Da die Wehrpflicht ja auch für mich bald aktuell wird, kam mir ein Gedanke:
Das Grundgesetz der Bundesrepublik schreibt vor:
"Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin."
~Art. 3 Abs. 2~
"Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden."
~Art. 3 Abs. 2~
Nun aber zum Stein des Anstosses:
"Männer können vom vollendeten achtzehnten Lebensjahr an zum Dienst in den Streitkräften, im Bundesgrenzschutz oder in einem Zivilschutzverband verpflichtet werden."
~Art. 12a Abs. 1~
"Kann im Verteidigungsfalle der Bedarf an zivilen Dienstleistungen im zivilen Sanitäts- und Heilwesen sowie in der ortsfesten militärischen Lazarettorganisation nicht auf freiwilliger Grundlage gedeckt werden, so können Frauen vom vollendeten achtzehnten bis zum vollendeten fünfundfünfzigsten Lebensjahr durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes zu derartigen Dienstleistungen herangezogen werden. Sie dürfen auf keinen Fall zum Dienst mit der Waffe verpflichtet werden."
~Art 12a Abs. 6~
Angehörigen der Wehrpflicht kann es verboten werden, von einigen Grundrechten Gebrauch zu machen:
"Gesetze über Wehrdienst und Ersatzdienst können bestimmen, daß für die Angehörigen der Streitkräfte und des Ersatzdienstes während der Zeit des Wehr- oder Ersatzdienstes das Grundrecht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten (Artikel 5 Absatz 1 Satz 1 erster Halbsatz), das Grundrecht der Versammlungsfreiheit (Artikel 8) und das Petitionsrecht (Artikel 17), soweit es das Recht gewährt, Bitten oder Beschwerden in Gemeinschaft mit anderen vorzubringen, eingeschränkt werden."
~Art. 17a Abs. 1~
Ebenfalls im Grundgesetz findet man aber folgende Passage:
"Soweit nach diesem Grundgesetz ein Grundrecht durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes eingeschränkt werden kann, muß das Gesetz allgemein und nicht nur für den Einzelfall gelten. Außerdem muß das Gesetz das Grundrecht unter Angabe des Artikels nennen."
~Art. 19 Abs. 1~
Dass die Wehrpflicht keinesfalls allgemein ist, sondern nur etwa die Hälfte aller Menschen über 18 in Deutschland betrifft, habe ich ja schon gezeigt.
In Friedenszeiten kann man seine Grundrechte sonst nur schwer verlieren:
"Wer die Freiheit der Meinungsäußerung, insbesondere die Pressefreiheit (Artikel 5 Absatz 1), die Lehrfreiheit (Artikel 5 Absatz 3), die Versammlungsfreiheit (Artikel 8), die Vereinigungsfreiheit (Artikel 9), das Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnis (Artikel 10), das Eigentum (Artikel 14) oder das Asylrecht (Artikel 16a) zum Kampfe gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung mißbraucht, verwirkt diese Grundrechte. Die Verwirkung und ihr Ausmaß werden durch das Bundesverfassungsgericht ausgesprochen."
~Art. 18~
Ich habe den Gesetzestext von dieser Seite.
Es gibt nicht allzu viele Möglichkeiten, die Gleichberechtigung von Mann und Frau (was dieses Gebiet betrifft) wiederherzustellen: entweder man schafft die Wehrpflicht ab oder man führt sie auch für Frauen ein!
Es wäre mal interessant zu hören, was ihr darüber denkt oder ob ihr vielleicht noch andere Vorschläge habt, diese Diskriminierung zu beenden. (oder seid ihr vielleicht nicht der Meinung, dass es eine Diskriminierung ist?)
Das Grundgesetz der Bundesrepublik schreibt vor:
"Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin."
~Art. 3 Abs. 2~
"Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden."
~Art. 3 Abs. 2~
Nun aber zum Stein des Anstosses:
"Männer können vom vollendeten achtzehnten Lebensjahr an zum Dienst in den Streitkräften, im Bundesgrenzschutz oder in einem Zivilschutzverband verpflichtet werden."
~Art. 12a Abs. 1~
"Kann im Verteidigungsfalle der Bedarf an zivilen Dienstleistungen im zivilen Sanitäts- und Heilwesen sowie in der ortsfesten militärischen Lazarettorganisation nicht auf freiwilliger Grundlage gedeckt werden, so können Frauen vom vollendeten achtzehnten bis zum vollendeten fünfundfünfzigsten Lebensjahr durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes zu derartigen Dienstleistungen herangezogen werden. Sie dürfen auf keinen Fall zum Dienst mit der Waffe verpflichtet werden."
~Art 12a Abs. 6~
Angehörigen der Wehrpflicht kann es verboten werden, von einigen Grundrechten Gebrauch zu machen:
"Gesetze über Wehrdienst und Ersatzdienst können bestimmen, daß für die Angehörigen der Streitkräfte und des Ersatzdienstes während der Zeit des Wehr- oder Ersatzdienstes das Grundrecht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten (Artikel 5 Absatz 1 Satz 1 erster Halbsatz), das Grundrecht der Versammlungsfreiheit (Artikel 8) und das Petitionsrecht (Artikel 17), soweit es das Recht gewährt, Bitten oder Beschwerden in Gemeinschaft mit anderen vorzubringen, eingeschränkt werden."
~Art. 17a Abs. 1~
Ebenfalls im Grundgesetz findet man aber folgende Passage:
"Soweit nach diesem Grundgesetz ein Grundrecht durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes eingeschränkt werden kann, muß das Gesetz allgemein und nicht nur für den Einzelfall gelten. Außerdem muß das Gesetz das Grundrecht unter Angabe des Artikels nennen."
~Art. 19 Abs. 1~
Dass die Wehrpflicht keinesfalls allgemein ist, sondern nur etwa die Hälfte aller Menschen über 18 in Deutschland betrifft, habe ich ja schon gezeigt.
In Friedenszeiten kann man seine Grundrechte sonst nur schwer verlieren:
"Wer die Freiheit der Meinungsäußerung, insbesondere die Pressefreiheit (Artikel 5 Absatz 1), die Lehrfreiheit (Artikel 5 Absatz 3), die Versammlungsfreiheit (Artikel 8), die Vereinigungsfreiheit (Artikel 9), das Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnis (Artikel 10), das Eigentum (Artikel 14) oder das Asylrecht (Artikel 16a) zum Kampfe gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung mißbraucht, verwirkt diese Grundrechte. Die Verwirkung und ihr Ausmaß werden durch das Bundesverfassungsgericht ausgesprochen."
~Art. 18~
Ich habe den Gesetzestext von dieser Seite.
Es gibt nicht allzu viele Möglichkeiten, die Gleichberechtigung von Mann und Frau (was dieses Gebiet betrifft) wiederherzustellen: entweder man schafft die Wehrpflicht ab oder man führt sie auch für Frauen ein!
Es wäre mal interessant zu hören, was ihr darüber denkt oder ob ihr vielleicht noch andere Vorschläge habt, diese Diskriminierung zu beenden. (oder seid ihr vielleicht nicht der Meinung, dass es eine Diskriminierung ist?)
Das ist mir auch schon aufgefallen. Es ärgert mich sehr, dass des öfteren die mangelnde Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen kritisiert wird, aber wenn es um die Pflichten geht...
Diese Regelung ist absolut nicht zeitgemäß, es ist schließlich nicht im Geringsten so, dass Frauen beim Bund nutzlos wären. Und doch schert sich niemand drum. Wieso?
Diese Regelung ist absolut nicht zeitgemäß, es ist schließlich nicht im Geringsten so, dass Frauen beim Bund nutzlos wären. Und doch schert sich niemand drum. Wieso?
Nun, die Passage "Frauen dürfen nicht zum Dienst an der Waffe verpflichtet werden" gilt auch, soweit ich weiß, für Männer.
Dein Gedanke ist nicht neu. Ich (und ziemlich viele andere wohl auch) haben ihn auch schon gehabt. Deswegen bin ich mir sicher, dass diese gesetzgebung von den zuständigen Stellen hinreichend überprüft worden ist.
Dein Gedanke ist nicht neu. Ich (und ziemlich viele andere wohl auch) haben ihn auch schon gehabt. Deswegen bin ich mir sicher, dass diese gesetzgebung von den zuständigen Stellen hinreichend überprüft worden ist.
@Genius
Diese Passage gilt nicht für Männer. Du kannst lediglich einen Antrag auf Kriegsdienstverweigerung aus Gewissensgründen stellen und hoffen, dass man dich dann nur als Zivildienstleistender einsetzt.
Das hebt jedoch nicht die Diskriminierung auf - Frauen müssen ja bekanntermaßen nicht mal Zivildienst machen. Ich habe bewusst auf den Aspekt Zivildienst verzichtet, weil das Gesetz ja eigentlich nicht darauf abzielt, möglichst viele Verweigerer im Zivildienst einzusetzen.
Das Gesetze eben nicht immer vernünftig überprüft werden, zeigt eigentlich dieser Thread. Man sollte also nicht jede Diskussion über Sinn und Gerechtigkeit von Gesetzen in blindem Vertrauen in Politiker sausen lassen. Das sind immerhin auch nur Menschen.
Diese Passage gilt nicht für Männer. Du kannst lediglich einen Antrag auf Kriegsdienstverweigerung aus Gewissensgründen stellen und hoffen, dass man dich dann nur als Zivildienstleistender einsetzt.
Das hebt jedoch nicht die Diskriminierung auf - Frauen müssen ja bekanntermaßen nicht mal Zivildienst machen. Ich habe bewusst auf den Aspekt Zivildienst verzichtet, weil das Gesetz ja eigentlich nicht darauf abzielt, möglichst viele Verweigerer im Zivildienst einzusetzen.
Das Gesetze eben nicht immer vernünftig überprüft werden, zeigt eigentlich dieser Thread. Man sollte also nicht jede Diskussion über Sinn und Gerechtigkeit von Gesetzen in blindem Vertrauen in Politiker sausen lassen. Das sind immerhin auch nur Menschen.
Käpt'n:
Art 12a Abs. 4 GG (und nicht Abs. 6) ist die grundgesetzlich verankerte Ausnahmeregelung für Frauen, nicht der Wehrpflicht zu unterliegen.
Das Bundesverfassungsgericht hat in der Vergangenheit sich mehrfach mit dieser Thematik befasst und festgestellt, dass bei der alleinigen Wehrpflicht für Männer kein Verstoss gegen den Gleichheitsgrundsatz vorliegt. Die Wehrpflicht für Männer ist somit nicht verfassungwidrig.
Mit Gleichberechtigung hat das Thema nur am Rande was zu tun. Männer können auch nicht schwanger werden...
Art 12a Abs. 4 GG (und nicht Abs. 6) ist die grundgesetzlich verankerte Ausnahmeregelung für Frauen, nicht der Wehrpflicht zu unterliegen.
Das Bundesverfassungsgericht hat in der Vergangenheit sich mehrfach mit dieser Thematik befasst und festgestellt, dass bei der alleinigen Wehrpflicht für Männer kein Verstoss gegen den Gleichheitsgrundsatz vorliegt. Die Wehrpflicht für Männer ist somit nicht verfassungwidrig.
Mit Gleichberechtigung hat das Thema nur am Rande was zu tun. Männer können auch nicht schwanger werden...
@Butz
Weißt du wo man eine Begründung des Bundesverfassungsgerichtes nachlesen kann?
Das Argument, dass Frauen ja eine 9-monatige Schwangerschaft für jedes Kind über sich ergehen lassen müssen, zieht nicht. Keine Frau ist per Gesetz verpflichtet, Kinder zu bekommen. Wenn Männer total verweigern wollen, bewegen sie sich in der Illegalität und können mit mehrjährigen Gefängnisstrafen belegt werden. Kann das gerecht sein?
Weißt du wo man eine Begründung des Bundesverfassungsgerichtes nachlesen kann?
Das Argument, dass Frauen ja eine 9-monatige Schwangerschaft für jedes Kind über sich ergehen lassen müssen, zieht nicht. Keine Frau ist per Gesetz verpflichtet, Kinder zu bekommen. Wenn Männer total verweigern wollen, bewegen sie sich in der Illegalität und können mit mehrjährigen Gefängnisstrafen belegt werden. Kann das gerecht sein?
Käp'tn
hier ist eine der letzten Entscheidungen:
http://www.bverfg.de/entscheidungen/frames/lk20020327_2bvl000202
Mit dem Hinweis auf Schwangerschaft wollte ich nur Dein Thema auf die richtige Spur zurücklenken. Hier geht es nicht im Schwerpunkt um Gleichberechtigung sondern eher um den sog. Gleichheitsgrundsatz.
Gleichberechtigung: Männer und Frauen sind gleichberechtigt (in manchen Dingen noch nicht, in einigen nie).
Gleichheitsgrundsatz (einfach dargestellt): Man darf nir Vergleichbares vergleichen. Ungleiches darf man nicht vergleichen
hier ist eine der letzten Entscheidungen:
http://www.bverfg.de/entscheidungen/frames/lk20020327_2bvl000202
Mit dem Hinweis auf Schwangerschaft wollte ich nur Dein Thema auf die richtige Spur zurücklenken. Hier geht es nicht im Schwerpunkt um Gleichberechtigung sondern eher um den sog. Gleichheitsgrundsatz.
Gleichberechtigung: Männer und Frauen sind gleichberechtigt (in manchen Dingen noch nicht, in einigen nie).
Gleichheitsgrundsatz (einfach dargestellt): Man darf nir Vergleichbares vergleichen. Ungleiches darf man nicht vergleichen
Sol-Blade:
auf einen nenner gebracht, das ist exakt der gleichheitsgrundsatz
auf einen nenner gebracht, das ist exakt der gleichheitsgrundsatz
Das ist doch bescheuert. :)
Bei Hunden wir auch kein großes Geschrei gemacht, ob es eine Hündin oder ein Rüde ist. =p
Bei Hunden wir auch kein großes Geschrei gemacht, ob es eine Hündin oder ein Rüde ist. =p
@Butz
Die Wehrpflicht ist doch aber eindeutig eine Benachteiligung der Männer, oder siehst du das anders? (Benachteiligung aufgrund des Geschlechts --> verboten)
Männer können beispielsweise erst später ins Berufsleben starten oder ein Studium beginnen.
Die Wehrpflicht ist doch aber eindeutig eine Benachteiligung der Männer, oder siehst du das anders? (Benachteiligung aufgrund des Geschlechts --> verboten)
Männer können beispielsweise erst später ins Berufsleben starten oder ein Studium beginnen.
Wenn's einem jetzt grad mal nicht um's Prinzip geht und man kurz mal aufhört, ein Querulant zu sein, könnte man es auch mal so betrachten:
Wer nicht zum Bund will... muss nicht. Es ist peinlich einfach, sich ausmustern zu lassen. Hatte man schon mal einen Bruch, einen Bandscheibenvorfall oder ähnliches, ist das schon mal ein großer Pluspunkt. Ansonsten jammert man einfach mal etwas über Rückenprobleme.
Natürlich, das ist eine leichte Benachteilung unseres Geschlechts. Dafür müssen Frauen gewisse biologische Benachteiligungen erdulden, welche sich wiederum auch in sozialen Nachteilen niederschlagen:
Frauen kriegen Kinder, was berufstechnisch ein größerer Nachteil ist, als ein paar Monate im Schlamm rumrobben oder alte Menschen durch die Gegend fahren zu müssen.
Letztendlich ist das ganze aber nur ein elendes Geweine um eine Sache, die bei genauerer Betrachtung nicht einmal verfassungswidrig ist - da glaube ich studierten Profis, also Richtern, einfach mal mehr als irgendwelchen Hobbyjuristen halben Alters.
Wer nicht zum Bund will... muss nicht. Es ist peinlich einfach, sich ausmustern zu lassen. Hatte man schon mal einen Bruch, einen Bandscheibenvorfall oder ähnliches, ist das schon mal ein großer Pluspunkt. Ansonsten jammert man einfach mal etwas über Rückenprobleme.
Natürlich, das ist eine leichte Benachteilung unseres Geschlechts. Dafür müssen Frauen gewisse biologische Benachteiligungen erdulden, welche sich wiederum auch in sozialen Nachteilen niederschlagen:
Frauen kriegen Kinder, was berufstechnisch ein größerer Nachteil ist, als ein paar Monate im Schlamm rumrobben oder alte Menschen durch die Gegend fahren zu müssen.
Letztendlich ist das ganze aber nur ein elendes Geweine um eine Sache, die bei genauerer Betrachtung nicht einmal verfassungswidrig ist - da glaube ich studierten Profis, also Richtern, einfach mal mehr als irgendwelchen Hobbyjuristen halben Alters.
"Hatte man schon mal einen Bruch, einen Bandscheibenvorfall oder ähnliches, ist das schon mal ein großer Pluspunkt."
Schade, wenn man zu gesund ist, nicht wahr?
Frauen sind nicht verpflichtet, Kinder zu bekommen. Sie tun sich das freiwillig an. Das wurde aber schon gesagt. Ich will niemandem verbieten, freiwillig Dienst in der Bundeswehr zu leisten.
Dass auch studierte Profis sich in Bezug auf die Wehrpflicht nicht immer einig sind, zeigt die Diskussion um Wehrgerechtigkeit in Köln. Wenn dir als Nichtjurist das Thema aber zu heiß ist, zwingt dich niemand, selbst mal darüber nachzudenken. Folge einfach der verfassungsrichterlichen Argumentation und frag nicht nach. Die haben genau betrachtet, da brauchst du deine Augen nicht mehr selbst anstrengen.
Schade, wenn man zu gesund ist, nicht wahr?
Frauen sind nicht verpflichtet, Kinder zu bekommen. Sie tun sich das freiwillig an. Das wurde aber schon gesagt. Ich will niemandem verbieten, freiwillig Dienst in der Bundeswehr zu leisten.
Dass auch studierte Profis sich in Bezug auf die Wehrpflicht nicht immer einig sind, zeigt die Diskussion um Wehrgerechtigkeit in Köln. Wenn dir als Nichtjurist das Thema aber zu heiß ist, zwingt dich niemand, selbst mal darüber nachzudenken. Folge einfach der verfassungsrichterlichen Argumentation und frag nicht nach. Die haben genau betrachtet, da brauchst du deine Augen nicht mehr selbst anstrengen.
na das wär ja auch noch schöner, wenn frauen zum kinderkriegen VERPFLICHTET wären!
das grundgesetz wurde 1949 aufgenommen, damals spielte die frau noch eine andere rolle. sie waren in erster linie für die kinder, hausarbeit und-was-weiß-ich-noch für dämlichen kram zuständig. nach und nach veränderte sich die rolle der frau und eine geheuchelte gleichberechtigung wurde publik, was, wenn man es auf dieses thema bezieht, darin gipfelte, dass frauen nun auch zum bund können, wenn sie WOLLEN. die rolle des mannes in der bundeswehr blieb bestehen und die der frau wurde addiert, wenn du so willst. es wurde nicht darüber nachgedacht, auch hier eine sogenannte gleichberichtigung einzuführen.
es mag dafür verschiedene gründe geben, ich führ mal an, was mir gerade so einfällt:
- wenn zum zeitpunkt des einzugs in die bw in einer partnerschaft schon nachwuchs vorhanden ist, können ja nicht papi UND mami ihren dienst ableisten
- wir würden doppelt soviele soldaten ausbilden - das kann deutschland sich finanziell schon nicht erlauben
aber bevor du jetzt gleich böse wirst *zwinker*: ich bin vom grundgedanken her schon deiner meinung. es ist echt ätzend, dass männer MÜSSEN und frauen nicht. ich finde, dass wir die wehrpflicht sowieso abschaffen, denn es gibt sicher genug bekloppte, die unbedingt zum militär wollen
das grundgesetz wurde 1949 aufgenommen, damals spielte die frau noch eine andere rolle. sie waren in erster linie für die kinder, hausarbeit und-was-weiß-ich-noch für dämlichen kram zuständig. nach und nach veränderte sich die rolle der frau und eine geheuchelte gleichberechtigung wurde publik, was, wenn man es auf dieses thema bezieht, darin gipfelte, dass frauen nun auch zum bund können, wenn sie WOLLEN. die rolle des mannes in der bundeswehr blieb bestehen und die der frau wurde addiert, wenn du so willst. es wurde nicht darüber nachgedacht, auch hier eine sogenannte gleichberichtigung einzuführen.
es mag dafür verschiedene gründe geben, ich führ mal an, was mir gerade so einfällt:
- wenn zum zeitpunkt des einzugs in die bw in einer partnerschaft schon nachwuchs vorhanden ist, können ja nicht papi UND mami ihren dienst ableisten
- wir würden doppelt soviele soldaten ausbilden - das kann deutschland sich finanziell schon nicht erlauben
aber bevor du jetzt gleich böse wirst *zwinker*: ich bin vom grundgedanken her schon deiner meinung. es ist echt ätzend, dass männer MÜSSEN und frauen nicht. ich finde, dass wir die wehrpflicht sowieso abschaffen, denn es gibt sicher genug bekloppte, die unbedingt zum militär wollen
auf die gefahr hin albern zu wirken (aber es passt irgendwie grad so schön):
du könntest ansonsten auch so argumentieren:
http://www.isnichwahr.com/redirect10442.html
du könntest ansonsten auch so argumentieren:
http://www.isnichwahr.com/redirect10442.html
@bluebird
so weit ich weiß, ist es gängige Praxis, Väter nicht einzuziehen.
und das mit der doppelten Menge an Soldaten ist auch ein Trugschluss. Ein weiterer Punkt der Wehrungerechtigkeit (deshalb kann man auch so peinlich einfach ausgemustert werden, wie Flo sagte): Klick
so weit ich weiß, ist es gängige Praxis, Väter nicht einzuziehen.
und das mit der doppelten Menge an Soldaten ist auch ein Trugschluss. Ein weiterer Punkt der Wehrungerechtigkeit (deshalb kann man auch so peinlich einfach ausgemustert werden, wie Flo sagte): Klick
ja, das ist wirklich ziemlich link. entweder man hat die wehrpflicht, oder man hat sie nicht. die brd hat aber angst davor, die wp abzuschaffen, weil sie dann ZUWENIG soldaten haben könnte. trotzdem sollte eine gewisse konsequenz deutlich werden, und wenn es wirklich so läuft wie in dem artikel, dann kann davon ja keine rede sein.
hast du dich schon dafür entschieden, zur bundeswehr zu gehen? wenn du nicht ausgemustert worden bist, hättest du ja sonst auch verweigern können. natürlich ist es auch ziemlich unfair, dass männer stattdessen zivi machen müssen - in bezug auf die gleichberechtigung könnte ja das zumindest eine alternative sein: wenn frauen schon nicht gern an der waffe gesehen werden, könnten sie ja zumindest standardmäßig für ein jahr zivi machen. das würde einigen sicherlich nicht schaden...
hast du dich schon dafür entschieden, zur bundeswehr zu gehen? wenn du nicht ausgemustert worden bist, hättest du ja sonst auch verweigern können. natürlich ist es auch ziemlich unfair, dass männer stattdessen zivi machen müssen - in bezug auf die gleichberechtigung könnte ja das zumindest eine alternative sein: wenn frauen schon nicht gern an der waffe gesehen werden, könnten sie ja zumindest standardmäßig für ein jahr zivi machen. das würde einigen sicherlich nicht schaden...
Ich finde das einfach unfair!
Und das soll sich Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau nennnen?!?
Deshalb schlage ich vor, weil Frauen im DURSCHNITT 5 Jahre länger leben dürfen, dass sie auch mehr für die Rente bezahlen müssen.
Allgemein zahlt jeder Mann die Rente nicht nur für sich, sondern auch für andere Frauen. Diese Frauen leben länger und bekommen das Geld der Männer.
Was sollte also daran ungerecht sein, dass Frauen mehr in die Rente einzahlen müssen, wenn sie schon einige Jahre länger leben?
--->Entweder Abschaffung des Wehrdienstes oder --->Frauen müssen auch gezwungen werden ein Jahr zu verlieren
Und das soll sich Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau nennnen?!?
Deshalb schlage ich vor, weil Frauen im DURSCHNITT 5 Jahre länger leben dürfen, dass sie auch mehr für die Rente bezahlen müssen.
Allgemein zahlt jeder Mann die Rente nicht nur für sich, sondern auch für andere Frauen. Diese Frauen leben länger und bekommen das Geld der Männer.
Was sollte also daran ungerecht sein, dass Frauen mehr in die Rente einzahlen müssen, wenn sie schon einige Jahre länger leben?
--->Entweder Abschaffung des Wehrdienstes oder --->Frauen müssen auch gezwungen werden ein Jahr zu verlieren
Naja, generell ist das alles ja ganz richtig, aber Frauen ahben nach wie vor Nachteile bei der Jobsuche, nicht weil sie Kinder haben oder schwanger sind, sonder weil sie es könnten (!).
@ Kät'n LeChuck
"Schade, wenn man zu gesund ist, nicht wahr?"
Dann behauptest du, du hättest Rückenschmerzen, Gelenkschmerzen blablubbbla... wie ich bereits sagte. Kein Mensch ist hundertprozentig gesund. Allergien, Knochenfehlstellungen, Asthma und der ganze Unfug ist erwähnenswert. Ein bischen kann man dann auch noch hinzudichten.
Offensichtlich wurdest du noch nicht gemustert.
Natürlich, Frauen sind nicht verpflichtet, Kinder zu kriegen. Aber -du hast vielleicht schon mal was davon gehört- die meisten tun's einfach. Man kann nicht einfach sagen "Du hast dich dazu entschlossen, ein Kind zu bekommen, niemand hat dich dazu gezwungen, jetzt leb auch mit den Nachteilen.". Es ist allzuoft etwas komplexer als man annehmen möchte, wenn man krampfhaft versucht, sich die Dinge zurechtzubiegen. Biologisch/psychologisch werden die meisten gar nicht vor die Wahl gestellt, ob sie Kinder möchten oder nicht, denn der Trieb, Nachkommen zu zeugen, wohnt in jedem. Da bleibt nicht viel übrig von einer wirklichen Wahl. Zudem ist es das, was das Leben auf unserem Planeten bewahrt.
Pinzipiell ist es wahr, was du sagst. Die Praxis sieht glücklicherweise ganz anders aus. Außerdem erleiden Frauen berufliche Nachteile schon allein aufgrund ihrer alleinigen Befähigung, Kinder zu kriegen.
... pff "Niemand zwingt Frauen dazu, Kinder zu kriegen".
Ja, dein Blabla die Denkfaulheit betreffend weise ich einfach mal als groben, rein provokativen Unfug zurück.
@ Noob-Gone-Wild
Was soll das denn? Wenn du (vielleicht!) ein Jahr verlierst, dann sollte nur die Vermeidung dieses Verlustes eine Option darstellen.
Nach Querulantenmanier zu fordern, Frauen sollten auch ein Jahr verlieren, nur damit's gerechter ist, ist doch kein Weg. Das würde nur bringen, dass niemand mehr neiden muss, ist aber eigentlich nur eine Verschlimmerung der Situation, lediglich, damit du dich besser fühlst. Au Backe.
Es ist einfach keine Gerechtigkeit, wenn ein Nachteil, den eine Gruppe erfährt, eine andere hingegen nicht, im Sinne der Gleichheit auf alle ausgeweitet wird.
"Schade, wenn man zu gesund ist, nicht wahr?"
Dann behauptest du, du hättest Rückenschmerzen, Gelenkschmerzen blablubbbla... wie ich bereits sagte. Kein Mensch ist hundertprozentig gesund. Allergien, Knochenfehlstellungen, Asthma und der ganze Unfug ist erwähnenswert. Ein bischen kann man dann auch noch hinzudichten.
Offensichtlich wurdest du noch nicht gemustert.
Natürlich, Frauen sind nicht verpflichtet, Kinder zu kriegen. Aber -du hast vielleicht schon mal was davon gehört- die meisten tun's einfach. Man kann nicht einfach sagen "Du hast dich dazu entschlossen, ein Kind zu bekommen, niemand hat dich dazu gezwungen, jetzt leb auch mit den Nachteilen.". Es ist allzuoft etwas komplexer als man annehmen möchte, wenn man krampfhaft versucht, sich die Dinge zurechtzubiegen. Biologisch/psychologisch werden die meisten gar nicht vor die Wahl gestellt, ob sie Kinder möchten oder nicht, denn der Trieb, Nachkommen zu zeugen, wohnt in jedem. Da bleibt nicht viel übrig von einer wirklichen Wahl. Zudem ist es das, was das Leben auf unserem Planeten bewahrt.
Pinzipiell ist es wahr, was du sagst. Die Praxis sieht glücklicherweise ganz anders aus. Außerdem erleiden Frauen berufliche Nachteile schon allein aufgrund ihrer alleinigen Befähigung, Kinder zu kriegen.
... pff "Niemand zwingt Frauen dazu, Kinder zu kriegen".
Ja, dein Blabla die Denkfaulheit betreffend weise ich einfach mal als groben, rein provokativen Unfug zurück.
@ Noob-Gone-Wild
Was soll das denn? Wenn du (vielleicht!) ein Jahr verlierst, dann sollte nur die Vermeidung dieses Verlustes eine Option darstellen.
Nach Querulantenmanier zu fordern, Frauen sollten auch ein Jahr verlieren, nur damit's gerechter ist, ist doch kein Weg. Das würde nur bringen, dass niemand mehr neiden muss, ist aber eigentlich nur eine Verschlimmerung der Situation, lediglich, damit du dich besser fühlst. Au Backe.
Es ist einfach keine Gerechtigkeit, wenn ein Nachteil, den eine Gruppe erfährt, eine andere hingegen nicht, im Sinne der Gleichheit auf alle ausgeweitet wird.
Pff, ihr könnt doch den Dienst auch verweigern, weil es gegen eure ethische Auffassung verstößt, Menschen zu töten (darauf läuft es im Krieg ja hinaus) bla blubb.
Ähm, Frauen müssen nicht nur ihre 9-monatige Tragzeit erleiden. Soviele Frauen haben jeden Monat starke Leiden! Das wäre ein bisschen sehr hinderlich für irgendwelche militärischen Aktionen. Da kann man ja schon mal damit rechnen, dass ständig ein Teil der Truppe ausfällt. Bekloppt...
Ähm, Frauen müssen nicht nur ihre 9-monatige Tragzeit erleiden. Soviele Frauen haben jeden Monat starke Leiden! Das wäre ein bisschen sehr hinderlich für irgendwelche militärischen Aktionen. Da kann man ja schon mal damit rechnen, dass ständig ein Teil der Truppe ausfällt. Bekloppt...
Schade, Käpt'n hatte eine gute Diskussion angestossen, die - man ist geneigt zu sagen wie immer - in wenig profunde Beiträge abgleitet.
Es geht weder um Gleichberechtigung, noch um Verweigerung, noch um die Musterungsverordnung oder um das Wehrpflichtgesetz bezügl. Rückstellungen und Ausnahmen.
Einfach mal mit dem Gedanken, den Käp't aufgebracht hatte, auseinandersetzen: Verstösst die Wehrpflicht (für Männer) gegen den Gleichheitsgrundsatz ja oder nein?
Es geht weder um Gleichberechtigung, noch um Verweigerung, noch um die Musterungsverordnung oder um das Wehrpflichtgesetz bezügl. Rückstellungen und Ausnahmen.
Einfach mal mit dem Gedanken, den Käp't aufgebracht hatte, auseinandersetzen: Verstösst die Wehrpflicht (für Männer) gegen den Gleichheitsgrundsatz ja oder nein?
@Flo
Du hast recht, letztendlich ist es Glückssache, ob man als gesunder Mensch (also ohne akute Behinderungen) nun tauglich oder untauglich ist. Ich wurde noch nicht gemustert - sollte ich tauglich sein, werde ich zur Bundeswehr gehen.
"Du hast dich dazu entschlossen, ein Kind zu bekommen, niemand hat dich dazu gezwungen, jetzt leb auch mit den Nachteilen.", sagt der Staat (bei den Arbeitgebern siehts anders aus) auch niemand. Es gibt Urlaub für Mütter (soll's ja jetzt auch für Männer geben), es gibt Kindergeld. Und ich denke mal, dass du mir zustimmst, wenn ich sage, ein Wehrpflichtiger, der von bewaffneten Feldjägern daheim abgeholt wird, weil er sich nicht in der Kaserne eingefunden hat, hat noch weniger die Wahl als eine triebgesteuerte Mutter. Sie braucht Selbstbeherrschung, und was hilft dem Wehrpflichtigen?
Frauen sind wegen ihrer Fähigkeit, Kinder zu bekommen im Beruf benachteiligt - seh ich ein, Arbeitgeber können durchaus so sein.
Ist das ein Rechtfertigung, um man Männer benachteiligt? Noob-Gone-Wild hast du gerade wunderbar erklärt, was das ist. Statt also die Situation weiterhin verschlimmert zurückzulassen, sollte man sich daran machen, die Tatsache auszumerzen, dass Frauen wegen ihrer Gebärdefähigkeit benachteiligt sind.
@totaal uninteressant
Man kann verweigern, dann muss man 9 Monate zum Zivildienst geben. Es gibt im Gesetz keine Möglichkeit der Totalverweigerung.
Frauen sind durchaus in der Lage, im Militär zu dienen. Beweis: sie dürfen es und einige machen es bereits erfolgreich.
Du hast recht, letztendlich ist es Glückssache, ob man als gesunder Mensch (also ohne akute Behinderungen) nun tauglich oder untauglich ist. Ich wurde noch nicht gemustert - sollte ich tauglich sein, werde ich zur Bundeswehr gehen.
"Du hast dich dazu entschlossen, ein Kind zu bekommen, niemand hat dich dazu gezwungen, jetzt leb auch mit den Nachteilen.", sagt der Staat (bei den Arbeitgebern siehts anders aus) auch niemand. Es gibt Urlaub für Mütter (soll's ja jetzt auch für Männer geben), es gibt Kindergeld. Und ich denke mal, dass du mir zustimmst, wenn ich sage, ein Wehrpflichtiger, der von bewaffneten Feldjägern daheim abgeholt wird, weil er sich nicht in der Kaserne eingefunden hat, hat noch weniger die Wahl als eine triebgesteuerte Mutter. Sie braucht Selbstbeherrschung, und was hilft dem Wehrpflichtigen?
Frauen sind wegen ihrer Fähigkeit, Kinder zu bekommen im Beruf benachteiligt - seh ich ein, Arbeitgeber können durchaus so sein.
Ist das ein Rechtfertigung, um man Männer benachteiligt? Noob-Gone-Wild hast du gerade wunderbar erklärt, was das ist. Statt also die Situation weiterhin verschlimmert zurückzulassen, sollte man sich daran machen, die Tatsache auszumerzen, dass Frauen wegen ihrer Gebärdefähigkeit benachteiligt sind.
@totaal uninteressant
Man kann verweigern, dann muss man 9 Monate zum Zivildienst geben. Es gibt im Gesetz keine Möglichkeit der Totalverweigerung.
Frauen sind durchaus in der Lage, im Militär zu dienen. Beweis: sie dürfen es und einige machen es bereits erfolgreich.
Es hat über 50 Jahre gedauert, bis Frauen beim Bund hin dürfen! Ich denke, wieso nur Männer herangezogen werden ist der, dass im Krieg schon immer die Männer gekämpft haben und Frauen im Allgemeinen eben das "schwächere" Geschlecht sind und man sie schützen will, da SIE unsere Nachkommen gebären, eben nicht verpflichtet sind.
Wobei in Isreale auch für Frauen Wehrdienst gibt...
Ich finds so wie es jetzt ist, in Ordnung - und nebenbei, ich bin auch betroffen, weil ich grad Zivildienst mache... (Bund ist mir zu öde ^^)
Viele "verlieren" zwar ein Jahr - aber manche wissen auch echt nix anderes zu machen (find ich schlimm) und da kommt Bund grad "richtig".
Ja und Frauen sollten Gleichberechtigt sein, sind aber im Gehalt benachteiligt, wieso? Ja ... gute Frage, was?
Wobei in Isreale auch für Frauen Wehrdienst gibt...
Ich finds so wie es jetzt ist, in Ordnung - und nebenbei, ich bin auch betroffen, weil ich grad Zivildienst mache... (Bund ist mir zu öde ^^)
Viele "verlieren" zwar ein Jahr - aber manche wissen auch echt nix anderes zu machen (find ich schlimm) und da kommt Bund grad "richtig".
Ja und Frauen sollten Gleichberechtigt sein, sind aber im Gehalt benachteiligt, wieso? Ja ... gute Frage, was?
Freestyler:
Im öffentlichen Dienst gibt es keien Unterschied in der Besoldung / Bezahlung. Ein weiblicher Oberleutnant / Oberinspektorin / Oberkommissarin verdient genau so viel wie ihr männl. Kollege. Da ist die Gleiberechtigung schon seit den 50er Jahre da.
Im öffentlichen Dienst gibt es keien Unterschied in der Besoldung / Bezahlung. Ein weiblicher Oberleutnant / Oberinspektorin / Oberkommissarin verdient genau so viel wie ihr männl. Kollege. Da ist die Gleiberechtigung schon seit den 50er Jahre da.
"Ja und Frauen sollten Gleichberechtigt sein, sind aber im Gehalt benachteiligt, wieso? Ja ... gute Frage, was?"
Findest du das okay? Also ich nicht. Aber die Jungs deshalb 9 Monate zu Zwangsdienst heranzuziehen bessert die Situation der Frauen ja wohl auch nicht.
Findest du das okay? Also ich nicht. Aber die Jungs deshalb 9 Monate zu Zwangsdienst heranzuziehen bessert die Situation der Frauen ja wohl auch nicht.
Beim Bund verdient jeder gleich viel.. aber in der Wirtschaft eben nicht, das meint ich ^^
Ich hab mit dem "Zwangsdienst" kein Prob, sehe es ein wenig als Relikt von früher an, aber man kann es auch als Erfahrung mitnehmen, als Chance, 9 Monate etwas zu machen, wo man sonst keine Möglichkeit zu hat.
Ich hab mit dem "Zwangsdienst" kein Prob, sehe es ein wenig als Relikt von früher an, aber man kann es auch als Erfahrung mitnehmen, als Chance, 9 Monate etwas zu machen, wo man sonst keine Möglichkeit zu hat.
"das grundgesetz wurde 1949 aufgenommen, damals spielte die frau noch eine andere rolle. sie waren in erster linie für die kinder, hausarbeit und-was-weiß-ich-noch für dämlichen kram zuständig. nach und nach veränderte sich die rolle der frau und eine geheuchelte gleichberechtigung wurde publik, was, wenn man es auf dieses thema bezieht,[...]"
Kleiner Tipp am Rande: Wehrpflicht wurde erst mit der Gründung der Bundeswehr 1955 eingeführt.
Nein, ich denke mal, dass "Krieg" in erster Linie "Männersache" ist. Krieg ist hart, schrecklich und erfordert harte Nerven. Da Frauen bekanntlich "sensibler" und emotionaler sind als Männer, hat man Wehrdienst damals wohl als für Frauen unzumutbar eingestuft (da es sich hier um meine eig. Thesehandelt, gibt 's leider keine anerkannten Beweis für).
Ich mein, im Endeffekt ist der Wehrdienst nichts anderes als ein (überflüssiges) Überbleibsel aus den Zeiten des Kalten Krieges. Da diese heute nun vorbei sind, sollten wir in Deutschland diesen Fallen lassen. Überall setzt sich Deutschland dafür ein, Probleme so diplomatisch wie nur irgend möglich zu regel und außerdem besagt das deutsche Gesetz, von deutschem Boden dürfe nie wieder ein Krieg ausgehen und trotzdem halten wir an unserem Heer fest. Schwachsinn! Wir brauchen keine deutsche Armee, wir müssen uns endlich als Teil der EU sehen und die EU muss sich endlich dazu bewegen,für den Verteidigungsfall eine eigene Armee aufzustellen. Mit dem Eurocorps is 'ses damit nicht getan....
Kleiner Tipp am Rande: Wehrpflicht wurde erst mit der Gründung der Bundeswehr 1955 eingeführt.
Nein, ich denke mal, dass "Krieg" in erster Linie "Männersache" ist. Krieg ist hart, schrecklich und erfordert harte Nerven. Da Frauen bekanntlich "sensibler" und emotionaler sind als Männer, hat man Wehrdienst damals wohl als für Frauen unzumutbar eingestuft (da es sich hier um meine eig. Thesehandelt, gibt 's leider keine anerkannten Beweis für).
Ich mein, im Endeffekt ist der Wehrdienst nichts anderes als ein (überflüssiges) Überbleibsel aus den Zeiten des Kalten Krieges. Da diese heute nun vorbei sind, sollten wir in Deutschland diesen Fallen lassen. Überall setzt sich Deutschland dafür ein, Probleme so diplomatisch wie nur irgend möglich zu regel und außerdem besagt das deutsche Gesetz, von deutschem Boden dürfe nie wieder ein Krieg ausgehen und trotzdem halten wir an unserem Heer fest. Schwachsinn! Wir brauchen keine deutsche Armee, wir müssen uns endlich als Teil der EU sehen und die EU muss sich endlich dazu bewegen,für den Verteidigungsfall eine eigene Armee aufzustellen. Mit dem Eurocorps is 'ses damit nicht getan....
Observator:
Mal die ketzerische Frage: wenn Krieg Männersache ist, warum ist dann den Frauen der freiwillige Dienst in den Streitkräften erlaubt? Insofern ist die Frage nach der Gleichbehandlung hinsichtlich der Wehrpflicht (nicht des Wehrdienstes!) eigentlich diskutabel.
Mal die ketzerische Frage: wenn Krieg Männersache ist, warum ist dann den Frauen der freiwillige Dienst in den Streitkräften erlaubt? Insofern ist die Frage nach der Gleichbehandlung hinsichtlich der Wehrpflicht (nicht des Wehrdienstes!) eigentlich diskutabel.
"wenn Krieg Männersache ist, warum ist dann den Frauen der freiwillige Dienst in den Streitkräften erlaubt?"
Na ja, wenn sie des freiwillig wollen, dann handeln sie auf eigene Verantwortung. Sollten sie während des Dienstes, wie beschrieben, psych. Schäden davontragen, kann 's nachher nicht mehr heißen, es seie unmöglich, dass der Staat Frauen gesetzlich zum Militärdienst zwingt (wenn dem so wäre...).
Na ja, wenn sie des freiwillig wollen, dann handeln sie auf eigene Verantwortung. Sollten sie während des Dienstes, wie beschrieben, psych. Schäden davontragen, kann 's nachher nicht mehr heißen, es seie unmöglich, dass der Staat Frauen gesetzlich zum Militärdienst zwingt (wenn dem so wäre...).
Hier geht es um Wehrpflicht, nicht um Wehrdienst. Die Erlaubnis, dass auch Frauen Dienst an der Waffe leisten dürfen, deutet ja darauf hin, dass sie es auch können.
Frauen waren bisher von der Wehrpflicht ausgenommen, weil sie zum Dienst an der Waffe angeblich nicht in der Lage waren. Da sie es aber doch sind, sollte auch die Gleichberechtigung hier zuschlagen - entweder, indem die Wehrpflicht abgeschafft wird, oder indem auch Frauen wehrpflichtig sind (z. B. wie in Israel).
Frauen waren bisher von der Wehrpflicht ausgenommen, weil sie zum Dienst an der Waffe angeblich nicht in der Lage waren. Da sie es aber doch sind, sollte auch die Gleichberechtigung hier zuschlagen - entweder, indem die Wehrpflicht abgeschafft wird, oder indem auch Frauen wehrpflichtig sind (z. B. wie in Israel).
Käpt'n LeChuck: ihr Männer musst 9 Monate zum Bund und wir Frauen sind 9 Monate schwanger.... und eine Geburt durchzuführen würde ich nie einen Mann zutrauen also mecker nicht.
@Nasstja
Wenn du bis zu deinem 23. Lebensjahr keine Kinder hast, bekommst du dann Besuch von den Feldjägern? Droht man dir Gefängnis an? Ja wohl eher nicht.
Das einzige, was dich zum Kinderkriegen treibt sind deine eigenen Triebe. Und wenn ich das mal so sagen darf: die sollte man dann schon etwas kontrollieren können - zumal man seine Triebe ja auch ausleben kann, ohne gleich Kinder zu bekommen.
Hättest du wenigstens mal gelesen, was bisher geschrieben wurde, wäre dir aufgefallen, dass wir dieses Argument schon durchgekaut hatten. Stattdessen der übliche Schnellschuss ins Blaue. Mit dir zu argumentieren ist langweilig - hinter deinen Beiträgen steckt keine Substanz.
Wenn du bis zu deinem 23. Lebensjahr keine Kinder hast, bekommst du dann Besuch von den Feldjägern? Droht man dir Gefängnis an? Ja wohl eher nicht.
Das einzige, was dich zum Kinderkriegen treibt sind deine eigenen Triebe. Und wenn ich das mal so sagen darf: die sollte man dann schon etwas kontrollieren können - zumal man seine Triebe ja auch ausleben kann, ohne gleich Kinder zu bekommen.
Hättest du wenigstens mal gelesen, was bisher geschrieben wurde, wäre dir aufgefallen, dass wir dieses Argument schon durchgekaut hatten. Stattdessen der übliche Schnellschuss ins Blaue. Mit dir zu argumentieren ist langweilig - hinter deinen Beiträgen steckt keine Substanz.
@Nasstja
Heute sind es 9 Monate, es waren auch mal 18 und Zivildienst gar 24 Monate - wurde stehts abgebaut, um zu sparen und weils nimma so notwendig ist... aber scho krass wie lang das früher war!
Heute sind es 9 Monate, es waren auch mal 18 und Zivildienst gar 24 Monate - wurde stehts abgebaut, um zu sparen und weils nimma so notwendig ist... aber scho krass wie lang das früher war!
"Frauen waren bisher von der Wehrpflicht ausgenommen, weil sie zum Dienst an der Waffe angeblich nicht in der Lage waren. "
Keine so miserable Truppe im Krieg wie die gemischte Truppe. Da gab's doch endlos Versuche... -.-
Unglaublich wie schnell und gerne man die Sachen schöndreht. Medaillen glänzen bekanntlich nur an einer Seite, besitzen jedoch 2 davon...
Keine so miserable Truppe im Krieg wie die gemischte Truppe. Da gab's doch endlos Versuche... -.-
Unglaublich wie schnell und gerne man die Sachen schöndreht. Medaillen glänzen bekanntlich nur an einer Seite, besitzen jedoch 2 davon...
"Keine so miserable Truppe im Krieg wie die gemischte Truppe."
Schlagkraft von Armeen ist nicht Thema dieses Threads.
Was wurde schöngedreht? Von welcher Medaille sprichst du?
Schlagkraft von Armeen ist nicht Thema dieses Threads.
Was wurde schöngedreht? Von welcher Medaille sprichst du?
In Männerklos gibt es aucch mehr Toiletten als in denen von Frauen!
Naja, jetzt mal Spaß bei Seite!
Das mit der Wehrpflicht steht so im GG weil die ersten Frauen erst 1975 zum Bund kamen. Damals war es halt nicht üblich, Frauen kämpfen zu lassen.
Wenn man es richtig hindreht, dann ist das Frauendiskriminierung.
Naja, jetzt mal Spaß bei Seite!
Das mit der Wehrpflicht steht so im GG weil die ersten Frauen erst 1975 zum Bund kamen. Damals war es halt nicht üblich, Frauen kämpfen zu lassen.
Wenn man es richtig hindreht, dann ist das Frauendiskriminierung.
@babykiller
Ich war noch nicht auf einem Damenklo, hab da also nicht den Vergleich.
Etwas nicht zu müssen, ist keine Diskriminierung. Frauen dürfen ja seit neuestem auch in die Bundeswehr und dort mit Waffen hantieren.
Ich war noch nicht auf einem Damenklo, hab da also nicht den Vergleich.
Etwas nicht zu müssen, ist keine Diskriminierung. Frauen dürfen ja seit neuestem auch in die Bundeswehr und dort mit Waffen hantieren.
Die Wehrpflicht ist ohne Zweifel die schlimmste Diskriminierung, die wir in unserem Land noch haben. Eine Gegenrechnung z.B. über die Fähigkeit der Frauen Kinder zu bekommen, ist aus mehreren Gründen verfehlt. So kann eine Diskriminierung (also eigentlich ein Verbrechen), nicht durch ein anderes ausgeglichen werden. Die Diskriminierung durch die Wehrpflicht betrifft nicht nur materielle und berufliche Nachteile (auch wenn diese extrem sind), sondern beinhaltet auch noch 9 zumeist sehr unerfreuliche Monate und vor allem eine starke Einschränkung der eigenen Rechte und vor allem eine Werterangfolge. Das Leben eines jungen Männes wird als weniger wertvoll und damit schützenswert eingestuft und dem einer Frau untergeordnet. Schon aus diesen Gründen ist ein Vergleich mit dem Kinderbekommen mehr als unsinnig.
oh mein gott. was seid ihr doch fuer pussies!!
Das Schwangerschaftargument ist ausserst wichtig!! Es liegt der Frau zwar meistens frei schwanger zu werden oder nicht aber der Staat benoetigt defenitiv auch Nachwuchs (deutlich mehr als einen Wehrdienst ueberhaupt...) Denn manche behaupten hier, dass die Frauen zum Bund gehen sollen, "sie muessen dann ja keinen Nachwuchs haben". Was denkt ihr denn braucht der Staat mehr?? Eine laecherliche Wehrmacht oder mehr Nachwuchs, was schon seit langem ein Grosses Problem in Deutschland ist!! Aber nein, ihr wollt es den Frauen noch schwerer machen, babys zu haben!
Und habt ihr mal ueber die beruflichen Nachteile der Frauen nachgedacht, wenn sie mehrere Kinder haben?
Und ueberhaupt, was jammert ihr hier ueber Gleichberechtigung?? Guckt euch mal die Statistiken fuer Geschlechter der Fuehrungsrollen in Unternehmen und Firmen an, guckt euch Statistiken an fuer Einkommen an oder Vergewaltigungen ...
Ich finde eine Wehrpflicht fuer Frauen laecherlich. (ich finde eine Wehrpflich an sich ueberfluessig, aber das gehoert hier nicht zum Thema..)
Das Schwangerschaftargument ist ausserst wichtig!! Es liegt der Frau zwar meistens frei schwanger zu werden oder nicht aber der Staat benoetigt defenitiv auch Nachwuchs (deutlich mehr als einen Wehrdienst ueberhaupt...) Denn manche behaupten hier, dass die Frauen zum Bund gehen sollen, "sie muessen dann ja keinen Nachwuchs haben". Was denkt ihr denn braucht der Staat mehr?? Eine laecherliche Wehrmacht oder mehr Nachwuchs, was schon seit langem ein Grosses Problem in Deutschland ist!! Aber nein, ihr wollt es den Frauen noch schwerer machen, babys zu haben!
Und habt ihr mal ueber die beruflichen Nachteile der Frauen nachgedacht, wenn sie mehrere Kinder haben?
Und ueberhaupt, was jammert ihr hier ueber Gleichberechtigung?? Guckt euch mal die Statistiken fuer Geschlechter der Fuehrungsrollen in Unternehmen und Firmen an, guckt euch Statistiken an fuer Einkommen an oder Vergewaltigungen ...
Ich finde eine Wehrpflicht fuer Frauen laecherlich. (ich finde eine Wehrpflich an sich ueberfluessig, aber das gehoert hier nicht zum Thema..)
@laecherlich
du scheinst das was falsch verstanden zu haben. Bei der Wehrpflicht besteht eine Ungleichstellung von Frau und Mann. Um diese aufzuheben hat man grundsätzlich zwei Möglichkeiten:
-beide Geschlechter müssen Wehrdienst leisten
-niemand wird zum Zwangsdienst herangezogen
Ich glaube niemand will hier ernsthaft eine Wehrpflicht für Frauen - aber es ist eben erstmal eine Möglichkeit.
Und zu deinen übrigen Argumenten: Frauen sind in anderen Bereichen wirklich nicht gleichgestellt. Beim Beispiel der Wehrpflicht ist die Männerdiskriminierung aber sogar teil eines Gesetzes, während es von staatlicher Seite mittlerweile gefördert wird, dass die Ungleichberechtigung der Frauen aufgehoben wird. Die Familie wird gefördert - und nicht von Gesetz wegen benachteiligt!
Und das die Wehrpflicht überflüssig ist, der Meinung bin ich allerdings auch - und ich glaube hier einen Ansatz gefunden zu haben, um sie abzuschaffen.
du scheinst das was falsch verstanden zu haben. Bei der Wehrpflicht besteht eine Ungleichstellung von Frau und Mann. Um diese aufzuheben hat man grundsätzlich zwei Möglichkeiten:
-beide Geschlechter müssen Wehrdienst leisten
-niemand wird zum Zwangsdienst herangezogen
Ich glaube niemand will hier ernsthaft eine Wehrpflicht für Frauen - aber es ist eben erstmal eine Möglichkeit.
Und zu deinen übrigen Argumenten: Frauen sind in anderen Bereichen wirklich nicht gleichgestellt. Beim Beispiel der Wehrpflicht ist die Männerdiskriminierung aber sogar teil eines Gesetzes, während es von staatlicher Seite mittlerweile gefördert wird, dass die Ungleichberechtigung der Frauen aufgehoben wird. Die Familie wird gefördert - und nicht von Gesetz wegen benachteiligt!
Und das die Wehrpflicht überflüssig ist, der Meinung bin ich allerdings auch - und ich glaube hier einen Ansatz gefunden zu haben, um sie abzuschaffen.
Ich finde es beschämend dass man in einer Demokratie zwangsdienste leisten muss. Ich hatte gestern meinen Musterungstermin und vorher nochmal ordentlich gefeiert um den Teststreifen für böse Substanzen möglichst bunt aussehen zu lassen - Ergebnis: T4 gemustert was soviel heißt wie das Ergebnis steht vorerst aus bitte kommen sie nochmal wieder -.- Naja nächstes mal lass ich mich von Feldjägern dahinfahren, jetzt ist schluss mit lustig. Passiver Widerstand! Die müssen mich schon in die Kaserne schleifen wenn sie mich unbedingt wollen.
@laechlich
Dein Name ist wohl Prgramm, oder woher kommt soviel Unwissenheit? Nach Deiner Theorie müssten die Israelis längst ausgestorben sein, denn dort gilt die Wehrpflicht auch für Frauen, aber die Geburtenrate ist dort doppelt so hoch wie bei uns. Die Vorstellung, dass eine Wehrpflicht auch für Frauen zu noch weniger Kinder führen könnte, ist bestenfalls abenteuerlich.
Statistiken kann man so oder so lesen. Sicher, es gibt weniger Frauen in Führungsrollen, aber a) warum und b) wo sind sie denn z.B. bei den gefährlicheren Berufen? Wer ganz oben mitmischen möchte, darf um kariererelevante Berufe wie Naturwissenschaften und Ingenieurwesen keinen großen Bogen machen und darf sich auch nicht auf wenige "Frauenberufe" konzentrieren. Bei der Gehaltsstatistik erklären sich die Unterschiede aus eben der falschen Berufswahl und den Fehlzeiten durch die Kinder. Letzteres gilt also auch für Männer, wenn sie entsprechend Zuhause bleiben. Frauen haben zudem einen erheblichen Startvorteil, da Männer durch die Wehrpflicht mindestens ein Jahresgehalt verlieren (und es ist nicht das erste, was da verloren geht, sondern das erheblich höhere letzte). Allein dieses wieder aufzuholen ist in Berufen mit Tarifstruktur praktisch unmöglich. Interessanterweise wird dieser Effekt von keiner Statistik berücksichtigt. Würde ja auch die schöne, politisch gewollte Aussage empfindlich korrigieren.
Ansonsten zeigen alle Umfragen, dass die Idee eines sozalen Pflichtjahres für alle bei uns eine 2/3 Mehrheit hat. Das klingt zwar nicht wie Wehrpflicht auch für Frauen, beinhaltet es aber in erweiterter Form. Die meisten Frauen halten also auch nichts mehr von ihrer inzwischen unberechtigten Bevorzugung. Was regst Du Dich also auf?
Dein Name ist wohl Prgramm, oder woher kommt soviel Unwissenheit? Nach Deiner Theorie müssten die Israelis längst ausgestorben sein, denn dort gilt die Wehrpflicht auch für Frauen, aber die Geburtenrate ist dort doppelt so hoch wie bei uns. Die Vorstellung, dass eine Wehrpflicht auch für Frauen zu noch weniger Kinder führen könnte, ist bestenfalls abenteuerlich.
Statistiken kann man so oder so lesen. Sicher, es gibt weniger Frauen in Führungsrollen, aber a) warum und b) wo sind sie denn z.B. bei den gefährlicheren Berufen? Wer ganz oben mitmischen möchte, darf um kariererelevante Berufe wie Naturwissenschaften und Ingenieurwesen keinen großen Bogen machen und darf sich auch nicht auf wenige "Frauenberufe" konzentrieren. Bei der Gehaltsstatistik erklären sich die Unterschiede aus eben der falschen Berufswahl und den Fehlzeiten durch die Kinder. Letzteres gilt also auch für Männer, wenn sie entsprechend Zuhause bleiben. Frauen haben zudem einen erheblichen Startvorteil, da Männer durch die Wehrpflicht mindestens ein Jahresgehalt verlieren (und es ist nicht das erste, was da verloren geht, sondern das erheblich höhere letzte). Allein dieses wieder aufzuholen ist in Berufen mit Tarifstruktur praktisch unmöglich. Interessanterweise wird dieser Effekt von keiner Statistik berücksichtigt. Würde ja auch die schöne, politisch gewollte Aussage empfindlich korrigieren.
Ansonsten zeigen alle Umfragen, dass die Idee eines sozalen Pflichtjahres für alle bei uns eine 2/3 Mehrheit hat. Das klingt zwar nicht wie Wehrpflicht auch für Frauen, beinhaltet es aber in erweiterter Form. Die meisten Frauen halten also auch nichts mehr von ihrer inzwischen unberechtigten Bevorzugung. Was regst Du Dich also auf?
Einsamer Schütze:
Die Feldjäger fahren niemanden zur Musterung, denn die Feldjäger habe nur Befugnisse gegenüber Soldatinnen und Soldaten. Die Zwangsvorführung macht in solchen Fällen die Polizei und Folgen ahndet das Amtsgericht.......
Die Feldjäger fahren niemanden zur Musterung, denn die Feldjäger habe nur Befugnisse gegenüber Soldatinnen und Soldaten. Die Zwangsvorführung macht in solchen Fällen die Polizei und Folgen ahndet das Amtsgericht.......
@einsamerschütze
Butz hat Recht, dennoch hast Du gute Chancen nicht zum Bund zu müssen. Die wenigen Plätze für Wehrpflichtige füllt die Bundeswehr viel lieber mit willigen halbwegs motivierten Leuten, die sich eventuell weiter verpflichten oder sogar Berufssoldat werden möchten. Leute die Ärger machen könnten, oder sogar mit dem Gericht drohen, scheut die Bundeswehr aus Angst vor einem weiteren Gerichtsurteil a la Köln inzwischen wie der Teufel das Weihwasser.
Butz hat Recht, dennoch hast Du gute Chancen nicht zum Bund zu müssen. Die wenigen Plätze für Wehrpflichtige füllt die Bundeswehr viel lieber mit willigen halbwegs motivierten Leuten, die sich eventuell weiter verpflichten oder sogar Berufssoldat werden möchten. Leute die Ärger machen könnten, oder sogar mit dem Gericht drohen, scheut die Bundeswehr aus Angst vor einem weiteren Gerichtsurteil a la Köln inzwischen wie der Teufel das Weihwasser.
Nathan:
Volle Zustimmung, genau das machen die Wehrersatzbehörden derzeit, trotz Erhöhung der Umfangszahlen für Wehrpflichtige in diesem Jahr.
Volle Zustimmung, genau das machen die Wehrersatzbehörden derzeit, trotz Erhöhung der Umfangszahlen für Wehrpflichtige in diesem Jahr.
@Butz
Die Erhöhung der Anzahl der Wehrpflichtplätze dient nur der besseren Ausschöpfung der zur Verfügung stehenden Wehrfähigen eines Jahrganges und ist nach den letzten richterlichen Vorgaben zwingend notwendig. Denn trotz einer Unzahl an Auswahlkriterien und Ausnahmebestimmungen und vielen Kranken und Verweigerern gibt es immer noch viel zu viele Wehrfähige, auf die allein sich der Begriff Wehrgerechtigkeit bezieht. Das ganze ist ziemlich formaljuristisch, denn jeder normale Mensch fragt danach, wieviel Prozent eines Jahrganges überhaupt dienen muss, und das ist inzwischen weniger als die Häfte.
Die Wehrpflicht verstößt massiv gegen die Gleichberechtigung und inzwischen auch die Gleichbehandlung und trotz aller Antidiskriminierungsdiskussionen, hält die Regierung an der Wehrpflicht fest. Könnte damit zusammen hängen, dass es ja "nur" Männer betrifft und die werden ja per Definition nicht diskriminiert.
Die Erhöhung der Anzahl der Wehrpflichtplätze dient nur der besseren Ausschöpfung der zur Verfügung stehenden Wehrfähigen eines Jahrganges und ist nach den letzten richterlichen Vorgaben zwingend notwendig. Denn trotz einer Unzahl an Auswahlkriterien und Ausnahmebestimmungen und vielen Kranken und Verweigerern gibt es immer noch viel zu viele Wehrfähige, auf die allein sich der Begriff Wehrgerechtigkeit bezieht. Das ganze ist ziemlich formaljuristisch, denn jeder normale Mensch fragt danach, wieviel Prozent eines Jahrganges überhaupt dienen muss, und das ist inzwischen weniger als die Häfte.
Die Wehrpflicht verstößt massiv gegen die Gleichberechtigung und inzwischen auch die Gleichbehandlung und trotz aller Antidiskriminierungsdiskussionen, hält die Regierung an der Wehrpflicht fest. Könnte damit zusammen hängen, dass es ja "nur" Männer betrifft und die werden ja per Definition nicht diskriminiert.
Mir fällt einfach keine logische Begründung pro Wehrdienst ein. Klar es werden neue Soldaten geworben aber zu welchem Preis denn bitte. Eine ganze Generation wird zum töten ausgebildet und verliert fast ein Jahr ihres Lebens, gesetzlich vorgeschrieben. Ich bin für Pathosreiche Werbespots und mehr Öffentlichkeitsarbeit seitens der Bundeswehr. So lassen sich auch neue Rekruten gewinnen ohne gleich allen 18jährigen ein Jahr ihrer Jugend zu nehmen. Außerdem will ich nicht wissen wieviel Geld für die Ordnungsgemäße durchführung des Wehrdienstes zum Fenster rausgeworfen wird. Allein die Verwaltungskosten müssen enorm sein, dazu kommt noch der Sold von inzwischen wer weiß wieviel Millionen Menschen die nur 9 Monate dabei waren und nicht verlängert haben, sprich der Bundeswehr einfach mal gar nichts gebracht haben. Außerdem entstehen indirekt Kosten: Die Wehrdienstler zahlen bis zu ihrem Tode weniger Steuern, da sie solchen die nicht herangezogen wurden um ein Jahr hinterher sind (egal ob im Studium, der Ausbildung oder einfach beruflich) Würde man all dieses Geld für Marketing ausgeben könnte man wesentlich mehr Leute für den Bund gewinnen, wir alle wissen welchen Einfluss die Medien haben können (hoffe ich jetzt mal ^^). Fazit: Der Wehrdienst ist teuer und belastet nicht nur direkt die Staatskasse sondern schadet auch der Volkswirtschaft im ganzen. Er ist ungerecht, unmoralisch und verstößt gegen die freiheitliche Grundordnung unseres Landes. Er beeinflusst jeden Jahrgang aufs neue in seiner persönlichen Entwicklung (ok nicht alle aber schon einen Großteil)und ist nicht mal im entferntesten (kosten-)effektiv wenn es um die Werbung neuer Rekruten geht. Zwar kostet ein Zwangsarbeiter nicht soviel wie ein Soldat auf Zeit doch auch hier kann man Lösungen finden. Fremdfirmen anheuern z.B.
Viele Kasernen werden heutzutage schon von privaten Sicherheitsdiensten bewacht. Es gibt genügend Aufgaben die zZ von Wehrdienstlern abgedeckt werden, aber auch von Fremdfirmen gemacht werden könnten. Soweit ich weiß ist das Argument dass ein Sklave weniger Sold kostet als ein "echter" soldat das einzige wirkliche Argument was die Politiker verwenden. Also gillt es hier anzusetzen und zu widerlegen.
Achja der Zivildienst ist genauso absurd und der lächerliche Versuch sich wieder dem Grundgesetz anzunähern. Die Stellen kann man wunderbar mit Hartz4 empfängern abdecken. Ich kenne das Gehalt eines Zivis nicht aber ich denke mal es liegt knapp über den derzeitigen "Mindestlohn" (hartzIV)
Viele Kasernen werden heutzutage schon von privaten Sicherheitsdiensten bewacht. Es gibt genügend Aufgaben die zZ von Wehrdienstlern abgedeckt werden, aber auch von Fremdfirmen gemacht werden könnten. Soweit ich weiß ist das Argument dass ein Sklave weniger Sold kostet als ein "echter" soldat das einzige wirkliche Argument was die Politiker verwenden. Also gillt es hier anzusetzen und zu widerlegen.
Achja der Zivildienst ist genauso absurd und der lächerliche Versuch sich wieder dem Grundgesetz anzunähern. Die Stellen kann man wunderbar mit Hartz4 empfängern abdecken. Ich kenne das Gehalt eines Zivis nicht aber ich denke mal es liegt knapp über den derzeitigen "Mindestlohn" (hartzIV)
Wer außer Meckern wirklich etwas bewegen möchte, sollte zunächst einmal damit anfangen "seinem" Abgeordneten im Wahlkreis zu schreiben und deutlich zu machen, dass die Wehrpflicht für ihn wahlentscheident ist und er jetzt und auch später überhaupt nicht daran denkt, jemals einer Partei die Stimme zu geben, die die Wehrpflicht unterstützt.
ja und dann? meinste die stellen wegen einer Person gleich das ganze System aufen Kopf? Es gab schon dutzende Anti-Zwangsarbeit (wehr/zivildienst) Kampagnen die nix gebracht haben.
Einsamer Schütze:
Das "Gehalt" eines Zivis ist genauso hoch wie das "Gehalt" eines Wehrdienstleistenden und heißt übrigens "Sold". Sold deshalb, weil weder Zivi noch WDL "bezahlt" werden, sondern lediglich ein Taschengeld erhalten, da alle anderen Lebensführungskosten vom Staat übernommen werden (Mampf, Klamotten, Heimfahrt, Wäsche waschen usw.)
Die Diskussion über Gleichbehandlung (nicht Gleichberechtigung) hatte das BVerfG schon geführt.
Nathan:
Ein Abegordneter ist auch dem BVerG verpflichtet und alle große Parteine stützen die Wehrpflicht. Ein Schreiben an einen Abgeordneten ist diesbezüglich weder das Papier noch die Briefmarke wert.
Das "Gehalt" eines Zivis ist genauso hoch wie das "Gehalt" eines Wehrdienstleistenden und heißt übrigens "Sold". Sold deshalb, weil weder Zivi noch WDL "bezahlt" werden, sondern lediglich ein Taschengeld erhalten, da alle anderen Lebensführungskosten vom Staat übernommen werden (Mampf, Klamotten, Heimfahrt, Wäsche waschen usw.)
Die Diskussion über Gleichbehandlung (nicht Gleichberechtigung) hatte das BVerfG schon geführt.
Nathan:
Ein Abegordneter ist auch dem BVerG verpflichtet und alle große Parteine stützen die Wehrpflicht. Ein Schreiben an einen Abgeordneten ist diesbezüglich weder das Papier noch die Briefmarke wert.
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