Ein Grieche wars (Gesellschaft)

Ein Grieche wars (Gesellschaft)

Findet ihrs in ordnung, wenn in den Nachrichten gesagt wird, das ein Grieche und ein Türke eine einen alten Mann in der U Bahn zusammen geschlagen haben? Ich meine, könnte man das nicht auf 2 Männer oder 2 Jungs beschränken. Meint ihr nicht das das rassistisch ist???
Das verstößt gegen den Pressekodex.

"In der Berichterstattung über Straftaten wird die Zugehörigkeit der Verdächtigen oder Täter zu religiösen, ethnischen oder anderen Minderheiten nur dann erwähnt, wenn für das Verständnis des berichteten Vorgangs ein begründbarer Sachbezug besteht.

Besonders ist zu beachten, dass die Erwähnung Vorurteile gegenüber Minderheiten schüren könnte."


www.presserat.de/Pressekodex.pressekodex.0.html
(Richtlinie zu Ziffer 12)
Erst wollte ich schreiben, dass man dann auch Neo-Nazi-Täter auf 'junge Männer' beschränken muss (was mir überhaupt nicht recht wäre), aber da gibt es meistens einen begründeten Sachbezug.

Nur: Ob die beiden wohl auch einen türkischen oder griechischen Rentner zusammengeschlagen hätten?

Wie auch immer, seit Koch das in seinem Wahlkampf genutzt hat spielt es schon eine Rolle zu Wissen, welcher Nationalität/Herkunft die Täter waren - sonst versteht man vielleicht nicht, wie das als Beispiel in einer Diskussion um kriminelle Ausländer herhalten konnte.
Nicht alle sind so schlau lernen es deswegen. Das Problem mit den Vorurteilen ist viel schlimmer
omg

was soll daran rassistisch sein ?!
wie empfindlich manche leute sind
ich glaube das das schon einen gewissen rassistischen hintergrund hat wenn auch nur ein kleinen denn "der grieche" hat den "alten mann" auch als scheiss deutschen beschimpft was ich wiederrum als rassistisch sehe...

letzendlich isses egal sofern der name bzw nur der nachname mitgeschrieben wird

ganz ehrlich würde ich sagen das die abgeschoben gehören wenn sie zu einem deutschen in deutschland "scheiss deutscher" sagen ham die hier nichts verloren
hört sich wieder rassistsich an isses vllt auch aber solche menschen haben hier nunmal nichts verloren wenn sie die regeln nicht befolgen...
Einer der Täter hatte einen deutschen Pass und der Grieche ist als Grieche auch EU-Bürger - beide kann man nicht abschieben.

Aber für eine Weile in ein Gefängnis stecken, das geht schon. Naja, mal sehen was der Prozess bringt.
"ganz ehrlich würde ich sagen das die abgeschoben gehören wenn sie zu einem deutschen in deutschland "scheiss deutscher" sagen ham die hier nichts verloren
hört sich wieder rassistsich an isses vllt auch aber solche menschen haben hier nunmal nichts verloren wenn sie die regeln nicht befolgen..."

selbst, wenn es ginge, hätten die beiden wohl kaum für eine beleidigung, wohl aber für die unglaublich brutale und schwere körperverletzung abgeschoben werden können. ein rein verbales vergehen wäre ansonsten mit einer solchen ausweisung wohl unsinnig drakonisch bestraft.

dennoch bin ich für eine harte und gerechte bestrafung inklusive offenbar dringend notwendiger resozialisierung.

um aber auf das topic zu kommen: ich denke, es ist unangebracht, von etwas anderem zu sprechen, als "zwei jungen erwachsenen/ jugendlichen". die nennung der nationalität halte ich für fehl am platze. meiner meinung nach wäre dies bei offenkundigen "neo"nazis, die einen rassistischen akt begingen schon daher wesentlich angebrachter, als dass in dieser szene bei derartigen straftaten das "xenophobe" deutlich und immer im vordergrund steht, während ich den fall mit dem "rentner" für eher primär in richtung gewaltexzess gehend, ohne direkte, rassischtische motivation halte.
@ "was soll daran rassistisch sein ?!
wie empfindlich manche leute sind"

Ich stelle mir jetzt mal folgende Situation vor: Ein deutscher alter Mann (früher hat er Deutschland toll gedient..) sieht 2 Ausländer und bezeichnet diese als Kanakken an und beschimpft sie weiterhin. Der Türke wurde aber schon an dem Tag 3 Mal Kanakke genannt und rempelt den Opa leicht an. Der Opa fällt ungewollt ungünstig hin. Anschließend kommt in der BILD "Türke schlägt armen alten Rentner zusammen." Leute wie AlienKiller lesen das dann und grollen wieder die ausgeleierte NPD-Parole "Kriminelle Ausländer raus". Insofern hat das nichts mit empfindlichkeit zu tun, sondern damit, dass man so alles ins falsche Licht zerrt. Die empfindlichen sind die rechts-angehauchten, die in jeder Ausländerstraftat irgendwen abschieben wollen und die deutschen Straftaten fallen irgendwie unter den Tisch.
Krisska, das Beispiel ist an den Haaren herbeigezogen. Die Bild Titelt auch gerne über "Eva Hermann/Braun", den "Nazi-Opa" etc.
Allerdings ist dies eine Straftat, bei der Ausländer unter "scheiß deutscher" rufen, jemanden ins Krankenhaus geprügelt haben. Das ist ebenso rassistisch, wie ein deutscher Nazi, der einen Ausländer kloppt. Warum sollten die rassistische Hintergründe eines Ausländers totgeschwiegen werden? Die gibt es so, wie es Nazis gibt.
rassisten raus
jetzt wird mein Beitrag auch noch gelöscht, ein ding ist das!...
Leute spammen hier rum, zb der FORZA TÜRKIYEM, ich habe meine Meinung aufgeschrieben und sie wird gelöscht. Hallo? Was soll das bitte? Ich lass mir doch nicht meine Meinung verbieten. Meine meinung war weder Rechts noch Linksextrem und ich frage, was soll das?
olol

ich glaub, da meld ich dich ma eben ;)
Die empfindlichen sind die rechts-angehauchten, die in jeder Ausländerstraftat irgendwen abschieben wollen und die deutschen Straftaten fallen irgendwie unter den Tisch.

Die fallen nicht unter den Tisch, aber wir leben hier immerhin in unserem Land und Ausländer sind zur zu Gast hier.
Wenn sie sich nicht benehmen können sollen sie in ihr eigenes Land gehen und dort Straftaten begehen, dann haben sie hier nunmal wirklich nichts verloren.

Da die meisten aus irgendwelchen Krisenregionen kommen sollten sie froh sein, dass wir sie hier aufnehmen, dann noch Leute hier auf den Straßen als scheiß Deutsche zu beleidigen schlägt dem Fass doch wirklich den Boden aus, sowas undankbares würde ich direkt vor die Tür setzen. -.-
der typische deutsche, der einfach gegen "die scheiß-ausländer" wettert, schlägt dem fass ebenso den boden aus.
und, nur zur ergänzung: der grieche kam wohl kaum aus einer krisenregion.
aber darum geht es gar nicht, und ich möchte betonen, dass ich es auch absolut nicht so beschrieben habe.
bevor leser wie asdx hier einfach rumflamen, sollten sie vielleicht mal gründlich lesen.

und abgesehen davon, möchte ich nochmal betonen, dass diejenigen, die fordern, ein "ausländer" (vllt. mal darüber nachdenken, was für einen pass der "ausländer" im individuellen fall so hat [;)]) habe für eine äußerung wie "scheiß deutscher" 'deportiert' zu werden, sich mal besser gedanken darüber machen sollten, wie das problem der integrationsdefizite (und zwar auf beiden seiten) in angriff genommen werden sollte, anstatt hier kräftig die ewige, leiernde populismusmühle zu drehen. das nervt nämlich irgendwann und kommt etwas naiv-unbedacht rüber.
und um dies noch zu ergänzen und sich dem topic wieder zu nähern (!) ->

ich habe versucht zu erläutern, warum ich in diesem fall denke, dass eine nennung der nationalität eigentlich keinen sinn macht und im sinne der öffentlichen wahrnehmung wirklich kontraproduktiv ist (und darüber hinaus einfach auch nicht angebracht ist!)
Koch hat das diesen Fall für sein Wahlkampfthema um kriminelle ausländische Jugendliche aufgegriffen. Spätestens danach wurde die Nennung der Identität wichtig für ein Verständnis der Zusammenhänge. So gesehen ein begründeter Sachbezug.

Auch die Tatsache, dass sie ihn als "Scheiß Deutschen" beschimpft haben, während sie auf ihn eingetreten haben rechtfertigt in meinen Augen die Nennung der Nationalität/Herkunft (noch mehr sogar als die Koch-Sache). Ob die beiden wohl auch einen griechischen oder türkischen Rentner zusammengeschlagen hätten, wenn er sie auf das Rauchverbot hingewiesen hätte?
Zitat:"Ob die beiden wohl auch einen griechischen oder türkischen Rentner zusammengeschlagen hätten, wenn er sie auf das Rauchverbot hingewiesen hätte?"

Antwort: Nein
Tja, ASDX: Dumm für dich, dass DU dich in dieser Diskussion schon selbst disqualifiziert hast. Für nichts werden bei MP nämlich keine Beiträge gelöscht. Kann mir schon denken, in welche Richtung das ging.
Es gibt nicht ohne Grund solche Witze:

Ein Mann geht im Central Park in New York spazieren. Plötzlich erblickt er ein Mädchen, das von einem Kampfhund angegriffen wird. Er läuft hin und beginnt einen wilden Kampf mit dem Hund. Endlich kann er den Hund töten, das Mädchen befreien und so ihr Leben retten. Ein Polizist hat die Situation beobachtet. Er geht zu dem Mann hin, klopft ihm auf die Schultern und sagt: "Sie sind ein Held! Morgen wird in der Zeitung stehen: Mutiger New Yorker rettet Mädchen das Leben!" Der Mann schüttelt den Kopf und antwortet: "Ich bin kein New Yorker!". "Oh," erwidert der Polizist "dann steht morgen in der Zeitung: "Mutiger Amerikaner rettet Mädchen das Leben!" Wieder schüttelt der Mann den Kopf: "Ich bin kein Amerikaner!" Verblüfft schaut der Polizist den Mann an und fragt: "Was sind Sie dann?!"
"Ich bin Pakistani."

Am nächsten Tag steht folgende Schlagzeile in der Zeitung: "Islamistischer Extremist tötet amerikanischen Hund. Verbindungen zu Terrornetzwerk vermutet."
Haha! das muss unters "zum Lachen" Forum :D
der ging schonmal ^^^^

@Käptn:

wenn ich nicht der meinung wäre, du seiest in guter und eigentlich immer sachlicher diskussions- und streitpartner, würde ich befürchten müssen, dass solche aussagen wie die deine zumindest indirekt von der von koch losgetretenen und mit enthusiasmus verfolgten, populistischen debatte um das thema "kriminalität unter ausländischen jugendlichen" mitbeeinflusst werden.

dieses schauen auf den nationalen hintergrund macht in der presse, um nochmals meine meinung zu äußern, wirklich wenig konstruktives moment aus. betont werden sollte der zwingend auszubauende integrative aspekt in der perspektive und damit auch zwingend in der verbalisierung solcher sachverhalte, wie diesem gewaltverbrechen.
@serotonin
Wenn die dem älteren Herrn 'nur' die Brieftasche geklaut hätten, ohne ihn dabei als 'scheiß Deutschen' zu beschimpfen würde ich ebenfalls gegen eine Nennung des Immigrationshintergrunds plädieren. Dann ist es ein 'stinknormaler' Raub (wenn man davon sprechen kann). Ich denke, es ging auch ein gewisses rassistisches Moment von den Tätern aus.

Deutsche und Ausländer können sich ja auch prügeln, ohne dass dabei ein rassistischer Hintergrund eine Rolle spielen muss.

Deinen zweiten Absatz verstehe ich nicht ganz - der ist ganz schön verschachtelt? Meinst du damit, dass es der Integration in der Perspektive förderlich ist, wenn man den Immigrationshintergrund bei solchen Taten nicht erwähnt?
Sowas stachelt einfach auf, und das ist völlig unnötig!
zum zweiten absatz (beim ersten teil gehen unsere meinungen halt einfach auseinander):

im prinzip meine ich es so. eher würde ich sagen: der mediale fokus müsste auf integration gesetzt werden und nicht so sehr auf polarisierung...
"Ich denke, es ging auch ein gewisses rassistisches Moment von den Tätern aus. "

Was du nichts alles denkst... ("rassistisches Moment" klingt übrigens sehr hübsch..)
Und woran machst du das fest?

Nach meinem Wissensstand waren die beiden hackedickt (jeder 8 Bier). Wäre der Opa kein Deutscher gewesen, hätten sie ihn warscheinlich auch niedergeprügelt. Der Türke hat auch behauptet, dass der Mann folgendes gesagt hat "Ihr seid das Volk, das Stress macht und rausgehört"*. Na und was passt darauf, wenn Jugendliche zu aggressiv sind und sich ihren Verstand weggesoffen haben? Richtig - "Scheiß deutscher". Das war einfach nur so eine besoffene Floskel. Jugendliche denken generel schon ab und an nicht nach und Alkohl macht die ganze Sache auch nicht besser. Und wenn der Rentner wirklich "Ihr seid das Volk, das Stress macht und rausgehört" gesagt hat, dann war das äußerst unüberlegt von ihm, denn er hat selber zugegeben, dass er erkannte, dass sie betrunken waren. Die Äußerung an sich ist meiner Meinung nach rassistisch, denn er war nicht betrunken. Wenn Ausländer ständig den Satz hören "Ihr gehört raus" dann kann das (unter Alk-Einfluss) ein Kurzschluss im Kopf auslösen. Das soll die Gewalttat nicht rechtfertigen, sondern nur mal zu denken geben. Wie serotonin schon andeute, sind viele hier, wie die Medien auf Polasierung aus, aber die wenigsten sprechen sich für Integration (Bildung, Arbeit, etc.) aus. Meist kommt die einfachste Lösung "Raus mit euch"

Meiner Meinung nach waren die einfach nur extrem betrunken und gewaltätig und Rassismus kann ich da nicht erkennen. Das hätten auch zwei Deutsche sein können, die einen Deutschen niederprügeln.

So kam das alles ins total falsche Licht und Leute wie Koch konnten (ihren NPD-gestützten) Wahlkampf auf dieses Thema richten um gegen ausländische Kriminelle vorzugehen und speziell gegen die Ausländer.

*http://www.zeit.de/online/2008/26/u-bahn-ueberfall-prozessauftakt
Machen diese beiden wirklich den Eindruck so ehrlicher Menschen, dass du jede ihrer Aussagen für bare Münze nimmst? Ist das wirklich dein 'Wissensstand'?

Ich frage mich, ob du auch solche Probleme damit hättest, den Rassismus zu erkennen wenn du einen Betrunkenen (nehmen wir an) einen Rabbiner als 'Scheiß Juden' bezeichnen hörtest.
Der Betrunkene ist rassistisch. Als Nüchterner würde er nur wenigstens noch den Rand halten.

Wie viel Bier könntest du trinken, bevor du Gefahr läufst, jemanden als 'scheiß Türke', 'scheiß Kanake' oder 'scheiß Ausländer' zu betiteln? Richtig, vermutlich könntest du einen REWE leer saufen ohne das dir das passiert. Weil du kein Rassist bist.
Habe nie gesagt, dass ich es ihnen glaube. Nur wäre das für mich eine möglicher Verlauf des Geschehens.

Aber wer natürlich "Rrassistische Momente" sehen will, sieht sie auch.

Ehrlich gesagt, wüsste ich nicht, ob ich vll. "Scheiß Türke" sagen würde (trotz meiner toleranten Einstellung), wenn mich ein Türke nachm Kasten Bier von der Seite her komisch anmachen würde und aus solchen Gründen trinke ich auch niemals zuviel ;)
Nach 8 Bier ist der jugendliche Durchschnitts-Konsument noch lange nicht "hackedicht". Zumal das in München gereichte Helle kaum als Starkbier durchgehen dürfte und die zwei Deutschenhasser wohl kaum als unreife Jugendliche. Es wird wirklich Zeit, dass Alkohol kein Milderungsgrund mehr ist. Wer sich zuballert, macht dies mit Vorsatz und hat in voller Konsequenz für die Folgen gerade zu stehen. Was bei Sachen gilt (z.B. Entfallen der Versicherungshaftpflicht), sollte bei Lebewesen erst recht gelten.

Im Übrigen - ich glaube kaum, dass Alkohol rassistisch macht. Wenn man es im nüchternen Zustand nicht ist, dann ist man es nach 8 Bier auch nicht. Und unsere zwei Migranten-Bubis sind erklärterweise rassistisch. Und auch beileibe kein Ausnahmefall. Überspitzungen á la Koch sind absolut fehl am Platz, aber ein linksintellektueller Multikulti-Migrantenstreichelzoo auch. Es sind, absolut emotionslos betrachtet, zwei Krimininelle und ein Mordversuch lässt sich auch nicht mit einer schweren Kindheit erklären. Sonst wäre die gesamte Nachkriegsgeneration ein Volk von Mördern. Die hatten es nämlich wirklich schwer.
wie kommst du auf ">links-intellektueller< multikulti-migranten>streichelzoo<", und was motiviert dich, ausgerechnet das bild von zu streichelnden tieren zu verwenden?
... mal so ganz emotionslos...
Weil man als Deutscher sofort und zwangsläufig ein Nazi ist, wenn man sich nicht gleich unterwürfig zur Erbschuld bekennt, die deutsche Fahne mit Freuden vernichtet (wie es diverse Nachwuchsgrößen einer noch diverseren Partei gern hätten), sondern einen mordbereiten Ausländer mit gleichem Maß misst, wie einen deutschen. Tritt dieser dann noch als Rassist auf, dann ist das ja nicht weiter schlimm. Er ist ja kein Nazi. Gruppenkuscheln 2.0. Es ist nicht mehr vermittelbar, dass einerseits schwarz arbeitende Illegale sofort ausgewiesen / abgeschoben werden, während sich nicht intergrierbare mutmaßliche Mörder munter weiter an den sozialen Töpfen bedienen dürfen.

Nehmen wir mal an, zwei Deutsche hätte in der Türkei einen türkischen Rentner halbtot getreten und dazu rassistische Sprüche gegrölt. DIE darauf folgende Reaktionen darfst Du Dir selbst vorstellen. Ich würde wetten, die beiden hätte die Türkei nur leicht angefault in der Horizontalen verlassen.

Mit Multikulti-Streichelzoo meine ich die gescheiterte Integration eben dieser Gruppe, bedingt durch zu laxe Handhabung bestehender Gesetze und das bewusste Dulden einer Parallelwelt unter bewusstem Ignorieren der eigenen Kultur. Wer sich nicht integrieren will - such is life. Ein Ticket einfacher Fahrt nach Hause. Ende.
mal abgesehen davon, dass du leider (ausgerechnet) die frage nach dem von dir bedienten bild (s. frage dazu) nicht beantwortet hast, würde ich dich weiterhin ergänzend fragen wollen, was das konstruktive an dieser deiner sichtweise ist.
für mich klingt das latent aggressiv und deine argumentationsperspektive erscheint mir wenig auf integration fokussiert.
integration ist für mich ein bidirektionaler vorgang. muss man auch integrieren wollen. und zwar auf ganz pragmatischer ebene -> nicht der staat (der will offenbar), sondern, und das könnte vielleicht ja noch wesentlich wichtiger sein, auch die bevölkerung (und da habe ich sehr, sehr oft große zweifel an deren bereitschaft).
deine wortwahl ist, wie ich finde, immer, wenn es um diesen themenbereich geht, wenig sachlich und immer irgendwie etwas populistisch. inhaltlich kann ich dir in großen teilen ja zustimmen - wie auch nicht ... aber meine frage nach dem konstrukiven, integrativen in deiner argumentation möchte ich dich bitten, zu beantworten. denn genau das suche ich dann jedesmal und finde es leider nicht...
Nicht der Gastgeber hat sich anzupassen, sondern der Gast. Klingt nicht sehr konstruktiv, ist aber eine alte Weisheit. Zumal sie bestens funktioniert, wenn die betreffenden Staaten das nur konsequent genug betreiben (z.B. Australien, Kanada)

Man kann nicht immer nur tantenhaft mit dem erhobenen Zeigefinger auf die Einsicht und Vernunft der Probanten hoffen - die antiautoritäre Erziehung hat seinerzeit in großen Teilen versagt. Warum sollte man diesen Fehler jetzt noch einmal begehen? Die aktuelle Migranten-Hätschelei ist einer deutschen Trümmerfrau mit Mindestrente auf Sozialhilfeniveau nicht zu vermitteln.

Nur so nebenbei:
Meine Frau ist Ukrainerin (sehr gut migriert), unser Bekanntenkreis besteht mindestens zur Hälfte aus Migranten (Russland, Ukraine, Kasachstan, Sri Lanka) - ich gebe selbst Nachhilfestunden und mache Jugendarbeit. Ich komme also nicht aus der braunen Ecke der Ausländer-Basher. Wenn sich Ausländer über die deutschen Staatsorgane amüsieren, weil kein Mensch mehr Respekt hat (und haben muss), dann muss wirklich ein Umdenken einsetzen. Und dass muss auch von oben kommen. Mit onkeligem Dududu geht da gar nichts mehr.
ich finde, das ist keine antwort auf die frage.

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und ich sehe den direkten zusammenhang zwischen den erfolgen und misserfolgen antiautoritären erziehungsstils, der sich ja auf kinder bezieht, und der integration von migrierten mitbürgern nicht so wirklich...

von migrantenhätschelei zu reden, ist irgendie quark. und wenn man davon reden wollen würde, wäre es genauso eine perspektive, dass der mindestrenten-trümmerfrau die umstände wohl eher zu erklären wäre, wenn sie den anstrengungen ihres lebens entsprechend versorgt werden würde. hier spielt auch die perspektivische ungerechtigkeit im sinne der fehlenden relation eine rolle, nicht nur absolute verhältnisfakten!!

als altenpfleger übrigens drängt sich mir gerade bei der älteren und alten generation, auch, wenn ich es dienstlich völlig neutral betrachte, der eindruck auf, dass die deutschen eines wirklich nicht können: offen und wirklich und wahrhaftig und ohne vorbehalte auf fremde zugehen!!
gleiches erfahre ich, gerade auch im kleinstädtisch-ländlichen bereich (mit cdu-wahlquoten über 80% [nur eine korrelation, nicht unbedingt ein kausaler zusammenhang]), dass auch die jüngeren bundesbürger da leider keine ausnahme machen.
da muss ein "ausländer", etwa ein marokkanischstämmiger deutscher (der ja nun kein ausländer ist, da im besitz des deutschen passes), schon wirklich hier geboren sein, um überhaupt auf eine integrative basis bauen zu können und sich dann auch mit einem guten gefühl in die sozio-kulturellen strukturen einfügen zu können.
Du darfst gern anderer Meinung sein, nur gestatte anderen auch ihre Sicht der Dinge.

Sich einfügen können (die Chance hat jeder) und einfügen WOLLEN, das sind zwei Paar Schuhe. Es gibt Länder, dort MUSS man sich einfügen. Die haben bemerkenswerterweis sogar weniger Probleme. Und über eine CDU-Quote von 80% muss man nicht jammern und Zusammenhänge konstruieren. Das hieße nämlich auch, 80% der Wähler in die unmündig-ausländerfeindliche Ecke zu stellen. Und dieser Schuh ist Dir ein paar Nummern zu groß.
@krisska
Du hast geschrieben: "Nach meinem Wissensstand waren die beiden hackedickt[...]" - das ist etwas ganz anderes als "ein möglicher Verlauf des Geschehens.".

Auf mein Rabbi-Beispiel bist du leider nicht eingegangen - frag dich mal, ob du dort ebenso konsequent Rassismus verneinen würdest.

Ich stehe noch unter dem Eindruck (und dem Bier Smiley) des Länderspiels von diesem Abend. Morgen schreibe ich vielleicht mehr - vielleicht dann auch etwas ausführlicher.
@Igor

bei 8 Pils (5 %) hat ein Mann bis 80 kg schätzungsweise 2.00 Promille. 2 Promille schränkt den geistigen Horizont schon enorm ein. Oder um es wissenschaftlich zu sagen: Es treten "Gedächtnis- und Bewusstseinsstörungen sowie Verwirrtheit" auf.

http://www.firstsurf.de/t_promille.htm

Was du sonst hier von dir gibts, sind ka, sinnfreie Verallgemeinerungen? Oder ka zu wem du redest. Zu mir jedenfalls anscheinend nicht? Niemand hat gesagt, dass Alkohl ein Milderungsgrund ist. Und niemand hat hier Ausländer verhätschelt. Ich trete für gleiche Strafen unter Alkohl ein. Ich bin auch für 0 Promille am Steuer btw. und wer wesentlich mehr hat, verliert seinen Führerschein. Und ich finde die Strafen in Deutschland für Gewaltakte generel zu zahm.

Für mich ist es nunmal nicht bewiesen, dass die beiden, wie du sagst "Deutschlandhasser" sind. Für mich sind das paar idiotische Jugendliche, die sich zugeballert haben. Deutlich rassistisch ist es, wenn jemand sich bewusst eine andere Nationalität aussucht und diesen dann zusammenschlägt. Das ist bei Nazis deutlich erkennbar. Hier jedoch nicht. Momentan sieht es für mich so aus, als wäre ein selbstbewusster ordentlicher Rentner an die falschen Jugendliche geraten. So lange das nicht bewiesen ist, gibt es keinen Grund von Türke und Grieche zu reden. Oder kannst du es 100% beweisen? Spekulationen sind fehl am Platz. Mutmaßungen noch mehr. Ich unterscheide nicht, ob das nun deutsche Jugendliche waren oder ausländische, da es, so lange es nicht bewiesen ist, keinen Grund dafür gibt (und das ist hier btw Topic). Mein Urteil würde lauten "versuchter Totschlag" - soviel zu "Gruppenkuscheln". Keine Milderungen wegen Alkohol.

Und dein Beispiel mit der Türkei ist bescheuert. Das ist "Wenn die das so machen, dann machen wir das auch so" oder was? Die Türkei kann man in solchen Sachen nicht als Beispiel nennen.

Wenn ich schon Verallgemeinerungen höre wie "die gescheiterte Integration eben dieser Gruppe". Ich habe letztens eine Umfrage gemacht und die Türken waren da mit die freundlichsten, haben mir reichlich Essen angeboten etc. Die Rücklaufquote unter den Türken war besser als von den Deutschen, die sich meist zu schick dafür waren. Es gibt ausländische jugendliche Kriminelle, aber genau so gibt es auch deutsche jugendliche Kriminelle. Was beide brauchen ist Bildung, Arbeit und Freizeitbeschäftigungen damit die nicht auf dumme Gedanken kommen. Dann ergibt sich die Integration von selbst, aber in vielen Bereichen von Deutschland ist die Bildung Mangelware, weil die führenden Parteien das Geld falsch benutzen. Bei mir hier werden gleich 2 Stadtschlösser gebaut, während es bei Jugendarbeit an jeder Ecke mangelt. Die schaffen es beide auf knapp 1.000.000.000 Euro. Das Geld wäre in Bildung besser aufgehoben. Mit Stadtschlösser kann man keine Integration betreiben.

P.S.: Ich hab keine Lust hier auf jedes bescheuerte Beispiel einzugehen.
Mal abgesehen davon, dass ich mich auf mehrere Posts (auch den Eingangspost) bezog - natürlich ist es eine rassistische Tat. Das kann man auch nicht schönreden oder wegdiskutieren.

Ich möchte wirklich bezweifeln, die zwei "Jugendlichen" hätten sich an einem türkischen Familienoberhaupt oder einem in Ehren ergrauten griechischem Großvater vergriffen. In Bezug auf Achtung der Älteren (etwas, wovon Deutsche sogar was lernen könnten) funktioniert das nämlich gerade in dieser Bevölkerungsgruppe erstaunlich gut. Zumindest solange, wie der Betreffende gleicher Nationalität ist. Deutsche sind in diesen Kreisen Menschen zweiter Klasse. Hier geht es nicht um den netten Migranten von nebenan, sondern um Schichten, die quasi kaum noch kontrollierbar agieren.

Wenn die zwei mutmaßlichen Mordversucher wirklich so bewusstseinstrübend alkoholisiert waren, wieso konnten sie sich dann auf dem Video so überaus sportlich bewegen und die Tritte durchaus zielgerichtet und sicher anbringen? Delirium sieht anders aus. Und Alkohol macht nicht rassistisch. Er enthemmt jedoch. Wenn unsere zwei Prügelfanatiker im nüchternen Zustand noch in der Lage sind, ihre Grundhaltung zu verstecken bzw. den Mund zu halten, so haben sie sich in dieser Situation schlicht geoutet und nur das rausgelassen, was im Innersten drin war und schon lange mal rauswollte. Und das gleichzeitig geführte Telefonat (Willst Du mal hören wie ich einen Deutschen abmurkse) und die dazu notwendige Finger- und Sprachmotorik lassen auch nicht gerade aufs (schutz)behauptete Trinker-Koma schließen.

Dumm gelaufen, weil erwischt. Und wenn man außerdem gelesen hat, wie/warum die beiden Herrschaften erwischt wurden und wem das Handy gehört, welches benutzt wurde bzw. wie unser Unschuldslamm zu jenem gekommen ist - Migrationswillen definiert sich irgendwie anders.

Sowas ist nicht entschuldbar. Streich meinetwegen den Rassismus - dann verbleiben Dir immer noch zwei schlichte Gewohnheitskriminelle, die im (vorgeblichen) Rausch auch mal morden wollten. Und was kommt dann als Nächstes?
"Du darfst gern anderer Meinung sein, nur gestatte anderen auch ihre Sicht der Dinge.

Sich einfügen können (die Chance hat jeder) und einfügen WOLLEN, das sind zwei Paar Schuhe. Es gibt Länder, dort MUSS man sich einfügen. Die haben bemerkenswerterweis sogar weniger Probleme. Und über eine CDU-Quote von 80% muss man nicht jammern und Zusammenhänge konstruieren. Das hieße nämlich auch, 80% der Wähler in die unmündig-ausländerfeindliche Ecke zu stellen. Und dieser Schuh ist Dir ein paar Nummern zu groß."

ey....

natürlich lasse ich jedem seine meinung. aber ich habe keine lust, in JEDEN meiner sätze die formulierung "in meiner wahrnehmung" einzubauen...
der vergleich mit anderen ländern ist unsinnig, zumindest in meiner wahrnehmung, da wir hier nicht in anderen ländern leben, sondern in deutschland.
über die cdu-quote habe ich sicherlich nicht gejammert; und dass du mir unterstellst, ich habe einen zusammenhang konstruiert, zeigt mir, dass du die sache mit den korrelationen und den kausalzusammenhängen einfach elegant überlesen hast.
in die unmündig-ausländerfeindliche ecke stellte ich sicherlich niemanden, denn dann würde ich vermutlich drei viertel meiner familie in diese ecke schieben, in die übrigens ein cdu-wähler (wie ich hoffe) nicht hineingehört.
dass du mir das unterstellst, ist ein rethorischer schuh, der dir wohl eher zu klein ist. lass das anprobieren also lieber sein, der drückt eh nur ;)

schade, schade...
@krisska
Schade, dass du nicht auf dieses eine Beispiel eingehen willst. Interessant wäre deine Meinung dazu allemal.

"Es gibt ausländische jugendliche Kriminelle, aber genau so gibt es auch deutsche jugendliche Kriminelle."
Ja, dem stimme ich zu. Was ich nicht verstehe ist, dass du kein Problem damit hast zu erkennen, dass es deutsche Rassisten gibt dich aber bei ausländischen Rassisten damit so schwer tust. Und eins dürfte beiden gemeinsam sein: "Was beide brauchen ist Bildung, Arbeit und Freizeitbeschäftigungen damit die nicht auf dumme Gedanken kommen."

Ich glaube, ich habe es oben schon einmal gesagt: Hätten die den bloß ausgeraubt wäre eine Nennung des Immigrationshintergrunds überflüssig, weil dort Rassismus keine Rolle gespielt hat. Rentner überfallen und ausrauben ist keine ausländische Spezialität. Es dürfte aber kaum Deutsche geben, die Rentner überfallen und sie als scheiß Deutsche beschimpfen. Mit dieser Aussage haben die beiden die Herkunft des Opfers ins Spiel gebracht und deshalb gehört sie auch in den Artikel.
"Und was kommt dann als Nächstes?" Als Nächstes kommen sie in den Knast. Zu sportlich bewegen: Ich weiß von meiner Pubertät her, dass man unter Alkohleinfluss noch prima Fußball spielen kann ;) Zutreten kann man immer.

"Wenn unsere zwei Prügelfanatiker im nüchternen Zustand noch in der Lage sind, ihre Grundhaltung zu verstecken"

Die meisten Menschen haben irgendeine unbewusste Grundhaltung, die sie aber nicht vertreten. Der Mensch zeichnet sich aber gerade dadurch aus, dass er über diese Grundhaltung steht.
e
Z.B. kann Person A über Person B denken "Boar ist der fett (übergewichtig)" aber man sagt es nicht. Person A ist trotzdem nett, obwohl Person A "böse Gedanken" hat. Man kann sich bwusst eine Hemmschwelle aufbauen, um nicht geistig zu verkommen und wie viele Idioten zu anderen Menschen zu sagen "boar ist der fett". Aber genau bei Alkohl verschwindet die Hemmschwelle. Insofern macht Alkohl einen Menschen nicht zu einem Rassisten, sondern katapultiert ihn über seine Hemmungen und lässt ihn Dinge sagen/machen, die er eigentlich nicht sagen will. Meiner Ansicht nach sollten die beiden Ausländer daher erstmal nicht ausgewiesen werden, sondern sollten für ihre Tat bestraft werden und gehören unter Alkohlentzug und -verbot. Wenn sie danach immernoch "Scheiß Deutscher sagen" dann sind sie rassistisch. Kochs Wahlkampf hätte keine härteren Strafen fordern sollen, sondern eine besser Alkohlausgabe für Jugendliche. Es passieren viel zuviel Straftaten unter Alkohl. Daher würde ich generel allen kriminellen Gewaltätigen einfach Alkohlverbot geben. Da reicht ein kleiner Vermerk im Ausweiß. Vorratsdatenspeicherung aber auf solche Ideen kommt niemand..

[wikipedia zu Hemmschwelle "Ein Beispiel hierfür ist die regelmäßige Weigerung des Menschen, einen anderen Menschen zu töten. Die durch Moral und Gesetz aufgebaute Hemmschwelle wird in aller Regel nur in besonderen Situationen überwunden: u. a. nach starkem ALKOHLGENUSS."]

@LeChuck Ich habe kein Problem zu erkennen, dass es ausländische Rassisten gibt. Klar gibt es die auch. Aber "Scheiß Deutsche" mit 2 Promille zu sagen muss kein Rassismus sein. Kann es, muss es aber nicht und bei euch ist "100% Rassist".
Rassismus gibt es in jedem Land/Staat/Nation das lässt sich einfach nicht verhindern...
i-jmd hat numal gegen iein anderen was wäre es nicht so hätten wir ja den totalen Weltfrieden wenn jeder jeden mag nech?
"@LeChuck Ich habe kein Problem zu erkennen, dass es ausländische Rassisten gibt. Klar gibt es die auch. Aber "Scheiß Deutsche" mit 2 Promille zu sagen muss kein Rassismus sein. Kann es, muss es aber nicht und bei euch ist "100% Rassist"."

zu behaupten, das würde sie zu rassisten machen (die sie durchaus sein könnten, wer weiß es schon), ist (/edit:wäre ja auch) absolut hanebüchen.


@igor

nur, damit es nicht untergeht
+sigh+ hab ich doch garnicht behauptet. Wie ausführlicher soll ich meine Beiträge den noch schreiben? Ich glaub die ließt hier eh niemand lol -.-
Er macht den Hitler-Gruß hier natürlich auch nicht, weil er Rassist oder Nationalsozialist ist, sondern weil er 2,0+x Promille im Blut hat. Kann also durchaus sein, dass er nüchtern von Rassismus überhaupt nichts wissen will. Ist doch so, oder?

Fragt euch echt mal, ob ihr hier so auftreten würdet, wenn zwei deutsche Jugendliche einen türkischen/griechischen älteren Herrn so zugerichtet hätten und ihn als 'scheiß Ausländer' oder 'mieser Kanake' (vielleicht noch garniert mit 'Heil Hitler'-Sprüchen) beschimpft hätten.
"+sigh+ hab ich doch garnicht behauptet. Wie ausführlicher soll ich meine Beiträge den noch schreiben? Ich glaub die ließt hier eh niemand lol -.-"

oller noob :)

ob ich dir wohl zugestimmt habe o0
Mich kotzt es einfach nur noch an, dass die meisten wieder mal krampfhaft bemüht sind, hier aus den Tätern arme und bedauernswerte (Medien-) Opfer zu konstruieren. Das war versuchter Mord, findet euch damit ab. Und rassistische Parolen sind gefallen, auch im Telefonat. Auch dies ist ein Fakt. Und egal ob die zwei nun besoffen, bekifft oder beides waren - Mordversuch bleibt ein solcher. Deutschenhass auch.

Was mich am meisten ärgert:
Ich finde hier keinerlei Äußerungen, die sich mitfühlend auf das Opfer beziehen. Die zwei Verbrecher werden von allen Seiten beleuchtet - wer kümmert sich endlich mal um die Befindlichkeit der Geschädigten?
alles klar igor.

wie gut, dass du absolut gelockert an das thema rangehst ;)

check mal das topic... der zusammengeschlagene rentner muss nicht erwähnt werden. oder bezweifelst du jetzt allen ernstes, dass der jemandem hier nicht leid tut? oder dass jemand die tat in irgendeiner weise gutheißt?


dass es versuchter mord zu sein scheint, steht hier gar nicht zur debatte, wurde aber dennoch bereits thematisiert; lies halt mal nicht so selektiv!

-->
"selbst, wenn es ginge, hätten die beiden wohl kaum für eine beleidigung, wohl aber für die unglaublich brutale und schwere körperverletzung abgeschoben werden können. ein rein verbales vergehen wäre ansonsten mit einer solchen ausweisung wohl unsinnig drakonisch bestraft.

dennoch bin ich für eine harte und gerechte bestrafung inklusive offenbar dringend notwendiger resozialisierung."

bleib so tendenzpopulistisch, wie du bist. auf fragen gehste ja eh nicht ein ;)
serotonin, du hast auch schon lange keine Frage mehr gestellt, auf die Igor eingehen könnte. Smiley Was willst du denn von ihm wissen?

Auf mein Rabbi-Beispiel will ja auch keiner eingehen...
frage war nicht ganz richtig, ich gebs ja zu.

er hat halt einfach nur was behauptet und ist dann nicht auf diese richtigstellung und ergänzung eingegangen.

was den rabbi vergleich angeht:

zu konstruktionen dieser art habe ich mich bereits geäußert ;)
Entschuldige, ich finde deine Äußerung nicht. Sei doch so nett, und äußere dich zu dieser konkreten 'Konstruktion'! Ich sag auch Bitte.
@serotonin mmh ups ^^

@Igor Wer macht hier aus den Tätern Opfer? Nenne mir einen Namen. Das Opfer steht hier nicht im Mittelpunkt, siehe Topic. Naja hat ja serotonin schon alles gesagt +gerade gelesen hat+.

Formal rechtlich gesehen ist sowohl "sch** Deutscher" als auch "Sch** Jude" Volksverhetzung, ergo Rassismus, aber das muss man doch von Fall zu Fall betrachten. Bei deinem Rabbi Beispiel ist das genauso. Das "Sc* Deutscher" war eine Konter-Reaktion in Kombination mit "Ihr gehört raus". Jedenfalls so meine Interpretation. Dass es 100% kein Rassismus war, behauptete ich nie. Ich war nicht dabei. Ich versuche nur zu interpretieren und wehre mich gegen pauschale Urteile a la "Böser Rassist" - davon gabs hier in letzter Zeit zu viele Vorurteile.

Nicht ohne Grund gibts in Deutschland sowas wie Gerichte..die bekommen dann alle Fakten und entscheiden das dann. Den Zeitungen und uns steht es nicht zu eine Wahrheit zu verkünden a la "Der rassistische Türke" außer es liegt klar auf der Hand, wie "Deutscher Jugendhelicher mordet Jude nieder. Deutscher gesteht Juden zu hassen" oder "Türkischer Jugendliche bringt Deutschen um, weil dieser ihm zu christlich war". Das ist hier aber nicht der Fall. Hier haben wir es mit 2 schwer berechenbaren besoffenen durchaus kriminellen Jugendlichen zu tun und einem Opfer, dass vll. sogar auch rassistisch war. Und es wäre vll. exakt so abgelaufen, wenn der Opa Türke gewesen wäre. Mir sind durchaus auch Fälle bekannt, wo sich Türken gegenseitig beleidigen. Solls ja auch geben.
@krisska

-> stimme dir zu


und:

@käpt'n: (dazu passend und bzgl. deiner anfrage)

"meiner meinung nach wäre dies bei offenkundigen "neo"nazis, die einen rassistischen akt begingen schon daher wesentlich angebrachter, als dass in dieser szene bei derartigen straftaten das "xenophobe" deutlich und immer im vordergrund steht, während ich den fall mit dem "rentner" für eher primär in richtung gewaltexzess gehend, ohne direkte, rassischtische motivation halte."
Erstens:
Ich mag Fingerschnippserei nicht. Ich lasse mich zu nichts zwingen und antworte, falls, exakt dann, wenn ich Zeit (und Lust) dazu habe. Wenn ich zwischendurch mit anderen Dingen beschäftigt bin, dann ist das nun mal so. Es gibt neben MP nämlich auch noch ein reales Leben. Und das hat stets Vorrang.


Zweitens:
Du hast Dich erklärt. Schön. Ich wüsste nur nicht, was ich jetzt für Dich Interessantes zufügen sollte. Es ist Deine Sicht der Dinge, die wird Dir auch keiner zerstören wollen. Ich habe weder die Absicht noch die Kraft, Lust oder Zeit, jemanden von meiner Meinung zu überzeugen. Und es besteht meinerseits keinerlei Bedarf, das dies mit mir geschieht. Ich sehe die Dinge in manchen Punkten sicher etwas vereinfacht, zumindest äußere ich mich so. Und die zwei Experten hätten einen weiteren Aufwand auch gar nicht verdient. Ich habe Besseres zu tun, als mich wegen ein paar kriminellen Versagern stundelang um Prinzipien zu streiten. Die zwei Idioten sind es einfach nicht wert.
@krisska
In der Zeitung stand ja auch nicht, dass die Täter rassistisch waren. Dort stand, dass ein Türke und ein Grieche einen Rentner zusammenschlugen und ihn dabei als 'Scheiß Deutschen" beschimpft haben. Wenn die zeitung bei jeder Meldung abwarten würde, bis ein Gericht die Motive geklärt hätte, würden wir von solchen Sachen wohl erst Monate wenn nicht Jahre später erfahren.

Ich räume ein, dass die beiden durchaus genau solches Gesindel sein könnten, wie ihr sie beschrieben habt. Eine Zeitung soll aber nunmal (ganz richtig) nicht urteilen, sondern informieren. Durch deren Beschimpfungen könnte allemal Rassismus eine Rolle spielen. Also ist es völlig berechtigt, die Herkunft der Täter zu nennen - ganz anders bei Verbrechen, wo es überhaupt keinen Anhaltspunkt für solche Motive gibt. Zum Beispiel bei einem (ach, wie oft den schon) erwähnten Handtaschenraub.
@igor: deine selektive wahrnehmung macht einen konstruktiven dialog offenbar unmöglich. schade.
ich habe keinerlei interesse daran, von deiner meinung durch diese art von "rhetorik" überzeugt zu werden. es störte mich nur, dass du mich falsch wiedergegeben hast; würde es dich ja sicher auch, nicht war ?! ;)


letzte frage an dich: wer hat mit dem finger geschnippst?


@krisska:

stimme dir in teilen zu.
es ist in diesem fall wohl kaum eindeutig zu klären, ob es dem erwähnten pressekodex nun tatsächlich zuwiderläuft. ich hätte es aus den bereits beschriebenen, generellen erwägungen und einem dringend erforderlichen perspektivwechsel in den medien besser weggelassen.
und ich denke, man kann, ohne großen disput, in diesem fall durchaus bei seiner meinung bleiben, denn beide positionen scheinen vertretenswert.





p.s.:
bin altenpfleger und habe kein reales leben; sorry dafür. für mich gibt es nur mogelpower. und immer, wenn ich nicht sofort ne antwort bekomme, weine ich :/
Ich habe Dich weder zitiert noch Deine Posts seziert. Deshalb ist eine falsche Wiedergabe sicher auszuschließen.

Ich bin lediglich gegen eine Häufung von Fremdwörtern, nur um die Wichtigkeit einer eigenen Meinung zu untermalen. Vielleicht klingen ja meine Äußerungen deswegen so tendenzpopulistisch, weil ich zumindest bemüht bin, nicht gar so ballastige Verschwurbelungen zu benutzen. Man kann auch auf den Punkt kommen, ohne zuvor einen intellektuellen Fremdwortmarathon absolviert zu haben.
auch, wenn du deinen aussagen einen restringierten, antiintellektuellen impetus verleihen willst, igor, was sicherlich ein edles ziel ist, so berührt mich das insofern nicht, als dass ich schreibe, wie ich will.
übrigens gibt es einen unterschied zwischen vermeintlich "auf den punkt kommen" -> mit inhalt und einem tendenzpopulistischen "auf den punkt kommen wollen" -> ohne verfolgenswerten inhalt ;)

darüber hinaus muss ich dir recht geben und mich gleichzeitig entschuldigen: du hast mich nur einmal falsch wiedergegeben. ansonsten hast einfach nur inhalte überlesen und/oder ignoriert um an der stelle einer wünschenswerten antwort/erwiderung deine (ja nun bekannte, markige) meinung zu wiederholen. bitte entschuldige diese fehlformulierung meinerseits.
mit falsch wiedergegeben meinte ich die sache mit der cdu weiter oben; haste ja sicher gelesen ;)
restringierten, antiintellektuellen impetus

Versuchs doch einfach mal mit schlichtem, klar strukturiertem Deutsch. Diese pseudointellektuelle Fremdwortverwurstung ist schlicht lächerlich. Dann kann es durchaus auch vorkommen, dass man Dich weniger missversteht.
Fremdwortfanatiker vs. Fremdwortpurist +popkornessend zuschau+

@LeChuck Ich habe nicht alle Zeitungen gelesen, aber man sieht ja was dabei raus kommt. Wenn man angibt, dass ein Grieche und ein Türke "Scheiß Deutscher" gesagt haben, dann kommt Koch&Co und wollen Ausländer abschieben und andere Menschen lassen sich davon leicht beeinflussen. Die größte Schuld schiebe ich dabei auf Koch, da er einfach nur populistisch ist, aber die Medien haben da Mitschuld. Überall hört man Ausländer, Ausländer, Ausländer. Das polarisiert total und lässt in einigen Kopfen ein Gut<-->Böse-Schema entstehen. Und wenn mal ein deutscher Mann seine Tochter vergewaltigt oder seine Familie kleinhäckselt, fällt sehr oft seine Nationalität unter den Tisch. Dann ist von "Mann vergewaltigt seine Tochter" die Rede. Aaaaber wenn ein Ausländer das war dann wird erwähnt "Er war Türke. Der Türke. Dank seiner türkischen Abstammung". Das hämmert sich so richtig schön ein. Und dann fürchten sich wieder alle vor den "ach so bösen" Ausländern und dann kommt irgendson großer Führer um uns alle zu erretten.

P.S. Ich habe auch ein RL. Die Themen, wo ich hier mitrede, passen aber gut in mein Interessen/Berufsfeld ;) und ich lasse hier jeden alle Zeit der Welt zum Beantworten der Posts und wenn wer nicht antworten mag, ist das auch kein Beinbruch.
lieber igor. es mag leser geben, die dein stimmungsmachendes bellen ebenfalls lächerlich finden; und aus gutem grund -> substanz => fehlanzeige.


darüber, dass du den "restringierten impetus" aufgreifst, werde ich gleich auf dem weg zum rl-spätdienst eine weile schmunzeln ^^
Ich bat lediglich darum, wie ein normaler Mensch für das mitlesende Publikum und nicht nur fürs eigene Ego zu formulieren. Dann verstehen vielleicht auch jüngere Leser, worum es Dir eigentlich geht. Nichts ist langweiliger, als im Wartezimmer ungewollt das geschwollene Gespräch zweier Akademiker aufs Ohr gedrückt zu bekommen. Ich langweile ja an dieser Stelle auch niemanden mit einem Erguß über deskriptive und normative Stilistik (wie man es uns währen des Studiums eingebläut hat), sondern bitte lediglich um einen klaren Stil, den auch der Milchmann von nebenan versteht.

Die Stimmung mache ja nicht ich, dafür sorgen unsere zwei Prügelmigranten schon selbst. Und ein Kommentar dazu wird ja wohl noch erlaubt sein.
Zufällige gerade gefunden.

"Danach hatte der 18-jährige Griechen Spyridon L. eine Blutalkoholkonzentration von maximal 2,86 Promille und sein drei Jahre älterer Mitangeklagter Serkan A. maximal 3,19 Promille" laut einer Rechtsmedizinerin. Also 3,19 ist ja schon recht hart und wesentlich mehr als meine geschätzte 2 Promille. Ich spreche mich aber gegen verminderte Schuldfähigkeit aus. Aber das man mit 3,19 Promille nicht wirklich klar denken kann, müsste ja wohl klar sein.

http://portal.gmx.net/de/themen/nachrichten/panorama/6185766-U-Bahn-Schlaeger-vermindert-schuldfaehig,cc=000000160300061857661cXU47.html
Wer mit 3,19 Promille noch laufen, springen, telefonieren und ganze Sätze formulieren kann, der ist ein Berufsalkoholiker. Du darfst gern weiter zitieren:

Die motorischen Fähigkeiten waren auffallend unauffällig", sagte die Medizinerin. Auch Zeugen hatten bei den Schlägern keinerlei "alkoholtypische Ausfallerscheinungen" beobachtet.

Also was nun - zugeballert oder gewohnheitsmäßig auf dem Standardlevel?

http://www.stern.de/politik/panorama/:U-Bahn-Schl%E4ger-Hoch/625356.html
offtopic:

ich denke, "lediglich um etwas bitten", sieht anders aus, als dies.
wenn du wünscht, gerne weiter per pm. (muss nicht, kann aber; mir egal)

ontopic:
die sache mit dem alk ist ziemlich offtopic, wie ich finde ;)

hm... nochmal halb offtopic:

"Die Stimmung mache ja nicht ich, dafür sorgen unsere zwei Prügelmigranten schon selbst" <-- ich glaube, dass es das ist, was ich mich tendenzpopulistisch meinte. aber ich nehme den "tendenz"-teil nunmehr zurück!

schlussendlich würde ich vielleicht doch käpt'n recht geben wollen, wenn er sagt, dass es durchaus (siehe sein post weiter oben) berechtigt sei, die herkunft(sländer) mit anzugeben. aber vielleicht ist es dabei maßgeblich entscheidend, wie neutral, sachlich und nicht-polarisierend der artikel, in dem dies geschieht, ist.
Vote 4 Entbürgerungen bei solchen Straftaten, bei denen eine Abneigung zu Deutschen klar offenbart wurden.


Natürlich kann man dies als rass. abstempeln, ist es aber nicht. Ich als Deutscher, der dieses Land "liebt", sehe es nicht gerne, wenn "Halbstarke" hier auf den Putz schlagen, scheiße sich erzählen und dann sich wundern, warum Deutsche sie meiden.

Außerdem Deutsche als "scheiß Deutsche", "scheiß deutsche Kartoffel", "Nazi", "rass. Schwein" etc. zu beleidigen, dann wundert euch mal nicht, dass Koch sich stark für Abschiebungen gemacht hat. > Da fragt man sich, was wollen diese dann hier in diesem scheiß Land? Warum sind sie hier, ist ihr eigentliches Heimatland noch schlechter als die BRD?

Wir sind ein freiheitliebendes Volk, kein Nazi-Pack. Die rechte Szene gehört wie die linke verboten, ist aber in einer -demokratischen- Verfassung -nicht- möglich.


ps.: Es heißt Deutschland, wir sind ein Nationalstaat, nicht ein Einwanderungsland wie die USA. Integration; Anpassung an die Bräuche und der deutschen Kultur ist das Minimum, was jeder deutsche Immigrant, der in diesem land leben möchte, an den Tag bringen -muss-.

Natürlich ist muli-kulti schön anzusehen, aber nur in einem gewissen Maße; wie gesagt, es heißt Deutschland - also integriert euch doch endlich mal, dann würde man nicht solches in den Medien sich anschauen müssen (!).
Die Staatsbürgerschaft kann nicht entzogen werden.

Jemanden für Äußerungen wie 'scheiß Kartoffel' abzuschieben finde ich überzogen. Ein deutscher Nazi, der den Holocaust leugnet kommt auch mit einer (hohen) Geldstrafe davon.

Was du da sagst, klingt für mich verdammt nach der 'neuen Rechten'.
stimme käpt'n zu. und was koch angeht... da ist wohl jemand vom feinsten auf den sehr, sehr populistischen wahlkampf angesprungen ;)

gz.


p.s.: nationalstaat bedeutet nicht, dass die bürger und die regierung zwingend nationalistisch sind ;)


[ *kopfschüttel* ]
"Das verstößt gegen den Pressekodex."

Das Problem ist ganz einfach, dass das Formate wie die BILD, die solche Vorfälle ohnehin als Gottesgeschenk zum Hetzen anzusehen scheint, sich in der Regel einen Scheissdreck um den Pressekodex scheren.
Ist aber nix schlimmes am nationalistischen ;)
wenn du nun noch wüsstest, was das überhaupt bedeutet, dann könnte man sich sogar über deine aussage etwas aufregen, ASDX ;)


edit:
bitte kein wikipedia jetzt ;)
Ihr habt Recht.
Ich meine auch, dass man Ausländer nur damit schlecht machen will und sie keine "feste Position" im Gegensatz zu Deutschen haben.
http://www.zeit.de/online/2008/26/u-bahn-ueberfall-proz
essauftakt

Und schon wieder: Angeklagte wollen betrunken gewesen sein. Man glaubt ihnen nicht, ob das was mit ihrer Nationalität und Schlagzeilen zu tun haben könnte?

@Käpt'n LeCHuck
"Machen diese beiden wirklich den Eindruck so ehrlicher Menschen, dass du jede ihrer Aussagen für bare Münze nimmst? Ist das wirklich dein 'Wissensstand'?"

Edit: Macht ein Deutscher Jugendlicher einen ehrlicheren Eindruck?
Wusste gar nicht, dass das Aussehen Auschlag über die Ehrlichkeit eines Menschen gibt.

Meine Meinung ist, dass "Türke" oder "Grieche" nicht in einen Artikel gehört (Und das hat jetzt auch gar nichts mit meiner Nationalität zu tun.), solange es nicht einen Hintergrund für diese Anmerkung gibt, wie etwa ein rassistiascher Anschlag, oder sowas in der Art.
@Turan
Beantworte die Frage, die du so fein zitiert hast, doch einfach mal selbst. Also:
Machen diese beiden wirklich den Eindruck so ehrlicher Menschen, dass du jede ihrer Aussagen für bare Münze nimmst?
Nein, nicht wirklich. Ich will deren Tat auch nicht gutheissen, es ist einfach so, ich glaube, dieser Witz, der oben gepostet wurde, sagt es am besten.
"Willst du hören, wie ich einen Deutschen umbringe?"
(Spiegel Schlagzeile 25.06.2008)

"Die Geschichte des türkischen Täters, bei dem alle Versuche der Jugendhilfe scheiterten..."
(Stern, 12.01.2008)

Das ist m.E. keine Springer-Presse. Nur mal am Rande.
Sicher ist das keine Springer-Presse. Sonst wären das ganz andere Schlagzeilen geworden, weil ein Einzelfall zum Politikum gemacht worden wäre.

Es besteht kein Grund die Tat zu entschuldigen oder die Täter in Schutz zu nehmen. Doch muss allen klar sein, dass das ein Einzelfall ist.
@Turan
Wenn du ihnen nicht aus dem Grund nicht vertraust, dass sie keine Deutschen sind, wieso unterstellst du mir dann hier: "Macht ein Deutscher Jugendlicher einen ehrlicheren Eindruck?
Wusste gar nicht, dass das Aussehen Auschlag über die Ehrlichkeit eines Menschen gibt.
" selbst eine rassistische Motivation, weil ich ihnen nicht glaube?
Naja gut, ich sehe ja ein dass mein Post etwas voreilig geschrieben war. Ich will auch nicht mehr hier diskutieren, weil ich finde, dass man sowas unrelevantes nicht in einem Zeitungsartikel erwähnen sollte, und der Fall für mich abgeschlossen ist.
Ob es nun relevant war oder nicht, ist ja hier gerade die Frage. Aber bitte, geh der Diskussion ruhig aus dem Weg.
Was ist jetzt bitte als Information relevant oder nicht?

Nehmen wir mal an, 2 zugedonnerte deutsche Pisa-Versager mit einem IQ unterhalb einer Rolle Drops verprügeln im umgekehrten Fall einen türkischen Rentner und einer ruft auf einem Handy (das er zuvor einem Türken abgezogen hat) seinen Spezi an und schreit "Willst du hören, wie ich einen Türken umbringe?"

Setzen wir in diesem Fall mal den gleichen Maßstab an und setzen sogar voraus, dass auch hier (schwer zu glauben, aber wir sind ja möglichst objektiv) kein rassistischer Hintergrund vorliegt.

Würde die bereinigte Pressemeldung nun lauten "2 Jugendliche schlagen Renter halbtot. Opfer überlebt nur knapp", wie wären wohl die Reaktionen, würden später die Details bekannt? Vertuschung von Nazi-Übergriffen, Herunterspielen usw. wären wohl noch die mildesten Schlussfolgerungen. Niemand würde darauf bestehen, dass der Rentner und die beiden Täter herkunftsneutral erwähnt würden. Im Gegenteil. Zu einer sauberen und objektiven Berichterstattung gehören alle Details. Bestes und aktuellstes Negativbeispiel ist der angebliche deutsche Branstifter in Ludwigshafen. Dann hätte ja auch hier der Kodex versagt und es wäre irrelevant, dass das Haus ausschließlich von Türken bewohnt war und ob der Zündler nun Türke oder Deutscher ist. Ein Brandstifter (Pyromane) handelt ja nicht aus rassistischem Antrieb und Vorsatz und Rassismus waren niemandem und zu keiner Zeit unterstellbar. Warum hat das niemanden gestört?

Es besteht immer noch ein Recht auf Information. Und wenn der Täter zusätzlich noch Pickel, Mundgeruch oder ein Hinkebein hat, dann ist auch dieses, solange die Details nicht das Persönlichkeitsrecht verletzen, in der Berichterstattung nicht zu beanstanden. Im Übrigen kann man durch die Nennung der Vornamen (die ja nicht gegen den Kodex verstößt) eh auf die Herkunft der beiden Fast-Totschläger schließen, ohne sonderlich hochbegabt sein zu müssen. Da ist der Rest eher Beiwerk.
Richtig. Dieses Recht auf Information besteht. Aber welche Zeitung würde schreiben "Der Täter, der übrigens Pickel und Mundgeruch hat, ..."? Wen würde das interessieren? Wen geht das überhaupt was an? Mit der Nationalität ist es, von Ausnahmen abgesehen, für mich genau so. Mit dem Unterschied, dass diese kleine Information Hass und Vorurteile schüren kann, wenn die Leser nur bekloppt genug sind. Zumal es, wie weit oben bereits geschildert, den Pressekodex verletzt, auf sowas ohne Grund hinzuweisen.

Ausserdem ist das mit den Namen der Täter auch immer so eine Sache. Es gab einen Fall in der "Bild" (ich geb's ja zu, ich hab mich iwie auf die eingeschossen^^), in dem die Namen der Täter geändert wurden und diese in der "Zeitung" dann türkische Vornamen hatten. Naja, ist doch egal ob der Kerl jetzt Mehmet oder Tuncay oder sonstwie heisst. Die Täter waren aber eigentlich Deutsche, mit dementsprechend deutschen Vornamen, die dann, angeblich um die Identifizierung zu erschweren (worauf die Bild sonst doch auch nichts gibt), türkische Vornamen bekommen haben. Auch eine Methode, Vorurteile zu säen.
Ich würde mit Dir noch einigermaßen konform gehen, wäre der bewusste Satz am Telefon nicht gefallen und hätte sich das Umfeld der beiden U-Bahn-Schläger nicht dahingehend geäußert, dass die zwei Prügelexperten Deutschland und Deutsche auch sonst generell als nicht gerade besonders wertvoll einschätzten. Es fällt mir in diesem Zusammenhang auch schwer zu glauben, dass es keinerlei rassistisch geprägten Emotionen gegeben haben soll. Ein Deutscher hätte wohl kaum "Willst du hören, wie ich einen Deutschen umbringe?" geprahlt - spätestens hier wäre der Journalist genötigt gewesen zu schreiben, welcher Nationalität der selbsternannte Deutschen-Umbringer denn nun gewesen sei. Sonst kippt der Artikel ins Lächerliche.

In einer Überschrift hat sowas, zumindest in diesem Fall, nicht zwingend was zu suchen. Aber komplett unter den Teppich kehren würde ich es nicht. Dazu hat die Öffentlichkeit (nicht nur die deutsche) ein viel zu großes Interesse daran.

Und bitte nicht vergessen - Meister Serkan ist nur mit stets verlängerten (wieso eigentlich?) und nur 3 Monate gültigen Duldungen in Deutschland, man hat ihm trotz vielfacher krimineller Vergehen immer wieder eine Chance gegeben und ihn nicht ausgewiesen. Deshalb finde ich es wirklich absurd, einen potentiellen Mörder, dessen letzte Hemmschwelle in seiner kriminellen Karriere gefallen ist, überhaupt noch zu bedauern. Er ist der Täter, nicht das Opfer.

Schade nur, dass man den Spiridon nicht ausweisen wird. Bedauerlicherweise ist dieser EU-Bürger und der Steuerzahler hat wie immer das Nachsehen.
Dieser Satz am Telefon sagt natürlich einiges. Aber mir geht es eigentlich auch eher um das Prinzip. Und da ist es erstens gefährlich für ein harmonisches Zusammenleben, wenn darauf rumgeritten wird, zu welcher (Sub-)Kultur Täter und Opfer gehören, zumal es ja eigentlich auch keine Rolle spielt, eben abgesehen von den Fällen wo genau diese Zugehörigkeit das Motiv für die Tat war.

Die Täter sind mir dabei ziemlich egal. Ich möchte nur nicht, dass solche Fälle (wie aber in diesem Beispiel leider geschehen) zu fremdenfeindlicher Propaganda benutzt werden, egal von welcher Seite. Genauso wenig würde ich wollen, dass es als fremdenfeindlicher Vorfall dargestellt wird, wenn ich Stress mit einem Ausländer habe. Daher bin ich generell gegen die Nennung von Nationalitäten.
@Sid Vicious
"Aber mir geht es eigentlich auch eher um das Prinzip."
In diesem ganzen Thread ging es doch bisher um diese beiden konkreten Täter, die diesen konkreten Rentner in der konkreten U-Bahnstation zusammenschlugen.

Im Prinzip gebe ich dir recht: Wenn die Zugehörigkeit zu irgendeiner Personengruppe keine Rolle spielt, muss (und darf sie evtl.) nicht erwähnt werden. Hier, hier und hier habe ich das bereits anklingen lassen.

"Genauso wenig würde ich wollen, dass es als fremdenfeindlicher Vorfall dargestellt wird, wenn ich Stress mit einem Ausländer habe. Daher bin ich generell gegen die Nennung von Nationalitäten."
Sollte jemals in der Zeitung stehen "Deutscher Sid Vicious verprügelt Griechen", dann hoffe ich für dich, dass dir all jene so fein beispringen werden, die sich auch hier so vehement gegen eine Nennung der Nationalität einsetzen. Wo waren die eigentlich, als sich in Potsdam zwei Betrunkene geprügelt haben und das dann zum fremdenfeindlichen Übergriff aufgebauscht wurde?
Geradezu witzig ist an der Sache: Damals konnte ebenfalls durch ein Handy bewiesen werden, dass das Opfer als 'Scheiß-Nigger' beschimpft wurde. Das reichte damals damit ein rassistischer Hintergrund als sicher gelten konnte. Vorher, Nachher
Jetzt ist dieser Vorfall allerdings ein Argument für all jene, die hier behaupten, trotz des handyanrufs und der Beschimpfungen sei kein Rassismus im Spiel gewesen. Naja, warten wir das Gerichtsurteil ab.
Ich stimme dir zu Käpt'n LeChucc, das würde natürlich genannt werden...
Auf deine Zustimmung, ASDX, kann ich äußerst gern auch verzichten.
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