Wofür Kunst (Gesellschaft)

Wofür Kunst (Gesellschaft)

Wofür muss man Kunst lernen?
Ich finde man kanns ja noch ma später studieren wenn man Maler werden will, aber der scheiß den wir machen(Kreise malen)
das braucht selbst ein Maler nich
Ja... komplett ohne künstlerische Bildung auf die Uni gehen. Geniale Idee.

Kreise malen. Übung. Grundlagen. Braucht jeder Maler.

Nur weil du denn Sinn dahinter nicht erkennst/verstehst, heißt das nicht, dass es Unsinn ist.
Kunst(das Fach) ist ja nicht nur Zeichen.
Es ist auch allgemein Bildung.
z.B. was ist Expresionismus oder was ist eine Plastik.
ist aber nur für künstler interessant das zu wissen.
ich find das man auch die "kunst" des schreibens lernen sollte, nicht nur zeichnen
also ich finde kunst als schulfach super
Ich hasse Kunst da ich immer schlächte noten bekomme.
Aber trozdem gilt es als Allgemeinwissen.
Die Kunst ist unfassbar umfangreich. Schlimm genug, dass man sich auf den europäischen Kulturraum beschränken muss. Selbst die üblichen Themen wie Malerei, Zeichnung, Plastik, Skulptur usw. können in der Schule oft nur grob angerissen werden, weswegen für Dinge wie Typographie, Filmkunst usw. meist nicht sehr viel Platz bleibt. Typographie hatten wir übrigens auch mal kurz...

Die Kunstgeschichte ist für jeden interessant, der ab und zu mal das Haus verlässt und für Berufsgruppen, die bspw. nur das entfernteste mit Architektur zu tun haben recht wichtig/nützlich/praktisch. Außerdem sollte jeder für sich eine mehr oder weniger grobe Antwort (oder einen Ansatz) auf die Frage "Was ist Kunst?" haben, welche nicht nur "hübsche Bilder" beinhaltet. Es ist einfach unser kulturelles Erbe und etwas, das man als gebildeter Mensch einfach wissen sollte. Das selbe gilt auch für die Literatur.
Grob gesagt...

@Off-Topic
Achja... vielleicht nicht rassistisch, aber doch nicht selten etwas arg menschenverachtend. Und unfassbar dumm. Wenn's wahr wäre (oder überhaupt wahr sein könnte) was du teilweise so daherblubberst, hast du einen ernsthaften Schaden - das mit dem Schaden meine ich nicht so wertend, wie's klingt: eher eine Art psychische Störung oder sowas in der Richtung.
Mach für sowas lieber 'nen eigenen Thread auf -.-
Allgemeinwissen nennt ihrs?
Mein Gott, sprecht in vollständigen Sätzen! Flo macht es doch prima vor.

Und er hat extra geschrieben Off-Topic, also spar dir deinen Kommentar dazu make it.

Kunst ist wichtig. Nur weil man selbst es vielleicht nicht praktisch anwenden kann bedeutet das nicht, dass es nutzlos ist. Kunst vereint Geschichte und Entwicklung mit Kreativität und Erfindungsgeist. Es ist überaus wichtig für die Allgemeinbildung.
Ich freue mich schon auf Threads wie "Wofür Erdkunde? Ich will kein Geologe werden!" oder "Phsyik? Teilchenbeschleuniger sind was für Streber!".
Ja Erdkunde finde ich auch langweilig.
Die Redet seit einem halben Jahr über Entwicklungsländer.
Findest du überhaupt irgend was interesant?
Oder ist dir alles egal?

Das ist die Jugend von Deutschland!
Chemie, manchmal Sport, Musik und früher mal Geschichte finde/fand ich gut.
Das ist zum Glück nicht die Jugend von Deutschland.
Warum schreit man bei Einzelfällen immer so gerne: "Das ist <blubb> von heute/Deutschland!"?

Soll er sich doch gegen Bildung wehren. Er wird sich schon früh genug dafür in den Hintern beißen.
Gehört der Thread nicht ins Schulforum???
Naja.. ich finde jedenfalls, nur weil du schlechte Noten kriegst musst du nicht gleich des Fach runtermachen!
Man braucht halt viel Geduld und ein bisschen Talent, um ein gutes Bild zu malen, oder um was zu töpfern oder so...
Die... schlechten Noten sind nicht sein Problem. Lediglich 'make it', der das Fach verteidigt, hat seine Noten erwähnt..
Nunja, Kunst ansich ist ja in Ordnung, aber ich vermute, dass es bei den Schülern (mich einbegriffen) so unbeliebt ist, weil es dort eigentlich nur auf zwei Dinge ankommt: natürliche Begabung, woran man eh nichts ändern kann, und zweitens, wie weit man im Gesäß des Lehrers steckt.
Wenn z.B. die alte Schreckschraube von Kunstlehrerin ganz offensichtlich aus persönlicher Meinung urteilt, kann ich es verstehen, dass man wütend ist.

P.S.: Kunst ist laaaangweilig! ;-)
Das könnte man von Sport auch behaupten:
Es gibt gewisse Anlagen, welche durch Training ausgebaut werden können.

Das, was du in der Schule für eine gute Note beherrschen musst, können die meisten leicht erlernen. Die natürliche Begabung ist nicht wichtiger als in jedem anderen Fach auch. (Leistungskurs stellt hier eventuell eine Ausnahme dar... auch wenn ich behaupte, dass Übung und Interesse absolut ausreichen)

Ob A***kriecherei bevorzugt wird? Ich hoffe nicht.

P.S.: Kunst ist spannend und aufregend! Eine wilde Achterbahnfahrt!
Wenn Flo das als solche betrachtet, ist das sein gutes recht.
Ich betrachte das !Fach! Kunst als ein
"Notwendiges Übel"
Da das wissen was in diesem Fach vermitel wird wohl eine wichtige rolle spiel.

Ohne würden wir noch schlechter da stehen.
und das ist meine Meinung, wo ich ein gutes recht da rauf habe.
Auch wenn es vielleicht doch besser ins Schulforum gepaßt hätte - Kunst(verständnis) als wichtiger Teil der Allgemeinbildung muß vermittelt werden, auch wenn sich der Sinn vielleicht erst etwas später erschließt. Das Leben erfordert mehr Kenntnisse als die über die Vorzüge gewisser Jeans-Marken und die Besonderheiten der einen oder anderen Fußballmanschaft - nur merkt man dies leider erst, wenn man ein paar Jahre aus der Schule raus ist. Das Meiste des in Chemie gelernten Stoffes habe ich inzwischen längst vergessen, Kunst dagegen holt einen überall und ständig ein.

'Kreise malen' ist sicher nicht im Sinne des Erfinders, wenn nicht auch ein gewisser Zweck damit verbunden ist. Hier sollte zwingend die Qualifikation des Lehrers hinterfragt werden. Aus eigener Erfahrung weiß ich, daß Kunst(erziehung) oft als 'Springer-' oder 'Lückenfach' behandelt wird, d.h. an den Schulen durfte irgendwie jeder mal.

Ich beschäftige mich (auf Grund eines Berufswechsels) seit über 12 Jahren selbst nicht mehr mit Lehrplänen, aber zu DDR-Zeiten waren zum Beispiel die Fächer Geschichte, Musik und Kunsterziehung eng miteinander verbunden. So konnte neben 'Kreise malen' oder 'dumme Lieder lernen' z.B. der Geschichtsunterricht ideal ergänzt werden, durch weiterführende Kenntnisse z.B. der Musik und der Kunst / Architektur der gerade behandelten Epoche.

Auch wenn ich heute als Programmierer arbeite (ich habe urspünglich Kunsterziehung und Russisch studiert) - dieses Wissen möchte ich nicht missen und bestimmte Kenntnisse bewahren einen durchaus vor der Peinlichkeit der eigenen Unwissenheit im Gespräch mit anderen. Ich habe nie (oder nur selten) die technische Umsetzung von gestellten Aufgaben benotet (Blümchen 'abmalen' ist was Streber), sondern auch Kreativität oder den persönlichen Stil bewertet. Für fotorealistische Darstellungen gibts ja den Fotoapparat, selbstproduzierte 'Kunst' sollte immer auch was Individuelles beinhalten. Sonst wirds langweilig. Kunst kann ja durchaus auch praxisnah gelehrt werden, ich bin seinerzeit mit der Klasse bei 2 ortsansässigen Malern und einer Bildhauerin gewesen - da konnte auch mal selbst das eine oder andere ausprobiert werden. Darüber hinaus haben wir uns auch ausführlich mit Architektur beschäftigt und selbst auf Klassenfahrten wurde oft und gern klassifiziert, ob nun der eine oder andere Bau Jugendstil oder nur billige 'neudeutsche Bahnhofsgotik' sei. Kunst kann Spaß machen, vorausgesetzt der Lehrer versteht was vom Fach und kann dies auch verständlich und interessant rüberbringen (die Teilnahme und das Interesse der Schüler mal vorausgesetzt).

[edit]
Aber wenn eben dieses Fach schon den Lehrer selbst anödet, was sollen dann die Schüler noch daran finden? Ich sehe inzwischen die 'Lehrerschaft' auch mit anderen Augen, auch wenn es (Gott sei Dank!) positive Ausnahmen gibt. Was ich jetzt aus Sicht der Eltern erlebe, ist im Vergleich zur eigenen Berufserfahrung schon schockierend. Man sollte mal eine Pisa-Studie für Lehrer einführen. Oder alle 5 Jahre einen gehaltsbestimmenden Eignungstest. Neben der adrenalinschonden Gleichgültigkeit dieser Berufsgruppe hat man nämlich nur allzuoft den Eindruck, die Kinder oder Eltern wissen mehr vom Fach, als der gerade eingesetzte Lehrer. Zumindestens auf diesem Gebiet. Wenn man mal die Schule betrachtet - der 'Lehrkörper' ist eigentlich ein Körper wie jeder andere, dem eine Entschlackung und Entfettung sicher ab und zu gut tun würde. Leider haben Lehrer einen beamten- oder beamtenähnlichen Status. Da ist kaum Platz für Leistungsanspruch an sich selbst, Kreativität und Konkurrenz. Daß Privatschulen oft besser sind, liegt nicht nur an den besseren finanziellen Möglichkeiten, sondern vor allem an der besseren Qualifikation und höheren Einsatzbereitschaft (Motivation) der eingesetzten Lehrer.
Nun, ich finde, dass der Kunstunterricht an Schulen falsch ausgerichtet ist.
Anstatt etwas über Kunst zu lernen, mussten wir selbst "Kunst" erstellen, und dass das nicht jedem liegt kann ich als künstlerisch absolut unbegabter Mensch durchaus verstehen. ;-)

Kunstgeschichte gehört für mich aber zur Allgemeinbildung. Meiner Meinung sollte man zum Beispiel grob erkennen können, zu welcher Zeit ein bestimmtes Gebäude erbaut wurde, welcher Stilrichtung ein Gemälde zuzuordnen ist usw. .

In der Schule stört mich immer etwas der beschränkte Blickwinkel. Viel interessanter wäre es, wenn man Geschichte, Politik, Kunst, Musik und Literatur einer Epoche in einer Unterichtseinheit am Stück betrachten würde.
genau der Ansicht bin ich auch.
Bilder selbst malen ist sinnlos, aber die Geschichte ist wichtig.
Und da heißt's immer, der Unterricht sei nicht praxisbezogen genug.
Um den Schaffensprozess zu verstehen ist's sicher vorteilhaft, selbst etwas zu tun. Oder soll das etwa auf Leistungskurs und Uni beschränkt werden?

Von wegen sinnlos...
Ich bin ganz der Meinung von Flo.

Es gehört auch ein bisschen Praxis zur Theorie, um diese besser verstehen zu können.
..ein bisschen den Pinsel oder Bleistift zu schwingen hat noch keinem geschadet - im Gegenteil: Ich für meinen Teil konnte so immer mögliche schlechtere Noten im Zeugnis ausgleichen. Smiley
Ja gut. Aber das ist ansichtssache.
Ich finde das was wir oft machen sinnlos.
Du müsstest uns schon mit teilen warum du das für sinnlos hälst.
Wir sind keine Gedankenleser.
(ich zumindest nicht, für die anderen kann ich nicht sprechen *gröl*)
Warum es kunst gibt? Weil es einen Absatzmarkt dafür gibt, ende der Geschichte ;)
Es hängt doch davon ab was man im Kunstunterricht durchnimmt.Wir z.b nehmen gerade das Thema Perspektiven durch was ich super finde,da mich das Thema sehr interessiert.Und außerdem hab ich mal endlich gelernt Sachen 3-D zu zeichnen.
@Topic
(masterr)

Du behauptest, daß man Kunst auch später lernen könnte, wenn man Maler werden wolle - eben nicht!

Die einzige Zeit in deinem Leben, in der du deine Fähigkeiten wirklich gravierend ausbauen kannst, ist deine Kindheit. Nur dann hast du die Möglichkeit deine Fähigkeiten wirklich zu erweitern - mit zunehmenden Alter fällt es immer schwerer.

..und da die meisten in ihrer Jugend ja noch nicht wissen, was sie später mal machen wollen, bieten die Schulen ein "umfangreiches"** Lern-Gebiet an um das größt-mögliche Potenzial aus jedem herauszuholen.

@masterr
Allein deine Frage "Wofür Kunst" lässt mich darauf schließen, daß du noch zur Schule gehst (..ich schätze mal vielleicht allerhöchstens 7. Klasse??)- geb' dir mal noch zehn Jahre Zeit, dann weißt du wovon ich rede.


**) "umfangreich" evtl. nur bedingt, da meiner Meinung nach die Schulen Teile des Lernstoffes breiter fächern könnten.
nein ich bin 8. Klasse!
Umso schlimmer, masterr.
In drei Jahren Kunst haben wir nur andere Techniken
gelernt Kunstgeschicht hatten wir noch nie.

Deswegen finde ich Kunst total langweilik;
in anderen Fächern machen wir wenigstens nicht immer das selbe.Aber als künstlich unbegapter Mensch hat man doch keine Chance gut Noten zubekommen.Ich würd ja lernen wenn wir nen Test über Künstler oder so machen würde aber machen wir das - Nein.Also mit unserem Lehrer total unutz.
In Kunst und Deutsch schlechte Noten zu schreiben muss ziemlich frustrierend sein. Die Anregung deiner Kreativität kann jedenfalls nicht unnütz sein... es sei denn, du wehrst dich dagegen, was allerdings dein Fehler wäre.
Ich versteh' überhaupt nicht, wie man in Kunst schlechte Noten bekommen kann .. Die einzige Möglichkeit wäre sich nicht anzustrengen .. Wenn der Lehrer deine Bemühungen sieht, und du dennoch absolut keine Begabung hast kann es allerhöchstens ne "4" geben.

Die einzigen die ich kenne, die immer schlechte Noten bekamen waren die aus meiner damaligen Schulklasse, die im Unterricht nur Scheiße bauten und es einfach nicht nötig hatten sich zu bemühen.
Kunst ist doch ne nette Dreingabe in der Schule.
Ich war zwar nie besonders gut, aber fand die Stunden meist spaßig. Zumindest witziger als die ganzen Lernfächer.
"Ich versteh' überhaupt nicht, wie man in Kunst schlechte Noten bekommen kann"

Kann man auch nicht, sofern man weiss, warum man was macht, kommt man recht gut davon. (Hierzu muss man nichtmal wissen, was man macht, das warum reicht)

So à la "ja dies symbolisiert... jenes ist absichtlich so, um dies zu betonen... Ich wollte dem Werk Leben einverleihen..." <.<
Kunst ist ein Lernfach. Zumindest in der Kollegstufe des Gymnasiums - auch der Grundkurs.
Kunst geht doch nicht nur ums malen sondern auch um berühmte künstler usw. Das gehört einfach zum allgemeinwissen wie musik.
Jeder, der etwas Bildung genossen hat, sollte einen persönlichen Lösungsansatz liefern können, was Kunst nun eigentlich ist - eine wirklich, allgemeingültige Antwort verlangt wohl niemand. Wer dann noch auf Beuys eingeht, bekommt noch 'nen Pluspunkt.
Ich denke mal wir beziehen das Thema hier noch ein Stück weit auf masterrs Situation ..

.. soweit ich weiß hat es in der 8. Klasse gerade mal angefangen, daß man auch über verschiedene Künstler und Kunstepochen spricht.

- Die bisherige Zeit musste er nur den Pinsel schwingen und irgendwelche Tonfiguren modellieren,
aber jetzt wo es so langsam ans Eingemachte geht (nämlich auch etwas Wissen zu lernen - und auch Tests darüber zu schreiben)
jetzt regt er sich darüber auf und erstellt so einen Thread wie "Wofür Kunst".


@masterr

Sei froh, das du nicht in Sport Tests über Aufwärmtechniken, die Helden der olympischen Spiele oder die historische Entwicklung des sportlichen Kampfgeistes schreiben musst. Smiley
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