Politiker von SPD und CDU haben ein soziales Pflichtjahr für Männer und Frauen als Ersatz für die Wehrpflicht vorgeschlagen. Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Peer Steinbrück (SPD) sagte der "Bild am Sonntag", durch einen entsprechenden Dienst könnten Gemeinsinn und Verantwortung für die Gesellschaft gestärkt werden. Ob ein Pflichtjahr rechtlich möglich sei, müsse überprüft werden. Ähnlich äußerte sich sein Parteikollege, der niedersächsische SPD-Fraktionschef Sigmar Gabriel. Ein demokratischer Staat müsse von seinen Bürgerinnen und Bürgern auch Pflichten einfordern können, so Gabriel.
Repnik: "Dienst für die Gemeinschaft"
Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Böhmer (CDU ) sieht in einem Pflichtjahr ein "Instrument zur gerechten Belastung innerhalb der Generationen". Es biete zudem die Möglichkeit, Probleme des Lebens aus einer anderen Sicht kennen zu lernen. Baden-Württembergs Sozialminister Friedhelm Repnik (CDU) betonte, der Staat könne "jedem jungen Menschen - ob Mann oder Frau - ein paar Monate Dienst für die Gemeinschaft abfordern".
Mehrheit der Deutschen für soziales Jahr
Eine große Mehrheit der Deutschen ist für die Einführung eines sozialen Pflichtjahres für Männer und Frauen. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa für "Bild am Sonntag" und RTL sprachen sich 70 Prozent dafür aus, nur 27 Prozent waren dagegen. Auch bei den unter 30-Jährigen war die Zustimmung mit 61 Prozent hoch.
Freiwilliges soziales Jahr statt Zivildienst
Der Präsident der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege, Manfred Ragati, drängte die Bundesregierung, Klarheit zur Zukunft des Zivildienstes zu schaffen. "Wir brauchen für unsere Planungssicherheit möglichst bald klare Entscheidungen", sagte er. Ragati forderte, einen freiwilligen Sozialdienst anstelle des Zivildienstes mit attraktiven Anreizen auszustatten.
Quelle:http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID2847982_TYP6_THE_NAVSPM1_REF1_BAB,00.html|Tagesschau
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Was haltet ihr davon?
Repnik: "Dienst für die Gemeinschaft"
Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Böhmer (CDU ) sieht in einem Pflichtjahr ein "Instrument zur gerechten Belastung innerhalb der Generationen". Es biete zudem die Möglichkeit, Probleme des Lebens aus einer anderen Sicht kennen zu lernen. Baden-Württembergs Sozialminister Friedhelm Repnik (CDU) betonte, der Staat könne "jedem jungen Menschen - ob Mann oder Frau - ein paar Monate Dienst für die Gemeinschaft abfordern".
Mehrheit der Deutschen für soziales Jahr
Eine große Mehrheit der Deutschen ist für die Einführung eines sozialen Pflichtjahres für Männer und Frauen. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa für "Bild am Sonntag" und RTL sprachen sich 70 Prozent dafür aus, nur 27 Prozent waren dagegen. Auch bei den unter 30-Jährigen war die Zustimmung mit 61 Prozent hoch.
Freiwilliges soziales Jahr statt Zivildienst
Der Präsident der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege, Manfred Ragati, drängte die Bundesregierung, Klarheit zur Zukunft des Zivildienstes zu schaffen. "Wir brauchen für unsere Planungssicherheit möglichst bald klare Entscheidungen", sagte er. Ragati forderte, einen freiwilligen Sozialdienst anstelle des Zivildienstes mit attraktiven Anreizen auszustatten.
Quelle:http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID2847982_TYP6_THE_NAVSPM1_REF1_BAB,00.html|Tagesschau
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Was haltet ihr davon?
Ich find die idee gut! Zumal unser Sozialsystem davon abhängig ist und man in der Zeit einfach erfahrungen macht die man sonst nicht bekommt. Denen, die man hilft, meist alte Leute, freuen sich darüber auch sehr, da sie meistens allein sind -.-
Und noch mehr Lohndumping in den sozialen Berufen... gibt ja genug, dies dann machen müssen.
[x] Dagegen.
[x] Dagegen.
Eins versteh ich bei der ganzen Sache aber nicht:
In einer Sendung wurde irgendein Politiker, weiß nicht mehr wer es war, gefragt ob die Aufgaben der Zivildienstleistenden nicht von Arbeitlosen übernommen werden könnten. Der hat das abgelehnt mit der Begründung Arbeitslose hätten nicht die Ausbildung Leute zu pflegen. Aber die meisten Zivis können das doch auch nicht.
Persönlich finde ich das net so doll, da ich zu 99% ausgemustert werde.
In einer Sendung wurde irgendein Politiker, weiß nicht mehr wer es war, gefragt ob die Aufgaben der Zivildienstleistenden nicht von Arbeitlosen übernommen werden könnten. Der hat das abgelehnt mit der Begründung Arbeitslose hätten nicht die Ausbildung Leute zu pflegen. Aber die meisten Zivis können das doch auch nicht.
Persönlich finde ich das net so doll, da ich zu 99% ausgemustert werde.
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