Mensch-Individuum-Egoist (Gesellschaft)

Mensch-Individuum-Egoist (Gesellschaft)

Hi Leute! Mir ist in letzter Zeit immer mehr klar geworden, dass jeder Mensch im Großen und Ganzen ein vollständiger Egoist ist. Vielleicht sagen einige von euch jetzt, dass das nichts Neues ist, aber ich denke, dass jede unserer Taten GÄNZLICH nur aus Egoismus resultiert. So möchte jeder für sich nur das Beste. Und selbst wenn man für andere das Beste will, so tut man es doch nur für sich selbst, aus den verschiedensten Motiven. Wenn man zB. spendet oder dergleichen, so WILL man sich selbst nur ein gutes Gefühl geben, oder man WILL nicht sehen, dass andere leiden. "WOLLEN" ist da für mich ein zentraler Begriff, der einen Wunsch oder ein Verlangen ausdrückt. Man kann das sogar soweit führen, dass LIEBE die ausgeprägteste Form des Egoismus ist. Denn wenn ich jemanden liebe und mich zu ihr/ihm hingezogen fühle, so will ich sie/ihn möglicherweise besitzen, ihr/ihm nahe sein. Es kann sogar bei einer starken Liebe so sein, dass man sein Leben für jemanden geben würde- aber doch nur, weil man zB. ohne denjenigen nicht weiterleben könnte(was vor allem bei mütterlicher/väterlicher Liebe zutrifft). Irgendwie finde ich meine Worte traurig, ich kann mich außerdem selbst nicht ausschließen. Letztendlich lebt jeder nur aus seiner persönlichen Ego-Perspektive.
mfg ...Finkregh...
Hab mich schon mit etlichen Leuten drüber unterhalten, aber das Problem ist die leute die gegen diese Meinung sind fühlen sich immer stark angegriffen und werden alles dran geben diese meinung zu untermauern auch wenn sie meistens nichts festes hervorbringen könne. War bei mir aufjedenfall so.
Jaein.
Im großen und ganzen denke ich ähnlich wie du.
Aber man muss bedenken, dass unser Handeln nicht immer rein vernunftgetrieben ist.
Ich würde deswegen z.B. nicht unbedingt sagen, dass Liebe die ausgeprägteste Form ist, man handelt in der Beziehung ja nun wirklich manchmal "unvernünftig".
Als vernünftig betrachte ich in diesem Falle hier danach zu Handeln, was am besten (für einen) ist, wenn man sich über alle Folgen Gedanken gemacht hat.
Dieses vernünftige Handeln ist in meinen Augen dann zwar egoistisch (nach der Vorstellung von Egoismus, wie sie auch in deinem Beitrag ist), nicht aber asozial.
Warum sollten wir denn auch etwas tun, was uns nur schadet? Das wäre doch unvernünftig.
Aber dieses unvernünftige Handeln gibt es auch, man tut es, obwohl man weiß, dass es "falsch" ist, dass es einem nicht nutzt.
Ich finds nicht traurig. Ich find dat toll. Wäre doch reichlich dumm Sachen zu tun, die man nicht auch für sich und seine Meinung tut. Jemanden zu lieben, nur für diese Person und nicht für sich, wäre lediglich pure Heuchelei.
Ich schließe mich einfach Finkregh an, dass der Mensch einfach nur ein Egoist ist, wobei ich andere Beispiele genannt hätte ...
egoist lol is doch klar,jeder will sein eigenes überleben sichern,jeder tut das,was am besten für sich is.
@Finkregh
Der Egoismus, den du beschreibst, hat in meinen Augen nichts Negatives. Wenn wir anderen Gutes tun, um uns selbst Gutes zu tun, ist das doch vollkommen in Ordnung.
Eine saloppe Vereinfachung von Freud würde dich bei jeder Entscheidung zu jener Option leiten, welche am ehesten die Antwort auf folgende Frage ist: "What would get me laid?"
Ich bin nicht der Meinung der Mensch sei in erster Linie ein Egoist.
Da ich nicht die inneren Beweggründe aller Menschen erforschen kann, muss ich wohl meine eigenen betrachten. Und ich kann nur von mir auf andere schließen und hoffen, dass manch anderer viellecht auch schon mal so gedacht hat.

Das jeder für sich das Beste will, ist wohl wahr, doch kann ich nicht alles auf Egoismus zurückführen.
Man kann für einen guten Zweck nicht nur spenden, um das eigene schlechte Gewissen zu beruhigen, sondern auch aus einem gewissen Gefühl der weltweiten Solidarität, das vielleicht aber nicht bei allen vorhanden ist.

Liebe kann auch sein, dass man sich eben darüber hinwesetzt, den anderen besitzen zu wollen oder ihn für seine eigenen Zwecke zu gebrauchen. Ich bin der Meinung es gibt Liebe, die einen selbstlos werden lässt und das Wohl des Partners über das eigene stellt. (und das ist definitiv nicht Egoismus, auch wenn man ohne den anderen nicht leben wollte)

PS Das hier soll keinesfalls Kritik an der moralischen Einstellung mancher Menschen sein, sondern zum Nachdenken anregen.
Hi Leute! Mir ist in letzter Zeit immer mehr klar geworden, dass jeder Mensch im Großen und Ganzen ein vollständiger Egoist ist. Vielleicht sagen einige von euch jetzt, dass das nichts Neues ist, aber ich denke, dass jede unserer Taten GÄNZLICH nur aus Egoismus resultiert. So möchte jeder für sich nur das Beste. Und selbst wenn man für andere das Beste will, so tut man es doch nur für sich selbst, aus den verschiedensten Motiven. Wenn man zB. spendet oder dergleichen, so WILL man sich selbst nur ein gutes Gefühl geben, oder man WILL nicht sehen, dass andere leiden. "WOLLEN" ist da für mich ein zentraler Begriff, der einen Wunsch oder ein Verlangen ausdrückt. Man kann das sogar soweit führen, dass LIEBE die ausgeprägteste Form des Egoismus ist. Denn wenn ich jemanden liebe und mich zu ihr/ihm hingezogen fühle, so will ich sie/ihn möglicherweise besitzen, ihr/ihm nahe sein. Es kann sogar bei einer starken Liebe so sein, dass man sein Leben für jemanden geben würde- aber doch nur, weil man zB. ohne denjenigen nicht weiterleben könnte(was vor allem bei mütterlicher/väterlicher Liebe zutrifft). Irgendwie finde ich meine Worte traurig, ich kann mich außerdem selbst nicht ausschließen. Letztendlich lebt jeder nur aus seiner persönlichen Ego-Perspektive.
mfg ...Finkregh...

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DANN ist egoismus aber rein subjektiv.


doer würdest du einen Menschen der nru gtues tun kann als bösen Egoisten darstellen?

l
Ich würde dir zustimmen, dass Egoismus subjektiv betrachtet wird, sonst würde ich es ja auch nicht zur Diskussion stellen. :)
Und ich argumentiere auch nicht gegen Solidarität, sondern meine, dass das Handeln zB. zur Solidarität aus egoistischen Motiven heraus resultiert.
Und wie schon von anderen gesagt, muss das ja nicht zwangsläufig jemanden beleidigen oder negativ darstellen. Sorry, wenn sich jemand dadurch angegriffen fühlt (siehe Wehrwolfs Post)!
Solidarität aus egoistischen Motiven??

Tut mir leid, aber das macht keine Sinn. Solidarität ist doch eingentlich das Gegenteil von Egoismus.
Und in deinem erst genannten Beispiel sprichst du ja von geheuchelter Solidarität.
Wenn du aber meinst, dass alle Taten GÄNZLICH aus Egoismus resultieren , dann bestreitest du, dass Solidarität überhaupt existiert!!
Oder ??
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