Für große Philosophen und Denker (Gesellschaft)

Für große Philosophen und Denker (Gesellschaft)

Ich würde hier gerne einen allgemeinen Thread über Philosophische Fragen veröffentlichen. Hier kann man ohne Zwang und ohne Bezug zur Zeit alles reinschreiben was einem auf der Seele liegt, oder was man schon immer mal wissen wollte. (Muss/ Soll nicht so ganz ernst sein ;) )

So dann fang ich gleich mal mit meiner ersten doch sehr Gesellschaftsfundierenden Frage an:
Was war denn nun zuerst, dass Huhn oder das Ei ?

Viel Spaß allen Hobby -psychiologen, -philosophen oder auch denen die hier einfach mal sagen wollen was sie denken ;) .
Weder noch. Zuerst waren Einzeller da, und die brauchten noch keine Eier.
Aber davon abgesehen nehm ich das Ei. =P
__________

Welchen Sinn hat es zur Schule zu gehen, um Dinge zu lernen die man nicht will?
Dann einen Job zu suchen, obwohl man nicht arbeiten will und von dessen Gehalt man sowieso nur einen kleinen Teil selber zu Gesicht bekommt, weil der Staat den Rest einsackt?
In Rente geht man, wenn die besten Jahre vorüber sind und man mit sich und seinem Körper, seiner Gesundheit, nicht mehr viel anfangen kann.
Am Ende sterben wir, ohne groß etwas vom Leben gehabt zu haben, außer kleinen Highlights, auf die man auch wieder zuarbeiten musste.

Warum? o.ô
die frage ist nicht warum sondern wie, pessismist :)
Ich bevorzuge die Bezeichnung Realist. >_>
Dein Text klingt doch sehr nach Teilen des Abschiedsbriefes von Bastian B. (Attentäter von Emsdetten) Hoffe nicht dass du sowas vorhast ;) ^^.

Und wenn das überhaupt möglich ist nur einen minimalen Teil deiner Frage zu beantworten ( wie oben gesagt Aristoteles bin ich nicht ganz ;) ),

würd ich dich erstmal fragen, würdest du lieber gar nicht leben als so ein, (von dir vll. ein bisschen zu) trauriges(, wenn auch ziemlich ehrliche Meinung) Leben zu Leben?

Denke du bist Atheist?

Über das Thema ham sich sicher schon ander, etwas größere Köpfe als wir Gedanken gemacht =P


2 vll. ganz "schöne" Zitate.

Das Leben hat keinen Sinn außer dem, den wir ihm geben.
Thornton Wilder, amerik. Journalist

Das Leben ist das größte Geschäft. Du bekommst es geschenkt.
Jüd. Sprichwort
Über das Thema ham sich sicher schon ander, etwas größere Köpfe als wir Gedanken gemacht =P

Zählen Dickschädel? :P

Zur ersten Frage, wenn man es jetzt rein naturwissenschaftlich betrachtet war das Ei ja zuerst da, nicht? ->Dinos:P

Und zu DoC, finde ich seltsam, dass du keinen Aspekt direkt ansprichst. Du fragst schlussendlich nur zusammenfassend nach dem Sinn des Lebens, und vll. ist das noch ein zu grosser Schritt? *schulterzuck*
Ich werfe hier einfach mal ein Wort in die Runde:

5te Dimension
"Hoffe nicht dass du sowas vorhast"
Ne! Ich hab besseres zu tun, als mich abzumurksen. =P

"würdest du lieber gar nicht leben"
Da ich lebe, kann ich leider nicht beurteilen wie die Alternative aussieht.

"Denke du bist Atheist?"
Jo.

"Das Leben hat keinen Sinn außer dem, den wir ihm geben."
Viel Selbstbestimmung bleibt einem ja nicht, solange die Gesellschaft mit Druck Sinn in das Individuum bringt.

"Das Leben ist das größte Geschäft. Du bekommst es geschenkt."
Vielmehr ein Kauf mit Ratenzahlung.

@ Kualquappe
Ich hätte das Warum? zum Schluss vielleicht weglassen sollen, damit es klarer ist was ich meine.
Ich wollte keine 08/15 Frage zum Sinn des Lebens stellen, sondern nur wissen wieso einem diese Lebensweise von Fremden aufgezwungen wird.
Auch gute Frage:

Lernen wir 12 Jahre lang in der Schule um schlau zu sterben?
Wieso nicht um schlau zu leben?
genau denn im ende bist du teil des späteren lebens
wenn ale so denken würden wie dirge of cerberus würden wir noch in höhlen leben
die menschheit tut das um nicht nur sich sondern auch den anderen leuten einen gefallen zu tun
"die menschheit tut das um nicht nur sich sondern auch den anderen leuten einen gefallen zu tun"

Erklär mir diesen Satz. Wenn die Menschheit es tut, welche anderen leute? Bzw. was giebt es für Leute auser Menschen?
"wenn ale so denken würden wie dirge of cerberus würden wir noch in höhlen leben"

Und? Wäre das schlechter? Was ist besser:

1: Der Mensch lebt in Großstädten und führt wegen Machtverhältnissen Krieg, was übrigens kein anderes Tier macht. Der Mensch vernichtet die Umwelt. Er schadet allen anderen Lebensformen.

2: Der Mensch lebt in Höhlen und führt keinen Krieg aufgrund schwachsinniger Unstimmigkeiten. Der Mensch vernichtet die Umwelt nicht. Der Mensch schadet dem Lebenszyklus nicht.
Zuerst war das Ei.
Das Problem mit der Huhn/Ei Frage ist folgendes: Ab wann zählt man das "Urhuhn" zum "modernen Huhn"? Evolutive Vorgänge sind ja langsam und fließend. Müsste man allerdings eine Grenze ziehen, so würde das moderne Huhn aus dem Ei eines Urhuhns schlüpfen.


Dirge, du hast so unendlich viel Freizeit und jammerst, dein Leben bestünde nur aus Arbeit? Auch wenn du dich lieber als "Realisten" bezeichnest, bist du ganz einfach nur quängelig, selbst Pessimist klingt noch zu gut.
Und das Leben ist einfach ein Geschenk. Ob man sich's gewünscht hat, ist eine andere Frage, aber zumindest hierzulande musst du nicht einmal großartig etwas dafür tun, um am Leben zu bleiben.


Mister X, ich lernte 13 Jahre in der Schule, um mit einer reichhaltigen Bildung ins Studienleben starten zu können. Je nach Fachrichtung vergisst du natürlich auch wieder viel vom Rest, aber es ist irgendwo in dir drin und kann leichter wieder "reaktiviert" werden, wenn du es benötigst. Bereits erlerntes lernt sich bei Bedard einfacher nach.
Die Schule hat den Zweck uns Wissen zu vermitteln, welches für unsere Orientierung in diesem Leben, in dieser Welt von Bedeutung ist.


Vhancer, auch wenn Breaker ab und an groben Unsinn erzählen mag, so kannst du durchaus davon ausgehen, dass er versehentlich vom Individuum spricht, welches Arbeit zum Wohle der gesamten Menschheit (oder zumindest eines Teils davon) verrichtet. In unserem konkreten Fall wären das Steuerabgaben.


Lord of Darkness, auch Ameisen leben in "Großstädten" und führen Kriege. Allen Lebensformen schaden wir übrigens auch nicht. Ratten haben sicher ihre helle Freude an der Menschheit.
Ich leugne, dass bei diesen beiden Möglichkeiten eine schlechtere oder eine bessere gibt.
Frae zum Thema mit ist unser Leben sinnlos, was denkt ihr was für en Sinn könnt unser Leben haben wenn es keine Gott gibt ???
Gibt es dann überhaupt einen Sinn in allem ?
Das hier KANN doch nicht alles sein oder ?!

Nicht den Tod sollte man fürchten, sondern daß man nie beginnen wird, zu leben.
"Dirge, du hast so unendlich viel Freizeit und jammerst, dein Leben bestünde nur aus Arbeit?"
Moment! Ich meinte lediglich eine mögliche Situation in vielleicht 5 - 10 Jahren.
Und wieso jammern? Ich kann lediglich nicht verstehen wieso ich mir (in 5 - 10 Jahren :P) den sprichwörtlichen Arsch aufreißen darf, für im Grunde nichts.
Moment! Ich meinte lediglich eine mögliche Situation in vielleicht 5 - 10 Jahren.
Und wieso jammern? Ich kann lediglich nicht verstehen wieso ich mir (in 5 - 10 Jahren :P) den sprichwörtlichen Arsch aufreißen darf, für im Grunde nichts.


Naja wenn du es schaffst nicht nur für das nötigste Geld zu bekommen denn kann man auch noh so eine Menge machen :)
Welchen Unterschied macht es, ob Ei oder Huhn zuerst da war.
-
Welchen grund macht es, ob man arbeitet oder nicht, welchen unterschied, ob man lebt oder stirbt?
-
welchen unterschied, ob man auf seine gesundheit achtet, oder sich zusäuft und spaß hat?
Dirge, kaum einer in Deutschland hat wenig Freizeit. Zumindest in einem globalen und historischen Kontext gesehen, sind wir ziemlich faul. Besser hatten es wohl nur Ausbeuter, Sklavenhalter und gut bediente Erben.

Aristoteles, wieso kann das hier nicht alles sein? Muss das Leben einen tieferen Sinn erfüllen? Man muss ja nicht gleich Nihilist werden...
Frae zum Thema mit ist unser Leben sinnlos, was denkt ihr was für en Sinn könnt unser Leben haben wenn es keine Gott gibt ???

Wenn wir existieren und leben, dann ist es Sinn genug auf die Frage, ob das Leben einen Sinn besteht. Der Mensch denkt durch sein ausgereiftes Bewusstsein alles Mögliche aus, das es im Leben etwas viel mehr existiert als das wir ''nur leben''. Tiere würde solche Frage nicht ausdenken, sie leben einfach wie es in Leben zur Vorschein gegeben ist und passen ihre Umgebung so an. Aber der Mensch eben vermutet, das im Leben etwas viel mehr besteht und können nur schwer realisieren, dass das Leben vielleicht doch keine Sinn hat.
@ mimir:
man sollte die goldene mitte finden
du sollst arbeiten aber trotzdem noch freizeit haben!
du sollst spaß haben aber dich trotzdem nicht totsaufen!

ps. meine ethik lehrerrin hasst es wenn ich so philosophisch werde, liegt vielleicht daran dass sie in einer bunten blümchen welt lebt
doch warum sollte man sich in irgendeiner weiße schonen, wenn das leben sowieso endet?
Weil wir so programmiert sind, um die Spezies zu erhalten.
Oder Gott. Ja, Gott wird's vermutlich sein.
ja alles auf gott schieben und wir sind in 1000 jahren immer noch nicht schlauer
wie mich das ankotzt
Gibt es noch andere Farben, ausser denen, die wir kennen?
Breaker, du weisst schon, dass -und wieso- die Themen rund um Gott und Religionen "Glaube" und nicht "Wissen" heissen?

Nun, meine Meinung ist ja immernoch, man sollte seinem Leben selbst einen Sinn geben. Hat es einen Sinn, zu rauchen? Nein, aber dennoch machen es zahlreiche Menschen.

EDIT:
Seit wievielen Jahrhunderten glaubt der Mensch an Gott?
Hat dieser Glaube bisher irgendjemandem geschadet, unseren "Fortschritt" eingeschränkt oder gar erheblich gestört?
@ Flo

Ich hab ja nich gesagt dass es mehr geben muss, (k des KANN kam vll en bichen drastisch rüber ^^) ohne einen Gott, oder ob unser Leben einen Tieferen Sinn haben muss, sondern einfach die Frage in die Runde geworfen
-> look @ the TOPIC, denn wenn man solche Fragen nicht stellen würde, würde es die Philosophie, meineswissens, gar nicht geben.

Und ich dneke auch nicht, dass fragen, mit denen sich Menschen schon seit Jahrtausenden beschäftigen hier beantwortet werden können, jedoch kann man ja, wiedereinmal mit blick in Richtung Topic so eine Frage stellen.
Hat dieser Glaube bisher irgendjemandem geschadet, unseren "Fortschritt" eingeschränkt oder gar erheblich gestört?

Ja. Im Mittelalter starben durch ihn tausende Menschen bei Kreuzzügen, die heute noch auf eine modernere Art und Weise fortgeführt werden.

Ausserdem hat er in dieser Zeit Jahrhunderte lang die Wissenschaft blockiert. Wenn die Kirche sagt, dass die Erde eine Scheibe ist, dann ist das so. Niemand durfte eine andere Meinung haben.
Nun, diese -nennen wie sie mal- "Christen" des vielzitierten Mittelalters und auch noch der frühen Neuzeit waren ziemlich erpicht darauf, Wissen zurückzuhalten und Forschung einzuschränken.
Inwiefern das allerdings nun am Glauben selbst lag und inwieweit der Glaube nur ein Machtmittel weltlich orientierter Personen in entsprechenden Positionen war, ist jedoch eine Streitfrage.

Gott hält dich auch in Vollmondnächten wach, weil er nachts das Wasser in deinem Körper anzieht, Breaker. Smiley

Natürlich glaubt der Mensch -wenn wir schon dabei sind- erst seit 100 bis 150 Jahrhunderten an Gott. Seit der Erschaffung des Menschen logischerweise. Aus Staub und Erde. Durch Gott.

Eddi skull, ja, diese Farben gibt es. Nur können wir sie nicht sehen. Farbensehen ist auch nur eine Interpretation von eingehenden Signalen, weswegen wir zwar sagen können, dass es natürlich noch andere Farben gibt, aber wir können sie uns nicht vorstellen.


edit:
Inwiefern die Kreuzzüge jetzt was damit zu tun hatten, dass die "Wissenschaft"* beeinträchtigt wurde, ist mir unklar. Damit haben die eigentlich eher noch morgenländisches Wissen an sich gerafft... von dem sich natürlich nicht so viel etablieren konnte und durfte.
Die Kreuzzüge zu nennen ist vermutlich eher so eine Art Reflex. ^^

____________________________
*) Deshalb in Anführungszeichen, da Wissenschaft in der Art, in welcher wir sie heute kennen, derart konsequent erst seit ein paar Jahrhunderten betrieben wird. Damit will ich die Leistungen der vorangegangenen Denker natürlich nicht schmälern
Nein. Er hat auch gefragt, ob der Glaube an sich irgendeinem Menschen geschadet hätte -----> Kreuzzüge, Inquisition, etc.
Eeeps, ich nehme alles zurück.

O wenn wir gerade dabei sind: Selbstmordattentäter? Menschenopfer? Katholiken und Evangelische in Nordirland?
@flo: jep das tut alles Gott
der mond hat nichts damit zu tun^^

zudem hat dieses gottes geschwafel die forschung immens aufgehalten

es wird einen grund haben dass die menschen Jahrhunderte lang auf dem selben wissenstand waren und dann plötzlich wo gott nicht mehr so wichtig war ging es steil bergauf...

und heute noch behindert dieser glauben forschungen

Bush (amerika) glaubt er sei der auserwählte und diese Islamisten glauben sich in die luft sprengen zu müssen

wenn wir das das ganze geld das wir in den letzen 20 Jahren in zukunfts forschung anstatt in krieg gesteckt hätten (allein amerika hat in diesen letzen 20 jahren mehrere billionen Dollar in den Krieg gesteckt)würden wir wahrscheinlich schon sehr, sehr viel weiter sein und würden wahrscheinlich nicht mehr beim mars rumlungern sondern vielleicht sogar schon auf den weg zum pluto sein?

ps. JUHU der erste threaf in den ich nicht gespammt habe^^
wenn wir das das ganze geld das wir in den letzen 20 Jahren in zukunfts forschung anstatt in krieg gesteckt hätten (allein amerika hat in diesen letzen 20 jahren mehrere billionen Dollar in den Krieg gesteckt)würden wir wahrscheinlich schon sehr, sehr viel weiter sein und würden wahrscheinlich nicht mehr beim mars rumlungern sondern vielleicht sogar schon auf den weg zum pluto sein?

Hätte man das Geld in Nahrung für die dritte Welt investiert, müsste dort vermutlich niemand mehr hungern, dafür wäre der Regenwald abgeholzt, damit rießiege Plantagen errichtet werden konnten. Hätten Physiker die Kernspaltung nicht endeckt, müssten wir heute noch größtenteils primitive Möglichkeiten der Energiebeschaffung nutzen, könnten uns aber Atomwaffen sparen. Ohne die Forschung, wäre auch ein Krieg auf heutigem Niveau nicht möglich.
ICH SAGTE IN ZUKUNFTS FORSCHUNG UND NICHT IN KRIEGS FORSCHUNG!!!
Wieviel Gottesgeschwafel braucht man, damit man den Grad der Ausleuchtung des Mondes in abgedunkelten Zimmern für Schlafrelevant hält und den Trabanten selbst für einen Wassermagneten? :>

Wann wurde denn "Gott nicht mehr so wichtig"? Ich glaube nicht, dass der Glaube an Gott an Relevanz verloren hat bis vor ein paar Jahrzehnten, aber die Art der Glaubensausübung und die Stellung der sehr unchristlichen Kirchen sich verändert hat, ebenso ihr Selbstverständnis. Du darfst nicht vergessen, dass die meisten wichtigen Wissenschaftler zumeist gläubig waren: Einstein, Netwon, Heisenberg, Wernher von Braun, Kepler, Edison...

Nur weil Anfang der Neuzeit Gott und Kirche im Zentrum des Denkens durch den Menschen ersetzt wurde, heißt das nicht, dass Religiösität oder Glaube an Bedeutung verloren hätten.

Allein der Blick in die Kunst offenbart doch, dass Schöpfungswille und Glaube sich nicht zwangsläufig ausschließen, sondern sogar gegenseitig unterstützen können: Die Philosophen und Künstler der Antike, ihre Mathematiker und Denker, die versucht haben, das Göttliche zu erfroschen, den Logos des Universums. Oder die Künstler der Reinaissance, welche sich nicht mehr darauf beschränkt haben, alles als gottgegeben hinzunehmen, sondern die Funktionsweisen der Welt zu ergründen, mehr noch als ihre Vorläufer im Mittelalter. Der Islam hat viele Forschungen auch nicht zurückgehalten, wie man im arabischen Raum zur Zeit des Mittelalters sehen kann.

Was die geistige Entwicklung zurückhält, das sind meist entartete religiöse Formen, wie die verweltlichte und machtgierig Kirche des Mittelalters oder der fanatische Islamismus.
Nun gut, Glaube, bzw. seine Durchführung, hat wirklich schonmal geschadet. Das hatte ich bei meinen halbherzigen Formulierungen bedauerlicherweise ausser Acht gelassen. Verzeiht mir.^^

"Und ich dneke auch nicht, dass fragen, mit denen sich Menschen schon seit Jahrtausenden beschäftigen hier beantwortet werden können..."

...Was dieser Thread ja zum Glück nicht will: philosophieren, mein Junge! In seiner Gänze hat dieser Thread nicht die Aufgabe, irgendwelche Fragen zu beantworten. Und das ist auch gut so. Ich hasse Frage-Themen und liebe Diskussionen. Smiley

"Ohne die Forschung, wäre auch ein Krieg auf heutigem Niveau nicht möglich."

Ist Krieg überhaupt "nötig"? Smiley
Rein theoretisch ist Krieg nicht nötig. Manchmal eben unvermeidbar, da einige Spinner einfach machen was sie wollen.
Auch wenn es viele nicht wahhaben wollen, bringt ein Krieg auch Gutes mit sich. Die beiden Weltkriege haben z.B. die Luft und Raumfahrt sehr nach vorne getrieben.

Nun mal eine Frage von mir: Was würde passieren, wenn man mit Lictgeschwindigkeit unterwegs ist, und dabei Scheinwerfen an hat?
Die Frage nach dem Sinn des Lebens ist so alt wie das Leben selbst.
Aber ich mein wenn man doch mit einem Menschen zusammen ist, den man sehr liebt und mit dem man glücklich ist, dann stellt man sich nicht solche Fragen.

Wir sind einfach da und werden irgendwann aussterben. Wir zerstören oder stören den Lebenszyklus auch kaum. Die gehören doch eigentlich dazu, unsere Taten, denn wir sind auch Lebewesen, wir rufen eine Klimaerwärmung hervor, oh nein!
Wie viele Kilmaerwärmungen gab es schon in der Geschichte der Erde? Sehr viele und die Meisten schlimmer las heute.

In 50 Mio Jahren gibt es wieder ganz andere Lebewesen auf der Erde, die wir uns nicht vorstellen können. Ich mein, der Mensch wurde in weniger als 10000 Jahren intelligent, warum sollte das nicht auch ein anderes Lebewesen schaffen?

Wir sind einfach Menschen und wir sollten uns mit unseren Gefühlen und mit den Gefühlen von anderen Lebwesen auseinandersetzen. Dabei aber keine Fragen stellen, denn dann könnte man sich fragen:

Was bringt es uns nach dem Sinn des Lebens zu fragen?
Du würdest nicht viel davon mitkriegen, da du das nicht kannst. Ich formuliere deine Frage mal um, wenn du gestattest:
Was passiert, wenn man mit annähernd Lichtgeschwindigkeit fliegt? Das Licht breitet sich noch immer mit Lichtgeschwindigkeit aus, da es die wundersame Eigenschaft besitzt, in jedem Bezugssystem die gleiche Geschwindigkeit zu besitzen. Du kannst also so schnell fliegen, wie du möchtest, an Bord wird die Beleuchtung noch funktionieren :)



Chop-Suey, ich behaupte mal, dass der Mensch länger als 10.000 Jahre intelligent ist (Kreationisten mögen mir vielleicht widersprechen...) und das Leben doch ein bisschen älter ist als die Frage nach dem Sinn dahinter :> So'n Urbakterium hat sich das sicher nicht gefragt. Sorry, wenn ich haarspalterisch werde, aber keine Sorge, ich weiß schon, was du eigentlich gemeint hast.
Ja was ist dann eigentlich Intelligenz...
Wenn man sich Fragen stellt?
in wieweit hat der mensch einen freien geist?
Gute Frage
@Flo: von Intellegentem leben kann im falle des menschen keine Rede sein

eine intelegente rasse hat kein interesse daran sich selbst zu zerstören
Wann genau wurde dieser (faktisch natürlich nicht komplett richtige) Spruch zum Allgemeinplatz..?
Breaker, das was du meinst hat nichts damit zu tun ob der Mensch intelligent ist, sondern eher damit ob er dazu in der Lage ist, mit dieser Intelligenz "umzugehen". Oder können Katzen die Sterne studieren, Technologie entwickeln usw.? Smiley

EDIT:
Wer nichtmal "intelligent" schreiben kann sollte sich fragen, ob er nicht lieber ein paar Nachhilfestunden in Deutsch nehmen sollte.
@Breaker:
wir könnten an dieser stelle zwei fliegen mit einer klappe schlagen:
das intelligenteste, das ein intelligentes wesen tun kann, ist die eigene vernichtung 8)

nicht zu ernst nehmen, leutz Oo
Und Phsyiknachhilfe... hm, ich sollte aufhören, auf der Vollmondsache herumzuhacken.

Sowas ähnliches habe ich irgendwann einmal gesagt, Mimir: Man muss ganz schön intelligent sein, um die Dummheiten zu tun, die wir so machen.
Das mit Physik kann ich nicht kommentieren. Bin in Physik leider voll der n00B, begreife noch nichtmal Wärmelehre. Das einzige was ich halbwegs verstehe ist Optik. Aber ob ich das wirklich kann wird sich gegen Ende der Woche zeigen, wenn ich meinen Physiktest wiederbekomme.^^

Allerdings bauen wir nicht nur Schei**e:

Die Astronomie z.B. fasziniert mich irgendwie. Und am Studieren des Weltraums ist ja nichts schlimmes dran, glaube ich zumindest. Durch viele großartige Erfindungen (Microskop) ist es uns möglich geworden, unsere Umwelt und ihre Vorgänge besser zu verstehen und zu begreifen.

Nun möge mir Breaker oder seinesgleichen eine Rasse zeigen, die das mindestens genausogut draufhat wie wir, wenn nicht dann besser als wir. Denn sowas in der Art behauptet er ja.
Eigentlich sagt er nur, der Mensch sei nicht intelligent, nicht, es gäbe etwas intelligenteres als uns auf der Erde.
Smiley Armer Breaker. Wahrscheinlich war das eher ein historisch-anarchisch-anti-evolutiver, tiefgründiger Kommentar, den er selbst wohl nicht für allzu wasserdicht hält.
Nun, das kann man auch anders auffassen:
Er meinte, eine "inteligente" Rasse hätte keinen Bock drauf, sich auszurotten. Der Mensch tut dies ja, zumindest aus Breakers verschwommener Sichtweise. Andere Tiere tun dies nicht, zumindest nicht aus Breakers verschwommener Sichtweise.
Demnach sind die Tiere -> von Breakers Standpunkt aus <- "inteligenter" als der Mensch.

So habe ich das zumindest interpretiert.
kann mir mal jemmand den witz mit dem vollmond und breaker erklären?
*auf flo schiel*
Eigentlich würde ich sagen, dass es off topic ist und du einfach mal nach "Mond" suchen könntest, aber ich mache mal eine Ausnahme und bitte, alles weitere im entsprechenden Thread zu diskutieren.
*deleted*

EDIT:
Aaaaarrrgh, Flo war wieder schneller!
*schnell den Link wegeditier*
@Flo: inwiefern stimmt das nicht das ich geschriben hatte???
denn es ist sehr wohl so dass der mond einfluss auf unserem körper nimmt
von anziehen etc. hab ich nie was gesagt^^
doch, du hast was vom wasser anziehen gesagt Oo
http://www.mogelpower.de/forum/showmsg.php?id=2488231
îch hab gesagt dass der mond einfluss auf das wasser nimmt das stimmt auch aber ich habe nie etwas von ziehen gesagt
Was ich weiss ist, dass das, was du sagtest - so oder so - Bullshit ist.

So, kommen wir jetzt zurück zum Threadthema?
Breaker, "[...] ich [...] bitte, alles weitere im entsprechenden_Thread zu diskutieren."!
wer hat hier denn angefangen über irgendsonen trabanten zu quatschen???
Niemand hat es provoziert, dass es in diesem Thread ausdiskutiert werden soll - im Gegenteil. "Du hast aber angefangen!"-Geweine rechtfertigt nichts. Indem ich darauf auch noch antworte, helfe ich sogar dabei, den Thread hier zu stören... wundervoll -.-

Thema..?
ja klar
keine ahnung haben, mich als witz figur darstellen und dann auch noch den heldenhaften threadwächter darstellen wollen...
klar will ich auch das dieser thread erhalten bleibt aber ich lass mich doch nicht von irgendsomen
möchtegern verarschen
Zeig bitte im entsprechenden_Thread, dass ich keine Ahnung habe, sofern möglich. Dann reagiere ich auch mit etwas anderem als einen Hinweis darauf, dass du dich im falschen Thread befindest.

Thema..?
Ödil ödi döbel lebi
Labus babus bambusus abus
wie sieht das universum aus...

ist die biebel wirklich wahr oder haben einfach irgentwelche leute ein paar geschichten geschrieben und weg geworfen und nach einer zeit wieder ausgegraben und vorgelesen...

damit habe ich mein reli lehrer genervt =P
Ich wäre von dieser platten 08/15 Frage auch genervt, die sicherlich jedes Jahr irgendein Querulant stellt und sich damit besonders originell und provokant vorkommt O.o

Ja, die Bibel ist natürlich wahr. Erschaffung des Universums vor 10.000 Jahren. Beweis mir das Gegenteil... x_X
Wahrheit..*pff*
MIr wird langsam klar das der mensch der dümmste und zerstörerischste parasit ist, den das universum jemals gesehen hat.
Daraus erkenne ich, dass du durch die fehlenden Argumente wohl keinen Grund zu dieser Annahme hast, und die Definition von Parasit nicht kennst.
Ein Parasit beutet aus. Stimmt doch oder. Und würde er in symbiose leben, dann würden beide etwas davon haben. Hat das Universum aber nicht->Parasit.

Ein Glas steht halbvoll/halbleer auf dem Tisch. Was sagt ihr, ist das Glas halbvoll oder halbleer=
Was sagt ihr, ist das Glas halbvoll oder halbleer

Ist ein Mensch 17 Jahre alt oder 17 Jahre jung?

Beide Fragen haben logisch gesehen keine absolute Antwort, die deutsche Sprache hält es in ihrer Idiomatik aber so, dass Gläser halbvoll und Menschen 17 Jahre alt sind ;-)
Bin mal gespannt, wer der Wirt des Menschen sein soll, Yoshi und Dumkpof.
Das Universum(sepziell die Erde) halt...
Und Kühe sind jetzt plötzlich auch Parasiten..?
Der Mensch als Parasit? Ist vielleicht nichtmal völlig falsch, nur sollte man sich gründlich überlegen ob man das unserer Rasse zum Vorwurf machen kann.
Rasse? Mensch ist Mensch...Wenn er sich selbst dazu ausgebildet hat, dann ist er auch selbst dafür verantwortlich. Kühe sich eigentlich keine Parastiten. Die werden ja mehr oder weniger nur ausgebeutet. Das Fressen, dass wir ihnen geben ist doch letzten endes doch auch nur für uns selbst.
Was stimmt an Rasse denn nun wieder nicht? Das einzige, worüber sich streiten ließe ist, ob es mehr als nur eine gäbe. Bio ist nicht deine Stärke, was? :>
Ich dachte jetzt nicht einmal unbedingt an Stallkühe. Irgendwelche Lebewesen, welche sich gaaanz parasitär vom "Universum" ernähren. Ho-ho, die bösen Grasfresser! Grasparasiten!

Der Begriff Parasit ist vom rein biologischen Verständnis natürlich nicht anzuwenden und höchstens für die ein oder andere polemische Analogie zu gebrauchen.
Parasit, weil der Mensch die Erde ausbeutet dass natürliche gleichgewicht außer kraft setzt, ökosysteme vernichtet usw. Die beziehung mensch->erde ist mehr als einseitig wer was anderes behauptet hat die zweideutigkeit dieser analogie nicht realisiert.
Ich wüsst gerne wieso ich was gegen Poker & Billardspieler habe,gegen schwule,gegen Ökos,gegen Hippies und vegetarier?
genau!!!
wieso hab ich was gegen politiker,schwule,ökos und alle anderen sachen die shice aufgezählt hat???
Das nennt man Intoleranz :>
Nein, Intoleranz bedeutet nicht, etwas gegen irgendwen zu haben. Man kann bspw. homophob und dennoch tolerant sein. Toleranz bedeutet lediglich, dass man etwas duldet.

Das nennt man also Inakzeptanz.
Parasit, weil der Mensch die Erde ausbeutet dass natürliche gleichgewicht außer kraft setzt, ökosysteme vernichtet usw. Die beziehung mensch->erde ist mehr als einseitig wer was anderes behauptet hat die zweideutigkeit dieser analogie nicht realisiert.

Hm, aber ist der Mensch nicht auch ein Stückchen Natur, mit einem natürlichen Trieb, sich ausbreiten bzw. entwickeln zu wollen? Ich mein, wie heißt 's in den Räubern doch so trefflich:

Schwimme, wer schwimmen kann und der Rest gehe unter
Ich bin starker Verfechter der Meinung, dass der Mensch "Natur pur" ist. Einzigartig, herausragend, aber immer noch Teil des Ganzen, der Natur.
Schon, aber deswegen heißt da trotzdem noch nicht, dass er die Erde nicht ausbeutet.
Nun, der Mensch hat sich nunmal von allen Lebensformen am herausragendsten entwickelt, die grössten Gebiete der Planetenoberfläche gehören von der Größe usw. her uns. Dennoch darf man nicht vergessen, dass wir nicht die einzigen Herrscher der Erde sind:

Zahlenmässig sind uns die Insekten weit überlegen. Auch diese Tiere haben bewiesen, dass sie extrem anpassungsfähig sind.

Und man sollte auch nicht ausser Acht lassen, dass unsere Sinne für den Titel "Herrscher der Erde" nicht ganz ausreichen:

1.
Unsere Augen sind der grösste Schmuh den Mutter Natur uns geschenkt hat:
In der Dunkelheit braucht man sehr lange, um seinen Blick an die neuen Lichtverhältnisse zu gewöhnen. Mit der Präzision klappt's bei Vergleichen mit anderen Tieren (Adler, Katzen) auch nicht so recht.

2.
Die menschlichen Ohren sind auch nicht gerade eine umwerfende Kreation. Wer, so wie ich, drei Katzen in der Bude rumschleichen hat, weiss was ich meine:
Urplötzlich schnellen die Katzenohren hoch und das Tier schaut aufmerksam mit grossen Augen um sich. Die Katze hat ein vollkommen unauffälliges Geräusch gehört, der Mensch glotzt blöd in der Gegend herum.

3.
Bei den natürlichen Abwehrsystemen hat die Natur offensichtlich gerade Winterschlaf gehalten, als sie an uns dachte:

Krokodil: Gewaltige Kiefer, unglaubliche Kraft.
Nashorn: Wiederstandsfähige Haut, gewaltiges Horn.
Tiger: Monströse Pranken, gewaltige Reißzähne.
Mensch: ?!?!

Aber dennoch sind wir, wie Flo schon sagte, immernoch Teil der Natur, auch wenn man sich damit abfinden muss, dass wir nicht perfekt sind, wovon jedoch leider viele Leute auszugehen scheinen.
Gut, Lord of Darkness, mag sein, dass uns einige Tiere in puncto Sinnesleistungen überlegen sind, nur gilt das auch für das geistige Niveau?
Nein. Habe ich übrigens auch schon gesagt, zu finden hier.

Der Mensch hat eben zwei Seiten: Geistesmässig das höchste Potenzial, körperlich jedoch nicht das, was ein absoluter "Herrscher der Erde" braucht.

Unsere Stärke liegt innen, nicht aussen. Und genau das ist es, was den Menschen von allen anderen Lebensformen so stark unterscheidet. Es macht uns jedoch nicht zu einer neuen Lebensform! Der Mensch ist genauso ein Tier wie Kartoffelkäfer, Adler und Qualle.
Man braucht bessere Sinne und Körper, um Herrscher der Erde zu sein? Wer sagt das? Wir sind angepasst und können uns anpassen. Unser Verstand ermöglicht es uns, stärker zu werden und mehr wahrzunehmen als alle anderen Kreaturen dieses Planeten. Wir haben Teleskope, Mikroskope, Ferngläser, Nachtsichtgeräte, Thermalsichtgeräte, Waffen, Autos, Flugzeuge, U-Boote... Wir sind schneller, stärker und geschickter als der Rest - mit den Hilfsmitteln, welche wir uns erschaffen können.
Ausserdem heisst es >survival of the fittest< und nicht >...of the strongest<

Und fit kann man auch geistig sein, auch wenn das jetzt sehr nach einer 08/15-Lehrer-Floskel klingt. Also zählt jedweder Fortschritt zu unseren Eigenschaften, ob sie jetzt Stärken sind oder sogar Schwächen, ist beides gleichgewichtig. Also wenn ein Affe oder so eine künstliche Waffe zur Aufrüstung seiner Stärke benutzt, gehört das doch zu seinem Wesen.

Ausserdem find ich die Aussage, der Mensch beute den Planeten aus, etwas gewagt. Vll. braucht es der Planet, dass alle Ökosysteme aus dem Gleichgewicht geraten. Vll. ist das so eine Art revolutionärer Säuberung. Ich weiss nicht, aber mir gefällt schon die Bezeichnung "Parasit" nicht. Wenn die Erde nicht lebt, ist der Vergleich nur noch übertragbar und dann werden alle Aussagen verschwommen unklar.
Stimmt Flo, ich wollte nur mal ansprechen, wie der Mensch ohne seinen ganzen Technikkrempel aussieht, in seiner reinsten und natürlichsten Form.
Wie gesagt, ich denke nicht, dass sich Wölfe darüber Gedanken machen können, was das wohl für leuchtende Punkte am Nachthimmel sind oder dass sie miteinander telefonieren können.

Ich meinte eben nur, dass der Mensch ohne seine Unterstützung von der Sinnesleistung her nochnichtmal mit ner' Katze mithalten könnte.

Und ich habe auch nicht gemeint, dass wir auf keinen Fall Herrscher der Erde sind, nur, dass wir von der natürlichen Sinnesleistung her den Titel nicht verdient hätten. Den haben wir uns quasi "erschummelt", durch Autos, Ferngläser, Flugzeuge und die anderen Kreationen.
Nein. Habe ich übrigens auch schon gesagt, zu finden hier.

Oh, überlesen, sry.

Na ja, aber hierzu etwas:
Vll. braucht es der Planet, dass alle Ökosysteme aus dem Gleichgewicht geraten. Vll. ist das so eine Art revolutionärer Säuberung.


Mhm, ich kann zwar meinen eigenen Gedankengang nicht wirklich erklären *schäm*, aber hieße das dann, dass sich hinter allem Sein eine Art Superintelligenz befindet, die derartige Veränderungen iniziiert und reguliert?
Müsste es wohl.
Allerdings verstehe ich das Phänomen der Evolution nicht so ganz. Die muss doch auch einen Sinn hinter allem haben. Sonst könnte doch nicht entschieden werden, ob Tod oder Leben zu bevorzugen sei.
Von dem her ist diese Überlegung auf einem Willen begründet. Oder dürfte man es Zufall nennen? (Vll. hat Zufall ja auch einen Willen Smiley)

Mein Gedanke war synchronisiert mit einem, betreffend der Evolution. Also ginge es mir eher um die Aussage, welche Ziele diese verfolgt und ob meine Überlegung in dem Zusammehang stehen könnte.
Iwie macht die Annahme einer Superintellingenz im Hintergrund alles einfacher^^
Wieso ist ein Mensch ohne Gewehr natürlicher als einer mit? Ist ein Affe unatürlicher, wenn er einen Knüppel verwendet?
Die Sinnesleistungen der meisten Lebewesen sind angepasst an ihre Umwelt und von daher wird ein Maulwurf auch niemals Schützenmeister werden. In gewisser Weise erschummeln sich viele Lebewesen einen Vorteil, indem sie Schwärme bilden, Bauten errichten, Werkzeuge verwenden usw.


Natürlich ist die Annahme einer Intelligenz dahinter einfacher, Kualquappe, darum ruhen sich so viele denkfaule Menschen auf dem Kreationismus aus. Warum muss die Evolution eigentlich einen Sinn verfolgen? Das Leben ist im übrigen deshalb zu bevorzugen, da alles Leben, welches anderer Meinung ist, ausstirbt - evolutiv entfernt wird.
Du denkst also es gibt zwei Arten von Denkrichtungen bei Tieren. Eine, die der Bestimmung der Lemminge folgt, und die anderen, die sich nach dem Prinzip der Evolution um das Leben kämpft Oo
Oder verdreh ich da iwas?

Für mich braucht es einen Sinn hinter der Evolution, weil es mir nicht in den Kopf will, dass es anders auch ginge. Was ist denn die Evolution genau? Der grösste aller Urinstinkte, der alle kleineren zusammenfasst? Oder ist die Evolution schliesslich nur die Bezeichnung um allem einen Sinn zu geben?

In welche Richtung führt denn deine Ansicht sonst, Flo? In jene des Zufalls, der eher "nihlistischen" oder in eine ganz andere?
Man kann einen Sinn hinter alledem vermuten oder auch nicht.
Ich bin eher der Meinung dass der Mensch zuviel hinter den Sachen vermutet, die Evolution ist der normale Lauf der Dinge, selbst der Mensch entwickelt instinktiv seine Erfindungen weiter. Es muss ja nicht zwingend einen höheren Sinn haben, es ist einfach eine Frage der Sichtweise.

Ich bin der Meinung dass sich der Mensch quasi selbst dass Leben nimmt, indem er alles hinterfrägt. Die anderen Tiere leben einfach und suchen nicht lang nach dem Sinn des Lebens. Und vielleicht haben genau deshalb die Tiere den Sinn des Lebens schon entdeckt? wer weiss.

Ich will aber auch nicht sagen, dass das Hinterfragen von Dingen schlecht ist, denn dadurch wurden viele Dinge ermöglicht, welche uns sonst nicht möglich gewesen wären.

Vielleicht bezeichnet der Mensch auch die Evolution mit diesem Begriff um ihr einen Sinn zu verleihen, einen Sinn den diese vielleicht nicht hat!
Ich sage, dass Leben leben wollen muss (oder unter Zwang dazu gebracht wird, sich am Leben zu erhalten), sonst würde es aussterben. Wäre dieser Instinkt nicht einprogrammiert, würde dieses Leben zugrunde gehen und seinen Mangel nicht weitergeben können.

Evolution ist kein Instinkt. Evolution ist ein Vorgang hinter welchem keine Intelligenz steckt. Selbstorganisation des Universums, wenn man so möchte.
Mehr als ein Vorgang (wobei, überm instinkt kann man diskutieren) ist die Evolutiuon aber meiner Meinung nach nicht, der Mensch versucht dahinter mehr zu sehen als ist!

Ich sage, dass Leben leben wollen muss (oder unter Zwang dazu gebracht wird, sich am Leben zu erhalten), sonst würde es aussterben.

Leben ist nicht gleich Leben. Ab wann ist Leben nun leben, und wann bedeutet Leben nur mehr existieren? Was ist der Unterschied?
Wenn man nicht Leben möchte aber gezwungen wird, dann kann man Leben nicht mehr in dem uns bekannten Sinne verwenden, denn ein solches Individuum wird ohne den Lebenswillen kaum mehr als existieren...
@ Flo

Selbstorganisation des Universums

...was mich wiederum noch mehr verwirrt. Eine funktionierende Organisation setzt ein Ziel voraus. Und was ist das Ziel? Zu leben, sagst du.
Wieso entwickelten denn sich die Pflanzen zB überhaupt weiter, wenn sie auch leben konnten wie sie sind?
Es geht also nicht um das "schlichte" Leben. Was sind also dann die Ziele?

Ich sage, dass Leben leben wollen muss (oder unter Zwang dazu gebracht wird, sich am Leben zu erhalten), sonst würde es aussterben.

Der Ausdruck "Müssen" bezieht sich auf "um dem Tod entgehen zu können", nehme ich an. Ja, das ist natürlich vollkommen richtig. Und da denke ich nur an den Menschen selbst. Selbstmord ist die Konsequenz, wenn man nicht mehr bereit zu leben ist(sofern man die Freiheit dazu hat, natürlich). Oder redest du nur von kollektivem Handeln?
Ich meine, damit alle Individuen einer Rasse so gleich handeln, wie das vorraussetzt, muss es ja fast ein Instinkt sein. Ein Instinkt nicht leben zu wollen?
Jetzt ist es abhängig davon, ob der Instinkt der Lemminge(jaja, ich weiss, stimmt nicht:P) oder der Instinkt des Lebenwollens im Denken der Art stärker auftritt. Womit wir beim Punkt angelangt sind, wo man fragen kann, wieso denn gibt es diese beiden Instinkte? Na gut, den einen hab ich jetzt selber erfunden: Aber, wieso gibt es den Instinkt des Lebenwollens?


Evolution ist kein Instinkt.

Wie folgen denn die Lebewesen sonst diesem Prinzip?

EDIT: Ich wiederhole wohl gufo, als er nach der Grenze zwischen Existenz und Leben fragt...
Der Mensch an sich versucht durch den Begriff der Evolution nicht mehr zu sehen, Gufo, sondern Leute, die das Konzept der Evolution nicht recht begreifen. Zum Leben wird jedes Lebewesen mehr oder minder gezwungen. Ein Selbstmörder muss schon ordentlich was dafür tun, um zu sterben. Er kann nicht einfach aufhören zu atmen oder sein Herz stoppen. Sogar seine Psyche versucht ihn daran zu hindern. Man ist darauf getrimmt zu leben und sich fortzupflanzen, sofern möglich.
Wie lebenswert so ein Leben nun ist und wann Leben zur bloßen Existenz wird, das ist momentan eigentlich nicht Gegenstand der Diskussion. Das könnte man auf vielerlei Arten betrachten... psychologisch, rein biologisch, sozial, ethisch, religiös...


Nein, Kualquappe, Organisation setzt kein Ziel voraus. Wasser organisiert sich bei entsprechenden Temperaturen ganz von alleine und ohne höheres Ziel dahinter zu Kristallen. Hübsche Schneeflocken, komplexe Strukturen, die fast wirkten, als stecke ein Macher dahinter. Aber im Grunde ist das nur das Ergebnis einiger einfacherer Wechselwirkungen.
Wenn eine Spezies so weiterexistieren kann, wie es gerade passt, dann wird sie sich nur verändern, wenn diese Veränderung Vorteile bringt. Veränderungen entstehen durch zufällige Mutationen und fast alles der schlechten Mutationen wird ausselektiert. Was sich bewährt, wird behalten. Ist ein Lebewesen jedoch nahezu perfekt angepasst und ändert sich sein Lebensraum nicht, so wird es sich auch nicht sonderlich verändern. Berühmte Beispiele sind der Quastenflosser oder der Kragenhai.

Jedes Lebewesen versucht sich bzw. seine Spezies am Leben zu erhalten und verhält sich dementsprechend. Das hat sich evolutiv so entwickelt, dass Wesen mit einem ausgeprägten Drang zum Überleben tatsächlich auch länger gelebt haben und diese genetische Programmierung natürlich auch erfolgreicher weitergeben konnten.

Einfaches Beispiel: Du hast 2 Ureinzeller. Einer ist paranoid und reagiert sehr empfindlich auf Reize, die Gefahr bedeuten könnten, und der andere ist eher lethargisch. Ersterer überlebt, weil er vor so ziemlich allem flieht, kann sich teilen und wird diese Paranoia an seine Nachkommen weitergeben. Der zweite hingegen stirbt aufgrund seiner Unbedarftheit und mit ihm seine genetische Information. Im Genpool wird folglich die Erbinformation bevorzugt, welche das Überleben bevorteilt. Dazu gehört bei höher entwickelten Lebewesen natürlich auch der Drang zum Leben, welchen Einzeller in dieser Form natürlich nicht besitzen.

Also noch einmal: Instinkte sind angeborene Verhaltensweisen. "Evolution" ist keine Verhaltensweise. Evolution ist die Beschreibung eines Vorgangs.
Selbstorganisation des Universums

Hm, ich weiß nicht so recht. Die Evolution, nein, generell die Entwicklung des Seins erscheint mir ehrlich gesagt nicht wirklich durch und durch perfekt, für mich sieht es eher so aus, als würde das Universum (und die Evolution) einem permanenten Lernvorgang folgen, bei dem zwar eine Art Basis gegeben ist, die aber ausgebaut und verbessert wird.
... also Selbstorganisation O_o
Logge dich ein um einen Beitrag zu schreiben.