Das kind das nicht wachsen darf (Gesellschaft)

Das kind das nicht wachsen darf (Gesellschaft)

Die überschrift sagt ja alles.
Ich hab in einen artikel in der zeitung gelesen das in der USA ein kind das schwer behindert ist und 9 jahre alt ist sie. Sie hat eine Hormon-Theraphie das sie icht mehr wächst. Es wurde eine debatte dafür geführt aber es ist geblieben wie es ist .
Was haltet ihr davo ?
Ich finde das pervers, weil wie kann man ein kind das wachstum nehmen auch wenn man die eltern ist .Darf man sowas nicht zulassen.


Eltern sagen das es ihr gut geht und gesund ist. Sie wird liebevoll betreut. Es soll nur so klein bleiben weil die transportierung so leicht bleiben soll wie immer. 1.30 m groß und 34 kilogramm schwer soll sie bleiben.Und das für IMMER
omg......
Ohne den Artikel kann ich das nicht beurteilen. Vielleicht hängt das auch damit zusammen, dass sich ihre Behinderung verschlimmert, wenn sie größer wird. (weil zum Beispiel das Herz nicht in der Lage ist, einen größeren Organismus zu bedienen.)

Such doch bitte noch eine Quelle raus oder scanne den Artikel ein. Nur wegen der einfacheren Transportierung macht das niemand - kann mir nicht vorstellen, dass ein Arzt sich zu so etwas bereit erklärt.
Hab davon gelesen. Auf GMX, afair.
Die Eltern sind voll ausgelastet, die Großeltern können kaum mehr was machen, kaum mehr helfen. Das kind soll bleiben, wie es ist, um besser behandelt werden zu können.

Ka, wo genau der Artikel war ...
würd ich besser finden.
was bringt es dem kind, wenn es wirklich schwer behindert ist, zu wachsen? dadurch werden nur die eltern bzw. andere personen belastet, und das behinderte kind hat im enddefekt nichts davon größer zu werden.
Am schlimmsten ist aber, das das Kind leiden musst. Es lebt um irgendwann zu sterben und von der Qual erlöst zu werden.
jeder lebt und stirbt dann-.-
aber nicht qualvoll
Bist du schon einmal gestorben, dass du weißt, dass es nicht qualvoll ist?

Besonders bei geistig behinderten Menschen denke ich mir zwar immer: von meinem jetzigen (gesunden) Standpunkt aus will ich zwar nicht so leben müssen wie die, aber vielleicht sind sie mit ihrer geistigen Behinderung sogar viel glücklicher als ich. Glücklich sein ist ja letztendlich eine subjektive und keine objektive Sache.
Ja, aber afair ist das Kind nicht einmal in der Lage zu sitzen, geschweige denn zu stehen, laufen, sprechen, etc. und eine Besserung ist nicht in Sicht. Ist so ein Leben denn lebenswert?
Die einzige, die dir darauf vermutlich eine gerechtfertigte Antwort geben kann, kann dir aufgrund ihrer Behinderung keine Antwort geben.
es is find ich nciht schlimm das es klein bleibt, da es sowieso ja für immer behindert ist
Eddi skull, die Frage, die sich dann stellt, ist doch die, ob es sowas wie Leben, welches nicht lebenswert ist, überhaupt gibt bzw. ob es ein dritter bestimmen kann oder gar darf. Behinderte als "lebensunwert" abzustempeln hätte den bitteren Beigeschmack von Scheinmoral und Drittem Reich. Der Schritt zur Eugenik und Euthanasie ist nicht weit.
@Käpt'n LeChuck

Ich zB hab eine Behinderung. Ich bin nämlich schwerhörig. Ob ich glücklich bin? Jo, wenn jemand mir, mit dem gelaver, auf den Sack geht, schalte ich mein Hörgeräte einfach ab xD
Was sich hier in Seattle, WA abgespielt hat ist meiner Meinung nach untragbar. Nur wegen der Bequemlichkeit der Eltern derart in einen menschlichen Organismus einzugreifen ist verachtenswert.
@Sonny Corleone
Ich meinte eher geistige Behinderung, weil solche Menschen die Welt vermutlich nicht so erleben wie wir das tun.

@Flo
Bei deinem Beitrag fällt mir gerade auf, wie mein Beitrag auch klingen könnte: "die ist geistig behindert und kriegt das eh nicht mit, also kann man an ihr rumschnibbeln." uh oh. Mit dieser bösen Intention war das eigentlich nicht gemeint. Vielleicht ist meine Sichtweise doch nicht ganz so gut, wie ich gedacht habe.
Ich denke nicht, dass man von außen sagen kann, dass ein Mensch mit einer Behinderung weniger glücklich ist oder gar leidet.
Vielleicht leben diese Leute ja auch in ihrer ganz eigenen Welt, nehmen alles anders wahr und sind glücklich.
Wir können ja nicht in sie hinein gucken.
Ich finde es nicht sonderlich schlimm, dass die Eltern sie am Wachsen hindern wollen, ich würde mir eher Gedanken über die eventuellen Nebenwirkungen der Medikamente machen.
Nicht auf physischer sonder auf psychischer Ebene.
Dass sie klein bleibt wird ihr Leben nicht einschränken.
Vielleicht leben diese Leute ja auch in ihrer ganz eigenen Welt, nehmen alles anders wahr und sind glücklich.

na, wenn wir schon so tief in der Ethik sind, kann man sich doch auch ruhig die Frage stellen, ob es überhaupt nötig ist, dass sie glücklich sind in ihrer Welt.
Manipulierte Menschen sind zB auch glücklich, aber nach unserer Moralvorstellung zählt das in dem Sinne nicht als ausgefülltes Leben. Deshalb meine ich, kannst du nicht einfach sagen, dass es gut ist, wenn sie glücklich sind. *schulterzuck*

Zum anderen Teil habe ich kein grosses Problem mit dieser Entscheidung. Wir handeln nun mal nach unseren Moralvorstellungen, und da gibt es dem Anschein nach zwei Möglichkeiten. Hier glaube ich, dass man der Behinderten so gut wie möglich helfen sollte, leben zu können.
http://ashleytreatment.spaces.live.com/
hier ist die seite mit dem kind
wen interessiert das schicksal eines einzigen menschens,wenn täglich millionen sterben?
Es ist ein Eingriff in die natürliche Entwicklung und der erste Schritt zum "produkt" Mensch, der maßgeschneidert wird. Generell sollten solche Eingriffe verboten werden.
Schönheit -Ops sind wieder etwas anderes.
"The Death of one is a tragedy
The Death of one is a tragedy
The Death of one is a tragedy
But Death of a million ist just a statistic!"


Und das stimmt auch.
Das stimmt, aber da kann man nicht viel machen...

Vermutlich sind die Medien daran Schuld, nicht?
@Kualquappe
Ich finde den ganzen Beitrag etwas verwirrend da ich keine konkrete Einstellung oder eine bestimmte Absicht herauslesen kann.
Zudem habe ich den Eindruck, dass du dir nicht so wirklich Gedanken darüber gemacht hast was du geschrieben hast, wenn doch fände ich es höchst interessant diese zu erfahren.
Zudem:
Ich denke das glücklich sein der entscheidende Teil eines ausgefüllten Lebens ist.
Und was hat das denn jetzt mit Ethik zu tun?
Ich finde die Frage:
ob es überhaupt nötig ist, dass sie glücklich sind in ihrer Welt.
Leicht unsinnig.
Wozu ist es denn nötig, dass du oder ich glücklich bin?
Wer hat denn zu bestimmen was ein gutes Leben ist, wer setzt diese Maßstäbe?
Ich kenn da auch eine andere Geschichte... Es geht sogar um einen Jungen aus Deutschland.
Den seine Mutter ist seit seinem 7ten Lebensjahr geschieden. Sie gibt ihm seit seinem 8ten Lebensjahr Hormone, damit er nicht mehr wächst. Er ist überdurchschnittlich groß. Auch jetzt, nach Beendigung dieser Behandlung, ist er immer noch 1. 89m groß.
Das Schreckliche daran war, das dieser Junge auf einmal in die Pubertät kam. Mit 11 Jahren war er schon voll ausgewachsen. Ihm hatte man sozusagen seine Kindheit gestohlen, einen wichtigen Teil seines Lebens. Bloß damit er nicht in Zukunft Probleme mit seiner Größe haben wird...

Ein schrecklicher Eingriff in die Natur...

Er müsste jetzt so 13 Jahre alt sein.
is doch besser für ihn-.-
Omfg was für eine Aussage...

Wenn du dann so in die 40er Jahre kommst, wirst du ziemlich betrauern, dass deine Kindheit nicht länger ging.
Stell dir doch wenigstens einmal diese Einsamkeit vor, wenn du absolut alleine dastehst mit deinen pubertären Gedanken und niemand sich in deiner Schule befindet, der dich versteht...
Versuch mal eine Freundin zu finden, wenn du immer sagen musst, dass du erst in die 4te oder 5te Klasse gehst.
Kranke und perverser Versuch, sich mit dem Schicksal abzufinden, ein schwertbehindertes Kind zu haben. Warum nicht der Natur freien Lauf lassen? Vielleicht ist es richtig, das Kind wird nie verstehen, was es ist und wie es sich damit abzufinden hat.
Aber ich hab noch nen kleinen Einfall für diese Menschen: Das Kind mit Veneneingang ans Bett fesseln und jeden Tag Heroin oben reintun. Glücklich wäre das Kind dann <.< Ich finde es absolut verwerflich einen Menschen das Sein zu rauben. Nicht die Länge des Lebens, sondern die Intensität ist entscheident.
tjy, man kann aber nicht nur an das kind denken, denn imerhin sind es die eltern die dafür sorgen müssen das es ihm gut geht.
und dann ist es wohl am besten wenn es für sie so einfach wie möglich ist.
Ich verstehe nicht so ganz, warum ihr sagt man hätte dem Jungen seine Kindheit gestohlen?
Was soll das heißen er war mit 11 Jahren bereits in der Pubertät?
War er da schon im Stimmbruch und bekam Bartwuchs oder wie?
Es gibt eine Krankheit bei der der Mensch übernatürlich groß wird, wenn der Junge diese Krankheit hatte, haben ihm diese Hormone das Leben gerettet, ansonsten wäre er vermutlich vor seinem 40sten Lebensjahr gestorben.
Aber auch wenn er nicht an dieser Krankheit litt wären wahrscheinlich schwere gesungheitliche Schäden aufgetreten wenn er noch größer geworden wäre.
Da muss man dann eben entscheiden was schlimmer ist.

@ZockTempel
Wenn man einem Menschen Wachstumshormone gibt raubt man ihm doch noch lange nicht das Sein!?
Und die Lebensdauer des Kindes werden diese Hormone auch nicht groß beeinflussen.

Ich denke auch, dass ich an der Stelle der Eltern anders entschieden hätte.
Aber ich hoffe nicht, dass ich irgendwann in eine solche Situation kommen werde.
@ mond

Er war schon nicht nur im Stimmbruch, er war sogar schon fast vollständig erwachsen im biologischen Sinne.
Es wären keine körperlichen Schäden aufgetaucht. Er hatte auch keine Krankheit, die ihm diese unnatürliche Größe gegeben hatte. Er war einfach nur überdurchschnittlich groß gewesen.
Seine Eltern haben ihm somit seine ganze Kindheit genommen, bloß um ihm das zukünftige Leben zu "erleichtern". Aber sie haben nicht daran gedacht, dass sie ihm auch somit ein Stück seiner Individualität geraubt haben.
ihr seid solche orgasmusser
Omg... welch geistreicher Beitrag diesen Thread doch schmückt... Und seine Akte spricht schon für sich...
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