wie fest das Mistding ist, die Explosion ist drinnen. Auch wenn das Flugzeug keinen Kratzer abkriegt, sämtliche Insassen sterben! Auch wenn keiner ausserhalb die Explosion mitkriegt, würde ich mal gerne sehen wie du zu den etwa 1000 Familienangehörigen gehst, und ihnen erklährst: "Sorry, ihre Verwandtschaft sowie sämtliche Unschuldigen mussten sterben, es gab schliesslich einen Selbstmordattentäter und Terrorist zu retten."
Deine Meinung hierbei ist, dass das Leben eines potentiellen Selbstmordattentäter weitaus mehr wert ist, als das von hunderte von Passagieren!

"Soweit ich weiß, sind Flugzeuge auch nicht so gebaut, dass sie bei solch einem Schaden gleich explodieren oder sonst irgendwie die Passagiere ernsthaft gefährden können."
Ja klar, desswegen sollte man drinnen nicht schiessen, aber Bomben in die Luft fliegen lassen.
Egal wie fest das Mistding ist, die Explosion ist drinnen. Auch wenn das Flugzeug keinen Kratzer abkriegt, sämtliche Insassen sterben! Auch wenn keiner ausserhalb die Explosion mitkriegt, würde ich mal gerne sehen wie du zu den etwa 1000 Familienangehörigen gehst, und ihnen erklährst: "Sorry, ihre Verwandtschaft sowie sämtliche Unschuldigen mussten sterben, es gab schliesslich einen Selbstmordattentäter und Terrorist zu retten."
"Deine Meinung hierbei ist, dass das Leben eines potentiellen Selbstmordattentäter weitaus mehr wert ist, als das von hunderte von Passagieren!"
Was meine Meinung ist, würde ich doch gerne noch selbst entscheiden dürfen, ja?
Ähm, würdest du bitte so freundlich sein, mir zu erklären, wie sämtliche Insassen sterben, wenn der Mann unmöglich einen Zünder dabeihaben kann? Interessantes Stilmittel, die Hälfte der Argumente einfach zu ignorieren...
Was meine Meinung ist, würde ich doch gerne noch selbst entscheiden dürfen, ja?
Ähm, würdest du bitte so freundlich sein, mir zu erklären, wie sämtliche Insassen sterben, wenn der Mann unmöglich einen Zünder dabeihaben kann? Interessantes Stilmittel, die Hälfte der Argumente einfach zu ignorieren...
ne jetz im ernst leute das was die typen getan haben kann man doch unmöglich als "normal"beizeichnen das ist
KRANK
KRANK
Sie haben einen Menschen erschossen, um das Leben von mehreren hundert im Flugzeug/Terminal zu schützen. Nochmal: das es sich um einen geistig verwirrten Mann handelte konnten sie (der offiziellen version zufolge) ja nicht wissen. Attentate sind trotz aller Sicherheitsvorkehrungen nicht auszuschließen (womit auch die Frage nach dem Zünder geklärt ist).
Es ist schade um den armen Kerl. Aber letztendlich ist er an seiner Krankheit gestorben.
(Grundlage ist jetzt die offizielle Version, es wurde auch schon ein Link gepostet, in dem das Verhalten der Sicherheitskräfte anders dargestellt wird.)
Es ist schade um den armen Kerl. Aber letztendlich ist er an seiner Krankheit gestorben.
(Grundlage ist jetzt die offizielle Version, es wurde auch schon ein Link gepostet, in dem das Verhalten der Sicherheitskräfte anders dargestellt wird.)
"womit auch die Frage nach dem Zünder geklärt ist"
Das hab ich nicht so ganz verstanden. Wenn er keinen dabei hatte und die es wussten, worin liegt euer Grund zu der Annahme, er hätte ein Attentat geplant? Wieso sollten ausgebildete Sky Marshalls das geglaubt haben?
Das hab ich nicht so ganz verstanden. Wenn er keinen dabei hatte und die es wussten, worin liegt euer Grund zu der Annahme, er hätte ein Attentat geplant? Wieso sollten ausgebildete Sky Marshalls das geglaubt haben?
Man kann nicht ausschließen, dass er einen bei sich trug. Fehler unterlaufen bei diesen Kontrollen immer, weshalb man nicht davon ausgehen darf, dass jeder, der da durchkommt, auch wirklich sauber ist.
wenn jeder der da durchkommt auch sauber ist, bräuchte man nämlich auch keine skymarshalls...
er hatte keinen dabei, das wussten die Marshalls aber nicht.
er hatte keinen dabei, das wussten die Marshalls aber nicht.
Tux, ich will dich mal sehen wenn du in einen Flugzeug sitzt in den ein Pasagier ist der behauptet er hat eine Bombe, und in seiner Tasche rumkramt und der SkyMarshall macht nichts, was würdest du machen? Würdest du dann immer noch sagen: Nicht scheißen, er könnte ja auch ein fach nur krank sein, und ist doch eh unmöglich ne Bombe mit an board zunehmen.
Vor den 11. September hiess es auch immer das Fliegen zeimlich sicher ist und da wurde man auch schon ziemlich gefilzt, und trotzdem sind 2 Flugzeuge in die Twintower gekracht und noch eins w mehr ins Pentagon und eins so abgestürzt. Wenn jemand sowas mit nehmen will an board, der kriegt das auch mit, glaub mir!
Das sind terroristen, das ist nicht, ach heute habe ich mal lust mich in die luft zu jagen, das ist wenn dann monate lang geplant!
Vor den 11. September hiess es auch immer das Fliegen zeimlich sicher ist und da wurde man auch schon ziemlich gefilzt, und trotzdem sind 2 Flugzeuge in die Twintower gekracht und noch eins w mehr ins Pentagon und eins so abgestürzt. Wenn jemand sowas mit nehmen will an board, der kriegt das auch mit, glaub mir!
Das sind terroristen, das ist nicht, ach heute habe ich mal lust mich in die luft zu jagen, das ist wenn dann monate lang geplant!
@Flomo: Batterien - das musst du schon verdammt geschickt anstellen, dass das nicht auffällt! Könntest du dir ja mal überlegen, vielleicht fällt dir als erstem was ein.^^ Oder ist das in letzter Zeit schon mal jemandem gelungen?
@Käpt'n LeChuck: Ganz meiner Meinung, die braucht man nicht. Deutschland hat so weit ich weiß auch keine.
@0800: Woher weißt du, dass er behauptet hat, er hätte eine Bombe? Und die Terroristen vom 11. September, hatten die eine Bombe dabei? Ich dachte, die hätten das Flugzeug nur entführt...
Was glaubst du, wie viele Leute gerne ein Flugzeug in die Luft jagen wollen, wenn die das doch alle könnten, warum macht das dann keiner?
@Käpt'n LeChuck: Ganz meiner Meinung, die braucht man nicht. Deutschland hat so weit ich weiß auch keine.
@0800: Woher weißt du, dass er behauptet hat, er hätte eine Bombe? Und die Terroristen vom 11. September, hatten die eine Bombe dabei? Ich dachte, die hätten das Flugzeug nur entführt...
Was glaubst du, wie viele Leute gerne ein Flugzeug in die Luft jagen wollen, wenn die das doch alle könnten, warum macht das dann keiner?
Tux, er hat mehrmals gesagt, dass er eine Bombe dabei habe. Erst dadurch wurden die Sicherheitskräfte auf ihn aufmerksam. Ich weiß garnicht, warum du dich so aufregst. Das menschliche Leben als oberstes Gut wurde gerade durch diese Tat geachtet. Es fiel dem Mann sicher nicht leicht ein fremdes Leben zu beenden, auch wenn er es für nötig hielt. Niemand heir befürwortet die vorsetzliche Tötung eines Menschen, wenn man es umgehen kann, allerdings hält die Mehrheit hier die Umstände und die Reaktion für passend. Konkretisiere bitte dein Problem.
In Deutschland gibt es übrigents ein Pendant zu den amerikanischen Skymarshalls. Es ist der Bundesgrenzschutz, der Flugzeuge in Zivil begleitet.
In Deutschland gibt es übrigents ein Pendant zu den amerikanischen Skymarshalls. Es ist der Bundesgrenzschutz, der Flugzeuge in Zivil begleitet.
@Nils: Ich weiß wirklich nicht, wie ich mein Problem noch konkreter darstellen könnte... Laut dem Augenzeugenbericht von m0nst3r hat der Mann nichts von einer Bombe erzählt, kA, ob das stimmt... Ansonsten hab ich in meinen Beiträgen eigentlich mein Problem ziemlich genau geschildert. Oder was genau meinst du?
Ein Mann läuft in einem Flugzeug herum und wiedersetzt sich den Anweisungen von gekennzeichneten Flugsicherheitskräften. Er murmelt etwas von Bombe.
Welche Möglichkeiten würdest du denn den Sicherheitskräften einräumen?
Außerdem halte ich den http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,389197,00.html|Spiegel für glaubwürdiger, als m0nst3rs kuriosen Link dort. Der sieht ziemlich selbstfabriziert aus.
Und wie gesagt, niemand findet es hier gut, dass ein Mensch gestorben ist, aber es war definitiv die sicherste Option. Und für Sicherheit wurde das entsprechende Personal nunmal eingestellt. Alles andere wäre paradox zu seiner Aufgabe gewesen.
Welche Möglichkeiten würdest du denn den Sicherheitskräften einräumen?
Außerdem halte ich den http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,389197,00.html|Spiegel für glaubwürdiger, als m0nst3rs kuriosen Link dort. Der sieht ziemlich selbstfabriziert aus.
Und wie gesagt, niemand findet es hier gut, dass ein Mensch gestorben ist, aber es war definitiv die sicherste Option. Und für Sicherheit wurde das entsprechende Personal nunmal eingestellt. Alles andere wäre paradox zu seiner Aufgabe gewesen.
Wegen des Links, da hast du Recht, sehr seriös wirkt der nicht, aber auf der Seite gibt es einen weiteren Link, und zwar den hier: http://www.time.com/time/nation/article/0,8599,1138965,00.html
Ich hab jetzt nur leider keine Ahnung, wie glaubwürdig das Time Magazine ist...
"Welche Möglichkeiten würdest du denn den Sicherheitskräften einräumen?"
Sorry, hab ich mich so ungeschickt ausgedrückt? Der Mann war in dem Tunnel zum Terminal, als sie ihn erschossen haben. Die einzige Art, wie man von dort aus Schaden anrichten könnte, wäre durch einen Zünder, und den kann er nicht dabeigehabt haben. Natürlich gäbe es noch andere Möglichkeiten; diese habe ich schon aufgelistet und es hätte bei diesen keinen Zweck, ihn zu erschießen. Wenn man einen Menschen tötet, um viele andere zu retten, beschwere ich mich doch nicht. Ich sage lediglich, dass die Sky Marshals wissen sollten, dass ein Mensch, der sich aufführt wie ein Geisteskranker, im Tunnel zum Terminal keine Gefahr darstellt - eben weil er keinen Zünder haben kann. Aus diesem Grund war es vollkommen unnötig, ihn zu erschießen.
Ich hab jetzt nur leider keine Ahnung, wie glaubwürdig das Time Magazine ist...
"Welche Möglichkeiten würdest du denn den Sicherheitskräften einräumen?"
Sorry, hab ich mich so ungeschickt ausgedrückt? Der Mann war in dem Tunnel zum Terminal, als sie ihn erschossen haben. Die einzige Art, wie man von dort aus Schaden anrichten könnte, wäre durch einen Zünder, und den kann er nicht dabeigehabt haben. Natürlich gäbe es noch andere Möglichkeiten; diese habe ich schon aufgelistet und es hätte bei diesen keinen Zweck, ihn zu erschießen. Wenn man einen Menschen tötet, um viele andere zu retten, beschwere ich mich doch nicht. Ich sage lediglich, dass die Sky Marshals wissen sollten, dass ein Mensch, der sich aufführt wie ein Geisteskranker, im Tunnel zum Terminal keine Gefahr darstellt - eben weil er keinen Zünder haben kann. Aus diesem Grund war es vollkommen unnötig, ihn zu erschießen.
Natürlich kann er einen Zünder dabei gehabt haben. Wieso um alles in der Welt sollte der Mann keinen Zünder bei sich tragen können, wenn er was von einer Bombe murmelt und vor Sicherheitskräften flieht?
"Ein Mann läuft in einem Flugzeug herum und wiedersetzt sich den Anweisungen von gekennzeichneten Flugsicherheitskräften. Er murmelt etwas von Bombe."
Gekennzeichnete Flugsicherheitskräfte, ahja.
Sind Skymarshalls nicht immer in Zivilkleidung unterwegs? Eine Behauptung "Ich bin Skymarshall!" ist für einen Unbeteiligten doch genauso anzweifelbar wie die Behauptung "Ich hab eine Bombe!"
Gekennzeichnete Flugsicherheitskräfte, ahja.
Sind Skymarshalls nicht immer in Zivilkleidung unterwegs? Eine Behauptung "Ich bin Skymarshall!" ist für einen Unbeteiligten doch genauso anzweifelbar wie die Behauptung "Ich hab eine Bombe!"
Erm wenn dir jemand eine Waffe ins Gesicht hält und die ganze zeit "fallen lassen" oder "keine Bewegung" brüllt, würdest du ihn also nicht als Cop identifizieren? Außerdem weiß man doch, dass nach dem 11. September Sky Marshalls eingesetzt werden.
Selbst wenn ich ihn nicht als Cop identifizieren würde, würde ich sehr genau das machen was er sagt und ruckartige Bewegungen vermeiden...
@Nils: Wein ein Zünder mit Batterien funktioniert und die bei den Sicherheitskontrollen entdeckt werden.
ja aber es hiess doch von anfang an der typ hätte psychische störungen und die typen wussten das.
er warh halt nicht ganz bach und die typen haben das gewusst UND geschossen
er warh halt nicht ganz bach und die typen haben das gewusst UND geschossen
Sie wussten eben nicht, dass er psychische Störungen hatte... soweit die offizielle Version. Den Link, der hier gebracht wurde, würde ich nicht unbedingt als seriöse Quelle bezeichnen.
@Tux
Auch die Bombe hätte man ja dann entdecken müssen... ich glaub nicht, dass sowas ohne Metall auskommt. Aber gewöhnt euch doch endlich mal ab zu glauben, Sicherheitskontrollen würden alles finden.
@Tux
Auch die Bombe hätte man ja dann entdecken müssen... ich glaub nicht, dass sowas ohne Metall auskommt. Aber gewöhnt euch doch endlich mal ab zu glauben, Sicherheitskontrollen würden alles finden.
wenn ich ehrlich bin zweifel ich so langsam an der ganzen geschichte, sogar dadran das der mensch der erschossenwurde überhaupt gesagt hat er habe eine bombe, und wenn er das nicht gemacht hat, dann sollte der skymarshall des mordes oder todschlags angeklagt werden, und auch wie ein mörder behandelt werden!
genau, in wirklichkeit war der Sky marshall von er CIA und hatte den auftrag ihn zu töten ... -.-
@Käpt'n LeChuck: Du hast Recht, es gibt eine winzig kleine Chance... Erst mal eine Bombe ins Flugzeug zu schmuggeln und sie dann von außen zu zünden, ist so gut wie unmöglich, aber eben nur so gut wie. Da habt ihr Recht... Aber mal ganz abgesehen davon: Sollte es mehreren bewaffneten, ausgebildeten Männern nicht möglich sein, einen einzelnen, nicht bewaffneten Mann so festzuhalten, dass er nicht mehr zu seiner Tasche greifen kann? Da müsste der schon verdammt fix sein. Den Sky Marshals war das Leben von dem Mann einfach ... ja, egal; sie hätten ihn schon verschonen und trotzdem für Sicherheit garantieren können, selbst wenn er wirklich eine Bombe dabeigehabt hätte. Aber zu warten, bis er in den Tunnel rennt und ihn dort zu erschießen - denkt ihr wirklich, das war die einzige "sinvolle" Lösung?
Sicher wären sie in der Lage gewesen, ihn einfach auszuknocken und festzuhalten... dazu müssen sie erstmal auf armlänge ran.
Der Kerl hat von einer Bombe gefaselt, und ist in den Tunnel gerannt. Der Skymarshall also mit gezogener Waffe hinterher. Er hat nicht sofort auf ihn losgeballert, sondern ihn erstmal versucht aufzuhalten. Er hat (so die offizielle Version) erst in dem Augenblick geschossen, als er in seine Tasche griff.
Selbst wenn man noch so kräftig und gut ausgebildet ist... wer 5 Meter wegsteht, wird dich nicht festhalten können. Die Sicherheitsleute waren vielleicht gerade drüber her, sich nah genug ranzuarbeiten, um ihn festhalten zu können, als er in seine Tasche griff. Und dann erst wurde geschossen.
Vielleicht noch die Frage, warum er bis in den Tunnel kam: nicht jeder zweite Passagier ist ein Marshall. Der muss auch erstmal aus dem Flugzeug raus und hinterher.
Der Kerl hat von einer Bombe gefaselt, und ist in den Tunnel gerannt. Der Skymarshall also mit gezogener Waffe hinterher. Er hat nicht sofort auf ihn losgeballert, sondern ihn erstmal versucht aufzuhalten. Er hat (so die offizielle Version) erst in dem Augenblick geschossen, als er in seine Tasche griff.
Selbst wenn man noch so kräftig und gut ausgebildet ist... wer 5 Meter wegsteht, wird dich nicht festhalten können. Die Sicherheitsleute waren vielleicht gerade drüber her, sich nah genug ranzuarbeiten, um ihn festhalten zu können, als er in seine Tasche griff. Und dann erst wurde geschossen.
Vielleicht noch die Frage, warum er bis in den Tunnel kam: nicht jeder zweite Passagier ist ein Marshall. Der muss auch erstmal aus dem Flugzeug raus und hinterher.
Tux, du machst dir das zu einfach.
1.) Stichwort Keramik.
2.) Wer eine Bombe baut um ein Flugzeug zu sprengen, wird auch die Sicherheitskontrollen zu passieren wissen.
3.) Ist nicht die Aufgabe der Sky Marshalls, sich um die Möglichkeiten einen Kopf zu machen, sondern situationsbedingt zu handeln. Situation ist ein Mann, der behauptet eine Bombe zu haben und sich den Anweiseungen wiedersetzt. Es liegt nicht am Sky Marshall zu beurteilen wie realistisch seine Behauptung ist.
4.) Gekennzeichnet meinte ich, dass die Sky Marshals als eben jene Flugsicherheitskräfte erklärt haben, was ihren Forderungen Nachdruck, Legitimität und Autorität verleiht.
5.) Wie kannst du es wagen von zu Hause aus, deiner hübschen Wohnung und deinem behütetem Leben, einfach so zu behaupten, einem oder mehreren Männern, die sich zu Flugsicherheitskräften ausbilden lassen, sei ein Menschenleben egal? Merkst du eigentlich nicht den Schwachsinn, den du da produzierst? Dieser Männer stellen ihr Leben im Auftrag des Schutzes von Menschenleben bereit.
6.) Der Mann konnte wegrennen, ergo war er nicht in Griffreichweite. Denk mal drüber nach.
Ja, es war -nach den offiziellen Informationen- die einzig denkbare und korrekte Arbeitsweise. Und ich wünsche mir, dass Sicherheitskräfte auf der ganzen Welt so und nicht anders handeln.
1.) Stichwort Keramik.
2.) Wer eine Bombe baut um ein Flugzeug zu sprengen, wird auch die Sicherheitskontrollen zu passieren wissen.
3.) Ist nicht die Aufgabe der Sky Marshalls, sich um die Möglichkeiten einen Kopf zu machen, sondern situationsbedingt zu handeln. Situation ist ein Mann, der behauptet eine Bombe zu haben und sich den Anweiseungen wiedersetzt. Es liegt nicht am Sky Marshall zu beurteilen wie realistisch seine Behauptung ist.
4.) Gekennzeichnet meinte ich, dass die Sky Marshals als eben jene Flugsicherheitskräfte erklärt haben, was ihren Forderungen Nachdruck, Legitimität und Autorität verleiht.
5.) Wie kannst du es wagen von zu Hause aus, deiner hübschen Wohnung und deinem behütetem Leben, einfach so zu behaupten, einem oder mehreren Männern, die sich zu Flugsicherheitskräften ausbilden lassen, sei ein Menschenleben egal? Merkst du eigentlich nicht den Schwachsinn, den du da produzierst? Dieser Männer stellen ihr Leben im Auftrag des Schutzes von Menschenleben bereit.
6.) Der Mann konnte wegrennen, ergo war er nicht in Griffreichweite. Denk mal drüber nach.
Ja, es war -nach den offiziellen Informationen- die einzig denkbare und korrekte Arbeitsweise. Und ich wünsche mir, dass Sicherheitskräfte auf der ganzen Welt so und nicht anders handeln.
@ Tux
"Batterien - das musst du schon verdammt geschickt anstellen, dass das nicht auffällt!"
Batterien in Geräten reinschmuggeln, welche nicht auffallen und ebenso Batterien benötigen: Uhren, MP3/CD-Player, Gameboy/PSP, Kameras...
Ich glaube, einen Zünder reinzuschmuggeln, dürfte noch das einfachste sein. Alternativ könnte man auch chemisch zündbare Sprengstoffe wie C4 verwenden. Kleine Mengen reichen aus und die Kontrollen hierfür sind mitunter auch schon mal ungenügend.
"Batterien - das musst du schon verdammt geschickt anstellen, dass das nicht auffällt!"
Batterien in Geräten reinschmuggeln, welche nicht auffallen und ebenso Batterien benötigen: Uhren, MP3/CD-Player, Gameboy/PSP, Kameras...
Ich glaube, einen Zünder reinzuschmuggeln, dürfte noch das einfachste sein. Alternativ könnte man auch chemisch zündbare Sprengstoffe wie C4 verwenden. Kleine Mengen reichen aus und die Kontrollen hierfür sind mitunter auch schon mal ungenügend.
C4 schlägt nicht aus, wenn er es also irgendwo am Körper trägt kommt er locker in den Flieger. Lösung: An jeden Terminal einen Sprengstoffhund postieren! Aber bitte keine Drogenhunde ^^
@Nils:
1.) Hab ich nicht ausgeschlossen. Die Taschen werden trotzdem durchgescannt, und man sieht nicht nur Metall in ihnen.
2.) Dann würden aber um einies mehr Bomben in Flugzeuge geschmuggelt werden...
3.) Da hast du Recht, so schnell können die natürlich nicht denken... Ich wollte nur veranschaulichen, wie unwahrscheinlich das ist. Vielleicht sollte man das den Marshals auch mal klar machen. Eigentlich geht es mir um etwas anderes, auf das ich gleich noch eingehen werde.
4.) Was meinst du genau? Den Satz versteh ich nicht so ganz...
5.) Ich merke nichts von Schwachsinn, den ich schreibe, sonst würde ich natürlich sofort aufhören.^^ Weiter unten mehr dazu.
6.) Ebenfalls unten mehr. (Sorry, aber sonst wiederhole ich mich nur...)
@Flomo: Wäre ne Idee, aber es würde ja trotzdem bemerkt werden, dass Batterien da sind. Den Rest sieht man auf dem Bildschirm. Wie gesagt, 100%ig kann man nichts ausschließen...
Aber worum es eigentlich geht, ist doch folgendes: Ein Unschuldiger wurde erschossen. Ist das richtig? Natürlich nicht. Also sollte man sich doch überlegen, wie man verhindern kann, dass in Zukunft weitere Unschuldige sterben. Man kann das doch nicht einfach so hinnehmen. "Ist ein Unschuldiger tot, naja, jeden passieren Fehler, und sie konnten es ja nicht wissen..." etc. Es ist leider so, dass die Amerikaner dazu neigen, zu schießen, wenn es auch anders ginge... Und irgendwie wäre es schon gegangen, wie, weiß ich nicht, weil ich nicht dabei war; die ausgebildeten Sky Marshals aber sollten es schon wissen. Wenn der Mann wirklich schneller war als all die Sky Marshals, hätte man immer noch einen Warnschuss abgeben oder ihn in die Hand schießen können, der Schreck hätte ihn schon für eine Weile verlangsamt und sie hätten ihn einholen können. Aber es kann doch nicht sein, dass jeder, der ruft, dass er eine Bombe dabei hat (eben weil er geistesgestört oder einfach nur blöd sein könnte), einfach ermordet (oder von mir aus getötet) wird.
@Nils: Damit sollten Punkt 3 und 6 auch geklärt worden sein... Zu 5. kann ich nur sagen, dass die Sky Marshals in diesem Fall eher Leben zerstört als gerettet haben. Die These, dass ihnen das Leben egal war, habe ich glaube ich bereits begründet.
"Und ich wünsche mir, dass Sicherheitskräfte auf der ganzen Welt so und nicht anders handeln." Darüber würde ich noch einmal genau nachdenken...
1.) Hab ich nicht ausgeschlossen. Die Taschen werden trotzdem durchgescannt, und man sieht nicht nur Metall in ihnen.
2.) Dann würden aber um einies mehr Bomben in Flugzeuge geschmuggelt werden...
3.) Da hast du Recht, so schnell können die natürlich nicht denken... Ich wollte nur veranschaulichen, wie unwahrscheinlich das ist. Vielleicht sollte man das den Marshals auch mal klar machen. Eigentlich geht es mir um etwas anderes, auf das ich gleich noch eingehen werde.
4.) Was meinst du genau? Den Satz versteh ich nicht so ganz...
5.) Ich merke nichts von Schwachsinn, den ich schreibe, sonst würde ich natürlich sofort aufhören.^^ Weiter unten mehr dazu.
6.) Ebenfalls unten mehr. (Sorry, aber sonst wiederhole ich mich nur...)
@Flomo: Wäre ne Idee, aber es würde ja trotzdem bemerkt werden, dass Batterien da sind. Den Rest sieht man auf dem Bildschirm. Wie gesagt, 100%ig kann man nichts ausschließen...
Aber worum es eigentlich geht, ist doch folgendes: Ein Unschuldiger wurde erschossen. Ist das richtig? Natürlich nicht. Also sollte man sich doch überlegen, wie man verhindern kann, dass in Zukunft weitere Unschuldige sterben. Man kann das doch nicht einfach so hinnehmen. "Ist ein Unschuldiger tot, naja, jeden passieren Fehler, und sie konnten es ja nicht wissen..." etc. Es ist leider so, dass die Amerikaner dazu neigen, zu schießen, wenn es auch anders ginge... Und irgendwie wäre es schon gegangen, wie, weiß ich nicht, weil ich nicht dabei war; die ausgebildeten Sky Marshals aber sollten es schon wissen. Wenn der Mann wirklich schneller war als all die Sky Marshals, hätte man immer noch einen Warnschuss abgeben oder ihn in die Hand schießen können, der Schreck hätte ihn schon für eine Weile verlangsamt und sie hätten ihn einholen können. Aber es kann doch nicht sein, dass jeder, der ruft, dass er eine Bombe dabei hat (eben weil er geistesgestört oder einfach nur blöd sein könnte), einfach ermordet (oder von mir aus getötet) wird.
@Nils: Damit sollten Punkt 3 und 6 auch geklärt worden sein... Zu 5. kann ich nur sagen, dass die Sky Marshals in diesem Fall eher Leben zerstört als gerettet haben. Die These, dass ihnen das Leben egal war, habe ich glaube ich bereits begründet.
"Und ich wünsche mir, dass Sicherheitskräfte auf der ganzen Welt so und nicht anders handeln." Darüber würde ich noch einmal genau nachdenken...
"Ja, es war -nach den offiziellen Informationen- die einzig denkbare und korrekte Arbeitsweise. Und ich wünsche mir, dass Sicherheitskräfte auf der ganzen Welt so und nicht anders handeln."
Ja, denn die Flugsicherheitsbehörde wird sich hüten, zuzugeben, das der Mord an einem Menschen ein Fehler war. Es würde ein schlechtes Licht auf sie und ihre Bemühungen, den Flugverkehr zu sichern, werfen. Eine solche Behauptung rechtfertigt die Arbeitsweise nämlich auf menschlicher Basis auf keinen Fall. An diesem Tag starb ein unschuldiger Mensch durch die Hand eines anderen Menschen, und das ist absolut unverzeihlich.
Der Tod ist für die heutige Zivilisation etwas endgültiges. Niemand wird vom Tod als diejenige Person zurückkehren, als die sie starb. Vielleicht musst du aber erst kapieren, das ein Leben unersetzbar ist, und ein Mord nicht rechtfertigbar, unter keinen Umständen.
Ja, denn die Flugsicherheitsbehörde wird sich hüten, zuzugeben, das der Mord an einem Menschen ein Fehler war. Es würde ein schlechtes Licht auf sie und ihre Bemühungen, den Flugverkehr zu sichern, werfen. Eine solche Behauptung rechtfertigt die Arbeitsweise nämlich auf menschlicher Basis auf keinen Fall. An diesem Tag starb ein unschuldiger Mensch durch die Hand eines anderen Menschen, und das ist absolut unverzeihlich.
Der Tod ist für die heutige Zivilisation etwas endgültiges. Niemand wird vom Tod als diejenige Person zurückkehren, als die sie starb. Vielleicht musst du aber erst kapieren, das ein Leben unersetzbar ist, und ein Mord nicht rechtfertigbar, unter keinen Umständen.
Die Flugsicherheitsbehörde würde sich aber auch dann hüten zu sagen es war ein Mord, wenn es keiner war sondern es sich tatsächlich um die Abwehr eines vermuteten Terroranschlags gehandelt hätte. (warum lügen, wenn die Geschichte doch war ist!)
Ich wünschte der Kerl hätte wirklich eine Bombe dabeigehabt. Die selben Leute, die jetztt hier rumkrakelen, was die bösen SkyMarshalls für ein Mörderpack sind würden sie jetzt in den Himmel loben und als glorreiche Retter in der Not feiern.
Warum kritisiert niemand die Ehefrau, die es fahrlässig zuließ ihren Mann in eine Hochsicherheitszone wie diese mitzunehmen ohne vorher das Personal über dessen Zustand zu informieren? Dann müsste jetzt nämlich niemand darüber fachsimpeln (der wahrscheinlich in seinem Leben noch nie eine scharfe Waffe in der Hand hielt) wo man ihm erst hätte hinschießen können, bevor es nötig war, ihn zu töten sondern der Kerl würde jetzt gesund und geisteskrank am Bestimmungsort seiner Reise sein!
Ich wünschte der Kerl hätte wirklich eine Bombe dabeigehabt. Die selben Leute, die jetztt hier rumkrakelen, was die bösen SkyMarshalls für ein Mörderpack sind würden sie jetzt in den Himmel loben und als glorreiche Retter in der Not feiern.
Warum kritisiert niemand die Ehefrau, die es fahrlässig zuließ ihren Mann in eine Hochsicherheitszone wie diese mitzunehmen ohne vorher das Personal über dessen Zustand zu informieren? Dann müsste jetzt nämlich niemand darüber fachsimpeln (der wahrscheinlich in seinem Leben noch nie eine scharfe Waffe in der Hand hielt) wo man ihm erst hätte hinschießen können, bevor es nötig war, ihn zu töten sondern der Kerl würde jetzt gesund und geisteskrank am Bestimmungsort seiner Reise sein!
"Warum kritisiert niemand die Ehefrau"
Hm, da hast du Recht, die hätte wirklich bescheid sagen können.
Allerdings rechtfertigt das alles nicht, dass man den Mann erschossen hat. Lies dir nochmal genau durch, was ich geschrieben habe... Auch wenn der Mann wirklich eine Bombe dabeigehabt hätte, hätten sie das Problem anders lösen müssen.
Hm, da hast du Recht, die hätte wirklich bescheid sagen können.
Allerdings rechtfertigt das alles nicht, dass man den Mann erschossen hat. Lies dir nochmal genau durch, was ich geschrieben habe... Auch wenn der Mann wirklich eine Bombe dabeigehabt hätte, hätten sie das Problem anders lösen müssen.
@Tux
und wie? wie hätten sie es lösen können, ohne dabei genauso sicher vorzugehen, wie sie es taten? Es wurde bereits ausdiskutiert, dass man den potentiellen Terroristen (und das und nichts anderes war er in dem Moment, nachher ist man immer schlauer und es ist ziemlich arrogant im Nachhinein zu behaupten "Ihr seid Mörder!") durch Verwunden nicht ausschalten konnte.
Es ist nunmal so, dass bei Terroranschlägen zuerst das Leben der möglichen Opfer gegeschützt wird und dann erst über den Verbleib der Terroristen nachgedacht wird.
und wie? wie hätten sie es lösen können, ohne dabei genauso sicher vorzugehen, wie sie es taten? Es wurde bereits ausdiskutiert, dass man den potentiellen Terroristen (und das und nichts anderes war er in dem Moment, nachher ist man immer schlauer und es ist ziemlich arrogant im Nachhinein zu behaupten "Ihr seid Mörder!") durch Verwunden nicht ausschalten konnte.
Es ist nunmal so, dass bei Terroranschlägen zuerst das Leben der möglichen Opfer gegeschützt wird und dann erst über den Verbleib der Terroristen nachgedacht wird.
Und im ganz einfachen Falle, wenn es kein Terroranschlag ist, sondern eine bloße Verwechslung?
Darf man in einem solchen Fall einen Menschen töten?
Darf man überhaupt einen Menschen töten?
Und wenn ja, welcher Mensch, welche Menschen dürfen es erlauben, andere Menschen zu töten?
Darf man in einem solchen Fall einen Menschen töten?
Darf man überhaupt einen Menschen töten?
Und wenn ja, welcher Mensch, welche Menschen dürfen es erlauben, andere Menschen zu töten?
Da hier einige nicht ganz begreifen, was Fakt ist, werden wir jetzt wie in der sechsten Klasse anfangen. Mit gegebenen und gesuchten Größen!
gegeben ist:
-ein Mann gibt vor im Flugzeugzugangstunnel eine Bombe zünden zu wollen, er hat eine Tasche bei sich
-(eine Person, behauptet seine Frau zu sein und behauptet der Mann sei manisch depressiv.)
-Der Mann wird umstellt, greift jedoch während man ihn ohne Blutvergießen unschädlich machen will ohne Vorwarnung und ruckartig in seine Tasche
-Du hast den Mann im Visier, bist jedoch nicht in der Lage ihn sicher auszuschalten, ohne das er den potentiellen Zünder betätigen kann
-Du bist jedoch in der Lage in mit einem gezielten Schuss zu töten
gesucht ist:
der sicherste Weg, die Situation unter Kontrolle zu bringen mit möglichst wenigen Verlusten an Menschen.
Das ganze dann außerdem in Bruchteilen von Sekunden (schließlich greift der Kerl grad in seine Tasche)
und um deutlich zu werden, es ist nicht bekannt:
-der Mann ist manisch depressiv
-er hat keine Bombe bei sich
viel Spaß beim Lösen! Denkt dran. Nur ein Augenblick zum Nachdenken und außerdem wisst ihr nicht, dass er keine Bombe hat!
So, nun zu Tiger:
Der einfachste Fall ist: er hatte eine Bombe. Sie wussten nicht das der Kerl nicht mehr alle Tassen im Schrank hat. Wann seht ihr das endlich ein?
Und er hat ja gerufen, "Ich habe eine Bombe und spreng euch!"... das hat bisher keine Quelle betritten. Wo also da "Verwechslung"?
Darf man einen Menschen töten? Darf der Terrorist die 100 Menschen im Flugzeug töten? Ich denke in diesem Fall darf man, nein muss man diese Gefahr beseitigen. Hier war die einzige Möglichkeit (unter Berücksichtung der bei Entscheidungsfällung vorhandenen Erkenntnisse) die Tötung des Angreifers.
gegeben ist:
-ein Mann gibt vor im Flugzeugzugangstunnel eine Bombe zünden zu wollen, er hat eine Tasche bei sich
-(eine Person, behauptet seine Frau zu sein und behauptet der Mann sei manisch depressiv.)
-Der Mann wird umstellt, greift jedoch während man ihn ohne Blutvergießen unschädlich machen will ohne Vorwarnung und ruckartig in seine Tasche
-Du hast den Mann im Visier, bist jedoch nicht in der Lage ihn sicher auszuschalten, ohne das er den potentiellen Zünder betätigen kann
-Du bist jedoch in der Lage in mit einem gezielten Schuss zu töten
gesucht ist:
der sicherste Weg, die Situation unter Kontrolle zu bringen mit möglichst wenigen Verlusten an Menschen.
Das ganze dann außerdem in Bruchteilen von Sekunden (schließlich greift der Kerl grad in seine Tasche)
und um deutlich zu werden, es ist nicht bekannt:
-der Mann ist manisch depressiv
-er hat keine Bombe bei sich
viel Spaß beim Lösen! Denkt dran. Nur ein Augenblick zum Nachdenken und außerdem wisst ihr nicht, dass er keine Bombe hat!
So, nun zu Tiger:
Der einfachste Fall ist: er hatte eine Bombe. Sie wussten nicht das der Kerl nicht mehr alle Tassen im Schrank hat. Wann seht ihr das endlich ein?
Und er hat ja gerufen, "Ich habe eine Bombe und spreng euch!"... das hat bisher keine Quelle betritten. Wo also da "Verwechslung"?
Darf man einen Menschen töten? Darf der Terrorist die 100 Menschen im Flugzeug töten? Ich denke in diesem Fall darf man, nein muss man diese Gefahr beseitigen. Hier war die einzige Möglichkeit (unter Berücksichtung der bei Entscheidungsfällung vorhandenen Erkenntnisse) die Tötung des Angreifers.
"gegeben ist:
-ein Mann gibt vor im Flugzeugzugangstunnel eine Bombe zünden zu wollen, er hat eine Tasche bei sich"
Kontra:
"Die Zeugenaussagen über den Vorfall weichen gravierend voneinander ab. Während die Air Marshals zu Protokoll gaben, Alpizar habe gesagt, er trage eine Bombe bei sich, hat das bisher keiner der Passagiere bestätigt. Nach CNN-Angaben hat sich nur ein einziger Fluggast an einen Satzfetzen des Getöteten erinnern. "Ich muss hier raus, ich muss hier raus", soll Alpizar vor den tödlichen Schüssen gesagt haben."
Die Sky Marshalls behaupten, Rigoberto Alpizar habe "Ich habe eine Bombe in meiner Tasche." gerufen. Das wurde aber von keinem der Fluggäste bestätigt.
Auch Sky Marshals sind nur Menschen, und können sich irren oder Sachen falsch verstehen. Wenn aber nur noch die Meinung derjenigen stimmt, die sie mit einer Waffe verteidigen können, dann leben wir nicht mehr in einer Demokratie, sondern in unkontrollierter Anarchie (und das ist die schlechte Form der Anarchie).
Jede Nation der westlichen Zivilisation basiert darauf, das das Wort jedes Menschen exakt den selben Wert hat. Eine Aussage sollte, darf nicht weniger Gewicht haben, wenn sie von zum Beispiel einem Obdachlosen statt eines Polizisten gemacht wird.
Aussagen können falsch sein, das stimmt. Aber der Wahrheitsgrad nähert sich mit der Zahl der Aussagen immer näher an die Wahrheit an. In diesem Falle stehen die Aussagen der Sky Marshals gegen die Aussagen der anderen Fluggäste, die eben genau diesen Satz nicht bezeugen können.
"-(eine Person, behauptet seine Frau zu sein und behauptet der Mann sei manisch depressiv.)"
Warum ist das in Klammern? Seine Begleiterin behauptet, Rigoberto sei psychisch krank, beteuert dies auf Englisch und Spanisch, und bittet die Sky Marshals, nicht zu schießen. Andere Fluggäste berichteten später, seine Begleiterin habe vor dem Besteigen des Flugzeugs und auch im Flugzeug versucht, Rigoberto zu beruhigen.
Hmmm... sie versucht ihren Begleiter zu beruhigen, als die Situation eskaliert, versucht sie die Sky Marshals dazu zu bewegen, nicht zu schießen, und beteuert dabei, er sei psychisch krank. Nicht gerade das Verhalten, das man von einer unbeteiligten oder nicht vertrauenswürdigen Person erwartet, oder?
"-Der Mann wird umstellt, greift jedoch während man ihn ohne Blutvergießen unschädlich machen will ohne Vorwarnung und ruckartig in seine Tasche"
Laut Aussage der Sky Marshals und der Fluggäste, sprang Rigoberto Alpizar auf, und versuchte, mit seinem Handgepäck aus der Maschine zu fliehen. Er griff dabei niemals in seine Tasche hinein.
Er tat es nie. Er wird es nie wieder tun. Rigoberto Alpizar ist tot, er wurde in dem Moment erschossen, als es den Anschein hatte, er wolle in Tasche hineingreifen.
"-Du hast den Mann im Visier, bist jedoch nicht in der Lage ihn sicher auszuschalten, ohne das er den potentiellen Zünder betätigen kann
-Du bist jedoch in der Lage in mit einem gezielten Schuss zu töten"
Das widerspricht sich. Trotzdem:
"Und um deutlich zu werden, es ist nicht bekannt:
-der Mann ist manisch depressiv
-er hat keine Bombe bei sich"
Kontra: Seine Begleiterin hat es unbestreitbar wiederholt gesagt. Die psychische Erkrankung ist ebenso unbestreitbar, wie das Fehlen einer Bombe.
Auch das Einschmuggeln einer Bombe im Handgepäck bzw. überhaupt die Möglichkeit, es zu tun, steht auf extrem wackligen Beinen.
Die Prüfung des Handgepäcks findet nicht durch einen Metalldetektor statt, sondern durch ein Röntgengerät, welches das ganze Gepäckstück auf einmal durchleuchtet. Und entgegen landläufiger Meinung sieht man in einem Röntgengerät nicht nur Metall und Knochen, sondern man kann Gegenstände mit unterschiedlichen Dichten voneinander unterscheiden (ich kann gerne das Funktionsprinzip einer Röntgenröhre erklären, falls es jemanden interessiert).
Und die Sicherheitskräfte bei der Gepäckdurchleuchtung sind schon gut genug ausgebildet, um gefährliche Gegenstände zu erkennen, darunter natürlich auch Sprengsätze. Natürlich ist es möglich, den Sprengsatz so zu konstruieren, so dass er nur sehr schwer als solcher erkennbar ist, aber wer macht sich soviel Mühe, nur um vor dem Start durchzudrehen und angeblich etwas von einer Bombe zu brüllen?
Und eine Bombe im Reisegepäck? Nein.
Rigoberto Alpizar stieg nicht erst in Miami ein. Er kam aus Equador. Eine Bombe im Reisegepäck wäre vollkommen idiotisch, denn die Zollbestimmungen der USA sind recht rigide, und, wäre er tatsächlich ein Terrorist gewesen, dann hätte er es nicht riskieren können, das eine Bombe in seinem Reisegepäck vom Zoll entdeckt werden würde. Die Sache fällt schon mal ganz raus.
Eine Bombe über das Gepäck einzuschmuggeln ist viel zu schwer, um damit einen Inlandsflug zu kapern.
"gesucht ist:
der sicherste Weg, die Situation unter Kontrolle zu bringen mit möglichst wenigen Verlusten an Menschen.
Das ganze dann außerdem in Bruchteilen von Sekunden (schließlich greift der Kerl grad in seine Tasche)"
Also, da wir bereits weiter oben festgestellt haben, das Alpizar nie wirklich in die Tasche griff, fällt der Teil in den Klammern schon mal weg.
Trotzdem handelt es sich um eine interessante, und natürlich kontroverse Frage. Während die einen auf eine schnelle und radikale Lösung bestehen, verlangen andere eine effektive Lösung, bei der niemand sterben muss. Wie man sich entscheidet kommt nicht nur auf die unmittelbare Situation an, sondern auch auf die Psyche und die Vergangenheit der Beteiligten an.
US-Amerikaner wachsen in einer gewaltbereiten Gesellschaft auf: viele Bürger besitzen zu Hause eine Feuerwaffe inklusive Munition, und sind auch absolut bereit, diese einzusetzen. Der Besitz und Erwerb von Waffen ist in den USA viel einfacher als in Deutschland. Während hier ein umfassendes Gutachten sowie Kenntnisse von der Verwendung der zu erwerbenden Waffe notwendig sind, erhält man in den USA Waffen binnen ein bis zwei Wochen gegen Aushändigung der Personalien. Die USA hat sich seit Ende des zweiten Weltkrieges vor praktisch keinem Krieg mehr gedrückt. Entweder nahmen sie aktiv selber an den Kriegen teil (Korea, Vietnam, zweimal im Irak), waren als Schattengestalt im Hintergrund tätig (in Afghanistan zur Errichtung der Taliban-Regierung, in Israel mit umfassenden Geld- und Waffenlieferungen), oder agierten als "Friedensschaffer" (im Balkan). Die Beliebtheit von Lösung der Probleme durch Gewalt sieht man auch an einer Armee von einer Million Berufssoldaten, sowie an der übermäßigen Brutalität US-amerikanischer Polizisten.
Gewalt ist ein wichtiges Thema in den USA. Es reicht nicht, gegen andere Länder zu kämpfen, sie kämpfen sogar gegen sich selbst. Wer fremd ist, oder anders aussieht, dem wird erstmal sicherheitshalber misstraut, und in kleinen ländlichen Dörfern könnte es durchaus passieren, das ein Fremder auf mysteriöse Weise verschwindet.
Vielleicht ist das ganze auch ein wenig Schwarzmalerei, und man kann das nicht auf das ganze Land und jeden Tag verallgemeinern, aber es trifft doch im Großen und Ganzen zu: Waffen und Gewalt erfreuen sich in den USA viel größerer Beliebtheit als in Deutschland. Und da verwundert es mich ehrlich gesagt nicht, das ein US-Sky-Marshal als erste Möglichkeit der Verteidigung fünf Schüsse in den Kopf wählt. Fünf Schüsse. Das muss man sich erstmal vorstellen.
An und für sich wirkt schon ein Treffer in den Kopf in vielen Fällen binnen kurzer Zeit tödlich, und von der Effizienz des Töten (ein furchtbares Wortgebilde, "effizientes Töten"!) kaum zu überbieten. Fünf Schüsse sind keine Verteidigung unschuldiger Leben mehr: es ist eine Hinrichtung.
"Und er hat ja gerufen, "Ich habe eine Bombe und spreng euch!"... das hat bisher keine Quelle betritten. Wo also da "Verwechslung"?"
Siehe weiter oben. Ums nochmal kurzzufassen: Keiner der Fluggäste bestätigte, das Alpizar IRGENDETWAS mit einer Bombe sagte. Und glaub mir, SO einen Satz überhörst du nicht, selbst wenn du mit etwas anderem beschäftigt bist.
Dieser Satz wurde nur von den Sky Marshalls bestätigt.
"Darf man einen Menschen töten? Darf der Terrorist die 100 Menschen im Flugzeug töten?"
Nein, natürlich nicht. Aber ist das eine Begründung, sich auf das selbe Niveau herabzulassen, und einen anderen Menschen kaltblütig zu ermorden?
Ich denke nicht.
"Ich denke in diesem Fall darf man, nein muss man diese Gefahr beseitigen. Hier war die einzige Möglichkeit (unter Berücksichtung der bei Entscheidungsfällung vorhandenen Erkenntnisse) die Tötung des Angreifers."
Der sich im Nachhinein als unschuldig und psychisch krank erweist. Das ist schon interessant. Er könnte eventuell andere Menschen töten, also schaltet man ihn mit lethaler Gewalt aus. Und dann findet man heraus "Oh, er hatte ja gar keine Bombe. Und er war tatsächlich psychisch krank."
Und genau diese psychische Erkrankung führte dazu, das er an diesem Tag sein Leben lassen musste, nur weil seine Krankheit verhinderte, das er seine Vernunft bewahrte.
Macht ihn eine bipolare Störung, für die er wahrscheinlich nichts kann, schuldig? Begründet sie einen Mord, einen Mord an einem unbescholtenen Bürger?
Die Handlungsweise der Sicherheitskräfte in diesem speziellen Fall mag zwar von offiziellen Stellen auch weiter unterstützt werden, aber sie kann die einzige Möglichkeit gewesen sein. Sie mag zwar zu diesem Zeitpunkt als die beste angesehen worden sein, aber das macht sie weder damals noch heute zur Richtigen.
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,389302,00.html]
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,389197,00.html]
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,389408,00.html]
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,389451,00.html]
-ein Mann gibt vor im Flugzeugzugangstunnel eine Bombe zünden zu wollen, er hat eine Tasche bei sich"
Kontra:
"Die Zeugenaussagen über den Vorfall weichen gravierend voneinander ab. Während die Air Marshals zu Protokoll gaben, Alpizar habe gesagt, er trage eine Bombe bei sich, hat das bisher keiner der Passagiere bestätigt. Nach CNN-Angaben hat sich nur ein einziger Fluggast an einen Satzfetzen des Getöteten erinnern. "Ich muss hier raus, ich muss hier raus", soll Alpizar vor den tödlichen Schüssen gesagt haben."
Die Sky Marshalls behaupten, Rigoberto Alpizar habe "Ich habe eine Bombe in meiner Tasche." gerufen. Das wurde aber von keinem der Fluggäste bestätigt.
Auch Sky Marshals sind nur Menschen, und können sich irren oder Sachen falsch verstehen. Wenn aber nur noch die Meinung derjenigen stimmt, die sie mit einer Waffe verteidigen können, dann leben wir nicht mehr in einer Demokratie, sondern in unkontrollierter Anarchie (und das ist die schlechte Form der Anarchie).
Jede Nation der westlichen Zivilisation basiert darauf, das das Wort jedes Menschen exakt den selben Wert hat. Eine Aussage sollte, darf nicht weniger Gewicht haben, wenn sie von zum Beispiel einem Obdachlosen statt eines Polizisten gemacht wird.
Aussagen können falsch sein, das stimmt. Aber der Wahrheitsgrad nähert sich mit der Zahl der Aussagen immer näher an die Wahrheit an. In diesem Falle stehen die Aussagen der Sky Marshals gegen die Aussagen der anderen Fluggäste, die eben genau diesen Satz nicht bezeugen können.
"-(eine Person, behauptet seine Frau zu sein und behauptet der Mann sei manisch depressiv.)"
Warum ist das in Klammern? Seine Begleiterin behauptet, Rigoberto sei psychisch krank, beteuert dies auf Englisch und Spanisch, und bittet die Sky Marshals, nicht zu schießen. Andere Fluggäste berichteten später, seine Begleiterin habe vor dem Besteigen des Flugzeugs und auch im Flugzeug versucht, Rigoberto zu beruhigen.
Hmmm... sie versucht ihren Begleiter zu beruhigen, als die Situation eskaliert, versucht sie die Sky Marshals dazu zu bewegen, nicht zu schießen, und beteuert dabei, er sei psychisch krank. Nicht gerade das Verhalten, das man von einer unbeteiligten oder nicht vertrauenswürdigen Person erwartet, oder?
"-Der Mann wird umstellt, greift jedoch während man ihn ohne Blutvergießen unschädlich machen will ohne Vorwarnung und ruckartig in seine Tasche"
Laut Aussage der Sky Marshals und der Fluggäste, sprang Rigoberto Alpizar auf, und versuchte, mit seinem Handgepäck aus der Maschine zu fliehen. Er griff dabei niemals in seine Tasche hinein.
Er tat es nie. Er wird es nie wieder tun. Rigoberto Alpizar ist tot, er wurde in dem Moment erschossen, als es den Anschein hatte, er wolle in Tasche hineingreifen.
"-Du hast den Mann im Visier, bist jedoch nicht in der Lage ihn sicher auszuschalten, ohne das er den potentiellen Zünder betätigen kann
-Du bist jedoch in der Lage in mit einem gezielten Schuss zu töten"
Das widerspricht sich. Trotzdem:
"Und um deutlich zu werden, es ist nicht bekannt:
-der Mann ist manisch depressiv
-er hat keine Bombe bei sich"
Kontra: Seine Begleiterin hat es unbestreitbar wiederholt gesagt. Die psychische Erkrankung ist ebenso unbestreitbar, wie das Fehlen einer Bombe.
Auch das Einschmuggeln einer Bombe im Handgepäck bzw. überhaupt die Möglichkeit, es zu tun, steht auf extrem wackligen Beinen.
Die Prüfung des Handgepäcks findet nicht durch einen Metalldetektor statt, sondern durch ein Röntgengerät, welches das ganze Gepäckstück auf einmal durchleuchtet. Und entgegen landläufiger Meinung sieht man in einem Röntgengerät nicht nur Metall und Knochen, sondern man kann Gegenstände mit unterschiedlichen Dichten voneinander unterscheiden (ich kann gerne das Funktionsprinzip einer Röntgenröhre erklären, falls es jemanden interessiert).
Und die Sicherheitskräfte bei der Gepäckdurchleuchtung sind schon gut genug ausgebildet, um gefährliche Gegenstände zu erkennen, darunter natürlich auch Sprengsätze. Natürlich ist es möglich, den Sprengsatz so zu konstruieren, so dass er nur sehr schwer als solcher erkennbar ist, aber wer macht sich soviel Mühe, nur um vor dem Start durchzudrehen und angeblich etwas von einer Bombe zu brüllen?
Und eine Bombe im Reisegepäck? Nein.
Rigoberto Alpizar stieg nicht erst in Miami ein. Er kam aus Equador. Eine Bombe im Reisegepäck wäre vollkommen idiotisch, denn die Zollbestimmungen der USA sind recht rigide, und, wäre er tatsächlich ein Terrorist gewesen, dann hätte er es nicht riskieren können, das eine Bombe in seinem Reisegepäck vom Zoll entdeckt werden würde. Die Sache fällt schon mal ganz raus.
Eine Bombe über das Gepäck einzuschmuggeln ist viel zu schwer, um damit einen Inlandsflug zu kapern.
"gesucht ist:
der sicherste Weg, die Situation unter Kontrolle zu bringen mit möglichst wenigen Verlusten an Menschen.
Das ganze dann außerdem in Bruchteilen von Sekunden (schließlich greift der Kerl grad in seine Tasche)"
Also, da wir bereits weiter oben festgestellt haben, das Alpizar nie wirklich in die Tasche griff, fällt der Teil in den Klammern schon mal weg.
Trotzdem handelt es sich um eine interessante, und natürlich kontroverse Frage. Während die einen auf eine schnelle und radikale Lösung bestehen, verlangen andere eine effektive Lösung, bei der niemand sterben muss. Wie man sich entscheidet kommt nicht nur auf die unmittelbare Situation an, sondern auch auf die Psyche und die Vergangenheit der Beteiligten an.
US-Amerikaner wachsen in einer gewaltbereiten Gesellschaft auf: viele Bürger besitzen zu Hause eine Feuerwaffe inklusive Munition, und sind auch absolut bereit, diese einzusetzen. Der Besitz und Erwerb von Waffen ist in den USA viel einfacher als in Deutschland. Während hier ein umfassendes Gutachten sowie Kenntnisse von der Verwendung der zu erwerbenden Waffe notwendig sind, erhält man in den USA Waffen binnen ein bis zwei Wochen gegen Aushändigung der Personalien. Die USA hat sich seit Ende des zweiten Weltkrieges vor praktisch keinem Krieg mehr gedrückt. Entweder nahmen sie aktiv selber an den Kriegen teil (Korea, Vietnam, zweimal im Irak), waren als Schattengestalt im Hintergrund tätig (in Afghanistan zur Errichtung der Taliban-Regierung, in Israel mit umfassenden Geld- und Waffenlieferungen), oder agierten als "Friedensschaffer" (im Balkan). Die Beliebtheit von Lösung der Probleme durch Gewalt sieht man auch an einer Armee von einer Million Berufssoldaten, sowie an der übermäßigen Brutalität US-amerikanischer Polizisten.
Gewalt ist ein wichtiges Thema in den USA. Es reicht nicht, gegen andere Länder zu kämpfen, sie kämpfen sogar gegen sich selbst. Wer fremd ist, oder anders aussieht, dem wird erstmal sicherheitshalber misstraut, und in kleinen ländlichen Dörfern könnte es durchaus passieren, das ein Fremder auf mysteriöse Weise verschwindet.
Vielleicht ist das ganze auch ein wenig Schwarzmalerei, und man kann das nicht auf das ganze Land und jeden Tag verallgemeinern, aber es trifft doch im Großen und Ganzen zu: Waffen und Gewalt erfreuen sich in den USA viel größerer Beliebtheit als in Deutschland. Und da verwundert es mich ehrlich gesagt nicht, das ein US-Sky-Marshal als erste Möglichkeit der Verteidigung fünf Schüsse in den Kopf wählt. Fünf Schüsse. Das muss man sich erstmal vorstellen.
An und für sich wirkt schon ein Treffer in den Kopf in vielen Fällen binnen kurzer Zeit tödlich, und von der Effizienz des Töten (ein furchtbares Wortgebilde, "effizientes Töten"!) kaum zu überbieten. Fünf Schüsse sind keine Verteidigung unschuldiger Leben mehr: es ist eine Hinrichtung.
"Und er hat ja gerufen, "Ich habe eine Bombe und spreng euch!"... das hat bisher keine Quelle betritten. Wo also da "Verwechslung"?"
Siehe weiter oben. Ums nochmal kurzzufassen: Keiner der Fluggäste bestätigte, das Alpizar IRGENDETWAS mit einer Bombe sagte. Und glaub mir, SO einen Satz überhörst du nicht, selbst wenn du mit etwas anderem beschäftigt bist.
Dieser Satz wurde nur von den Sky Marshalls bestätigt.
"Darf man einen Menschen töten? Darf der Terrorist die 100 Menschen im Flugzeug töten?"
Nein, natürlich nicht. Aber ist das eine Begründung, sich auf das selbe Niveau herabzulassen, und einen anderen Menschen kaltblütig zu ermorden?
Ich denke nicht.
"Ich denke in diesem Fall darf man, nein muss man diese Gefahr beseitigen. Hier war die einzige Möglichkeit (unter Berücksichtung der bei Entscheidungsfällung vorhandenen Erkenntnisse) die Tötung des Angreifers."
Der sich im Nachhinein als unschuldig und psychisch krank erweist. Das ist schon interessant. Er könnte eventuell andere Menschen töten, also schaltet man ihn mit lethaler Gewalt aus. Und dann findet man heraus "Oh, er hatte ja gar keine Bombe. Und er war tatsächlich psychisch krank."
Und genau diese psychische Erkrankung führte dazu, das er an diesem Tag sein Leben lassen musste, nur weil seine Krankheit verhinderte, das er seine Vernunft bewahrte.
Macht ihn eine bipolare Störung, für die er wahrscheinlich nichts kann, schuldig? Begründet sie einen Mord, einen Mord an einem unbescholtenen Bürger?
Die Handlungsweise der Sicherheitskräfte in diesem speziellen Fall mag zwar von offiziellen Stellen auch weiter unterstützt werden, aber sie kann die einzige Möglichkeit gewesen sein. Sie mag zwar zu diesem Zeitpunkt als die beste angesehen worden sein, aber das macht sie weder damals noch heute zur Richtigen.
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,389302,00.html]
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,389197,00.html]
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,389408,00.html]
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,389451,00.html]
"Die Handlungsweise der Sicherheitskräfte in diesem speziellen Fall mag zwar von offiziellen Stellen auch weiter unterstützt werden, aber sie kann die einzige Möglichkeit gewesen sein. Sie mag zwar zu diesem Zeitpunkt als die beste angesehen worden sein, aber das macht sie weder damals noch heute zur Richtigen."
sehr sehr richtig. Es war weder die einzige, noch (im Nachhinein betrachtet, die richtige Entscheidung)
Im Nachhinein kann nur eine Handlungsweise als die richtige betrachtet werden: den Kerl festhalten, ihn neben seine Frau setzen, anschnallen und losfliegen.
Du redest von einer Hinrichtung. Aber mir fehlt irgendwie das Motiv. Welches Motiv hatten die Skymarshals, Alpizar zu erschießen, so völlig ohne Begründung (die hab ich ja grad zerbröckeln sehen)?
Erinnerst du dich an den Erschossenen in London, der vor der Polizei davonrannte? (oder auch nicht) Den hat man auch mit 5 Schüssen in den Kopf getötet. Kann man auch das mit dem AmericanWayofLife begründen?
Wir haben hier sehr viel Zeit. Der Skymarshall hatte nur Bruchteile von Sekunden. Er konnte die Passagiere nicht befragen "Hat der das jetzt wirklich gesagt?" er konnte nicht in die Krankenakte des Getöteten sehen, er konnte nicht sehen, dass der Mann keine Bombe hatte und zu allem Überfluss sieht es für den Marshal auch noch so aus, als wöllte Alpizar in seine Tasche greifen, wo er den Zünder nach der Überzeugung des Marshal verborgen hält.
Die Entscheidung "schießen/nicht schießen" musste in Bruchteilen von Sekunden gefällt werden und konnte nicht vorher seitenweise ausdiskutiert werden. Bei schnellen Entscheidungen kommt es zu Fehlern. Oder willst du unterstellen, der Marshal wusste genau, dass Alpizar unschuldig ist und hat ihn aus einem anderen Grund erschossen?
"Darf man einen Menschen töten? Darf der Terrorist die 100 Menschen im Flugzeug töten?"
Nein, natürlich nicht. Aber ist das eine Begründung, sich auf das selbe Niveau herabzulassen, und einen anderen Menschen kaltblütig zu ermorden?
Ist es denn Mord, wenn ich einen Selbstmordattentäter (oder anderen Terroristen) erschieße, unmittelbar bevor er den Anschlag auf das Leben von mehrern anderen Menschen verüben kann? Würden wir uns nicht auf dieses Niveau herablassen würde es nämlich so heißen:
Okay, wir können jetzt zwar verhindern, dass der Typ etwa 100 Menschen umbringt, aber dazu müssten wir selbst zu Killern werden. Opfern wir also das Leben der 100 Leute um unsere moralischen Werte zu erhalten.
Ich bin gegen die Todesstrafe aber in einem solchen Fall würde ich nicht zögern, den Attentäter notfalls zu töten.
Ich kann den Marshals nach wie vor keinen Vorwurf machen (vorausgesetzt, ihre Aussagen entsprechen der Wahrheit, dann war ihre Handlungsweise nämlich logisch).
Betrachtet man alle Fakten (die hatten die Skymarshals nach eigener Aussage aber nicht) war ihre Vorgehensweise kompletter Bödsinn und sie haben einen Unschldigen erschossen.
sehr sehr richtig. Es war weder die einzige, noch (im Nachhinein betrachtet, die richtige Entscheidung)
Im Nachhinein kann nur eine Handlungsweise als die richtige betrachtet werden: den Kerl festhalten, ihn neben seine Frau setzen, anschnallen und losfliegen.
Du redest von einer Hinrichtung. Aber mir fehlt irgendwie das Motiv. Welches Motiv hatten die Skymarshals, Alpizar zu erschießen, so völlig ohne Begründung (die hab ich ja grad zerbröckeln sehen)?
Erinnerst du dich an den Erschossenen in London, der vor der Polizei davonrannte? (oder auch nicht) Den hat man auch mit 5 Schüssen in den Kopf getötet. Kann man auch das mit dem AmericanWayofLife begründen?
Wir haben hier sehr viel Zeit. Der Skymarshall hatte nur Bruchteile von Sekunden. Er konnte die Passagiere nicht befragen "Hat der das jetzt wirklich gesagt?" er konnte nicht in die Krankenakte des Getöteten sehen, er konnte nicht sehen, dass der Mann keine Bombe hatte und zu allem Überfluss sieht es für den Marshal auch noch so aus, als wöllte Alpizar in seine Tasche greifen, wo er den Zünder nach der Überzeugung des Marshal verborgen hält.
Die Entscheidung "schießen/nicht schießen" musste in Bruchteilen von Sekunden gefällt werden und konnte nicht vorher seitenweise ausdiskutiert werden. Bei schnellen Entscheidungen kommt es zu Fehlern. Oder willst du unterstellen, der Marshal wusste genau, dass Alpizar unschuldig ist und hat ihn aus einem anderen Grund erschossen?
"Darf man einen Menschen töten? Darf der Terrorist die 100 Menschen im Flugzeug töten?"
Nein, natürlich nicht. Aber ist das eine Begründung, sich auf das selbe Niveau herabzulassen, und einen anderen Menschen kaltblütig zu ermorden?
Ist es denn Mord, wenn ich einen Selbstmordattentäter (oder anderen Terroristen) erschieße, unmittelbar bevor er den Anschlag auf das Leben von mehrern anderen Menschen verüben kann? Würden wir uns nicht auf dieses Niveau herablassen würde es nämlich so heißen:
Okay, wir können jetzt zwar verhindern, dass der Typ etwa 100 Menschen umbringt, aber dazu müssten wir selbst zu Killern werden. Opfern wir also das Leben der 100 Leute um unsere moralischen Werte zu erhalten.
Ich bin gegen die Todesstrafe aber in einem solchen Fall würde ich nicht zögern, den Attentäter notfalls zu töten.
Ich kann den Marshals nach wie vor keinen Vorwurf machen (vorausgesetzt, ihre Aussagen entsprechen der Wahrheit, dann war ihre Handlungsweise nämlich logisch).
Betrachtet man alle Fakten (die hatten die Skymarshals nach eigener Aussage aber nicht) war ihre Vorgehensweise kompletter Bödsinn und sie haben einen Unschldigen erschossen.
"Du redest von einer Hinrichtung. Aber mir fehlt irgendwie das Motiv. Welches Motiv hatten die Skymarshals, Alpizar zu erschießen, so völlig ohne Begründung (die hab ich ja grad zerbröckeln sehen)?"
"Erinnerst du dich an den Erschossenen in London, der vor der Polizei davonrannte? (oder auch nicht) Den hat man auch mit 5 Schüssen in den Kopf getötet. Kann man auch das mit dem AmericanWayofLife begründen?"
Eigentlich sollte man hier keinen Unterschied machen, denn in beiden Fällen fiel der Angst vor dem Terror (was auch das eigentliche Ziel von Terroranschlägen ist, Angst vor einem neuen Anschlag zu schüren) ein Unschuldiger zu Opfer, aufgrund einer Verkettung von ungünstigen Ereignissen.
Im Falle London sprachen aber weniger Zeichen gegen die ergriffene Handlungsweise der Polizei: weder war das Opfer psychisch krank, noch versuchte irgendjemand, die Situation friedlich zu klären. Die Fluchtreaktion wurde von den Beamten falsch eingeordnet, mit dem Ergebnis des ersten westlichen Toten des Kampfes gegen den Terror.
"Wir haben hier sehr viel Zeit. Der Skymarshall hatte nur Bruchteile von Sekunden. Er konnte die Passagiere nicht befragen "Hat der das jetzt wirklich gesagt?""
Ich glaube sogar, das nicht mal einer der Marshalls diesen Satz wirklich gehört hat. Eine mögliche Begründung dazu findet sich weiter unten.
Trotzdem macht sich die Behauptung "Ich hörte ihn den Satz "Ich habe eine Bombe!" von ihm." recht gut als Schutzbehauptung. Denn obwohl das Wort jedes Menschen gleich viel gelten sollte, so ist man doch geneigt, Polizisten jedes Wort zu glauben.
Aber selbst Polizisten können lügen.
Zeit genug zum Abstimmen der Aussagen blieb den beiden auf jeden Fall.
"er konnte nicht sehen, dass der Mann keine Bombe hatte und zu allem Überfluss sieht es für den Marshal auch noch so aus, als wöllte Alpizar in seine Tasche greifen, wo er den Zünder nach der Überzeugung des Marshal verborgen hält."
Dem widerspreche ich nicht. Es ist eine gerechtfertigte Vermutung der Skymarshalls, basierend auf den wahrscheinlichen Vorgängen im Flugzeug.
Trotzdem basiert es auf mehreren fatalen Fehleinschätzungen der Situation, wahrscheinlich auf der Knappheit der verfügbaren Zeit (durch die chronische Ungeduld amerikanischer bewaffneter Personen noch verstärkt. "Mach das was ich sage, oder ich knall dich ab!" in 180 db Lautstärke)
"Die Entscheidung "schießen/nicht schießen" musste in Bruchteilen von Sekunden gefällt werden und konnte nicht vorher seitenweise ausdiskutiert werden."
Nicht die Entscheidung "schießen/nicht schießen" sondern "töten/nicht töten". Eine Verwundung zwecks kurzzeitigen Ausschaltens des Verdächtigen hätte ich nicht kritisiert.
Aber, ich vergaß... Alpizar war ja unschuldig... in dem Fall hätte er Schmerzensgeld vom Staat einfordern können... hmmmm... ;)
"Bei schnellen Entscheidungen kommt es zu Fehlern."
Und genau da darf es nicht zu Fehlern kommen, die den Tod eines Beteiligten zur Folge haben!
"Oder willst du unterstellen, der Marshal wusste genau, dass Alpizar unschuldig ist und hat ihn aus einem anderen Grund erschossen?"
Nein, das möchte ich natürlich nicht. Es handelt sich eher um eine grob fahrlässige Handlung. Laut den Aussagen anderer Fluggäste fiel der Satz "Ich hab eine Bombe" niemals. Trotzdem muss es einen Grund gegeben haben, gegen Alpizar vorzugehen.
Alpizar soll schon vor Besteigen des Flugzeuges extrem unruhig gewesen sein, und ich weiß aus eigener Erfahrung, das die Enge eines Flugzeuges eine solche Stresssituation nur verstärkt.
Es wäre also möglich, das die Nerven mit Alpizar schlichtweg durchgehen, und die Skymarshalls sich durch den plötzlich aufspringenden und extrem verwirrten Alpizar provoziert fühlten.
In einer solchen extremen Situation, in der mehrere Faktoren konstruktiv zusammenwirken (extreme Unruhe, schwerer Stress, Alpizars bipolare Störung inklusive fehlender Medikation) kann es durchaus sein, das Alpizar nicht mehr klar handeln konnte, und ihm in seiner Panik (er versuchte fluchtartig mit seinem Gepäck das Flugzeug zu verlassen!) die unmittelbare Bedrohung überhaupt nicht klar wurde.
Natürlich ändert das nichts, und absolut nichts mehr an der bestehenden Situation: Rigoberto Alpizar fand an diesem Tag den Tod. Der Mord an ihm mag zwar wahrscheinlich keine uns verborgenen Hintergründe haben, aber trotzdem handelt es sich mindestens um eine grob fahrlässige Handlung, welche verschiedene wichtige Faktoren außer Acht ließ bzw. nicht genügend beachtete.
Es ist sehr schade, das diese Handlung den Tod eines Menschen zur Folge hatte, und wahrscheinlich keine Folgen haben wird, so dass sich ein solches Ereignis jederzeit wiederholen könnte.
Verwundert mich aber nicht bei unserer westlichen Zivilisation. Die beiden toten Zivilisten in London und Miami sind halt nur der Kollateralschaden des Kampfes gegen den Terror.
Und Kollateralschäden, die haben wir doch schon mal besser hinbekommen. In Afghanistan oder im Irak zum Beispiel. Durch die Angriffskriege dort, und trotz der Anwendung angeblich intelligenter Waffensysteme, fanden hunderte von Zivilisten den Tod.
Als "Kollateralschaden" abgetan, existieren bis heute nicht einmal offizielle Zahlen über die ungefähre Zahl der Toten.
Den USA ist das auch egal. Hauptsache, sie haben mal wieder gewonnen, und ein weiteres Land von der Achse des Bösen befreit.
Blöd nur, das der Irak gar nicht befreit werden wollte? Oder wie erklärt man sich, das die Saddam-Statue in Bagdad gar nicht von einer jubelnden Volksmasse von Irakern niedergerissen wurde, sondern von von verkleideten israelischen Soldaten?
Wie erklärt man es sich, warum zahlreiche Autowracks die Straßen Bagdads zieren? Warum irakische Politiker sich nicht ohne Begleitschutz und gepanzerter Limosine vor die Tür trauen, weil sie vielleicht das Ende ihrer Amtszeit nicht erleben werden?
Der Irak ist zur Zeit das gefährlichste Pflaster auf der gesamten Welt, und hat damit eindeutig Jerusalem und andere israelische Städte abgelöst. Das hat auch eine gewisse Frau Osthoff kürzlich erfahren müssen.
Toll, nu hab ich mich wieder verquatscht. ^^
Naja, vielleicht lernt der Krieg gegen den Terror ja doch was... möglich wärs.
"Erinnerst du dich an den Erschossenen in London, der vor der Polizei davonrannte? (oder auch nicht) Den hat man auch mit 5 Schüssen in den Kopf getötet. Kann man auch das mit dem AmericanWayofLife begründen?"
Eigentlich sollte man hier keinen Unterschied machen, denn in beiden Fällen fiel der Angst vor dem Terror (was auch das eigentliche Ziel von Terroranschlägen ist, Angst vor einem neuen Anschlag zu schüren) ein Unschuldiger zu Opfer, aufgrund einer Verkettung von ungünstigen Ereignissen.
Im Falle London sprachen aber weniger Zeichen gegen die ergriffene Handlungsweise der Polizei: weder war das Opfer psychisch krank, noch versuchte irgendjemand, die Situation friedlich zu klären. Die Fluchtreaktion wurde von den Beamten falsch eingeordnet, mit dem Ergebnis des ersten westlichen Toten des Kampfes gegen den Terror.
"Wir haben hier sehr viel Zeit. Der Skymarshall hatte nur Bruchteile von Sekunden. Er konnte die Passagiere nicht befragen "Hat der das jetzt wirklich gesagt?""
Ich glaube sogar, das nicht mal einer der Marshalls diesen Satz wirklich gehört hat. Eine mögliche Begründung dazu findet sich weiter unten.
Trotzdem macht sich die Behauptung "Ich hörte ihn den Satz "Ich habe eine Bombe!" von ihm." recht gut als Schutzbehauptung. Denn obwohl das Wort jedes Menschen gleich viel gelten sollte, so ist man doch geneigt, Polizisten jedes Wort zu glauben.
Aber selbst Polizisten können lügen.
Zeit genug zum Abstimmen der Aussagen blieb den beiden auf jeden Fall.
"er konnte nicht sehen, dass der Mann keine Bombe hatte und zu allem Überfluss sieht es für den Marshal auch noch so aus, als wöllte Alpizar in seine Tasche greifen, wo er den Zünder nach der Überzeugung des Marshal verborgen hält."
Dem widerspreche ich nicht. Es ist eine gerechtfertigte Vermutung der Skymarshalls, basierend auf den wahrscheinlichen Vorgängen im Flugzeug.
Trotzdem basiert es auf mehreren fatalen Fehleinschätzungen der Situation, wahrscheinlich auf der Knappheit der verfügbaren Zeit (durch die chronische Ungeduld amerikanischer bewaffneter Personen noch verstärkt. "Mach das was ich sage, oder ich knall dich ab!" in 180 db Lautstärke)
"Die Entscheidung "schießen/nicht schießen" musste in Bruchteilen von Sekunden gefällt werden und konnte nicht vorher seitenweise ausdiskutiert werden."
Nicht die Entscheidung "schießen/nicht schießen" sondern "töten/nicht töten". Eine Verwundung zwecks kurzzeitigen Ausschaltens des Verdächtigen hätte ich nicht kritisiert.
Aber, ich vergaß... Alpizar war ja unschuldig... in dem Fall hätte er Schmerzensgeld vom Staat einfordern können... hmmmm... ;)
"Bei schnellen Entscheidungen kommt es zu Fehlern."
Und genau da darf es nicht zu Fehlern kommen, die den Tod eines Beteiligten zur Folge haben!
"Oder willst du unterstellen, der Marshal wusste genau, dass Alpizar unschuldig ist und hat ihn aus einem anderen Grund erschossen?"
Nein, das möchte ich natürlich nicht. Es handelt sich eher um eine grob fahrlässige Handlung. Laut den Aussagen anderer Fluggäste fiel der Satz "Ich hab eine Bombe" niemals. Trotzdem muss es einen Grund gegeben haben, gegen Alpizar vorzugehen.
Alpizar soll schon vor Besteigen des Flugzeuges extrem unruhig gewesen sein, und ich weiß aus eigener Erfahrung, das die Enge eines Flugzeuges eine solche Stresssituation nur verstärkt.
Es wäre also möglich, das die Nerven mit Alpizar schlichtweg durchgehen, und die Skymarshalls sich durch den plötzlich aufspringenden und extrem verwirrten Alpizar provoziert fühlten.
In einer solchen extremen Situation, in der mehrere Faktoren konstruktiv zusammenwirken (extreme Unruhe, schwerer Stress, Alpizars bipolare Störung inklusive fehlender Medikation) kann es durchaus sein, das Alpizar nicht mehr klar handeln konnte, und ihm in seiner Panik (er versuchte fluchtartig mit seinem Gepäck das Flugzeug zu verlassen!) die unmittelbare Bedrohung überhaupt nicht klar wurde.
Natürlich ändert das nichts, und absolut nichts mehr an der bestehenden Situation: Rigoberto Alpizar fand an diesem Tag den Tod. Der Mord an ihm mag zwar wahrscheinlich keine uns verborgenen Hintergründe haben, aber trotzdem handelt es sich mindestens um eine grob fahrlässige Handlung, welche verschiedene wichtige Faktoren außer Acht ließ bzw. nicht genügend beachtete.
Es ist sehr schade, das diese Handlung den Tod eines Menschen zur Folge hatte, und wahrscheinlich keine Folgen haben wird, so dass sich ein solches Ereignis jederzeit wiederholen könnte.
Verwundert mich aber nicht bei unserer westlichen Zivilisation. Die beiden toten Zivilisten in London und Miami sind halt nur der Kollateralschaden des Kampfes gegen den Terror.
Und Kollateralschäden, die haben wir doch schon mal besser hinbekommen. In Afghanistan oder im Irak zum Beispiel. Durch die Angriffskriege dort, und trotz der Anwendung angeblich intelligenter Waffensysteme, fanden hunderte von Zivilisten den Tod.
Als "Kollateralschaden" abgetan, existieren bis heute nicht einmal offizielle Zahlen über die ungefähre Zahl der Toten.
Den USA ist das auch egal. Hauptsache, sie haben mal wieder gewonnen, und ein weiteres Land von der Achse des Bösen befreit.
Blöd nur, das der Irak gar nicht befreit werden wollte? Oder wie erklärt man sich, das die Saddam-Statue in Bagdad gar nicht von einer jubelnden Volksmasse von Irakern niedergerissen wurde, sondern von von verkleideten israelischen Soldaten?
Wie erklärt man es sich, warum zahlreiche Autowracks die Straßen Bagdads zieren? Warum irakische Politiker sich nicht ohne Begleitschutz und gepanzerter Limosine vor die Tür trauen, weil sie vielleicht das Ende ihrer Amtszeit nicht erleben werden?
Der Irak ist zur Zeit das gefährlichste Pflaster auf der gesamten Welt, und hat damit eindeutig Jerusalem und andere israelische Städte abgelöst. Das hat auch eine gewisse Frau Osthoff kürzlich erfahren müssen.
Toll, nu hab ich mich wieder verquatscht. ^^
Naja, vielleicht lernt der Krieg gegen den Terror ja doch was... möglich wärs.
"Zeit genug zum Abstimmen der Aussagen blieb den beiden auf jeden Fall." Damit hast du dich ins Aus manövriert, was dieser Unterhaltung betrifft. Du hast garnicht verstanden, wie die Situation vorzustellen ist, obwohl LeChuck das mehr als einfach und deutlich aufgezeigt hat.
Ein Mann behauptet, er habe einen Bombe. Also gehst du los und befragst Umstehende nach ihrere Meinung? Bullshit. Danke, Nächster bitte.
Ein Mann behauptet, er habe einen Bombe. Also gehst du los und befragst Umstehende nach ihrere Meinung? Bullshit. Danke, Nächster bitte.
*hust* Du hast wohl nicht verstanden.
Natürlich meinte ich damit die Aussage nach dem Todesschuss. Nehmen wir an, es gab tatsächlich nie den Ausruf "Ich habe eine Bombe!"
(mit Sicherheit wissen können wir das nämlich nie)
Irgendwie sieht es doch schlecht aus, wenn zwei bewaffnete Männer einen unbewaffneten Zivilisten niederschießen, nur weil er sich weigerte, sich auf den Boden zu legen und sich anormal verhielt.
Also spricht man sich ab, er habe etwas von einer Bombe gemurmelt, und schon sieht die Situation anders aus. Denn nun scheint es, als hätten unsere tapferen Skymarshalls den Tag gerettet, indem sie den bösen Möchtegern-Terroristen erledigt haben.
Und das mit der Behauptung einer Bombe... ja. Selbst LeChuck hat eingesehen, das der Ausspruch "Ich habe eine Bombe und spreng euch!" nicht unbedingt existiert haben muss.
Vielleicht solltest du mal aufhören, nur den letzten Beitrag einer Unterhaltung zu lesen. Setzen, Sechs.
Natürlich meinte ich damit die Aussage nach dem Todesschuss. Nehmen wir an, es gab tatsächlich nie den Ausruf "Ich habe eine Bombe!"
(mit Sicherheit wissen können wir das nämlich nie)
Irgendwie sieht es doch schlecht aus, wenn zwei bewaffnete Männer einen unbewaffneten Zivilisten niederschießen, nur weil er sich weigerte, sich auf den Boden zu legen und sich anormal verhielt.
Also spricht man sich ab, er habe etwas von einer Bombe gemurmelt, und schon sieht die Situation anders aus. Denn nun scheint es, als hätten unsere tapferen Skymarshalls den Tag gerettet, indem sie den bösen Möchtegern-Terroristen erledigt haben.
Und das mit der Behauptung einer Bombe... ja. Selbst LeChuck hat eingesehen, das der Ausspruch "Ich habe eine Bombe und spreng euch!" nicht unbedingt existiert haben muss.
Vielleicht solltest du mal aufhören, nur den letzten Beitrag einer Unterhaltung zu lesen. Setzen, Sechs.
@Tiger
Du verwendest die Begriffe Mord und Hinrichtung sehr leichtfertig. Mord geschieht in heimtückischer Absicht. Ich denke nicht, dass die Marshals Alpizar aus persönlichen Gründen erschossen haben, sondern vielmehr weil seine Fluchtreaktion (wie damals in London) falsch eingeschätzt wurde - nämlich als Terrorakt.
"Nicht die Entscheidung "schießen/nicht schießen" sondern "töten/nicht töten". Eine Verwundung zwecks kurzzeitigen Ausschaltens des Verdächtigen hätte ich nicht kritisiert.
Aber, ich vergaß... Alpizar war ja unschuldig... in dem Fall hätte er Schmerzensgeld vom Staat einfordern können... hmmmm... ;)
Das Verwunden nicht in Betracht kam, wurde schon sehr viel weiter oben besprochen. Halte dich hier an den Tipp, den du Nils gegeben hast.
Die Schmerzensgeldforderungen wird nun Alpizars Frau geltend machen.
"aber trotzdem handelt es sich mindestens um eine grob fahrlässige Handlung, welche verschiedene wichtige Faktoren außer Acht ließ bzw. nicht genügend beachtete."
die verschieden wichtigen Faktoren mussten außer acht gelassen werden, weil ein möglicher Terrorist nicht wartet, bis er überprüft wurde (indem zum Beispiel überprüft wird, ob er krank ist, ob er tatsächlich eine Bombe hat, ob er aus dem Ausland eingereist sind, wo die Sicherheitskontrollen eine Bombe so gut wie unmöglich machen...).
""Bei schnellen Entscheidungen kommt es zu Fehlern."
Und genau da darf es nicht zu Fehlern kommen, die den Tod eines Beteiligten zur Folge haben!"
Hätte man hier nicht entschieden, wären möglicherweise 100 menschen ums Leben gekommen. Ich sag es noch einmal: die Skymarshals gingen davon aus, dass Alpizar ein Terrorist ist!
Letztendlich muss man sagen handelt es sich hierbei um einen Unfall. Es ist deshalb nicht weniger traurig, dass Alpizar hier sein Leben verlor, weil die Marshals Angst hatten, weil er die Nerven verlor und sich falsch verhielt. Aber welche Wahl bleibt einem Skymarshal schon, wenn er entscheiden muss. Er kann sich nur auf das stützen, was er weiß. Er kann nicht überprüfen, aber er muss handeln. Hier war die aus den bekannten Faktoren gezogenen Schlüsse falsch.
Wäre Alpizar in Miami angekommen und (aufgrund seiner geistigen Störung) in ein Auto gelaufen, würde auch niemand von Mord sprechen. Mord muss mit Heimtücke geschehen. Ich sehe hier nicht einmal eine Fahrlässigkeit der Beamten. Sie haben ja immerhin versucht, ihn ohne Blutvergießen unter Kontrolle zu bringen. Aber sie mussten hier von einem Terroranschlag ausgehen und deshalb wäre es sogar fahrlässig gewesen nicht zu schießen (wenn man von dem ausgeht, was der Marshal meinte zu wissen).
Du verwendest die Begriffe Mord und Hinrichtung sehr leichtfertig. Mord geschieht in heimtückischer Absicht. Ich denke nicht, dass die Marshals Alpizar aus persönlichen Gründen erschossen haben, sondern vielmehr weil seine Fluchtreaktion (wie damals in London) falsch eingeschätzt wurde - nämlich als Terrorakt.
"Nicht die Entscheidung "schießen/nicht schießen" sondern "töten/nicht töten". Eine Verwundung zwecks kurzzeitigen Ausschaltens des Verdächtigen hätte ich nicht kritisiert.
Aber, ich vergaß... Alpizar war ja unschuldig... in dem Fall hätte er Schmerzensgeld vom Staat einfordern können... hmmmm... ;)
Das Verwunden nicht in Betracht kam, wurde schon sehr viel weiter oben besprochen. Halte dich hier an den Tipp, den du Nils gegeben hast.
Die Schmerzensgeldforderungen wird nun Alpizars Frau geltend machen.
"aber trotzdem handelt es sich mindestens um eine grob fahrlässige Handlung, welche verschiedene wichtige Faktoren außer Acht ließ bzw. nicht genügend beachtete."
die verschieden wichtigen Faktoren mussten außer acht gelassen werden, weil ein möglicher Terrorist nicht wartet, bis er überprüft wurde (indem zum Beispiel überprüft wird, ob er krank ist, ob er tatsächlich eine Bombe hat, ob er aus dem Ausland eingereist sind, wo die Sicherheitskontrollen eine Bombe so gut wie unmöglich machen...).
""Bei schnellen Entscheidungen kommt es zu Fehlern."
Und genau da darf es nicht zu Fehlern kommen, die den Tod eines Beteiligten zur Folge haben!"
Hätte man hier nicht entschieden, wären möglicherweise 100 menschen ums Leben gekommen. Ich sag es noch einmal: die Skymarshals gingen davon aus, dass Alpizar ein Terrorist ist!
Letztendlich muss man sagen handelt es sich hierbei um einen Unfall. Es ist deshalb nicht weniger traurig, dass Alpizar hier sein Leben verlor, weil die Marshals Angst hatten, weil er die Nerven verlor und sich falsch verhielt. Aber welche Wahl bleibt einem Skymarshal schon, wenn er entscheiden muss. Er kann sich nur auf das stützen, was er weiß. Er kann nicht überprüfen, aber er muss handeln. Hier war die aus den bekannten Faktoren gezogenen Schlüsse falsch.
Wäre Alpizar in Miami angekommen und (aufgrund seiner geistigen Störung) in ein Auto gelaufen, würde auch niemand von Mord sprechen. Mord muss mit Heimtücke geschehen. Ich sehe hier nicht einmal eine Fahrlässigkeit der Beamten. Sie haben ja immerhin versucht, ihn ohne Blutvergießen unter Kontrolle zu bringen. Aber sie mussten hier von einem Terroranschlag ausgehen und deshalb wäre es sogar fahrlässig gewesen nicht zu schießen (wenn man von dem ausgeht, was der Marshal meinte zu wissen).
Aber ihr müsst euch auch ma in die Lage des Toten versetzen.
Wenn er es aus Spaß gemacht hätte, wäre er ja selbst schuld gewesen wenn die Sky Marshalls auf ihn geschossen hätten.
Er hat es aber nicht aus Spaß gemacht sondern weil er psychisch krank war.
Das konnten die Sky Marshalls zwar nicht wissen, aber sie hätten ihn nicht töten dürfen. Ein Schuss, der ihn bewusstlos gemacht hätte, hätte gereicht.
Dann hätten sie ihn festnehmen können und den Rucksack kontrollieren.
Wenn der Mann bewusstlos ist, kann er die Bombe ja auch nicht mehr zünden.
Wenn er die Bombe schon gezündet hätte, hätte es auch nichts gebracht den Mann zu töten.
Wenn er es aus Spaß gemacht hätte, wäre er ja selbst schuld gewesen wenn die Sky Marshalls auf ihn geschossen hätten.
Er hat es aber nicht aus Spaß gemacht sondern weil er psychisch krank war.
Das konnten die Sky Marshalls zwar nicht wissen, aber sie hätten ihn nicht töten dürfen. Ein Schuss, der ihn bewusstlos gemacht hätte, hätte gereicht.
Dann hätten sie ihn festnehmen können und den Rucksack kontrollieren.
Wenn der Mann bewusstlos ist, kann er die Bombe ja auch nicht mehr zünden.
Wenn er die Bombe schon gezündet hätte, hätte es auch nichts gebracht den Mann zu töten.
"Ein Schuss, der ihn bewusstlos gemacht hätte, hätte gereicht."
Wir haben schon vor etlichen Beiträgen besprochen, dass ein Schuss, der nicht tödlich ist, ihn nicht bewusstlos gemacht hätte, sodass ein möglicher Terrorist die Bombe weiterhin hätte zünden können. Ein Betäubungsschuss ist also nicht möglich gewesen. (sonst hätte man natürlich den anwenden können, das stimmt!)
Und es ist ja nicht so, dass man versucht hätte, ihn unblutig festzunehmen.
Es fällt mir auch sehr schwer, mich in die Lage eines Toten zu versetzen.
Wir haben schon vor etlichen Beiträgen besprochen, dass ein Schuss, der nicht tödlich ist, ihn nicht bewusstlos gemacht hätte, sodass ein möglicher Terrorist die Bombe weiterhin hätte zünden können. Ein Betäubungsschuss ist also nicht möglich gewesen. (sonst hätte man natürlich den anwenden können, das stimmt!)
Und es ist ja nicht so, dass man versucht hätte, ihn unblutig festzunehmen.
Es fällt mir auch sehr schwer, mich in die Lage eines Toten zu versetzen.

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