Waffengesetz lockern? (Gesellschaft)

Waffengesetz lockern? (Gesellschaft)

Unsere Regierung hat scheinbar, wie ich heute in den Nachrichten hörte, vor, dass Waffengesetz in Deutschland zu lockern. So sollen Sportschützen bald bereits mit 18 großkalibrige Waffen kaufen können. Wie denkt ihr darüber?

Ich für meinen Teil halte diesen Plan für dermaßen schwachsinnig, dass ich kaum vermag es mit Worten zu untermalen.

Was passiert mit Deutschland?
Das Gesetz für den Verkauf von Tabakwaren wird verschärft, schön und gut, aber mal ganz ehrlich: es bringt nichts und ist außerdem vergleichsweise unwichtig. Beckstein will Bürger mit rechtem Gedankengut unterstützen. Großartig. Wir haben immernoch eine haushohe Arbeitslosenquote. Ich weiß nicht, ob man das den Politikern unterschieben kann, aber ich denke schon, dass die Regierung da etwas ändern könnte. Also was ist hier los?
Hm, ich bin für eine Anpassung des Waffengesetzes;

einiges gehört gelockert und einiges verschärft;

Zum Bsp. sind in D Softnoon-Chakos verboten, da Sie als Würgewaffe gelten;
Anderer Seits darf man mit scharfen Katanas duch die Gegend ziehen;
Bei Blankwaffen und Chakos etc. schließe ich mich dir voll und ganz an. Aber ich denke nciht, dass wir und bei Schusswaffen an die Gesetze einiger US-Staaten annähern sollten. ;)
Nein, dass auf keinen Fall;

Schusswaffen gehören auf jeden Fall nicht gelockert;
Ich wollte damit auch nur ausdrücken, dass das gesamte Waffengesetz überarbeitet gehört;
Oh wie schön,
einerseits sollen "K*llersp*ele" (ich werde dieses grässliche Wort nicht ausschreiben! :<) verboten werden, weil sie Menschen zu Amokläufern machen und auf der anderen Seite sollen die Waffengesetze gelockert werden, damit Sportschützen auch genüsslich mit großen Kalibern durch die Gegend ballern dürfen.
Sehr fein. >_>
Natürlich. Scgließlich gegeht man ja nur einen Amoklauf, wenn man Videospiele mit Action-Inhalt spielt. Und wenn die erst mal verboten sind jeder Waffen mit sich tumtragen, weil ohne besagte Videospiele würde ja niemand auf die Idee kommen jemand anderen zu töten. Außerdem ist töten ja verboten, also würds schon aus Prinzip niemand tun...hoff ich.
Ich bin der Meinung, das Gesetz für Schusswaffen sollte verschärft werden. Fast täglich hört/liest man in den Nachrichten, dass mal wieder ein Familien/Beziehungsdrama passiert ist, indem einer ein Gewehr nahm, durchdrehte und auf sämtliche schoß.
Beim Rest wäre es in Ordnung, denke ich, würde es lockerer werden. Habe aber leider zu wenig Einblick.
Ich muss zugeben, ein Katana, Wakizashi und/oder Tant&#333; hätte ich auch gern, zum aufhängen. ;)
Gibts ne Quelle ?
An Nathe: Man kann auch ohne Schusswaffe jemanden umbringen. Da reicht ein einfaches Küchenmesser.
Unsere Waffengesetze sind sehr restriktiv. Ich denke, wir können sie guten Gewissens so lassen. Eine Lockerung ist nicht nötig und auch kein Sicherheitsgewinn.
Danke.
Eine psychologische Eignungsuntersuchung soll wirksamer sein als eine starre Altersbegrenzung !?
Naja...da muß ich aber schnell an die sogenannten psychologischen "Gutachten" über Gewaltverbrecher denken. Ist ja oft genug nach hinten losgegangen, nach dem man sie wieder frei gelassen hatte.
...obwohl das Alter in dieser Hinsicht dann wohl keine Rolle gespielt haben dürfte.
Es geht um großkalibrige Schusswaffen.
Kleinkalibrige Waffen sind auch tödlich. Oder sind hiermit Luftdruckgewehre usw gemeint ? Ich kenn mich da nicht aus.
Also von mir aus könnse die Waffen ganz verbieten.
Hab noch nie eine gebraucht.
Die virtuelle Version reicht völlig aus :)
@Nathe
Kann Dir bilig ein 3-er Set besorgen ;)
Bruder hat nen Laden für so etwas :D


@Nils
Ich verstehe einfach nicht, weshalb man ein Soft-Noon-Chako verbieten muss;
Ist nichts weier als 2 Plüschstecken, die mit einer Kette verbunden sind;
Jede Gabel ist gefährlicher;

Und an Schusswaffen kommt man auch in D viel zu einfach; Auch wenn es sich dabei dann nur um Kleinkaliver handelt;
..mit einer Gabel kann man essen. ;-)
..mit einer Gabel kann man essen. ;-)
und auch zustechen ;)
Eine Gabel ist allerdings zum essen gedacht, eine Waffe... nicht.
Eine Waffe ist zum Töten gebaut worden. Gerade die Großkaliber-Gewehre. Ich wüsste nicht wozu man beim Sport oder auf der Jagd (nach Tieren) ein großes Kaliber benötigt. Ich kann also auch nicht nachvollziehen, warum es ÜBERHAUPT für Privatpersonen erlaubt ist.
magic mp, ich weiß was du meinst. Es geht aber um Waffen und nicht darum, welche Alltagsgegenstände als selbige missbraucht werden können. Sonst bräuchte ich auch einen Waffenschein für meine Finger. Man darf bei der Beurteilung eins "Übels" es nicht an einem anderen "Übel" messen um es zu relativieren. Siehe Vergleich Alkohol zu Zigaretten.
Nils, ich weiss schon auf was Du hinaus willst;
Mir geht es ja auch im Endefekt nur um "Spielzeug";

Ein Soft-Noon-Chacko kann man ja nicht mit einem normalen vergleichen; Mehr als ein kleines Hämatom kann man damit eigentlich nicht erziehlen;
Das ist dem Deutschen Staat sogar klar und hat es deshalb unter Würgewaffe eingestuft;

Ich bin einfach der Meinung, dass dies unnötig ist;


Ich bin ja, wie die meisten wissen in einem Mittelaterverein tätig;
Und führe deshalb sehr oft Blankwaffen mit mir herum; Teilweise bis zu 20 Stück im Kofferaum;
Ich habe auch schon für Schnitteste scharfe Blankwaffen dabei gehabt und wurde damit kontrolliert;
Ja, die Grüngestreiften haben zwar erst etwas skeptisch geguckt, aber es ist nicht verboten;

Und nun stellt sich mir die Frage, weshalb in D ein Jagdmesser verboten ist einfach mitzuführen, ich jedoch scharfe Schwerter mit mir herumführen darf;

Showkmapfschwerter darf man sogar mit über die Grenze nehmen (weiss ich aus guter Erfahrung) und scharfe SChwerter, die den Aufdruck Deko haben darf ich ebenfalls über die Grenze mitnehmen;
Dind deshalb jedoch nicht ungefährlicher;

Ich finde die Gesetzgebung einfach nur schwammig.
Stimmt, in der Hinsicht ist sie definitiv zu schwammig. Dahingehend sollte man eine Reform der Einstufungen verschiedener Waffen vornehmen und nicht das Gesetz lockern.
Ab welchen Alter darf man den zur Zeit noch großkalibrige Waffen kaufen? Mit 18 ist man doch eigentlich volljährig oder?
Zur Zeit darf man erst mit 21 Jahren großkalibrige Waffen kaufen und das wird in nächster Zeit auch so bleiben, da Schäuble seine Forderung zurückgenommen hat.
Rogerchen:

Bahamut: in D falsch. Komplett.

Kommt drauf an. Als Jäger bist du befugt mit 18 2 Kurzwaffen egal welchen Kalibers zu erwerben und unbegrenzt viele Langwaffen.

Als Sportschütze geht das nicht so einfach. Du musst erst eine Eignungsprüfung (glaube sogar ein psycho-Gutachten machen) ablegen. Dann darfst du ab 25 oder 24, jedenfalls um den Dreh, Waffen erwerben, solange du ein Bedürfnis dafür hast. Du musst dieses Bedürfnis nachweisen können (Schiesslogbuch, Vereinskollegen...). Also das GEsetz ist äußerst streng geregelt.
Du musst erst eine Eignungsprüfung (glaube sogar ein psycho-Gutachten machen) ablegen.

Man braucht afaik auch noch ne Waffenbesitzkarte.
Wenn ich mich nicht irre war der Erfurt-Amokläufer im Schützenverein.
Und der Amokläufer aus Emstetten hat sich die Waffen halblegal über E-Gun besorgt.
Das heißt, dass die jugendlichen potentiellen Amokläufer so oder so an Waffen kommen können ohne in den Waffenladen zu gehen und sich auszuweisen.
Und jemand, der eine Bank ausrauben will oder seine Freundin erschiesen will o.ä. wartet bis er 21 ist und besorgt sich die Waffen legal im Laden. (Davon mal abgesehen lässt sich eh fast jeder Alltagsgegenstand als Waffe verwenden)
Ich behaupte jetzt einfach mal, dass der Großteil, der Waffen, die für illegale Dinge verwendet werden nicht legal im Laden gekauft wurden;
Lapidare Gegenfrage:
Wozu braucht ein normaldenkender Mitteleuropäer ohne Minderwertigkeitskomplexe oder dem Drang nach exzessiver Gewalt eigentlich überhaupt einen Schießprügel?
Naja, bei dieser Betrachtungsweise kannst du JEDE Form von Luxusgegenstand in Zweifel ziehen. Das halte ich genauso für falsch.
Seit wann ist eine Pistole ein Luxusgegenstand? Das ist ein Fetisch als Pimmelersatz. Mehr nicht.
Nein, das ist reine Ansichtsache. Ein Hummer ist ebenso ein Fetisch als Genitalvergrößerung und auch in Sachen Umweltschutz diskutabel. Trotzdem gibt es dafür einen Markt. Und nur weil man keinen Sinn im Produkt sieht, ist ein Verbot desselbigem der völlig falsche Weg. Designgegenstände haben auch keinen anderen Sinn, als dem Ego zu schmeicheln - einen Designerstuhl aber deswegen gleich verbieten? Nein, das ist radikal-Aktionismus. Im Waffengesetz muss einfach die Grundlage für einen verantwortungsvollen Umgang mit Waffen gelegt werden. Ein 18-jähriger hat einfach nicht mit einer Schrotflinte umzugehen, wenn der Gesetzgeber ihm gleichzeitig nicht zutraut Alkoholkonsum und Auto fahren in einen verantwortungsvollen Einklang zu bringen.
Ich selber hab mit 12 Jahren allein eine geladene Flinte in den Händen gehalten und angelegt, bin mit dem Auto gefahren (natürlich am Land) und hab Feuerwerksraketen mit 11 Jahren gekauft (natürlich in Begleitung eines Erwachsenen), alleine in Position gebracht und selbst gezündet.
Man kann nicht sagen mit 18 Jahren ist man zu jung für Waffen. Aber wenn sie ab 21 Jahren sind erhöht man die Wahrscheinlichkeit das die Leute dann reif genug dafür sind. Im Grunde wäre ein komplettes Verbot von Privatwaffen dämlich, weil es ja sowieso Schwarzhändler gibt.
Hab sogar vor ein paar Wochen einige funktionsfähige Waffen gesehen die für ein paar dutzend Euro zu kaufen waren.
Immer diesen vorgeschobenen Männlichkeitsrituale :)
Das war doch die damalige Zeit.
Heute hat ein echter Mann einen Computer!
Klar braucht man eine WBK aber eh man die kriegt, muss man erst das durchlaufen was ich beschrieben habe.

Also Waffen als Genitalersatz, das ist eine sehr ärmliche Ansicht. Schießen ist ein Sport, den einfach viele Leute gerne machen. Mir macht es Spass, alles von kleinkalibriger Kurzwaffe bis zur großkalibrigen Langwaffe zu schiessen. An Genitalien und dergleichen denke ich dabei nicht. Und dieses Spass will ich mir nicht wegen ein paar Vollidioten nehmen lassen.

Ich denke nicht, dass man unser Waffengesetz lockern sollte. Mir ist es ehrlich gesagt Wurst, da ich Zugang zu fast allen Waffen habe, aber ich möchte ungern, dass der Weg dorthin leichter wird. Unser Waffengesetz ist in meinen Augen das beste.


Bitte an all die Leute die Blödsinn wie:

-einfach in den Laden gehen und mit 21 ne Waffe kaufen
-einfach ne Knarre über egun kaufen HALBLEGAL


Bitte guckt etwas weniger fern und befasst euch mal mit der Realität. Hirnrissige Stammtischparolen helfen überhaupt niemandem weiter.
@ZockTempel:
Ich habe selbst von Kleinkaliber über MPi, MG und Panzerfaust so ziemlich alles ver- und abgeschossen, was Peng und Bumm macht. In gewisse Weise kann ich das also nachvollziehen. Schlimm, dass man viel zu einfach an dem Mist rankommt. Eine Pistole zu besorgen ist eigentlich kein prinzipielles problem. Leider. Ich wäre allerdings für eine Verschärfung, so wie es z.B. zu DDR-Zeiten mal war.

Die Grundfrage: Warum sollte man so einen Schießprügel ausgerechnet zu Hause haben müssen? Triftiger Grund? Sicher keiner. Ich war selbst von 1979 bis 1986 Sportschütze und habe 1979 altersbedingt mit Kleinkaliber angefangen (GST). Nur standen die Knarren damals im Panzerschrank der Schießanlage und später in der Waffenkammer der Kompanie. Und nicht bei mir zu Hause. Was hätte ich auch zu Hause damit anfangen wollen? Waffen reinigen kann man auch unter Aufsicht, ich muss so ein Ding nicht privat auf dem Schreibtisch auseinandernehmen. Dafür gibts Sportklubs und es reicht, wenn einer den Schlüssel dort hat. Wir haben die Waffen und die Munition ein- und ausgetragen und sogar die Hülsen eingesammelt und nachgezählt. Geschadet hat es keinem.

Wegschließen und die Leute, die es mögen, unter Aufsicht damit schießen lassen. Zu Wettkämpfen gabs die Waffen früher auch erst aus dem Verteiler, mit uns rumgetragen haben wir die nie. Was also in aller Hergotts Namen wollte man privat in seinen eigenen 4 Wänden mit einer Waffe anfangen? Schießen? Angucken und aufgeilen? Oder anderen zeigen und angeben? Ich wüsste keine triftigen Grund. Bloß so rumliegen könnte sie auch woanders. Nur braucht man dafür keinen Waffenschein. Ein Ausbildungsnachweis und eine Clubmitgliedschaft sollten für die Befriedigung der Schießgelüste und dem Trainieren der Treffsicherheit auch reichen.
Da ist was Wahres dran. Fußballer nehmen ihre Netze und Trikots ja auch nicht mit nach Hause. Und wenn man im Training einen Ball braucht, liegt er im Schrank.
Das Problem ist, dass fast alle, also wirklich fast alle, mit ihren Waffen zu Hause keinen Blödsinn machen und diese ordnungsgemäß aufbewahren. Nur weil in ganz seltenen Fällen mit Sportwaffen Verbrechen geschehen, sollte man die übrigen nicht mit bestrafen indem man ihnen das Besitztum an einer Waffe verweigert.
Warum zu Hause das Ding? Man muss die Waffe reinigen, schießt in verschiedenen Vereinen, möchte nicht nach Schießheim A fahren, dort die Waffe holen um sie in Schiesheim B zu benutzen und man ist einfach reif und geeignet, die Waffe selbst zu verwalten. Warum muss man immer alles verstaatlichen? Wenn mit Autos Blödsinn geschieht - und es geschieht 1000mal mehr Blödsinn mit Autos als mit Waffen - dann schreit niemand nach Fahren unter Aufsicht eines staatlich geprüften Fahrsicherheitsbeamten. FREIHEIT muss großgeschrieben werden.
Finde FormatCs beitrag sehr gelungen, er spiegelt auch meine Meinung wieder.
Den Vergleich mit dem Fussball kann ich nicht ganz nachvollziehen^^
Meines Wissens nach die meißten schützenvereine in den bundesländern die wehement für ein verbot von killerspielen eintreten, paradox aber irgendwie wahr.
Hört auf Waffen mit Autos zu vergleichen. Das zieht nicht. Was bei Autos durch Missbrauch geschieht, geschieht bei Waffen durch die Primärfunktion.
Warum Nils? Primär und Sekundärfunktionen sind völlig irrelevant. Der Mensch ist tot.

Aber Okay, angenommen FormaC ist Diktator. Er sagt: "Alle Waffen müssen im Schießheim aufbewahrt werden. Unter staatlicher Kontrolle."

Dann müsste er abermillionen von Steuergeldern aufbringen, um die Waffendepots zu bewachen, die Bürokraten durchzufüttern, die den Waffentransfer buchführen und nebenbei muss jeder Stand staatlich beaufsichtigt werden.

Ich möchte bitte allen diesen Link ans Herz legen:
http://www.fwr.de/zahlen%20und%20fakten.htm

Das zeigt, dass nicht nur 100.000 Schusswaffen zu verwalten wären. Nein es sind mal schnell mehr als 3 Millionen (möglicherweise doppelt soviel, aber ich möchte lieber tief als hochgreifen). Und damit wären die äußerst wenigen Verbrechen mit Sportschützenwaffen nicht aus der Welt geschafft. Es würden immer noch Verbrechen damit geschehen.

Ziemlich großer Aufwand, wo man das Geld doch lieber in Renten und Sozialversicherungen stecken könnte. Würde den Bürgern mehr bringen.
Die Primärfunktion ist sehr wohl wichtig. Sie ist sogar ausschlaggebend und das kann man auch nicht einfach weg reden. Bei einer gezielten Tötung mit Hilfe eines Autos, wird es zweckentfremdet bzw. seine Funktion missbraucht. Bei einer Waffe kann man eben diese nicht sagen und das macht einen essentiellen Unterschied. Der Weg ist das Ziel. Der Weg bei einer Waffe ist eindeutig.
Was scharfe Schusswaffen betrifft,wäre ich auch der Meinung das man das Gesetz ruhig noch etwas verschärfen kann.
Speziell sollte man höhere Strafen ansetzen, wenn z.B. Jäger ihre Waffen nicht sorgfältig genug verschließen, damit kein unberechtigter ran kommt. Man könnte auch zur Pflicht machen, das Waffen und Munition bei nichtgebrauch getrennt jeweils abgeschlossen verwahrt werden muß.
Sportschützen würde ich ihre Waffe zwar mit nach hause geben zur Pflege und zur Reinigung, aber Munition für die Waffe sollte es ausschließlich streng kontrolliert im dazugehörigen Schützenverein geben!

Bei Gaspistolen und Messern finde ich die momentane Regelung andererseits aber etwas übertrieben.
Ein generelles Verbot der Mitführung solcher "Waffen" finde ich stark übertrieben!
Ein Butterfly- oder Klapp- Messer ist einfach nur praktisch beim Zelten oder grillen, auch so ein größeres "Überlebensmesser-Set" hat nichts natürlich verwerfliches an sich.
Mal mit der Gaspistole eine Leuchtkugel über den See zu schießen, um etwas Licht in die Party zu bringen, oder weitere Leute anzulocken finde ich auch garnicht schlimm.

Schlimm finde ich aber das man als erwachsener schon bestraft werden kann, nur weil man das falsche Messer, oder eine Schreckschusspistole lediglich im Auto oder sonstwo rumliegen hat...
Schreckschusspistolen sind der Blödsinn des Jahrhunderts. Man maßt sich einen Verteidigungsstand an, den man gar nicht hat. Wenn dich ein Polizist mit einer Schreckschusspistole sieht, wird er dich nicht fragen, ob es eine Schreckschusspistole ist oder nicht, er wird notfalls schießen um sein Leben zu schützen. Außerdem kriegst du ganz schnell ne Klage wegen Nötigung.. lasst den Quatsch. DAS sind Genitalproblembewältiger.

Aber 1.:
Wie hoch ist denn die Strafe, wenn ein Jäger seine Waffen nicht ordnungsgemäß aufbewahrt?

2.:
Es ist Pflicht bei Tresoren mit nicht ausßreichender Sicherheitsstufe Munition und Waffen getrennt aufzubewahren.


Sportwaffen werden übrigens auch zweckentfremded, wenn man damit auf Menschen schießt ;)
Also das sollte zumindest flexibler werden mit den Waffen die garkeine sind!
In der Disko, Kneipe oder sonstigen größeren öffentlichen Veranstaltungen haben natürlich auch Messer und Schreckschusspistolen draussen zu bleiben, aber z.B. auf einer Grillparty am See oder bei einem Motorradtreffen können diese zum einen ganz nützlich zum essen sein, oder für etwas mehr Licht sorgen.. :-)
Gegen Messer habe ich auch nichts. Sehe ich nicht als Waffe sondern als Werkzeug.
Was ich wirklich gut finde, ist dass es in D fast unmöglich ist, einen Waffenschein zu bekommen. Das muss auch so bleiben.
@ZockTempel
Schreckschusspistolen eignen sich auch sehr gut um an Silvester ein kleines Feuerwerk in den Himmel zu schießen.
Ich sah diese Pistolen bisher nicht als "Verteidigungsstand" an, sondern lediglich als Spaß am erleuchteten Himmel und dem lauten knallen...

Nach deiner Aussage denke ich aber, das man vieleicht einen Eignungstest bestehen sollte bevor man sie kaufen kann...¿
Dafür sind sie okay, hätte ich auch meinen Spass dran :) Aber für andere Dinge als Sylvester sind die echt nicht geeignet. Eignungstest? Nö, wir testens schon soo viel in Deutschland. Dann muss man das nicht mehr mit so harmlosen Dingen tun. Allerdings sollte der, der damit auffällt seine Strafe auch bekommen und evtl. keinen Zugang zu Schreckschusswaffen mehr haben.
Um nochmal auf das Thema zurück zu kommen: (Die Frage klingt jetzt vielleicht doof) Warum soll das Waffengesetz überhaupt gelockert werden?
Edmund hat zugegeben, dass das eine blöde Idee war. Wollte wohl nur mal kurz Aufmerksamkeit haben.
@Zocktempel:
Das mit dem riesigen Geldaufwand stimmt so nicht, es ist eine der typischen Milchmädchen-Rechnungen. Wenn es schon mal perfekt funktioniert hat, warum sollte es nicht wieder funktionieren? Als reiner Sportschütze brauche ich zuhause keine Waffe. Wozu auch? Sowas ist im Vereinsheim besser aufgehoben. Der Pulverschleim lässt sich überall beseitigen, sogar im und am Besten dort. Und wozu braucht man zuhause Mumpeln? Munition gehört generell aus dem öffentlichen Umlauf ausgeschlossen. Auch das hat schon mal recht ordentlich funktioniert.

Und nebenbei mal zusammengerechnet:
Wieviel kostet nun ein Menschenleben? 100.000 Euro? Erfurt? Rechnete sich das nicht? Durchgeknallte Waffen-Kids wirds immer wieder mal geben - bei der menschlichen Psyche und der Vielfalt virtueller Baller-Bumm-Software ist nun mal leider nichts auszuschließen. Und wer nicht will, dass seine 11-jähige Tochter regelmäßig Sex hat, der wird auch kaum Kondome auf dem Schreibtisch liegen lassen...

Ansonsten ist es das typische Sommerloch-Theater.
Aber es kostet Geld, oder ist das nicht so? Also erhebliche Mengen Geld. Auch das Milchmädchen kann errechnen, ob sich etwas lohnt. Nein, es rechnet sich nicht, Milliarden von Euro auszugeben, um die sooo häufigen Amokläufe von Schülern mit Sportschützenwaffen einzudämmen. Dann laufen die entweder mit illegalen Waffen oder von mir aus mit Schwertern durch die Gänge und richten ihr Werk an.
Die einzig vernünftige Regelung um deinen Standpunkt zu vertreten, wäre der Verkauf von Sportschützenmunition im Schießheim. Auf die Leute die ihre Munition selbst laden (was in höhreren Bereichen pflicht ist), muss man eigens eingehen.
Aber du solltest dir den Film "Das Leben der anderen" ansehen, dann siehst du vielleicht, was absolute Kontrolle bedeutet. Man muss nicht überall den staatlichen Daumen drauf haben. Und wenn das pro Jahr ein halbes Menschenleben kostet, dann ist das der Preis. (Es sterben übrigens mehr Leute durch neuartige Kloschüsseln. Damals konnte man sein Geschäft noch kurz betrachten und so Blut im Stuhl schneller erkennen -> Magen/Darm Blutungen -> ab zum Arzt und alles in Ordnung bringen. Heute geht das nicht mehr und es sterben tatsächlich mehr alte Menschen daran, dass sie ihre Blutungen nicht erkennen, als Menschen durch Waffen von Sportschützen.)
Restriktive Waffengesetze mit absoluter Kontrolle gleichzusetzen ist ziemlicher Quatsch.
Jetzt bleib mal auf dem Teppich. Milliarden...

"Das Leben der anderen" muss ich mir nicht ansehen, ich kenne z.B. meine Akte einschließlich der persönlichen Enttäuschung über "liebe Freunde" selbst gut genug (auch wenn massig geschwärzt wurde). Trotzdem war der Umgang mit Waffen sehr sinnvoll geregelt (vielleicht auch nicht ganz ohne Hintergedanken). Eine Diktatur kann auch Vorteile haben ;)
Wenn der Diktator ein sehr vernünftiger Mann ist, dann wünsche ich mir eine Diktatur. Ansonsten nicht so :)
Solche Äußerungen machen mir irgendwie Angst...
Faschismus ist nicht per se schlecht. Kommt alles nur auf die tatsächliche Umsetzung an. Ich sehe in der Demokratie, vor allem im Wahlsystem erhebliche Mängel :) Volker Pispers hat das sehr schön in seinem Programm dargeboten.
Das sehe ich genau so. Ein Königtum mit einem klugen, nicht geisteskranken, rationalen und menschlichen Alleinherrscher ist besser als jede Demokratie. Sie ist leistungsfähiger. Allerdings sind die Folgen bei einem schlechten Herrscher katastrophal und enden möglicherweise im Ruin des ganzen Landes.
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