Bei einer groß angelegten Ermittlungsaktion gegen die Raubkopiererszene ist offenbar auch die von der Film- und Softwareindustrie beauftragte Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) ins Visier der Strafverfolger geraten. Am heutigen Vormittag um 10 Uhr griffen Polizeibeamte an mehr als 200 Orten in Deutschland, Österreich, den Niederlanden, Polen und Tschechien gleichzeitig zu. Sie durchsuchten Privat- und Geschäftsräume, darunter auch die Hamburger Büros der GVU.
Nach Informationen von heise online wurden bundesweit mehr als 20 Server beschlagnahmt, über die per FTP/FXP raubkopierte Filme verbreitet worden sein sollen. Der Aktion gingen monatelange Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Ellwangen sowie des Landeskriminalamts Baden-Württemberg voraus. Welche Gründe zur Durchsuchung bei der GVU geführt haben, teilten die Ermittler bisher nicht mit. Die Redaktion hat die GVU gebeten, zu vorliegenden Hintergrundinformationen Stellung zu beziehen.
www.heise.de/newsticker/meldung/68738|heise-online
Nach Informationen von heise online wurden bundesweit mehr als 20 Server beschlagnahmt, über die per FTP/FXP raubkopierte Filme verbreitet worden sein sollen. Der Aktion gingen monatelange Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Ellwangen sowie des Landeskriminalamts Baden-Württemberg voraus. Welche Gründe zur Durchsuchung bei der GVU geführt haben, teilten die Ermittler bisher nicht mit. Die Redaktion hat die GVU gebeten, zu vorliegenden Hintergrundinformationen Stellung zu beziehen.
www.heise.de/newsticker/meldung/68738|heise-online
Naja wayne.. solche "Firmen" kommen und gehen, nur dass es von dieser ziemlich clever war sich "Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen" zu nennen ^^
Klingt ja mal richtig koordiniert...
Aber echt eine nette Idee sich als Wolf im Schafspelz auszugeben -.-
Aber echt eine nette Idee sich als Wolf im Schafspelz auszugeben -.-
Wer die schlafenden Hunde weckt, muß sich nicht wundern, wenn er gebissen wird .. 

diese großrazzia war vielleicht ein scheiß, hoffentlich erwischen sie nicht zu viele.
ging diese razzia eigentlich auch gegen die, die etwas ggeladen haben, oder nur die anbieter?
das mit der GVU waren übrigens lockserver....
hoffentlich bekommen die was reingedrückt.
ging diese razzia eigentlich auch gegen die, die etwas ggeladen haben, oder nur die anbieter?
das mit der GVU waren übrigens lockserver....
hoffentlich bekommen die was reingedrückt.
Das ist doch nicht dein ernst oder?
Wer Illegales betreibt soll dafür auch büssen!!
Oder hast du etwa angst um deine Sicherheit?
Wer Illegales betreibt soll dafür auch büssen!!
Oder hast du etwa angst um deine Sicherheit?
teilweise ja,
und so schlimm ist das auch nicht.
das problem ist, das von 1000 leuten, höchstens 10 erwischt werden, aber die haben dann echte probleme.
naja, eventuell muss ich demnächst mal killdisk drüber laufen lassen-.-
und so schlimm ist das auch nicht.
das problem ist, das von 1000 leuten, höchstens 10 erwischt werden, aber die haben dann echte probleme.
naja, eventuell muss ich demnächst mal killdisk drüber laufen lassen-.-
Haha ich glaubs nicht!
wie kann man so...... sein und sich ilegales zeug downlodan!!
wie kann man so...... sein und sich ilegales zeug downlodan!!
BOXENSTOP - Internationale Durchsuchungsaktion an über 300 Orten in Sache „Raubkopien“
Um Punkt 10.00 Uhr am 24.01.2006 startete eine groß angelegte internationale Razzia an weit über 300 Orten in Deutschland, Österreich, Holland, Polen und der Tschechischen Republik. Die ca. 30 Hauptverdächtigen werden beschuldigt, in großem Umfang gegen das Urheberrecht verstoßen zu haben. Beschlagnahmt wurden Internetserver (in der Szenesprache auch BOXEN genannt), die den Ursprung für die massenhafte Verbreitung illegaler Kopien von Filmen, Computerspielen, Musik und Anwendersoftware im Internet darstellen. Anstoß zu der Durchsuchungsaktion gaben umfangreiche Ermittlungen der GVU. Sie unterstützte auch die zentralen Ermittlungen, der Staatsanwaltschaft Düsseldorf und der Staatsanwaltschaft Frankfurt/Main (PP Frankfurt, K33, AG-IUK). Außerdem ermittelte noch das Landeskriminalamt Baden Württemberg.
Wesentlicher Ausgangspunkt der Ermittlungen waren die Ergebnisse der Auswertungen bereits sichergestellter Computer, die als sog. „Server“ unter Namen wie UNR – Unreality, DRAGON, Laboratory, Final Heaven und Code Red in Betrieb waren, sowie von der Analyse zweier zum Durchsuchungszeitpunkt noch aktiven Boxen (Dumpstation und IOH), die zur massenhaften Verbreitung von Raubkopien im Internet dienten [mehr dazu unter den unten aufgelisteten Links zur GVU-Internetseite]. Per Rechtshilfeersuchen wurden dann die Strafverfolgungsbehörden der anderen Länder hinzugezogen. „Internetkriminalität kennt keine nationalen Grenzen. Daher ist die Kooperation der Strafverfolgungsbehörden so wichtig und in diesem Fall hervorragend gelungen“, so Jochen Tielke, Geschäftsführer der GVU. Obgleich sich diejenigen Personen, die für die schnelle und weite Verbreitung von deutschsprachigen Fassungen aktueller Kinofilme im Internet verantwortlich sind, in Deutschland aufhalten, verlagern sie zunehmend ihre Hardwarestandorte in andere Länder. „Wir führen das zurück auf unsere Arbeit in Kooperation mit den Behörden, die zu erhöhten Vorsichtsmaßnahmen bei den Erstveröffentlichern geführt hat. Boxenstop zeigt, dass sie aber dennoch ermittelt werden können“ warnt Tielke.
Die Verbreitung von Raubkopien geschieht nicht etwa willkürlich und ungesteuert, wie viele annehmen, sondern hat ihren Ursprung in den illegalen Veröffentlichungen so genannter Releasegroups und erfolgt über deren Zentralserver. Diese Releasegroups, in denen ungefähr 300-400 in Deutschland lebende Personen organisiert sind, beschaffen sich das Bildmaterial in der Regel aus den USA und verbinden es dann mit dem meist in Deutschland produzierten deutschen Tonmaterial. Die Qualität der Töne reicht von weniger guten Mikrophonaufnahmen bis zu hochwertigen digitalen Abnahmen der Originaltöne. Ein deutschsprachiges Original gibt es zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Erst nachdem die illegalen Kopien von den Zentralservern der Gruppen zu sog. Payservern gelangt sind, findet ihre massenhafte Verbreitung statt: Im Internet beispielsweise über Portalseiten wie „FTP-Welt“ (s. Pressemitteilung vom 16.09.2004), Tauschbörsen (Peer to Peer Netze) oder Internet-Auktionshäuser. Außerhalb des digitalen Marktes im Internet werden in Deutschland meist gebrannte Kopien über Flohmärkte oder auch einfach über persönliche Kontakte verbreitet.
Beschlagnahmt wurden Server der ersten Verbreitungsstufe (Zentralserver) und der zweiten Stufe (Payserver/Payboxen). Die vermutlich die größte deutschsprachige Movie-Paybox „Klapsmühle“ bzw. „Paradise Beach“ wurde bei der heutigen Aktion Boxenstop vom Netz genommen. Außerdem wurden die Zentralserver der derzeit bedeutendsten Releasegroups (GTR, ECP, TRCD, AOS, MRM, SITH, GWL, Cine-VCD, AHE, Cinemaniacs) sichergestellt. Insgesamt wurden mehr als 20 Server aus dem Verkehr gezogen, die alle den Verbreitungsstufen zuzuordnen sind, von denen aus die flächendeckende Versorgung mit illegalen Kopien ausging. Auf diesen Servern lagen top-aktuelle Filme, Games, Musikstücke und Anwenderprogramme in meist sehr guter Qualität. Auch hochwertiges Material von DVDs, deren Kopierschutz umgangen (gerippt) wurde, sog. Retail-Material, wurde auf den Servern sichergestellt.
NAMEN der RELEASEGRUPPEN
GTR -> Globetrotter
MRM -> Monkey Releasing Movies
TRCD -> T H E - R E A L - C i N E M A - D R E A M
ECP -> E X T R A O R D i N A R Y C i N E P R O D U C E R
AOS -> ARMY oF SECRETS
AHE -> Atzes Home Entertainment
GWL -> Getit Watchit Loveit
Sith -> kein Longname
Cinemaniacs -> kein Namenskürzel vorhanden
UPDATE 12:00 Uhr 26.01.06
Zur Verifizierung der Informationen, die die GVU an die Behörden gegeben hat, wurde auch in der GVU-Zentrale in Hamburg ermittelt. Ein Verdacht, der im Zuge der Durchsuchungswelle von Boxenstop in den Medien verbreitet wurde, dass sich die GVU bei diesen Ermittlungen über die ihr als Privatorganisation gesetzten Grenzen hinweg gesetzt hat, besteht allerdings bei der zuständigen Staatsanwaltschaft nicht, so ein Sprecher der Ellwanger Staatsanwaltschaft gegenüber der Nachrichtenagentur DPA (am 25.0106): Die GVU sei nicht als Beschuldigte, sondern in der Rolle des Zeugen durchsucht worden. Die Daten würden für einen Abgleich mit anderen sichergestellten Daten benötigt.
UPDATE 20.00 Uhr 24.01.06
Pressemitteilung der Österreichischen Partnerorganisation der GVU: Internationale Großrazzia gegen Filmpiraten
Größter deutschsprachiger Piratenserver in Wien sichergestellt
Der VAP - Verein für Antipiraterie der Filmwirtschaft Österreichs verzeichnete am Dienstag zusammen mit den Schwestervereinen in mehreren europäischen Ländern einen seiner bisher größten Erfolge im Kampf gegen illegalen Filmdownload. Gleichzeitige Hausdurchsuchungen in fünf Ländern führten zur Beschlagnahme von einigen der größten Piratenserver im deutschsprachigen Raum.
Am Dienstag, 24. Jänner 2006 um Punkt 10.00 Uhr Vormittag startete unter größter Geheimhaltung eine groß angelegte internationale Razzia gleichzeitig an über 300 Orten in Deutschland, Österreich, Holland, Polen und Tschechien. Dabei wurden die Zentralserver der derzeit bedeutendsten deutschen Releasegroups (GTR, ECP, TRCD uva) und zahlreiche kostenpflichtige Verteilungsserver (Szenebegriff "Payboxes") sichergestellt.
Der wahrscheinlich größte deutschsprachige Film-Server "Klapsmühle" (früher unter dem Namen "Paradise Beach" bekannt) wurde in einem Großrechenzentrum in Wien sichergestellt. Auf zwei mit Glasfaserkabel verbundenen Rechnern mit insgesamt 28 Festplatten dürften rund 4 Terabyte illegale Daten gespeichert sein (1 Terabyte = 1.000 Gigabyte). Gegen den Betreiber des Servers Peter R. aus Hilden bei Düsseldorf wurden in Deutschland und Österreich Strafverfahren eingeleitet. Ihm drohen bis zu fünf Jahre Haft.
Der erfolgreichen Aktion sind monatelange Ermittlungen der deutschen GVU (Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen) vorangegangen. Rund dreißig Hauptverdächtige werden beschuldigt, in großem Umfang Raubkopien von Spielfilmen, Computerspielen, Software und Musik hergestellt und über das Internet vertrieben zu haben. Die enge Zusammenarbeit zwischen der GVU und dem österreichischen VAP (Verein für Anti-Piraterie) hat zur Auffindung von "Klapsmühle" und drei weiteren Film-Servern in Wien geführt. "Dass der zuständige Untersuchungsrichter Experte für internationale Rechtshilfe ist, hat das Gelingen der Aktion sichergestellt. Aber auch die Ermittler der GVU und die Wiener Kriminalpolizei haben großen Anteil am heutigen Erfolg." zeigt sich Dr. Andreas Manak, Generalsekretär des VAP, zufrieden.
Alle beschlagnahmten Server wurden an Sachverständige zur Auswertung übergeben. Generalsekretär Manak hofft, dadurch auch an die Daten der 'Leecher' (Anm: Szenebegriff für Sauger = zahlende Kunden) heran zu kommen, die Raubkopien weiterverbreiten. Es ist daher mit zahlreichen weiteren Strafverfahren zu rechnen. Erleichtert wird die Verfolgung der Leecher durch die Entscheidung des OGH im August des Vorjahres, wonach Internet Service-Provider (ISPs) wie Chello oder Inode die Inhaber von dynamischen IP-Adressen, mit denen Urheberrechtsverletzungen begangen wurden, offenlegen müssen. Dr. Manak: "Der Slogan der amerikanischen Filmwirtschaft: YOU CAN CLICK BUT YOU CAN'T HIDE könnte bald für viele österreichische und deutsche Filmpiraten bitterer Ernst werden."
www.gvu.de|GVU.de
Ferner haben sich RELOADED, NuC und kHz aus der Scene zurückgezogen.
Um Punkt 10.00 Uhr am 24.01.2006 startete eine groß angelegte internationale Razzia an weit über 300 Orten in Deutschland, Österreich, Holland, Polen und der Tschechischen Republik. Die ca. 30 Hauptverdächtigen werden beschuldigt, in großem Umfang gegen das Urheberrecht verstoßen zu haben. Beschlagnahmt wurden Internetserver (in der Szenesprache auch BOXEN genannt), die den Ursprung für die massenhafte Verbreitung illegaler Kopien von Filmen, Computerspielen, Musik und Anwendersoftware im Internet darstellen. Anstoß zu der Durchsuchungsaktion gaben umfangreiche Ermittlungen der GVU. Sie unterstützte auch die zentralen Ermittlungen, der Staatsanwaltschaft Düsseldorf und der Staatsanwaltschaft Frankfurt/Main (PP Frankfurt, K33, AG-IUK). Außerdem ermittelte noch das Landeskriminalamt Baden Württemberg.
Wesentlicher Ausgangspunkt der Ermittlungen waren die Ergebnisse der Auswertungen bereits sichergestellter Computer, die als sog. „Server“ unter Namen wie UNR – Unreality, DRAGON, Laboratory, Final Heaven und Code Red in Betrieb waren, sowie von der Analyse zweier zum Durchsuchungszeitpunkt noch aktiven Boxen (Dumpstation und IOH), die zur massenhaften Verbreitung von Raubkopien im Internet dienten [mehr dazu unter den unten aufgelisteten Links zur GVU-Internetseite]. Per Rechtshilfeersuchen wurden dann die Strafverfolgungsbehörden der anderen Länder hinzugezogen. „Internetkriminalität kennt keine nationalen Grenzen. Daher ist die Kooperation der Strafverfolgungsbehörden so wichtig und in diesem Fall hervorragend gelungen“, so Jochen Tielke, Geschäftsführer der GVU. Obgleich sich diejenigen Personen, die für die schnelle und weite Verbreitung von deutschsprachigen Fassungen aktueller Kinofilme im Internet verantwortlich sind, in Deutschland aufhalten, verlagern sie zunehmend ihre Hardwarestandorte in andere Länder. „Wir führen das zurück auf unsere Arbeit in Kooperation mit den Behörden, die zu erhöhten Vorsichtsmaßnahmen bei den Erstveröffentlichern geführt hat. Boxenstop zeigt, dass sie aber dennoch ermittelt werden können“ warnt Tielke.
Die Verbreitung von Raubkopien geschieht nicht etwa willkürlich und ungesteuert, wie viele annehmen, sondern hat ihren Ursprung in den illegalen Veröffentlichungen so genannter Releasegroups und erfolgt über deren Zentralserver. Diese Releasegroups, in denen ungefähr 300-400 in Deutschland lebende Personen organisiert sind, beschaffen sich das Bildmaterial in der Regel aus den USA und verbinden es dann mit dem meist in Deutschland produzierten deutschen Tonmaterial. Die Qualität der Töne reicht von weniger guten Mikrophonaufnahmen bis zu hochwertigen digitalen Abnahmen der Originaltöne. Ein deutschsprachiges Original gibt es zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Erst nachdem die illegalen Kopien von den Zentralservern der Gruppen zu sog. Payservern gelangt sind, findet ihre massenhafte Verbreitung statt: Im Internet beispielsweise über Portalseiten wie „FTP-Welt“ (s. Pressemitteilung vom 16.09.2004), Tauschbörsen (Peer to Peer Netze) oder Internet-Auktionshäuser. Außerhalb des digitalen Marktes im Internet werden in Deutschland meist gebrannte Kopien über Flohmärkte oder auch einfach über persönliche Kontakte verbreitet.
Beschlagnahmt wurden Server der ersten Verbreitungsstufe (Zentralserver) und der zweiten Stufe (Payserver/Payboxen). Die vermutlich die größte deutschsprachige Movie-Paybox „Klapsmühle“ bzw. „Paradise Beach“ wurde bei der heutigen Aktion Boxenstop vom Netz genommen. Außerdem wurden die Zentralserver der derzeit bedeutendsten Releasegroups (GTR, ECP, TRCD, AOS, MRM, SITH, GWL, Cine-VCD, AHE, Cinemaniacs) sichergestellt. Insgesamt wurden mehr als 20 Server aus dem Verkehr gezogen, die alle den Verbreitungsstufen zuzuordnen sind, von denen aus die flächendeckende Versorgung mit illegalen Kopien ausging. Auf diesen Servern lagen top-aktuelle Filme, Games, Musikstücke und Anwenderprogramme in meist sehr guter Qualität. Auch hochwertiges Material von DVDs, deren Kopierschutz umgangen (gerippt) wurde, sog. Retail-Material, wurde auf den Servern sichergestellt.
NAMEN der RELEASEGRUPPEN
GTR -> Globetrotter
MRM -> Monkey Releasing Movies
TRCD -> T H E - R E A L - C i N E M A - D R E A M
ECP -> E X T R A O R D i N A R Y C i N E P R O D U C E R
AOS -> ARMY oF SECRETS
AHE -> Atzes Home Entertainment
GWL -> Getit Watchit Loveit
Sith -> kein Longname
Cinemaniacs -> kein Namenskürzel vorhanden
UPDATE 12:00 Uhr 26.01.06
Zur Verifizierung der Informationen, die die GVU an die Behörden gegeben hat, wurde auch in der GVU-Zentrale in Hamburg ermittelt. Ein Verdacht, der im Zuge der Durchsuchungswelle von Boxenstop in den Medien verbreitet wurde, dass sich die GVU bei diesen Ermittlungen über die ihr als Privatorganisation gesetzten Grenzen hinweg gesetzt hat, besteht allerdings bei der zuständigen Staatsanwaltschaft nicht, so ein Sprecher der Ellwanger Staatsanwaltschaft gegenüber der Nachrichtenagentur DPA (am 25.0106): Die GVU sei nicht als Beschuldigte, sondern in der Rolle des Zeugen durchsucht worden. Die Daten würden für einen Abgleich mit anderen sichergestellten Daten benötigt.
UPDATE 20.00 Uhr 24.01.06
Pressemitteilung der Österreichischen Partnerorganisation der GVU: Internationale Großrazzia gegen Filmpiraten
Größter deutschsprachiger Piratenserver in Wien sichergestellt
Der VAP - Verein für Antipiraterie der Filmwirtschaft Österreichs verzeichnete am Dienstag zusammen mit den Schwestervereinen in mehreren europäischen Ländern einen seiner bisher größten Erfolge im Kampf gegen illegalen Filmdownload. Gleichzeitige Hausdurchsuchungen in fünf Ländern führten zur Beschlagnahme von einigen der größten Piratenserver im deutschsprachigen Raum.
Am Dienstag, 24. Jänner 2006 um Punkt 10.00 Uhr Vormittag startete unter größter Geheimhaltung eine groß angelegte internationale Razzia gleichzeitig an über 300 Orten in Deutschland, Österreich, Holland, Polen und Tschechien. Dabei wurden die Zentralserver der derzeit bedeutendsten deutschen Releasegroups (GTR, ECP, TRCD uva) und zahlreiche kostenpflichtige Verteilungsserver (Szenebegriff "Payboxes") sichergestellt.
Der wahrscheinlich größte deutschsprachige Film-Server "Klapsmühle" (früher unter dem Namen "Paradise Beach" bekannt) wurde in einem Großrechenzentrum in Wien sichergestellt. Auf zwei mit Glasfaserkabel verbundenen Rechnern mit insgesamt 28 Festplatten dürften rund 4 Terabyte illegale Daten gespeichert sein (1 Terabyte = 1.000 Gigabyte). Gegen den Betreiber des Servers Peter R. aus Hilden bei Düsseldorf wurden in Deutschland und Österreich Strafverfahren eingeleitet. Ihm drohen bis zu fünf Jahre Haft.
Der erfolgreichen Aktion sind monatelange Ermittlungen der deutschen GVU (Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen) vorangegangen. Rund dreißig Hauptverdächtige werden beschuldigt, in großem Umfang Raubkopien von Spielfilmen, Computerspielen, Software und Musik hergestellt und über das Internet vertrieben zu haben. Die enge Zusammenarbeit zwischen der GVU und dem österreichischen VAP (Verein für Anti-Piraterie) hat zur Auffindung von "Klapsmühle" und drei weiteren Film-Servern in Wien geführt. "Dass der zuständige Untersuchungsrichter Experte für internationale Rechtshilfe ist, hat das Gelingen der Aktion sichergestellt. Aber auch die Ermittler der GVU und die Wiener Kriminalpolizei haben großen Anteil am heutigen Erfolg." zeigt sich Dr. Andreas Manak, Generalsekretär des VAP, zufrieden.
Alle beschlagnahmten Server wurden an Sachverständige zur Auswertung übergeben. Generalsekretär Manak hofft, dadurch auch an die Daten der 'Leecher' (Anm: Szenebegriff für Sauger = zahlende Kunden) heran zu kommen, die Raubkopien weiterverbreiten. Es ist daher mit zahlreichen weiteren Strafverfahren zu rechnen. Erleichtert wird die Verfolgung der Leecher durch die Entscheidung des OGH im August des Vorjahres, wonach Internet Service-Provider (ISPs) wie Chello oder Inode die Inhaber von dynamischen IP-Adressen, mit denen Urheberrechtsverletzungen begangen wurden, offenlegen müssen. Dr. Manak: "Der Slogan der amerikanischen Filmwirtschaft: YOU CAN CLICK BUT YOU CAN'T HIDE könnte bald für viele österreichische und deutsche Filmpiraten bitterer Ernst werden."
www.gvu.de|GVU.de
Ferner haben sich RELOADED, NuC und kHz aus der Scene zurückgezogen.
*lol* wer nüx besseres zu tun hat -.-
was allein die Razzia gekostet hat will ich net wissen...
was allein die Razzia gekostet hat will ich net wissen...
Das sind locker einige 100.000 Euro Schadensersatzforderungen, die auf die später Verurteilten zukommen. Die zahlen dafür bis an ihr Lebensende.
Pech nur für die Musikindustrie, dass der Kampf gegen Raubkopierer aussichtslos ist... aber dann in Einzelfällen gleich ein paar 100.000-er fordern zeigt die Verzweiflung, mit dem die Industrie ans Werk geht.
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