sorry wenn ich das nicht ins englische übersetzte! ;)
Kennt jemand die Dokumentation: "Massaker in Afghanistan - schauten die Amerikaner zu?" von Jamie Doran?
Der Film dokumentiert die Ereignisse nach dem Fall von Kunduz, der letzten Hochburg der Taliban im Norden Afghanistans im November 2001. Es werden Interviews mit Menschen gezeigt, die als Augenzeugen miterlebten, wie 3.000 der 8.000 Kriegsgefangenen, die sich den US-Soldaten und alliierten afghanischen Truppen unter der Führung von General Abdul Raschid Dostum ergeben hatten, gefoltert und ermordet wurden.
Nach der Schlacht von Kunduz nahmen amerikanische Streitkräfte am Angriff auf die Festung Kala-i-Dschangi teil, bei dem mehrere hundert Talibangefangene getötet wurden. Der Amerikaner John Walker Lindh war einer von 86 Überlebenden, die dem Massaker entkamen, weil sie sich in unterirdischen Stollen unter der Festung versteckt hielten.
Der Film zeigt dann, dass das amerikanische Armeekommando nach den Ereignissen von Kala-i-Dschangi in Zusammenarbeit mit seinem afghanischen Verbündeten General Raschid Dostum für die Ermordung weiterer 3.000 Gefangener mitverantwortlich war, die von den insgesamt 8.000 Gefangenen abgesondert und in ein Gefängnis in der Stadt Schiberghan transportiert wurden.
Die Gefangenen wurden in geschlossenen Containern ohne jede Luftzufuhr nach Schiberghan gekarrt. Afghanische LKW-Fahrer wurden verpflichtet, Container mit je 200 bis 300 Gefangenen zu transportieren. Einer der Fahrer in einem der Konvois berichtete, dass in jedem Container auf der Fahrt 150 bis 160 Gefangene starben.
Ein afghanischer Soldat, der den Konvoi begleitete, sagte, ein amerikanischer Kommandeur habe ihm befohlen, Löcher in die Container zu schießen, um Luft hinein zu lassen, obwohl ihm bewusst war, dass mit Sicherheit einige der Insassen getroffen würden. Ein afghanischer Taxifahrer berichtete, aus den Containern sei Blut geflossen. Nach Aussagen eines der LKW-Fahrer wurden Überlebende des Transports in der Wüste bei Masar-i-Scharif abgeladen. Unter den Augen von 30 bis 40 amerikanischen Soldaten wurden die noch lebenden Gefangenen erschossen und den Hunden zum Fraß in der Wüste zurückgelassen.
Die Menschenrechtspolitik der Vereinigten Staaten nach Innen und nach Außen hatte immer schon ihre problematischen Seiten. So haben die USA von den 23 wichtigsten internationalen Menschenrechtsabkommen bisher lediglich sieben ratifiziert (zum Vergleich: Die Bundesrepublik Deutschland hat 20 ratifiziert) und steht damit im internationalen Vergleich auf einer Stufe mit Ländern wie Afghanistan, Ruanda, Burundi, Sudan oder Libanon und noch unter solchen "Schurkenstaaten" wie Irak oder Iran. Vor einem Jahr wurde den USA der Sitz in der UN-Menschenrechtskommission entzogen, der sie seit 1947 ununterbrochen angehört hatten. Einer der Gründe für diesen Aufsehen erregenden Schritt ist in dem arroganten und selbstbezogenen Verhalten der USA zu sehen. Beispielsweise stimmen die USA - häufig als einziges Land - mit großer Regelmäßigkeit gegen alle UN-Resolutionen, die sich auf eine Stärkung der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte aller Menschen gemäß dem seit 1976 geltenden "Sozialpakt" beziehen. Nicht einmal ein "Recht auf Nahrung" wollen die USA den Menschen zugestehen. Ein zweiter Grund für die Abwahl war die hartnäckige Weigerung der USA, der Einrichtung eines Internationalen Strafgerichtshofes der Vereinten Nationen zuzustimmen.
Auch was die Einhaltung des "humanitären Kriegsvölkerrechts" betrifft (Genfer Konvention und Zusatzprotokolle), haben die USA sowohl im Jugoslawien-Krieg 1999 als auch im gegenwärtigen Afghanistan-Krieg keine gute Figur gemacht. Die Häufung so genannter "Kollateralschäden" mit Hunderten (Jugoslawien) und Tausenden (Afghanistan) von toten Zivilpersonen deutet mindestens auf eine fahrlässige Kriegführung, wenn nicht sogar auf die gezielte Bombardierung von Wohnhäusern, Dörfern und zivilen Einrichtungen hin. Das aber sind nach herrschender Rechtsauffassung Kriegsverbrechen.
Dass Kriegsgefangene oder vermeintliche Terroristen nicht mit Samthandschuhen angefasst werden müssen, ist eine Sache. Eine andere Sache ist es aber, sie wie Tiere in Käfigen zu halten, ihnen keinen Rechtsbeistand zuzubilligen und sie insgesamt als außerhalb jeglichen Rechts stehend zu betrachten. Dies ist einer führenden Nation, die sich "Freedom and Democracy" auf die Fahnen geschrieben hat, unwürdig. Die Verfrachtung der in Afghanistan gemachten Gefangenen auf den US-Stützpunkt Guantánamo (Kuba) ist ein übler Trick US-amerikanisches Recht zu umgehen. US-Verteidigungsminister Rumsfeld will die gefangenen Taliban- und Al-Qaeda-Mitglieder von Militärkommissionen auf Kuba aburteilen lassen. Da der US-Militärstützpunkt nicht auf amerikanischem Boden liegt, hätten die Verurteilten keine Möglichkeit, Berufung vor einem ordentlichen US-Gericht einzulegen.
Kennt jemand die Dokumentation: "Massaker in Afghanistan - schauten die Amerikaner zu?" von Jamie Doran?
Der Film dokumentiert die Ereignisse nach dem Fall von Kunduz, der letzten Hochburg der Taliban im Norden Afghanistans im November 2001. Es werden Interviews mit Menschen gezeigt, die als Augenzeugen miterlebten, wie 3.000 der 8.000 Kriegsgefangenen, die sich den US-Soldaten und alliierten afghanischen Truppen unter der Führung von General Abdul Raschid Dostum ergeben hatten, gefoltert und ermordet wurden.
Nach der Schlacht von Kunduz nahmen amerikanische Streitkräfte am Angriff auf die Festung Kala-i-Dschangi teil, bei dem mehrere hundert Talibangefangene getötet wurden. Der Amerikaner John Walker Lindh war einer von 86 Überlebenden, die dem Massaker entkamen, weil sie sich in unterirdischen Stollen unter der Festung versteckt hielten.
Der Film zeigt dann, dass das amerikanische Armeekommando nach den Ereignissen von Kala-i-Dschangi in Zusammenarbeit mit seinem afghanischen Verbündeten General Raschid Dostum für die Ermordung weiterer 3.000 Gefangener mitverantwortlich war, die von den insgesamt 8.000 Gefangenen abgesondert und in ein Gefängnis in der Stadt Schiberghan transportiert wurden.
Die Gefangenen wurden in geschlossenen Containern ohne jede Luftzufuhr nach Schiberghan gekarrt. Afghanische LKW-Fahrer wurden verpflichtet, Container mit je 200 bis 300 Gefangenen zu transportieren. Einer der Fahrer in einem der Konvois berichtete, dass in jedem Container auf der Fahrt 150 bis 160 Gefangene starben.
Ein afghanischer Soldat, der den Konvoi begleitete, sagte, ein amerikanischer Kommandeur habe ihm befohlen, Löcher in die Container zu schießen, um Luft hinein zu lassen, obwohl ihm bewusst war, dass mit Sicherheit einige der Insassen getroffen würden. Ein afghanischer Taxifahrer berichtete, aus den Containern sei Blut geflossen. Nach Aussagen eines der LKW-Fahrer wurden Überlebende des Transports in der Wüste bei Masar-i-Scharif abgeladen. Unter den Augen von 30 bis 40 amerikanischen Soldaten wurden die noch lebenden Gefangenen erschossen und den Hunden zum Fraß in der Wüste zurückgelassen.
Die Menschenrechtspolitik der Vereinigten Staaten nach Innen und nach Außen hatte immer schon ihre problematischen Seiten. So haben die USA von den 23 wichtigsten internationalen Menschenrechtsabkommen bisher lediglich sieben ratifiziert (zum Vergleich: Die Bundesrepublik Deutschland hat 20 ratifiziert) und steht damit im internationalen Vergleich auf einer Stufe mit Ländern wie Afghanistan, Ruanda, Burundi, Sudan oder Libanon und noch unter solchen "Schurkenstaaten" wie Irak oder Iran. Vor einem Jahr wurde den USA der Sitz in der UN-Menschenrechtskommission entzogen, der sie seit 1947 ununterbrochen angehört hatten. Einer der Gründe für diesen Aufsehen erregenden Schritt ist in dem arroganten und selbstbezogenen Verhalten der USA zu sehen. Beispielsweise stimmen die USA - häufig als einziges Land - mit großer Regelmäßigkeit gegen alle UN-Resolutionen, die sich auf eine Stärkung der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte aller Menschen gemäß dem seit 1976 geltenden "Sozialpakt" beziehen. Nicht einmal ein "Recht auf Nahrung" wollen die USA den Menschen zugestehen. Ein zweiter Grund für die Abwahl war die hartnäckige Weigerung der USA, der Einrichtung eines Internationalen Strafgerichtshofes der Vereinten Nationen zuzustimmen.
Auch was die Einhaltung des "humanitären Kriegsvölkerrechts" betrifft (Genfer Konvention und Zusatzprotokolle), haben die USA sowohl im Jugoslawien-Krieg 1999 als auch im gegenwärtigen Afghanistan-Krieg keine gute Figur gemacht. Die Häufung so genannter "Kollateralschäden" mit Hunderten (Jugoslawien) und Tausenden (Afghanistan) von toten Zivilpersonen deutet mindestens auf eine fahrlässige Kriegführung, wenn nicht sogar auf die gezielte Bombardierung von Wohnhäusern, Dörfern und zivilen Einrichtungen hin. Das aber sind nach herrschender Rechtsauffassung Kriegsverbrechen.
Dass Kriegsgefangene oder vermeintliche Terroristen nicht mit Samthandschuhen angefasst werden müssen, ist eine Sache. Eine andere Sache ist es aber, sie wie Tiere in Käfigen zu halten, ihnen keinen Rechtsbeistand zuzubilligen und sie insgesamt als außerhalb jeglichen Rechts stehend zu betrachten. Dies ist einer führenden Nation, die sich "Freedom and Democracy" auf die Fahnen geschrieben hat, unwürdig. Die Verfrachtung der in Afghanistan gemachten Gefangenen auf den US-Stützpunkt Guantánamo (Kuba) ist ein übler Trick US-amerikanisches Recht zu umgehen. US-Verteidigungsminister Rumsfeld will die gefangenen Taliban- und Al-Qaeda-Mitglieder von Militärkommissionen auf Kuba aburteilen lassen. Da der US-Militärstützpunkt nicht auf amerikanischem Boden liegt, hätten die Verurteilten keine Möglichkeit, Berufung vor einem ordentlichen US-Gericht einzulegen.
Sowas lässt sich bei einer Supermacht schnell Medienwirksam verkaufen, aber Giftgase gegen das eigene Volk ist da weniger interessant. Bedauerlich.
___
Ich will trotzdem in Zukunft in den USA leben.
___
Ich will trotzdem in Zukunft in den USA leben.
Bedauerlich ist es auf anderen rumzuhacken und selbst Dreck am Stecken zu haben!
@3DKing
Jeder zieht sich aus der geschichte den teil herraus
den er für seine propaganda braucht.
Es geht/ging hier weitgehend nie um das was tatsächlich
geschieht, sondern nur um die dokumentation der
eigenen einstellung zur sachlage.
Es werden auch in zukunft die pro und die contra
parteien ihre mehr oder weniger sachlichen argumente
vorbringen doch ist oft zweifelhaft ob es dabei
um das recht als solches geht oder um das rechthaben
eines einzelnen der sich in eine gruppe einfügt um
zugehörigkeit zu empfinden.
Du und ich vertreten dabei sicher die seite der
minderheit, doch werden sich linke und demonstranten
sicher bald auch wieder für minderheiten und randgruppen einsetzen ;-))
(ich hoffe nur man vergisst dabei die eigene politische
lage im land nicht, und zeigt dort mal mehr einsatz)
Jeder zieht sich aus der geschichte den teil herraus
den er für seine propaganda braucht.
Es geht/ging hier weitgehend nie um das was tatsächlich
geschieht, sondern nur um die dokumentation der
eigenen einstellung zur sachlage.
Es werden auch in zukunft die pro und die contra
parteien ihre mehr oder weniger sachlichen argumente
vorbringen doch ist oft zweifelhaft ob es dabei
um das recht als solches geht oder um das rechthaben
eines einzelnen der sich in eine gruppe einfügt um
zugehörigkeit zu empfinden.
Du und ich vertreten dabei sicher die seite der
minderheit, doch werden sich linke und demonstranten
sicher bald auch wieder für minderheiten und randgruppen einsetzen ;-))
(ich hoffe nur man vergisst dabei die eigene politische
lage im land nicht, und zeigt dort mal mehr einsatz)
Wie kannst du nur solche Verbrechen gegen die Menschlichkeit herunterspielen? Das ist so, als würde man sagen, dass der Holocaust eigentlich gar nicht existiert hat und sich das nur irgendwelche anti-faschistischen Gruppen ausgedacht haben. Es mag ja legitim sein, einige Handlungen der Amis zu verteidigen, aber so etwas herunterzuspielen ist einfach nur blind und gefährlich.
Nun ja ich denke das die amerikaner eigentlich genug innenpolitische problem haben und das ein Krieg (oder auch 2) gut davon ablenken
Menschlichkeit ist für mich in den letzten tagen
nur sehr wenig zu sehen, weder die eine noch die andere
kriegspartei ist besonders menschlich.
Wenn ich dann die steine werfenden "kriegsgegner"
sehe, wird mir immer klar, das menschlichkeit auch
nur noch ein schlagwort ist und die gesamte menschheit
im grunde ein aggressiver haufen ist und das in
jedem ein kleiner bush oder saddam wohnt der manchmal raus kommt.
Zweifelhaft für mich sind besonders leute die das
wort menschlichkeit benutzen, aber selbst zeigen
wie wenig menschlich sie sind.
nur sehr wenig zu sehen, weder die eine noch die andere
kriegspartei ist besonders menschlich.
Wenn ich dann die steine werfenden "kriegsgegner"
sehe, wird mir immer klar, das menschlichkeit auch
nur noch ein schlagwort ist und die gesamte menschheit
im grunde ein aggressiver haufen ist und das in
jedem ein kleiner bush oder saddam wohnt der manchmal raus kommt.
Zweifelhaft für mich sind besonders leute die das
wort menschlichkeit benutzen, aber selbst zeigen
wie wenig menschlich sie sind.
Logge dich ein um einen Beitrag zu schreiben.