NEUES WTC GEPLANT (Gesellschaft)

NEUES WTC GEPLANT (Gesellschaft)

Rettungsarbeiten auf Hochtouren - Neues WTC geplant
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New York (dpa) - Bergungstrupps suchen in den Trümmermassen des World Trade Centers (WTC) in New York ohne Unterbrechung und unter Aufbietung aller Kräfte weiter nach Überlebenden. 'Wir geben die Hoffnung nicht auf', sagte New Yorks Bürgermeister Rudolph Giuliani am Mittwoch vor Reportern. Auch Dutzende von deutschen Touristen gelten noch als vermisst.

Giuliani kündigte an, dass an der Stelle der zusammengestürzten WTC-Zwillingstürme ein neues Welthandelszentrum aufgebaut werden soll. Derweil verharrte die Stadt in angstvoller Erwartung der offiziellen Bestätigung, dass viele Tausende von Menschen in den Trümmern umgekommen sind.

Das Generalkonsulat sowie die UN-Mission der Bundesrepublik in New York seien intensiv bemüht, dem Schicksal deutscher Vermisster nachzugehen, hieß es dort. Es gebe bisher keinerlei konkrete Hinweise darauf, dass außer fünf Deutschen in den zum Absturz gebrachten Flugzeugen tatsächlich weitere Bundesbürger ums Leben gekommen seien. Mitarbeiter von Firmen aus der Bundesrepublik in der betroffenen Gegend im Süden Manhattans konnten sich nach derzeit vorliegenden Informationen offenbar rechtzeitig in Sicherheit bringen.

Der Krisenstab beider diplomatischer Vertretungen, der rund um die Uhr arbeitet, hat eine Liste mit mehr als 200 Namen von deutschen Reisenden zusammen gestellt, die von Angehörigen nicht erreicht werden konnten. Konsulatsmitarbeiter versuchen zu prüfen, ob sich diese 'nicht kontaktierbaren Personen' in den mit Verletzten überfüllten Krankenhäusern New Yorks oder in Hotels ausfindig machen lassen.

Oft seien die Meldungen über nicht erreichbare Deutsche jedoch sehr vage. Angehörige könnten nur selten sagen, wo die Reisenden absteigen wollten, sagte der Stellvertretende Leiter der deutschen UN-Mission, Botschafter Hanns Schuhmacher, der dpa. Das mache die Suche schwierig. 'Dennoch wird hier außerordentlich intensiv gearbeitet, um Betroffenen zu helfen.' Der deutsche Krisenstab in New York melde sofort alle Erkenntnisse an das Krisenzentrum des Auswärtigen Amtes in Berlin, wo sie abgefragt werden könnten.

Bürgermeister Giuliani erklärte, während die Suche nach Überlebenden absolute Priorität habe, sei er sicher, dass die Skyline Manhattans eines Tages wieder vollständig sein werde. Der Neubau eines World Trade Center werde allerdings vor sehr großen technischen Problemen stehen, weil die unter dem Fundament des eingestürzten Komplexes liegenden U-Bahn-Schächte ebenfalls zerstört worden seien. An die Geschäftswelt appellierte er, den Wiederaufbau zu unterstützen und Vorbild zu sein. 'Wir werden aus dieser Katastrophe gestärkt hervorgehen - emotional, politisch und auch ökonomisch.'

Insgesamt seien derzeit 18 große Räumungs- und Rettungsteams im Einsatz, fügte der Gouverneur des Staates New York, George Pataki, hinzu. Viele seien aus anderen Bundesstaaten der USA eingeflogen werden. Die Mannschaften verfügten über alle erforderlichen technischen Ausrüstungen.

Dennoch sind nach den Worten Giulianis bislang nur weniger als zehn Überlebende geborgen worden. Zuvor hatte die Feuerwehr bekannt gegeben, bis zu 300 ihrer Männer beim Einsturz der WTC-Zwillingstürme am Dienstag verloren zu haben. Auch mehr als 80 Polizisten sollen dabei den Tod gefunden haben, offiziell gelten sie noch als vermisst.

Trotz Aufbietung aller Kräfte und schwerster Technik kommen die Räumungsarbeiten offenbar nur schrittweise voran. Zu gewaltig seien die Trümmermassen der beiden jeweils 110 Stockwerke hohen Wolkenkratzer, hieß es bei lokalen Fernsehsendern. Giuliani sagte, bis zum Vormittag seien 120 Lastwagenladungen mit Trümmermassen aus der Katastrophenzone abtransportiert worden. Eine annähernde Zahl der Toten konnte der Bürgermeister nach wie vor nicht nennen, er verwies auf frühere Schätzungen, wonach wahrscheinlich tausende unter den Trümmern begraben sind.

Der Bürger New Yorks rief Giuliani auf, 'den schweren Schock zu überwinden' und so schnell wie möglich zu einem 'normalen Leben' zurückzukehren. 'Geht raus, unternehmt etwas, geht einkaufen, geht in Restaurants. Wir haben Millionen von Menschen hier, sie sind sicher.'




© dpa - Meldung vom 12.09.2001 19:59 Uhr

Ist viel ich weiss!

Quelle: web.de/dpa
Ich find des toll das das WTC wieder aufgebaut wird, gehört ja zu den wahrzeichen der stadt!

puh,langer text,muss ich mal ganz durchlesen,wenns net so spät is *g*
ist wieder mal ein bisschen contra-ami
aber die würden für das geld besser wohnungen für die arbeitslosen, penner und drogenabhängigen bauen, die kein dach über dem kopf haben!
denen essen kaufen, sie versorgen...

ob wahrzeichen oder nicht! denn wenn ich an NY denke, kommt mir nicht als erstes das WTC in sinn, sondern Kriminalität, Obdachlose usw...

din
In frankfurt ist auch ehlend in der bevölkerung
aber das bankenzentrum muße auch gebaut werden.

Siehe es mal so, wo gebaut wird entsteht arbeit
und wer arbeitet braucht nicht hungern.

Und wer saufen und nix tun will, dem hilft weder
ein abbruch noch ein aufbau.
ja ok, da muss ich dir recht geben...
Die bauens wieder auf.....und osama bin laden sprengts wieder
nananananana
aber erst wenn ich mal drauf war!und wieder zuhause bin!
bis die des wieder aufgebaut haben, haben sie den Täter- bessa gesagt drahtzieher bestimmt schon vernichtet!

Und ich glaube nicht das es zu noch einem so großen anschlag kommen wird.
Ich find's auch gut,wenn die das wieder aufbauen (und wenn da mehr als 40000 Arbeitsplätze drin waren wird man das sowiso wieder brauchen...)

Aber so wie ich die Amis einschätze wird ein Wiederaufbau des Originals nicht reichen,da muss dann wahrscheinlich schon das höchste Gebäude der Welt her...

Ich find das aber auch bewundernswert wie diese Menschen ihre Nation in Ehre halten,und jetzt erstrecht die Fahnen hochhalten (siehe zB.: die rot weis blaue Beleuchtung der Spitze des "King Kong" Wolkenkratzers)
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