Die Evolution des Menschen - Wohin gehen wir? (Gesellschaft)

Die Evolution des Menschen - Wohin gehen wir? (Gesellschaft)

In diesem Thread soll einmal über unsere Zukunft diskutiert werden.

Man hört ja ständig von den Problemen, die wir in unserer Gesellschaft haben.
Armut, Arbeitslosigkeit, Schulden usw.
Ich sehe hier keinen Ausweg. Der Mensch schaufelt sich durch sein Handeln sein eigenes Grab.
Spinnen wir den Faden doch mal weiter: Die Produktion wird immer weiter
automatisiert, da die Unternehmen auf Gewinnmaximierung aus sind. Irgendwann werden keine Menschen mehr benötigt.
Wenn die Menschen nicht arbeiten, vierdienen sie kein Geld. Also werden
keine Produkte mehr gekauft. Die Unternehmen werden also entweder dicht machen
oder in andere Länder ziehen, wo man ihre Produkte noch kauft.
Momentan kann der Staat wenigstens jedem Bürger noch Geld für Nahrung und
Unterkunft geben. Aber irgendwann wird das nicht mehr möglich sein.
Die Folge ist eine Verarmung der Bevölkerung.
Unsere gesamte materialistische Gesellschaft, wie wir sie heute haben
wird zusammenbrechen.
Und hier kommen wir zum eigentlichen Problem: Der Mensch ist heute nicht mehr
in der Lage, sich selbst zu versorgen. Die ländliche Bevölkerung mag das noch
bewerkstelligen, aber die Stadtbevölkerung ist dazu nicht mehr im Stande.
Erstens fehlt das Wissen/ die Fähigkeiten und zweitens haben die Menschen ja nichts mehr (Land).
Sein wir doch mal ehrlich. Was würde passieren, wenn eine globale Katastrophe
käme, die 10 Jahre andauern würde. Ich behaupte, dass 95% der Menschheit aussterben würde,
genau aus den oben genannten Gründen. Kaum einer hat das Wissen, wie man auf die Jagd geht
oder Ackerbau betreibt. Wir wüssten zwar, dass es Eisenerz gäbe, aber wir
wüssten nicht wo man es findet oder wie man es verarbeitet.
Die, die eine solche Katastrophe überleben würden, wären die sogenannten
Entwicklungsländer, denn dort können sich die Menschen noch autonom versorgen.
Was ich damit sagen will: Der Mensch hat eine fragwürdige evolutionäre Richtung
eingeschlagen. Er ist egoistisch, voller Neid und will möglichst großen Wohlstand
erreichen. Doch dabei vergisst er, worauf es wirklich ankommt.

Der Mensch als Individuum ist weniger überlebensfähig als beispielsweise vor
10000 Jahren.

Nun wisst ihr warum ich dem Menschen (besonders der sog. westlichen Hochkultur)
wenig Überlebenschancen einräume.
Mir fiel bei dem Thema sofort so etwas ein http://fuckup.homeunix.net/index.php?Interview%20mit%20Goetz%20Werner%20-%20Stuttgarter%20Zeitung ^^

Grundeinkommen halt oder Bürgergeld oder wie man das nennen mag, muss her. Aber das hat Herr Werner eh besser beschrieben, als ich es grade mag. Also nachlesen.

In vielen Punkten kann ich dir zustimmen, aber ich glaube nicht, dass unsere jetzige Gesellschaft total zusammenbricht. Sie wird sich im Laufe der Jahre verändern und zwischenzeitlich wirds einigen in Deutschland bestimmt schlechter gehen als jetzt in Bezug auf Arbeitslosigkeit,Geldprobleme und sonstige von Menschenhand geschaffenen Problemen. Deine Argumentation verläuft auf einen seidenen Faden und vieles baut auf Tatsachen auf, wo du dir garnicht sicher sein kannst ;) Z.B. glaube ich nicht, dass alle Menschen irgendwann nicht mehr benötigt werden. Gerade in sozialen Sektoren wie Bildung, (körperliche und seelische) Hilfe etc. würden viele Menschen gerne arbeiten und da könnten noch mehr arbeiten. Und irgendwer muss sich ja dann noch Ideen für neue Maschinen ausdenken usw. ;)

Falls wirklich irgendwann (fast) alles von Machinen produziert wird, muss solch ein Grundeinkommen für jedermann her. Das könnte meiner Meinung nach jetzt schon da sein.

Und falls wirklich durch eine Katastrophe 95 % der Menschen sterben sollte und ich zu den glücklichen 5% gehören sollte, ich kann angeln =)
Der Mensch rationalisiert sich selbst weg. In der Betriebswirtschaft ist der Mensch ein sehr ungünstiger Kostenfaktor. Er ist unflexibel und uneffektiv. Ein KOstenfaktor, den einzusparen sich lohnt. Ist leider so. Bis alle Menschen arbeitslos sind, wird es sicher noch etwas dauern. Denn der Mensch ist ja erpressbar und wird irgendwann auch zu absoluten NIedriglöhnen arbeiten (wenn der Staat das Sozialsystem nicht mehr aufrecht erhalten kann).

Aber ich denke, das ist unausweichlich.
Und die Idee mit dem Bürgergeld verstehe ich nicht so recht. Wie soll denn das funktionieren?
Wo soll das Geld herkommen?
Der Staat gibt den Bürgern Geld. Das investieren sie in Produkte. Die UNternehmen nehmen das Geld ein und müssen es wieder als Steuern abdrücken um dem Staat so sein Bürgergeld zu finanzieren (oder wo soll der Staat das Geld sonst hernehmen?). Was soll das für eine Rechnung sein?
@Enrico: das nennt man auch Neoliberalismus. Ganz so krass ist es in Deutschland noch nicht, wird aber nurnoch eine Frage der Zeit sein bis es soweit ist, siehe die "Schuldenuhr".
Naja, so schlimm wird es nicht, wenn es soweit, ist, dann knallt es einmal kurz und wir finden ne Lösung.

Wann hat ein Lebensstil schon gehalten?

l
Ich glaube alles wird in einem großen Bürgerkrieg enden.
Habt ihr eingentlich schon mal darübernachgedacht wie mächtig die USA eigentlich ist!!! Die führen mehrer Kriege zugleich in bei denen im Land läuft das leben wie jeden Tag. Ich meine wenn deutschland schon die Halbe welterobern konnte was ist wenn die USA mal auf die idee kommt ? >Die erobert doch alles im alleingang! Jedes Jahr führen die mindestens einen Krieg ohne das es denen an Materialien truppen oder sonstiges fehlt, Deutschland würde das keine zwei JAhre durchhalten!

\\\|/// Kennt jemand Splinter Cell ? Viel werden wir vom Krieg sowie so nicht mitkriegen sollte einer kommen. den die heutige Technik konzentriert sich hautsächlich auf Spionage! Sollte es trotzdem zum richtigen Krieg kommen werden einfach zwei atombomben geworfen und fertig ist die sacheist nur die frage wer schneller ist!
die usa hat aber keinen kreig gewonnen.
sie haben irak und afgahnistan besetzt, na und? sie leiden immer noch unter terror anschlägen.
solange eine zu eroberndes landt, immer noch wiederstand leistet, ist es nicht erobert.....
UNd was zum Teufel hat das jetzt mit dem Thema zu tun? :-(
Offiziel "leiden" sie und haben ja keine chanche! Ich weis ich weis den quatsch höre ich oft genug.

@-Enrico- wenn du es durchgelesen hättest wüsstest du was das mit den Thema zu tun hat! wenn nicht dan überleg mal fein<<
@Durza

Falsch. Sie haben das Land vollständig besetzt und sind dabei mit den Irakern eine neue Regierung zu bilden. Also ist der Irak erobert,da nicht das Volk selbst Wiederstand leistet sondern nur eine Minderheit von Extremisten.
@ Absolut/Schmerzlos:

Wenn DU meinen Beitrag gelesen hättest, wüsstest du, dass deiner fehl am Platz ist ^^
Mann!

Es geht hier weder um militärische Macht, noch Kriege oder sonst irgendwas!
Entschuldigung hast ja recht! Ich wollte ja nur auf die möglichkeit eines weiteren Weltkrieges anspielen.
>Wohin gehen wir?

Ins Jenseits.
HAHAHAHAHAHAHA

Hölle oder Himmel ;)
Vielleicht drückt ja mal irgend ein mit Wodka besoffener russischer Atomingeneur im Suff ausversehen auf den Auslöser für die Atomraketen und jagt die Welt damit in das Jenseis.
Viva Amerika, die haben wenigstens die Eier da unten mal aufzuräumen. Hoffe es geht bald weiter Richtung Iran.
@Makota: Jelzin war rund um die Uhr sternhagelvoll und trotzdem sind keine Atomraketen geflogen.
Aus welchem Grund ist hier eigentlich eine Niveaulosigkeitswelle enstanden, die vollkommen am Thema vorbeiredet ?
Tja, schade ist das. Ich hatte gehofft, dass hier eine hochwertige Diskussion entsteht :-(
Im Prinzip beschreibst du im ersten Post einen Vorgang, der seit 1848 bekannt ist. Das Ersetzen der menschlichen Arbeitskraft durch Maschinen. Die Lösung heißt: Produktion zum Wohle der Allgemeinheit und nicht aus Gewinnstreben.

Es ist übrigens tatsächlich erstaunlich, wie schnell ein solcher Thread sich dann in Niveaulosigkeiten verliert.

Manchmal kommen aber auch andere Leute daher, die sagen, dass sich die Menschen zu Dienstleistern "umschulen". Daran glaube ich nicht so wirklich, weil sich die Arbeitsmarktsituation bisher anders verhält.

Eigentlich ist das aber keine Evolution sondern gesellschaftsökomischer Fortschritt (ich sage wir schreiten fort, nicht: dass wir auf dem richtigen Weg fortschreiten...)

Evolution bedeutet immer auch Anpassung/Spezialisierung an die Umgebung. Heute muss man in Europa nicht mehr selbst auf die Jagd gehen - diese Fähigkeiten lassen nach.
Und du hast recht, wenn du sagst, dass ein Großteil der Menschheit einfach stirbt, wenn (zum Beispiel durch eine globale Katastrophe) all dieser technische Schnickschnack (Kühlschrank, Supermarkt) wegfällt, der diese momentane Überbevölkerung ermöglicht.
Oder die U.S.A. zündet im 3.Weltkrieg ne krasse Bombe, dadurch wird der Erdkern erschüttert, es kommt zu einem WELTWEITEN ERDBEBEN und die Erde bricht auseinander, und WIR SIND TOOOOOT!
So einfach is des.

mfg The Lord of Darkness
@ Käpt'n

Glaubst du, dass diese Entwicklung (Ersetzen des Menschen durch Maschinen) aufzuhalten ist? Ich denke nicht. Die Wirtschaft ist leider so. Ausbeutung des Menschen ist Normalität und wird von nahezu allen großen Konzernen praktiziert. Das ist sicher traurig, aber die Wirtschaft hat sich eben so entwickelt. Dumm nur, dass bald niemand mehr Geld haben wird um sich die Produkte zu kaufen.
Es war noch nie eine Tugend des Menschen, vorausschauend zu denken.
Dieses System wird irgendwann nicht mehr funktionieren.
Und die Idee des "Bürgergeldes" halte ich wie gesagt für Unfug.

Anders sieht es hingegen in Ländern aus, die sich autonom versorgen. Schweden zum Beispiel kann sich durch Wasserkraft komplett selbst mit Energie versorgen und sogar noch Strom ins Ausland verkaufen.
Länder, die allerdings keine Rohstoffe haben und alles im Ausland kaufen müssen sind benachteiligt.
Es wird auch der Tag kommen, an dem in Deutschland wieder Kohlebergbau betrieben wird. Ich denke, so lange wird das nicht mehr dauern.
Ich glaube, dass diese Entwicklung unaufhaltsam ist. In die richtigen Bahnen gelenkt kann sie für die Menschheit aber auch ein großer Segen statt ein Fluch sein.

Und spätestens wenn die Konzerne ihre Produkte nicht mehr verkaufen können (weil niemand mehr da ist, der Geld hat, um sie zu kaufen) werden auch die Umdenken müssen.

Der Gedanke an das Allgemeinwohl muss dazu jedoch vor das Streben nach Gewinn und Reichtum gestellt werden, damit dieser Segen wirklich eintreten kann.
Und genau da sehe ich das Problem :-)
Stichwort Egoismus.
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