ich höre in meiner umgebung(südliches sachsen-anhalt) immer öfter sprüche wie "alles scheiße heutzutage, DDR war besser"
auch oft von vielen leuten die diese zeit nicht miterlebt haben. ein riesen unterschied ist da auch bei den schulen: ich gehe auf ein Gymnasium, da gibts solche meinungen überhaupt nicht, dafür aber um so mehr auf den real- und hauptschulen(nichts gegen real- und hautptschulen!!!) was denkt ihr? ist es wirklich eine alternative? warum denken so viele die es nich erlebt haben so? wie kann man sie davon überzeugen, das der sozialismus nicht funktioniert?
[rechtschreibung spielt keine rolle]
auch oft von vielen leuten die diese zeit nicht miterlebt haben. ein riesen unterschied ist da auch bei den schulen: ich gehe auf ein Gymnasium, da gibts solche meinungen überhaupt nicht, dafür aber um so mehr auf den real- und hauptschulen(nichts gegen real- und hautptschulen!!!) was denkt ihr? ist es wirklich eine alternative? warum denken so viele die es nich erlebt haben so? wie kann man sie davon überzeugen, das der sozialismus nicht funktioniert?
[rechtschreibung spielt keine rolle]
Willst du die Haupt und Realschüler davon überzeugen, dass die DDR nicht so gut war, wie sie meinen oder willst du jemanden davon überzeugen, dass Sozialismus nicht funktionieren kann? Meiner Meinung nach sind das nämlich zweierlei Dinge.
Was war an der DDR nicht so toll? Naja, es war ein diktatorisches Regime, weil es praktisch nur eine Partei gab. Es bestand keine Reisefreiheit - man konnte die westlichen Länder eben nicht bereisen. Dann wäre da noch die StaSi mit ihren verbrecherischen Methoden (da könnte man eine Exkursion nach Bautzen machen, um sich das berüchtigte "Gelbe Elend" anzuschauen.) Meinungsfreiheit nicht wirklich vorhanden. Hab ich schon die teilweise recht krasse Mangelwirtschaft erwähnt? Stundenlang anstehen für den Weihnachtsbraten. Wer weiß, ob es noch viele so toll in der DDR fänden, wenn sie mitbekommen würden, dass es dort wohl kaum für jeden ein Handy, einen Computer oder Ananas und Bananen gab? Geschweige denn die neuesten Computerspiele aus dem kapitalistischen Ausland (USA).
Was die Menschen an der DDR so toll finden dürfte wohl die Erinnerung an die praktisch nicht vorhandene Arbeitslosigkeit, das günstige Gesundheitssystem und die Kinderbetreuung sein. So wie es aussieht, konnte sich die DDR diesen Luxus aber genauso wenig leisten, wie das die BRD heute kann.
Kurz vor meinem 2ten Geburtstag war Tag der deutschen Einheit, also dürfen Zeitzeugen (oder andere, die es besser wissen) mich ruhig berichtigen.
Schauen wir uns doch aber mal heute die BRD an. Wie viele haben nicht viel von der Reisefreiheit und dem Güterüberfluss, weil sie es sich gar nicht leisten können, mal einen Urlaub im Ausland zu verbringen? Welche Wahlmöglichkeiten haben wir wirklich bei der Bundestagswahl? CDU oder SPD, darauf läuft es doch letztendlich hinaus. Wie hoch überschuldet ist die BRD im Vergleich zur DDR? Ohne Frage ist deine Meinung frei - aber juckt die jemanden?
Und dann natürlich die interessanteste Frage: Funktioniert denn unser kapitalistisches System auf Dauer?
Was war an der DDR nicht so toll? Naja, es war ein diktatorisches Regime, weil es praktisch nur eine Partei gab. Es bestand keine Reisefreiheit - man konnte die westlichen Länder eben nicht bereisen. Dann wäre da noch die StaSi mit ihren verbrecherischen Methoden (da könnte man eine Exkursion nach Bautzen machen, um sich das berüchtigte "Gelbe Elend" anzuschauen.) Meinungsfreiheit nicht wirklich vorhanden. Hab ich schon die teilweise recht krasse Mangelwirtschaft erwähnt? Stundenlang anstehen für den Weihnachtsbraten. Wer weiß, ob es noch viele so toll in der DDR fänden, wenn sie mitbekommen würden, dass es dort wohl kaum für jeden ein Handy, einen Computer oder Ananas und Bananen gab? Geschweige denn die neuesten Computerspiele aus dem kapitalistischen Ausland (USA).
Was die Menschen an der DDR so toll finden dürfte wohl die Erinnerung an die praktisch nicht vorhandene Arbeitslosigkeit, das günstige Gesundheitssystem und die Kinderbetreuung sein. So wie es aussieht, konnte sich die DDR diesen Luxus aber genauso wenig leisten, wie das die BRD heute kann.
Kurz vor meinem 2ten Geburtstag war Tag der deutschen Einheit, also dürfen Zeitzeugen (oder andere, die es besser wissen) mich ruhig berichtigen.
Schauen wir uns doch aber mal heute die BRD an. Wie viele haben nicht viel von der Reisefreiheit und dem Güterüberfluss, weil sie es sich gar nicht leisten können, mal einen Urlaub im Ausland zu verbringen? Welche Wahlmöglichkeiten haben wir wirklich bei der Bundestagswahl? CDU oder SPD, darauf läuft es doch letztendlich hinaus. Wie hoch überschuldet ist die BRD im Vergleich zur DDR? Ohne Frage ist deine Meinung frei - aber juckt die jemanden?
Und dann natürlich die interessanteste Frage: Funktioniert denn unser kapitalistisches System auf Dauer?
Ich würde mal behaupten es gibt kein ideales System.
Unser kapitalistisches System kränkelt schon und die Idee des Kommunismus -für jeden das gleiche- ist ja an für sich nicht schlecht, nur die kommunistische Regierung versagt dann.
Allerdings muss ich sagen, dass ich mit dem zurzeitigen System hauptsächlich zufrieden bin.
Unser kapitalistisches System kränkelt schon und die Idee des Kommunismus -für jeden das gleiche- ist ja an für sich nicht schlecht, nur die kommunistische Regierung versagt dann.
Allerdings muss ich sagen, dass ich mit dem zurzeitigen System hauptsächlich zufrieden bin.
Ich würde einfach sagen, jedes System ist irgendwann ausgereizt. Zu diesem Schluss kommt man, wenn man sich mal die Geschichte anguckt. Meiner Meinung nach, ist der Kapitalismus, den wir hier haben, obgleich großer Armut in der Bevölkerung, doch die beste Lösung.
Ich möchte den Sozialismus eigentlich nicht wieder haben. Ich hatte 26 Jahre das recht zweifelhafte Vergnügen und mir reichts noch immer :)
Wer heute z.B. den Kinderganztagsbewahransalten der Ex-DDR nachtrauert (Tages- und Wochen(!)krippen, Ganztagskindergärten, Schulhort bis 18 Uhr), der vergisst leider, dass dies vom Staat bewusst subventieniert wurde, damit auch die letzte Mutter zum Wohl des Staates arbeiten gehen konnte. Dank fehlender Mechanisierung war das meiste nämlich noch Handarbeit und damit extrem personalintensiv. In der Zwischenzeit hatte man die Kids politisch bestens unter Kontrolle (z.B. Hort, Pioniernachmittage, stets mit qualifizierter Aufsicht)
Die Wohnungen waren bezahlbar, aber zum Grossteil extrem runtergewirtschaftet. Wer keine Beziehungen hatte oder parteilich aktiv war, der konnte Jahre oder Jahrzehnte auf eine Wohnung warten. Was man dann bekam war meistens ein Loch, dass man erst auf eigene Kosten und mit ständig nicht käuflichem Material und mangelnden Baustoffen renovieren durfte. Ich habe selbst so eine Wohnung saniert und bin (einschliesslich aller Um- und Einbauten) locker auf über 10.000 Ostmark gekommen (Fenster, Bad, komplett neue Fußböden, Wände neu verputzt, 2 Öfen usw.). Wohlgemerkt bei einem Monatseinkommen von knapp 700 Ostmark! Und zu kaufen gabs meist nichts. Man konnte tauschen. Wenn man was zum Tauschen hatte.
Alle sind gleich? Das führt zu Interessenlosigkeit und bremst Initiativen. Man versteckt sich in der Masse. Fertig. Verantwortung zu übernehmen lohnt sich dann nicht. Wohin das führt ---> Real existierender Sozialismus.
Sozialismus? Bitte nicht nochmal. Experimente am lebenden Objekt sind tunlichst zu vermeiden. Auf jeden Tierversuch kommen gleich 10 angekettete Naturschützer mit Transparenten. Wer schützt aber jetzt bitte uns Menschen vor derartigen sozialen Experimenten? Ich hoffe doch, der mündige Wähler.
Wer heute z.B. den Kinderganztagsbewahransalten der Ex-DDR nachtrauert (Tages- und Wochen(!)krippen, Ganztagskindergärten, Schulhort bis 18 Uhr), der vergisst leider, dass dies vom Staat bewusst subventieniert wurde, damit auch die letzte Mutter zum Wohl des Staates arbeiten gehen konnte. Dank fehlender Mechanisierung war das meiste nämlich noch Handarbeit und damit extrem personalintensiv. In der Zwischenzeit hatte man die Kids politisch bestens unter Kontrolle (z.B. Hort, Pioniernachmittage, stets mit qualifizierter Aufsicht)
Die Wohnungen waren bezahlbar, aber zum Grossteil extrem runtergewirtschaftet. Wer keine Beziehungen hatte oder parteilich aktiv war, der konnte Jahre oder Jahrzehnte auf eine Wohnung warten. Was man dann bekam war meistens ein Loch, dass man erst auf eigene Kosten und mit ständig nicht käuflichem Material und mangelnden Baustoffen renovieren durfte. Ich habe selbst so eine Wohnung saniert und bin (einschliesslich aller Um- und Einbauten) locker auf über 10.000 Ostmark gekommen (Fenster, Bad, komplett neue Fußböden, Wände neu verputzt, 2 Öfen usw.). Wohlgemerkt bei einem Monatseinkommen von knapp 700 Ostmark! Und zu kaufen gabs meist nichts. Man konnte tauschen. Wenn man was zum Tauschen hatte.
Alle sind gleich? Das führt zu Interessenlosigkeit und bremst Initiativen. Man versteckt sich in der Masse. Fertig. Verantwortung zu übernehmen lohnt sich dann nicht. Wohin das führt ---> Real existierender Sozialismus.
Sozialismus? Bitte nicht nochmal. Experimente am lebenden Objekt sind tunlichst zu vermeiden. Auf jeden Tierversuch kommen gleich 10 angekettete Naturschützer mit Transparenten. Wer schützt aber jetzt bitte uns Menschen vor derartigen sozialen Experimenten? Ich hoffe doch, der mündige Wähler.
Auch wenn es hier zur politischen Agitation genutzt wurde, finde ich einen anderen Aspekt solcher Pionier-Organisationen gar nicht schlecht: die Kinder sind unter Gleichaltrigen und außerdem beschäftigt. Ich bin in der Grundschule ja selbst in den Hort gegangen und irgendwie war's doch interessanter, mit seinen Schulfreunden noch eine Weile spielen zu können. (in meinem Fall hätte ich auch nach Hause zur Oma gehen können.)
Viele Probleme mit Jugendkriminalität und dergleichen hätte man vielleicht gar nicht, wenn die Kinder dort gut aufgehoben wären. Dazu braucht man nicht mal solche "Massenorganisationen" oder die viel gepriesenen Ganztagsschulen sondern eigentlich nur ein funktionierendes Vereinsleben. Aber wie sieht die Realität denn aus (zumindest in meiner Gegend): die Fußballer suchen händeringend nach Nachwuchs und müssen Spielgemeinschaften eingehen, mein Schachverein hat ein Einzugsgebiet von der Größe des halben Landkreises.
Viele Probleme mit Jugendkriminalität und dergleichen hätte man vielleicht gar nicht, wenn die Kinder dort gut aufgehoben wären. Dazu braucht man nicht mal solche "Massenorganisationen" oder die viel gepriesenen Ganztagsschulen sondern eigentlich nur ein funktionierendes Vereinsleben. Aber wie sieht die Realität denn aus (zumindest in meiner Gegend): die Fußballer suchen händeringend nach Nachwuchs und müssen Spielgemeinschaften eingehen, mein Schachverein hat ein Einzugsgebiet von der Größe des halben Landkreises.
ja, aber dafür braucht man keinen sozialismus! Solche sachen sind nicht teuer im vergleich dazu was sonst so für geld ausgegeben wird! Das alles sinlos ist und viel besser an anderen enden eingesetzt werden sollte. wenn das passiert geht es berg auf. Beispiel:
Magdeburg hat eine neues fußballstadion gebaut.
kosten: 31millionen €
Bauzeit: 17 monate
Fassunsgsverögen: knapp 30tausend menschen
Ist ja an und für sich nicht schlecht und auch relativ kostengünstig gebaut. aber: magdeburg hat einen Verein in der 3. Liga und hat 330000 einwohner. wofür dann ein so großes stadion? reichen nicht 15000 leute?
nein für magdeburg nich...is ja landeshauptstadt>_<
wenn solche verschwendung von geldern, wo es noch genügend gibt, abgestellt werden würden, würde es deutschlad bestimmt um einiges besser gehen! dann wer der kapitalismus die beste lösung. aber bis wir dass schaffen werden noch einige jahre ins land gehen.
Magdeburg hat eine neues fußballstadion gebaut.
kosten: 31millionen €
Bauzeit: 17 monate
Fassunsgsverögen: knapp 30tausend menschen
Ist ja an und für sich nicht schlecht und auch relativ kostengünstig gebaut. aber: magdeburg hat einen Verein in der 3. Liga und hat 330000 einwohner. wofür dann ein so großes stadion? reichen nicht 15000 leute?
nein für magdeburg nich...is ja landeshauptstadt>_<
wenn solche verschwendung von geldern, wo es noch genügend gibt, abgestellt werden würden, würde es deutschlad bestimmt um einiges besser gehen! dann wer der kapitalismus die beste lösung. aber bis wir dass schaffen werden noch einige jahre ins land gehen.
Tjaja, schaun wir uns den Sozialismus grob an:
Alle Menschen sind gleich, sie sind alle Teile eines großen Organismus, dem sozialistischen Staat. Die Regierung innerhalb dieses Staates wurde vereinheitlicht, es gab nur eine einzige Partei. Diese hatte immer recht und das Recht durchzusetzen, was der Parteiführung in den Sinn kam. Das einzige, was der Rest der Patreianhängerschaft dann noch zu tun hatte, war stumpfsinnig mit dem Kopf zu nicken...
Ja und das führt schon gleich zum nächsten Punkt, der Meinungsfreiheit. Diese existierte unglaublicher Weise in allen bisherigen sozialistischen Staaten, allerdings nur insofern wie diese Meinung sich für den Kommunismus und den Sozialismus aussprach...alles andere wurde zensiert.
So, kommen wir nun aber zum Herzstück des Sozialismus schlechthin, dem Wirtschaftssystem. Daher sich sämtliche Produktionsmittel "im Eigentum der Volksgemeinschaft" ergo des Staates befanden, war auch nur dieser in der Lage zu wirtschaften. Daraus entwickelte sich sodann die "Zentrale Planwirtschaft" in der alle Bürger eines sozialistischen Staates nichts anderes waren als Arbeitnehmer ohne auf das wirtschaftliche Geschehen Einfluss nehmen zu können...
So, das ist so grob umrissen der Sozialismus. Wer wirklich der Auffassung ist, der Sozialismus seie eine bessere Staatsform als unsere Demokratie mit ihrer sozialen Marktwirtschaft (kein Kapitalismus, das wäre freie Marktwirtschaft!) ist, dem soll an dieser Stelle offenbart werden, dass noch vor der DDR ein sozialistisches Regime auf deutschem Boden geherrscht hat: der Nationalsozialismus. Hehe, ein wirklich schlagkräftiges Argument für diese polit. Anschauung, nicht wahr?
Alle Menschen sind gleich, sie sind alle Teile eines großen Organismus, dem sozialistischen Staat. Die Regierung innerhalb dieses Staates wurde vereinheitlicht, es gab nur eine einzige Partei. Diese hatte immer recht und das Recht durchzusetzen, was der Parteiführung in den Sinn kam. Das einzige, was der Rest der Patreianhängerschaft dann noch zu tun hatte, war stumpfsinnig mit dem Kopf zu nicken...
Ja und das führt schon gleich zum nächsten Punkt, der Meinungsfreiheit. Diese existierte unglaublicher Weise in allen bisherigen sozialistischen Staaten, allerdings nur insofern wie diese Meinung sich für den Kommunismus und den Sozialismus aussprach...alles andere wurde zensiert.
So, kommen wir nun aber zum Herzstück des Sozialismus schlechthin, dem Wirtschaftssystem. Daher sich sämtliche Produktionsmittel "im Eigentum der Volksgemeinschaft" ergo des Staates befanden, war auch nur dieser in der Lage zu wirtschaften. Daraus entwickelte sich sodann die "Zentrale Planwirtschaft" in der alle Bürger eines sozialistischen Staates nichts anderes waren als Arbeitnehmer ohne auf das wirtschaftliche Geschehen Einfluss nehmen zu können...
So, das ist so grob umrissen der Sozialismus. Wer wirklich der Auffassung ist, der Sozialismus seie eine bessere Staatsform als unsere Demokratie mit ihrer sozialen Marktwirtschaft (kein Kapitalismus, das wäre freie Marktwirtschaft!) ist, dem soll an dieser Stelle offenbart werden, dass noch vor der DDR ein sozialistisches Regime auf deutschem Boden geherrscht hat: der Nationalsozialismus. Hehe, ein wirklich schlagkräftiges Argument für diese polit. Anschauung, nicht wahr?
"dass dies vom Staat bewusst subventieniert wurde"
ja und weil unser Staat sowas nicht subventioniert, wird es für dich irgendwann keine Rente mehr geben, weil es dann zuviel Alte und zu wenig junge Menschen gibt : > Dem Staat sei dank, dass wir eins der kinderlosesten Länder Europas sind.
Diejenigen, welche die DDR komplett in den Boden stampfen, lassen meistens die Tatsache verschwinden, dass davor der 2. Weltkrieg war, welcher die deutsche Wirtschaft u.a ziemlich vernichtet hat und der DDR wurde von den Amis nicht alles in den A. geblasen, sondern die Sowjets haben am Anfang erstmal ordentlich Kriegsentschädigungen von der DDR kasiert..daraus konnte wirtschaftlich einfach nichts innerhalb von 40 Jahren werden. Da brauch man sich dann auch nicht über den bösen Sozialismus beschweren, dass er schlechte Wohnungen schafft.
Viele Elemente der DDR, wie die "Kinderganztagsbewahransalten" waren gut und wer selbst daran schlechtes findet, brauch sich nicht zu beschweren, dass er nach 65 kein Geld mehr vom Staat nicht bekommt. Ohne Familienförderung keine Kinder und ohne Kinder keine Rente, so einfach ist das. Aber Staat sei dank, dass wir nichtmal annähernd Gleichheit haben. Den die Schönen und Reichen sind ja nicht drauf auf der gesetzlichen Rente angewiesen.
ja und weil unser Staat sowas nicht subventioniert, wird es für dich irgendwann keine Rente mehr geben, weil es dann zuviel Alte und zu wenig junge Menschen gibt : > Dem Staat sei dank, dass wir eins der kinderlosesten Länder Europas sind.
Diejenigen, welche die DDR komplett in den Boden stampfen, lassen meistens die Tatsache verschwinden, dass davor der 2. Weltkrieg war, welcher die deutsche Wirtschaft u.a ziemlich vernichtet hat und der DDR wurde von den Amis nicht alles in den A. geblasen, sondern die Sowjets haben am Anfang erstmal ordentlich Kriegsentschädigungen von der DDR kasiert..daraus konnte wirtschaftlich einfach nichts innerhalb von 40 Jahren werden. Da brauch man sich dann auch nicht über den bösen Sozialismus beschweren, dass er schlechte Wohnungen schafft.
Viele Elemente der DDR, wie die "Kinderganztagsbewahransalten" waren gut und wer selbst daran schlechtes findet, brauch sich nicht zu beschweren, dass er nach 65 kein Geld mehr vom Staat nicht bekommt. Ohne Familienförderung keine Kinder und ohne Kinder keine Rente, so einfach ist das. Aber Staat sei dank, dass wir nichtmal annähernd Gleichheit haben. Den die Schönen und Reichen sind ja nicht drauf auf der gesetzlichen Rente angewiesen.
Observator Scriptoris - Antwort auf deine Frage. Absoluter Dünnschiss, aber egal. Falls die Frage Ironie war - immernoch Dünnschiss.
Jetzt bräuchtest du nur noch mit dem Argument kommen "Im Kz waren doch alle Menschen gleich" -.-
Jetzt bräuchtest du nur noch mit dem Argument kommen "Im Kz waren doch alle Menschen gleich" -.-
@Krisska:
Antwort auf deine Frage. Absoluter Dünnschiss, aber egal. Falls die Frage Ironie war - immernoch Dünnschiss.
Warum, stimmt das etwa nicht? Wenn nicht, dann erläuter mir doch deine Ansichten, begründen, nicht einfach nur vulgäre Thesen in den Raum stellen^^
Zudem waren im KZ nicht alle Menschen gleich, die Nazi-Aufseher waren doch etwas besser dran in Sachen Behandlung...(oh Gott, unfassbar, dass ich darauf eingeh...)
Antwort auf deine Frage. Absoluter Dünnschiss, aber egal. Falls die Frage Ironie war - immernoch Dünnschiss.
Warum, stimmt das etwa nicht? Wenn nicht, dann erläuter mir doch deine Ansichten, begründen, nicht einfach nur vulgäre Thesen in den Raum stellen^^
Zudem waren im KZ nicht alle Menschen gleich, die Nazi-Aufseher waren doch etwas besser dran in Sachen Behandlung...(oh Gott, unfassbar, dass ich darauf eingeh...)
@threadsteller:
gymnasiast?
wenn ja, bist du verdammt arrogant.
kein system, in dem einzelne wenige oder gar ein einzelner die macht hat, kann funktionieren.
das sieht man an monarchie, dikatur, und auch dem, was hier "demokratie" genannt wird.
gymnasiast?
wenn ja, bist du verdammt arrogant.
kein system, in dem einzelne wenige oder gar ein einzelner die macht hat, kann funktionieren.
das sieht man an monarchie, dikatur, und auch dem, was hier "demokratie" genannt wird.
Ich bin der Meinung, die Demokratie ist veraltet. Jedenfalls wäre ich dafür, dass in Deutschland für einen geringen Zeitraum, der absolutismus wieder einkehrt. Der Herrscher kann dann mal alle Gesetzte durschsetzten, und es muss nicht eine halbjährige Diskussion geben, die nacher keine Lösung hervorbringt, da man auf die Idee kommt, es sei Sache der Länder.
Danach kann er ja wieder abgesetzt werden, und wieder eine sogenannte Demokratie entstehen.
Danach kann er ja wieder abgesetzt werden, und wieder eine sogenannte Demokratie entstehen.
blödsinn.
absolutismus wäre ein schritt zurück.
schon allein diese monate könnten jahrelange folgen haben.
wird jemmand einmal macht haben, wird er sie niemehr zurückgeben-
jedenfalls nicht freiwillig.
wir brauchen ein system, das ohne machthabende funktioniert, sondern durch das volk gelenkt wird.
absolutismus wäre ein schritt zurück.
schon allein diese monate könnten jahrelange folgen haben.
wird jemmand einmal macht haben, wird er sie niemehr zurückgeben-
jedenfalls nicht freiwillig.
wir brauchen ein system, das ohne machthabende funktioniert, sondern durch das volk gelenkt wird.
Das letzte Mal als Deutsachland von einem Diktator regiert wurde, gab es einigen Ärger.
Eine Diktatur (auch eine für kurze Zeit) kann ziemlich in die Hose gehen.
Eine Diktatur (auch eine für kurze Zeit) kann ziemlich in die Hose gehen.
Wenn ich jetzt meine Meinung ausführen sollte, dann wäre das zu viel und würde vom eigentlichen Thema ablenken. Aber Gesetzte sollten schneller beschlossen werden, und die Macht sollte entweder von einem Ausgehen, oder komplett vom Volke.
Aber ich muss Boomslang recht geben, es gibt kein ideales System. (fast) Alles hat einen Hacken.
Aber ich muss Boomslang recht geben, es gibt kein ideales System. (fast) Alles hat einen Hacken.
@ babykiller:
Ich sehe vor allem ein Problem in diesem Föderalismus. Jedes Land hat seine eigenen Gesetze, wozu brauchen wir dann noch den Bund? Der Staat Deutschland ist einst entstanden um die Kleinstaaterei zu überwinden - heute machen wir offenbar die Rolle rückwärts.
Zum Thema: Theoretisch ist Sozialismus die perfekte Regierungsform. Das Problem ist nur, dass da jemand einst nicht bedacht hat, dass man es mit Menschen zu tun hat, die Systeme leicht ausnützen wenn es ihnen Vorteile bringt.
Ich sehe vor allem ein Problem in diesem Föderalismus. Jedes Land hat seine eigenen Gesetze, wozu brauchen wir dann noch den Bund? Der Staat Deutschland ist einst entstanden um die Kleinstaaterei zu überwinden - heute machen wir offenbar die Rolle rückwärts.
Zum Thema: Theoretisch ist Sozialismus die perfekte Regierungsform. Das Problem ist nur, dass da jemand einst nicht bedacht hat, dass man es mit Menschen zu tun hat, die Systeme leicht ausnützen wenn es ihnen Vorteile bringt.
@Krisska:
Hast Du in diesem System gelebt/gelitten? Ich glaube kaum. Anders ist Deine rosarote, romatisch-verklärte DDR-Nostalgie nicht zu verstehen. Aber die Bauernfänger der SED-PDS sind immer noch ungestraft unterwegs und finden kreidefressend-predigend neue, willige, weil unwissende jugendliche Opfer. Du bist anscheindend ein gutes Beispiel dafür, dass diese Masche noch zieht. Bedauerlicherweise.
Meine Großmutter ist von den SED-Stalinisten '72 zwangsenteignet worden (Gärtnerei), weil 'laut Plan' eine Altsoffsammelstelle (SERO) gebraucht würde. Und das, nachdem sie von den Sowjets '45 bereits schon einmal vertrieben wurde und alles eingebüßt hat. Einen Ausreiseantrag zu ihrer Schwester hat man abgelehnt, im Gegenzug dafür einen Onkel, der für Deutrans (ehemalige DDR-Staatsspedition) im internationalen Fernverkehr tätig war, quasi Berufsverbot erteilt. Kommunistische Sippenhaft eben. Neben diesem kleinen privaten Beispiel informiere man sich mal tunlichst über die in den 70ern von Staat und SED geplanten und durchgeführten Zwangsverstaatlichungen und Enteignungen kleinerer Betriebe und Handwerksfirmen. Das soll sozial gewesen sein? Halleluja.
Dass die Wohnungen vergammelt waren, lässt sich kaum den Amis in die Schuhe schieben. Ich glaube kaum, dass je ein westdeutscher Hauseigentümer was von den Hilfen gesehen hat. Das sogenannte 'Volkseigentum' war dagegen mangels Interesse und fehlendem Verantwortungsbewusstsein und den fehlenden Mitteln kaum instand zu halten. Wie von den so tollen, niedrigen Mieten die Sanierung und Substanzwerhaltung bezahlt hätte werden können, das war selbst den 'hochqualifizierten' SED-Wirtschaftslenkern ein grosses Geheimnis. Es ging und geht einfach nicht.
Und noch ein Wort zu den Bewahranstalten. Wir haben lange Kämpfe ausfechten müssen, damit ich auch vor 16 Uhr z.B. eigenständig in die Christenlehre gehen durfte. Auch ohne, dass Mami selbst abholt. Ich bin stets von Lehrern und Erziehern niedergemacht worden, das man mit 'Pfaffengeschwätz' das Volk verdumme. Man brauche in der sozialistischen Gesellschaft keine Religion. Glaubens- und Meinungsfreiheit? Fehlanzeige! Sippenhaft und Verfolgung trifft den Sozialfaschismus der SED-Stalinisten wohl eher. Und diese Partei feiert heute als SED-PDS fröhliche Urständ? Sie hat sich noch nicht mal von Ihrem Parteivermögen und den alten Stalinisten getrennt. Auch das unterscheidet sie von den restlichen, zwangsunterworfenen Parteien des sog. 'Demokratischen Blocks' der DDR.
Träum meinetwegen weiter und laufe den Altstalinisten der SED-PDS hinterher. Manchem wünschte ich wirklich mal 1 Jahr DDR ohne Beziehungen und Parteibuch. Das ist heilsamer als jede politische Diskussion.
Hast Du in diesem System gelebt/gelitten? Ich glaube kaum. Anders ist Deine rosarote, romatisch-verklärte DDR-Nostalgie nicht zu verstehen. Aber die Bauernfänger der SED-PDS sind immer noch ungestraft unterwegs und finden kreidefressend-predigend neue, willige, weil unwissende jugendliche Opfer. Du bist anscheindend ein gutes Beispiel dafür, dass diese Masche noch zieht. Bedauerlicherweise.
Meine Großmutter ist von den SED-Stalinisten '72 zwangsenteignet worden (Gärtnerei), weil 'laut Plan' eine Altsoffsammelstelle (SERO) gebraucht würde. Und das, nachdem sie von den Sowjets '45 bereits schon einmal vertrieben wurde und alles eingebüßt hat. Einen Ausreiseantrag zu ihrer Schwester hat man abgelehnt, im Gegenzug dafür einen Onkel, der für Deutrans (ehemalige DDR-Staatsspedition) im internationalen Fernverkehr tätig war, quasi Berufsverbot erteilt. Kommunistische Sippenhaft eben. Neben diesem kleinen privaten Beispiel informiere man sich mal tunlichst über die in den 70ern von Staat und SED geplanten und durchgeführten Zwangsverstaatlichungen und Enteignungen kleinerer Betriebe und Handwerksfirmen. Das soll sozial gewesen sein? Halleluja.
Dass die Wohnungen vergammelt waren, lässt sich kaum den Amis in die Schuhe schieben. Ich glaube kaum, dass je ein westdeutscher Hauseigentümer was von den Hilfen gesehen hat. Das sogenannte 'Volkseigentum' war dagegen mangels Interesse und fehlendem Verantwortungsbewusstsein und den fehlenden Mitteln kaum instand zu halten. Wie von den so tollen, niedrigen Mieten die Sanierung und Substanzwerhaltung bezahlt hätte werden können, das war selbst den 'hochqualifizierten' SED-Wirtschaftslenkern ein grosses Geheimnis. Es ging und geht einfach nicht.
Und noch ein Wort zu den Bewahranstalten. Wir haben lange Kämpfe ausfechten müssen, damit ich auch vor 16 Uhr z.B. eigenständig in die Christenlehre gehen durfte. Auch ohne, dass Mami selbst abholt. Ich bin stets von Lehrern und Erziehern niedergemacht worden, das man mit 'Pfaffengeschwätz' das Volk verdumme. Man brauche in der sozialistischen Gesellschaft keine Religion. Glaubens- und Meinungsfreiheit? Fehlanzeige! Sippenhaft und Verfolgung trifft den Sozialfaschismus der SED-Stalinisten wohl eher. Und diese Partei feiert heute als SED-PDS fröhliche Urständ? Sie hat sich noch nicht mal von Ihrem Parteivermögen und den alten Stalinisten getrennt. Auch das unterscheidet sie von den restlichen, zwangsunterworfenen Parteien des sog. 'Demokratischen Blocks' der DDR.
Träum meinetwegen weiter und laufe den Altstalinisten der SED-PDS hinterher. Manchem wünschte ich wirklich mal 1 Jahr DDR ohne Beziehungen und Parteibuch. Das ist heilsamer als jede politische Diskussion.
@Sid Vicious genau das ist es! Wir brauchen eine Regierung, die für alle Bundesländer zuständig ist, und nicht nur ewig rum Debattiert, sondern auch Handelt!
@FormatC gelebt ja/gelitten nein.
Dein ganzer Post zeigt, dass du mich und meine Aussagen entweder nicht verstehen willst oder mich mit Absicht in ein falsches Licht rückst.
Ich hege zur DDR keine Nostalgie. Ich sagte nur, dass es positive Aspekte in der DDR gab und nicht alles schlecht war. Ich leugne nicht, dass es zu viele Mängel gab.
"Dass die Wohnungen vergammelt waren, lässt sich kaum den Amis in die Schuhe schieben"
Ließ ordentlicher. Habe ich nie getan. Es ist wohl logisch, dass wenn man einem Land Geld gibt (die USA gab der BRD eine Menge Geld) und einem anderem Land viel wegnimmt (Die Sowjets nahmen eine Menge Kriegsentschädigungen), dass in dem Land, wo weggenommen überall Mängelschäden auftreten, so auch im Wohnungssystem.
Ich sagte auch nie, dass es in der DDR überall Freiheit gab, siehe deine Religionsfreiheit, aber ich finde die Subventionierung von Kindergärten und anderen Einrichtungen, die Familien entlasten positiv. So etwas gibt es in der BRD heutzutage wesentlich weniger und daher werden zu wenig Kinder in die BRD gesetzt und genau daran leidet unser momentanes System. Der Vergleich von Daten zum demographischen Wandel in der BRD und DDR bestätigen meine Aussage und die sind unpolitisch.
btw sind deine Argumente immer die Gleichen und auf die Idee, dass in der PDS viele Nicht-Stalinisten sind (Nenne mal 3 Stalinisten in der PDS) kommst du nicht. Ich bin keiner, der die DDR wieder haben will. Ich weiger mich nur das Denkschema vieler "DDR - böse; BRD - super" anzunehmen, weil das definitiv nicht stimmt.
Und die moderne PDS ist ja auch sowas von gemein.
Ja, sowas wie Mindestlohn 7 € für Arbeitende. Das kann jemanden mit Geld,Pc,Internet&co ja scheißegal sein.
Dein ganzer Post zeigt, dass du mich und meine Aussagen entweder nicht verstehen willst oder mich mit Absicht in ein falsches Licht rückst.
Ich hege zur DDR keine Nostalgie. Ich sagte nur, dass es positive Aspekte in der DDR gab und nicht alles schlecht war. Ich leugne nicht, dass es zu viele Mängel gab.
"Dass die Wohnungen vergammelt waren, lässt sich kaum den Amis in die Schuhe schieben"
Ließ ordentlicher. Habe ich nie getan. Es ist wohl logisch, dass wenn man einem Land Geld gibt (die USA gab der BRD eine Menge Geld) und einem anderem Land viel wegnimmt (Die Sowjets nahmen eine Menge Kriegsentschädigungen), dass in dem Land, wo weggenommen überall Mängelschäden auftreten, so auch im Wohnungssystem.
Ich sagte auch nie, dass es in der DDR überall Freiheit gab, siehe deine Religionsfreiheit, aber ich finde die Subventionierung von Kindergärten und anderen Einrichtungen, die Familien entlasten positiv. So etwas gibt es in der BRD heutzutage wesentlich weniger und daher werden zu wenig Kinder in die BRD gesetzt und genau daran leidet unser momentanes System. Der Vergleich von Daten zum demographischen Wandel in der BRD und DDR bestätigen meine Aussage und die sind unpolitisch.
btw sind deine Argumente immer die Gleichen und auf die Idee, dass in der PDS viele Nicht-Stalinisten sind (Nenne mal 3 Stalinisten in der PDS) kommst du nicht. Ich bin keiner, der die DDR wieder haben will. Ich weiger mich nur das Denkschema vieler "DDR - böse; BRD - super" anzunehmen, weil das definitiv nicht stimmt.
Und die moderne PDS ist ja auch sowas von gemein.
Ja, sowas wie Mindestlohn 7 € für Arbeitende. Das kann jemanden mit Geld,Pc,Internet&co ja scheißegal sein.
Nenne mal 3 Stalinisten in der PDS
Gern. Aber mit 3 kommt man da kaum hin. Dafür reicht schon die Parteiprominenz. Das reicht vom SED-Nomenklaturkader und Spitzenfunktionär Lothar Bisky, über den verurteilten DDR-Wahlfälscher Hans Modrow (dem Hüter des Tales der Ahnungslosen), über die rechtskräftig als parlamentsunwürdig eingestuften PDS-Landtagsabgeordneten Ina Leukefeld und Frank Kuschel (Stasi, Bearbeitung "Ausreisewilliger") bis hin in die Niederungen der Lokalpolitik, wo selbst in unserem Wahlkreis noch Altkommunisten kandidieren und frisch frei fröhlich alte Ängste schüren.
Die PDS sieht sich auch heute noch als Nachfolger der SED, man hat sich weder neu gegründet, noch von seinem Vermögen getrennt. Die diesbezügliche Gysi-Rede (wie sein Vater auch ein Ex-SED-Günstling) spricht da Bände...
Was die sozialistische Wirtschaft der DDR betrifft - beschäftige Dich ruhig mal ein wenig mit den Grundlagen und Realitäten. In einem sozialistischen Funktionärsstaat gingen und gehen Parteibuch und Linientreue vor Eignung und Fachwissen. Kleines privates Beispiel, um die ganze graue Theorie mal zu veranschaulichen:
Mein Vater war Werkleiter mehrerer Druckereien bzw. Buchbindereien. Nicht ein Betrieb konnte zur Instandhaltung seines Maschinenparks die selbst erwirtschafteten Gewinne nutzen, geschweige denn zur Erneuerung oder zum Neuerwerb neuer Ausrüstungen. Alles wurde planwirtschaftlich zentral eingezogen. Die Anlagen wurden bewusst und mit Absicht gegen Null gefahren, d.h. solange genutzt und notdürftig geflickt, bis nichts mehr ging. Viele dieser Anlagen hätten Jahrzehnte weiterarbeiten können, wenn nicht ungebildete, aber dafür linientreue Parteibonzen über die Wirtschaft zu entscheiden gehabt hätten. Wir haben privat an einem Wocheende aus einer Görlitzer Fabrik für Maschinenteile ein Schneidemesser für eine Papierschneidemaschine 'besorgen' müssen, da sonst die Produktion gestanden hätte. Devisen und Ersatzteile gabs nämlich bevorzugt nur für SED-eigene Betriebe (Zentrag). Ein kleines Beispiel für Funktionärswirtschaft. In Massen betrachtet ist es sogar erstaunlich, wie die 'bankrotte' DDR den Russen 9 Mrd Euro Kredit gewährten konnte (die Putins Gaskumpel Gerd nonchalant erlassen hat), von Angola, über Nikaragua, Mosambique und Vietnam fleissig politisch motivierte Aufbau- und Finanzhilfen verteilt hat und dieses vom Volk erarbeite Vermögen demselben entzogen und in Gutsherrenart verplempert hat.
@FormatC gelebt ja/gelitten nein.
Wie alt bist Du? Du müsstest mindestens 36 oder älter sein, um beurteilen zu können, was es wirklich hiess in der DDR zu leben, zu arbeiten und die Verantwortung für eine Familie zu haben. Ein paar Jahre verklärte Kindheit reichen da wohl eher kaum.
Interessanter Link: Stasi und Vokswirtschaft
Gern. Aber mit 3 kommt man da kaum hin. Dafür reicht schon die Parteiprominenz. Das reicht vom SED-Nomenklaturkader und Spitzenfunktionär Lothar Bisky, über den verurteilten DDR-Wahlfälscher Hans Modrow (dem Hüter des Tales der Ahnungslosen), über die rechtskräftig als parlamentsunwürdig eingestuften PDS-Landtagsabgeordneten Ina Leukefeld und Frank Kuschel (Stasi, Bearbeitung "Ausreisewilliger") bis hin in die Niederungen der Lokalpolitik, wo selbst in unserem Wahlkreis noch Altkommunisten kandidieren und frisch frei fröhlich alte Ängste schüren.
Die PDS sieht sich auch heute noch als Nachfolger der SED, man hat sich weder neu gegründet, noch von seinem Vermögen getrennt. Die diesbezügliche Gysi-Rede (wie sein Vater auch ein Ex-SED-Günstling) spricht da Bände...
Was die sozialistische Wirtschaft der DDR betrifft - beschäftige Dich ruhig mal ein wenig mit den Grundlagen und Realitäten. In einem sozialistischen Funktionärsstaat gingen und gehen Parteibuch und Linientreue vor Eignung und Fachwissen. Kleines privates Beispiel, um die ganze graue Theorie mal zu veranschaulichen:
Mein Vater war Werkleiter mehrerer Druckereien bzw. Buchbindereien. Nicht ein Betrieb konnte zur Instandhaltung seines Maschinenparks die selbst erwirtschafteten Gewinne nutzen, geschweige denn zur Erneuerung oder zum Neuerwerb neuer Ausrüstungen. Alles wurde planwirtschaftlich zentral eingezogen. Die Anlagen wurden bewusst und mit Absicht gegen Null gefahren, d.h. solange genutzt und notdürftig geflickt, bis nichts mehr ging. Viele dieser Anlagen hätten Jahrzehnte weiterarbeiten können, wenn nicht ungebildete, aber dafür linientreue Parteibonzen über die Wirtschaft zu entscheiden gehabt hätten. Wir haben privat an einem Wocheende aus einer Görlitzer Fabrik für Maschinenteile ein Schneidemesser für eine Papierschneidemaschine 'besorgen' müssen, da sonst die Produktion gestanden hätte. Devisen und Ersatzteile gabs nämlich bevorzugt nur für SED-eigene Betriebe (Zentrag). Ein kleines Beispiel für Funktionärswirtschaft. In Massen betrachtet ist es sogar erstaunlich, wie die 'bankrotte' DDR den Russen 9 Mrd Euro Kredit gewährten konnte (die Putins Gaskumpel Gerd nonchalant erlassen hat), von Angola, über Nikaragua, Mosambique und Vietnam fleissig politisch motivierte Aufbau- und Finanzhilfen verteilt hat und dieses vom Volk erarbeite Vermögen demselben entzogen und in Gutsherrenart verplempert hat.
@FormatC gelebt ja/gelitten nein.
Wie alt bist Du? Du müsstest mindestens 36 oder älter sein, um beurteilen zu können, was es wirklich hiess in der DDR zu leben, zu arbeiten und die Verantwortung für eine Familie zu haben. Ein paar Jahre verklärte Kindheit reichen da wohl eher kaum.
Interessanter Link: Stasi und Vokswirtschaft
Ich greife einfach mal den Bekanntesten herraus. Wo ist Bisky deiner Meinung nach stalinistisch? Irgendwelche politischen Aussagen dazu?
Der Rest deines Beitrags, bis auf die privaten Details, sind mir bekannt. Ich habe auch nie die sozialistische Wirtschaft in der DDR gelobt.
Weiterhin habe ich mir nie angemaßt zu beurteilen, wie man in der DDR gearbeitet hat oder eine Familie gegründet hat, da ich das in der DDR wirklich nicht getan habe ;)
Was ich bis jetzt getan habe, war eigentlich nur eine rückblickende Sicht auf die DDR. Ich brauch keine Familie in der DDR gegründet zu haben, um zu wissen, dass in der DDR Familie wesentlich mehr gefördert wurde, als heutzutage und das obwohl die Wirtschaft nicht gerade perfekt war. Und ich habe schon oft genug gesagt, dass es viel Negatives, aber auch Positives in der DDR gab, was viele einfach mit dem Negativen total zermatschen. Ich brauche nicht mein halbes Leben lang in der DDR wie du verweilt haben, um zu wissen, dass Kindergärten gut sind und die Planwirtschaft suboptimal war. Aus der Vergangenheit sollte man lernen und wenn man über 40 Jahre deutsche (Ost)geschichte kein Gutes Wort verlieren kann, aber die Menschen in diesem ach-so-alles-schlecht-Staat mehr Kinder gezeugt haben, als heutzutage, würde ich mich schon wundern, warum die das getan haben. Und immerhin hatte dein Vater einen Job. Das können heutzutage 5 Millionen Menschen nicht sagen.
Der Rest deines Beitrags, bis auf die privaten Details, sind mir bekannt. Ich habe auch nie die sozialistische Wirtschaft in der DDR gelobt.
Weiterhin habe ich mir nie angemaßt zu beurteilen, wie man in der DDR gearbeitet hat oder eine Familie gegründet hat, da ich das in der DDR wirklich nicht getan habe ;)
Was ich bis jetzt getan habe, war eigentlich nur eine rückblickende Sicht auf die DDR. Ich brauch keine Familie in der DDR gegründet zu haben, um zu wissen, dass in der DDR Familie wesentlich mehr gefördert wurde, als heutzutage und das obwohl die Wirtschaft nicht gerade perfekt war. Und ich habe schon oft genug gesagt, dass es viel Negatives, aber auch Positives in der DDR gab, was viele einfach mit dem Negativen total zermatschen. Ich brauche nicht mein halbes Leben lang in der DDR wie du verweilt haben, um zu wissen, dass Kindergärten gut sind und die Planwirtschaft suboptimal war. Aus der Vergangenheit sollte man lernen und wenn man über 40 Jahre deutsche (Ost)geschichte kein Gutes Wort verlieren kann, aber die Menschen in diesem ach-so-alles-schlecht-Staat mehr Kinder gezeugt haben, als heutzutage, würde ich mich schon wundern, warum die das getan haben. Und immerhin hatte dein Vater einen Job. Das können heutzutage 5 Millionen Menschen nicht sagen.
aber die Menschen in diesem ach-so-alles-schlecht-Staat mehr Kinder gezeugt haben
Überbevölkerung Afrika =>> Soziales Wunderland? OMG. Ich kenne viele, die zu DDR-Zeiten früh Kinder geplant haben, um überhaupt eine Wohnung zu bekommen. Man wurde bei vielen Dingen bevorzugt behandelt. Ob es im Interesse der Kinder lag, zum Teil in Wochenkrippen abgegeben zu werden und die Mütter nur am Wochenende zu sehen?
Das können heutzutage 5 Millionen Menschen nicht sagen.
5 Mio waren es mal unterm Erdgas-Gerd. Es sind aktuell unter 4 Millionen. Tendenz fallend. In welchem Jahr lebst Du denn? Arbeitslose, Berufsverbote und durchgeschleifte Asis gabs früher auch schon. Das die zu DDR-Zeiten zum Teil 'weginhaftiert' oder auf offenen Lohnlisten in Betrieben geführt wurden (ohne dort jemals aufzutauchen), zeugt doch nur von einem System, dass seine eigenen Fehler nicht eingestehen konnte und wollte.
Wo ist Bisky deiner Meinung nach stalinistisch
Meister Lothar gibt heute den brav gewendeten Sozialisten. Um aber überhaupt erst mal in die höhere DDR-Nomenklatura aufzusteigen, musste man schon sehr wohl linientreu, überzeugt und ergeben einem System dienen, dass die Bezeichnung Demokratisch im Landesnamen wirklich nicht verdient hatte. Wie er das wohl geschafft hat?
Erinnern wir uns doch mal:
Herr Bisky wollte sich zum Vizepräsidenten des Bundestages wählen lassen und fällt durch. Warum eigentlich. Die Ablehnung hatte nämlich einen handfesten Hintergrund: Der damalige Untersuchungsausschuss recherchierte geschätzte 26 Milliarden Mark DDR-Vermögen hinterher, für den die SED/PDS maßgeblich verantwortlich war. Darunter ging es auch um Vermögen aus GmbH-Gründungen von SED-Geldern, von denen auch Parteichef Bisky als Mitbegründer einer Medienfirma mit 14,4 Millionen profitiert haben soll. Ein Versuch Biskys, dem Parlament gerichtlich die Untersuchungen zu verbieten, scheiterte bekanntlicherweise. Diese Transaktion ist nur ein kleiner Teil der undurchsichtigen Geldverschiebungen (man errinnere sich auch an den dummerweise nicht vernichteten Brief an Dieter "Dieti" Bartsch, der exakt auf dieses Thema zielt).
Der PDS-Vorsitzende Lothar Bisky ist nach Akten der Stasi-Unterlagen-Behörde als Inoffizieller Mitarbeiter (IM) der für Spionage zuständigen Stasi-Hauptverwaltung Aufklärung geführt worden. Also ist der gewendete 'Demokrat' ehrenamlicher und selbst angedienter Stasi-Spitzel gewesen. Freiwillig und bewusst. Das ist seit 1995 bekannt und bewiesen (der Name taucht sogar in der sog. Rosenholz-Datei auf).
Wenn ich die gewendeten DDR-Funktionsträger heute so sehe und wie sich eben diese als Demokraten und Verfechter der Rechte derer aufspielen, deren Elend sie zu einem Großteil nämlich selbst mit verschuldet haben - man kann gar nicht soviel fressen, wie man kotzen möchte. IM-Experten wie Bisky, Gysi & Co. würde ein wenig Demut weit besser zu Gesicht stehen. Ich war bei einem Vortrag von Schabowski (der, der so dusselig den Mauerfall initiierte) - ich hatte den Eindruck, der Mann hat begriffen und nachgedacht. ER hat sich nicht mal gerechtfertig, dafür bedauert. Und aus seinem Verhalten die Konsequenzen gezogen. Das ist ein Charakterzug, der den meisten Ex-DDR-Bonzen leider abgeht. Deinem Selbstdarsteller Bisky übrigens auch.
Überbevölkerung Afrika =>> Soziales Wunderland? OMG. Ich kenne viele, die zu DDR-Zeiten früh Kinder geplant haben, um überhaupt eine Wohnung zu bekommen. Man wurde bei vielen Dingen bevorzugt behandelt. Ob es im Interesse der Kinder lag, zum Teil in Wochenkrippen abgegeben zu werden und die Mütter nur am Wochenende zu sehen?
Das können heutzutage 5 Millionen Menschen nicht sagen.
5 Mio waren es mal unterm Erdgas-Gerd. Es sind aktuell unter 4 Millionen. Tendenz fallend. In welchem Jahr lebst Du denn? Arbeitslose, Berufsverbote und durchgeschleifte Asis gabs früher auch schon. Das die zu DDR-Zeiten zum Teil 'weginhaftiert' oder auf offenen Lohnlisten in Betrieben geführt wurden (ohne dort jemals aufzutauchen), zeugt doch nur von einem System, dass seine eigenen Fehler nicht eingestehen konnte und wollte.
Wo ist Bisky deiner Meinung nach stalinistisch
Meister Lothar gibt heute den brav gewendeten Sozialisten. Um aber überhaupt erst mal in die höhere DDR-Nomenklatura aufzusteigen, musste man schon sehr wohl linientreu, überzeugt und ergeben einem System dienen, dass die Bezeichnung Demokratisch im Landesnamen wirklich nicht verdient hatte. Wie er das wohl geschafft hat?
Erinnern wir uns doch mal:
Herr Bisky wollte sich zum Vizepräsidenten des Bundestages wählen lassen und fällt durch. Warum eigentlich. Die Ablehnung hatte nämlich einen handfesten Hintergrund: Der damalige Untersuchungsausschuss recherchierte geschätzte 26 Milliarden Mark DDR-Vermögen hinterher, für den die SED/PDS maßgeblich verantwortlich war. Darunter ging es auch um Vermögen aus GmbH-Gründungen von SED-Geldern, von denen auch Parteichef Bisky als Mitbegründer einer Medienfirma mit 14,4 Millionen profitiert haben soll. Ein Versuch Biskys, dem Parlament gerichtlich die Untersuchungen zu verbieten, scheiterte bekanntlicherweise. Diese Transaktion ist nur ein kleiner Teil der undurchsichtigen Geldverschiebungen (man errinnere sich auch an den dummerweise nicht vernichteten Brief an Dieter "Dieti" Bartsch, der exakt auf dieses Thema zielt).
Der PDS-Vorsitzende Lothar Bisky ist nach Akten der Stasi-Unterlagen-Behörde als Inoffizieller Mitarbeiter (IM) der für Spionage zuständigen Stasi-Hauptverwaltung Aufklärung geführt worden. Also ist der gewendete 'Demokrat' ehrenamlicher und selbst angedienter Stasi-Spitzel gewesen. Freiwillig und bewusst. Das ist seit 1995 bekannt und bewiesen (der Name taucht sogar in der sog. Rosenholz-Datei auf).
Wenn ich die gewendeten DDR-Funktionsträger heute so sehe und wie sich eben diese als Demokraten und Verfechter der Rechte derer aufspielen, deren Elend sie zu einem Großteil nämlich selbst mit verschuldet haben - man kann gar nicht soviel fressen, wie man kotzen möchte. IM-Experten wie Bisky, Gysi & Co. würde ein wenig Demut weit besser zu Gesicht stehen. Ich war bei einem Vortrag von Schabowski (der, der so dusselig den Mauerfall initiierte) - ich hatte den Eindruck, der Mann hat begriffen und nachgedacht. ER hat sich nicht mal gerechtfertig, dafür bedauert. Und aus seinem Verhalten die Konsequenzen gezogen. Das ist ein Charakterzug, der den meisten Ex-DDR-Bonzen leider abgeht. Deinem Selbstdarsteller Bisky übrigens auch.
"Überbevölkerung Afrika =>> Soziales Wunderland? OMG" Man kann nun Afrika nicht mit der DDR vergleichen. also ich kenne jedenfalls nicht Rabeneltern, die nur ein Kind gezeugt haben, um bevorzugt zu werden. Da steckt schon Liebe hinter (jedenfalls in den meisten Fällen) Und man musste seine Kinder ja nicht in die Kindergrippe geben.
http://www.mdr.de/fakt-ist/1485611.html (nur nochmal rein objektiv kurz, was Bisky gemacht hat.)
Natürlich musste man für solch eine Karriere einigermaßen SED-treu sein. Hätte man sich etwa früher im stillen Kämmerchen verstecken sollen, um keine Karriere zu machen?
Die Ablehnung Biskys rührt übrigens nur daher, dass man ihn einfach nicht gewählt hat. Selbst die SPD hat sich offiziel für die Wahl von Bisky berufen.
Das ist halt Demokratie und viele wählen Bisky halt nur nicht, weil er mal der SED angehörte.
Bisky war Professor sowie Rektor an der Hochschule für Film- und Fernsehen. In dieser Zeit hat er halt nebenbei halt Geld verdient mit der Mitbegründung einer Medienfirma.
Was ist daran so verwerflich? Schröder verdient heutzutate noch genug Geld mit seinen Russen-Gas. Dagegen hattest du auch keine Einwände, aber wenn nun jemand eine Medienfirma nebenbei als Rektor mitbegründest hast du was dagegen?
Zu den Vorwürfen der Stasi:
http://www.stern.de/politik/deutschland/:Stasi-Akte-Bisky-Die-Sache-IM-Bienert/548097.html [ob du mir nun den Stern und die MDR als stalinistische Freunde einstufst?]
"Nach seinen Worten hatte er aber in seiner Zeit als Rektor der Hochschule für Film und Fernsehen in Potsdam-Babelsberg (1986-1990) dienstlich mit der DDR-Staatssicherheit zu tun." was durchaus nachvollziehbar klingt. Keiner der Vorwürfe, dass er irgendwas verwerfliches getan hat, wurde bestätigt und nach deutschen Recht ist man erst schuldig, wenn die Schuld bewiesen wurde, also akzeptier das.
Mit widerlegten Vorwürfen zu argumentieren zeugt nicht gerade von Argumente-Vielfalt, zumal du ihn als Stalinist bezeichnet hast. Entweder du gebrauchst den Begriff einfach nur falsch oder deine Argumente, dass er Anhänger des Stalinismus war, kommen noch. Und ständig mit irgendwelchen Geldern zu argumentieren, ist auch ziemlich monoton.
Such stalinistische Aussagen von Bisky, such stalinistische Tätigkeiten von Bisky oder such, was er alles böses in der Stasi getrieben hat. Dann können wir weiter reden.
http://www.mdr.de/fakt-ist/1485611.html (nur nochmal rein objektiv kurz, was Bisky gemacht hat.)
Natürlich musste man für solch eine Karriere einigermaßen SED-treu sein. Hätte man sich etwa früher im stillen Kämmerchen verstecken sollen, um keine Karriere zu machen?
Die Ablehnung Biskys rührt übrigens nur daher, dass man ihn einfach nicht gewählt hat. Selbst die SPD hat sich offiziel für die Wahl von Bisky berufen.
Das ist halt Demokratie und viele wählen Bisky halt nur nicht, weil er mal der SED angehörte.
Bisky war Professor sowie Rektor an der Hochschule für Film- und Fernsehen. In dieser Zeit hat er halt nebenbei halt Geld verdient mit der Mitbegründung einer Medienfirma.
Was ist daran so verwerflich? Schröder verdient heutzutate noch genug Geld mit seinen Russen-Gas. Dagegen hattest du auch keine Einwände, aber wenn nun jemand eine Medienfirma nebenbei als Rektor mitbegründest hast du was dagegen?
Zu den Vorwürfen der Stasi:
http://www.stern.de/politik/deutschland/:Stasi-Akte-Bisky-Die-Sache-IM-Bienert/548097.html [ob du mir nun den Stern und die MDR als stalinistische Freunde einstufst?]
"Nach seinen Worten hatte er aber in seiner Zeit als Rektor der Hochschule für Film und Fernsehen in Potsdam-Babelsberg (1986-1990) dienstlich mit der DDR-Staatssicherheit zu tun." was durchaus nachvollziehbar klingt. Keiner der Vorwürfe, dass er irgendwas verwerfliches getan hat, wurde bestätigt und nach deutschen Recht ist man erst schuldig, wenn die Schuld bewiesen wurde, also akzeptier das.
Mit widerlegten Vorwürfen zu argumentieren zeugt nicht gerade von Argumente-Vielfalt, zumal du ihn als Stalinist bezeichnet hast. Entweder du gebrauchst den Begriff einfach nur falsch oder deine Argumente, dass er Anhänger des Stalinismus war, kommen noch. Und ständig mit irgendwelchen Geldern zu argumentieren, ist auch ziemlich monoton.
Such stalinistische Aussagen von Bisky, such stalinistische Tätigkeiten von Bisky oder such, was er alles böses in der Stasi getrieben hat. Dann können wir weiter reden.
Kurze Nachbemerkung noch:
Mal abgesehen von dem ganzen Mediengedöns - wer wissen will, wie Bisky tickt, dem sei seine "Fachliteraur" wärmstens ans Herz gelegt. Exemplarisch dafür 2 Bücher, die vor poststalinistischen Floskeln nur so strotzen und die auch als Richtlinien für die ideologische Aufrüstung des DDR-Kinderfunks (DDR Fernsehen, später DFF) herhalten mussten (siehe auch Steffi Schültzke "Die DDR-Familie und das sozialistische Kollektiv - Eine Analyse zur Vermittlung von Normen und Werten im ostdeutschen Fernsehprogramm"):
• Bisky, Lothar; Friedrich, Walter: Massenkommunikation und Jugend. Berlin: Dt. Verlag d. Wiss. 1971.
• Bisky, Lothar; Friedrich, Walter: Massenmedien und ideologische Erziehung. Berlin: Vistas 1976.
Sein Mit-Autor Walter Friedrich war geraume Zeit Leiter des DDR-Zentralinstituts für Jugendforschung (ZIJ) in Leipzig und Chef Biskys. Die von Bisky für dieses Institut im Auftrag der Stasi erstellten Analysen und Einschätzungen präsentieren einen stalinistischen Betonkopf allererster Güte. Aber man vergisst wirklich schnell.
Das war vor 30 Jahren. Heute ist Bisky ein ganzes Stück weiter! Er hat nämlich die Ursachen für das Pisa-Debakel messerscharf erkannt: "Mit den neuen Medien können die Hirne vieler Menschen an die Kabel des Kapitals gelegt werden", was Analphabetismus, Schulversagen, Gewalt, Depressionen und das Ende der Rationalität zur Folge habe (Bisky, The show must go on)...
Schulmörder sind demnach also die hirn-verkabelten Klone des degenerierten, bösen Kapitals, denen die Hirne hinterhältig medial aufgeweicht wurden und das Internet sowie Spiele wie z.B. Counterstrike wurden von den amerikanischen Kapitalhaien zielgerichtet als Massenvernichtungswaffen schülerischen Geistes erfunden und eingesetzt. War mir eigentlich neu. Aber die Partei hat ja bekanntlich immer Recht....
Die Ablehnung Biskys rührt übrigens nur daher, dass man ihn einfach nicht gewählt hat...
Einer der wesentlichen Kritikpunkte von vielen Abgeordneten war, dass das Amt im Bundestag nicht mit dem Vorsitz einer Partei vereinbar sei. Außerdem wurde Biskys DDR-Vergangenheit angeführt. Auch seine früheren (und nicht widerlegten) Stasi-Kontakte werden kritisiert, sowie seine aktive SED-Funktioärstätigkeit. Übrigens haben sich viele SPD-Mitglieder ablehnend geäussert.
Mit widerlegten Vorwürfen zu argumentieren zeugt nicht gerade von Argumente-Vielfalt
Stern und MDR? Ich halte es lieber mit der Zeit und n-TV. Und widerlegt wurde bisher gar nichts. Im Gegenteil.
Quellen:
Die Zeit
n-TV
Die Bisky-Debatte führt inzwischen recht weit vom Thema weg und Fanboys zu überzeugen ist a) fast unmöglich und b) nicht meine Aufgabe. Jeder mache seine Erfahrungen selbst. Vielleicht trennt sich die SED-PDS ja irgendwann mal von ihren Altlasten und linksextremen Auswüchsen und findet auf einen demokratischen Weg zurück. Dann können wir über dieses derzeitige Relikt einer diktatorischen Experimental-Ära weiter diskutieren. Linke und rechte Extreme sind kontraproduktiv und werden kaum helfen, soziale Probleme zu lösen. Diese Tatsache wird irgendwann auch mal durch das Beton von Marzahn und Hellersdorf dringen.
Mal abgesehen von dem ganzen Mediengedöns - wer wissen will, wie Bisky tickt, dem sei seine "Fachliteraur" wärmstens ans Herz gelegt. Exemplarisch dafür 2 Bücher, die vor poststalinistischen Floskeln nur so strotzen und die auch als Richtlinien für die ideologische Aufrüstung des DDR-Kinderfunks (DDR Fernsehen, später DFF) herhalten mussten (siehe auch Steffi Schültzke "Die DDR-Familie und das sozialistische Kollektiv - Eine Analyse zur Vermittlung von Normen und Werten im ostdeutschen Fernsehprogramm"):
• Bisky, Lothar; Friedrich, Walter: Massenkommunikation und Jugend. Berlin: Dt. Verlag d. Wiss. 1971.
• Bisky, Lothar; Friedrich, Walter: Massenmedien und ideologische Erziehung. Berlin: Vistas 1976.
Sein Mit-Autor Walter Friedrich war geraume Zeit Leiter des DDR-Zentralinstituts für Jugendforschung (ZIJ) in Leipzig und Chef Biskys. Die von Bisky für dieses Institut im Auftrag der Stasi erstellten Analysen und Einschätzungen präsentieren einen stalinistischen Betonkopf allererster Güte. Aber man vergisst wirklich schnell.
Das war vor 30 Jahren. Heute ist Bisky ein ganzes Stück weiter! Er hat nämlich die Ursachen für das Pisa-Debakel messerscharf erkannt: "Mit den neuen Medien können die Hirne vieler Menschen an die Kabel des Kapitals gelegt werden", was Analphabetismus, Schulversagen, Gewalt, Depressionen und das Ende der Rationalität zur Folge habe (Bisky, The show must go on)...
Schulmörder sind demnach also die hirn-verkabelten Klone des degenerierten, bösen Kapitals, denen die Hirne hinterhältig medial aufgeweicht wurden und das Internet sowie Spiele wie z.B. Counterstrike wurden von den amerikanischen Kapitalhaien zielgerichtet als Massenvernichtungswaffen schülerischen Geistes erfunden und eingesetzt. War mir eigentlich neu. Aber die Partei hat ja bekanntlich immer Recht....
Die Ablehnung Biskys rührt übrigens nur daher, dass man ihn einfach nicht gewählt hat...
Einer der wesentlichen Kritikpunkte von vielen Abgeordneten war, dass das Amt im Bundestag nicht mit dem Vorsitz einer Partei vereinbar sei. Außerdem wurde Biskys DDR-Vergangenheit angeführt. Auch seine früheren (und nicht widerlegten) Stasi-Kontakte werden kritisiert, sowie seine aktive SED-Funktioärstätigkeit. Übrigens haben sich viele SPD-Mitglieder ablehnend geäussert.
Mit widerlegten Vorwürfen zu argumentieren zeugt nicht gerade von Argumente-Vielfalt
Stern und MDR? Ich halte es lieber mit der Zeit und n-TV. Und widerlegt wurde bisher gar nichts. Im Gegenteil.
Quellen:
Die Zeit
n-TV
Die Bisky-Debatte führt inzwischen recht weit vom Thema weg und Fanboys zu überzeugen ist a) fast unmöglich und b) nicht meine Aufgabe. Jeder mache seine Erfahrungen selbst. Vielleicht trennt sich die SED-PDS ja irgendwann mal von ihren Altlasten und linksextremen Auswüchsen und findet auf einen demokratischen Weg zurück. Dann können wir über dieses derzeitige Relikt einer diktatorischen Experimental-Ära weiter diskutieren. Linke und rechte Extreme sind kontraproduktiv und werden kaum helfen, soziale Probleme zu lösen. Diese Tatsache wird irgendwann auch mal durch das Beton von Marzahn und Hellersdorf dringen.
5 Mio waren es mal unterm Erdgas-Gerd.
liegt u.a. daran, das arbeitslose unter 25 jetzt als arbeitssuchend gelten.
liegt u.a. daran, das sich die ämter mit den anträgen nun etwas mehr zeit lassen, um das ganze in ein besseres licht zu rücken.
liegt u.a. daran, das 1€ jobber nicht als arbeitslos gewertet werden.
das ist ganz einfach ein verdammt großes netz aus lügen Oo
gibt heute noch genausoviele arbeitslose wie unter "erdgas-gerd", nur nicht offiziel.
liegt u.a. daran, das arbeitslose unter 25 jetzt als arbeitssuchend gelten.
liegt u.a. daran, das sich die ämter mit den anträgen nun etwas mehr zeit lassen, um das ganze in ein besseres licht zu rücken.
liegt u.a. daran, das 1€ jobber nicht als arbeitslos gewertet werden.
das ist ganz einfach ein verdammt großes netz aus lügen Oo
gibt heute noch genausoviele arbeitslose wie unter "erdgas-gerd", nur nicht offiziel.
gibt heute noch genausoviele arbeitslose wie unter "erdgas-gerd", nur nicht offiziel
Klingt mir zufällig etwas zu sehr nach einer Argumentation auf www.kommunisten-online.de/innen/inhalt.htm. Aber was man von dieser kranken, ewiggestrigen Seite zu halten hat, das erschliesst sich selbst jedem Pisa-Versager, wenn er sich sein Hirn noch nicht multikulti-autonom weggekifft hat.
Klingt mir zufällig etwas zu sehr nach einer Argumentation auf www.kommunisten-online.de/innen/inhalt.htm. Aber was man von dieser kranken, ewiggestrigen Seite zu halten hat, das erschliesst sich selbst jedem Pisa-Versager, wenn er sich sein Hirn noch nicht multikulti-autonom weggekifft hat.
Ein Buch davon werd ich mal bei Gelegenheit lesen.
Das ab "Schulmörder bla" ist deine eigenen Interpretation [vermischt mit Sachen, die du da http://phase2.nadir.org/rechts.php?artikel=377&print=#o34 gelesen hast mitunter "die degenerierende Wirkung« durch die Kommunikationstechnologie" was von einem Grünen stammte), die ich als falsch ansehe. btw zu "Das war vor 30 Jahren. Heute ist Bisky ein ganzes Stück weiter!" ..Das Buch, aus welchen du zitiert hast, ist von 1984..das hat somit nichts mit Pisa zu tun..da gabs noch kein Counterstrike und Cs..so ein Zitat kann man nicht einfach von 1984 auf heute übertragen.
Das Zitat drückt einfach aus, dass man mit Werbung durch Medien die Menschen animieren kann bestimmte Waren zu kaufen. So würde ich es auf die schnelle interpretieren, was durchaus nicht verwerflich ist.
Komisch übrigens, dass du aus einer linken Zeitung die Interpretation entnimmst.
Im NTV Link kommt hervor "Spitzeldienste sind Bisky in der Tat nicht nachzuweisen" und bei MDR "Er beharrt: „Über Personen habe ich keinerlei Negativauskünfte gegeben.“ Er habe „nicht über Kollegen berichtet“ und niemals „einem meiner Studenten geschadet“.
Für das Gegenteil gibt es keine Belege."
Damit geb ich mich zufrieden ; )
Die Bisky-Debatte hier hat schon, was mit Sozialismus grob zu tun, denn er ist schließlich Bundesvorsitzender der PDS.
Kurz nochmal zu ganz oben:
Ehrlich gesagt, gab es an meinem Gymnasium relativ viele politische Meinungen. Viele waren auch eher links orintiert. Und das Real/Hauptschüler den Sozialismus haben wollen, bezweifle ich. Die Aussage ist pauschal. Die meisten heutigen Hauptschüler, die ich kennengelernt habe, sind politisch desinteressiert und meinen "Politiker sind alle gleich. Da brauch ich nicht wählen"
Das ab "Schulmörder bla" ist deine eigenen Interpretation [vermischt mit Sachen, die du da http://phase2.nadir.org/rechts.php?artikel=377&print=#o34 gelesen hast mitunter "die degenerierende Wirkung« durch die Kommunikationstechnologie" was von einem Grünen stammte), die ich als falsch ansehe. btw zu "Das war vor 30 Jahren. Heute ist Bisky ein ganzes Stück weiter!" ..Das Buch, aus welchen du zitiert hast, ist von 1984..das hat somit nichts mit Pisa zu tun..da gabs noch kein Counterstrike und Cs..so ein Zitat kann man nicht einfach von 1984 auf heute übertragen.
Das Zitat drückt einfach aus, dass man mit Werbung durch Medien die Menschen animieren kann bestimmte Waren zu kaufen. So würde ich es auf die schnelle interpretieren, was durchaus nicht verwerflich ist.
Komisch übrigens, dass du aus einer linken Zeitung die Interpretation entnimmst.
Im NTV Link kommt hervor "Spitzeldienste sind Bisky in der Tat nicht nachzuweisen" und bei MDR "Er beharrt: „Über Personen habe ich keinerlei Negativauskünfte gegeben.“ Er habe „nicht über Kollegen berichtet“ und niemals „einem meiner Studenten geschadet“.
Für das Gegenteil gibt es keine Belege."
Damit geb ich mich zufrieden ; )
Die Bisky-Debatte hier hat schon, was mit Sozialismus grob zu tun, denn er ist schließlich Bundesvorsitzender der PDS.
Kurz nochmal zu ganz oben:
Ehrlich gesagt, gab es an meinem Gymnasium relativ viele politische Meinungen. Viele waren auch eher links orintiert. Und das Real/Hauptschüler den Sozialismus haben wollen, bezweifle ich. Die Aussage ist pauschal. Die meisten heutigen Hauptschüler, die ich kennengelernt habe, sind politisch desinteressiert und meinen "Politiker sind alle gleich. Da brauch ich nicht wählen"
... wenn er sich sein Hirn noch nicht multikulti-autonom weggekifft hat.
typisches vorurteil extrem konservativer elemente?
verbreitest du auch die dolchstoßlegende?
auf der page war ich heute das erste mal...
ich will keinerlei diktatur.
weder durch einen "führer", noch durch demokraten, noch durch die arbeiter/bauern.
typisches vorurteil extrem konservativer elemente?
verbreitest du auch die dolchstoßlegende?
auf der page war ich heute das erste mal...
ich will keinerlei diktatur.
weder durch einen "führer", noch durch demokraten, noch durch die arbeiter/bauern.
Ganz kurz nochmal zu dem Zitat ""Mit den neuen Medien können die Hirne vieler Menschen an die Kabel des Kapitals gelegt werden" und nur weil ich dazu was passendes gefunden habe *g*
http://www.mogelpower.de/forum/thread.php?thread_id=202723
Wie man sieht, wird da durch die "Medien" der Junge direkt ans "Kabel des Kapitals" gelegt *g* Bushido könnte sonst was für einen Scheiss tragen und seine Fans würden kaufen, was er trägt. Wie gut, dass die Zielgruppe für Volksverdummung hier gleich vor Ort ist =)
http://www.mogelpower.de/forum/thread.php?thread_id=202723
Wie man sieht, wird da durch die "Medien" der Junge direkt ans "Kabel des Kapitals" gelegt *g* Bushido könnte sonst was für einen Scheiss tragen und seine Fans würden kaufen, was er trägt. Wie gut, dass die Zielgruppe für Volksverdummung hier gleich vor Ort ist =)
Bushido ist eine kleine, lächerliche, musikalische Randerscheinung. Ein kleiner, unwichtiger pseudo-gangsta Proll. Dazu nicht mal besonders finanziell erfolgreich. Das Beispiel hinkt. Jede Gruppe hat nunmal ihre Uniformierung und ihre Idole. Ich mache mir mehr Gedanken über den Thread zur Markenkleidung. Der war da schon verschäfter. Aber ein kleiner verirrter Knilch repräsentiert nicht die Mehrheit der normalen Leute hier.
Wie gut, dass die Zielgruppe für Volksverdummung hier gleich vor Ort ist
Wenn Dir das Forum und dessen User nicht passen - niemand zwingt Dich, hier zu lesen und zu posten! Hochmut kommt vor dem Fall. Wegen einiger weniger grenzdebiler Jung-Prolls den Rest derart zu beleidigen, ist schlichtweg eine Frechheit. Aber was solls. Ich hätte lediglich etwas mehr Niveau erwartet.
Wie gut, dass die Zielgruppe für Volksverdummung hier gleich vor Ort ist
Wenn Dir das Forum und dessen User nicht passen - niemand zwingt Dich, hier zu lesen und zu posten! Hochmut kommt vor dem Fall. Wegen einiger weniger grenzdebiler Jung-Prolls den Rest derart zu beleidigen, ist schlichtweg eine Frechheit. Aber was solls. Ich hätte lediglich etwas mehr Niveau erwartet.
@ formatC
kann ich deinen aussagen entnehmen, das du den kommunismus als ,,nicht gut" ansiehst?!
kann ich deinen aussagen entnehmen, das du den kommunismus als ,,nicht gut" ansiehst?!
Bushido war in den deutschen Charts auf Platz 2 und hat den MTV Europe Music Award in der Kategorie Best German Act bekommen...das soll eine Randerscheinung sein? Ähm...
Ich habe den ganzen "Rest" des Forums keines Falls beleidigt und den Teil ab "wennn dir das forum.." unterschreib ich nicht.
Perseus ich mag den Kommunismus auch nicht.
Ich habe den ganzen "Rest" des Forums keines Falls beleidigt und den Teil ab "wennn dir das forum.." unterschreib ich nicht.
Perseus ich mag den Kommunismus auch nicht.
@Perseus:
Das kannst Du gern.
@Krisska:
Du hattest Dich sehr eindeutig ausgedrückt. Und MTV ist keine Institution guten Geschmacks und beständiger Musik. Ich finde diesen trivialen Kommerzsender einfach nur zum reihern. Wer sowas schaut, der ist wirklich geistig verkabelt und schiebt hilflose kleine Enten unters kalte Eis...
Wenn man danach geht, was für traurige Gestalten es in Deutschland sogar auf 1 geschafft haben - Bushido ist ein kleiner Randklecks mit künstlich aufgebauschtem Migrationshintergrund. Auch wenn ich selbst 2 CDs habe - es ist nicht wirklich Wichtiges. Man hört es und vergisst es irgendwann.
Irgendwie finde ich es lustig, vom Sozialismus über Bushido zu MTV zu kommen...
Das kannst Du gern.
@Krisska:
Du hattest Dich sehr eindeutig ausgedrückt. Und MTV ist keine Institution guten Geschmacks und beständiger Musik. Ich finde diesen trivialen Kommerzsender einfach nur zum reihern. Wer sowas schaut, der ist wirklich geistig verkabelt und schiebt hilflose kleine Enten unters kalte Eis...
Wenn man danach geht, was für traurige Gestalten es in Deutschland sogar auf 1 geschafft haben - Bushido ist ein kleiner Randklecks mit künstlich aufgebauschtem Migrationshintergrund. Auch wenn ich selbst 2 CDs habe - es ist nicht wirklich Wichtiges. Man hört es und vergisst es irgendwann.
Irgendwie finde ich es lustig, vom Sozialismus über Bushido zu MTV zu kommen...
Und wo würde MTV gegründet? Wo wir bei der USA wären ;) Womit ich wieder zu der Seite komme, wo wir beide schon waren und wo steht "Bisky beklagt in einem Atemzug den durch die amerikanische Medienindustrie propagierten Individualismus und die zerstörte Individualität im Computerzeitalter" , was wiederrum auf das Zitat passt. MTV gehört zu Viacom und Sumner Redstone (welcher die Aktienmehrheit an Viacom besitzt) ist immerhin auf Platz 63 der Weltreichstenliste mit nur 7,7 Mrd. Dollar, was wiederrum eine Menge "Kapital" ist. Ich bin gegen den Kommunismus und auch nicht für den Sozialismus aus dem Bilderbuch und die DDR will ich so eh nicht wiederhaben, aber muss der Typ unbedingt ca. 3 Millionen mehr Geld haben, als ein Hartz4 Empfänger? Klar soll er ne Menge Geld haben, weil er viel in seinem Leben gearbeitet hat, aber er hat sicher nicht 3 Millionen mal mehr gemacht als ein Hartz4 Empfänger, der arbeitslos geworden ist, weil Firmen wie Siemens gerade mal Lust hatten, trotz Rekordgewinne Leute zu entlassen. Nen paar soziale Tendenzen könnte der Welt nicht schaden.
wie kann man was nicht mögen,was es noch NIE gab?
einige länder wollten es erreichen,haben aber NIE.
die ideen des kommunismuses sind nicht schlecht.
nur der weg,den die länder mit diesen ziel gingen,waren teils menschenverachtent und sehr sehr schlimm.
aber nur weil verbrecherische regierungen die ideale des kommunismuses hintergangen und den namen missbrauchten, kann man an der idee nichts menschenverachtenes sehen.
wenn omas kekse schmecken und sie dir das rezept gibt,du ansteller von zucker salz und verdorbene milch nimmst und das bei 250°C bäckst,schmeckts halt nicht.
was das eigentliche rezept und das erwartete resultat aber nicht zu verschulden haben.
einige länder wollten es erreichen,haben aber NIE.
die ideen des kommunismuses sind nicht schlecht.
nur der weg,den die länder mit diesen ziel gingen,waren teils menschenverachtent und sehr sehr schlimm.
aber nur weil verbrecherische regierungen die ideale des kommunismuses hintergangen und den namen missbrauchten, kann man an der idee nichts menschenverachtenes sehen.
wenn omas kekse schmecken und sie dir das rezept gibt,du ansteller von zucker salz und verdorbene milch nimmst und das bei 250°C bäckst,schmeckts halt nicht.
was das eigentliche rezept und das erwartete resultat aber nicht zu verschulden haben.
Ich find es lustig das sich hier Leute über das Thema auslassen ohne sich damit ernsthaft auseinander gesetzt zu haben.
Es fällt hier der Satz "Ich bin gegen Kommunismus".
Was ist denn Kommunismus könnt ihr mir das mal erklären? Ich meine es ist eure Meinung und euer gutes Recht euch ein eigenes Urteil zu bilden aber um dies zu können sollte man Argumente beider Seiten kennen.
Das einfachste wäre ja mal auf unserer Liebblingsseite nachzugucken aber selbst das kriegen ja viele nicht hin. Für alle die die es noch nicht wissen: WIKIPEDIA.DE
Man muss mit Medien immer kritisch umgehen aber für einen ersten groben Überblick ist die Seite schon mal nicht schlecht.
Der Kommunismus ist eine freie und daher klassenlose Gesellschaft ohne Ausbeutung.
Und da seid ihr dagegen?
Ihr assoziiert mit dem begriff "Kommunismus" garantiert den Ostblock und die ehemalige Sowjetunion aber das war eben KEIN Kommunismus das war nicht mal Sozialismus sondern STALINISMUS.
Es fällt hier der Satz "Ich bin gegen Kommunismus".
Was ist denn Kommunismus könnt ihr mir das mal erklären? Ich meine es ist eure Meinung und euer gutes Recht euch ein eigenes Urteil zu bilden aber um dies zu können sollte man Argumente beider Seiten kennen.
Das einfachste wäre ja mal auf unserer Liebblingsseite nachzugucken aber selbst das kriegen ja viele nicht hin. Für alle die die es noch nicht wissen: WIKIPEDIA.DE
Man muss mit Medien immer kritisch umgehen aber für einen ersten groben Überblick ist die Seite schon mal nicht schlecht.
Der Kommunismus ist eine freie und daher klassenlose Gesellschaft ohne Ausbeutung.
Und da seid ihr dagegen?
Ihr assoziiert mit dem begriff "Kommunismus" garantiert den Ostblock und die ehemalige Sowjetunion aber das war eben KEIN Kommunismus das war nicht mal Sozialismus sondern STALINISMUS.
Der Kommunismus ist eine freie und daher klassenlose Gesellschaft ohne Ausbeutung.
Thema genial verfehlt. Es ging um Sozialismus.
Kommunismus als solcher ist eine feine Theorie. Nur scheitert es wie immer am Individuum, dem Menschen, den der Kommunismus als solchen individuellen Störfaktor gern ausschalten würde. Mit willenlosen, gleichgeschalteten und ergeizlosen Robotern sicher machbar. Aber eben nicht mit eigenständigigen Menschen. Es ist wie mit den Zeitreisen. Theoretisch erklärbar, aber praktisch undurchführbar...
Thema genial verfehlt. Es ging um Sozialismus.
Kommunismus als solcher ist eine feine Theorie. Nur scheitert es wie immer am Individuum, dem Menschen, den der Kommunismus als solchen individuellen Störfaktor gern ausschalten würde. Mit willenlosen, gleichgeschalteten und ergeizlosen Robotern sicher machbar. Aber eben nicht mit eigenständigigen Menschen. Es ist wie mit den Zeitreisen. Theoretisch erklärbar, aber praktisch undurchführbar...
der kommunismus war aber das angestrebte ziel aller ,,sozialistischen" länder.
willenlos,gleichgeschaltet,ergeizlos?
erkläre das bitte genauer. ;-)
willenlos,gleichgeschaltet,ergeizlos?
erkläre das bitte genauer. ;-)
RedGob ich hab zum Teil das kommunistische Manifest gelesen und mag den Kommunismus immer noch nicht : >
Kommunismus nein, Sozialismus zu schwer erreichbar und soziale Tendenzen wären nicht schlecht.
Was ist z.B. so schlimm daran jeden Deutschen ein Mindesgehalt von 7 € die Stunde zu gönnen (wie es die bösen Linken vorschlagen)? Da hätten alle was von und es schadet niemanden, außer das Chef XY vll. 10 % weniger Geld in der Tasche hat. Das Geld stecken die ärmeren Bürger Deutschlands eh sofort wieder in Deutschland indem sie was kaufen. Außerdem schafft gerade das fehlen eines Mindestlohns Schwarzarbeit und Hartz4-Empfänger, die kein Bock haben zu arbeiten.
Zu "ergeizlos": Wenn alle das Gleiche bekommen würden, hätten viele keine Lust hochrangige oder aufwendige Arbeiten zu erledigen, wo man sich viel Arbeit aufhalst. Das muss damit schon mit mehr Geld belohnt werden, sonst wird der Mensch faul.
Kommunismus nein, Sozialismus zu schwer erreichbar und soziale Tendenzen wären nicht schlecht.
Was ist z.B. so schlimm daran jeden Deutschen ein Mindesgehalt von 7 € die Stunde zu gönnen (wie es die bösen Linken vorschlagen)? Da hätten alle was von und es schadet niemanden, außer das Chef XY vll. 10 % weniger Geld in der Tasche hat. Das Geld stecken die ärmeren Bürger Deutschlands eh sofort wieder in Deutschland indem sie was kaufen. Außerdem schafft gerade das fehlen eines Mindestlohns Schwarzarbeit und Hartz4-Empfänger, die kein Bock haben zu arbeiten.
Zu "ergeizlos": Wenn alle das Gleiche bekommen würden, hätten viele keine Lust hochrangige oder aufwendige Arbeiten zu erledigen, wo man sich viel Arbeit aufhalst. Das muss damit schon mit mehr Geld belohnt werden, sonst wird der Mensch faul.
ergeizlos
das würde dann aber nicht gegen das system,sondern gegen die unreife der menschen sprechen, die ein faires system auszunutzen.
das würde dann aber nicht gegen das system,sondern gegen die unreife der menschen sprechen, die ein faires system auszunutzen.
Also ich finde Sozialismus ist keine Alternative. Also ich ziehe immer noch ein System vor das die fleißigen und arbeitswilligen Vorzieht als eines das jeden(egal ob nun fleißig oder faul) gleich behandelt.
Außerdem schafft gerade das fehlen eines Mindestlohns Schwarzarbeit
1. Wo keine Arbeit ist, da kann man auch keinen Mindestlohn zahlen.
2. Wie viele neue Schwarzarbeiter würde es geben, da viele Branchen den nicht zahlen können?
Das ist wirklich nur hohle Propaganda. Erklärs mal einem Frisör. Der kann danach seinen Laden dicht machen. Wozu gibts Tariflöhne? Vielleicht sollte man eher mal nach Werkzeugen suchen, diese durchzusetzen, bevor man solche Parolen unters gutgläubige Volk wirft. Mich wundert nur, warum in diesem Punkt die sonst so aktiven Gewerkschaften schweigen. Wahrscheinlich deshalb, weil sie selbst einer der größten Arbeitgeber und Unternenehmer im Dienstleistungssektor sind.
1. Wo keine Arbeit ist, da kann man auch keinen Mindestlohn zahlen.
2. Wie viele neue Schwarzarbeiter würde es geben, da viele Branchen den nicht zahlen können?
Das ist wirklich nur hohle Propaganda. Erklärs mal einem Frisör. Der kann danach seinen Laden dicht machen. Wozu gibts Tariflöhne? Vielleicht sollte man eher mal nach Werkzeugen suchen, diese durchzusetzen, bevor man solche Parolen unters gutgläubige Volk wirft. Mich wundert nur, warum in diesem Punkt die sonst so aktiven Gewerkschaften schweigen. Wahrscheinlich deshalb, weil sie selbst einer der größten Arbeitgeber und Unternenehmer im Dienstleistungssektor sind.
möp denkst du nen Friseurladen muss schließen, wenn der Lohn 7 € pro Stunde ist? Die 7 € haben die locker mit nem Viertelstundehaarschnitt drin.
Und 1. ist dumm, wenn du mir jetzt weiss machen willst, dass es in Deutschland KEINE Arbeit gibt. Dann brauchen wir nämlich gar keine Löhne bezahlen.
Und 1. ist dumm, wenn du mir jetzt weiss machen willst, dass es in Deutschland KEINE Arbeit gibt. Dann brauchen wir nämlich gar keine Löhne bezahlen.
Ja, Punkt eins ist natürlich dumm, wenn man ihn vollkommen anders liest als auf die Art, die offensichtlich im Sinne des Autors lag. Dann aber macht es doch tatsächlich Sinn.
Ich werde den Teufel tun und dir erklären, warum FormatC nicht gesagt hat, dass es in Deutschland keine Arbeit gäbe. Komm selbst drauf.
Ich werde den Teufel tun und dir erklären, warum FormatC nicht gesagt hat, dass es in Deutschland keine Arbeit gäbe. Komm selbst drauf.
@Krisska:
möp denkst du nen Friseurladen muss schließen, wenn der Lohn 7 € pro Stunde ist? Die 7€ haben die locker mit nem Viertelstundehaarschnitt drin.
So? Mit so einer Milchmädchenrechnung kommt man nicht weit. Aber schon zu DDR-Zeiten hatten die Sozialisten in Punkto Wirtschaftsrechnen ein Dauerabo auf Blindenhunde.
Normaler Herrenfriseur am die Ecke (keine Kette):
Ich zahle für einen Haarschnitt mit Waschen und allem Schnickschnack knapp 15€. Das dauert auch reichlich 15 Minuten. Nehmen wir mal an, es sind genügend Kunden da (wenn), wären das maximal 60€ die Stunde, realistischer sind 50. Wenn überhaupt. Bei einer durchschnittlichen Miete von 2500€ und maximal 3 Arbeitsplätzen macht das immerhin ca. 6€ pro Stunde und Arbeitsplatz. Dazu die immensen Betriebskosten (Wasser, Strom, Heizung), die Reinigung, das Handwerkszeug, Verbrauchsmaterialien, Versicherung, Verwaltungsaufwand usw. usw...
Wenn davon unterm Strich wirklich 20€ über bleiben, dann ist das viel. Ach ja, das Finanzamt gibts ja auch noch. Und die 7€ Mindestlohn heissen ja nicht, dass der Angestellte auch nur 7€ die Stunde kostet! Der Arbeitgeberanteil ist nämlich recht happig. Da kommen je nach Versicherung und Kasse locker nochmal 30% drauf. Es rechnet sich so halt nicht. Er wird schließen, Verlass Dich drauf.
Wenn heute Arbeit für 5€ da wäre, dann sind das immerhin 40€ am Tag, also 800€ im Monat. Immer noch besser als HartzIV. Solange also 5€ oder 6€ legal sind, dann sind dieses Jobs durch Schwarzarbeit nicht gefährdet und fördern diese nicht im Mindesten. Reglmentiert man das, fördert (und provoziert) man dagegen die Schwarzarbeit regelrecht. Das ist übrigens der Erfahrungswert eines Verwandten, der beim Zoll arbeitet und neuerdings Baustellen und Kneipen filzen darf.
Und was den ersten Punkt betrifft:
1. Wo keine Arbeit ist, da kann man auch keinen Mindestlohn zahlen
Wer das nicht kapiert... Glaubst Du, diese Reglementierung schafft Arbeitsplätze? Damit schafft man keine, man vernichtet sie. Eine wirtschaftlich solide Firma zahlt auch angemessene Löhne. Schon um gutes Personal zu halten. Die Höhe der zahlbaren Gehälter richtet sich nun mal der Marktlage und nicht nach dem Wunschdenken von sozialutopischen Politikern. Und die Arbeitgeber, die niedrige Löhne zahlen, auf den Nenner Ausbeuter und Lohndrücker zusammenzureduzieren ist einfach nur frech. Auch wenn es eine Menge schwarze Schafe gibt - die meisten Handwerker und Dienstleister gehen ehrlich bankrott..
möp denkst du nen Friseurladen muss schließen, wenn der Lohn 7 € pro Stunde ist? Die 7€ haben die locker mit nem Viertelstundehaarschnitt drin.
So? Mit so einer Milchmädchenrechnung kommt man nicht weit. Aber schon zu DDR-Zeiten hatten die Sozialisten in Punkto Wirtschaftsrechnen ein Dauerabo auf Blindenhunde.
Normaler Herrenfriseur am die Ecke (keine Kette):
Ich zahle für einen Haarschnitt mit Waschen und allem Schnickschnack knapp 15€. Das dauert auch reichlich 15 Minuten. Nehmen wir mal an, es sind genügend Kunden da (wenn), wären das maximal 60€ die Stunde, realistischer sind 50. Wenn überhaupt. Bei einer durchschnittlichen Miete von 2500€ und maximal 3 Arbeitsplätzen macht das immerhin ca. 6€ pro Stunde und Arbeitsplatz. Dazu die immensen Betriebskosten (Wasser, Strom, Heizung), die Reinigung, das Handwerkszeug, Verbrauchsmaterialien, Versicherung, Verwaltungsaufwand usw. usw...
Wenn davon unterm Strich wirklich 20€ über bleiben, dann ist das viel. Ach ja, das Finanzamt gibts ja auch noch. Und die 7€ Mindestlohn heissen ja nicht, dass der Angestellte auch nur 7€ die Stunde kostet! Der Arbeitgeberanteil ist nämlich recht happig. Da kommen je nach Versicherung und Kasse locker nochmal 30% drauf. Es rechnet sich so halt nicht. Er wird schließen, Verlass Dich drauf.
Wenn heute Arbeit für 5€ da wäre, dann sind das immerhin 40€ am Tag, also 800€ im Monat. Immer noch besser als HartzIV. Solange also 5€ oder 6€ legal sind, dann sind dieses Jobs durch Schwarzarbeit nicht gefährdet und fördern diese nicht im Mindesten. Reglmentiert man das, fördert (und provoziert) man dagegen die Schwarzarbeit regelrecht. Das ist übrigens der Erfahrungswert eines Verwandten, der beim Zoll arbeitet und neuerdings Baustellen und Kneipen filzen darf.
Und was den ersten Punkt betrifft:
1. Wo keine Arbeit ist, da kann man auch keinen Mindestlohn zahlen
Wer das nicht kapiert... Glaubst Du, diese Reglementierung schafft Arbeitsplätze? Damit schafft man keine, man vernichtet sie. Eine wirtschaftlich solide Firma zahlt auch angemessene Löhne. Schon um gutes Personal zu halten. Die Höhe der zahlbaren Gehälter richtet sich nun mal der Marktlage und nicht nach dem Wunschdenken von sozialutopischen Politikern. Und die Arbeitgeber, die niedrige Löhne zahlen, auf den Nenner Ausbeuter und Lohndrücker zusammenzureduzieren ist einfach nur frech. Auch wenn es eine Menge schwarze Schafe gibt - die meisten Handwerker und Dienstleister gehen ehrlich bankrott..
Die Rechnerei hättest du dir sparen können. Ich hab das aus Faulheit nur nicht alles vorgerechnet. Maximal ganz kleine Friseursalons gehen an 7€ / Stunde bankrott, aber diese Kleineren müssen sich dann halt zusammenschließen. Das erhöht gleichzeitig die Wirtschaftlichkeit. Zusammenschlüsse von Firmen (bei Friseursalons pauschal gesagt "ganz klitzekleine Firmen") ist gang und gebe. Btw kenn ich viele aus meinem weiblichen Freundeskreis die mal so locker des öfteren über 50 - 100 € beim Friseur lassen..sag mir nicht die haben dann zu wenig Geld ihre Mitarbeiter zu bezahlen..
Ich hab deinen Punkt 1 wirklich so gelesen, wie es da steht a la was Flo da gesagt hat. So erklärt ergibts mehr Sinn, aber dem stimme ich immernoch nicht zu, weshalb ich es anfangs vll. auch garnicht wirklich lesen wollte (?) .
Klar schafft das keine Arbeitsplätze, aber es schafft für viele angenehmerer Arbeitsplätze. (Jeder 5. aus dem Osten würde davon profitieren! Der Kaufkraftzuwachs wäre enorm.) Hingegen bin ich aber nicht der Ansicht, dass dadurch Stellenweise Arbeitsplätze vernichtet werden. Dass Arbeitsplätze stellenweise vernichtet werden, suggeriert maximal in Deutschland die CDU. Wie du schon sagtest "Eine wirtschaftlich solide Firma zahlt auch angemessene Löhne" und wenn eine solide Firma dies nicht tun sollte (Arbeitgeber = schwarzes Schaf +Milchmädchenrechnung+) dann zwingt man per Gesetz den Arbeitgeber nur seinen Mitarbeiter ein Mindesgehalt von 7 € zu zahlen. Dadurch ändert sich an der Firma aber nichts und der wird dann sicher nicht all seine Arbeiter entlassen.
Sehr kleine Firmen, die eher unwirtschaftlich sind und sich die 7 € wirklich nicht leisten können, müssen sich halt zusammenschließen, wobei das in den seltestens Fällen ist.
Jetzt kommt bestimmt die Gegenthese, dass bei zu viel Gehaltsauszahlung alle Firmen nach billigen Ländern wie Taiwan oder Afrika ziehen, aber das könnten die Firmen heutzutage genau so gut machen, denn in Deutschland sind heutzutage die Kosten für Arbeiter höher, als in den unterentwickelten Ländern.
Und nein, die Firmen werden auch nicht nach anderen europäischen Ländern auswandern, denn 18 von 25 Mitgliedstaaten der Europäischen Union haben einen Mindestlohn und kommen damit gut klar und nein da gabs auch keinen Arbeitsplatzabbau, wie von dir suggeriert. Und das ist hier auch kein "Sozialistengeschwafel" wie du mit "Sozialisten in Punkto Wirtschaftsrechnen ein Dauerabo auf Blindenhunde" andeuten wolltest. Die Mehrheit der EU Staaten hat den Mindestlohn und diese Staaten sind nicht alle unter sozialistischer Führung. Zahlreiche Länder wie die USA, Frankreich oder Großbritannien haben eine Mindestlohnregelung, ohne dass signifikante Verschlechterungen der Arbeitsmarktsituation erkennbar sind. Wenn der Mindestlohn so viele Arbeitsplätze vernichtet, wieso hat dann England nur eine Arbeitslosenquote von 5% ? Da müsste nach deiner Rechnung doch alles vernichtet sein. Oder ließ dir meinetwegen den US-Wirtschaftsbericht des Präsidenten (1999) http://www.gpoaccess.gov/usbudget/fy00/pdf/1999_erp.pdf oder sonstwas durch. Dieser sagt ebenfalls, dass Mindestlöhne einen total geringen bis gar keinen Effekt auf die Arbeitsplätze in einem Land haben.
Ich hab deinen Punkt 1 wirklich so gelesen, wie es da steht a la was Flo da gesagt hat. So erklärt ergibts mehr Sinn, aber dem stimme ich immernoch nicht zu, weshalb ich es anfangs vll. auch garnicht wirklich lesen wollte (?) .
Klar schafft das keine Arbeitsplätze, aber es schafft für viele angenehmerer Arbeitsplätze. (Jeder 5. aus dem Osten würde davon profitieren! Der Kaufkraftzuwachs wäre enorm.) Hingegen bin ich aber nicht der Ansicht, dass dadurch Stellenweise Arbeitsplätze vernichtet werden. Dass Arbeitsplätze stellenweise vernichtet werden, suggeriert maximal in Deutschland die CDU. Wie du schon sagtest "Eine wirtschaftlich solide Firma zahlt auch angemessene Löhne" und wenn eine solide Firma dies nicht tun sollte (Arbeitgeber = schwarzes Schaf +Milchmädchenrechnung+) dann zwingt man per Gesetz den Arbeitgeber nur seinen Mitarbeiter ein Mindesgehalt von 7 € zu zahlen. Dadurch ändert sich an der Firma aber nichts und der wird dann sicher nicht all seine Arbeiter entlassen.
Sehr kleine Firmen, die eher unwirtschaftlich sind und sich die 7 € wirklich nicht leisten können, müssen sich halt zusammenschließen, wobei das in den seltestens Fällen ist.
Jetzt kommt bestimmt die Gegenthese, dass bei zu viel Gehaltsauszahlung alle Firmen nach billigen Ländern wie Taiwan oder Afrika ziehen, aber das könnten die Firmen heutzutage genau so gut machen, denn in Deutschland sind heutzutage die Kosten für Arbeiter höher, als in den unterentwickelten Ländern.
Und nein, die Firmen werden auch nicht nach anderen europäischen Ländern auswandern, denn 18 von 25 Mitgliedstaaten der Europäischen Union haben einen Mindestlohn und kommen damit gut klar und nein da gabs auch keinen Arbeitsplatzabbau, wie von dir suggeriert. Und das ist hier auch kein "Sozialistengeschwafel" wie du mit "Sozialisten in Punkto Wirtschaftsrechnen ein Dauerabo auf Blindenhunde" andeuten wolltest. Die Mehrheit der EU Staaten hat den Mindestlohn und diese Staaten sind nicht alle unter sozialistischer Führung. Zahlreiche Länder wie die USA, Frankreich oder Großbritannien haben eine Mindestlohnregelung, ohne dass signifikante Verschlechterungen der Arbeitsmarktsituation erkennbar sind. Wenn der Mindestlohn so viele Arbeitsplätze vernichtet, wieso hat dann England nur eine Arbeitslosenquote von 5% ? Da müsste nach deiner Rechnung doch alles vernichtet sein. Oder ließ dir meinetwegen den US-Wirtschaftsbericht des Präsidenten (1999) http://www.gpoaccess.gov/usbudget/fy00/pdf/1999_erp.pdf oder sonstwas durch. Dieser sagt ebenfalls, dass Mindestlöhne einen total geringen bis gar keinen Effekt auf die Arbeitsplätze in einem Land haben.
1. Du vergisst leider zu erwähnen, dass es in den von Dir zitierten Ländern üblich und vor allem möglich ist, Arbeitskräfte nach dem tatsächlichen und aktuellen Bedarf einzustellen (und natürlich auch im gegenteiligen Fall entlassen zu können).
2. Desweiteren hat keines dieser Länder derart hohe Lohnnebenkosten wie Deutschland. Die Arbeitskraft ist also unter dem Schnitt trotz höherem Stundenlohn wesentlich billiger.
Nebenbei möchte ich mich gegen die von Dir propagierte Zwangsvereinigung von Handwerkern oder Dienstleistern verwehren, das hatten wir nämlich schon mal. Es lebe die Kommune? Produktionsgenossenschaften des Handwerks? Wo lebst Du bitte... Nicht die Großunternehmen haben Deutschland stark gemacht. Schon vergessen? Was glaubst Du, wie viele Firmeninhaber ihr privates Eigentum einsetzen und verpfändet haben, um wenigstens die Gehälter zahlen zu können. So weltfremd kann man doch gar nicht daherkommen und denken, die deutsche Wirtschaft bestehe aus ein paar Großkonzernen und stinkreichen Mittelständlern aus dem Musterländle.
dass Arbeitsplätze stellenweise vernichtet werden, suggeriert maximal in Deutschland die CDU
Schwarz weisses Propagandistendenken. Dass mein Zoll-Cousin CDU-Wähler sein soll, das ist mir völlig neu. Der überholt Lafontaine wahrscheinlich sogar noch auf der linken Standspur ohne Anlauf zu nehmen. Aber der sieht die tägliche Realität. Auch und vor allem was die Schwarzarbeit betrifft. Seinem Urteilsvermögen vertraue ich eher, als praxisfernen Parolen abgehalfterter Sozialutopisten. Wann warst Du mal in einem Betrieb? Hast Du mal mit einem kleinen oder mittelständischem Handwerksmeister bzw. Dienstleister oder Unternehmer gesprochen? Woher nimmst Du Deine Zwangsvereinigungs- Behauptungen? Ich komme berufsbedingt mit vielen Leuten des Bauhaupt- und Nebengewerbes, mit Subunternehmern und Selbständigen zusammen. Die Kacke ist gewaltig am Dampfen. Und dann kommt sowas. Auf dem Papier macht sich das alles nach ein paar Glas Rotwein ja noch ganz nett, aber mit dem täglichen Leben hat das soviel zu tun, wie ein Block Trockeneis mit der Sahara. Viel heisse Luft um nichts.
Ich finde es übrigens schon recht famos, die US-Wirtschaft auf der einen Seite ob ihrer Hire 'n Fire Mentalität zu verurteilen um auf der anderen Seite einen kleinen Teil exakt dieses Modells als Argument zu nutzen. Hättest Du Dir mal den Rest zu Gemüte geführt, allein durch die Schwarzarbeit der illegalen Einwanderer gehen Milliarden am Fiskus vorbei. Allerdings stehen diese arme Mexe nicht in der offiziellen Statistik.
Und was die englischen Arbeitslosenstatistiken betrifft, da hat sich schon der Erdgas-Gerd einen Ast gelacht. Nimmt man mal deren Maßstäbe, dann gäbs in Deutschland auch wesentlich weniger Arbeitslose. Hört endlich auf, Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Wie wärs mal mit einer praktikablen und bezahlbaren Lösung?
2. Desweiteren hat keines dieser Länder derart hohe Lohnnebenkosten wie Deutschland. Die Arbeitskraft ist also unter dem Schnitt trotz höherem Stundenlohn wesentlich billiger.
Nebenbei möchte ich mich gegen die von Dir propagierte Zwangsvereinigung von Handwerkern oder Dienstleistern verwehren, das hatten wir nämlich schon mal. Es lebe die Kommune? Produktionsgenossenschaften des Handwerks? Wo lebst Du bitte... Nicht die Großunternehmen haben Deutschland stark gemacht. Schon vergessen? Was glaubst Du, wie viele Firmeninhaber ihr privates Eigentum einsetzen und verpfändet haben, um wenigstens die Gehälter zahlen zu können. So weltfremd kann man doch gar nicht daherkommen und denken, die deutsche Wirtschaft bestehe aus ein paar Großkonzernen und stinkreichen Mittelständlern aus dem Musterländle.
dass Arbeitsplätze stellenweise vernichtet werden, suggeriert maximal in Deutschland die CDU
Schwarz weisses Propagandistendenken. Dass mein Zoll-Cousin CDU-Wähler sein soll, das ist mir völlig neu. Der überholt Lafontaine wahrscheinlich sogar noch auf der linken Standspur ohne Anlauf zu nehmen. Aber der sieht die tägliche Realität. Auch und vor allem was die Schwarzarbeit betrifft. Seinem Urteilsvermögen vertraue ich eher, als praxisfernen Parolen abgehalfterter Sozialutopisten. Wann warst Du mal in einem Betrieb? Hast Du mal mit einem kleinen oder mittelständischem Handwerksmeister bzw. Dienstleister oder Unternehmer gesprochen? Woher nimmst Du Deine Zwangsvereinigungs- Behauptungen? Ich komme berufsbedingt mit vielen Leuten des Bauhaupt- und Nebengewerbes, mit Subunternehmern und Selbständigen zusammen. Die Kacke ist gewaltig am Dampfen. Und dann kommt sowas. Auf dem Papier macht sich das alles nach ein paar Glas Rotwein ja noch ganz nett, aber mit dem täglichen Leben hat das soviel zu tun, wie ein Block Trockeneis mit der Sahara. Viel heisse Luft um nichts.
Ich finde es übrigens schon recht famos, die US-Wirtschaft auf der einen Seite ob ihrer Hire 'n Fire Mentalität zu verurteilen um auf der anderen Seite einen kleinen Teil exakt dieses Modells als Argument zu nutzen. Hättest Du Dir mal den Rest zu Gemüte geführt, allein durch die Schwarzarbeit der illegalen Einwanderer gehen Milliarden am Fiskus vorbei. Allerdings stehen diese arme Mexe nicht in der offiziellen Statistik.
Und was die englischen Arbeitslosenstatistiken betrifft, da hat sich schon der Erdgas-Gerd einen Ast gelacht. Nimmt man mal deren Maßstäbe, dann gäbs in Deutschland auch wesentlich weniger Arbeitslose. Hört endlich auf, Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Wie wärs mal mit einer praktikablen und bezahlbaren Lösung?
zu Punkt 1: Das find ich sogar gut. Es ist besser eine Arbeitskraft zu entlassen und den Anderen mehr zu bezahlen, als alle Anderen weniger zu zahlen und unnötige Arbeitskraft beizubehalten. Du kommst doch aus der DDR..du müsstest doch wissen, dass die DDR ein Extremfall solch einer Misswirtschaft war. (Kaum kam die Wende wurde alles auf BRD Niveau umgestellt und viele DDR Betriebe waren nicht mehr effezient genug für die Wirtschaft und mussten dicht machen) Das ist nicht effektiv. Würde die Mehrheit mehr verdienen und dafür gebe es dann ein paar mehr Kurzzeitsarbeitslose, aber es würde a) die Effektivität erhöht und b) die Kaufkraft. Die Effektivität würde den Firmen zu Gute kommen und somit auch Deutschland. Die erhöhte Kaufkraft würde enorm unsere Wirtschaft ankurbeln, da die Mehrwertsteuer momentan eh 19 % ist. Durch die gewonnen Effektivität hätten die Firmen ebenfalls mehr Geld. Wieso soll man Leute beschäftigen, welche man garnicht braucht und super ohne die klar kommt? Mit diesem Zuwachs an Geld für alle, hat man genug Ressourcen neue Arbeitsplätze zu schaffen, um somit der Schwarzarbeit entgegen zu wirken.
Ich hab nicht von Zwangsvereinigung gesprochen. Unser ganzer Agrarsektor der BRD z.B arbeitet zusammen, um effektiver arbeiten zu können.
Wieso soll das bei anderen kleinen Firmen nicht auch funktionieren?
Im Übrigen hab ich niemals die "Hire n`Fire" Mentalität der USA verurteilt. Siehe Punkt 1. Ohne Midestlohn wäre in der USA die Schwarzarbeit genau so groß. Oder denkst du etwa, dass die Mexikaner ohne Mindestlohn nicht in die USA reisen würden? Mexiko ist nunmal ein armes Land und die wandern zum Teil illegal in den USA ein und arbeiten dann dort. Das hat mit dem Mindestlohn aber nichts zu tun. Ich finde zwar einiges an der USA schlecht (Außenpolitik, Umwelt etc.) aber Hire n`fire und Mindestlohn befürworte ich selber.
Ich vergleich keine Äpfel und Birnen. Man kann an anderen Staaten, aber sehen, was die besser und schlechter machen, um dort uns mögliche Sachen abzukucken und die Fehler zu vermeiden.
Und eine praktikable und bezahlbare Lösung hast du auch hier nicht vorgeschlagen ; )
Ich hab nicht von Zwangsvereinigung gesprochen. Unser ganzer Agrarsektor der BRD z.B arbeitet zusammen, um effektiver arbeiten zu können.
Wieso soll das bei anderen kleinen Firmen nicht auch funktionieren?
Im Übrigen hab ich niemals die "Hire n`Fire" Mentalität der USA verurteilt. Siehe Punkt 1. Ohne Midestlohn wäre in der USA die Schwarzarbeit genau so groß. Oder denkst du etwa, dass die Mexikaner ohne Mindestlohn nicht in die USA reisen würden? Mexiko ist nunmal ein armes Land und die wandern zum Teil illegal in den USA ein und arbeiten dann dort. Das hat mit dem Mindestlohn aber nichts zu tun. Ich finde zwar einiges an der USA schlecht (Außenpolitik, Umwelt etc.) aber Hire n`fire und Mindestlohn befürworte ich selber.
Ich vergleich keine Äpfel und Birnen. Man kann an anderen Staaten, aber sehen, was die besser und schlechter machen, um dort uns mögliche Sachen abzukucken und die Fehler zu vermeiden.
Und eine praktikable und bezahlbare Lösung hast du auch hier nicht vorgeschlagen ; )
Eigentlich kann der Sozialismus keine Alternative sein. So wie er gedacht ist, ist er definitiv mehr als eine Alternative, denn dann wäre er für mich die ideale Regierungsform, abgesehen von einem herrschaftsfreien Staat, der aber leider genauso utopisch ist.
So wie der Sozialismus allerdings durchgeführt wird, ist er nicht einmal eine alternative, sondern lediglich ein Haufen Scheisse, und wir alle können froh sein wenn wir nicht in so einem Staat leben müssen.
So wie der Sozialismus allerdings durchgeführt wird, ist er nicht einmal eine alternative, sondern lediglich ein Haufen Scheisse, und wir alle können froh sein wenn wir nicht in so einem Staat leben müssen.
Bekannte von mir (er arbeitet ganztags, sie nur halbtags, weil sie sich noch um die Kleinen kümmert) haben sich vor paar Tagen errechnet, dass sie mehr Geld zum leben übrig hätten, wenn sie ihre Arbeit hinschmeißen würden und und sich vom Staat versorgen lassen würden. [Nein, die haben sich 100% nicht verrechnet.] Ist es nicht verlockend nicht zu arbeiten und dann noch mehr Geld dafür zu kriegen?
So wenig Geld zu verdienen, ist bestimmt riesig motivierend zur Arbeit zu gehen. Und neben Hip Hop dominiert hier Punk in Jugendkreisen, da finden eh viele Arbeit scheiße. Ideale Vorraussetzungen die Arbeitslosigkeit einzuschränken : >
So wenig Geld zu verdienen, ist bestimmt riesig motivierend zur Arbeit zu gehen. Und neben Hip Hop dominiert hier Punk in Jugendkreisen, da finden eh viele Arbeit scheiße. Ideale Vorraussetzungen die Arbeitslosigkeit einzuschränken : >
Und neben Hip Hop dominiert hier Punk in Jugendkreisen, da finden eh viele Arbeit scheiße
Leider richtig. Wir konnten eine Stelle (Anzulernender, Büroarbeit) mit immerhin 1200€ brutto fast 1 1/2 Jahre nicht besetzen <--- das Arbeitsamt hatte einfach niemanden. Es kamen insgesamt 7 Herrschaften - nur des Stempels wegen, da sie mal wieder was machen mussten. Gewollt hat augenscheinlich keiner. Momentan schleifen wir einen mit durch, weil es keinen Ersatz zu finden gibt. Bevor hier also wieder die Mindestlohn-Diskussion losgeht, ich würde eher mal auf eine Mindest-Wollen-Einstellung diverser Nichtbeschäftigter bestehen.
Denen, die lieber von Stütze als von 1200€ Brutto leben möchten, würde ich einfach mal den Geldhahn zudrehen. Dann bliebe genug Geld für Kindergärten und Renten übrig. Schon mal daran gedacht, dass diese Sozialschmarotzerei im Endeffekt die Schwächsten trifft, weil das Geld für alle nun mal so nicht reicht?
Leider richtig. Wir konnten eine Stelle (Anzulernender, Büroarbeit) mit immerhin 1200€ brutto fast 1 1/2 Jahre nicht besetzen <--- das Arbeitsamt hatte einfach niemanden. Es kamen insgesamt 7 Herrschaften - nur des Stempels wegen, da sie mal wieder was machen mussten. Gewollt hat augenscheinlich keiner. Momentan schleifen wir einen mit durch, weil es keinen Ersatz zu finden gibt. Bevor hier also wieder die Mindestlohn-Diskussion losgeht, ich würde eher mal auf eine Mindest-Wollen-Einstellung diverser Nichtbeschäftigter bestehen.
Denen, die lieber von Stütze als von 1200€ Brutto leben möchten, würde ich einfach mal den Geldhahn zudrehen. Dann bliebe genug Geld für Kindergärten und Renten übrig. Schon mal daran gedacht, dass diese Sozialschmarotzerei im Endeffekt die Schwächsten trifft, weil das Geld für alle nun mal so nicht reicht?
Jup. In unserer Gesellschaft ist sich halt jeder selbst der Nächste ;) 1200€ brutto ist dann wieder unter 1000€ Netto. Da denken sich einige nartürlich "Vom Staat bekomm ich ja ohne arbeiten fast genau so viel" und lassen es dann halt einfach. Und da man dann eh einer von vielen ist, fällt die Sache nicht einmal auf. Ein System, wo man fürs Nichtstun fast oder genau so viel bekommt, als wenn man hart arbeitet, finde ich jedenfalls komisch. Das spornt gerade zum Schmarotzen an und zur Schwarzarbeit meiner Meinung nach auch. Sich vom Staat bezahlen lassen, mehr Geld zu bekommen, als zu arbeiten und dann mit Schwarzarbeit noch mehr zu verdienen - das ist ja fast besser als Lotto.
Moralisch trifft das zwar, wie gesagt die noch Schwächeren, aber who cares.
Vielen von unseren Politikern interessiert das nämlich auch nicht. Da haben die wenigsten halt keine Lust als kleines gutes Vorbild vorran zu gehen. Der kleine Einzelne bewirkt halt wenig, wenn nicht alle mitspielen. So kriegt nun unser tolles Brandenburg Oberhaupt der SPD (Matthias Platzeck), sein eigenes kleines Stadtschloss für 150 Millionen Euro (was er sich so gerne gewünscht hat), während in meiner Stadt Gymnasien geschlossen werden aus Geldmangel. Und das nennt sich dann auch noch sozialdemokratische Partei, wenn man noch unmoralischer ist als ein Sozialschmaratzer und das nicht vorhandene Geld lieber für Schlösser, als für Schulen ausgibt. In der Pisastudie sind wir eh schon unten durch und ich glaube, die 150.000.000 Euro wären in Schulen und Kindergärten besser aufgehoben.
Moralisch trifft das zwar, wie gesagt die noch Schwächeren, aber who cares.
Vielen von unseren Politikern interessiert das nämlich auch nicht. Da haben die wenigsten halt keine Lust als kleines gutes Vorbild vorran zu gehen. Der kleine Einzelne bewirkt halt wenig, wenn nicht alle mitspielen. So kriegt nun unser tolles Brandenburg Oberhaupt der SPD (Matthias Platzeck), sein eigenes kleines Stadtschloss für 150 Millionen Euro (was er sich so gerne gewünscht hat), während in meiner Stadt Gymnasien geschlossen werden aus Geldmangel. Und das nennt sich dann auch noch sozialdemokratische Partei, wenn man noch unmoralischer ist als ein Sozialschmaratzer und das nicht vorhandene Geld lieber für Schlösser, als für Schulen ausgibt. In der Pisastudie sind wir eh schon unten durch und ich glaube, die 150.000.000 Euro wären in Schulen und Kindergärten besser aufgehoben.
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