Laut http://www.pro-medienmagazin.de/no_cache/themen/nachrichten/nachrichten-single/article/kultusministerin-wolff-will-schoepfungslehre-im-biologieunterricht/?tx_ttnews%5BbackPid%5D=9&cHash=77118e8197|PRO wünscht sich die hessische Kultusministerin Wolff christlich kreationistischen Unterricht im Biounterricht. Ironischerweise unter dem Vorwand eines "'modernen[!] Biologieunterrichts', in dem auch die Grenzen naturwissenschaftlich gesicherter Erkenntnis sowie theologische und philosophische Fragen nach dem Sinn des Seins und der Existenz von Welt und Menschen eine Rolle spielen sollten."
Das heißt im Klartext: Statt in ein naturwissenschaftliches Fach die Naturwissenschaft zu stützen, kommt diese Frau mit pseudowissenschaftlichen Beweisführungen daher. Warum nicht in den Religionsunterricht, in welchen sowas eher gehört? Oder in die Philosophie? Ich sage: Weil es einen viel glaubwürdigeren Charakter bekommt, wenn etwas in den Naturwissenschaften behandelt wird: Propaganda.
Sie tut unschuldig, es würde nichts als wissenschaftliche Tatsache o.ä. verkauft und dennoch scheint sie sich auf den christlichen Kreationismus zu beschränken. Eigentlich müsste man davon ausgehen, dass jemand in solch einer Position eher das pseudo-religionsneutralen und pseudo-wissenschaftliche "Intelligent Design" fordert. Zur Erläuterung: "I.D." ist wie Kreationismus, nur dass man alles weggelassen hat, was auf die Bibel oder Begriffe wie "Gott" verweisen würde. Man redet von einer übergeordneten Intelligenz statt von Gott oder einer Erschaffung der Menschen innerhalb der letzten paar Jahrtausende, statt konkret das Sechs-Tage-Werk zu nennen. Insgeheim meinen die I.D.-Anhänger das aber, schaffen sich aber so mit muslimischen Kreationisten zumindest eine gewisse gemeinsame Grundlage.
Ich halte das alles jedenfalls für eine unangemessene Forderung und einen unzulässigen Durchsetzungsversuch eigener persönlicher Weltanschauungen, welche aus guten Grund nur von einer Minderheit mit ihr geteilt werden.
Das heißt im Klartext: Statt in ein naturwissenschaftliches Fach die Naturwissenschaft zu stützen, kommt diese Frau mit pseudowissenschaftlichen Beweisführungen daher. Warum nicht in den Religionsunterricht, in welchen sowas eher gehört? Oder in die Philosophie? Ich sage: Weil es einen viel glaubwürdigeren Charakter bekommt, wenn etwas in den Naturwissenschaften behandelt wird: Propaganda.
Sie tut unschuldig, es würde nichts als wissenschaftliche Tatsache o.ä. verkauft und dennoch scheint sie sich auf den christlichen Kreationismus zu beschränken. Eigentlich müsste man davon ausgehen, dass jemand in solch einer Position eher das pseudo-religionsneutralen und pseudo-wissenschaftliche "Intelligent Design" fordert. Zur Erläuterung: "I.D." ist wie Kreationismus, nur dass man alles weggelassen hat, was auf die Bibel oder Begriffe wie "Gott" verweisen würde. Man redet von einer übergeordneten Intelligenz statt von Gott oder einer Erschaffung der Menschen innerhalb der letzten paar Jahrtausende, statt konkret das Sechs-Tage-Werk zu nennen. Insgeheim meinen die I.D.-Anhänger das aber, schaffen sich aber so mit muslimischen Kreationisten zumindest eine gewisse gemeinsame Grundlage.
Ich halte das alles jedenfalls für eine unangemessene Forderung und einen unzulässigen Durchsetzungsversuch eigener persönlicher Weltanschauungen, welche aus guten Grund nur von einer Minderheit mit ihr geteilt werden.
@Flo:
Vergiss bitte nicht das Durchschnittsalter hier und schreibs ein wenig einfacher... *smile*
Biologie ist eine Naturwissenschaft und das sollte sie definitiv auch bleiben. Etwas kulturelle, ästhetische und moralische Einsprengsel können nie schaden (man kann die Schöpfungslehre ja an der richtigen Stelle gern mal mit ansprechen), aber Du hast schon Recht - Religion hat in Bio nix zu suchen.
Vergiss bitte nicht das Durchschnittsalter hier und schreibs ein wenig einfacher... *smile*
Biologie ist eine Naturwissenschaft und das sollte sie definitiv auch bleiben. Etwas kulturelle, ästhetische und moralische Einsprengsel können nie schaden (man kann die Schöpfungslehre ja an der richtigen Stelle gern mal mit ansprechen), aber Du hast schon Recht - Religion hat in Bio nix zu suchen.
Ich halte das für genauso unsinnig. In einigen Amerikanischen Schulen hat die Theorie des "Intelligent Design" sogar die Darwin'schen Lehren völlig verdrängt was ein absolutes Desaster ist. Kann mich hier Format C nur anschließen, so etwas hat im wissenschaftlichen Biologieunterricht nichts verloren.
Ich schließe mich ebenfalls der Meinung an, wonach Biologie und Religion zwei getrennte Fächer bleiben und Übergriffe vermieden werden sollten.
Zudem scheint diese Frau etwas gravierend missverstanden zu haben. So sagt sie doch, ich zitiere aus obigem Artikel:
Der in den Schulgesetzen festgelegte Erziehungsauftrag von Schule sehe daher auch in fast allen Bundesländern eine Erziehung und Bildung im Geiste der christlich-humanistischen Kultur vor.
[...Daher] kann die Vermittlung christlicher Werte nicht allein Aufgabe des Religionsunterrichts sein. Der Erziehungsauftrag der Schule bedeute aus ihrer Sicht auch fächerverbindendes Unterrichten.
Zwar schreibt das Grundgesetz Religionsunterricht vor, nur steht dort nichts über die Vermittlung von christlichen Doktrinen, es findet sich noch nicht einmal die Bemerkung, wonach es sich um christlichen Religionsunterricht handeln solle.
Und nur wegen der christlich-humanistischen Basis unserer Kultur zu fordern, dass nun sämtliche Wissenschaft auf christliche Weltanschauungen geeicht werden müssten, um es überspitzt zu sagen, halte ich für eine ziemlich verdrehte Vorstellung. So ist z.B. der Humanismus kein rein christliches Produkt.
Nicht umsonst erlaubt das Grundgesetz die völlige Freiheit, was Glaube, Gewissen und Überzeugung betrifft und schreibt nicht pauschal eine rein christliche Weltanschauung vor.
Auch lustig finde ich, dass mit einem solchen Biologieunterricht klare Grenzen abgesteckt werden. Wenn nämlich den Kindern aufgezeigt wird, wo unsere momentane Wissenschaft an ihre Grenzen stößt, dann könnten eben jene Grenzen leicht als die Grenze zwischen Wissenschaft und Glaube schlechthin stilisiert werden, weshalb den Kindern suggeriert wird, dass es unsinnig seie, dahingehend weiterzuforschen, ob sich dort nicht doch rationale Antworten und Erklärungen finden, welche diese Grenzen erweitern und eine göttliche Existenz weiter zurückdrängen.
Aber gut, soviel zum Moralischen. Praktisch betrachtet glaube ich sowieso nicht daran, dass eine solche Reform durchkommt. Es wird wohl beim Wunschdenken dieser ulkigen Ministerin bleiben.
Zudem scheint diese Frau etwas gravierend missverstanden zu haben. So sagt sie doch, ich zitiere aus obigem Artikel:
Der in den Schulgesetzen festgelegte Erziehungsauftrag von Schule sehe daher auch in fast allen Bundesländern eine Erziehung und Bildung im Geiste der christlich-humanistischen Kultur vor.
[...Daher] kann die Vermittlung christlicher Werte nicht allein Aufgabe des Religionsunterrichts sein. Der Erziehungsauftrag der Schule bedeute aus ihrer Sicht auch fächerverbindendes Unterrichten.
Zwar schreibt das Grundgesetz Religionsunterricht vor, nur steht dort nichts über die Vermittlung von christlichen Doktrinen, es findet sich noch nicht einmal die Bemerkung, wonach es sich um christlichen Religionsunterricht handeln solle.
Und nur wegen der christlich-humanistischen Basis unserer Kultur zu fordern, dass nun sämtliche Wissenschaft auf christliche Weltanschauungen geeicht werden müssten, um es überspitzt zu sagen, halte ich für eine ziemlich verdrehte Vorstellung. So ist z.B. der Humanismus kein rein christliches Produkt.
Nicht umsonst erlaubt das Grundgesetz die völlige Freiheit, was Glaube, Gewissen und Überzeugung betrifft und schreibt nicht pauschal eine rein christliche Weltanschauung vor.
Auch lustig finde ich, dass mit einem solchen Biologieunterricht klare Grenzen abgesteckt werden. Wenn nämlich den Kindern aufgezeigt wird, wo unsere momentane Wissenschaft an ihre Grenzen stößt, dann könnten eben jene Grenzen leicht als die Grenze zwischen Wissenschaft und Glaube schlechthin stilisiert werden, weshalb den Kindern suggeriert wird, dass es unsinnig seie, dahingehend weiterzuforschen, ob sich dort nicht doch rationale Antworten und Erklärungen finden, welche diese Grenzen erweitern und eine göttliche Existenz weiter zurückdrängen.
Aber gut, soviel zum Moralischen. Praktisch betrachtet glaube ich sowieso nicht daran, dass eine solche Reform durchkommt. Es wird wohl beim Wunschdenken dieser ulkigen Ministerin bleiben.
Dann könnte man ja gleich anfangen,im Geschichtsunterricht die Biblischen Geschichten behandeln,anstatt der Geschichte Deutschlands ôO
Um mal ein wenig einen anderen Input zu geben:
Von mir aus, sollten die Lehrer das pädagogisch richtig handhaben. Ich bin nicht strikt dagegen, dass die biblische Geschichte in der Biologie gelehrt wird, schliesslich ist keines der beiden Theorien falscher, oder? Theorie ist Theorie.
Aber ich finde es überaus anmassend, zu fordern, dass der Kreationismus die wissenschaftliche Theorie ersetzt. Meiner Meinung nach, sollte der Lehrer das arrangieren, um aufklären zu können wie sehr die eine, wie sehr die andere Theorie stimmen könnte. Oder wie sie sich widersprechen.
Ich persönlich finde, es sollte so frei wie möglich koordiniert werden. Wenn man nur die wissenschaftliche Theorie lehrt, ist das dann nicht auch schlimm? Das ist ja eigentlich auch extremistisch und - um ehrlich zu sein - nervt mich die unzählbare Masse an Kiddies, die aus Prinzip alles religiöse als Dummsinn abtun und die wissenschaftliche Theorie als die unfehlbare betrachten.
[...]dann könnten eben jene Grenzen leicht als die Grenze zwischen Wissenschaft und Glaube schlechthin stilisiert werden, weshalb den Kindern suggeriert wird, dass es unsinnig seie, dahingehend weiterzuforschen, ob sich dort nicht doch rationale Antworten und Erklärungen finden, welche diese Grenzen erweitern und eine göttliche Existenz weiter zurückdrängen.
Hm.
Zu einer Zeit, in der die höchste Bildung neben der familienvererbten die kreationistische war, suchte man trotzdem nach Antworten. Natürlich zum Grossteil nur die mit besserer Bildung, aber das ist doch etwas schlicht, zu sagen, die Kinder würden demnach nicht mehr über die Grenzen hinausgehen. I don't think so... Schliesslich gab es zu jeder Zeit Menschen, die diese Grenzen in Frage gestellt haben.
Von mir aus, sollten die Lehrer das pädagogisch richtig handhaben. Ich bin nicht strikt dagegen, dass die biblische Geschichte in der Biologie gelehrt wird, schliesslich ist keines der beiden Theorien falscher, oder? Theorie ist Theorie.
Aber ich finde es überaus anmassend, zu fordern, dass der Kreationismus die wissenschaftliche Theorie ersetzt. Meiner Meinung nach, sollte der Lehrer das arrangieren, um aufklären zu können wie sehr die eine, wie sehr die andere Theorie stimmen könnte. Oder wie sie sich widersprechen.
Ich persönlich finde, es sollte so frei wie möglich koordiniert werden. Wenn man nur die wissenschaftliche Theorie lehrt, ist das dann nicht auch schlimm? Das ist ja eigentlich auch extremistisch und - um ehrlich zu sein - nervt mich die unzählbare Masse an Kiddies, die aus Prinzip alles religiöse als Dummsinn abtun und die wissenschaftliche Theorie als die unfehlbare betrachten.
[...]dann könnten eben jene Grenzen leicht als die Grenze zwischen Wissenschaft und Glaube schlechthin stilisiert werden, weshalb den Kindern suggeriert wird, dass es unsinnig seie, dahingehend weiterzuforschen, ob sich dort nicht doch rationale Antworten und Erklärungen finden, welche diese Grenzen erweitern und eine göttliche Existenz weiter zurückdrängen.
Hm.
Zu einer Zeit, in der die höchste Bildung neben der familienvererbten die kreationistische war, suchte man trotzdem nach Antworten. Natürlich zum Grossteil nur die mit besserer Bildung, aber das ist doch etwas schlicht, zu sagen, die Kinder würden demnach nicht mehr über die Grenzen hinausgehen. I don't think so... Schliesslich gab es zu jeder Zeit Menschen, die diese Grenzen in Frage gestellt haben.
"Theorie ist Theorie."
Das ist - mit Verlaub - Kreationistengeschwätz. Mit solchen Phrasen versuchen sie zu suggerieren - leider mit Erfolg - dass beide Theorien tatsächlich gleichwertig nebeneinander stünden.
Es ist nicht schlimm, nur die wissenschaftliche Theorie in einem naturwissenschaftlichen Fach zu unterrichten. Dort gehört Pseudowissenschaft nicht hinein. Als fächerübergreifendes Thema kann man sowas in den Philosophie- oder besser in den Religions-/Ethikunterrichts stecken.
Meiner Meinung nach haben diejenigen, die fälschlicher- und unwissenschaftlicherweise (die Ironie!) die Wissenschaft als unendlich weise Macht transzendieren wollen andere Verständnisprobleme.
Das ist - mit Verlaub - Kreationistengeschwätz. Mit solchen Phrasen versuchen sie zu suggerieren - leider mit Erfolg - dass beide Theorien tatsächlich gleichwertig nebeneinander stünden.
Es ist nicht schlimm, nur die wissenschaftliche Theorie in einem naturwissenschaftlichen Fach zu unterrichten. Dort gehört Pseudowissenschaft nicht hinein. Als fächerübergreifendes Thema kann man sowas in den Philosophie- oder besser in den Religions-/Ethikunterrichts stecken.
Meiner Meinung nach haben diejenigen, die fälschlicher- und unwissenschaftlicherweise (die Ironie!) die Wissenschaft als unendlich weise Macht transzendieren wollen andere Verständnisprobleme.
...schliesslich ist keines der beiden Theorien falscher, oder?
Sagen wir mal so: der Evolutionstheorie liegen großteils beweisbare Fakten zugrunde. Der Kreationismustheorie hingegen fehlen diese nahezu gänzlich. Das meiste ist haltlose Spekulation. Eine Lüge unter dem Deckmantel einer Theorie macht die Lüge nicht zur Wahrheit.
Insofern würde ich einfach behaupten, die Evolutionstheorie ist einfach richtiger als die andere. Aus diesem Grund können die beiden nicht gleichwertig behandelt werden.
Schliesslich gab es zu jeder Zeit Menschen, die diese Grenzen in Frage gestellt haben.
Der von dir angesprochene Prozess begann erst, als man im Mittelalter, auch im Zuge der Kreuzzüge, die alten Schriften der lateinischen und v.a. griechischen Gelehrten wiederentdeckte. Erst da begann man die Lehren der Kirche zu hinterfragen und objektiver zu betrachten. Ob dies vorher möglich gewesen wäre? Unwahrscheinlich...
Sagen wir mal so: der Evolutionstheorie liegen großteils beweisbare Fakten zugrunde. Der Kreationismustheorie hingegen fehlen diese nahezu gänzlich. Das meiste ist haltlose Spekulation. Eine Lüge unter dem Deckmantel einer Theorie macht die Lüge nicht zur Wahrheit.
Insofern würde ich einfach behaupten, die Evolutionstheorie ist einfach richtiger als die andere. Aus diesem Grund können die beiden nicht gleichwertig behandelt werden.
Schliesslich gab es zu jeder Zeit Menschen, die diese Grenzen in Frage gestellt haben.
Der von dir angesprochene Prozess begann erst, als man im Mittelalter, auch im Zuge der Kreuzzüge, die alten Schriften der lateinischen und v.a. griechischen Gelehrten wiederentdeckte. Erst da begann man die Lehren der Kirche zu hinterfragen und objektiver zu betrachten. Ob dies vorher möglich gewesen wäre? Unwahrscheinlich...
Mit solchen Phrasen versuchen sie zu suggerieren - leider mit Erfolg - dass beide Theorien tatsächlich gleichwertig nebeneinander stünden.
Natürlich ist es euphemistisch... Aber prinzipiell ein Argument.
Ja, OS auch wenn mehr beweisbare((?)) Fakten zugrunde liegen: Wahrer wird es durch das nicht direkt.
Schlussendlich können wir nicht eines der beiden allgemein als richtiger bezeichnen.
Eine Lüge unter dem Deckmantel einer Theorie macht die Lüge nicht zur Wahrheit.
Korrekt. Die Wahrheit unter dem Deckmantel einer Theorie bleibt empirisch so lange eine Theorie, bis sie verifiziert wird.
Versteht mich nicht falsch, ich bin ja weiss Gott(Ja, Flo, das kann ich auch :P) kein Kreationist. Ich will nur die Konversation anregen:)
Meine Forderung ist recht einfach: Was ist das Argument, dass die für uns als wissenschaftlich bezeichnete Theorie wahrer ist, als die kreationistische?
Natürlich ist es euphemistisch... Aber prinzipiell ein Argument.
Ja, OS auch wenn mehr beweisbare((?)) Fakten zugrunde liegen: Wahrer wird es durch das nicht direkt.
Schlussendlich können wir nicht eines der beiden allgemein als richtiger bezeichnen.
Eine Lüge unter dem Deckmantel einer Theorie macht die Lüge nicht zur Wahrheit.
Korrekt. Die Wahrheit unter dem Deckmantel einer Theorie bleibt empirisch so lange eine Theorie, bis sie verifiziert wird.
Versteht mich nicht falsch, ich bin ja weiss Gott(Ja, Flo, das kann ich auch :P) kein Kreationist. Ich will nur die Konversation anregen:)
Meine Forderung ist recht einfach: Was ist das Argument, dass die für uns als wissenschaftlich bezeichnete Theorie wahrer ist, als die kreationistische?
Was ist das Argument, dass die für uns als wissenschaftlich bezeichnete Theorie wahrer ist, als die kreationistische?
Nun, salopp gesagt: Anwendbarkeit und Konvention.
Nun, salopp gesagt: Anwendbarkeit und Konvention.
Sehr salopp und für meinen Geschmack etwas zu differenziert und abstrahiert.
Was meinst du genau mit Anwendbarkeit? Im Grunde kann man die kreationistische auch richtig anwenden. Wenn man sie vollumfänglich unterstützt jedenfalls.
Auch der Begriff "Konvention" ist mir zu weit abgesteckt. Das akzeptier ich nicht als Argument...Schliesslich ist das Argument der Konvention ein recht untergeordnetes im Bezug auf rein idealistische Modelle. Oder?
Was meinst du genau mit Anwendbarkeit? Im Grunde kann man die kreationistische auch richtig anwenden. Wenn man sie vollumfänglich unterstützt jedenfalls.
Auch der Begriff "Konvention" ist mir zu weit abgesteckt. Das akzeptier ich nicht als Argument...Schliesslich ist das Argument der Konvention ein recht untergeordnetes im Bezug auf rein idealistische Modelle. Oder?
Sowas musste ja kommen *schmunzel*
Konvention und Anwendbarkeit hängen sehr stark zusammen, deshalb will ich doch einige Worte über beide Positionen und deren Korrelation verlieren:
Unter Konvention verstehe ich eine Theorie, die durch genug nachweisbare und evidente Fakten fundamentiert ist. Sie ist demnach auch mit den Methoden der Wissenschaft am ehesten greifbar bzw. fassbar.
Durch eben diese Eigenschaft ist sie auch für die Wissenschaft von größerem Nutzen, da man mit einer solchen Theorie als Grundlage besser arbeiten kann als mit einer weniger haltbaren und großteils auf unbelegten Spekulationen beruhenden.
Sie kann deshalb vielseitiger und effektiver angewendet werden.
Und, reden wir Klartext: durch die wissenschaftliche Evolutionstheorie erlangte die Menschheit ein weit größeres und nützlicheres Wissen als wenn sie, ausgehend von der kreationistischen Lehre, sich hingestellt und gewartet hätte, bis irgendwann Gott vorbeischaut, um die strittigen Punkte zu klären.
Und, was heißt hier "idealistisch"? Ich weiß nicht recht, ob man bei der momentanen Sachlage in Hinblick auf die Evolutionstheorie noch von idealistisch sprechen kann. Die Beweislast, die dafür spricht, ist erdrückend. Wir müssten uns alle schon ganz gewaltig geirrt haben, wenn die Kreationisten doch irgendwann recht hätten...
Konvention und Anwendbarkeit hängen sehr stark zusammen, deshalb will ich doch einige Worte über beide Positionen und deren Korrelation verlieren:
Unter Konvention verstehe ich eine Theorie, die durch genug nachweisbare und evidente Fakten fundamentiert ist. Sie ist demnach auch mit den Methoden der Wissenschaft am ehesten greifbar bzw. fassbar.
Durch eben diese Eigenschaft ist sie auch für die Wissenschaft von größerem Nutzen, da man mit einer solchen Theorie als Grundlage besser arbeiten kann als mit einer weniger haltbaren und großteils auf unbelegten Spekulationen beruhenden.
Sie kann deshalb vielseitiger und effektiver angewendet werden.
Und, reden wir Klartext: durch die wissenschaftliche Evolutionstheorie erlangte die Menschheit ein weit größeres und nützlicheres Wissen als wenn sie, ausgehend von der kreationistischen Lehre, sich hingestellt und gewartet hätte, bis irgendwann Gott vorbeischaut, um die strittigen Punkte zu klären.
Und, was heißt hier "idealistisch"? Ich weiß nicht recht, ob man bei der momentanen Sachlage in Hinblick auf die Evolutionstheorie noch von idealistisch sprechen kann. Die Beweislast, die dafür spricht, ist erdrückend. Wir müssten uns alle schon ganz gewaltig geirrt haben, wenn die Kreationisten doch irgendwann recht hätten...
"Korrelation", meine Güte, OS, ich mag es nicht, wenn ich Begriffe googeln muss :D
Ich bin einverstanden mit der Aussage, dass es weniger Widersprüche und mehr wissenschaftliche Grundlage hat als die kreationistische Theorie.
Das wär aber auch alles, was ich so direkt unterstützen kann.
Theorie ist Spekulation. Soll heissen: Frau Wolff liegt nicht mehr daneben, als der gute alte Darwin... theoretisch (<-Aber genau darum geht's ja eigentlich)
Das bedeutet gleichermassen, dass die Evolution nicht auf einer Sachlage beruht, die man verifizieren kann. Damit ist die Beweislast vllt. erdrückend, aber halt nicht empirisch überzeugend.
Wir müssten uns alle schon ganz gewaltig geirrt haben, wenn die Kreationisten doch irgendwann recht hätten...
Ja, genau. Ich nehme an, das denkt sich Frau Wolff.
Und, reden wir Klartext: durch die wissenschaftliche Evolutionstheorie erlangte die Menschheit ein weit größeres und nützlicheres Wissen als wenn sie, ausgehend von der kreationistischen Lehre, sich hingestellt und gewartet hätte, bis irgendwann Gott vorbeischaut, um die strittigen Punkte zu klären.
Klartext hin oder her. Pure Spekulation. Vllt. wär Frau Wolff jetzt nordkoreanische E-Sportlerin, wenn Napoleon bei Waterloo gewonnen hätte. Das Schmetterlingsding... du weisst schon.
Sie kann deshalb vielseitiger und effektiver angewendet werden.
Möglich. Aber ich könnte mir auch genau das Gegenteil vorstellen. Irgendwo grenzen Grundlagen ja auch ein. Und wenn diese Grundlagen nicht korrekt sind, was ja auch einmal vorkommen könnte, dann sind sie keine grosse Hilfe...
Ich bin einverstanden mit der Aussage, dass es weniger Widersprüche und mehr wissenschaftliche Grundlage hat als die kreationistische Theorie.
Das wär aber auch alles, was ich so direkt unterstützen kann.
Theorie ist Spekulation. Soll heissen: Frau Wolff liegt nicht mehr daneben, als der gute alte Darwin... theoretisch (<-Aber genau darum geht's ja eigentlich)
Das bedeutet gleichermassen, dass die Evolution nicht auf einer Sachlage beruht, die man verifizieren kann. Damit ist die Beweislast vllt. erdrückend, aber halt nicht empirisch überzeugend.
Wir müssten uns alle schon ganz gewaltig geirrt haben, wenn die Kreationisten doch irgendwann recht hätten...
Ja, genau. Ich nehme an, das denkt sich Frau Wolff.
Und, reden wir Klartext: durch die wissenschaftliche Evolutionstheorie erlangte die Menschheit ein weit größeres und nützlicheres Wissen als wenn sie, ausgehend von der kreationistischen Lehre, sich hingestellt und gewartet hätte, bis irgendwann Gott vorbeischaut, um die strittigen Punkte zu klären.
Klartext hin oder her. Pure Spekulation. Vllt. wär Frau Wolff jetzt nordkoreanische E-Sportlerin, wenn Napoleon bei Waterloo gewonnen hätte. Das Schmetterlingsding... du weisst schon.
Sie kann deshalb vielseitiger und effektiver angewendet werden.
Möglich. Aber ich könnte mir auch genau das Gegenteil vorstellen. Irgendwo grenzen Grundlagen ja auch ein. Und wenn diese Grundlagen nicht korrekt sind, was ja auch einmal vorkommen könnte, dann sind sie keine grosse Hilfe...
Ich bin nicht strikt dagegen, dass die biblische Geschichte in der Biologie gelehrt wird, schliesslich ist keines der beiden Theorien falscher, oder?
Die Schöpfungslehre der Bibel kann man als widerlegt betrachten. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse widersprechen dem, was die Bibel behauptet (z.B. dass Fische und Vögel gleichzeitig entstanden sein sollen). Man sollte sich damit abfinden, dass große Teile der Bibel keine historischen Aufzeichnungen sind, sondern gewisse Ansichten vermitteln sollen.
In dem Sinne: nein, solche unwissenschaftlichen Geschichten haben in einem wissenschaftlichen Fach nichts verloren. Man darf Irren nicht das Gefühl geben, sie hätten dieselbe Behandlung verdient wie echte Wissenschaftler.
Die Schöpfungslehre der Bibel kann man als widerlegt betrachten. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse widersprechen dem, was die Bibel behauptet (z.B. dass Fische und Vögel gleichzeitig entstanden sein sollen). Man sollte sich damit abfinden, dass große Teile der Bibel keine historischen Aufzeichnungen sind, sondern gewisse Ansichten vermitteln sollen.
In dem Sinne: nein, solche unwissenschaftlichen Geschichten haben in einem wissenschaftlichen Fach nichts verloren. Man darf Irren nicht das Gefühl geben, sie hätten dieselbe Behandlung verdient wie echte Wissenschaftler.
"Theorie ist Theorie." - du hast gerade dafür gesorgt, dass alle Mathematiker der Welt sich in ihren Gräbern schmerzverzerrt umgedreht haben. ;-)
*Bibel aufschlägt*
*liest*
"...und Gott erschuff die Wälder und Wiesen, am nächsten Tag Fische und Tiere, und wieder am nächsten Tag die Menschen... als das grosse Endprojekt. Und danach machte er 1 Tag uUrlaub auf Mallorca, und erschuff en passé den Ballermann... Oô"
*weiterblätter*
"...und aus seiner Rippe erschuff der Herr Eva, damit Adam ne Gefährtin hat, und später auch die Tiere, die Adam und Eva zämen konnten, um so Spielgefährten zu haben..."
*stoppt*
*zurückblätter*
Moooooment! War jetzt Tier oder Mensch zuerst da? Oô
Die Bibel widerlegt die Bibel. Man muss nicht viel weiter suchen. Nehmt den Mist aus der Biologie raus. Oder teilt Biologie in "Allgemeingültig" und "christlichen Unfug" auf, schon alleine damit die Kirche nicht ihren Propaganda-Schwachsinn auch den anders gläubigen aufzwingen muss. <.<
*liest*
"...und Gott erschuff die Wälder und Wiesen, am nächsten Tag Fische und Tiere, und wieder am nächsten Tag die Menschen... als das grosse Endprojekt. Und danach machte er 1 Tag uUrlaub auf Mallorca, und erschuff en passé den Ballermann... Oô"
*weiterblätter*
"...und aus seiner Rippe erschuff der Herr Eva, damit Adam ne Gefährtin hat, und später auch die Tiere, die Adam und Eva zämen konnten, um so Spielgefährten zu haben..."
*stoppt*
*zurückblätter*
Moooooment! War jetzt Tier oder Mensch zuerst da? Oô
Die Bibel widerlegt die Bibel. Man muss nicht viel weiter suchen. Nehmt den Mist aus der Biologie raus. Oder teilt Biologie in "Allgemeingültig" und "christlichen Unfug" auf, schon alleine damit die Kirche nicht ihren Propaganda-Schwachsinn auch den anders gläubigen aufzwingen muss. <.<
Quappe, deine Aussagen leitest du mit ziemlicher Sicherheit aus dem Fallibilismus ab. Da wäre deine These, wonach nichts wirklich beweisbar ist, richtig. Aber welchen Nutzen haben wir davon?
Ich denke, es gibt nunmal bestimmte Sachverhalte, zu denen es einer Theorie bedarf, um sie klar zu definieren und zu beschreiben. Eine Theorie ist sogesehen also eine Art Gebrauchsanweisung wie etwas funktioniert oder funktionieren könnte.
Dass 1+1=2 ergibt, ist auch eine reine Theorie. Aber wenn ich jetzt hergehe und einen Stein aufsammel und noch einen, dann habe ich doch nachgewiesen, dass diese Theorie stimmt. Dass sie allgemein gültig ist, kann ich dadurch nachweisen, dass es sich mit Äpfeln statt Steinen genauso verhält. Durch diese praktischen Versuche habe ich meine Theorie überprüft und siehe da: sie stimmt.
Ebenso gibt es für die Evolutionstheorie genug derartige Beweise, die ihr eine gewisse Sicherheit vermitteln.
Klartext hin oder her. Pure Spekulation. Vllt. wär Frau Wolff jetzt nordkoreanische E-Sportlerin, wenn Napoleon bei Waterloo gewonnen hätte.
Wäre, hätte, könnte, müsste usw. Konjunktiv, Wahrscheinlichkeitsform.
Napoleon hat aber (nachweislich ;) ) nicht verloren und Frau Wollf ist nunmal keine nordkoreanische Sportlerin. Indikativ, Wirklichkeitsform.
Was die Sache mit den Grundlagen betrifft, nun, wenn die Grundlagen nachweislich falsch sind, dann können sie insoweit überarbeitet werden. Blöd nur, wenn nicht mal die Grundlagen gesichert sind...
Ich denke, es gibt nunmal bestimmte Sachverhalte, zu denen es einer Theorie bedarf, um sie klar zu definieren und zu beschreiben. Eine Theorie ist sogesehen also eine Art Gebrauchsanweisung wie etwas funktioniert oder funktionieren könnte.
Dass 1+1=2 ergibt, ist auch eine reine Theorie. Aber wenn ich jetzt hergehe und einen Stein aufsammel und noch einen, dann habe ich doch nachgewiesen, dass diese Theorie stimmt. Dass sie allgemein gültig ist, kann ich dadurch nachweisen, dass es sich mit Äpfeln statt Steinen genauso verhält. Durch diese praktischen Versuche habe ich meine Theorie überprüft und siehe da: sie stimmt.
Ebenso gibt es für die Evolutionstheorie genug derartige Beweise, die ihr eine gewisse Sicherheit vermitteln.
Klartext hin oder her. Pure Spekulation. Vllt. wär Frau Wolff jetzt nordkoreanische E-Sportlerin, wenn Napoleon bei Waterloo gewonnen hätte.
Wäre, hätte, könnte, müsste usw. Konjunktiv, Wahrscheinlichkeitsform.
Napoleon hat aber (nachweislich ;) ) nicht verloren und Frau Wollf ist nunmal keine nordkoreanische Sportlerin. Indikativ, Wirklichkeitsform.
Was die Sache mit den Grundlagen betrifft, nun, wenn die Grundlagen nachweislich falsch sind, dann können sie insoweit überarbeitet werden. Blöd nur, wenn nicht mal die Grundlagen gesichert sind...
In der Nähe meines Wohnortes, gibt es eine (Privat) Schule, wo dies schon lange Gang und Gebe ist. Religion wird dort als Hauptfach unterrichtet und normaler Biologie Untericht findet quasi nicht statt. Und das erschütternde daran ist, dass ich mehrere Familien kenne, welche ihre Kinder dort hinschicken. Und deren Begründung ist oft, dass dort weniger asoziale Verhältinisse im Gegensatz zu anderen Schulen herrschen. Dafür nehmen sie dann in Kauf, dass ihren Kindern eine fragwürdige Ideologie in den Schädel gepresst wird. Meiner Meinung nach verantwortungslos.
Glaube aber kaum, dass sich solche Zustände auf normalen Schullen durchsetzen lassen.
Glaube aber kaum, dass sich solche Zustände auf normalen Schullen durchsetzen lassen.
Was ich sage, versuche ich empirisch zu behandeln. Es hängt, glaube ich, nicht direkt mit dem Fallibilismus zusammen...
Das Problem an der empirisch wissenschaftlichen am meisten anerkannte Theorie ist, dass sie eigentlich nur regressiv aufgebaut ist.
Desweitern können naturwissenschaftliche Prämissen absolut falsch liegen. Oder einen Schluss anbieten, der nicht zu trifft. Genauso wie beim Kreationismus.
Napoleon hat aber (nachweislich ;) ) nicht verloren und Frau Wollf ist nunmal keine nordkoreanische Sportlerin.
Okay...Das mit dem Konjunktiv bei mir war bewusst so. Was ist aber damit?:
durch die wissenschaftliche Evolutionstheorie erlangte die Menschheit ein weit größeres und nützlicheres Wissen als wenn sie, ausgehend von der kreationistischen Lehre, sich hingestellt und gewartet hätte, bis irgendwann Gott vorbeischaut, um die strittigen Punkte zu klären.
Wieso sollte das im Indikativ stehen? Es ist nicht irgendwie bewahrheitet, dass wir ein grösseres und nützlicheres Wissen haben, als wenn etwas anders gelaufen wäre(!). Du kannst nicht einfach andere Dinge ausschliessen, die so nie eingetroffen sind, deshalb darfst du nicht einfach deine sog. "Wirklichkeitsform" zur Hilfe nehmen, um dir über eine Vorstellung ein Urteil zu fällen. Vllt. wäre es mit dem Kreationismus unserem Wissen besser gekommen.
OS, es handelt sich - jedenfalls um das, was ich rede - fast nur um die theoretische Auseinandersetzung mit dem Problem. Die praktische Sichtweise hat wenig damit zu tun. Ich meine: Klar, in den Naturwissenschaften werden theoretische und evidente Grundlagen nicht gleich ausgefochten wie in der Logik...
Dass 1+1=2 ergibt, ist auch eine reine Theorie. Aber wenn ich jetzt hergehe und einen Stein aufsammel und noch einen, dann habe ich doch nachgewiesen, dass diese Theorie stimmt.
Wie gesagt: Diese Prämisse kann durchaus falsch sein. Es wäre nicht das erste Mal, dass sich eine empirisch-naturwissenschaftliche Prämisse nicht bestätigt.
Das Problem an der empirisch wissenschaftlichen am meisten anerkannte Theorie ist, dass sie eigentlich nur regressiv aufgebaut ist.
Desweitern können naturwissenschaftliche Prämissen absolut falsch liegen. Oder einen Schluss anbieten, der nicht zu trifft. Genauso wie beim Kreationismus.
Napoleon hat aber (nachweislich ;) ) nicht verloren und Frau Wollf ist nunmal keine nordkoreanische Sportlerin.
Okay...Das mit dem Konjunktiv bei mir war bewusst so. Was ist aber damit?:
durch die wissenschaftliche Evolutionstheorie erlangte die Menschheit ein weit größeres und nützlicheres Wissen als wenn sie, ausgehend von der kreationistischen Lehre, sich hingestellt und gewartet hätte, bis irgendwann Gott vorbeischaut, um die strittigen Punkte zu klären.
Wieso sollte das im Indikativ stehen? Es ist nicht irgendwie bewahrheitet, dass wir ein grösseres und nützlicheres Wissen haben, als wenn etwas anders gelaufen wäre(!). Du kannst nicht einfach andere Dinge ausschliessen, die so nie eingetroffen sind, deshalb darfst du nicht einfach deine sog. "Wirklichkeitsform" zur Hilfe nehmen, um dir über eine Vorstellung ein Urteil zu fällen. Vllt. wäre es mit dem Kreationismus unserem Wissen besser gekommen.
OS, es handelt sich - jedenfalls um das, was ich rede - fast nur um die theoretische Auseinandersetzung mit dem Problem. Die praktische Sichtweise hat wenig damit zu tun. Ich meine: Klar, in den Naturwissenschaften werden theoretische und evidente Grundlagen nicht gleich ausgefochten wie in der Logik...
Dass 1+1=2 ergibt, ist auch eine reine Theorie. Aber wenn ich jetzt hergehe und einen Stein aufsammel und noch einen, dann habe ich doch nachgewiesen, dass diese Theorie stimmt.
Wie gesagt: Diese Prämisse kann durchaus falsch sein. Es wäre nicht das erste Mal, dass sich eine empirisch-naturwissenschaftliche Prämisse nicht bestätigt.
Die theoretische Auseinandersetzung ist hier aber irrelevant. Theoretisch ist alles möglich, theoretisch können die wildesten Vorstellungen umgesetzt werden. Theoretisch.
Nur kommen wir hier auf einer theoretischen Ebene nicht weiter, da dort eine Wertungsmöglichkeit nur bedingt zulässig ist.
Was die Sache mit der indikaten und konjunktiven Form angeht, gebe ich dir, sogesehen, recht.
Wo ich dir aber nicht zustimme, ist in diesem Punkt:In den Naturwissenschaften werden theoretische und evidente Grundlagen nicht gleich ausgefochten wie in der Logik...
Die Naturwissenschaften beruhen auf der logischen Betrachtung der Natur. Deshalb gefällt mir deine Differenzierung zw. Logik und Naturwissenschaft nicht wirklich. Das sind keine isolierten Wissenschaftsbereiche, sondern ist die Logik sozus. ein Werkzeug der Naturwissenschaften (und vieler anderer Wissenschaften auch!).
Wie gesagt: Diese Prämisse kann durchaus falsch sein.
Jetzt redest du faktischen Unsinn. Wenn ich einen Stein aufhebe und noch einen, dann hab ich zwei Steine. Daran gibt es nichts zu rütteln.
Nur kommen wir hier auf einer theoretischen Ebene nicht weiter, da dort eine Wertungsmöglichkeit nur bedingt zulässig ist.
Was die Sache mit der indikaten und konjunktiven Form angeht, gebe ich dir, sogesehen, recht.
Wo ich dir aber nicht zustimme, ist in diesem Punkt:In den Naturwissenschaften werden theoretische und evidente Grundlagen nicht gleich ausgefochten wie in der Logik...
Die Naturwissenschaften beruhen auf der logischen Betrachtung der Natur. Deshalb gefällt mir deine Differenzierung zw. Logik und Naturwissenschaft nicht wirklich. Das sind keine isolierten Wissenschaftsbereiche, sondern ist die Logik sozus. ein Werkzeug der Naturwissenschaften (und vieler anderer Wissenschaften auch!).
Wie gesagt: Diese Prämisse kann durchaus falsch sein.
Jetzt redest du faktischen Unsinn. Wenn ich einen Stein aufhebe und noch einen, dann hab ich zwei Steine. Daran gibt es nichts zu rütteln.
Jetzt redest du faktischen Unsinn. Wenn ich einen Stein aufhebe und noch einen, dann hab ich zwei Steine. Daran gibt es nichts zu rütteln.
Siehst du, das gehört zu dem Theorie-Praxis-Gefüge. Nur weil ich etwas mit eigenen Augen gesehen habe, muss es nicht stimmen, nur weil ich es spüren kann, muss es nicht exisitieren, nur weil es Sinn macht, muss es nicht zutreffen. So funktioniert die naturwissenschaftliche Empirie. Hm, lass mich bequem Wikipedia zitieren, das ist einfacher:
Naturwissenschaftler können nur von Prämissen (Erfahrungssätzen) ausgehen, die sich ebenso wie daraus abgeleitete Gesetzmäßigkeiten als falsch herausstellen können.
Und ich denk nicht, dass die Theorie immer nur zum Zwecke der Umsetzung benutzt wird. Muss alles immer produktiv sein? Ich finde nicht, schliesslich ist nicht jedes Denken verschwendet, das nicht gerade hilft, einem praxisbezogenem Handeln hilft.
Aber natürlich, Wissenschaften, machen sich die Logik auch zu Nutze. Das ist aber trotz allem nicht dasselbe. Ein Naturwissenschafter braucht sich an mehrere Fakten und Zustände, Ausnahmen und Fehlern zu halten, er muss die einzelnen Schlussfolgerungen ganz leicht anders als Sokrates und die Jungs schliessen.
Logik kann auch deskriptiv sein, die Wissenschaft so gut wie gar nicht.
Nur kommen wir hier auf einer theoretischen Ebene nicht weiter, da dort eine Wertungsmöglichkeit nur bedingt zulässig ist.
Gut, dann passe ich. Ich kann Frau Wolff und ihren Vorschlag, praktisch ausgeführt, keinesfalls unterstützen.
Siehst du, das gehört zu dem Theorie-Praxis-Gefüge. Nur weil ich etwas mit eigenen Augen gesehen habe, muss es nicht stimmen, nur weil ich es spüren kann, muss es nicht exisitieren, nur weil es Sinn macht, muss es nicht zutreffen. So funktioniert die naturwissenschaftliche Empirie. Hm, lass mich bequem Wikipedia zitieren, das ist einfacher:
Naturwissenschaftler können nur von Prämissen (Erfahrungssätzen) ausgehen, die sich ebenso wie daraus abgeleitete Gesetzmäßigkeiten als falsch herausstellen können.
Und ich denk nicht, dass die Theorie immer nur zum Zwecke der Umsetzung benutzt wird. Muss alles immer produktiv sein? Ich finde nicht, schliesslich ist nicht jedes Denken verschwendet, das nicht gerade hilft, einem praxisbezogenem Handeln hilft.
Aber natürlich, Wissenschaften, machen sich die Logik auch zu Nutze. Das ist aber trotz allem nicht dasselbe. Ein Naturwissenschafter braucht sich an mehrere Fakten und Zustände, Ausnahmen und Fehlern zu halten, er muss die einzelnen Schlussfolgerungen ganz leicht anders als Sokrates und die Jungs schliessen.
Logik kann auch deskriptiv sein, die Wissenschaft so gut wie gar nicht.
Nur kommen wir hier auf einer theoretischen Ebene nicht weiter, da dort eine Wertungsmöglichkeit nur bedingt zulässig ist.
Gut, dann passe ich. Ich kann Frau Wolff und ihren Vorschlag, praktisch ausgeführt, keinesfalls unterstützen.
Man kann es mit Absätzen und Zitaten auch übertreiben. Ständig Leerzeilen und alle drei Meter so direkt Bezug auf den Vorläufer zu nehmen quält meine Augen.
Sehr interessante Diskussion dies ist. <-offensichtliche Referenz zu Yoda
Leider habe ich in diesem Thread viel zu oft das Wort "Evolutionstheorie" gelesen. Das ist nicht korrekt. Evolution als Ganzes lässt sich in zwei Bereiche aufteilen:
Mikroevolution - Veränderungen innerhalb einer Art, meist kleinere Mutationen in einem kurzen Zeitraum
Makroevolution - Veränderungen "oberhalb" einer Art, z.B. Entstehung neuer Gattungen, Klassen, Familien
Während sich Wissenschaftler bei der Makroevolution, die sich meist in für uns kurzlebige Menschen nicht überschaubaren Zeiträumen abspielt, noch nicht einig über Zeitabstände bestimmter evolutionärer Vorgänge sind konnten die Auswirkungen der Mikroevolution bereits wissenschaftlich belegt werden.
Evolution ist somit keine Theorie im eigentlichen Sinn, da wir bereits wissen wie, warum und vor allen Dingen das es überhaupt passiert.
Aber mal ganz abgesehen davon sollte man auch an die Veränderungen im Bildungssystem denken. Statt nur getrennten Religionsunterricht anzubieten müsste es plötzlich auch getrennten Biologieunterricht geben. Ich kann mir kaum vorstellen das irgendwelche Moslems/Buddhisten/Atheisten/Scientologen ihre Kinder in eine Schule schicken an der sie zu Christen erzogen werden. Ausserdem, wenn ich so an meine Bio-Lehrer zurückdenke wird mir schlecht wenn ich mir vorstelle wie die versuchen christliche Werte zu vermitteln, während Religionslehrer im Biologieunterricht völlig fehl am Platz wären.
Die alle umzuschulen und auch die die jetzt Biologie o. Theologie auf Lehramt studieren auf die veränderte Lage umzustellen würde massive Kosten mit sich bringen.
Leider habe ich in diesem Thread viel zu oft das Wort "Evolutionstheorie" gelesen. Das ist nicht korrekt. Evolution als Ganzes lässt sich in zwei Bereiche aufteilen:
Mikroevolution - Veränderungen innerhalb einer Art, meist kleinere Mutationen in einem kurzen Zeitraum
Makroevolution - Veränderungen "oberhalb" einer Art, z.B. Entstehung neuer Gattungen, Klassen, Familien
Während sich Wissenschaftler bei der Makroevolution, die sich meist in für uns kurzlebige Menschen nicht überschaubaren Zeiträumen abspielt, noch nicht einig über Zeitabstände bestimmter evolutionärer Vorgänge sind konnten die Auswirkungen der Mikroevolution bereits wissenschaftlich belegt werden.
Evolution ist somit keine Theorie im eigentlichen Sinn, da wir bereits wissen wie, warum und vor allen Dingen das es überhaupt passiert.
Aber mal ganz abgesehen davon sollte man auch an die Veränderungen im Bildungssystem denken. Statt nur getrennten Religionsunterricht anzubieten müsste es plötzlich auch getrennten Biologieunterricht geben. Ich kann mir kaum vorstellen das irgendwelche Moslems/Buddhisten/Atheisten/Scientologen ihre Kinder in eine Schule schicken an der sie zu Christen erzogen werden. Ausserdem, wenn ich so an meine Bio-Lehrer zurückdenke wird mir schlecht wenn ich mir vorstelle wie die versuchen christliche Werte zu vermitteln, während Religionslehrer im Biologieunterricht völlig fehl am Platz wären.
Die alle umzuschulen und auch die die jetzt Biologie o. Theologie auf Lehramt studieren auf die veränderte Lage umzustellen würde massive Kosten mit sich bringen.
Nun ja, es ist durchaus theoretisch, da der theoretische Vorgang noch nicht durch Experimente und Beobachtung verifiziert wurde. Es können sich noch immer überraschende Fehler(chen) eingeschlichen haben.
Das grobe Gerüst steht schon seit Darwin, dennoch muss man noch heute immer weiter an den Details rumwerkeln, was die Evolutionstheorie eben zu einer Theorie macht, da sie weder vollständig noch beobachtbar ist.
Falsch wäre es lediglich, sie zu "nur einer Theorie" zu degradieren, wie es viele Kreationisten machen, um sie auf rhetorischem Wege klein zu halten. Ich bevorzuge "wunderbar elegante Theorie, die viele Entdeckungen in einen einleuchtenden wissenschaftlichen Kontext stellt und vermutlich extrem nah an der Wahrheit liegt".
Das grobe Gerüst steht schon seit Darwin, dennoch muss man noch heute immer weiter an den Details rumwerkeln, was die Evolutionstheorie eben zu einer Theorie macht, da sie weder vollständig noch beobachtbar ist.
Falsch wäre es lediglich, sie zu "nur einer Theorie" zu degradieren, wie es viele Kreationisten machen, um sie auf rhetorischem Wege klein zu halten. Ich bevorzuge "wunderbar elegante Theorie, die viele Entdeckungen in einen einleuchtenden wissenschaftlichen Kontext stellt und vermutlich extrem nah an der Wahrheit liegt".
Ich kann dir da nicht ganz recht geben. Microevolution wurde durchaus im Labor beobachtet und belegt (anhand von irgendwelchen Bakterien aber ich find die Seite von der ich die Info hatte nicht mehr DAMN). Das heisst das Konzept der Evolution an sich ist erwiesen man streitet sich eigentlich nur noch über den zeitlichen Ablauf und die genaue Reihenfolge.
Edit: Während der Suche bin ich auf das gestossen. Nette kleine Statistik darüber wie verrückt die Amis wirklich sind (Vorsicht eine unbedachte Verallgemeinerung befindet sich in diesem Satz!)
Edit: Während der Suche bin ich auf das gestossen. Nette kleine Statistik darüber wie verrückt die Amis wirklich sind (Vorsicht eine unbedachte Verallgemeinerung befindet sich in diesem Satz!)
Mikroevolution wurde auch in der Natur beobachtet und genau genommen absolut kein Streitpunkt in dieser ganzen Debatte, da auch Kreationisten sie nicht leugnen.
Damit alleine wird jedoch nicht bewiesen, dass die Evolution vollkommen neue Merkmale hervorbringen kann. Das ist ein Hauptansatzpunkt der Kreationisten.
Damit alleine wird jedoch nicht bewiesen, dass die Evolution vollkommen neue Merkmale hervorbringen kann. Das ist ein Hauptansatzpunkt der Kreationisten.
Nun ich könnte an dieser Stelle anmerken das bestimmte Teile der Makroevolution unserer Flora und Fauna durch Fossile Funde belegt werden können, aber ich selbst habe mal eine Anhängerin der amerikanischen Baptisten darauf angesprochen und kenne somit deren Argumentation und weiss, dass eine Diskussion in diese Richtung auch zu nichts führt. Die einzigen Antworten die man hier bekommt sind Sätze wie: "I've never seen a Dinosaur!" (Ich habe noch nie einen Dinosaurier gesehen!)
Meine Antwort darauf das ich bereits Knochen und rekonstruierte Skelette von derartigen Echsen im Senkenberg-Museum in Frankfurt gesehen habewurde abgetan mit: "How do you know they're not fake?" (Woher weisst du, dass das keine Fälschungen sind?)
Diese Fanatiker lassen einem einfach keinen Freiraum zum Diskutieren, weil sie am Ende doch immer recht behalten weil "es so geschrieben steht".
Meine Antwort darauf das ich bereits Knochen und rekonstruierte Skelette von derartigen Echsen im Senkenberg-Museum in Frankfurt gesehen habewurde abgetan mit: "How do you know they're not fake?" (Woher weisst du, dass das keine Fälschungen sind?)
Diese Fanatiker lassen einem einfach keinen Freiraum zum Diskutieren, weil sie am Ende doch immer recht behalten weil "es so geschrieben steht".
Es gibt aber auch Kreationisten, die nicht versuchen über die Bibel zu argumentieren und die Existenz von Dinosaurierresten nicht abstreiten, jedoch ihr hohes Alter anzweifeln. Die sind bei der Sintflut oder ähnlichen Ereignissen gestorben 
Hauptsächlich bemängeln Kreationisten den Mangel an Zwischenformen. Denen kann's nicht genau genug sein, hauptsache sie haben was, um ihre vorgefertigte Meinung zu bekräftigen.

Hauptsächlich bemängeln Kreationisten den Mangel an Zwischenformen. Denen kann's nicht genau genug sein, hauptsache sie haben was, um ihre vorgefertigte Meinung zu bekräftigen.
Das heisst das Konzept der Evolution an sich ist erwiesen man streitet sich eigentlich nur noch über den zeitlichen Ablauf und die genaue Reihenfolge.
Wie gesagt: Regressive Theorie.
Ich wüsste sonst wirklich gerne einmal die Quelle, wo mikroevolutive Vorgänge verifiziert werden...
Wie gesagt: Regressive Theorie.
Ich wüsste sonst wirklich gerne einmal die Quelle, wo mikroevolutive Vorgänge verifiziert werden...
Hier wäre mal eine. Das ist zwar nicht die die ich eigentlich im Sinn hatte, aber es zeigt recht gut wie Evolution funktioniert.
Der Mensch verändert in diesem Fall die Lebensbedingungen, die Bakterien die mutieren (bzw. bereits mutiert sind) und resistent werden überleben, die anderen nicht. Das die Veränderung des Lebensraums vom Menschen künstlich herbeigeführt wurde spielt hierfür keine Rolle. Mikroevolution ist bewiesen und das schon seit 1945.
Der Mensch verändert in diesem Fall die Lebensbedingungen, die Bakterien die mutieren (bzw. bereits mutiert sind) und resistent werden überleben, die anderen nicht. Das die Veränderung des Lebensraums vom Menschen künstlich herbeigeführt wurde spielt hierfür keine Rolle. Mikroevolution ist bewiesen und das schon seit 1945.
Die sind bei der Sintflut oder ähnlichen Ereignissen gestorben
Arme, arme Fisch-Dinos... ;_;
Arme, arme Fisch-Dinos... ;_;
Die starben ja am falschen Salzgehalt. Die, überlebenden Meeres-, See- und Flusstierchen fanden Stellen mit erstaunlicherweise konstantem Salzgehalt.
Ist doch ganz logisch
Ist doch ganz logisch

Noa war eh nub. Wie kann man nur die Dinos vergessen? Die sind gross genug um nicht übersehen zu werden. Pfff. :p
Der Herr: "Noa... Die Flut wird kommen! Rette alle Lebewesen! Männchen und Weibchen pro Sorte!"
*Arche baut und Tiere rettet*
Noa: "Irgendwas hab ich vergessen... Herd ausgemacht? Kevin ist eingestiegen? Zahnbürste auch dabei... =x"
*zurückschaut*
Dinos: "D: !!!"
Noa: "AU VERDAMMT!!! Dx "
Quest failed.
Der Herr: "Noa... Die Flut wird kommen! Rette alle Lebewesen! Männchen und Weibchen pro Sorte!"
*Arche baut und Tiere rettet*
Noa: "Irgendwas hab ich vergessen... Herd ausgemacht? Kevin ist eingestiegen? Zahnbürste auch dabei... =x"
*zurückschaut*
Dinos: "D: !!!"
Noa: "AU VERDAMMT!!! Dx "
Quest failed.
Gott mochte die Dinos nicht,darum hatte er sie wohl,wie andere Kinder auch,einfach das Klo "runtergespült".
Oder Gott dachte sich: "Die Dinos waren lange genug auf der Erde heimisch; ich hab mal bock auf was anderes. Außerdem fressen die viel zu viel."
Übrigens hab ich folgendes mal gelesen: die Idee mit der Sintflut stammt ursprünglich aus dem heutigen Osteuropa, bevor sie in die Bibel aufgenommen wurde. An den dortigen besiedelten Küstengebiten nahe des heutigen Bulgariens (wenn ich nicht total daneben liege) gab es vor einigen tausend Jahren, bedingt durch Starkregenereignisse und Meeresschwankungen (Seebeben werden als eine Urssache angeführt) extreme Fluten, die kleinere Siedlungen wegspülten. Durch verbale Tradierung wurde daraus alsbald die biblische Sintflut. Jene Sintflut gehört zu den bekanntesten Widersprüchen in der Bibel: Eingangs war Gott begeistert von seiner Schöpfung ("...und Gott sah, dass es gut war."), was ihn jedoch nicht daran hinderte, ein paar Kapitel später alles unter wasser zub setzen.
Übrigens hab ich folgendes mal gelesen: die Idee mit der Sintflut stammt ursprünglich aus dem heutigen Osteuropa, bevor sie in die Bibel aufgenommen wurde. An den dortigen besiedelten Küstengebiten nahe des heutigen Bulgariens (wenn ich nicht total daneben liege) gab es vor einigen tausend Jahren, bedingt durch Starkregenereignisse und Meeresschwankungen (Seebeben werden als eine Urssache angeführt) extreme Fluten, die kleinere Siedlungen wegspülten. Durch verbale Tradierung wurde daraus alsbald die biblische Sintflut. Jene Sintflut gehört zu den bekanntesten Widersprüchen in der Bibel: Eingangs war Gott begeistert von seiner Schöpfung ("...und Gott sah, dass es gut war."), was ihn jedoch nicht daran hinderte, ein paar Kapitel später alles unter wasser zub setzen.
Zu diesem Thema hab ich nur eins zu sagen - wenn Kreationismus an meiner Schule gelehrt werden sollte, mit Argumenten wie "Man kann weder das eine noch das andere Beweisen, man muss offen für alles sein", so verlange ich auch und sammle Unterschriften dafür, dass auch die Lehre des Fliegenden Spaghettimonster (FSM) an der Schule gelehrt wird (die "Religion" von Bobby Henderson, wers nicht kennt: http://de.wikipedia.org/wiki/Fliegendes_Spaghettimonster). Das dazugehörende Evangelium kann ich nur empfehlen ;)
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