Neue (Schlecht-)Rechtschreibung (Gesellschaft)

Neue (Schlecht-)Rechtschreibung (Gesellschaft)

http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID5202552_TYP6_THE_NAV_REF1_BAB,00.html?CFID=7170986&CFTOKEN=87467240

Diese so genannte Rechtschreibreform hat doch nur zu einer Sache geführt:
Noch mehr Verwirrung und noch mehr Fehler.

Womöglich wird morgen schon wieder alles anders geschrieben.

Man kann eine Schrift nicht einfach per Dekret ändern.
Am besten wäre es, man würde Groß und Kleinschreibung einfach komplett abschaffen und nur noch bei Eigennamen lassen..Englisch kommt seid Urzeiten so aus...
Führt zu neuen Problemen.
Außerdem sollte man Faulheit nicht noch unterstützen.

"Die radikale Kleinschreibung ist für den Schreibenden natürlich einfacher, weil er beim Schreiben weniger Prinzipien berücksichtigen muss. Dennoch ist sie keine ernsthafte Alternative, weil sie dem Lesenden das Lesen erschwert. So bietet die Substantiv-Großschreibung im Deutschen dem Lesenden ein Strukturierungselement, das den Rezeptionsprozess erleichtert. Meines Erachtens ist sie für eine flektierende Sprache mit der Struktur des Deutschen die weitaus beste Alternative. Die gemäßigte Kleinschreibung, wie sie in den meisten europäischen Sprachen praktiziert wird, bietet dagegen weniger Strukturierungselemente, schafft aber gleichzeitig neue Probleme. So ist das Prinzip der Eigennamen-Großschreibung weitaus schwerer umzusetzen als das der Substantiv-Großschreibung, weil die Klasse der Eigennamen sehr viel schwerer zu fassen ist als die der Substantive. Das funktioniert dort offenbar nur deshalb einigermaßen, weil der Orthographie, aber auch dem Leseverständnis ein geringerer Stellenwert beigemessen wird. So konnte in empirischen Untersuchungen bspw. festgestellt werden, dass niederländische Muttersprachler nach den Regeln der Substantiv-Großschreibung schneller lesen als nach den eigenen Regeln."

http://www.mediensprache.net/de/interview/krause/
Oh mein Gott. Sollen sie machen; aber dann soll auch die Übergangszeit 20 Jahre betragen, oder so.
Also ich hatte in Englisch oder Französisch nie Probleme mit dem lesen, nur weil (fast) alles klein geschrieben wird...
Du hast erst damit Probleme, wenn du auch ohnehin nicht in der Lage bist, die Sprache zu verstehen. -.-

Und die "Nominisierung" von Adjektiven und Verben bietet ledeglich eine weitere Hürde, um die Sprache zu erlernen. -.-
Das ist doch eh alles nur Verarsche: Irgend so ein Vollidiot im Amt sitzt da rum und meint die Rechtschreibung muss geändert werden, wenn das geschehen ist geht er erst mal ein paar Monate in Urlaub und wiederholt das alle 5 Jahre immer wieder. Davon kann er schön abkassieren und irgendwann geht er schließlich in Rente.
Korrigiert mich, wenn dem nicht so ist, aber anders kann ich mir so viel Dummheit nicht mehr erklären.
Ich schreibe, wie ich es gelernt habe und ich kenne auch keine Firma, die sich bisher an die neue Rechtschreibung gehalten hätte. Im Gegenteil. Manche habe es soger als Fußnote im Briefpapier stehen. Recht so!

Wegen ein paar Alphatelefonsüchtigen (die gab es schon immer) die gesamte Sprache und deren Schrift zu verhunzen - einfach nur krank. Wenn dies als Richtlinie dienen würde, müßten wir wohl in ein paar Jahren verkrüppeltes SMS-Kanak schreiben.
Dank diesem ganzen Hin-und-Her schreib ich jetzt so einen Mischmasch aus alt und neu... -.-
Oft weiß man gar nicht, was jetzt richtig ist. Und die älteren unter uns, z.B. FormatC, ihr könnt einfach sagen: "Nee, alles sch***, ich schreib so nicht", aber in ein paar Jahren wird das sicherlich auch verbindlich in den Bundesländern eingeführt und dann haben die Schüler ein Problem...
Dank diesem ganzen Hin-und-Her schreib ich jetzt so einen Mischmasch aus alt und neu... -.-
Dito. da wir in der Schule keine Diktatae mehr schreiben, ist mir das so verd... egal. Beschwert hat sich noch keiner, und lesen kann man alles noch. Manche Regeln sind auch so überflüssig wie ein Kropf. Z.B. die Sache mit "vielsagend" und "viel sagend". Da wird meiner Meinung nach der Sinn völlig verdreht - was soll das also?
So geht's mir bei vielen Dingen, und ich schreibe eben so, wie ich gelernt habe.
Lol? Dir ist schon klar, dass du in Aufsätzen nicht so schreiben kannst, wie es dir in den Sinn kommt?!
Oh doch, ich kann!
Ich halte mich nunmal größtenteils an die alten Regeln, und wenn da ein paar neue dazwischen sind, fällt das eh nicht auf.
Außerdem schreiben wir keine Aufsätze mehr, wir sind ja nicht mehr im Kindergarten, sondern hochgeistige Interpretationen und Analysen^^
Da ist es doch verd... egal, ob ich "tief liegend" oder "tiefliegend" schreibe -.-
Seid der Grundschule wurden wir darin unterrichtet (jeder konnte schreiben wie er wollte), und ich hatte trotz Hauptschule nie Probleme damit...

Es ist passiert, daran kann man nichts ändern, findet euch damit ab!
@ C - Interpretations>>>aufsätze<<< sind keine Aufsätze... okay. ....?!
Dir können wegen sowas sogar ein (bis drei) Bewertungseinheiten abgezogen werden - nur so am Rande.
Weil ich mich nunmal weigere, mich nach zehn Jahren, die ich nun schon so nach alter RS schreibe, auf einmal völligen Blödsinn, bei dem auch ab und zu noch der Sinn verändert wird, zu schreiben? Von wegen. Meiner Deutschlehrerin ist die RS (also, alt oder neu, meine ich) in solchen Arbeiten egal. Außerdem frage ich mich doch: ist es vielleicht besser, die schönste RS zu haben, aber dafür zu behaupten, Goethe wolle uns weismachen, die Welt sei ein Nilpferd ...?
Und wer jetzt ob dieses Beispiels wieder meckern muss: JA, es ist dämlich, aber es dient ja auch bloß zur VERDEUTLICHUNG!
Ob jammernd oder jubelnd, ändern wirst du nichts können. ;-)
Ich weiß. Aber es regt mich irgendwie auf, dass sie im Abstand von ein bis zwei Jahren dann auch noch immer neue Änderungen bringen. Das muss ja dann auch nicht sein ...
Wer nach neuen Regeln schreibt, ist im wahren Leben wohl eher im Nachteil. Bei uns werden z.B. Bewerbungsschreiben nach neuer RS völlig ignoriert und sofort zurückgeschickt. Angebote, Ausschreibungsunterlagen usw. ebenfalls. Da sind wir kein Einzelfall. Wenn also jemand unbedingt Rollläden anbieten oder einen Preis für Passstücke machen will, dann hat er schlichtweg Pech gehabt. Reißwolf und Altpapier.

Der Grund der Reform sind ja leider vorgeschobenerweise die schlechtschreibenden Kids, denen das Erlernen dann angeblich leichter fallen würde. Nur - wer nicht lernen will (oder kann), wird es auch nach den neuen Affenregeln nicht besser können. Wir haben bereits mehrere Beispiele der neuen Getrenntschreibung gehabt, in denen es letztendlich auch um nicht unerheblichen wirtschaftlichen Schaden ging, der durch die Sinnentstellung und die daraus folgenden Mißverständnisse entstanden ist.

Nur weil sich ein paar Alt-68er und ein paar verbeamtete und weltfremde Pseudo-Intellektuelle profilieren mußten, leidet jetzt eine ganze Sprache. Das ist das eigentliche Problem. An Stelle bestimmte Dinge zu vereinfachen, wird alles auf den Kopf gestellt...
Ihr ignoriert Bewerbungen, die in neuer Rechtschreibung verfasst sind? Das ist aber irgendwie ziemlich blöd, besonders für Leute, die diese Rechtschreibung so in der Schule gelernt haben. was macht deine Firma erst, wenn mein jahrgang sich bewirbt? Ich hab nie einen andere Rechtschreibung gelernt!
@Käpt'n LeChuck:
Der Witz ist, die letzten Bewerbungen für die neuen Stellen in diesem Jahr waren wieder wohltuend in der alten Schreibweise geschrieben (z.B. der geforderte, handschriftlich verfaßte Lebenslauf). Schüler, die ich in meiner Freizeit betreue, schreiben z.T. für die Schule in der neuen, privat jedoch mit Absicht nach der alten. Diese Reform ist genau so tot, wie die geistigen Beamtenkrüppel, die sich diesen Schwachsinn ausgedacht haben. Schlimm genug, daß sich Lehrer dazu hergeben, diesen Unfug auch noch mitzumachen...
Ich komm' mir dabei irgendwie verarscht vor, weil für mich -und viele andere- das "daß" ebenso wie das "verfaßte" falsch aussieht.
Eine "2 gleiche Buchstaben hinereinander reichen vollkommen aus"-Regel, die geschicktere Trennregelung und eine "französische Wörter sind nunmal französisch und das Portemonnaie ist kein Portmonee"-Klausel wären nett.

Und der Delfin muss auch sterben. Gut, dass wenigstens der Delphin noch lebt.
@Flo:
Mit dem dass könnte man schon leben, das ist lächerlicher Kleinkram. Meinetwegen auch beides. Mit ß liest es sich nämlich einfacher. Was glaubts Du, warum so viele Schriftsteller Sturm laufen? Aber das ist nicht das eigentliche Übel.

Mir geht es eher um die aberwitzige Konsonantenregel und die unmögliche Getrenntschreibung. Die Zwangseindeutschung von Fremdwörtern erinnert mich an die Zeiten unter Hitler, da wurde das Ganze schon mal probiert und rausgekommen ist nichts dabei. Wer notorisch falsch schreibt oder zu faul zum Lernen ist, dem ist es doch letztendlich egal, wie man Mayonnaise falsch schreibt. Diejenigen, für die die neue Schlechtschreibung gedacht war, merken doch eh keinen Unterschied.

Es ist und bleibt ein unausgegorener Schwachsinn von literarisch unterbemittelten Sesselfurzern, die kurz vor der Pensionierung noch mal ein Lebenszeichen von sich geben wollten. Kranke Hirne = kranke Regeln. Eigentlich logisch..
Euch werden bald die Lehrlinge ausgehen, wenn alle die neue Rechtschreibung lernen. :D

Naja, finds auch ein bisschen dreist andere zu beschuldigen zu "blöd" zum lernen zu sein, aber trotzdem selbst "zu blöd" zu sein die neue Rechtschreibung zu akzeptieren.

Drum herum kommen werdet ihr eh nicht...

Darüber hinaus finde ich es absolut schwachsinnig die Bewerber dafür zu bestrafen, dass du/ihr Hass auf die neue Rechtschreibung hast/habt.
"Bei uns werden z.B. Bewerbungsschreiben nach neuer RS völlig ignoriert und sofort zurückgeschickt. Angebote, Ausschreibungsunterlagen usw. ebenfalls. Da sind wir kein Einzelfall. Wenn also jemand unbedingt Rollläden anbieten oder einen Preis für Passstücke machen will, dann hat er schlichtweg Pech gehabt."

omg... ihr stellt also z.B. lieber jemanden ein, der nen Durchschnitt von 3,7 hat und nach der alten Rechtsschreibung schreibt wird er bei euch eher aufgenommen als jemand mit 1,5, der aber nach der neuen schreibt? Und geschäftliche Schreiben werden von euch ignoriert?

Selten so was bescheurtes gesehen... naja, viel Spaß in ein paar Jahren! Macht weiter mit dem Kurs und ihr bekommt kaum noch Neuzugang.

Kommt mir irgendwie ein bisschen vor wie im Kindergarten. ;-)
"Neeein, du kriegst keinen Lolly von mir, weil du eine dunkelgrüne Hose anhast!"
@Jan.:
Die Notendurchschnitte derer, die sauber und verständlich nach den alten Regeln schreiben, liegen in der Regel über denen, die außer dem unsinnigen Doppel-S nichts kapiert haben. Außerdem liegt der Notendurchnitt derer, die sich bewerben, oberhalb der 2er-Marke ;o) - also keine Gefahr. Ich habe mich selber mit meinen über 40 noch mal hingesetzt und die Sch---Regeln zum Großteil gelernt. Aber ich weigere mich, den Unsinn der Getrenntschreibung und der Worttrennung mitzumachen, da dies unter Umständen so sinnentstellend ist, daß es in der Praxis schon zu extremen Mißverständnissen gekommen ist. Und den Konsonanten-Fetischismus braucht auch niemand wirklich.

@Malcom:
Wenn Du meinen Post gelesen hast - es betrifft vor allem den handschriftlich verfaßten Lebenslauf. Was da zum Teil angeboten wird, ist eine Frechheit sondergleichen. Nur zeigt die Erfahrung, daß diejenigen, die sich ausdrücken können und verständlich schreiben, zu denen gehören, die die alten Regeln verwenden. Das ist bei über 500 gelesenen Bewerbungen pro Jahr durchaus repräsentativ. Und die Qualität wird von Jahr zu Jahr schlechter, das kann ich nach 10 Jahren Auswertung schon unterschreiben.

Das allgemeine Bildungsniveau hat extrem nachgelassen. Vor allem die Allgemeinbildung, auf die wir z.T. mehr Wert legen, als auf irgendwelche Einschätzungen durch Lehrkräfte und Noten in Fächern, die das Leben nicht wirklich braucht, geht stetig den Bach runter. Mich interessiert ein Einser in Latein einen alten Furz, wenn die Englisch-Note unter 2 liegt. Ich kann im IT-Bereich und bei technischen Dokumentationen keine zwangsweise eingedeutschten Begriffe gebrauchen, das kauft uns keiner ab. Dokumentationen und Präsentationen werden nach wie vor nach den alten Regeln verlangt.

[edit]
Ich habe nichts gegen alle Neuerungen (gewisse Korrespondenzen muß ich nach den neuen Regeln schreiben), aber über die Hälfte der Regelungen sind unsinnig und überflüssig. Diese 'Reform' hat den senilen Machern sicher einen letzten Organsmus verschafft, jetzt darf die Nation für diesen vom Steuerzahler bezahlten Beamtenunsinn bluten...
"Was da zum Teil angeboten wird, ist eine Frechheit sondergleichen."

Meinst du das allgemein oder spezifisch? Wenn allgemein kann ich das verstehen, stimmt leider wirklich. :(
Und das mit den Noten kommt natürlich wirklich auf den Arbeitsplatz an, da hast du sehr Recht.

P.S.: Wer von den Erwachsenen schreibt eigentlich nach den neuen Regeln? Meine Eltern schreiben beide nach den alten...
@Malcoim:
Es ist leider ein Trend. Ich bin weder Schriftsachverständiger noch Sterndeuter - es ist schwer zu entziffern und wenn, dann kommt kein Inhalt *stöhn*. Ich habe als Kind bis zur 5. Klasse mit Füller schreiben müssen, um die Handschrift nicht zu versauen. Heute schreibt jeder Erstklässler mit Kuli. Ergebnis bekannt und nicht verwundernd. Im Übrigen, ich schreibe heute noch mit Füller, wenn es mit Compi nicht geht (persönliche Schreiben). Ich andworte auch noch handschriftlich auf handschriftliche Anfragen oder Briefe (auch wenn es viel Umstände macht). Es ist eine Frage der Höflichkeit. Ich schreibe übrigens nach alter und neuer, je nach Anforderung. Nur fällt es mir manchmal schwer, wider besseres Wissen (oder Gewissen) zu schreiben...
Du willst also für immer mit alter Rechtschreibung schreiben, und offiziel alles falsch schreiben?

Echt cool...
@Jan.
Solange offizielle Stellen sich noch der alten bedienen und fast 70% der Deutschen die schwachsinnigen Regelungen ablehen - warum also sollte ich mich einer Minderheit anschließen? Mal abgesehen davon, daß sogar ausgewählte Bücher und gewisse Zeitungen (nicht nur die Bild) wieder nach den alten Regeln erscheinen. Das hieße aber auch, daß die Mehrheit der Deutschen falsch und eine kleine Minderheit (einschließlich der oben erwähnten Sesselfurzer) 'richtig' schreiben würde. Es ist immer eine Frage des Standpunktes.

Man kann es nicht befehlen und es wird sich, zumindest in der jetzigen Form, auch nicht komplett durchsetzen können. Wenn sinnbefreite Dinge zurückgenommen bzw. unnütze Regeln geändert werden und der Sinn nicht mehr entstellt wird - ich wäre der Letzte, der gegen die Regeln schreiben würde.

Nur so, wie sich das Ganze jetzt präsentiert - no way. Dann schreibe ich lieber 'falsch' und werde dafür zumindestens verstanden.

...schreiben, und offiziel...

Ein Komma vor einem 'und'? Sind das jetzt die neuen Regeln? Wenn ja, dann kann sich die deutsche Schriftsprache genüßlich selbst erschießen. Wenn nein, dann helfen auch keine neue Regeln, sondern nur etwas mehr Verständnis und Aufmerksamkeit im Unterricht. Das betrifft auch die Verwendung und richtige Schreibweise von Fremd-/Lehnwörtern (offiziell=amtlich). Die Kleinschreibung von Anreden (du, sie) ist einfach nur unhöflich und deshalb abzulehnen (zurückgenommen, mal ein erster Schritt in die richtige Richtung). Ein derart unhöflicher Stil führt z.B. zu der erwähnten Ablehnung von Bewerbungen.

[edit]
Gegen Tippfehler ist niemand gescheut und Tastatursprünge oder Zeichendreher sind Kavaliersdelikte und gehören eigentlich mindestens einmal in jeden längeren Text. Nur sollte man schon Wert auf saubere Schreibweise legen. Egal, ob nach der alten oder neuen. Es ist immer wieder ernüchternd, daß gerade die Protagonisten der neuen Regeln selber eher rechtschreibschwach daherkommen. Egal ob falsche Kommasetzung oder gleich das totale Weglassen von notwendigen Satzzeichen - es entspricht in keinem Fall den ach so geliebten Regeln. Somit hätten diese neuen Regeln ihr eigentliches Ziel klar verfehlt....
Hauptsache "ß" wird abgeschafft. Desweiteren keine Kommas vor einem und und Adjektive sollten groß geschrieben werden, wenn sie an Stelle einer Person stehen.
guckt euch mal das an
Arwei, wollten sie jetzt auch Sachen wie "Sie" klein schreiben, dafür jeden Bldösinn groß? Na, wenn sie meinen ...

Hauptsache "ß" wird abgeschafft. Desweiteren keine Kommas vor einem und und Adjektive sollten groß geschrieben werden, wenn sie an Stelle einer Person stehen.
Naja, aber ab und an ist ein "ß" schon sinnvoll. Oder was wäre denn dann ein "Fuss" oder ein "Fus", so rein nach der Aussprache gehend?
Ich würde sagen, wenn dadurch die Aussprache verändert wird (da ja das "ß" ein Mitteldng zwischen "s" und "ss" ist, also dementsprechend ausgesprochen wird), ist eine Änderung überflüssig.
Und Kommata vor einem "und" gehören in bestimmten Satzkonstellationen schon hin, zum Bleistift bei "Sie telefonierte lange, und er ärgerte sich sehr darüber."
Das würde sich ohne Komma auch seltsam anhören.
Obwohl ich eigentlich 'Komma-Fetischist' bin, diesen Satz hätte ich definitiv ohne ein ebensolches geschrieben.
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