Die "Antimaterie-Bombe": Ein neues Zeitalter? (Gesellschaft)

Die "Antimaterie-Bombe": Ein neues Zeitalter? (Gesellschaft)

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Wenn die zahlreichen Gerüchte im I-Net der Wahrheit entsprechen, dann könnte das fatale Folgen für die Welt haben.
Nach Der Atombombe (Hiroshima) und der Wasserstoffbombe ist jetzt angeblich die nächste Dimension der Kriegsführung in der Entwicklung: Die Antimaterie Bombe, eine Waffe, die die Stärke der Wasserstoffbombe noch bei weitem übersteigen dürfte.

Was meint ihr? Kann man diesen Gerüchten trauen? Ich möchte gute Argumente dafür und dagegen hören, dann könnte dies vielleicht zu einer interessanten Diskussion werden.
wenn das stimmt...und jemand würde es wagen europa atomar anzugreifen..dann sag ich nur zu dem angereifendem land...aua..
ach ja...haste das buch von(ach wie heisst dieser kerl schon wider?) gelsen über iluminati
Zahlreichen Gerüchte?
Spätestens durch Dan Brown erschien das doch in jeder Wissenszeitschrift, und in Guten auch schon früher...

Fatale Folgen?Kommt wohl eher auf die Nutzung an, und ob man jetzt ein Land mit Antimaterie zerbombt, oder mit Atombomben?!

Nutzen könnte man es z.B. als Treibstoff oder gegen Krebs.
......

MAn nutzt es als energiequelle, als Bombe hat es keinerlei nutzen, außer eventuell für Terroristen.

Die NEutronenbombe ist so beliebt, weil sie nciht alle kaputtmacht, sondern nur die MEnschen tötet= Stadt heil, Feinde tot.

Was bringt dir die Antimateriebombe die einen Krater in der Größe des Bodensees, und mit einer tiefe vom Radius des Bodensees hinterlässt?

Im Endeffekt gar nix, wenn du es auch mit der A bombe kaputtmachen kannst.

Übrigens gibt es diese Bomben in den nächsten 10-20 JAhren schonmal garantiert nicht, heute schafft man es Antimaterie in einer MEnge herzustellen, die die von einem Staubkorn weit, weit unterschreitet und mehr Energie benötigt, als sie welche bringt.

In Cern experimentiert man ja, aber viel herstellen kann man nicht, also kann man groß damit auch nxi kaputtmachen.

BIs es solcherlei bomben gibt hat man eh raketenabwehrsysteme, die alles vom Himmel holen könnten.

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Eine Neutronenbombe richtet schon so einiges an strukturellen Schäden an. Kleinere Bomben zerstören beispielsweise vermutlich alles innerhalb des tödlichen Strahlungsradius, wenn's nicht gerade Bunker o.ä. sind.
"Nutzen könnte man es z.B. als Treibstoff oder gegen Krebs."

Nur leider bezweifle ich, dass das in den nächsten Jahren geschehen wird. Wahrscheinlich wird man erstmal versuchen, diesen Schmu für militärische Interessen zu nutzen. Schliesslich stehen Krankenversorgung und die Lösung von Treibstoffproblemen ja hinten an. Ob man es schafft, das Zeugs für militärische Aktionen zu nutzen ist allerdings wieder ein ganz anderes Thema.
Das ist definitiv ein großer Fortschritt, da solch eine Bombe das Gebiet nicht kontaminiert. Eigentlich sind Massenvernichtungswaffen dieser Art bisher ungeeignet gewesen, da sie neben dem Ziel auch umliegende, verbündete Staaten durch radioaktiven Fallout behelligen. Mit einer Antimateriebombe hingegen könnte man gegen Bedrohungen wie den Iran oder Nordkorea vorgehen, ohne umliegende Länder zu gefährden.
Eine Antimateriebombe ist genau das was die Welt noch gebraucht hat. Klein, handlich und somit wunderbar zu verstecken. Welche Signatur hätte denn eine Antiwassersstoffbombe? Die von normalem Wasserstoff? Wäre dann also auch nicht von Detektoren aufzuspüren. Die Terroristen wird´s freuen. Nicht zu vergessen wieviele dieser Bomben von nur einem Flugzeug getragen werden könnte.
Abwarten, T.C.
Bisher ist die Kiste noch in der Entwicklung. Das einzige, was es höchstens schon geben könnte, wäre ein Prototyp der Bombe.
Soweit ich weiss, hatte man schonmal vor, so'n Teil als ultimative Massenvernichtungswaffe zu entwickeln, der Plan soll jedoch - wahrscheinlich aufgrund technischer Schwierigkeiten - kläglich gescheitert sein. Wer sagt denn, dass es diesmal klappt?
Ähhm, hat da etwa jemand nur den Bomben Link gelesen? ;)

Das ganze hätte auch sehr gute folgen, wie zum Beispiel ein hoher Energielieferant! Es ist wie bei der Kernspaltung, mann kann es zum Nutzen einsetzen, aber auch zur Zerstörung! Aber im großen und ganzen sehr nützlich.
@Lord
Eine entsprechende Massenvernichtungswaffe wäre glaube ich nur ein "Nebenprodukt". Stell dir doch mal eine F-16 mit 1500 "Dartpfeilen" vor von der jeder eine Sprengkraft einer herkömmlichen Bombe hat. Boah ey. Ich hoffe, daß die Wissenschaftler nicht nur jetzt sondern auch in Zukunft daran scheitern werden.

@Pie
Wenn Antimaterie in Massen hergestellt wird, kannst du drauf wetten, daß sie auch militärisch genutzt wird. Und zwar vor allen anderen Möglichkeiten.
Okay, T.C. jetzt bin ich aber gespannt, wie du eine kleine und handliche Antimateriebombe basteln möchtest. Und noch dazu eine, welche Antiwasserstoff enthält. Antiwasserstoff lässt sich schlecht in einem Magnetfeld transportieren, höchstens in ionisierter Form und wie man das hinkriegen möchte, also Antiprotonen und Antineutronen(!) zusammenzuführen, ist mir schleierhaft.


Was die Kontaminierung angeht: Ich bin mir nicht sicher, was genau passiert, aber derart hochenergetische Lichtquanten sind doch sicherlich ionisierend, oder?
Beim Zerfall eines Positroniums entstehen 2 Lichtquanten mit 512 keV und Gammastrahlung hat im Vergleich hierzu "nur" 2,5+ keV.
Ist das vielleicht schon wieder zu viel, als dass es überhaupt mit allzuviel Materie wechselwirkt, da es einfach "durchsaust"?
Über die Konsequenzen der Zündung einer derartigen Waffe will ich garnicht erst nachdenken.

Explosion_einer_H_Bombe!

Und die gegenseitige Vernichtung von Materie und Antimaterie (oder so) ist noch weitaus stärker als das Teufelswerk, was auf diesem Bild zu sehen ist. Da öffnet sich sogar der Himmel, so monströs ist diese Katastrophe.

Ich hoffe, dass alle militärischen Projekte zu diesem Thema scheitern und die Energie für andere Dinge verwendet wird. Haben die USA etwa immernoch nicht genug Macht? Wozu das alles? -.-
Warum immer die USA..? In Europa sind wir jetzt nicht wirklich hintendran, was die Forschung angeht *hust CERN hust*
@ Flo, das ist mir bekannt, aber nicht so viel wie anderem darum werden sie ja genutzt ;)

l
Gibt es zu der sogenannten "Antimateriebombe" auch einen seriösen Beitrag, was sie macht und wie sie funktioniert? Ich finde nur Beiträge von SciFi-Fans und Möchtegern-Wissenschaftlern. Dem kann ich nicht so recht glauben.
Nun ja, Lee, Antimateriebomben sind ja auch nur sci-fi ^^
"Das ist definitiv ein großer Fortschritt, da solch eine Bombe das Gebiet nicht kontaminiert. Eigentlich sind Massenvernichtungswaffen dieser Art bisher ungeeignet gewesen, da sie neben dem Ziel auch umliegende, verbündete Staaten durch radioaktiven Fallout behelligen. Mit einer Antimateriebombe hingegen könnte man gegen Bedrohungen wie den Iran oder Nordkorea vorgehen, ohne umliegende Länder zu gefährden."

Tja das kann sich nur leider kein Land erlauben(nein auch nicht die USA) schon allein wegen den Zivilisten.....
Warum immer die USA? Tja, ist anscheinend Angewohnheit. Vielleicht sollte ich nicht immer gleich alles auf die USA beziehen. Sorry.

Naja, zumindest bis jetzt ist sie noch Science-Fiction. Aber das könnte sich möglicherweise in ca. 20 Jahren ändern. Dass die Entwicklung an der Bombe besteht, soll Tatsache sein. Wann sie fertig ist, geschweige denn ob man schon halbwegs nutzbringende Ergebnisse gesammelt hat, ist jedoch bis heute unklar.
Flo, was soll dann diese ganze Diskussion?
Da kann man sich auch über Todessterne und Novabomben streiten.
@Flo
Okay, ich geb´s zu. Antiwasserstoff bzw. die entsprechende Signatur wurde in ILLUMINATI erwähnt. Des weiteren bin ich kein Physiker und werde eine solche Bombe wohl kaum irgentwann bauen. Letztlich spielt es aber auch keine Rolle welche dieser Antimaterie du für eine Bombe nutzt. Was die Handlichkeit einer Bombe angeht kannst du dir ja mal die Entwicklung der Atombomben ansehen. Die LITTLE BOY wog 4 Tonnen während man heute takt. Sprengköpfe in Artilleriegranaten und Torpedos findet. Außerdem brauchst du für eine Antimateriebombe nur sehr wenig Material. Nur den Behälter der diese Materie sicher aufbewahrt. Keine Zündmechanismen oder so. Und wer kann heute schon sagen wie groß diese Behälter mit reifender Technik sein werden. "Dartpfeile" war wohl etwas übertrieben aber so groß wie herkömmliche Bomben werden diese Bomben bestimmt nicht sein.
@ Peter Lustich
Wenn es keinen Radioaktiven Fallout gibt usw. Das Macht Eine solche Bombe doch nur noch gefährlicher weil die Hemmschwelle sie einzusetzen sinken wird.

@ Flo
Mit einer solchen Waffe in Händen der USA hätte ich kaum Probleme. Die hätte ich eher mit den Chinesen (denen ich keine 2 cm weit traue) und insbesondere mit den verrückten Mullahs die der Meinung sind, daß alle Ungläubigen kein Lebensreht besitzen.
@ T.C.
Das kommt davon, wenn man sich über Trivialliteratur zu bilden versucht :>
Über die Größe solcher Bomben kann man erst sprechen, wenn man weiß, wie sie funktionieren sollen.

Also ich habe jetzt nochmal auf Wikipedia genauer nachgeguckt: Die Strahlung, die entsteht, wenn sich Materie und Antimaterie annihilieren, ist tatsächlich Gammastrahlung, also ionisierend und höchst ungesund bei höheren Dosen oder längerer Bestrahlung. Lässt sich auch nur schwer abschirmen.

Ich spekuliere mal ganz wild, wie so eine Explosion aussehen würde:
- Die Antimaterie und Materie reagieren und es werden Unmengen hochenergetischer elektromagnetischer Strahlung frei
- Diese Strahlung wird die Umgebung auf's abartigste erhitzen, sodass einfach mal alles hübsch verdampft: Wasser, Metalle, Beton... alles.
- Das Zeug wird ionisiert oder gar zu Plasma, was weitere Ionisation anregt. Das ist ein Spaß für jeden Geigerzähler.
- In größerer Entfernung, in welcher die Hitzeentwicklung nicht mehr ganz so übel ist, werden die Leute vermutlich den Strahlentod sterben. Mit Glück geht's schnell.
- Die Umgebung wird aber nicht auf Dauer kontaminiert, da keine beständigen Strahlenquellen, also irgendwelche radioaktiven Materialien herabregnen.


@ Lee
Gene Roddenberry war mit seinen Antimaterieideen für Torpedos, Antrieb usw. aber näher an der Wahrheit als mit Novabomben :>
Sagen wir lieber: Bis jetzt ist es nur sci-fi.
Das dumme an der Antimaterieforschung ist, dass sie wohl nur für wenig anzuwenden sein wird:
- Kleinere Raumschiffantriebe etc.
- Waffen
Zur Energiegewinnung scheint sie nicht geeignet, da man erst viel zu viel Energie investieren muss, um Antimaterie zu erhalten. Bei radioaktiven Zerfallsprozessen entsteht zwar auch welche, aber zu wenig.
Nagut. Aber gibt es nicht trotzdem eine Erklärung, nach welchem Prinzip eine solche Antimaterie-Einrichtung funktionieren sollte? Für diejenigen, die sich gar nichts darunter vorstellen können. Überall liest man, wie gefährlich sie sei, aber keiner weiß, wovor man sich eigentlich fürchtet.
Das Grundprinzip ist eigentlich simpel:
Du nimmst Materie und lässt sie auf ihr Antimaterieäquivalent krachen. Dabei wird letztendlich die gesamte Masse in Energie umgewandelt.
Bei einer Atombombe wird durch Kernspaltung und Kernfusion Energie frei, aber nur Bindungsenergie. Es wird also nur ein vglw. kleiner Teil der Masse in Energie umgewandelt bzw. Bindungsenergie freigesetzt (es heißt nicht umsonst starke Kernkraft), aber durchaus genug.
Der Witz an der Bindungsenergie ist ja folgendes: Ein Kern ist leichter als die Summe der Massen seiner Einzelteile. Die Masse wird in diese Energie umgesetzt, damit sie zusammenpappen können.


Das Design einer Antimateriebombe könnte in etwa so aussehen, rein spekulativ:
Wir brauchen zu allererst eine Speicheranlage für die Antimaterie. Problem: Der Behälter muss vollkommen evakuiert und folglich auch dicht sein. Zudem müssen wir verhindern, dass die Antimaterie die Wände berührt, damit sich hier nichts annihiliert.
Also muss der Speicher ein Magnetfeld beinhalten. Ein Speicherring oder einfach ein Kasten mit geladenen Wänden wäre denkbar.
Die Konsequenz daraus ist, dass man Antiwasserstoff schwer speichern kann, da es keine Ladung nach außen hin besitzt. Positronen sind etwas leicht und daher 2000x weniger effektiv, also nehmen wir Antiprotonen.

Gut, die sind jetzt in unserem Speicher eingesperrt. Entweder reicht es dann, den Speicher zu öffnen, sodass sich die negativ geladenen Antiprotonen an den Protonen in der Atmosphäre vergehen können, oder aber wir brauchen noch etwas ionisiertes Gas, z.B. Wasserstoff, ohne Elektronenhülle, damit die Reaktion effektiv genug - oder überhaupt? - abläuft.
Danke, damit kann ich mal was anfangen. :)
Die Produktion hört sich sehr aufwändig und teuer an. Mal davon abgesehen, dass die Bombe wie schon die Atombombe keine Waffe ist, die man tatsächlich benutzt, scheint sie eher ein Gedankenkonstrukt vernarrter Wissenschaftler zu sein. Wenn man mit einem solchen System sowieso nichts richtig anfangen kann als Bomben, dann sind die dafür verantwortlichen Forscher wirklich armselige Geschöpfe.
Wobei man sich schon allein an der Herstellung und Speicherung von Antimaterie die Zähne ausbeißen wird.
Wozu als Waffe? Waffentechnisch sind wir schon so weit, dass es ein leichtes ist, die Erde für 20k Jahre unbewohnbar zu machen.
Antimaterie hat den Nachteil, dass sie nicht radioaktiv ist. Think about it.
@ Lee
Genau. Die Bombe selbst braucht erst einmal eine Starke Energiequelle, nehme ich an. Die Herstellung von Antimaterie wiederum benötigt noch viel mehr. Antiwasserstoff konnte man bereits herstellen, aber wieviel? Ein paar Atome? Ein paar tausend? Vielleicht nur eines?
Diese Teilchenbeschleuniger haben eigene teilweise kleine Kraftwerke, wenn ich mich recht entsinne.

Warum man in diese Richtung forscht, hat primär natürlich keinen militärischen Hintergrund. Die militärische Nutzung erscheint sowieso ausgeschlossen. Man forscht und schaut, was man rausfindet. Einstein hatte auch nicht die Atombombe im Kopf, als er an seiner Relativitätstheorie gefeilt hat, die bis dahin noch keinen wirklichen Nutzen gebracht hat.


@ ZockTempel
Ich weiß zwar, was du meinst, aber so kannst du es nicht sagen: Antimaterie ist genauso radioaktiv oder nicht radioaktiv wie ihr Materie-Gegenstück. Antiplutonium ist bspw. radioaktiv.
Bei diesen Waffen geht's nicht um die Kontaminierung, sondern um die reine Zerstörungskraft. Das wäre für den Besitzer einer solchen Bombe ein Vorteil: Man kann einen Landstrich verwüsten und gleich Truppen reinschicken, die keine Strahlenschutzanzüge o.ä. benötigen.
Also 50kg Antimaterie scheinen mir genauso unwahrscheinlich wie ein künstliches Wurmloch.

Klar, Forscher sind immer vom Wissensdurst geleitet, aber wie du bereits sagtest, wäre ein solches Wissen hauptsächlich für das Militär verwertbar. An die Atombombe habe ich auch denken müssen, aber da haben nur wenige Wissenschaftler vorher etwas davon geahnt und die meisten es hinterher sehr bedauert. Daher sollte man nur so weit experimentieren, wie es für das Verständnis des Universums erforderlich ist und nicht weiter. Dass jetzt schon wieder über die Anwendbarkeit der Antimaterie als Superbombe diskutiert wird, lässt tief blicken.
Sei es drum. Allein, um die einzelnen Atome oder Teilchen so lange haltbar zu machen, dass man sie speichern und sammeln könnte, müsste man den gesamten Produktionsaufbau mit Lichtgeschwindigkeit durchs All bewegen. Das ist nicht nur abwegig, sondern schlichtweg unmöglich. Und auch die Quantenphysik wird da keine große Hilfe sein. Nicht in den nächsten tausend Jahren. :)

Ps: Ja, (zumindest die extrem großen) Teilchenbeschleuniger verbrauchen mitunter den Strom einer kleinen Stadt.
Also ich glaube wenn jemand bereit ist eine (noch fiktionale) Antimaterie Bombe zu zünden, dann wäre er auch bereit eine A Bombe zu zünden
50kg LOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOL.

Im buch war von 1g die Rede und das war eine gigantische Menge
Sobald man das eine Gramm geschafft hätte, wären die 50kg nur noch eine Frage der Zeit. Bedeutend schwerer wäre es, überhaupt erstmal ein ganzes Gramm zu produzieren.
Nur für's Militär stimmt auch nicht ganz.
Trägeraketen schleppen meist gigantische Tanks mit sich rum. Ein Raumschiff mit Antimaterieantrieb wäre vermutlich leichter. Bisher aber nur Träumerei, Sci-Fi.

50kg Antiwasserstoff würden... etwa 175 Gigatonnen Sprengkraft entfalten. Das wären fast 8 Millionen Nagasaki Bomben.
Der Antrieb wäre vermutlich auch schneller?
Wenn man genug Antimaterie hat und das irgendwie Umsetzen könnte... sicherlich. Eine Energie von 175GT bei nur 50kg. Da geht's rund! =D

---[edit]---
Bei schwereren Antimaterieatomen, die nochmal ungleich komplizierter herzustellen sind (Kernfusion), würde nicht nur ihr Äquivalent am Masse in Energiefrei, sondern auch noch die Bindungsenergie der Kerne, wie bereits erwähnt. Die Energie, die hinter Kernwaffen steckt, und das ist nur ein Bruchteil von dem, was bei der Materie-Antimaterie-Reaktion frei wird.
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