Ego Shooter Cfgs (PC: Action und 3D-Shooter)

Ego Shooter Cfgs (PC: Action und 3D-Shooter)

Ego Shooter Cfg - Oder - Welche Cfg macht dich zum Progamer?

Kaum ein Spiel lässt viele Möglichkeiten zur Individualisierung, mal abgesehen von Grafik- und Soundeinstellungen, gäbe es da nicht die Config. Jeder, der sich ein wenig in seinem Spiel mit den Befehlen beschäftigt kommt zwangsläufig dazu, der berühmtberüchtigten Datei per Texteditor seine ganz persönliche Note zu geben. Abgesehen von der persönlichen Note haben die Cfgs auch noch ganz andere Bedeutungen. In Foren fragen Anfänger und Fortgeschrittene nach einer „guten“ Cfg und sonst interessiert sich jeder über die „Siegerconfigs“ der „ProGamer“.

Doch was macht eine „gute“ Cfg überhaupt aus?
Viele Aliase? Viele, viele Einträge? Viele Scripte? Möglichst komplizierte Tastaturbelegungen?

Betrachten wir das doch mal rein logisch:

Jeder kennt die „oldskool“ Pfeiltastenbelegung mit Strg und Shift zum ducken und springen. Die Shooter der neueren Generation verlegen die Pfeiltasten auf W,A,S,D und gesprungen wird wahlweise mit Maus oder Leertaste. Manche Spieler legen immer wieder ihre Tasten eins weiter nach rechts und spielen mit E,S,D,F um A und W frei zu belegen. Wenn wir davon ausgehen, dass die Verlagerung von den Pfeiltasten auf die Buchstaben ein Vorteil ist, dann müssen wir uns aber jetzt spätestens mit der Erscheinung von HL² und Doom³ endlich damit beschäftigen auch diesen Teil unseres GamePlays zu professionalisieren oder zumindest zu spezialisieren.

Machen wir doch zuerst mal aus, was eine gute Cfg, eine gute Tastaturbelegung ausmacht. Rein generell, Spiel ungebunden, rein auf die EgoShooter zugeschnitten:

Wir brauchen Bewegungstasten!
Wir brauchen schnell erreichbarer Waffentasten in direkter Umgebung der Bewegungstasten!

Brauchen wir mehr? Nein! Ich schreibe also einen Artikel über ein Thema, dass sich um lächerlich zwei Eigenschaften dreht? Ja! Offensichtlich ist das nötig! Lest weiter!

Jeder kann seine Cfg so lassen wie er will, doch wir finden jetzt zusammen heraus, was wir verbessern können um zu sagen: „Ich habe eine !gute! Cfg!“

Um unseren beiden Anforderungen gerecht zu werden verlegen wir unsere Bewegungstasten in die Mitte des Buchstabenblocks der Tastatur. Je nachdem wie groß eure Hände sind könnt ihr das alles noch anpassen. Ich persönlich habe recht lange Finger und so könnte es sein, dass eine Taste für Leute mit kleineren Händen schlechter erreichbar ist, als für mich. Eine Umstellung sollte aber kein Problem darstellen.

Also bewegen wir uns fortan mit den Tasten Z,G,H,J. Je nach Geschmack bewirken die Leertaste und die rechte Maustaste den zweiten Waffenmodus und springen. D.H. ihr habt den Daumen immer auf der Leertaste liegen und den kleinen linken Finger auf dem C. Der Vorteil dieser Belegung liegt in der maximalen Ausnutzung der Finger und Tasten.
Der linke, kleine Finger erreicht spielend neben dem C das X und das V. Bei CS beispielsweise belege ich X und V gerne mit den Granaten. Für Quake lassen sich hier normale Handfeuerwaffen oder Items belegen, aber das muss jeder für sich selbst herausfinden. Mit dem Zeigefinger erreicht man von nun an spielend U,I,K,M,N. Das bedeutet fünf! weitere Tasten zur freien Belegung. Beispielsweise „Primary Weapon“, Items oder Scripte.
Mit dem Mittelfinger erreicht man fast ohne die Hand zu bewegen 6 und 7, die man ebenfalls nach gut dünken belegen kann. Der Ringfinger bekommt durch diese Verlegung viel mehr Tasten zur Verfügung als bei der normalen WASD Belegung. Jetzt erreicht er nämlich D,F, R,T. D.H. allein mit Ring- und Zeigefinger hat man neun Tasten zur freien Belegung. Im Vergleich zu WASD waren das für den Ringfinger im besten Falle zwei. Nämlich der CapsLock und Q. Die Vorteile liegen also jetzt IN der Hand. Der Daumen kann neben der Leertaste auch die ALT GR Taste erreichen und <,> und <.>.
So erreichen wir eine maximale Auslastung der Hand und eine gute Erreichbarkeit.

Natürlich sind das ziemlich viele Tasten auf einmal und auch eine eher ungewohnte Belegung, doch nach einigen Trainingsspielen sollte man die Vorteile erkannt haben.

Egal welcher Shooter, Scripte, Aliase und Waffen sind in sofortiger und unkomplizierter Erreichbarkeit und es lassen sich wesentlich mehr Scripte auf einmal ausführen ohne die Hand zu bewegen als vorher.

Es gibt Spieler, darunter auch bekanntere, die sich mit den Maustasten vor- oder zurück bewegen. Unter anderem in der UT Bibel von Ocrana ist das aufgeführt. Das Argument für diese Belegung ist, dass bei einem Mausklick die Maus immer minimal bewegt wird und das Fadenkreuz so verzieht. Auch wenn das für manche lächerlich wirkt, dieses Argument kommt nicht von ungefähr. Es ist keine handelsübliche Bewegungsart aber durchaus plausibel, wenn man schwergängige Maustasten hat. Ich habe einen MS Explorer, der meiner Ansicht nach fast zu weiche Tasten hat, also gilt dieses Argument hier nicht. Aber jeder sollte das zumindest einmal ausprobiert haben ( in einem Online Spiel, offline zählt nicht ).

Neben den Bewegungstasten und den Waffenkürzeln gibt es noch mehr Möglichkeiten seine Cfg etwas besser auf zu motzen. Viele Spieler belegen sich beispielsweise den Nummernblock ganz rechts auf der Tastatur mit Teamsays für spezielle Taktiken. Der Sechserblock über den Pfeiltasten bietet sich für Kürzel an, die man während einer Chasecam Phase beispielsweise benutzt. Der Vorteil bei diesen Tasten liegt darin, dass sie keinen Platz für wichtigere Kürzel wegnehmen und eine gewisse symmetrische Übersichtlichkeit garantieren. Taktiken werden am Rundenanfang durchgegeben und wenn man sich nicht konzentrieren muss und mit der Kamera einem Spieler folgt ist es egal wo die Tasten liegen.

Was sich bei CS und anderen Mods auch durchgesetzt hat ist die Belegung der 12 F-Tasten am oberen Rand der Tastatur. Aufgeteilt in Vierer-Blöcke sind sie grade für Staffelkäufe prädestiniert. Weniger nützlich für Quake und UT kann man hier Waffengattungen und Equipment physisch voneinander trennen und den Kauf erleichtern. Für Kauf-freie Spiele können hier ebenfalls übersichtlich Chatkürzel untergebracht werden. Man kann sie je nach Thema trennen. Z.B. F1-F4 Flamen und F5-F8 Begrüßung, Verabschiedung. Das ist ganz dem eigenen Geschmack unterworfen.

Wenn ihr euch jetzt die Tastatur anguckt werdet ihr feststellen, dass nahezu alle Tasten mit einer Funktion belegt werden können und durch eure Hand in der Mitte der Buchstaben überall hin den kürzesten Weg hat.
Ich finde, ihr habt jetzt eine „gute“ Cfg.

Ich kann hier nicht auf grafische Feineinstellungen eingehen oder ähnlich Settings, da sie von Spiel zu Spiel unterschiedlich sind und dieser Text eigentlich für die meisten Egoshooter gelten soll.
durch cfg einstellung wird man nicht zum pro-gamer !
wenn jemand meint der vorteil liegt bei den W.A.S.D tasten,sagt dies nichts über dessen player, sein aiming.
wenn jemand seine picmip optimiert,sagt dieses auch nichts über spielerqualitäten.
es liegt nur der versuch vor,sich anderen gegenüber einen vorteil zu verschaffen.ob dieses ziel ereicht wird,entscheidet *nicht* die cfg ... einzig allein,der spieler der hinter diese cfg steht.
Da will ich nciht wiedersprechen. Meine Motivation war, dass viele sich für besonders tolle Spieler halten und diese und jene Taktik gelernt haben, aber nichtmal ihre Tastaturbelegung überdenken.
Also ich hab bisher noch keine CFGs überarbeitet..

das einzige was ich meist verstelle ist Benutzen auf F und die Mouse Speed sehr hoch.(UT z.b. 18)
3DKing,jap .. sehe es genau so

ich sehe,einmal abgesehen von der tasta. einstellung ... die cfg's als problematisch an.warum wird soviel ärger um einen wallhack gemacht... andere wiederum mit picmip und sonstigen einstellung,das game völlig umkrempeln,details/effekte runternehmen,so zb keine schattenpunkte mehr gibt (könnt sich ja ein sniper gut verstecken)texturen nur noch als eine farbe erkennbar...sträucher/blätter weg usw.
meiner meinung nach,sollte es nur einen einheitsbrei an einstellung,für *alle* geben.....das game *pur*
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