BrokeBack Mountain ist "abstoßend" (Gesellschaft)

BrokeBack Mountain ist "abstoßend" (Gesellschaft)

http://www.kino.de/newsvoll.php4?nr=201830&;channel=kino&ref=rssfeed|Hier kann man nachlesen, dass sich einige Juroren dagegen ausgesprochen haben, dass Cowboydaram um zwei schwule Männer überhaupt zu gucken. In der ganzen Welt heimst der Film Auszeichnungen und Lob ein, nur die Oscar-Juroren sind bei dem Thema wieder pickiert.

Für mich hat der Oscar mit dieser Einstellung ganz eindeutig an Wert verloren. Als ehemals wichtigste Auszeichnung würde er sich so auf Augenhöhe zu den anderen Auszeichnungen gesellen.

Aber was erwartet man anderes aus dem Land der Doppelmoral?
gerade in der Beziehung sind die Amis so prüde. Alles kann brutal und blutig sein, nur sieht man mal eine Brust...
Ja, Amis haben eben etwas gegen die Glorifizierung gottloser Sodomie Smiley

Sollen sie davon halten, was sie wollen, aber in ihre Bewertung sollte das nicht derart krass miteinfließen. Und sich das gar nicht erst anzusehen ist NUR noch ignorant.
"Für mich hat der Oscar mit dieser Einstellung ganz eindeutig an Wert verloren"

Im Gegenteil:

http://www.zeit.de/2006/10/Spitze_10
Das steht nichts weiterführendes drin finde ich. Der OScar war bisher eine Kritikerauszeichnung ohne Blick auf Produktionsweise etc. Wenn der Preis nur vergeben wird, wenn man sich an konservative Regeln hält und in der Staatseigenen Branche produziert, dann ist der Preis nichts mehr wert.
Ich würde mir die Filme zwar vielleicht nicht unbedingt ansehen, aber dann eher wegen der Story, nicht wegen homosexuellen Inhalten.
Dass der Film deswegen nicht zugelassen wird oder dass die Juroren ihn deswegen nicht sehen wollen grenzt nicht nur noch an Verurteilung der Homosexuellen...
Was für ein Blödsinn!
Das sind genau so Menschen wie wir, nur sexuell etwas anders veranlagt, aber dennoch völlig Normal!
Ich verstehe nicht, warum in der heutigen Zeit da immer noch derartige Unterschiede gemacht werden.

Wenn mittlerweile dermaßene Maßstäbe beim Oscar gesetzt werden ist das schon fast erschreckend und spricht IMO alles andere als für diese Aszeichnung...
Aber gerade diesmal sind sehr viele Filme nominiert worden, die eben nicht den "konservativen Regeln" entsprechen. Das da einige Juroren nicht mitmachen versteht sich von selbst ;-)
Ich würde diesen Film sehr gerne anschauen und mir eine Meinung bilden.
Denke aber schon, dass es für mich gar nicht abstoßend sein wird.
gerade in der Beziehung sind die Amis so prüde. Alles kann brutal und blutig sein, nur sieht man mal eine Brust...
Tjaja, so sind sie eben ... kann man nichts machen, leider -.-

Nur, dass die Juroren sich den Film nicht ansehen und trotzdem abtsimmen dürfen, sollte nicht erlaubt werden. Dann sollte man sie bei dem Film oder auch ganz von der Abstimmung ausschließen. Das ist nicht in Ordnung, weil das ja dann de Facto als Gegenstimmen gelten würde.

Und überhaupt, die sollen sich nicht so anstellen. Ist ja schön, dass sie den Film nicht mögen, aber dann sollen sie bitte nicht kommen mit "abstoßend" und "inakzeptabel", wie die katholische Kirche, die anscheinend auch dagegen protestiert hat. Nur, weil sie Homosexualität verurteilen, heißt das ja nicht, dass der Film keinen Oscar verdient hat, oder gar völlig von der Bildfläche verschwinden sollte ...
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,400649,00.html

Ist halt auch nur eine Verleihung.
Wie gemein... was solln der Mist, solche Filme sind doch ma was ganz neues. Wollt ich demnächst vllt gucken, was ich von ehört hab, ging ja schon ab. Aber was will man da noch zu sagen. *Kopfschüttel*
"Alles kann brutal und blutig sein, nur sieht man mal eine Brust..."

Die Amis...
Ist lieben denn schlimmer als umbringen?
Ganz sicher nicht. Aber wenn da irgendwelche Köpfe abgeschlagen werden oder so und viel Blut fließt, dann beschwert sich komischerweise keiner...
Töten hat nunmal Tradition. (Und gehört somit zur Landessitte)

Jeder hat schonmal "Cowboys und Indianer" (oder sowas in der Richtung) gespielt. Und ihr könnt Gift d'rauf nehmen (empfiehlt sich sogar bei einigen hier <.<), dass die Indianer im besagten Spiel nicht dazu da waren, die Cheerleader der Cowboys zu werden, und für Sie durch HotDog's und Hamburger den "American Dream" zu ermöglichen. -.-

Der Oscar ist ein Preis von Kritiker für Filme. Dort drinnen gibt es einige Unterschiede in den Kategorien, aber eins ist sicher, um den Preis als "bester Film" zu erhalten, muss der Film den Geschmack der Kritiker entsprechen. Punkt, fertig, aus, basta.
Geschmack der Kritiker verfehlt, kein Oscar. Wo ist da das Problem? Wenn Sie auf "leichte Beute" aus waren, warum nicht einen singenden Indianer einbauen, denn man zweifelsohne für mehrere Grammys nominiert hätte? o.O


Ausserdem bin ich absolut PRO Filmkritiker. Der Komerz-Scheiss mit dem "omg! Die brechen Tabus" ging mir schon bei "T.a.t.u." und ihre Küsse zur Verkaufsanregung auf den Zeiger.

Ich meine, zuerst Cowboy-Scheiss mit Doktor Quinn, und nun mit 2 schwulen Cowboys? o.O Ich sehe schon den nächsten, typischen "Western" vor mir: "Lassy und die Liebesaffairen".

Es sind nicht die konservativen Amis die Deppen, die bezahlen gutes Geld um ihre beliebten Western wie "Spiel mir das Lied von Tod" zu sehen. Das weitaus grössere Problem ist das absolut berechenbare Publikum, dass wie die Motten auf's Licht reagiert, sobald irgend ein Pseudo-Taboo angestreift wird. >.<


Verbrennt "BrokeBack Mountain" und gebt mir Clint Eastwood! D:
Machen die Filmemacher nun Filme fürs (zahlende) Publikum oder für fettgefressene Filmkritiker? Mir z.B. wäre es Wurst was die Kritiker sagen, wenn mein Film dagegen beim Publikum ankommt. Ausserdem sieht das Teil scheusslich aus (der Oscar).


@Obake:
Ich korrigiere Dich nur ungern, aber "Spiel mir das Lied von Tod" (einer meiner Lieblingswestern) ist ein reiner Italo-Western und hat mit Hollywood so viel zu tun wie Clint Eastwood mit einer bulemischen Primaballerina.
der Oscar war für mich immer eine Auszeichnung ohne Wert ... und dieses Jahr wurde mir wieder bewiesen warum ... Pseudofilmexperten sitzen den ganzen Tag da, gucken Filme und analysieren sie ...
Der Oscar wird größer gemacht als er ist ... Glamour und Scheinwerfer vertuschen doch nur was für ein Überflüssiger Filmpreis das ist ... Wäre der Oscar ein Publikumspreis sähe die Sache schonwieder ganz anders aus ... weil einfach jeder seine Meinung zeigen kann ... aus jeder Gesellschaftsschicht ... stattdessen zählen nur die Meinungen von diesem riesen Haufen von Academy Bonzen
@ FormatC:

Die zahlen auch nicht damit dieser Film neu gedreht wird (oder ich hab' da was verpasst), sondern für die Austrahlung. o.O

Mit der "original American Pizza" vergleichbar. Herkunft geht jeden am Arsch vorbei, sofern der Rest stimmt.
Beim Lesen der ganzen Posts hatte ich die ganze Zeit so ein unbestimmtes Gefühl...irgendwie...naja...da passt was nicht...Film?...Film!

Ich habs! Frech gesagt: total falsches Forum! (Nils erwürgt mich, aber Ordnung muss sein ;o)
hmm...
immer die amis...
naja, ich habe mich bisher weder für den oscar, noch für irgendwelche anderen auszeichnungen,
noch für filme,
und auch nich für schwule cowboys interessiert, aber das ist diskrimmnierung.

@FormatC:
ich denke, es ist hierdrinnen, weil es auf den gesellschaftlichen aspekt an der ganze sache gerichtet ist, und nicht an den film an sich...
Ach was! Es waren oft genug Filme mit schwule Paare bei der Oscarverleihung dabei.

Siehe " The_Birdcage ". <.<

Ginge es denen tatsächlich um die Geschichte zweier schwuler Männer und die Oscars, hätten sie bei purem Drama bleiben sollen. Aber man verunstaltet doch kein klassisches Genre wie "Western", nur weil da Jemand fett Fruchtzwerge an erstaunlich berechenbaren Publikum verdienen will. <.<
Den Amis ist wirklich nichts heilig. Erst 2 schwule Cowboys und demnächst dann wohl der Mann aus den Bergen als sodomistisch geprägter Ökofuzzi (natürlich ein entäuschter Ex-Soldat mit Irak-Personalakte) und seine (totalrasierte) Bärin als Protest gegen die nicht artgerechte Tierhaltung in Zoos und die psychischen Folgen der US-Kriegspolitik.

Nene, muss ich nicht haben. Das mag marketingstrategisch vielleicht gut geplant sein, aber es wäre dasselbe wie Arielle die Meerjungfrau als P18 Hentai.
Was bedeutet denn "P18"..? o.O

Egal, mich wundert es dass Jacket Jackson's linke Brustwarze keinen eigenen Spielfilm hat. <.<
Was braucht denn bei der Produktion so lange?
Ich hab den Film jetzt endlich gesehen, und ich muss sagen, dafür, dass das Thema ebenso heikel wie alltäglich, wenn auch totgeschwiegen, war, war der Film verdammt gut. Ich weiß nicht, was die haben. Ja, gut, wenn nun jemand partout nicht sehen will, wie zwei Männer sich küssen, sollte er da eben nicht reingehen, aber sonst ... es wurde ziemlich deutlich, wie die Gesellschaft dazu gestanden hat (und teilweise vll immer noch steht), und wie die beiden darunter leiden. Alles in allem war der Film gut gemacht, auch wenn sich die zwei bei uns aufgrund einer Tonstörung teilweise wie Darth Vader und Sohn angehört haben^^
Vor allem is das doch ne tolle schauspielerische Leistung, wenn ein Mann "nur" für einen Film einen zweiten Mann küsst. Und das sind ja auch Amis. ^^
Ich finde es abartig zwei küssende cowboys zu sehen :P
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