So, ich will mit dieser Frage zu philisophischen und Utopischen Konversationen anregen.
Aber in erster Linie, muss ich Montag einen Vortrag darüber halten.
Also, die Frage:
Brauchen wir eine Armee?
Was spricht dafür?
Was dagegen (das ist hauptsächlich mein Part)?
teilt mir eure Gedanken mit!
Vielen Dank im Vorraus
Aber in erster Linie, muss ich Montag einen Vortrag darüber halten.
Also, die Frage:
Brauchen wir eine Armee?
Was spricht dafür?
Was dagegen (das ist hauptsächlich mein Part)?
teilt mir eure Gedanken mit!
Vielen Dank im Vorraus
LOL was für eine bescheuerte Frage... Solange die Welt ist wie sie ist können wir nicht auf eine Armee verzichten. Guckst du keine Nachrichten?
Natürlich brauchen wir keine Armee!
Wir laufen einfach nackig durch die Gegend, stecken uns Blumen ins Haar und lassen uns vom nächstbesten Diktator-Staat unterwerfen.
Peace!
Wir laufen einfach nackig durch die Gegend, stecken uns Blumen ins Haar und lassen uns vom nächstbesten Diktator-Staat unterwerfen.
Peace!
Dafür spricht...
-das wir in der gegenwertigen Situation eine brauchen, weil derzeit man nirgends sicher ist (Osama Binladen lässt grüßen)
-Zur Verteidigung (was wenn wir einfach angegriffen werden?)
-Eine Armee wird für Recht und Ordnung eingesetzt
dagegen spricht...
-Wer eine Armme führt der kann Sie für seine Zwecke missbrauchen (Hitler und Bush lassen grüßen)
-Eine Armee dient zwar zur Verteidigung, im Grunde genommen auch zum Angriff und wir deutsche können hier den 2.Weltkrieg als Bsp nennen
Am besten wäre es wenn man komplett auf eine Armee verzichtet, das wäre ein gutes Beispiel für andere Länder.Bloß ist man dann ungeschützt.
Ich hoffe Ich konnte Dir helfen.
-das wir in der gegenwertigen Situation eine brauchen, weil derzeit man nirgends sicher ist (Osama Binladen lässt grüßen)
-Zur Verteidigung (was wenn wir einfach angegriffen werden?)
-Eine Armee wird für Recht und Ordnung eingesetzt
dagegen spricht...
-Wer eine Armme führt der kann Sie für seine Zwecke missbrauchen (Hitler und Bush lassen grüßen)
-Eine Armee dient zwar zur Verteidigung, im Grunde genommen auch zum Angriff und wir deutsche können hier den 2.Weltkrieg als Bsp nennen
Am besten wäre es wenn man komplett auf eine Armee verzichtet, das wäre ein gutes Beispiel für andere Länder.Bloß ist man dann ungeschützt.
Ich hoffe Ich konnte Dir helfen.
deutschland braucht keine armee.
wir hätten bei der zusammenlegung mit der ddr die NVA und die Bundeswehr an die EU abgeben sollen.
es gab mal die idee von eienr EVG (europ. verteid. gem.) die idee unterstütze ich.
zusammengelegt könnten die streitkräfte der EU nicht nur die eigenen Grenzen verteidigen, sondern auch eine Macht sein die Frieden bringt und wahrt.
aber ich denke wir bräuchten keine armme die einen blitz krieg oder angriffs krieg führen können, sondern zur verteidigung, sicherung der grenzen verteidigung der interessen und als einsatz truppe im internationalen bereich
keine kleinstaaterei und nationalismus, die armee muss europa unterstellt werden, nur so kann ein friedliches europa entstehen
(der feine chirac hätte auch nicht den hals aufreißen können... er hätte dann keine atom bomben mehr... hihihi)
wir hätten bei der zusammenlegung mit der ddr die NVA und die Bundeswehr an die EU abgeben sollen.
es gab mal die idee von eienr EVG (europ. verteid. gem.) die idee unterstütze ich.
zusammengelegt könnten die streitkräfte der EU nicht nur die eigenen Grenzen verteidigen, sondern auch eine Macht sein die Frieden bringt und wahrt.
aber ich denke wir bräuchten keine armme die einen blitz krieg oder angriffs krieg führen können, sondern zur verteidigung, sicherung der grenzen verteidigung der interessen und als einsatz truppe im internationalen bereich
keine kleinstaaterei und nationalismus, die armee muss europa unterstellt werden, nur so kann ein friedliches europa entstehen
(der feine chirac hätte auch nicht den hals aufreißen können... er hätte dann keine atom bomben mehr... hihihi)
Genau, die Idee unterstütz Ich auch, und lernen Leute die in die Armee gehen müssen die Kultur anderer Leute kennen.
Eine gesamteuropäische Armee ist Blödsinn, solange es keine klare, politische Einigung innerhalb der EU gibt (die es wahrscheinlich in umfassendem Maße nie geben wird)!
Grundsätzlich braucht man aber natürlich eine Armee, weil man sonst ein leichtes Opfer für andere Staaten ist.
Zudem wird zB die Bundeswehr ja durchaus zu poitiven Zwecken eingesetzt, zB im Kosovo oder zur Bekämpfung von Naturkatastrophen.
Grundsätzlich braucht man aber natürlich eine Armee, weil man sonst ein leichtes Opfer für andere Staaten ist.
Zudem wird zB die Bundeswehr ja durchaus zu poitiven Zwecken eingesetzt, zB im Kosovo oder zur Bekämpfung von Naturkatastrophen.
@real-frozen:
Hast Du nicht einfach nur Angst davor, daß man Dich in absehbarer Zeit einziehen und mal ein wenig durch die Gegend jagen könnte? Das passende Alter hättest Du nämlich grade ;o)
Ein wenig körperliche Ertüchtigung und ein bisschen Unterordnung haben noch niemandem geschadet. Die meisten sog. Armee-'Gegner' haben nie selber gedient (sich entweder erfolgreich gedrückt, sorry verweigert, oder sind grade dabei, das zu tun) - merkwürdigerweise hört man von 'Gedienten' (die ja sicher besser wissen, worüber man eigentlich diskutiert) eher das Gegenteil...
Ich für meinen Teil hätte schon was dagegen, daß sich ein Deutschland ohne Armee wie ein wehrloses dummes Schaf auf die islamistische Schlachtbank führen ließe. Wer dies nicht begreift, leidet einfach nur an galoppierendem Realitätsverlust...
[edit]
Oder träumst Du etwa auch von einem Hamastan von Jerusalem bis Frankfurt/Oder mit Bin Laden als Kanzler?
Hast Du nicht einfach nur Angst davor, daß man Dich in absehbarer Zeit einziehen und mal ein wenig durch die Gegend jagen könnte? Das passende Alter hättest Du nämlich grade ;o)
Ein wenig körperliche Ertüchtigung und ein bisschen Unterordnung haben noch niemandem geschadet. Die meisten sog. Armee-'Gegner' haben nie selber gedient (sich entweder erfolgreich gedrückt, sorry verweigert, oder sind grade dabei, das zu tun) - merkwürdigerweise hört man von 'Gedienten' (die ja sicher besser wissen, worüber man eigentlich diskutiert) eher das Gegenteil...
Ich für meinen Teil hätte schon was dagegen, daß sich ein Deutschland ohne Armee wie ein wehrloses dummes Schaf auf die islamistische Schlachtbank führen ließe. Wer dies nicht begreift, leidet einfach nur an galoppierendem Realitätsverlust...
[edit]
Oder träumst Du etwa auch von einem Hamastan von Jerusalem bis Frankfurt/Oder mit Bin Laden als Kanzler?
Weil dies nun mal momentan die Ostgrenze des dann ja wehrlos ausgelieferten Deutschlands wäre und ich für die Polen nicht mitentscheiden möchte und kann, ob die sich auch ausliefern möchten... *fg*
2 Tage nachdem eine terroristische Vereinigung Palästina regiert, fragt hier jemand, ob man die Bundeswehr brauch - Das ist irgendwie absurd.
@ FormatC:
Deine Formulierungen wie "drücken", "Gediente" und "Unterordnung" klingen ja nach einem sehr...ähm... konservativem Weltbild, oder?
Die Formulierungen könnten ja glatt aus der Zeit des Kaiserreiches stammen - was bringt es dem Staat, wenn jeder, egal ob er will oder nicht - mit Farbe im Gesicht, Grünzeug auf dem Kopf und ner Waffe in der Hand 3 Monate Soldat spielt und danach die restlichen 6 Monate die Hauptaufgabe darin besteht, irgendwie die Zeit totzuschlagen (so isses bei einigen meiner Kumpels gelaufen)?
Versteh des net falsch, ich hab an sich nix gegen Wehrpflicht und erst recht nicht gegen ne eigene Armee, aber warum soll das nicht jeder für sich selbst entscheiden, was er machen will?
P.S. Ich bin mit T3 ausgemustert worden :D
Ich weiß nicht ganz sicher, was ich gemacht hätte, wenn ich was hätte machen müssen, vermutlich hätt ich mich aber für Zivi entschieden
Deine Formulierungen wie "drücken", "Gediente" und "Unterordnung" klingen ja nach einem sehr...ähm... konservativem Weltbild, oder?
Die Formulierungen könnten ja glatt aus der Zeit des Kaiserreiches stammen - was bringt es dem Staat, wenn jeder, egal ob er will oder nicht - mit Farbe im Gesicht, Grünzeug auf dem Kopf und ner Waffe in der Hand 3 Monate Soldat spielt und danach die restlichen 6 Monate die Hauptaufgabe darin besteht, irgendwie die Zeit totzuschlagen (so isses bei einigen meiner Kumpels gelaufen)?
Versteh des net falsch, ich hab an sich nix gegen Wehrpflicht und erst recht nicht gegen ne eigene Armee, aber warum soll das nicht jeder für sich selbst entscheiden, was er machen will?
P.S. Ich bin mit T3 ausgemustert worden :D
Ich weiß nicht ganz sicher, was ich gemacht hätte, wenn ich was hätte machen müssen, vermutlich hätt ich mich aber für Zivi entschieden
wenn dann würde ich schon armee machen und zum heer gehen, da lernt man was fürs leben und so, danach kann man sich auch eine qualifizierte meinung dazu bilden
aber man kann ne meinung (auch eine fundierte) haben wenn man nicht drin war, welcher historiker über den ersten weltkrieg, die antike oder das mittelalter war dabei? keiner, aber sie können präzise und adäquate aussagen treffen so wie es da lief...
also ich denke eine allgemeine wehrpflicht ist so ne sache, wenn wir ne armee haben deren aufgabe es ist direkt und präzise zuzuschlagen dann brauchen wir profis und wenns nur um die verteidigung der grenzen geht dann kann man auch jeden deppen der gerade stehen kann nen schieß prügel in die hand drücken
wenn es um atomare kriegsführung geht wie im kalten krieg dann schert die armme keinen mehr, weil die ulitmative zerstörung jeden und alles dahin rafft
brauchen wir eine armee: ja die welt kommt leide rnicht aus ohne die zerstörungs und tötungs maschineríe...
braucht deutschland eine armee: NEIN
europäische armee zum schutz und wohl aller und gut ist die kiste
aber man kann ne meinung (auch eine fundierte) haben wenn man nicht drin war, welcher historiker über den ersten weltkrieg, die antike oder das mittelalter war dabei? keiner, aber sie können präzise und adäquate aussagen treffen so wie es da lief...
also ich denke eine allgemeine wehrpflicht ist so ne sache, wenn wir ne armee haben deren aufgabe es ist direkt und präzise zuzuschlagen dann brauchen wir profis und wenns nur um die verteidigung der grenzen geht dann kann man auch jeden deppen der gerade stehen kann nen schieß prügel in die hand drücken
wenn es um atomare kriegsführung geht wie im kalten krieg dann schert die armme keinen mehr, weil die ulitmative zerstörung jeden und alles dahin rafft
brauchen wir eine armee: ja die welt kommt leide rnicht aus ohne die zerstörungs und tötungs maschineríe...
braucht deutschland eine armee: NEIN
europäische armee zum schutz und wohl aller und gut ist die kiste
Nur: Was nützt eine Armee gegen die derzeitige Form der Kriegsführung? Was nützt eine Kaserne voller Krieger mit M16s gegen den Selbstmordattentäter in der Fußgängerzone? Recht wenig, möchte ich meinen. Das Schaf auf der Schlachtbank?! In Deutschland? Stimmt, wir könnten ja von unserem palästinensischen Nachbarland überfallen werden. Oder vom Iran annektiert werden. Unsinn - kommt es zum Kriegsfall kann ich mir nicht vorstellen, dass ein Land ohne jede Armee primäres Ziel eines Präventivkrieges wird. Wieso Bomben und Soldaten nach Deutschland schicken, während die Briten und Amerikaner gerade die Heimat auseinander nehmen? Zudem kann ich mir nicht vorstellen, dass auch nur irgendein (Krisenherd-)Land (aus der Achse des Bööösen...) mit halbwegs intelligenter politischer Führung es wagt, sich dem Risiko auszusetzen völlig unterbewaffnet einen Angriffskrieg gegen eines der NATO-Völker zu initiieren.
Warum soll ich im Ernstfall auf Menschen schießen, Format? Ist es schlimm, wenn Krieg mit meinem Weltbild eher weniger vereinbar ist? Nenn mich meinetwegen Weichei, aber ich halte ehrlich gesagt davon nichts. Ferner habe ich wenig Lust, mich von irgendjemand dazu auffordern zu lassen, sinnlos durch Schlamm zu robben oder mit Waffen durch die Gegend zu hetzen - es nützt mir nichts, dem Volk nichts und ich denke, wer soziale Aufgaben übernimmt hilft mehr, als in Volltarn durch den Wald zu hopsen.
Dennoch denke ich, dass die Bundeswehr, wie bei der "Jahrhunderflut" durchaus auch sinnvolle Aufgaben übernimmt - Friedenssicherung wie im Kosovo ist auch eine recht positiv anzusehende Aufgabe. Nur: Beteiligung an offensiven Aktionen und Interventionen sin meines Erachtens sinnlose Materialienverschwendung - ob nun Mensch oder Maschine.
Warum soll ich im Ernstfall auf Menschen schießen, Format? Ist es schlimm, wenn Krieg mit meinem Weltbild eher weniger vereinbar ist? Nenn mich meinetwegen Weichei, aber ich halte ehrlich gesagt davon nichts. Ferner habe ich wenig Lust, mich von irgendjemand dazu auffordern zu lassen, sinnlos durch Schlamm zu robben oder mit Waffen durch die Gegend zu hetzen - es nützt mir nichts, dem Volk nichts und ich denke, wer soziale Aufgaben übernimmt hilft mehr, als in Volltarn durch den Wald zu hopsen.
Dennoch denke ich, dass die Bundeswehr, wie bei der "Jahrhunderflut" durchaus auch sinnvolle Aufgaben übernimmt - Friedenssicherung wie im Kosovo ist auch eine recht positiv anzusehende Aufgabe. Nur: Beteiligung an offensiven Aktionen und Interventionen sin meines Erachtens sinnlose Materialienverschwendung - ob nun Mensch oder Maschine.
Die EU hat eine Fläche von fast 4 Millionen km² . Viel Spaß dieses Gebiet mit einer einzigen Armee zu beschützen. Die Koordination solch einer Streitkraft um alle zu beschützen wär schierlich unmöglich.
@hartzIV:
Ich finde es bedenklich und realitätsfremd, die Armee generell abzulehnen - ich bin jedoch absolut dafür, die Aufgaben und die Form den aktuellen Gegebenheiten anzupassen und neu zu formulieren. Da schließe ich mich Dir 100% an...
@Fuhzballfan:
Ich habe gedient und bin dabei nicht dümmer geworden. Im Gegenteil. Es ist in gewisser Hinsicht prägend und der Persönlichkeitsentwicklung sicher nicht abträglich.
Konservativ? Wenn es darum geht, traditionelle Werte zu verteidigen und größenwahnsinnigen Terroristen und angehenden islamistischen Diktatoren die Stirn zu bieten (hat der iranische 'Präsident' nicht auch Deutschland als Feind benannt?) - dann lasse ich mich gern als konservativ bezeichnen.
'Drücken' und 'unterordnen' - so lebensfremd wäre diese Erfahrung im Übrigen gar nicht. Wenn ich daran denke, wie lange manche unserer neuen Mitarbeiter (frisch vom Studium) jedesmal brauchen, bis sie im wahren Leben angekommen sind - nene...
Ich finde es bedenklich und realitätsfremd, die Armee generell abzulehnen - ich bin jedoch absolut dafür, die Aufgaben und die Form den aktuellen Gegebenheiten anzupassen und neu zu formulieren. Da schließe ich mich Dir 100% an...
@Fuhzballfan:
Ich habe gedient und bin dabei nicht dümmer geworden. Im Gegenteil. Es ist in gewisser Hinsicht prägend und der Persönlichkeitsentwicklung sicher nicht abträglich.
Konservativ? Wenn es darum geht, traditionelle Werte zu verteidigen und größenwahnsinnigen Terroristen und angehenden islamistischen Diktatoren die Stirn zu bieten (hat der iranische 'Präsident' nicht auch Deutschland als Feind benannt?) - dann lasse ich mich gern als konservativ bezeichnen.
'Drücken' und 'unterordnen' - so lebensfremd wäre diese Erfahrung im Übrigen gar nicht. Wenn ich daran denke, wie lange manche unserer neuen Mitarbeiter (frisch vom Studium) jedesmal brauchen, bis sie im wahren Leben angekommen sind - nene...
@Chrisly, das geht, warum sollte es nicht gehen?
Ich denke, dass die allgemeine Wehrpflicht in unserer Zeit überhaupt nichts mehr bringt, da sie zur Kriegsführung des letzen Jahrhunderts gehört, heute braucht man speziallisierte Profies, die der Eu und nicht den ganzen nationalen Regierungen unterstehen.
Ich denke, dass die allgemeine Wehrpflicht in unserer Zeit überhaupt nichts mehr bringt, da sie zur Kriegsführung des letzen Jahrhunderts gehört, heute braucht man speziallisierte Profies, die der Eu und nicht den ganzen nationalen Regierungen unterstehen.
@ Fuhzballfan:
Wie bereits gesagt, ich hab an sich nichts gegen die Wehrpflicht (auch wenn ich sie ehrlich gesagt auch nicht mehr für Zeitgemäß halte) und auch nix gegen Leute, die beim Bund sind / waren.
Nur hat dein Beitrag auf den ich vorhin schon eingegangen bin für mich den Anschein erweckt, als ob man für dich als "Ungedienter" schon mal von vorneherein unten durch ist.
Ich glaub gern, dass man da viel positives rausziehen kann, aber das kann man woanders auch - dazu muss man nicht unbedingt zur Bundeswehr...
Wie bereits gesagt, ich hab an sich nichts gegen die Wehrpflicht (auch wenn ich sie ehrlich gesagt auch nicht mehr für Zeitgemäß halte) und auch nix gegen Leute, die beim Bund sind / waren.
Nur hat dein Beitrag auf den ich vorhin schon eingegangen bin für mich den Anschein erweckt, als ob man für dich als "Ungedienter" schon mal von vorneherein unten durch ist.
Ich glaub gern, dass man da viel positives rausziehen kann, aber das kann man woanders auch - dazu muss man nicht unbedingt zur Bundeswehr...
@Fuhzballfan:
Ich habe in der Verwandschaft selbst 2 'Verweigerer' und auch beruflich Kontakt zu Studenten - die, die nicht gedient haben, haben mir irgendwann ehrlicherweise zugegeben, daß es eigentlich nur darum ging, nicht zwingenderweise mal den Arsch in den Dreck werfen oder bei welchem Wetter auch immer 'draußen rumeicheln' zu müssen. Bis auf einen Zivi, der aus glaubhaft religiösen Gründen verweigert hat, kenne ich keinen, dessen genannte Gründe nicht vorgeschoben waren. Das ist natürlich nur meine ganz persönliche Erfahrung, aber nach ein paar Jährchen ergibt sich so durchaus ein 'statistisches' Mittel...
Ich habe nicht gegen Verweigerer an sich, wenn es persönlich begründet ist. Ich bin auch für eine 100%-ige Berufsarmee, da jeder für dich selbst einschätzen sollte, ob er nun will oder nicht. Aber solange die Wehrplicht existiert, sollte man das auch akzeptieren und sich seiner Verantwortung stellen.
Ich bin bei Weitem kein Freund militaristischer Sandkastenspiele und preussischer 'Manneszucht' (das klarzustellen, war mir mal wichtig)...
Ich habe in der Verwandschaft selbst 2 'Verweigerer' und auch beruflich Kontakt zu Studenten - die, die nicht gedient haben, haben mir irgendwann ehrlicherweise zugegeben, daß es eigentlich nur darum ging, nicht zwingenderweise mal den Arsch in den Dreck werfen oder bei welchem Wetter auch immer 'draußen rumeicheln' zu müssen. Bis auf einen Zivi, der aus glaubhaft religiösen Gründen verweigert hat, kenne ich keinen, dessen genannte Gründe nicht vorgeschoben waren. Das ist natürlich nur meine ganz persönliche Erfahrung, aber nach ein paar Jährchen ergibt sich so durchaus ein 'statistisches' Mittel...
Ich habe nicht gegen Verweigerer an sich, wenn es persönlich begründet ist. Ich bin auch für eine 100%-ige Berufsarmee, da jeder für dich selbst einschätzen sollte, ob er nun will oder nicht. Aber solange die Wehrplicht existiert, sollte man das auch akzeptieren und sich seiner Verantwortung stellen.
Ich bin bei Weitem kein Freund militaristischer Sandkastenspiele und preussischer 'Manneszucht' (das klarzustellen, war mir mal wichtig)...
Deutschland braucht eine Armee. Aus einem ganz einfachen Grund - Die Deutschen stecken ihre Nasen einfach überall wo es geht rein und ergreifen auch noch Partei (aus wirtschaftlichen und politischen Gründen). Da muss man sich nicht wundern, wenn man auf der Abschussliste von gewissen Staaten aufgeführt ist.
Aber allgemein gehalten:
In die Armee rücken nur diejenigen freiwillig ein die in der freien Gesellschaft Minderwertigkeitskomplexe vorweisen.
@FormatC
Es ist in gewisser Hinsicht prägend und der Persönlichkeitsentwicklung sicher nicht abträglich.
Stimmt. Aber nur wenn die Soldaten einen realen Krieg führen müssen. Als Rekrut in der Ausbildung lernt man nur wie man das Hirn abschaltet und nach den Pfeiffen von Offizieren tanzt. Ich wüsste nicht was das der Persönlichkeitsentwicklung beitragen soll.
Aber allgemein gehalten:
In die Armee rücken nur diejenigen freiwillig ein die in der freien Gesellschaft Minderwertigkeitskomplexe vorweisen.
@FormatC
Es ist in gewisser Hinsicht prägend und der Persönlichkeitsentwicklung sicher nicht abträglich.
Stimmt. Aber nur wenn die Soldaten einen realen Krieg führen müssen. Als Rekrut in der Ausbildung lernt man nur wie man das Hirn abschaltet und nach den Pfeiffen von Offizieren tanzt. Ich wüsste nicht was das der Persönlichkeitsentwicklung beitragen soll.
@Downy:
Ich weiß ja nicht, wo Du gedient hast - aber ich habe mein Hirn nicht abschalten müssen :o)
Man lernt, sich einzuordnen - eine Eigenschaft, die vielen unseren Praktikanten abging. Ohne Teamfähigkeit nunmal kein Job. Ganz einfach.
In die Armee rücken nur diejenigen freiwillig ein die in der freien Gesellschaft Minderwertigkeitskomplexe vorweisen
Ich glaube, Du hast zuviele Beiträge über die amerikanische Nationalgarde gesehen *g* - Das sollte man mal mit dem Bund nicht verwechseln. Es machen auch viele, weil sie einen Job suchen. Und Arbeitssuchende würde ich so verachtend nicht bezeichnen...
Ich weiß ja nicht, wo Du gedient hast - aber ich habe mein Hirn nicht abschalten müssen :o)
Man lernt, sich einzuordnen - eine Eigenschaft, die vielen unseren Praktikanten abging. Ohne Teamfähigkeit nunmal kein Job. Ganz einfach.
In die Armee rücken nur diejenigen freiwillig ein die in der freien Gesellschaft Minderwertigkeitskomplexe vorweisen
Ich glaube, Du hast zuviele Beiträge über die amerikanische Nationalgarde gesehen *g* - Das sollte man mal mit dem Bund nicht verwechseln. Es machen auch viele, weil sie einen Job suchen. Und Arbeitssuchende würde ich so verachtend nicht bezeichnen...
Teamfähigkeit :\
Schätze, Dinge wie Mannschaftssportarten sind weit besser geeignet Teamfähigkeit von Anfang an zu bilden als ein paar Monate Schlammkriechen.
Schätze, Dinge wie Mannschaftssportarten sind weit besser geeignet Teamfähigkeit von Anfang an zu bilden als ein paar Monate Schlammkriechen.
@FormatC
Deshalb habe ich ja auch die Freiwilligen erwähnt. Ich würde die Jobsuchenden nicht unbedingt als Freiwillige einstufen. Sondern als Gezwungene, weil sie ausserhalb des Militärs nicht fündig werden.
Teamfähigkeit wenn der Offizier dabei ist, ja. Aber sonst hab ich in den 3.5 Monaten nichts davon gemerkt. Vielleicht kommt es auch darauf an in welcher Einheit man seinen Dienst leistet. Bei den Führungsstaffelsoldaten durfte ich jedenfalls von Teamwork nichts erfahren.
Bezüglich das Hirnabschalten, kann ich nur sagen, dass es bei uns so war. Wer selber denkt, ist ein armer Kerl bis die Rekrutenschule vorbei ist.
Deshalb habe ich ja auch die Freiwilligen erwähnt. Ich würde die Jobsuchenden nicht unbedingt als Freiwillige einstufen. Sondern als Gezwungene, weil sie ausserhalb des Militärs nicht fündig werden.
Teamfähigkeit wenn der Offizier dabei ist, ja. Aber sonst hab ich in den 3.5 Monaten nichts davon gemerkt. Vielleicht kommt es auch darauf an in welcher Einheit man seinen Dienst leistet. Bei den Führungsstaffelsoldaten durfte ich jedenfalls von Teamwork nichts erfahren.
Bezüglich das Hirnabschalten, kann ich nur sagen, dass es bei uns so war. Wer selber denkt, ist ein armer Kerl bis die Rekrutenschule vorbei ist.
@ FormatC:
Aber solange die Wehrplicht existiert, sollte man das auch akzeptieren und sich seiner Verantwortung stellen.
Naja, es besteht ja schließlich auch die Möglichkeit des Verweigerns. Und da macht man de facto sinnvolleres, als beim Bund (zumindest, wenn man sowieso schon sicher weiß, dass man nur die 9 Monate absitzen will).
Und ich geb ganz ehrlich zu: wenn ich verweigert hätte, dann auch weniger aus Gewissengründen als deshalb, weil es mir nicht eingeht, mich für nichts und wieder nichts monatelang schinden zu müssen...
Aber solange die Wehrplicht existiert, sollte man das auch akzeptieren und sich seiner Verantwortung stellen.
Naja, es besteht ja schließlich auch die Möglichkeit des Verweigerns. Und da macht man de facto sinnvolleres, als beim Bund (zumindest, wenn man sowieso schon sicher weiß, dass man nur die 9 Monate absitzen will).
Und ich geb ganz ehrlich zu: wenn ich verweigert hätte, dann auch weniger aus Gewissengründen als deshalb, weil es mir nicht eingeht, mich für nichts und wieder nichts monatelang schinden zu müssen...
@real-frozen:
Hast Du nicht einfach nur Angst davor, daß man Dich in absehbarer Zeit einziehen und mal ein wenig durch die Gegend jagen könnte? Das passende Alter hättest Du nämlich grade
wurde bereits gemustert. mache zivi
Hast Du nicht einfach nur Angst davor, daß man Dich in absehbarer Zeit einziehen und mal ein wenig durch die Gegend jagen könnte? Das passende Alter hättest Du nämlich grade
wurde bereits gemustert. mache zivi
Logge dich ein um einen Beitrag zu schreiben.