Wikipedia - Halbwissen wohin man schaut (Gesellschaft)

Wikipedia - Halbwissen wohin man schaut (Gesellschaft)

Keiner hat die Zeit sich über alles zu Informieren, aber fällt euch nicht auch auf, dass sehr viel mit Wiki begründet wird? "Es steht halt da und ist richtig"
Es wird von Leuten geschrieben - von uns. Keiner überprüfts richtig.

Ich finds gut als schnelle Definitionssuche eines Begriffes oder Ereignis. Aber grad in Sachen Hardware, habe ich heute hier einige Links gefunden und hat jemand eine Frage, kommt einer und sagt, da lies und da steht eben nur ein Bruchteil drin und irgendwie einseitig wiedergegeben. Als Empfehlung reicht das doch nicht ?! Da steht doch meist grad das, was die Marketing Abteilungen der Firmen einem prädigen.
Schlimmer finde ich noch, dass einige Wiki lesen und das dann als ihr volles Fachwissen weiter geben o.o
arg ... bis man die Meinung von so jemand umgestimmt hat, wie die Dinge wirklich sind, dauerts dann ewig! Kennt ihr bestimmt...

Ich bin einer, der erst in Google und auch Büchern nachschaut und bin immer wieder überrascht (nein so langsam nicht mehr) dass gute Artikel, schwubs 1:1 in Wiki auftauchen. Der Autor wird sich freuen ^^

Das Wiki längst nicht mehr so gut ist, wie anfangs, das lese ich nicht nur in anderen Foren, sonder nauch auf größeren Inetsseiten.

Was denkt ihr hier?
Du hast vollkommen Recht. Es gibt zwar sehr viele gute und informative Artikel, doch für wissenschaftliche Zwecke kannst/darfst Du es als Referenz nicht verwenden, da es einfach niemand aus dem Gebiet überprüft hat.
Trotzdem eine tolle Sache.
Ich kann mich noch gut daran errinern, etwa 2 Monate bevor "Nils" erschaffen wurde...

Topic: Mondlandung - Falschung?

Meint der damalige "3DKing" (R.I.P.) sowas wie:

Da stand in der Wikipedia, als Antwort auf dem Vorwurf, man sehe immer nur die gleiche 1 Seite des Mondes:
"es wurden noch nie Fotos einer zweiten Mondmission geschossen"

Und dann ging die Unterhaltung los... 3DKing felsenfest davon überzeugt, was Wiki sagt, gilt. Aus irgend einen unmöglichen Grund, denn ich momentan nicht mehr weiss...

Ich brav mit Beweismittel aus der Nasa... Er weiter mit "nene, Nasa lügt. Wiki sagt, dass..."

Und 2 Tage später verschwand dieser idiotische Satz aus der Wikipedia! xD
Die Wikipedia sollte nur von erfahrenen Usern bedient werden, die merken wenn man Ihnen Bullshit andreht.
Ich habe Wikipedia in den vergangenen Monaten sehr schätzen gelernt. Es gibt kein anderes Nachschlagewerk, was so umfassend über beliebige Gebiete berichtet - und so aktuell ist. Manche Ereignisse sind in der gleichen Minute eingearbeitet, etwa Sportergebnisse.

Man findet Fehler und miese Formulierungen - aber die kann man ja korrigieren. Von Tag zu Tag wächst Wikipedia und wird damit besser.
Ich habe vor einen halben Jahr die spanische "Reconquista" angeschaut, und bekam die erste Selbstmordgedanken... <.<

Und bei viele Filmen tauchen sogar "liebste Interpretationsmethoden" für Leser auf. Mich würde es nicht wunder, wenn man begriff "Religion" auf einmal steht: "Nur Christen sagen die Wahrheit! Alle anderen lügen!" <.<
naja, achon klatr, das wiki nciht allwissend ist, aber es ist halt wie der rest im internet. Da kann halt jeder wer will wa s hinschreiben, das ist im netz nunmal so. ich finde es nur schadem, dass dort dann auc leute reischreiben, die von nix ne ahnung haben. Ansonsaten hat mir wijkipedia oft schon mit richtigen informationen wiedtergeholfen, vor allem für den Biologieunterricht, wo wir andauernd irgendetwas anchschlagen müsen *g*
Man kann doch vom Wiki-Team nicht erwarten, zehn Bücher à >200 Seiten pro Wort oder Thema in ihre Erklärungen zu kopieren. 1. Wäre Wiki dadurch kostenpflichtig und 2. Eine Erklärung mit 200 und mehr Seiten würde niemand vor dem Bildschirm lesen. Da kauf ich mir lieber ein Buch und lese es wo und wann ich will.

Um sich Grundwissen anzueignen ist Wiki gerade noch zu gebrauchen. Aber dieses Wissen reicht nicht mal ansatzweise aus um in kritischen Themen/Threads mitdiskutieren zu können. Deshalb mache ich mir nie die Mühe die Links zu den Wikiseiten, die hier ständig angegeben werden, zu öffnen. Da kann ich genau so gut ein Selbstgespräch führen.
Ein unabhängiges Gremium at vorkurzem festgestellt, dass Wikipedia vom Inhalt der Artikel nicht wirklich schlechter ist als die anderen.
Außerdem ists verdammt aktuell, und kostenlos.
Vor 2 Jahren musste ich mal nen Referat über nen seltenes Insekt schreiben, selbst in einer großen Bibliothek in der Nähe hatten die nur ein paar Zeilen darüber, heute steht ne ganze Seite in Wiki.
Obake hat genau das erkannt, was ich meine ^.^

Grad Neulinge, sind naiv und glauben halt alles was sie lesen und Wiki ein Lexikon, stimmt schon ... was eben nicht immer ist.
Ich habe einmal mit einem Freund den Test gemacht, und Müll eingegeben.

Es hat keine 12 Stunden gehalten und wurde gelöscht.
Man kann zu Wiki stehen wie man will, aber es ist eine sehr umfangreiche Quelle, die jedoch (wie jedes Lexikon übrigens auch) mit der nötigen Vorsicht genossen werden sollte. Als alleinige Referenz auf Wiki zu vetrauen, hiesse auch bedenklos zu glauben, was in der Zeitung steht.

Viele Artikel sind aus sehr subjektiver Sichtweise geschrieben und es gibt einen grossen Qualitätsunterschied zwischen gesellschaftlichen / geschichtlichen / politischen Themen auf der einen und naturwissenschaftlichen Erklärungen auf der anderen Seite (die zum Teil exzellent vefasst wurden).

Oftmals sind die (ebenfalls öffentlichen) Diskussionen über ein Wiki-Thema aufschluss- und facettenreicher, als der ursprüngliche Artikel selbst. Aber das ist nun mal das Schicksal einer öffentlichen Institution, wo jeder darf, der will und (hoffentlich auch) kann. Das Internet besteht heutzutage locker aus 80% Seiten, die niemand wirklich braucht, trotzdem würde ich es nicht missen wollen.
Die Aktualität kann man nicht wegdiskutieren - auch nicht mit dem Hervorziehen irgendwelcher Einzelfälle, wie Obake es gemacht hat.
Es sind immer sofort Artikel zu aktuellen Ereignissen in den Medien online oder zu neuen Filmen etc..
Auch bestehende Artikel werden immer mit neuem Stoff ergänzt. Von daher ist Wikipedia schon eine sehr gute Plattform.
Denn: Die Fehler werden (zumindest bei stark frequentierten Artikeln) nach und nach ausgemerzt!
"Einseitig" oder gar falsch erläuterte Begriffe lassen sich nur ganz, ganz selten ausmachen, falls überhaupt. Und findet man doch mal einen solchen Artikel, dann steht es jedem frei, der noch mehr zu dem Thema weiß, es hinzuzufügen.
--> "Wikipedia lebt vom Mitmachen".

Ich selbst habe schon etliche typografische und Rechtschreibfehler korrigiert und auch einige, inhaltliche Änderungen vorgenommen. Dabei fiel mir auf, dass selbst nur ganz dezent subjektiv-angehauchte Beschreibungen, die einem beim bloßen Durchlesen gar nicht auffallen, schnell wieder "verschwinden". Eine Aussage, dass Wikipedia nicht objektiv sei, ist bloße Wichtigtuerei.
Es gibt unzählige Richtlinien, Moderatoren, Funktionen, Diskussionen und andere Einrichtungen, um die Objektivität zu wahren.
..Eine Aussage, dass Wikipedia nicht objektiv sei, ist bloße Wichtigtuerei...

Ich habe in nicht wenigen politischen Artikeln die Objektivität echt vermisst. Man muss ja nicht lügen, auch das bewusste oder unbewusste Weglassen von bestimmten Tatsachen kann beim unbedarften Leser ein völlig falsches Bild entstehen lassen. Viele dieser Themen sind aber nicht so häufig frequentiert, dass es irgendjemanden vordergründig auffallen würde.

Was aber im Gegensatz nicht heisst, die gesamte Wikipedia in Frage zu stellen. Man muss nur aufmerksam lesen und nicht alles vorbehaltlos übernehmen. Als ein Nachschlagewerk von vielen sicher inzwischen unverzichtbar....
Wikipedia kann man bedenkenlos für die Schule verwenden. Nur wenn es an wichtige Arbeiten wie z.B. die "5. Prüfungskomponente" im Abitur oder ähnliches geht kommt ihr um die Bibliothek nicht herum. Wenn ihr dazu keine Lust habt müsst ihr euch wohl einen Ghostwriter holen :)
habt ihr euch schon mal die diskussionsseiten von wiki angeguckt?
wenn da was falsches steht wird das den ich mal rehct schnell ausgemerzt, un die diskussionen zeigen oft auch die Qualität die von den Autoren und den Artikeln gefordert wird
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