Amoklauf an US Uni mit 33 Opfern (Gesellschaft)

Amoklauf an US Uni mit 33 Opfern (Gesellschaft)

http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID6629734_NAV_REF1,00.html|Quelle.

Mit 33 Opfern ist das der schlimmste und größte Amoklauf an einer US-Schule.

Mit keinem Wort wurde ein Motiv oder ein Grund oder ein Auslöser für den Amoklauf erwähnt - bitte unterlasst also Spekulationen in dieser Richtung.

Worüber gesprochen werden sollte ist die US-amerikanische Einstellung zu Waffen. Es wäre schön, wenn jemand aus neutralen Quellen Zahlen ranholen könnte, welche Schusswaffengebrauch in den USA mit anderen Ändern vergleicht - natürlich im Verhältnis zur Bevölkerungszahl.

Ich persönlich bin der Ansicht, dass niemand privat Waffen tragen sollte. Wer privat Waffen besitzt, der sollte sie funktionsuntauglich lagern müssen. Bei Pistolen gibt es einen kleinen Bolzen, der die Waffe nutzlos macht, wenn er fehlt.
Abgesehen davon sollten nur Menschen, die von Berufswegen aus einer Waffe brauchen, ein angemessenes Kaliber besitzen dürfen. Kein Jäger muss mit einer automatischen Schrotflinte rumlaufen, kein Polizist mit einer .357er Magnum.
Der König von England ist schon lange tot; die Amerikanische Demokratie ist die bis heute am längsten existierende. Der Verfassungszusatz, der es den Amerikanern erlaubt Waffen zu tragen ist völlig veraltet. Es ging damals hauptsächlich um den Schutz der Individuen vor einem totalitären Staat.
Wie auch immer, die Waffenlobby behauptet gerne, dass nicht Waffen sondern die Menschen selbst töten sprich der Täter hätte sich anderer Mittel bedienen können.
Das ist absoluter Schwachsinn, ich bezweifle mal dass jemand mit einem Küchenmesser oder Pfeil und Bogen ähnliches hätte anrichten können.
Die Waffengesetze müssen auf jeden Fall überdacht werden!
Das liegt nicht an den Killerspielen sondern an dem Sozialenumfeld des 'Killers'.
Und wenn dann auch noch Frust und man oft gehänselt wird, ja dann kann es passieren muss aber nicht.
IDe Informationen zum Täter sind ja spärlich,
aber trauchrich das es sowelche Menschen gibt.
Nunja das Waffengesetzt ist in den USA ja ziehmlich 'unsicher'..
Ist das eigendlich immer Zufall das die 'Killer' CounterStrike,Wolfenstein,Grand Theft Auto,Doom,Halflife,Far Cry.. spielen?
Alles klar, Täter unbekannt, aber der Anwalt will das Motiv schon wissen. *lol*
Der Täter ist DIR unbekannt, nicht den Anwalt. Smiley


Die kommen schon an Infos.
Okay, ich drücke es mal anders aus: Ich will hier nichts mehr über "Killerspiele" lesen. Dass Jack Thompson ein grenzdebiler Schwachkopf ist weiß jeder, der schonmal eine News über ihn gelesen hat.

Der Täter ist bereits kurz nach der Tag identifiziert worden, die Polizei gibt die Identität nur nicht bekannt. Wäre schön, wenn auch mal jemand die Quelle lesen würde, anstatt Schwachsinn zu posten.
Man sollte etwas an den Einstellungen der Leute ändern, und nicht aller verbieten, was zur Schadensanrichtung benutzt werden kann.

Was wenn ich privat nunmal Waffennarr bin und gerne auf dem Schießstand schieße?
Wegen solchen Idioten soll ich dann meinem Hobby nicht mehr nachgehen können?
Wenn ich privat nunmal ein Tierquäler bin und gerne im Wald Tiere quäle?

Die Argumentation läuft nicht.

Es geht auch nicht darum, was als Waffe missbraucht werden kann, sondern es geht um Waffen, die als Waffen gebraucht werden. Dass Panzer für Privatpersonen verboten sind ist auch unproblematisch.
Wenn einer gerne auf den Schießstand geht soll er das doch machen, vorrausgesetzt die Waffe bleibt mit einem Peilsender versehen auf den staatlich lizensierten Schießstand.

Die US- Amerikanische einstellung zu Waffen kann nur schwer nachvollzogen werden aus deutscher Sicht.
Aber einer der im Wyoming im Wald lebt, zig Kilometer von der nächsten Ansiedlung entfernt braucht eine Waffe um sich gegen andere Zweibeiner wehren zu können.

Im Stadtgebiet von Washington D.C ist das wieder etwas anderes. Der Besitz von Waffen ist in der us-amerikanischen Verfassung als Recht festgeschrieben. Ob Privatpersonen Waffen brauchen ist natürlich fraglich, vileicht sollte man in Amerika wenigsten vor dem Kauf einer Waffe wenigstens einen Idiotnetest durchmachen.
Wenn ich mich recht entsinne, kommt die Erlaubnis in Amerika Waffen zu besitzen aus den Zeiten des Wilden Westens, wo noch relativ ungeordnete bis chaotische Verhältnisse herrschten und die Gefahr, von einem Bären o.ä. angefallen zu werden, noch rel. hoch war.
Das ist heute ja nicht mehr so! Waffen tragen zu dürfen verleiht dem Menschen eine gewisse Macht bzw. Gewalt und das Recht der "Gewaltanwendung" sollte in die Händen des Staates gehören. Er ist der einzige, der Recht sprechen darf. Wenn jeder Privatmann eine Waffe besitzt, würde das den Staat als Schutzorgan ja überflüssig machen, jeder könnte somit wie's ihm gerade passt Selbstjustiz verüben.

Hm, ob das Verbot von privatem Waffenbesitz nun solche Amokläufe eindämmen würde, seie mal dahingestellt.
Gute Frage Obersator Scriptoris.

NEUE FRAGESTELLUNG!:

Würde eine Einschränkung des Waffenbesitzes Amok-Läufe überhaupt einschränken oder gar verhindern?
Die Waffen wurden in Amerika niemals verboten, als "Land der Freiheit". (Ausnahme: Die Schwarzen durften keine Waffen benutzen)

Spanisch, aber genial erklärt. :>

"Es waren mal ein paar ängstliche Pilgerer..."


EDIT:

"Würde eine Einschränkung des Waffenbesitzes Amok-Läufe überhaupt einschränken oder gar verhindern?"

So minimiert mann ihr Training.
Durch eine Beschränkung des Zugangs zu Waffen würde man sicherlich diverse Kurzschlusshandlungen verhindern können. Ist die "Sache" aber von langer Hand geplant, wie es bei derartigen Aktionen schon öfters der Fall war, erreicht man - meiner Meinung nach - dadurch garnichts. Sogar in Deutschland käme man ohne WBK und dem entsprechenden Kleingeld an das entsprechende Instrumentarium.
Würde eine Einschränkung des Waffenbesitzes Amok-Läufe überhaupt einschränken oder gar verhindern?

Eine ähnliche Debatte läuft übrigens zur Zeit in der Schweiz. Es wird seit längerem darüber diskutiert, ob Armewaffen im Haushalt abgeschafft werden sollen, da es vermehrt zu Tötungsdelikten gekommen ist, die mit solchen ausgeführt wurden.

Ich glaube schon, dass es eine gewisse Minderung der Amokläufe gäbe, indem man das Waffenbesitzgesetz massiv einschränkt.
Weniger Training, allgemein gelockerte atmosphäre, verhinderung von Taten aus dem Affekt. Allerdings, es stimmt schon, kann man bei diesen Amokläufen nicht von spontanen Taten sprechen.
Wenn aber die Möglichkeiten naher liegen, sieht man sich auch eher dazu verführt, vermute ich. Gesellschaftliche Akzeptanz und diese Versicherung im Hinterkopf "Ich kann die Probleme immer noch mit der Waffe lösen".


Interessant finde ich aber die Problematik der Nachahmetäter.
Ich glaube, das macht schon einen enormen Unterschied. Die Fälle folgen sich in immer kürzeren Abständen.
Welchen Einfluss hat der Nachahmeeffekt?
Hier Obakes Link zumindest auf Englisch.

Im Film wurde übrigens auch gezeigt, dass in Kanada im Schnitt pro Familie mindestens eine Waffe gibt, und sich die Leute dort trotzdem nicht umbringen. ;-)
kewl stuffles. :3
Würde eine Einschränkung des Waffenbesitzes Amok-Läufe überhaupt einschränken oder gar verhindern?

Zu einem Amoklauf gehört ein ganzes Arsenal an Aspekten, die einen solchen auslösen, nicht nur das Problem der Tatwaffe. An eine Waffe zu kommen, ist glaube ich, sogar das einfachste daran-muss ja nicht zwingend eine Schusswaffe sein, gab ja auch schon Fälle mit Katana und dergleichen.
Was ich aber für wahrscheinlich halte: Wenn sich bereits eine Waffe im Haus bzw. Besitz befindet, ist die Wahrscheinlichkeit oder Motivation zum Amoklauf mit Sicherheit höher. Man denkt sich dann:"Ich muss einfach nur die Waffe nehmen und dann...". In einem Land, dass privaten Waffenbesitz verbieten, wäre ein solcher Monolog schon etwas ausführlicher:"Ich mir einfach nur 'ne Lizens holen, 'nem Schützenverein betreten, die Waffe nehmen und dann (erst)...".

Das von Kualquappe angesprochene Nachahmephänomen, hm...gibt es sowas konkret überhaupt? Ist es nicht allzu menschlich, vorschnelle Todesurteile zu fällen, bzw. in einer gewissen "Raserei"(?) seinem Umfeld größtmöglichen Schaden zuzufügen?
Von Nachahmern bei Amokläufen habe ich noch nie gelesen, lasse mich aber gerne eines besseren belehren.

Die Definition von Amok laut Wiki:
Amok (malaiisch: meng-âmok, in blinder Wut angreifen und töten) ist eine psychische Extremsituation, die durch Unzurechnungsfähigkeit und absolute Gewaltbereitschaft gekennzeichnet ist.
Laut Definition der Weltgesundheitsorganisation (WHO) versteht man unter Amok "eine willkürliche, anscheinend nicht provozierte Episode mörderischen oder erheblich (fremd-)zerstörerischen Verhaltens. Danach Amnesie (Erinnerungslosigkeit) und/oder Erschöpfung. Häufig auch der Umschlag in selbst-zerstörerisches Verhalten, d.h. Verwundung oder Verstümmelung bis zum Suizid (Selbsttötung)".
Die Täter, die in einer solchen Ausnahmesituation Straftaten begehen, nennt man Amokläufer oder auch Amokschützen, falls sie Schusswaffen gebrauchen, oder Amokfahrer, falls sie Fahrzeuge einsetzen.


Sicher lassen sich Waffen beschaffen, mehr oder weniger leicht, d. .h. jedoch nicht, dass man sie pauschal erlauben sollte. Drogen lassen sich auch beschaffen und sind bei kontrolliertem Konsum nicht zwangsläufig schädlich. Trotzdem sind die meisten aus gutem Grund verboten. Jetzt wäre interessant zu wissen wie schwerwiegend der Faktor "Waffe verfügbar" bei einem Amoklauf wirklich ist. Ist er ein zentraler Faktor oder eher eine Beiläufigkeit?
Waffe würde ich da eher als Mittel sehen, der "zentrale Faktor" ist mehr der Wille, seinem Umfeld schaden zu wollen, weniger wie, sondern mehr überhaupt.
Der Begriff "Amoklauf" wird aber auch sehr von den Medien gehypt.
Erfurt, Emsdetten, Littleton. Alle bisherigen grossen Amokläufe an Schulen waren geplant. Sogar sehr sorgfältig ausstudiert. Amoklauf ist also keineswegs der richtige Begriff.

Als Amoklauf wird heute in den Medien häufig ein Massaker bezeichnet, dass mehr oder weniger willkürlich, also nicht mit erlesenen Opfern, ausgeführt wird.
Waffen weg! (Außer bei Berufen wo Waffen von Nöten sind) Würde viel bringen. Zwar macht es solch gestörte Menschen nicht gesund, aber so könnten sie nicht mehr Amok laufen. Maximal wirklich mit einem Küchenmesser, aber dort würden Lehrer oder Schüler schon einschreiten und es gebe meist nur Verletzte.
Waffen weg! (Außer bei Berufen wo Waffen von Nöten sind)

Hm, für welche Berufe ist es den von Nöten, eine Waffe bei sich zu haben?
Polizei nicht.
Militär schon eher, aber die sollte auch nur im Dienstfall eingefordert werden können.

Jäger natürlich, aber gibts sonst noch welche?
Bringt das wirklich was ?

Ich mein...wenn ich meinen Lehrer umbringen will (BEISPIEL!) dann brauch ich net unbedingt ne schusswaffe dafür ... n bleistift reicht längst !

Also: verbietet alle gefährlichen gegenstände xD
Wieso Polizei denn bitte nicht? Gibt es in deiner Gummibärchenwelt keine kriminellen Jäger?

Mr. Robotic: wieviele Menschen kannst du wohl mit einem Bleistift umbringen, wenn du deinen Lehrer gerade in einer vollen Schulklasse oder einem Hörsaal abgestochen hast? ;)
Härtere Schusswaffengestze würden die Amoklaufanzahl (und ander Veerbrechen wie z.b. "normale" Morde) wahrscheinlich etwas eindämmen.
Aber wenn jemand fest entschlossen ist jemanden umzubringen dann schafft er es auch. (allerdings gäbe es mit Sicherheit weniger Kolleteralschäden, da sich der Mörder/Amokläufer nun seine Opfer; da er keine Schusswaffen hat genauer aussuchen muss. Schließelich laufen die anderen weg oder versuchen ihn zu stoppen wenn sie sehen dass er jemanden umbringt)
Härtere Schusswaffengestze würden die Amoklaufanzahl (und ander Veerbrechen wie z.b. "normale" Morde) wahrscheinlich etwas eindämmen.

Morde werden nicht immer mit Schusswaffen ausgeführt.
Und wenn du geplante Massaker meinst, wenn ich mit dem Leben abgeschlossen hätte,dann wüsste ich,wo ich mir Waffen besorgen könnte.
Ein härteres Gesetz bringe da auch nichts, da diejenigen, die soetwas planen und durchführen, verrückt genug sind,Allerlei selber zu basteln oder eben auf dem Schwarzmarkt zu erhandeln.
Wieso Polizei denn bitte nicht? Gibt es in deiner Gummibärchenwelt keine kriminellen Jäger?

Hehe, Gummibärchenwelt, schön.
Grossbritannien hat's vorgemacht: Politzisten benötigen nicht unbedingt Schusswaffen...

Ausserdem: Ich bin genau der Meinung Krisskas. Waffen gehören weg. Dass es kriminelle Jäger gibt(was auch immer das ganz genau heissen soll) ist mir natürlich klar. Ich finde Jagen recht sinnlos. Aber dazu wollte/will ich mich nicht wirklich äussern, haben Jäger doch auch ihre eigene Existenzberechtigung.
Genauso gefallen mir Schützenvereine nicht, weil ich sie als Sport nicht nachvollziehen kann. Ich versuche nur eine Diskretion an den Tag zu legen, diese Diskussion zu umgehen.

@Mr. Robotic

Natürlich ist es ein wenig fragwürdig, aber die Abschaffung würde zumindest "effizientes Töten" ersparen. Auch musst du dir bei einem Bleistift zweimal überlegen, ob du nun aufstehen und ihn tatsächlich niederstechen willst. Bei der Schusswaffe hat man da recht freie Hand, einfach und handlich, schnell und praktisch.
Ich verrate hier mal ein Geheimnis. Ich gebe bei Google Kartoffelkanone ein, druck mir einne Treffer ein und fahr erstmal in den nächsten Baumarkt. Vieleicht schau ich nochvorher bei einer einschlägigen Internetseite, die ich jetzt nicht nenne für Explosionskörper und baue mir einen Granatenwerfer.
Moral der Geschichte Wer jemanden umbringen will tut es egal ob es ein Gesetz gegen gefährliche Gegenstände, wie Bleistifte gibt oder nicht.
@Kualquappe jetzt stellt scih einem doch die Frage, wieviele britische Polzisten im Dienst umkommen, weil sie keine Waffe haben.
Wie war das nochmal mit unseren eigenen_Einschätzungen von Statistiken?

Der Kniff dabei ist, dass wir uns das oft gar nicht richtig vorstellen können. Die zarte Bewaffnung mit einem Knüppel reicht nur deshalb aus, da sie ihre Feinde sensibilisieren, dieselben greifen also auch viel weniger oft zu den Schusswaffen. Und das funktioniert in gewissen Grenzen.
Nochmal was zum oberen Thema:

...Der Amokschütze von Virginia hat US-Medienberichten zufolge einen hasserfüllten Abschiedsbrief hinterlassen. Im Wohnheimzimmer des Studenten Cho Seung Hui sei ein mehrseitiges Schreiben entdeckt worden, in dem sich der 23-Jährige gegen "reiche Kinder", "betrügerische Scharlatane" und "Ausschweifungen" auf dem Campus der Virginia-Tech-Universität in Blacksburg auslässt. Das berichten US-Medien und berufen sich auf Ermittler. "Ihr habt mich gezwungen, dies zu tun", zitierte der Fernsehsender ABC aus dem Schreiben

Quelle: www.t-online.de

Das ist nochmal zu seinen Motiven.
Schützenvereine finde ich auch recht sinnlos, aber die können ja im Schützenverein ihre Waffen sicher verschließen und fertig und nicht nach Hause nehmen, wo sie dann der sozialgestörte Junge in die Hand bekommt und sonstwem abmurkst..

Und ich kann verschiedene Kampfsportarten von früher, aber mit einem Bleistift könnte ich glaub ich niemanden umbringen ;)
Versuch mal jemanden den Bleistift in den Hals zu rammen O_o
Aber da reicht glaube auch nur die Faust
Die britische Polizei ist sehr wohl bewaffnet. Es zählt dort nur nicht zur Standardausrüstung eines jeden Polizisten. Quelle
jetzt stellt scih einem doch die Frage, wieviele britische Polzisten im Dienst umkommen, weil sie keine Waffe haben

Du schiesst ja zwangsweise auf Polizisten, die quasi unbewaffnet sind, oder?
Sprich, wenn du was getan hast, erschiesst du wohl jeden Polizist der den Verkehr regelt, den du auf dem Fluchtweg sehen kannst... <.<


"Oh mein Gott! Er hat keine Waffe!! SCHIESS!! D:"
@ Nils

Joa, stimmt. Man wird den Polizisten die Waffen natürlich auch nicht verbieten dürfen. Es ist nunmal ein gefährlicher Job.
Kein Jäger muss mit einer automatischen Schrotflinte rumlaufen, kein Polizist mit einer .357er Magnum.

Eine Automatische Schrotflinte.. Darf ich das ganze präzisieren? Also eine halbautomatische Vorderschaftrepetierflinte ist in Deutschland erlaubt (sofern der Hinterschaft nicht durch einen Pistolengriff ersetzt wurde). Unter Jägern ist sie allerdings stark verpönt. Eine vollautomatische Schrotflinte hingegen ist überhaupt nicht erlaubt. Eine semiautomatische Schrotflinte (ohne repetiervorgang nacheinander schießen) ist nur bis zu einem Magazinfassungsvermögen von max -2- Schuss erlaubt.
Demnach ist der Jäger mit der automatischen Schrotflinte schonmal keine Risikogruppe.
Der Polizist mit der .357 ist aber nachvollziehbar. Schließlich hat im ernstfall die Waltherklitsche nicht die ausreichende Mannstopwirkung. Eine .357 mit Vollmantelzerlegungsgeschoss hingegen haut jeden potentiellen Angreifer auch mit kugelsicherer Weste um - und zwar nachhaltig.

Nochwas, kriminelle Jäger sind extrem selten. Außerdem ist die Feuerkraft von halbautomatischen Gewehren sehr gering. Viel gefährlicher sind diese widerlichen vollautomatischen Bleispucken. Dass die verboten sind, ist gut so und muss auf jeden Fall so bleiben.
Die einschräkung des Waffen gesetztes würde in den USA zur Zeit noch nicht viel ändern.
Es gibt genug Menschen dort mit Waffen, und wer will dennen bitte die Waffen abnehmen?
Die Amis könnten jetzt das Waffengesetzt verschärfen,
aber es gibt leider niemanden die die Waffen einsacken könnten, sowas wie ein 'Steuereintreiber' nur für Waffen.
Wobei das wäre schon wieder ein gefährlicher Job wo man eine Waffe braucht.
Kenn ich nen Trick: Rückkaufsfrist für Waffen über einen halben Monat. Danach härteste Strafen auf unerlaubten Waffenbesitz. Da würde ich es mir 5x überlegen, meine Waffe zu behalten.

Allerdings ist diese Maßnahme viel zu grob, es würde im wesentlichen die treffen, die sowieso integer sind.
Nochwas, kriminelle Jäger sind extrem selten

Wenn man die eigene Frau auf der Jagt mit einen Drachen verwechselt, und sie im reinen Selbstschutz erschiesst, ist es halt immernoch ein Unfall und keine Kriminalität. :p
Kenn ich nen Trick: Rückkaufsfrist für Waffen über einen halben Monat. Danach härteste Strafen auf unerlaubten Waffenbesitz. Da würde ich es mir 5x überlegen, meine Waffe zu behalten.

Was solln das werden ? O_o
was für ne Rückkauffrist ?

a würde ich es mir 5x überlegen, meine Waffe zu behalten.

Ja du vielleicht,nem Wahnsinnigen ist das doch egal
Wenn ein böser Typ Amok/Mord/was auch immer machen kann dann kricht er seine Waffen...

Und wenn er meint über Leichen gehen zu müssen, dann wird ihn auch das Gesetz nicht davon abhalten...

Es ist vielleicht richtig, dass er ann nicht so gut mit der Waffe umgehen kann, weil ihm das Training fehlt, er wird n paar Kugel mehr brauchen um alle umzubringen.
Aber viele der Amokläufer mochten auch gerne "Killahspiele", dann könnte man die doch auch gleich verbieten.

Jetzt werdet ihr mit ziemlich höher Wahrscheinlichkeit sagen, dass Killerspiele keinen töten, aber Waffen töten auch nicht (außer vielleicht Selbstschussanlagen...).

Ich tippe mal darauf, dass die meißten von euch: A: Killerspiele spielen und
B: Keine Schusswaffen besitzten.

Man könnte es auch so ausdrücken: Die Politiker haben ihren Schuldigen schon gefunden (Killerspiele). Ihr wisst aus eigener Erfahrung, dass die damit (fast) nichts zu tun haben. Ihr verdächtigt jetzt die Schusswaffen, mangels Erfahrung, genauso wie die Politiker die Killerspiele mangels Erfahrung verdächtigen.

Ich persönlich halte nichts von Verboten nur weil alle paar Jahre mal irgentein Typ auf die Idee kommt , er müsse seine Pistole mal zücken, weil er ja achso dolle Probleme hat >.<
Ich persönlich halte nichts von Verboten nur weil alle paar Jahre mal irgentein Typ auf die Idee kommt , er müsse seine Pistole mal zücken, weil er ja achso dolle Probleme hat

alles schön und gutt, aber das letzte mal war nicht vor einpaar jahren sondern vor einpaar Monaten und ich denke es werden SEHR bald mehrere folgen...

Man könnte es auch so ausdrücken: Die Politiker haben ihren Schuldigen schon gefunden (Killerspiele). Ihr wisst aus eigener Erfahrung, dass die damit (fast) nichts zu tun haben. Ihr verdächtigt jetzt die Schusswaffen, mangels Erfahrung, genauso wie die Politiker die Killerspiele mangels Erfahrung verdächtigen.

Da muss ich dir rechtgeben, waffen solten ja auch, meiner meinung nach, nicht verbotten werden, aber der Verkauf der Waffen strenger kontroliert werden soll und weiteres...

allerdings ist auch die umwelt in der der Amokläufer von emstedten oder Cho lebten auch schuld...

Ein problem ist das Lehrer nicht auf Schüler eingehen, mehr mit ihnen reden etc...

und nicht im Untericht die Schüler niedermachen, was wenn mann ein außenseiter ist ja schlimmer ist als wen man jetzt einer der beliebtesten in der Klasse/schule ist...

In meiner sind nur 3 der 17 Lehrer mit den kindern vertraut und gerade die lehrer gehen mit den kindern besser um, ich höhre keinerlei beschwerden von den kindern über diese 3 Lehrer, über die anderen hörre ich nur Hasserfülte meinungen...

Meiner meinung sollten sie das mal als erstes regeln...
Du hast mit deinen Ausführungen recht, das die soziale Integration und Behandlung von psychisch labilen Personen erforderlich ist.

Allerdings würde jegliche Verschärfung des deutschen Waffenrechts keine Straftaten mit Waffen verhindern, es würde zu 99,9% die unschuldigen treffen.

Es ist einfach nicht zu vermeiden, dass Menschen durchdrehen und andere Menschen töten. Wir leben nicht in einer Welt voller Blumen und Bambis.

Also der Jäger der seine Frau auf der Drückjagd erschießt.. Hm gute Idee um die Olle loszuwerden.
Nur, dass man Waffen und Killerspiele nicht vergleichen kann. Spiele sind Unterhaltungsmedien und es gibt keinen konkreten Zusammenhang zwischen Gewalt, Agression und Spielen. Viele Studien haben schon alles in jede Richtung "bewiesen", aber noch keine, dass ein Spiel ein nennenswerter Faktor bei Gewaltverbrechen ist. Menschen älterer Generationen dichten sich hier nur gerne einen kausalen Zusammenhang zurecht, weil ihnen diese Technik und diese Art von Unterhaltung fremd ist. Meine Großeltern haben den Krieg und seine Nachwehen noch miterlebt - sie können sich von Terminator 3, Medal of Honor oder Cradle of Filth nicht unterhalten lassen. Ich habe Krieg nie miterlebt - es ist mir völlig fremd und eine rein theoretische Erfahrung. Es ist ein Generationenbruch, der sich 30-40 Jahren in Luft auflösen wird.

Waffen dagegen sind keine Unterhaltungsmedien. Sie sind auch keine Werkezuge und sie haben keinen anderen Zweck, als den, den man ihnen "unterstellt". Waffen sind per se Tötungsinstrumente. "Werkzeuge" der Gewaltanwendung. Ein Schraubenzieher ist per se ein Werkzeug und kann als Instrument zur Gewaltanwendung missbraucht werden. Bei einer Waffe geht das nicht. Oder schonmal dran gedacht einen Nagel mit 'ner Beretta einzuschlagen?

Es geht gar nicht darum alles zu verbieten, was mit Amokläufen in Verbindung stehen könnte, es geht darum das GEFÄHRLICHSTE Instrument, den HAUPTFAKTOR bei einem Amoklauf zu entfernen: die Waffe. Ja klar, es gibt Anleitungen für Kartoffelkanonen und Rohrbomben im Internet. Grausam genug - nur weil es auf einer Seite eine Lücke in der Sicherheit gibt muss man sie nicht zwangsläufig auf eine andere Seite spiegeln. Das ist dumm und verrückt. Ja, Todschlagargument "Wer eine Waffe will, der kriegt auch eine." Halte ich für ein Gerücht und ein dämliches Argument der NRA. Wir sind nicht in den USA, wo man ein Gewehr zur Konto-Eröffnung kriegen kann (schönen Gruß an Michael Moore). Ich weiß nicht woher ich mir eine Waffe besorgen kann. Und da kann ich noch so lange im dreckigsten Viertel der Stadt rumschlendern. Vor allem würde mir dazu auch das nötige Kleingeld fehlen. Wir sind hier auch nicht in Pakistan, wo eine österreichische Steyr Aug keine 150 $ kostet.

Der Einsatz von Gewalt ist nicht ohne Grund ein staatliches Monopol. Und auch wenn viele hier lamentieren ohne Ende: despotisch-diktatorische Willkür gibt es hier nicht. Die paar Einzelfälle, die die BILD gerne mal aufbauscht sind Ausnahmen, die die Regel bestätigen. Falls der Schäuble mit seinen Verfassungsbruchideen durchkommt können wir an dieser Stelle gerne auf mir rumhacken.

Und ich sage ja auch nicht, das alle Waffen restlos weg gehören. Waffen im Privatbesitz sollen unbrauchbar sein. Ein Sammler kann sie der Optik wegen in Vitrinen stellen oder an die Wand hängen - ist doch wunderbar. Man kann das System weiterspinnen und die zum Gebrauch einer Waffe nötigen Teile nur am Schiessstand freigeben. Die Waffennarren haben ihre Sammlerstücke - die völlig unbrauchbar sind, können sie am Schiessstand kontrolliert abfeuern (nirgendwo sonst sollten sie es ohnehin tun) und kein Amokkind könnte Daddys Waffe kurz mal an armen Studentinnen mit Minirock ausprobieren.

Also: Schont Leben! Schont Miniröcke! Rettet Studentinnen!
Warum sollte man dem unbescholtenen Bürger die Freiheit nehmen, selbst die Verantwortung über die Waffe zu tragen?
Ich könnte auch sagen, Baseballschläger dürfen nur noch vom Verein verwaltet werden und nicht in private Hände gelangen. Die Waffe ist zwar eine Waffe, aber auch gleichzeitig ein Sportgerät bzw. ein Werkzeug.

Denn deine Auffassung, dass Waffen keine Werkzeuge seien, ist leider falsch, wie möchtest du denn die Jagd waidgerecht ohne Schusswaffen ausüben? Für den Jäger ist die Waffe ein Werkzeug, für den Sportschützen ein Sportgerät und für den Verrückten das Hilfsmittel Menschen zu töten. Man muss nicht die Waffen in privathaushalten verbieten, sondern verhindern, dass sie in falsche Hände geraten. Und das wird so nie gehen.
Weil wir ihm schon die Freiheit nehmen für z. B. Drogen selbst die Verantwortung zu übernehmen. Genau das macht das Gewaltmonopol. Es nimmt den Bürgern gezielt einen bestimmten Teil ihrer Freiheit.

Für den Jäger ist es auch ein Instrument zum töten oder glaubst du er dekoriert ein Stück Wild mit seinem Gewehr? Gerade der Jäger unterstreicht die Natur der Waffe expliziet.

Sportschützen sind für mich Biathleten etc. Die benutzen schon keine normalen Waffen, sondern Luft- und Gasdruckgewehre und -pistolen. Die eignen sich nicht für einen Massenmord.

Und vielleicht solltest du mein Posting nochmal lesen. Hier der relevante Absatz im Bezug auf deine Antwort nochmal:

Und ich sage ja auch nicht, das alle Waffen restlos weg gehören. Waffen im Privatbesitz sollen unbrauchbar sein. Ein Sammler kann sie der Optik wegen in Vitrinen stellen oder an die Wand hängen - ist doch wunderbar. Man kann das System weiterspinnen und die zum Gebrauch einer Waffe nötigen Teile nur am Schiessstand freigeben. Die Waffennarren haben ihre Sammlerstücke - die völlig unbrauchbar sind, können sie am Schiessstand kontrolliert abfeuern (nirgendwo sonst sollten sie es ohnehin tun) und kein Amokkind könnte Daddys Waffe kurz mal an armen Studentinnen mit Minirock ausprobieren.
@Nils: Ich habe niemals gesagt, dass Killerspiele schuld sind...

"
Waffen dagegen sind keine Unterhaltungsmedien."
Wenn du dabei auf Schusswaffen anspielst:
FALSCH. Schusswaffen sind ein sportliches Instrument.
Sport ist unterhaltent. Wasserskiteile( du weißt schon, was ich meine) haben auch keinen "Zweck", außer um damit den Sport (nämlich Wasserski) auszuführen.

Desweiteren werden Spiele wie Counterstrike etc.auch immer mehr als Sportart angesehen.

Warum sollte man Schusswaffen nur am Schießstand benutzen!?
Man kann doch ruhig auch mal in den Garten etc. gehen...
Eine HK MP5 ist also ein sportliches Instrument? Ich werde meine Argumentation dahingehend nicht wiederholen.
Eine Mp5 ist kein spotliches Gerät sondern eine Kriegswaffe. Und die sind tatsächlich und gegenwärtig in Deutschland für Privatmenschen verboten.
"Wer eine Waffe will, der kriegt auch eine." Halte ich für ein Gerücht

Dann kennst du eben nicht alle Seiten einer Stadt.
Außerdem kann man sogar per Internet Waffen ersteigern O_o
Der letzte Amokläufer in Deutschland hatte sie sich ebenfalls bei egun geholt.
Du hast recht, man kann über Internet Waffen ersteigern. Aber nicht ohne gültige WBK.

An eine Waffe heranzukommen dürfte gerade in einer Großstadt mit dem nötigen Kleingeld nicht schwer sein. Aufs letztere kommts letzendlich an.


Für den Jäger ist es auch ein Instrument zum töten oder glaubst du er dekoriert ein Stück Wild mit seinem Gewehr? Gerade der Jäger unterstreicht die Natur der Waffe expliziet.


Du hast ja recht, aber impliziert das, dass die Waffe kein Werkzeug ist?

Tja Schießen nur mit Luftdruckwaffen. Glaubst du wirklich, dass es das kleinere Opfer ist, 10% der deutschen Haushalte, die Waffen besitzen, die Waffen zu entziehen, nur um Amokläufe zu verhindern - was natürlich nicht klappen wird. Es wird immer Verbrechen mit Schusswaffen geben solange Schusswaffen auf dieser Erde existieren. Auch wenn man sie verbietet, ab einem bestimmten Punkt trifft man einfach nur noch die unschuldigen und nicht die schuldigen.
Tut mir leid, P5yCh4t0g, mir fehlt wohl einfach die kriminelle Energie und die allgemeine Erfahrung in meiner Stadt. Ich behaupte aber mal, dass ich damit nichts verpasse.

ZockTempel, ich kopiere dir den Absatz nun einfach ein drittes Mal. Vielleicht liest du ihn ja irgendwann mal:

Und ich sage ja auch nicht, das alle Waffen restlos weg gehören. Waffen im Privatbesitz sollen unbrauchbar sein. Ein Sammler kann sie der Optik wegen in Vitrinen stellen oder an die Wand hängen - ist doch wunderbar. Man kann das System weiterspinnen und die zum Gebrauch einer Waffe nötigen Teile nur am Schiessstand freigeben. Die Waffennarren haben ihre Sammlerstücke - die völlig unbrauchbar sind, können sie am Schiessstand kontrolliert abfeuern (nirgendwo sonst sollten sie es ohnehin tun) und kein Amokkind könnte Daddys Waffe kurz mal an armen Studentinnen mit Minirock ausprobieren.
Ich verstehe diesen Absatz schon, aber warum dann nicht gleich die Waffen aufm Stand behalten? Du denkst da ziemlich kompliziert.
Um auch den Sammlern gerecht zu werden, die eine Waffe nur der Optik wegen als Dekorationsgegenstand in ihrer Wohnung haben.
Das ist ja in Deutschland bereits so. Du kannst unbrauchbar gemachte Waffen in jeden Mengen kaufen.


Sammler die auch noch mit der Waffe schießen wollen stellen dann ein Problem dar. Dann sage ich jetzt:

Wir müssen den Alkohol verbieten, es sterben mehr Menschen durch Alkohol am Steuer als durch Schusswaffen.

Man neigt in Deutschland dazu, den Wald vor Bäumen zu übersehen.
Warum sollte man dem unbescholtenen Bürger die Freiheit nehmen, selbst die Verantwortung über die Waffe zu tragen?

Das ist der Punkt. Die letzte und einzige argumentatorische Festung. Für mich persönlich ist der Fall klar:
Wenn der "unbescholtene" Bürger damit nicht umgehen kann, dann sollte er diese einfach nicht bekommen. Punkt.

Es sind sicher nur ein paar einzelne von allen Waffenbesitzern, die diese auch für kriminelle Ziele benutzen, aber diese wenige genügen um zu zeigen, dass die wirklich nicht für einen sinnvollen Zweck benötigte Waffe einfach nicht in die Hände des "unbescholtenen" Bürgers gehört.

[Nachtrag]

Man neigt in Deutschland dazu, den Wald vor Bäumen zu übersehen.

Ja, aber allzu sehr nerven mich jene Leute, die alles auf den Wald schieben, weil sie nicht bereit sind einen einzigen Baum zu fällen -.-

Der Alkohol könnte durchaus verboten werden. Aber, nein, nicht der erstebeste und am einfachsten zu hemmende Faktor - die Schusswaffe - nehmen, sondern, wie immer abschieben :-/
@Nils: Warum hebst du das Wort "Minirock" explizit hervor? Hat das irgenteine tiefere Bedeutung oder wolltest du damit zum Ausdruck bringen, dass grade Mädchen mit Minirock arm sind?
Die Aufmerksamkeit gewisser Personen erlangt man halt nur durch gewisse...Schlagworte :>
@Nils
Hatte der Amokläufer von Emsdetten nicht auch genau solche unbrauchbar gemachten Vitrinen Waffen verwendet, um seinen Amoklauf durchzuführen? Die lassen sich bis jetzt ja recht schnell wieder in funktionsfähige Waffen "upgraden".
Kaulquappe, registrierte Waffen werden nicht für organisierte Verbrechen benutzt, sie werden in den meisten Fällen in Kurzschlusshandlungen missbraucht. Da tuts auch jeder Baseballschläger, um der Freundin die fremd ging, den Schädel einzuschlagen. Also: Kein Baseballschläger darf in die Hände des Bürgers. Autos, hilfe damit werden Grundschüler überfahren, möglicherweise unter Alkoholeinfluss. Also: Alkohol und Autos nur mit Genehmigung durch die Zuständige Behörde. Dann haben wir noch Küchenmesser, schade jemand hat seine Schwiegermutter abgestochen. Küchenmesser sind böse und dürfen nur unter Aufsicht verwendet werden.
Waffen stellen ein kalkulierbares Risiko dar und verursachen Reibungsverluste wie jeder andere "potenitell gefährliche" Gegenstand auch.
Und bitte, um mal eine Zahl zu nennen, gerade mal 1 von 500.000 Bürgern im Schnitt wird in Deutschland durch eine Schusswaffe getötet. Und jetzt bitte noch abziehen, wieviele dieser wenigen Morde durch legale und registrierte Schusswaffen verübt werden. Dann überlegt euch noch bitte, wieviele Haushalte in Deutschland im Besitz von Waffen sind (10%) und überlegt mal die Verhältnismäßigkeit. Wenn ihr dann immer noch glaubt, durch den Entzug der Schusswaffen des Privatmannes einen WIRKLICH spürbaren Effekt zu erzielen, dann werfe ich euch vor, realitätsfremd zu sein.

Von den Waffengesetzen, die ich kenne, ist das deutsche am besten.
Die Primärfunktion einer Schusswaffe ist es, ein Projektil abzufeuern, welches einem Lebewesen Schaden zufügen soll. Eine MP5 wird für das Niederschießen von Menschen gebaut. Man könnte natürlich auch auf Pappkartons ballern, aber dafür ist das Ding nicht da. Ein Küchenmesser hingegen zerhackt wehrlose Schnitzel.

Die Hemmschwelle, jemanden abzustechen oder niederzuküppeln ist vermutlich höher, als eine Waffe abzufeuern. Der Akt des Mordens wird durch eine Fernwaffe immer abstrakter. Einen Abzug, einen Schalter sozusagen, zu betätigen ist viel einfacher, als jemandem tatsächlich unter Kraftaufwand ein Messer durch das Fleisch zu treiben: Klick - Kopfschuss - tot

Ich weiß nicht, wieviele Morde durch diese psychologische Wirkung hätten verhindert werden können und wieviele so rasend gewesen wären, dass ihnen der Unterschied gleich gewesen wäre, aber ich sage, auch wenn es nur einer gewesen wäre, es hätte gelohnt.
Wir müssen den Alkohol verbieten, es sterben mehr Menschen durch Alkohol am Steuer als durch Schusswaffen. ..und weil wir Alkohol nicht verbieten, müssen Schusswaffen in Privatbesitz erlaubt sein? Das ist keine Argumentation, sondern der schwächliche Versuch einer Relativierung.

Es ist vollkommen irrelevant ob Gewaltverbrechen mit registrierten oder unregistrierten Waffen begangen werden. Der Faktor Waffe bleibt der gleiche. Die Relativierung ist auch hier Fehl am Platz.

Es ist auch vollkommen egal wieviele Verbrechen mit Waffen begangen werden. Es geht hier nicht um Zahlen in Relation zu anderen Verbrechen um einen Vergleich anzustellen, sondern nur um die Waffe als Objekt itself. Ohne eine Schusswaffe ist ein Amoklauf in den bekannten Ausmaßen gar nicht erst möglich. Ohne Waffe in der unmittelbaren Umgebung wird eine Kurzschlusshandlung inkl. Waffeneinsatz unmöglich.

Käpt'n LeChuck, der Amokläufer von Emsdetten war legal im Besitz von Waffen aus mehreren Internetauktionen und dem privaten Nachlass der Familie. Ein Kleinkailbergewehr bekam er über einene "Freund". Sie waren alle voll funktionstüchtig. Quelle

Danke übrigens für den Tipp, der Typ ist nämlich ein prima Beweis für die Tatsache, dass Waffen aus dem Privatbesitz nutzungsuntauglich sein sollten.

5fingahj03: Weil Studentinnen in Miniröcken nun mal hervorhebenswert sind.
Wir müssen den Alkohol verbieten, es sterben mehr Menschen durch Alkohol am Steuer als durch Schusswaffen

Es sterben mehr Menschen durch Alkohol als durch Kokain. Sorgt dafür das Kokain legal und ab 16 ist! D:


<_<
"Würde eine Einschränkung des Waffenbesitzes Amok-Läufe überhaupt einschränken oder gar verhindern?"

Einschränken würde es sie sicher. Es wäre halt nicht mehr so einfach wie jetzt, einfach mal Papis Waffenschrank zu plündern wenn man gerade sauer ist. Und ohne Schusswaffen kann ich mir einen (groß angelegten) Amoklauf auch schwer vorstellen. Zumal ich mir ohnehin die Frage stelle wozu eine Privatperson Waffen benötigen sollte. Ich denke allerdings auch dass ein Verbot alleine das Problem nicht lösen würde, und man auch an anderen Punkten ansetzen sollte, in der Erziehung zum Beispiel. Viele dieser Amokläufer sind ja seelisch völlig verkorkste Wesen, um die sich zu Hause nie jemand gekümmert hat und so. Beides kombiniert würde denke ich langfristig am Besten helfen.
@Nils: "Weil Studentinnen in Miniröcken nun mal hervorhebenswert sind."

Nagut, das versteh ich grade noch.

Aber mir ist grade noch was aufgefallen (muhahaha): "Mit 33 Opfern ist das der schlimmste und größte Amoklauf an einer US-Schule."

Das ist: FALSCH

http://de.wikipedia.org/wiki/Schulmassaker_von_Bath
Natürlich muss man relativieren, das hat überhaupt nichts mit schwachen Argumenten zu tun. Aber mal was ganz anderes, deine utopische Vorstellung von Waffen mit Schlüsseln (bildlich), würdest du das als Alleinherrscher durchsetzen?

Es sterben mehr Menschen durch Alkohol als durch Kokain. Sorgt dafür das Kokain legal und ab 16 ist! D:

Denkst du 2 Groschenlängen weiter, so wirst du erkennen, dass dann mehr Menschen durch Kokain als durch Alkohol sterben. Dann wirst du das Kokain wieder verbieten.
Jo, nenn mir einen einzigen Grund, warum man in einem Land, wie den USA Schusswaffen verbieten sollte, nicht aber ALkohol. Man schätzt in den USA sind mehr als 200Mio. Schusswaffen im Umlauf (jedes Jahr kommen 8Mio. hinzu).

Man kann als nicht sagen, dass das dadurch zustande kommt weil mehr Leute Alkohol konsumieren aus Waffen besitzen. Das Gleiche gilt übrigens auch für Tabak...
Die USA kann man nicht mehr entwaffnen. Wenn die Zahlen stimmen, dann wird einem die Dimension klar. 200MIO Waffen, das ist ein gigantischer Berg. Aber das hat einen eher unscheinbaren Vorteil, das ganze Amerikanische Volk ist gegen Willkür des Staates besser geschützt: Denn eine Deportation von bis an die Zähne bewaffneten Menschen, die Wissen, dass es ihnen ans Leder geht, ist kein Spass. Damit ist das amerikanische Volk nicht nur durch die Army geschützt, sondern auch durch sich selbst.
Amoklauf in USA und dann, das:

Ach Gott, es war doch nur eine Frage der Zeit bis diese SCHIER UNGLAUBLICHE (!) Tatsache auf den PC-Monitoren erschein oder in der "Top-/Breaking-News"-Spalte der Nachrichtensender über den Fernseher flimmerte:

Killerspiele sind vielleicht der Grund für den Amoklauf des koreanischen Studenten in Virginia (USA)!

Wir Zocker haben natürlich schon vom Tag des Amoklaufes darauf gewartet, dass der eine oder andere sich "Experte" schimpfende TV-Psychologe seine Meinung der breiten Masse kundtun würde - und genauso ist es geschehen.

Deutsches Beispiel:
Der Direktor des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen (namentlich: Christian Pfeiffer) sieht die Fehler im Verhalten der Polizei und kritisiert das lasche US-Waffengesetz, sagt aber auch:


"Größere Sorge bereitet mir, dass sich vor allem männliche Jugendliche systematisch desensibilisieren durch Computerspiele, die solche Tötungsarien vorzeichnen. (...) Für Spiele mit extremen Gewaltexzessen wie 'Der Pate', bei denen aggressives Töten mit Punkten belohnt wird, brauchen wir sogar ein strafrechtliches Verbot."


Doch auch ein paar unsere amerikanischen Freunde wie der "Dr. Phil" genannte Psycholgoe, die sich mit den Waffengesetzen eine förmliche "License to kill" selbst ausgeschrieben haben, wälzen die Schuld an dem Amoklauf, bei dem mehr als 30 Personen starben, auf die sogenannten "Killerspiele" ab:

"Und das Problem ist, wir als Gesellschaft programmieren diese Leute. Sie können mir nicht sagen - der gesunde Menschenverstand sagt uns, wenn diese Kids Videospiele spielen, in denen sie an Killerorgien in Videospielen teilnehmen, es wird auf der Leinwand verherrlicht, dann steckt das im Gewebe unserer Gesellschaft. Man nehme das und bringe es mit einem Psychopathen zusammen, einem Soziopathen oder jemandem, der an einer Geisteskrankheit leidet, füge eine ordentliche Dosis Wut hinzu, dann ist die mutmaßliche Beeinflussung sehr hoch."

Jaja, so ist das. Vielleicht aber erinnert sich der eine oder andere "Experte" nicht daran, dass a) sich die Ermittlungen noch in einem sehr frühen Stadium befinden und b) es bisher keinerlei Anzeichen dafür gibt, dass der Amokläufer (Seung-Hui Cho) auch nur einmal in seinem Leben überhaupt Videospiele gespielt hat. Aber es wäre ja auch zu leicht, die Schuld bei den für jedermann käuflichen Waffen zu suchen. Oder bei der Perspektivlosigkeit vieler Jugendlicher und junger Erwachsener. Oder der Erziehung durch die Eltern. Oder die mangelhafte Unterstützung in Problemfällen durch die Arbeitgeber/Schulen/Universitäten. Oder in diesem Fall auch dadurch, dass die Polizei zwar eine eMail an alle Studenten und Dozenten schrieb und darin vor einem Amokschützen warnte, aber der Untericht nicht ausgesetzt wurde.

Das Klären der Schuldfrage ändert nichts an dem schrecklichen Resultat, die Suche nach dem Schuldigen wird aber dennoch wieder einmal in eine Richtung abdriften, die wir nur zu gut kennen: Die Video- und PC-Spiele.


http://shooterplanet.de/Newshaupt.php?id=5216&;anzid=10|Quelle

Was sagt Ihr dazu? Ich finde es zum Kotzen.
ignoriers einfach oO
Wenn es heißt: Killahspiele sind böse, sagen alle gleich: "Böse Politiker, Killerspiele sind nicht böse"

Wenn es aber heißt, Schusswaffen sind böse, dann kommst sofort: Rischtisch, seh ich auch so...

Doch woran liegt das?

1. Fast alle Benutzer dieses Forum, waren ursprünglich auf der Suche nach Cheats. --> Fast alle Benutzer spielen PC. --> Viele spielen auch gern mal "Killerspiele".

Entweder wollen sie nicht, dass Killerspiele verboten werden, weil sie`s geil finden oder sie sind aus festen Glauben davon überzeugt, dass Killerspiele wirklich nicht gewalttätig machen.

Wenn man im TV eine Reportage über Killerspiele sieht, merkt man schnell wie übertrieben Spiele dargestellt werden(z.B.: angebliches Ziel von GTA:SA Menschen möglichst lange zu quälen; möglichst viele Frauen zu vergewaltigen...)
Wenn im TV aber eine Reportage über Schusswaffen kommt, dann kommt (in Deutshcland) weitaus weniger Protest, ganz einfach, weil die Leute weniger Erfahrung damit haben.
"Wenn es heißt: Killahspiele sind böse, sagen alle gleich: "Böse Politiker, Killerspiele sind nicht böse"

Wenn es aber heißt, Schusswaffen sind böse, dann kommst sofort: Rischtisch, seh ich auch so..."

Ich denke mal das liegt in erster Linie daran, dass man mit einem Spiel niemanden umbringen kann - mit einer Waffe und besonders einer Schusswaffe hingegen sehr leicht. Natürlich sind beide - Spiele und Waffen - nur dann gefährlich, wenn sie in falsche Hände geraten. Bei Schusswaffen ist der Schaden in diesem Fall aber einfach noch gewaltig größer.
genau dieses thema hatten wir auch gerade im deutschunterricht.
meine lehrerin:also,mal ganz ehrlich!würdet ihr es auch gut finden,wenn man jeden tag ein komisches gefühl hat...und dass nur,weil man denkt,hinter jeden ecke steht jemand mit ner knarre.und dass nur,weil man in den USA eine waffe bei sich haben darf!

Natürlich sind beide - Spiele und Waffen - nur dann gefährlich, wenn sie in falsche Hände geraten.
da geb ich dir vollkommen recht.

ich finde es schade,dass sich wahrscheinlich nichts ändern wird,so wie alles in den USA im moment ist.
@ 5fingahj03
Das könnte daran liegen, dass Leute tatsächlich zu "Killerspielen" und Schusswaffen eine unterschiedliche Meinung haben. Es geht ja nicht darum, den Politikern blind und unreflektiert zu widersprechen.

Schusswaffen gehören in die Hände qualifizierter Ordnungshüter, Jäger oder mit Einschränkungen in die von Sportschützen.

Übrigens ist ein Akzent kein Apostroph. Besonders kein accent grave. :>
Oka, aber dann sollen Killerspiele auch nur noch in Hände qualifizierter E-Sportler.... :p
Wie gesagt, mit den Spielen kannst du niemanden umbringen, mit der Waffe aber schon.
Wieso, 5fingahj03? Ich erkenne nicht, wo der logische Zwang bestehen soll.
@5fingahj03
lol was soll der Sinn sein?
Es gibt ja nicht umsonst die Schwierigkeitsgradeinstellung :>

B2T

Seltsam finde ich nur, dass die Politiker keine Positiven Seiten der E-Shooter erkennen können/wollen.
Ans Fernsehen denkt in der Politik niemand. Wenn man bedenkt, dass in weit mehr als 50% der Filme Mord und Gewalt wesentlicher Inhalt ist, finde ich die Diskussion um sgn. Killerspiele zwar berechtigt, aber eher zweitrangig.
Scheiß auf das Fernsehen, das kennen die Politiker auch. Da wissen sie, dass es das schon solange gibt, dass die Bevölkerung nur wieder Widerstand leisten würde und das wollen sie nicht <.<

Aber mit sonder scharfen CD/DVD kann man jemanden auch ziemlich verletzten. MAn kann die sogar modifizieren- nähmlich schleifen oO
"Aber mit sonder scharfen CD/DVD kann man jemanden auch ziemlich verletzten. MAn kann die sogar modifizieren- nähmlich schleifen oO"

Erstens mal reden wir hier doch eher von realistischen Dingen. Zweitens bräuchte man dafür nicht erst Killerspiel-CDs, sondern könnte genauso gut eine Britney-Spears-CD nehmen (ich sage schon immer, das richtet mehr Schaden an als "Killerspiele" *g*). Drittens geht es um die Spiele als solches, nicht um die CD. Und schliesslich viertens würde kein Mensch eine CD schleifen, sondern schlicht und einfach ein Messer nehmen ...

Ein "Killerspiel" kann jemanden höchstens animieren zu töten - die Waffen aber machen das Töten erst möglich. Das wollte ich damit nur aufzeigen.
Kann man so pauschal nicht sagen, ich spiel auch schonmal gerne ein Killerspiel auch mit Goremods. Aber richtig Lust einen zu töten habe ich bis heute nicht bekommen o.o
@Sid: Du hast mich schon verstanden -.-


Desweiteren: Ist es wirklich sinnvoll den Menschen Waffen wegzunehmen um sie daran zu hindern, andere zu töten?
Zur Not geht es auch "manuell".
Man könnte genauso Schulen abschaffen um soetwas zu vermeiden. Oder man könnte Eigentum abschaffen um Diebstahl vorzubeugen.
Doch ist das wirklich sinnvoll?
"Desweiteren: Ist es wirklich sinnvoll den Menschen Waffen wegzunehmen um sie daran zu hindern, andere zu töten?"

Ein berechtigter Einwand. Generell bin ich kein Freund von pauschalen Verboten, Verbote verändern nicht wirklich was. In solchen Hinsichten hilft eigentlich nur die Vernunft, bzw. so eine Art "Gesellschaftliche Erziehung" (von wegen Vorbilder und so), dass die jungen Leute deshalb nicht töten, weil sie es für falsch halten - und nicht nur deshalb, weil sie es nicht oder nur schwer können. Da das allerdings etwas utopisch ist, ist ein Verbot von Schusswaffen imo die einzige mögliche Lösung. So wenig ich auch Anhänger dieses populistischen Verbotsgeschreie bin.

"Zur Not geht es auch "manuell"."

Richtig. Aber in der Zeit, in der man einen Menschen manuell umbringen kann und nach dem Tod eines Einzigen längst überwältigt wurde, könnte man mit einer (Schuss-)Waffe viel mehr Menschen umbringen, zudem kann man nicht so leicht gestellt werden. Du musst zugeben, das sind ganz andere Dimensionen.
Noch ein Beispiel: Die NPD. Warum ist sie nicht verboten? Ihre Anhänger leugnen Holocaust etc. Auf NPD Parties sieht man auch gern mal Hitlergrüße. NPDLeute sind böse und rufen (wenn auch meißt nicht offiziell) zu Gewalt gegen ausländische Mitbürger auf.

Man versucht die NPD durch den natürlichen Menschenverstand zu bekämpfen und hofft, dass die Wähler eines Tag auch mal erkennen was die NPD wirklich ist...
Wenn man die NPD nun aber verbieten, würde sich das Ganze in den Untergrund verlagern. Bei vielen würde sich ein Unrechtsbewusstsein gegenüber der NPD aufbaun. Sprich: Sie denken die arme NPD wurde von bösen Leuten verboten und sie müssen die NPD nun unterstützen.

Man kann die NPD nicht mehr wählen- daher werden viele, die die NPD dennoch unterstützen wollen, Mitglieder in irgentwelchen "Freien Kamaradschaften" werden. Freie Kamaradschaften hingegen halten sich überhaupt nicht an demokratische Richtlinien (ganz anders die NPD: Sie werden gezwungen diese anzunehmen um überhaupt als Partei zugelassen zu werden).

Das heißt im Endeffekt würde sich alles nur noch verschlimmern- auch wenn man die NPD verboten hätte.
"Man versucht die NPD durch den natürlichen Menschenverstand zu bekämpfen und hofft, dass die Wähler eines Tag auch mal erkennen was die NPD wirklich ist..."

Wie gesagt, generell finde ich das auch besser als Verbote (zumal ein NPD-Verbot geradezu eine Kapitulation der Demokratie wäre). Aber da das in diesem Falle eben utopisch ist, muss zunächst einmal für die Sicherheit der Leute gesorgt werden. Zumal sich mir die Frage stellt, wozu ein Privatbürger Waffen benötigt.

"Das heißt im Endeffekt würde sich alles nur noch verschlimmern- auch wenn man die NPD verboten hätte."

Ein Verbot der NPD hätte auch Vorteile, wenngleich ich dir generell zustimmen muss. Aber ich verstehe nicht ganz in wie weit dass mit der Waffendebatte zusammenhängt. Inwiefern würde sich bei einem Verbot von Schusswaffen alles verschlimmern?
Alles mit Sicherheit nicht. Aber den meißten schadet es: Sportlern, Waffenfreaks, Angebern, Leuten, die sich damit sicher fühlen etc.
Kriminelle kriegen ihre Waffen trotzdem noch. Nagut vielleicht müssen sie dafür noch eine Straftat mehr begehen, aber das hindert wohl nicht viele.

Auch die, die zwar Waffen besitzen wollen, nicht aber Menschen töten wollen, werden damit in die Illegalität getrieben.

Und ist es das wirklich wert, nur um bei nächsten Amoklauf von 1-2 Toten, statt von 10 zu sprechen!?
"Und ist es das wirklich wert, nur um bei nächsten Amoklauf von 1-2 Toten, statt von 10 zu sprechen!?"

Jedes gerettete Menschenleben zählt.

"Aber den meißten schadet es: Sportlern, Waffenfreaks, Angebern, Leuten, die sich damit sicher fühlen etc."

Also ganz ehrlich, aber die Angeber und Waffenfreaks tun mir in diesem Fall wirklich nicht leid. Beschwert sich ja auch keiner, dass die armen Heroinfreaks leiden, wenn Drogen illegal sind. Und die Leute die sich mit Waffen sicherer fühlen, hätten ja auch keinen Grund mehr, sich von Waffen bedroht zu fühlen. Im Falle von Sportschützen müsste man eben eine spezielle Regelung finden, das ginge sicherlich.
"Jedes gerettete Menschenleben zählt."

Naja...da gäbe es sicherlich "effektivere" Möglichkeiten...


"Also ganz ehrlich, aber die Angeber und Waffenfreaks tun mir in diesem Fall wirklich nicht leid."
Mir auch nicht, aber ich wollte unterstreichen, dass wirklich viele darunter "leiden".
Im Falle von Sportschützen müsste man eben eine spezielle Regelung finden, das ginge sicherlich.

Was denn für Regelungen und wie meinst du ist die aktuelle Lage, was Waffen und Sportschützen betrifft?
Amerikaner und waffen sind einfach eine schlechte Mischung. Ich finde nicht, dass man allen Menschen Waffen verbieten sollte, sie müssen nur damit umgehen können, wissen in welchem Fall sie sie benutzen können. (In der Schweiz werden ja anscheinend auch 300 menschen im Jahr mit den Militärwaffen erschossen, also liegt es daran wie leicht jemand an waffen kommt.)
aber diese Massenmörder, amokläufer sind unglaublich feig, das sie sich am ende immer selber umbríngen zeigt wie tief sie sind, wenn sie schon so etwas machen sollen sie auch nachher die Folgen sehen,,,
"Mir auch nicht, aber ich wollte unterstreichen, dass wirklich viele darunter "leiden"."

Naja, ich meinte jetzt schon wer wirklich darunter leiden müsste, im Sinne von wer wirklich einen schwerwiegenden Nachteil hat wenn es keine Schusswaffen mehr für Privatleute gäbe - und jetzt sag bitte nicht die Waffenlobby ... *g*

"Ich finde nicht, dass man allen Menschen Waffen verbieten sollte, sie müssen nur damit umgehen können, wissen in welchem Fall sie sie benutzen können"

Richtig. Imo ist es die Aufgabe des Staats, seinen Bürgern bei solchen Dingen eine gewisse Ethik und Moral beizubringen, wie es Eltern bei ihren Kindern tun sollten, und nicht einfach nur zu verbieten. Aber der Grundstein dafür wird im Elternhaus gelegt. Wenn die Eltern ihren Kinder keinen Respekt vor dem Leben anderer Menschen beibringen, wird der Staat das niemals können. Also muss er seine Bürger eben größtenteils anders schützen. Leider.

"Was denn für Regelungen und wie meinst du ist die aktuelle Lage, was Waffen und Sportschützen betrifft?"

Zugegeben, ich kenne mich mit den Regeln in dieser Hinsicht nicht besonders aus. Ich würde es so machen dass es zum Beispiel in einem Schützenverein Gewehre gibt, die die Mitglieder dort nutzen können und am Ende wieder abgeben müssen. Dann kommen die Gewehre in eine Art Tresor, wo sie sicher aufbewahrt werden. Das würde ich vorschlagen, und ich glaube dass es jetzt schon so läuft. Weiss ich aber nicht.
Die Lösung erscheint logisch, ist aber politisch nicht durchsetzbar. Selbst eine große Koallition würde da Probleme kriegen. Denn die meisten wollen ihre Waffen behalten.

Also es ist so, man darf die Waffe nur so lange besitzen, wie man ein sogenanntes Bedürfnis dafür hat. Du musst also in einen Verein eintreten, dich engagieren und auf die Entscheidung des Vereins warten. Denn der bestimmt letzendlich ob du die Waffe haben darfst. Danach machst du einen 2 tägigen Kurs, um Sachkunde zu erwerben. Danach ist die Kreispolizeibehörde das nächste Ziel. WBK beantragen und dann darfst du die Waffe kaufen. Aber wenn du dann im Verein inaktiv bist oder austrittst, muss du die Waffe unmittelbar veräußern oder die wird eingestanzt.
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