Deutschland und die Niederlande (Gesellschaft)

Deutschland und die Niederlande (Gesellschaft)

Wenn ihr Deutschland mal mit Holland vergleicht. Was gefällt euch da besser? Das Antiautoritäre Holland oder das Autoritäre Deutschland?

In Holland darf jeder machen was er will. Es gibt kaum irgendwelche Sachen die einem verboten werden. In Deutschland wird einem fast alles verboten. Ich finde es gut das Holland so ein freies Land ist wo man mehr "Freiheiten" hat als hier.
Also ich kann gut mit einem Verbot von Euthanasie und gewissen Drogen leben. Mit vielen Freiheiten kann man zu viel Unfug anrichten.
Also ich finde die niederländische Polizei z.B. autoritärer als die Deutsche. Bis aufs Kifferumfeld und diverse Multikulti-Nachlässigkeiten sind die Niederlande als Staat sicher nicht weniger autoritär. Manche Dinge sind sogar viel restriktiver geregelt.
Ich glaube, man muss schon eine Weile in Holland gelebt haben (mindestens einen Monat), um das überhaupt beurteilen zu können. Als Urlauber bekommt man das gar nicht richtig mit und erlebt (im besten falle) nur die schönsten Seiten eines Landes.

Haschisch hebt mich persönlich nicht so besonders an (zumal es ja in bestimmten Mengen in Deutschland auch straffrei über die Bühne geht). Ich hoffe ich komme nie in die Situation, da ich mir meinen eigenen Tod wünsche, aber das ist ohnehin ein endlos diskutierbares Thema, dass man gar nicht richtig sagen kann, ob es nun für oder gegen die Niederlande spricht.

Naja, jedenfalls will ich die Oranjes nicht als meine Nationalmannschaft anerkennen müssen, darum bevorzuge ich wohl Deutschland. Smiley
In Deutschland ist fast alles verboten? O_o
Du solltest mal einen Kurzausflug nach Nordkorea machen^^

Also ich finde das System mit dem Gras- und Haschischvertrieb in Coffeeshops in den Niederlanden eigentlich schon ganz gut. THC macht nicht abhängiger als Alkohol. Es scheint ja dort ganz gut zu funktionieren und ruft keine Probleme hervor. In der PISA-Studie gehören die Niederlanden zu den bestplatzierten Ländern^^ Wirtschaftlich ist das natürlich auch sehr positiv, da man dadurch den Schwarzmarkt nicht fördert.

Zum Abschluss noch ein Kifferspruch:

"Wieso darf man Tiere töten und essen,
aber kein Gras pflücken und rauchen?"
"Wieso darf man Tiere töten und essen,
aber kein Gras pflücken und rauchen?"


Warum wohl frisst nicht mal ein Franzose einen http://www.viventura.de/photos/popup_phototext_big.php?sID=35894&;sExtern=1|Giftpfeilfrosch? Richtig! Er würde ihm, genau wie das Losergras, nicht sonderlich bekommen. Wer Kraut braucht, um sich aus der Realität zu flüchten, der ist schlichtweg zu faul, mit seinem Leben was Konkretes anzufangen. Das gilt in gleichem Maße auch für Alk und Nikotin. Netter Alibi-Spruch für Unbedarfte, aber nicht mal sonderlich intelligent. Keiner verbietet Dir ein leckeres Tütchen Rietgras (Phalaris arundinacea) oder eine Distel im Krüllschnitt :).

Die Autorität eines Staates lediglich an Kifferthemen festzumachen, ist ja wohl geradezu absurd. Die Kriminalitätsstatistiken in Holland sprechen übrigens eine völlig andere Sprache. Hier nur ein kleines Beispiel. Ich hab dazu schon mal ausführlicher was gepostet. Man muss alle Seiten sehen, nicht nur die Coffeeshops von vorn. Solche jugendlichen Menschenwracks, wie ich z.B. in Groningen gesehen habe, nein danke. So stelle ich mir Großzügigkeit nicht vor. Und genauso viele Studien, die beweisen wollen, das dieses Zeug ganz und gar unschädlich sei, soviele Untersuchungen gibt es, die genau das Gegenteil behaupten. Immer die Frage, wer mit welchem Interesse so eine Studie betreibt/bezahlt.

Auch die großzügige http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/27/0,1872,2079323,00.html|Einwanderungspolitik bringt mehr und mehr Probleme. So rund läuft es in den Niederlanden also auch nicht. Im Gegenteil. Das ganze Multikulti-Kiff-Experiment hat die Rechtspopulisten gestärkt und die Bevölkerung verschreckt. Fortschrittlich und sozial ist da was anderes.
Wer Kraut braucht, um sich aus der Realität zu flüchten, der ist schlichtweg zu faul, mit seinem Leben was Konkretes anzufangen.

Und wer alles verallgemeinert hat sich entweder nicht gut informiert oder lässt sich zu leicht von den Medien beeinflussen :p

Klar fallen nur die negativen Kiffer auf... Der Abschaum der keine Ahnung vom Kiffen hat und das nicht zu genießen weiß. Die ganzen verdammten Hopper ohne Hirn. Aber man darf nicht alle Kiffer in einen Topf werfen. Es gibt auch Leute die diese Pflanze durchaus zu schätzen wissen. Das kiffen hat jartausendlange Tradition, wird aber leider seit den letzten Jahrzehnten missbraucht. Es geht beim kiffen gar nicht darum "alle Sorgen zu vergessen" oder "cool dazustehen". Das ist nicht etwas was man so nebenbei nach der Schule schnell im Park machen sollte. Dafür muss man sich Zeit nehmen. Und man darf es nicht jeden Tag machen. Wer stark ist wird auch nicht süchtig. Man muss nur Selbstdisziplin haben und sich an seine eigenen Regeln halten.
Beim kiffen sieht man alles ganz anders. Es ist einfach eine interessante Erfahrung. Man stellt sich Fragen die man sich normalerweise nie stellt (warum glaubst du haben sich früher alle Philosophen eingeraucht^^), man wird einfallsreicher und kreativer, alles wirkt schöner und alles ergibt Sinn. Man glaubt alles zu durchschauen und alles zu durchblicken und man denkt ganz anders. Langsamer, aber logischer. Wenn man's in Grenzen hält gibts keine Nebeneffekte und Nachwirkungen.
Süchtige pseudo-geile Hip Hopper und vertrottelte Junkies sind keine echten Kiffer. Wegen solchen Idioten ist Marihuana verboten.
Aber das versteht in diesem Forum wohl keiner, kann ich auch nicht erwarten...

Wenn Gras verboten ist, gehört auch Alkohol verboten. An Gras kann man nicht sterben selbst wenn man 50 Joints raucht, Alkoholtote gibt es jährlich Tausende.

So das wars, ich bin fertig. Bei der letzten Grasdiskussion hatte ich eine 1-Monats-Sperre.

Zu guter Letzt noch ein interessanter Link:
http://user.cs.tu-berlin.de/~eikes/cannabis.html

(Einer von den Untermenschen von denen ich gesprochen hab würde jetzt schreiben "ich geh jetzt mal ne Tüte rauchen alta".)
...Untermenschen

Diesen Begriff aus der LTI (Lingua Tertii Imperii), also der Sprache des Dritten Reiches hier zu verwenden, ist nicht nur überheblich, es ist schlichtweg unverschämt. Wie kommt ein offensichtlich linksliberaler und kiffender Wiener Schüler dazu, sich derartig über andere zu stellen und ebendiese im übelsten Nazi-Jargon zu beschimpfen? Nichts dazugelernt? Hitler war Österreicher. Bloß mal so nebenbei.

man wird einfallsreicher und kreativer, alles wirkt schöner und alles ergibt Sinn

Der Kreative braucht keinen Schub, der Einfallsreiche hat Visionen, nicht Halluzinationen. Und zwischen dem Hang, sich die Welt schön zu saufen oder zurecht zu kiffen, sehe ich keinen Unterschied. Das steht beides auf der selben erbärmlichen Stufe der eigenen Unfähigkeit, mit dem Leben klarzukommen und einen Sinn zu finden. Wenn man etwas will und ein Ziel hat, dann braucht man nicht zu kiffen. Das gilt in gleichem Maße für Alk und Nikotin (siehe oben). Das hat nichts mit Verallgemeinerung zu tun, das ist ein klein wenig Lebenserfahrung. Es gibt kein 'klein wenig Frieden' und kein 'bisschen Krieg' und ein 'klein wenig Drogen' auch nicht. Entweder oder. Wer sich das schönreden muss, hat echt schon verloren.

Ich habe übrigens während des Studiums das Ganze als Selbstversuch hinter mir (Hasch, Pilze), weiss also, worüber ich schreibe. Es ist letztendlich immer wieder Selbstbetrug und Realitätsverkennung. Eine bequeme Flucht eines schwachen Charakters in eine ähnliche, aber bessere Scheinwelt. So, wie jede andere Droge auch.

Du schreibst, Du stellst Dir Regeln auf, es nicht täglich zu tun. Trugschluss. Wenn man sich erst mit Regeln schützen muss, dann hat man schon verloren. Wenn man es dagegen locker ohne aushält, dann braucht man es erst gar nicht. Aus genau dem Grund habe ich es gar nicht erst soweit kommen lassen. Man kann sogar locker mit Rauchen aufhören. Ist lediglich eine Frage des Charakters.

Vielleicht solltest Du Dich weniger mit Hanf & Co., sondern mal etwas mehr mit Deutscher Geschichte und Ausdrucksweise beschäftigen. Ich empfehle Dir das Buch LTI (siehe oben) von Victor Klemperer. Vielleicht betrachtest Du dann auch Hopper als Menschen.

Und für den Satz mit den Untermenschen ist glaube ich eine Entschuldigung fällig.
Ich mag keine Holländer. Holländer sind schlechte Autofahrer und vor allem mag ich ihren Dialekt nicht. Wenn sie dann in Rudeln z.B. auf die Skipiste kommen dann könnte ich kotzen. Bei Holländern seh ich echt rot (gelb)! Warum? Keine Ahnung, is so!
@FormatC:

...ein offensichtlich linksliberaler und kiffender Wiener Schüler dazu...

Ich bin alles andere als linksliberal. Ich oute mich hier jetzt mal als FPÖ-Wähler. Ja, unsere Grünen wollen zwar das Gras legalisieren, aber wenn ich mir den Rest ihres Parteiprogramms durchlese verzichte ich lieber aufs Gras.

Ich betrachte Hopper durchaus auch als Menschen, nur kann ich die meisten von ihnen nicht verstehen. Der Begriff "Untermensch" war etwas übertrieben, ich geb es zu... Ist mir rausgerutscht, auch ich mache Fehler. Der Begriff wird heute jedoch auch oft allgemein verwendet, ohne an seine NS Wurzeln zurückzudenken.

Und ich werde selbst mal mit dem Gras aufhören. Es ist bei den meisten zum Glück nur eine Jugenderscheinung. Obwohl ich das Kiffen nicht als "Flucht aus dem Alltag" ansehe, muss ich sagen, dass es einen seriöseren Eindruck macht wenn ein reifer, berufstätiger Mensch es nicht tut. Aus dem Grund werde auch ich aufhören.

Eventuell werde auch ich später mal so denken wie du. Das Hirn entwickelt sich ja (zum Glück) und ich sehe das ein.

@Mods: Bitte den Thread nicht schließen. Lasst dem lieben Threadersteller seinen Thread. Ich bin fertig, versprochen...
Der Begriff wird heute oft allgemein verwendet? Wo um Himmels Willen?
Hopper und Junkies dafür verantwortlich zu machen, dass das Zeug verboten ist, halte ich auch für weeeit hergeholt. Sehr weit. Knapp hinterm Neptun links.

Ah, Grastote: Regelmäßiges Rauchen ist nicht gesund. Es tötet dich - genau wie Zigaretten - still und heimlich. Zumindest ist es solange still und heimlich, bis der Krebs da ist. Ganz unberührt lässt's dein Nervensystem übrigens auch nicht zurück.
Hopper und Junkies dafür verantwortlich zu machen, dass das Zeug verboten ist, halte ich auch für weeeit hergeholt. Sehr weit. Knapp hinterm Neptun links.

Wieso das? Das sind doch die, die nicht richtig damit umgehen können und total übertreiben. Wenn nur ganz normale zivilisierte Leute in ihrer Wohnung ein mal im Monat ein bisschen was rauchen würden, ohne dass es überhaupt irgendwer mitbekommt, würde das glaub ich kein Problem darstellen. Aber manche Idioten machen das ja während sie Schule schwänzen oder so, da ist es kein Wunder, dass sich alle Medien darauf stürzen und das Kiffen anprangern.

Und ja, ich meinte man kann an keiner Überdosis sterben, im Gegensatz zu Alkohol und härteren Drogen. Das Alter tötet uns auch still und heimlich :>
Junkies sind ja so bekannt für ihren reichhaltigen Konsum "weicher" Drogen und Hopper dafür, dass sie allesamt unzivilisierte, sowie unkontrollierte Kiffer sind. Smiley

Bei Junkies reden wir vom falschen Zeug und bei Hoppern von... ja, einer Gruppe von Menschen, die eine gewisse Musikrichtung hören. Vielleicht mag es daran liegen, dass du zu trve kvlt norsk arysk frostbytten blakk bist und von daher kaum Hopper kennst, aber mein Freundes- und Bekanntenkreis kann deine wilden Behauptungen in keinem Fall bestätigen oder auch nur in irgendeiner Form in ihrem pauschalisierenden Wesen unterstützen.
Da lägen ja noch Raggae oder Techno näher...

Also rein theoretisch (und das ist für die Diskussion eigentlich auch uninteressant - aber ich erwähn's dennoch) kann man auch hier an einer Überdosis sterben. Es passiert nur nicht, weil sich niemand 200 Gramm MJ reinpfeift - das vermutlich auch nicht nur aus finanziellen Gründen :>
Natürlich kann man das nicht pauschalisieren, aber ich hab in meiner Klasse ein paar Leute, die ich als Hopper einstufen würde (auch wenn ich Leute nicht so gern einstufe), und die gehen zB in einer 10-minüten Pause (!) um 10h30 vormittags schnell aus der Schule in eine Nachbargasse und rauchen schnell den Joint, den sie davor im Unterricht gebaut haben. Natürlich ist das nur ein Beispiel.
Eigentlich müsste man als Metaller wissen, dass da selbst viele in den eigenen Reihen sich das Gehirn wegkiffen oder sich so zusaufen, dass man im total blauen Zustand sich von einem Krankenwagen in Schrittgeschwindigkeit überfahren lässt..

Und dir fällts bei Hoppern nur halt auf, weil mehr Jugendliche Hip Hop hören, als Metal.
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