http://www.heise.de/newsticker/data/jk-14.08.03-012/
Was haltet ihr davon? Ist doch echt abgefahren, oder?
Was haltet ihr davon? Ist doch echt abgefahren, oder?
Jo, habs in den nacht news erfahren
schon cool was da passiert, naja, mal sehen wie das in der nacht sein wird
schon cool was da passiert, naja, mal sehen wie das in der nacht sein wird
Finde es echt heftig. Ich meine plötzlich kein Strom. Keine Ampeln, keine Telefon, kein Licht, keine Computer. Aller bricht zusammen. Verkehrssysteme, Notrufsysteme, Fahrstühle, Flughafen, alles einfach nix funktioniert mehr. Ich fidne das ist nen gigantischer Rpckschritt. Was meint ihr? Ist das Energeienetz in den USA veraltet also so schlecht das sowas passieren kann???
Das Energienetz der USA ist grauenvoll ;)
Lies dir grad mal die Kommentare im Heisebericht durch :D
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Die Katastrophe des Jahrhunderts
aus "Warum irrten die Experten", von Vladimir Karcev und Petr Chazanovski
Am 9. November 1965 gab es auf dem Terretorium der USA und Kanadas eine Havarie, die sogleich als "Katastrophe des Jahrhunderts" bezeichnet wurde.
An diesem Tag fiel innerhalb von 11(!) Minuten auf einem Gebiet von 20000 Quadratkilometern, in dem solche Riesenstädte wie New York, Boston, Montreal und zahlreiche andere liegen, der Strom aus. Elektrolokomotiven und Trolleybusse blieben stehen. Tausende Fahrgäste blieben in der Metro stecken. Auf den in Dunkelheit getauchten Städten irrten die Menschen fassungslos umher. Überall herrschte ein Verkehrschaos, denn alle Ampelanlagen fielen aus. Tausende waren in den steckengebliebenen Fahrstühlen eingeschlossen. Flugzeuge konnten nicht landen, da die Flughäfen in völliger Dunkelheit lagen. Die Betriebe und Werke standen still, das Metall in den Elektroöfen erstarrte.
Man sagt, dass der Anblick der lichtlosen Fenster der Riesenstadt New York unerträglich gewesen sei. In dieser Nacht stieg die Anzahl der Selbstmorde um das Mehrfache an. Eine junge Frau sprang aus dem 6. Stock, auf dem Tisch hinterließ sie einen Zettel: "Ich werde verrückt bei dieser Dunkelheit, ich kann nicht mehr."
Die Versorgung mit elektrischer Energie konnte erst am 10. November um 7 Uhr früh wiederhergestellt werden. Die Verluste infolge dieser Katastrophe lagen ungefähr bei 100 Millionen Dollar.
Wie konnt das geschehen?
Um das zu verstehen, muß man sich vergegenwärtigen, was ein großes Energieverbundsystem ist. Es ähnelt irgendwie einem lebenden Organismus. Dazu gehören elektrische "Herzen" (Kraftwerke), "Blutgefäße" (Hochspannungsleitungen) und "Adern" (elektrische Netze). Alle Handlungen werden von einem "Riesengehirn" bestimmt, von dem Steuer- und Schaltsystem, das Tausende Geräte, Relais und andere Elemente in sich vereinigt.
Außerdem muss berücksichtigt werden, daß die verzeugte elektrische Energie sofort verbraucht werden muss. Die Menschheit hat leider noch nicht gelernt, Elektrizität in großen Mengen zu speichern. Was passiert, wenn aus irgendeinem Grund eine Hochspannungsleitung ausfällt? An dem Ende, an dem die Elektroenergie verbraucht werden soll, wird sie fehlen, und die Verbraucher werden abgeschlatet. Jedoch die Generatoren, die diese elektrische Energie erzeugen, können nicht sofort angehalten werden, und die Energie wird in andere Leitungen eingespeist, die dadurch überlastet werden, und sich ebenfalls abschalten. Wenn keine entsprechenden Maßnahmen getroffen werden, so breitet sich dieser Vorgang lawinenartig aus. Es wird eine Hochspannungsleitung nach der anderen abgeschaltet. Genau das geschah am 9. November 1965 in den USA.
Der Nordosten der USA und der Süden Kanadas werden von dem Energieverbundsystem CANUSE (CANada-USa-East) versorgt. Die Kraftwerke des Systems sind durch Hochspannungsleitungen verbunden, von denen einige 345 Kilovolt führen und die übrigen mit 230 und 115 Kilovolt betrieben werden.
An jenem Abend gab es keine Vorboten der Katastrophe. Das Verbundsytem funktionierte ordnungsgemäß, die Gesamtbelastung betrug 43,6 Millionen Kilowatt, was durchaus zulässig war. Um 17.16 Uhr bemerkte ein Ingenieur der Wasserkraftwerke der Niagarafälle auf dem Schlatpult das Signal, daß eine der fünf nach Kanada abgehenden Hochspannungsleitungen abgeschaltet war (Später stellte sich heraus, dass die Abschaltung wegen des falschen Ansprechens eines (!) Relais der Abschaltungautomatik dieses Kraftwerks erfolgt war.). Nun wurde die gesamte Leistung auf die übrigen Leitungen abgegeben, die der Belastung nicht standhielten und auch sofort durch ihre Schutzautomatik abgeschaltet wurden.
Die weiteren Ereignisse entwickelten sich sehr schnell. Die Gesamtleistung des Wasserkraftwerkes (ungefähr 1,2 Millionen Kilowatt) wurde in die Leitung Niagarafälle-New York eingespeist. Die Überlastung war verhängnisvoll. Um 17.21 Uhr erlosch Boston, das New-Yorker Netz wurde vom Verbundsystem New England getrennt. Um 17.23 Uhr schaltete das System von Zentral-Hudson ab. Eine Minute danach wurde das Verbundnetz Long Island getrennt, es schaltete ein gewaltiger Energieblock mit 1 Million Kilowatt Leistung ab (damals gehörte dieser zu den drei größten Aggregaten der USA). Schließlich erlosch um 17.28 Uhr New York. 8 Staaten waren ohne elektrische Energie.
Die Ursachen dieser Havarie wurden von einer Sonderkommission untersucht. In den Schlußfolgerungen der Kommission waren vorwurfsvolle Worte über die verschiedenen Mängel im aufbau und Betrieb des Energieverbundsystems zu hören. Aber das alles war sozusagen wie das Ausholen zum Schlag nach einer Schlägerei. Wäre es möglich gewesen, vor der Havarie auf der Grundlage irgendwelcher Methoden zur Untersuchung der Betriebsfähigkeit des Systems Maßnahmen zu treffen, die eine vergleichbare Havarie nicht zugelassen hätten?
Nein, das war praktisch unmöglich
Man kann bestätigen, dass aus der Sicht der klassischen Gesetze der Elektroenergiewirtschaft das System CANUSE praktisch tadellos projektiert war. Das hatte auch die jahrelange störungsfreie Arbeit gezeigt. Von der technischen Seite, aus der Sicht des sogenannten "gesunden Menschenverstandes" war hier für die Absicherung der Arbeit alles getan worden.
Der Mensch hat so komplizierte technische Systeme geschaffen, dass die natürlichen, in der Mehrzahl intuitiven Methoden zur Vermeidung von Havarien nicht mehr geeignet sind. Man kann von vornherein schon nicht mehr sagen, welche Elemente des Systemes verstärkt und welche Teile entlastet werden sollen.
Man kann aber auch einen anderen Weg einschlagen, indem man gegen Havarien nicht ankämpft, sondern sie einplant. Die Systeme sind dann so aufzubauen, dass Havarien nicht zu Katastrophen werden.
aus "Warum irrten die Experten", von Vladimir Karcev und Petr Chazanovski
Am 9. November 1965 gab es auf dem Terretorium der USA und Kanadas eine Havarie, die sogleich als "Katastrophe des Jahrhunderts" bezeichnet wurde.
An diesem Tag fiel innerhalb von 11(!) Minuten auf einem Gebiet von 20000 Quadratkilometern, in dem solche Riesenstädte wie New York, Boston, Montreal und zahlreiche andere liegen, der Strom aus. Elektrolokomotiven und Trolleybusse blieben stehen. Tausende Fahrgäste blieben in der Metro stecken. Auf den in Dunkelheit getauchten Städten irrten die Menschen fassungslos umher. Überall herrschte ein Verkehrschaos, denn alle Ampelanlagen fielen aus. Tausende waren in den steckengebliebenen Fahrstühlen eingeschlossen. Flugzeuge konnten nicht landen, da die Flughäfen in völliger Dunkelheit lagen. Die Betriebe und Werke standen still, das Metall in den Elektroöfen erstarrte.
Man sagt, dass der Anblick der lichtlosen Fenster der Riesenstadt New York unerträglich gewesen sei. In dieser Nacht stieg die Anzahl der Selbstmorde um das Mehrfache an. Eine junge Frau sprang aus dem 6. Stock, auf dem Tisch hinterließ sie einen Zettel: "Ich werde verrückt bei dieser Dunkelheit, ich kann nicht mehr."
Die Versorgung mit elektrischer Energie konnte erst am 10. November um 7 Uhr früh wiederhergestellt werden. Die Verluste infolge dieser Katastrophe lagen ungefähr bei 100 Millionen Dollar.
Wie konnt das geschehen?
Um das zu verstehen, muß man sich vergegenwärtigen, was ein großes Energieverbundsystem ist. Es ähnelt irgendwie einem lebenden Organismus. Dazu gehören elektrische "Herzen" (Kraftwerke), "Blutgefäße" (Hochspannungsleitungen) und "Adern" (elektrische Netze). Alle Handlungen werden von einem "Riesengehirn" bestimmt, von dem Steuer- und Schaltsystem, das Tausende Geräte, Relais und andere Elemente in sich vereinigt.
Außerdem muss berücksichtigt werden, daß die verzeugte elektrische Energie sofort verbraucht werden muss. Die Menschheit hat leider noch nicht gelernt, Elektrizität in großen Mengen zu speichern. Was passiert, wenn aus irgendeinem Grund eine Hochspannungsleitung ausfällt? An dem Ende, an dem die Elektroenergie verbraucht werden soll, wird sie fehlen, und die Verbraucher werden abgeschlatet. Jedoch die Generatoren, die diese elektrische Energie erzeugen, können nicht sofort angehalten werden, und die Energie wird in andere Leitungen eingespeist, die dadurch überlastet werden, und sich ebenfalls abschalten. Wenn keine entsprechenden Maßnahmen getroffen werden, so breitet sich dieser Vorgang lawinenartig aus. Es wird eine Hochspannungsleitung nach der anderen abgeschaltet. Genau das geschah am 9. November 1965 in den USA.
Der Nordosten der USA und der Süden Kanadas werden von dem Energieverbundsystem CANUSE (CANada-USa-East) versorgt. Die Kraftwerke des Systems sind durch Hochspannungsleitungen verbunden, von denen einige 345 Kilovolt führen und die übrigen mit 230 und 115 Kilovolt betrieben werden.
An jenem Abend gab es keine Vorboten der Katastrophe. Das Verbundsytem funktionierte ordnungsgemäß, die Gesamtbelastung betrug 43,6 Millionen Kilowatt, was durchaus zulässig war. Um 17.16 Uhr bemerkte ein Ingenieur der Wasserkraftwerke der Niagarafälle auf dem Schlatpult das Signal, daß eine der fünf nach Kanada abgehenden Hochspannungsleitungen abgeschaltet war (Später stellte sich heraus, dass die Abschaltung wegen des falschen Ansprechens eines (!) Relais der Abschaltungautomatik dieses Kraftwerks erfolgt war.). Nun wurde die gesamte Leistung auf die übrigen Leitungen abgegeben, die der Belastung nicht standhielten und auch sofort durch ihre Schutzautomatik abgeschaltet wurden.
Die weiteren Ereignisse entwickelten sich sehr schnell. Die Gesamtleistung des Wasserkraftwerkes (ungefähr 1,2 Millionen Kilowatt) wurde in die Leitung Niagarafälle-New York eingespeist. Die Überlastung war verhängnisvoll. Um 17.21 Uhr erlosch Boston, das New-Yorker Netz wurde vom Verbundsystem New England getrennt. Um 17.23 Uhr schaltete das System von Zentral-Hudson ab. Eine Minute danach wurde das Verbundnetz Long Island getrennt, es schaltete ein gewaltiger Energieblock mit 1 Million Kilowatt Leistung ab (damals gehörte dieser zu den drei größten Aggregaten der USA). Schließlich erlosch um 17.28 Uhr New York. 8 Staaten waren ohne elektrische Energie.
Die Ursachen dieser Havarie wurden von einer Sonderkommission untersucht. In den Schlußfolgerungen der Kommission waren vorwurfsvolle Worte über die verschiedenen Mängel im aufbau und Betrieb des Energieverbundsystems zu hören. Aber das alles war sozusagen wie das Ausholen zum Schlag nach einer Schlägerei. Wäre es möglich gewesen, vor der Havarie auf der Grundlage irgendwelcher Methoden zur Untersuchung der Betriebsfähigkeit des Systems Maßnahmen zu treffen, die eine vergleichbare Havarie nicht zugelassen hätten?
Nein, das war praktisch unmöglich
Man kann bestätigen, dass aus der Sicht der klassischen Gesetze der Elektroenergiewirtschaft das System CANUSE praktisch tadellos projektiert war. Das hatte auch die jahrelange störungsfreie Arbeit gezeigt. Von der technischen Seite, aus der Sicht des sogenannten "gesunden Menschenverstandes" war hier für die Absicherung der Arbeit alles getan worden.
Der Mensch hat so komplizierte technische Systeme geschaffen, dass die natürlichen, in der Mehrzahl intuitiven Methoden zur Vermeidung von Havarien nicht mehr geeignet sind. Man kann von vornherein schon nicht mehr sagen, welche Elemente des Systemes verstärkt und welche Teile entlastet werden sollen.
Man kann aber auch einen anderen Weg einschlagen, indem man gegen Havarien nicht ankämpft, sondern sie einplant. Die Systeme sind dann so aufzubauen, dass Havarien nicht zu Katastrophen werden.
Bei uns in Deutschland würde das nicht passieren.Wir haben außerdem genug Notstrom und außerdem würden wir wahrscheinlich strom aus anderen Ländern wie Frankreich,Schweiz,Österreich oder Holland bekommen.


hmm vielleicht war es ja auch der Blaster-Virus....immerhin legt der Virus Systeme lahm....
Kraftwerk - Systeme schwachlegen = Stromausfall
Kraftwerk - Systeme schwachlegen = Stromausfall
Die Amis sollten ihre Kraftwerke besser warten, anstatt immer mehr davon zu errichten und die Umwelt zu verpesten.
Die Amis verbrauchen, glaube ich, dreimal so viel Strom pro Kopf wie wir Deutschen.
Die Amis verbrauchen, glaube ich, dreimal so viel Strom pro Kopf wie wir Deutschen.
naja das is deren problem, ich glaub der stromverbrauch is nicht national zu unterscheiden....
nich göttliche Gerechtigkeit sondern nartürliche Unfähigkeit der Amis
Zitat des früherens Energieminsiters der USA Bill Richardson: >>Wir sind die größte Supermacht der Welt, aber wie haben ein Stromnetz wie in der dritten Welt<<
Es gab 3 Bauwerke mit Beleuchtung in Manhattan
1. Polizeihauptquartier <- Verständlich, Wichtig
2. FBI Zentrale <- Verständlich, Wichtig
3. Die Freiheiststatue <- Wieso zum Teufel hat die nen Notstromaggregat?
300.000 Liter Diesel stehen im Keller des Kanzleramtes. Daraus werden zwei Notsromaggregate gespeist, diese beiden können das Kanzleramt 30(!!!!)Tage lang unabhängig mit Strom versorgen. Ich find das ziemlich heftig
Durch den Stromausfall gab es ein todesopfer. Eine Frau hatte nach panikartigem Verlassen des Gebäudes einen Herzinfarkt. Der Rettungswagen traf wegen den Menschenmassen erst nach einer(!!!!) Stunde ein. Die war war beim eintreffen bereits tot.
Es gab 3 Bauwerke mit Beleuchtung in Manhattan
1. Polizeihauptquartier <- Verständlich, Wichtig
2. FBI Zentrale <- Verständlich, Wichtig
3. Die Freiheiststatue <- Wieso zum Teufel hat die nen Notstromaggregat?
300.000 Liter Diesel stehen im Keller des Kanzleramtes. Daraus werden zwei Notsromaggregate gespeist, diese beiden können das Kanzleramt 30(!!!!)Tage lang unabhängig mit Strom versorgen. Ich find das ziemlich heftig
Durch den Stromausfall gab es ein todesopfer. Eine Frau hatte nach panikartigem Verlassen des Gebäudes einen Herzinfarkt. Der Rettungswagen traf wegen den Menschenmassen erst nach einer(!!!!) Stunde ein. Die war war beim eintreffen bereits tot.
die amis verbrauchen etwa 10 mal mehr als sie dürften!!! das ist einfach zu viel und weniger solls ja nach ihnen nicht werden....
blacky
blacky
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