Hy Leute, beim Surfen bin ich auf den folgenden Artikel gestossen, in dem behauptet wird es wäre möglich von der Erde aus einen Aufzug ins All zu konstruireren..
Was denkt ihr, Wissenschaftsträume oder schon bald realität?
Dachterrasse im 10.000. Stock
Raketenstarts sind bis heute teuer, aufwendig und noch immer riskant. Reisen ins All werden vielleicht schon in einigen Jahren ganz anders ablaufen: per Aufzug . . .
Was darf 's denn sein? -Da hätten wir den Wochenendausflug mit Blick auf die Chinesische Mauer zum Hubble-Teleskop in 300.000 Meter Höhe. Oder den ,All-inklusiv'-Cluburlaub im ,Stardust-Hilton' auf 500.000 mit Fünf-Gang-Menüs aus der Tube vom Haubenkoch der NASA. Oder vielleicht ,Heimweh für Fortgeschrittene', unser Programm für Individualisten, das Sie zur verglasten Dachterrasse in den 10.000. Stock bringt? Sie müssen aber mindestens zwei Monate einrechnen, allein die Anreise dauert nämlich zwei bis drei Wochen. Dafür garantieren wir absolute Schwerelosigkeit, alle drei Stadien der Weltraumkrankheit und die ultimative Einsamkeit. - Der letzte Kick, so etwas haben sie noch nicht erlebt . . . "
Etwa so könnte ein Buchungsgespräch in einem Weltraum-Reisebüro im Jahr 2052 beginnen, wenn es nach den Plänen der Weltraum-Visionäre geht. Schon oft wurden utopische Drehbücher von Science-Fiction-Autoren Jahrzehnte, manchmal auch nur Jahre später durch die Realität eingeholt. Aber ein Weltraumaufzug, der bis in 100.000 Kilometer Höhe an einem Karbon-Band von der Erde aus ins All klettert? Das war selbst Hollywood bis jetzt zu "wild ". Und doch sind die Pläne für das 10 Milliarden US-Dollar teure Projekt schon weit über das Entwurfsstadium hinaus, werden Entwicklungsmillionen investiert, Expertenmeetings einberufen und Sponsoren gesucht.
Das Grundprinzip des Weltraumaufzugs ist relativ einfach (siehe nebenstehende Grafik): Von einer Basisstation, einem speziell konstruierten Anker-Schiff im Pazifik, das notfalls auch seine Position ändern kann, führt ein spezielles, besonders reißfestes Band senkrecht nach oben bis in eine so genannte "geostationäre "Umlaufbahn (ab ca. 36.000 Kilometer Höhe), wo sich am anderen Ende des Bandes ein Satellit im selben Tempo, in dem sich die Erde dreht, mitbewegen kann. Die Fliehkraft des Satelliten und die Anziehungskraft der Erde auf die Konstruktion müssen sich annähernd die Waage halten. Ähnlich wie bei einem Hammerwerfer, der sich dreht und seinen Hammer nicht loslässt, bleibt so das Verbindungsband gespannt und der Satellit im Vergleich zur Bodenstation in einer fixen Bahn.
Die Aufzüge, von denen man auch mehrere hintereinander gleichzeitig einsetzen kann, sind selbstfahrend. Sie werden auf das Band geklemmt und klettern mit einer Geschwindigkeit von 30 bis 200 km/h - je nach Einwirkung der Schwerkraft -und anfangs bis zu 13 Tonnen Fracht in den Himmel. Als "Treibstoff"dient ein gebündelter Laser-Strahl, der von der Erde ausgesendet auf der Unterseite des Aufzugs auf eine Scheibe von 13 Meter Durchmesser mit Solarzellen trifft, die mit dem eingefangenen Licht Strom für die Motoren erzeugen.
"Irgendwo zwischen 10.000 und 100.000 US-Dollar (je nach Ziel) kostet es derzeit, ein Kilo Fracht, ob das jetzt sensible Elektronik ist oder schlicht Astronauten-Verpflegung, von der Erde mit Raketen in den Weltraum zu transportieren. Das wirklich Teure daran ist die Überwindung der Schwerkraft, die Unmengen an Treibstoff verschlingt", rechnet Physiker Dr. Brad Edwards, der für die Forschungsfirma "Eurika Scientific" und das NASA-Institut für Zukunftskonzepte an dem Aufzugsprojekt arbeitet, im Gespräch vor. "Wenn das System einmal in Betrieb ist, dann wird ein Kilo Transportgut nur noch 100 bis 500 Dollar kosten. Und das wiederum macht Anwendungsgebiete rentabel, von denen wir bisher höchstens zu träumen wagten."
NASA-Experte David Smitherman: "Es wäre möglich, Sonden direkt vom sich bewegenden Aufzug weg weiter hinaus ins All, zum Beispiel in Richtung Mars, zu katapultieren, man müsste dann nur noch die Richtung mit Hilfe kleiner Antriebsaggregate korrigieren. Zum Beispiel ließe sich zu diesem Preis auch Atommüll in Richtung Sonne entsorgen, wo er dann problemlos verglüht . . ."
Auch bei "BP Solar", einer Tochterfirma des Öl-Multis denkt man schon darüber nach, einen solchen Aufzug zu nützen. BP-Techniker Bill Rever: "Es wäre theoretisch möglich, in der Erdumlaufbahn fußballfeldgroße Satelliten mit Solarzellen zu installieren, die die gewonnene saubere Sonnenenergie umgewandelt in Mikrowellen zu Kollektoren auf der Erde weiterleiten könnte." - Auch das geht nur, wenn der Preis für den Transport nach oben stimmt.
Prof. Dr. Helmut Detter, Österreichs Gründungsvater der Mikrosystemtechnik und Nanotechnologie-Experte: "Der Schlüssel dafür, dass diese spektakuläre Idee wirklich gelingen könnte, steckt in dem Karbon-Band, das die Erde mit dem äußersten Satelliten verbindet. Man benötigt dazu ein Material, das eine ungeheure Festigkeit aufweist und gleichzeitig extrem leicht ist. Erst durch die jüngste Entwicklung so genannter ,Nano-Tubes', kann man jetzt Kohlenstoff-Atome so zu Molekülen anordnen, dass sie diese Eigenschaften haben und dadurch hundertmal fester als Stahl sind. Eine Bauweise, die in den kommenden Jahren noch einige technische Revolutionen auslösen wird."
Dr. Edwards: "Es klingt ziemlich unglaublich, aber das Band, von dem die Rede ist, braucht mit dieser Technologie nur etwa einen Meter breit zu sein und ist dabei dünner als Papier. Ein solches Band würde insgesamt nur 800 Tonnen wiegen, erst bei einer Belastung von 40 Tonnen reißen und auch Kollisionen mit kleineren Meteoriten heil überstehen. Eigentlich ist das Ganze ja kein klassisches Weltraum-Projekt, sondern eher eine Aufgabe für Ziviltechniker und Bau-Ingenieure. Bei der Verlegung von Tiefseekabeln arbeitet man schon lange mit solchen Dimensionen. Schon vor Jahren wurden in Hängebrücken vergleichbare Mengen an Stahlseil verarbeitet. In San Franciscos Golden Gate Brücke zum Beispiel stecken 129.000 Kilometer Kabel. Wir haben einer dieser Firmen die zu verarbeitenden und zu transportierenden Mengen vorgerechnet, die haben nicht einmal der Wimper gezuckt."
Während die NASA derzeit noch am Nachfolger des in die Jahre gekommenen Space Shuttles tüftelt, kann es also sein, dass künftige Raumfähren völlig anders aussehen und Weltraum-Ausflüge per Aufzug der Tourismusrenner des späten 21. Jahrhunderts werden
Quelle: http://www.nachlese.at/allaufzug.htm
Was denkt ihr, Wissenschaftsträume oder schon bald realität?
Dachterrasse im 10.000. Stock
Raketenstarts sind bis heute teuer, aufwendig und noch immer riskant. Reisen ins All werden vielleicht schon in einigen Jahren ganz anders ablaufen: per Aufzug . . .
Was darf 's denn sein? -Da hätten wir den Wochenendausflug mit Blick auf die Chinesische Mauer zum Hubble-Teleskop in 300.000 Meter Höhe. Oder den ,All-inklusiv'-Cluburlaub im ,Stardust-Hilton' auf 500.000 mit Fünf-Gang-Menüs aus der Tube vom Haubenkoch der NASA. Oder vielleicht ,Heimweh für Fortgeschrittene', unser Programm für Individualisten, das Sie zur verglasten Dachterrasse in den 10.000. Stock bringt? Sie müssen aber mindestens zwei Monate einrechnen, allein die Anreise dauert nämlich zwei bis drei Wochen. Dafür garantieren wir absolute Schwerelosigkeit, alle drei Stadien der Weltraumkrankheit und die ultimative Einsamkeit. - Der letzte Kick, so etwas haben sie noch nicht erlebt . . . "
Etwa so könnte ein Buchungsgespräch in einem Weltraum-Reisebüro im Jahr 2052 beginnen, wenn es nach den Plänen der Weltraum-Visionäre geht. Schon oft wurden utopische Drehbücher von Science-Fiction-Autoren Jahrzehnte, manchmal auch nur Jahre später durch die Realität eingeholt. Aber ein Weltraumaufzug, der bis in 100.000 Kilometer Höhe an einem Karbon-Band von der Erde aus ins All klettert? Das war selbst Hollywood bis jetzt zu "wild ". Und doch sind die Pläne für das 10 Milliarden US-Dollar teure Projekt schon weit über das Entwurfsstadium hinaus, werden Entwicklungsmillionen investiert, Expertenmeetings einberufen und Sponsoren gesucht.
Das Grundprinzip des Weltraumaufzugs ist relativ einfach (siehe nebenstehende Grafik): Von einer Basisstation, einem speziell konstruierten Anker-Schiff im Pazifik, das notfalls auch seine Position ändern kann, führt ein spezielles, besonders reißfestes Band senkrecht nach oben bis in eine so genannte "geostationäre "Umlaufbahn (ab ca. 36.000 Kilometer Höhe), wo sich am anderen Ende des Bandes ein Satellit im selben Tempo, in dem sich die Erde dreht, mitbewegen kann. Die Fliehkraft des Satelliten und die Anziehungskraft der Erde auf die Konstruktion müssen sich annähernd die Waage halten. Ähnlich wie bei einem Hammerwerfer, der sich dreht und seinen Hammer nicht loslässt, bleibt so das Verbindungsband gespannt und der Satellit im Vergleich zur Bodenstation in einer fixen Bahn.
Die Aufzüge, von denen man auch mehrere hintereinander gleichzeitig einsetzen kann, sind selbstfahrend. Sie werden auf das Band geklemmt und klettern mit einer Geschwindigkeit von 30 bis 200 km/h - je nach Einwirkung der Schwerkraft -und anfangs bis zu 13 Tonnen Fracht in den Himmel. Als "Treibstoff"dient ein gebündelter Laser-Strahl, der von der Erde ausgesendet auf der Unterseite des Aufzugs auf eine Scheibe von 13 Meter Durchmesser mit Solarzellen trifft, die mit dem eingefangenen Licht Strom für die Motoren erzeugen.
"Irgendwo zwischen 10.000 und 100.000 US-Dollar (je nach Ziel) kostet es derzeit, ein Kilo Fracht, ob das jetzt sensible Elektronik ist oder schlicht Astronauten-Verpflegung, von der Erde mit Raketen in den Weltraum zu transportieren. Das wirklich Teure daran ist die Überwindung der Schwerkraft, die Unmengen an Treibstoff verschlingt", rechnet Physiker Dr. Brad Edwards, der für die Forschungsfirma "Eurika Scientific" und das NASA-Institut für Zukunftskonzepte an dem Aufzugsprojekt arbeitet, im Gespräch vor. "Wenn das System einmal in Betrieb ist, dann wird ein Kilo Transportgut nur noch 100 bis 500 Dollar kosten. Und das wiederum macht Anwendungsgebiete rentabel, von denen wir bisher höchstens zu träumen wagten."
NASA-Experte David Smitherman: "Es wäre möglich, Sonden direkt vom sich bewegenden Aufzug weg weiter hinaus ins All, zum Beispiel in Richtung Mars, zu katapultieren, man müsste dann nur noch die Richtung mit Hilfe kleiner Antriebsaggregate korrigieren. Zum Beispiel ließe sich zu diesem Preis auch Atommüll in Richtung Sonne entsorgen, wo er dann problemlos verglüht . . ."
Auch bei "BP Solar", einer Tochterfirma des Öl-Multis denkt man schon darüber nach, einen solchen Aufzug zu nützen. BP-Techniker Bill Rever: "Es wäre theoretisch möglich, in der Erdumlaufbahn fußballfeldgroße Satelliten mit Solarzellen zu installieren, die die gewonnene saubere Sonnenenergie umgewandelt in Mikrowellen zu Kollektoren auf der Erde weiterleiten könnte." - Auch das geht nur, wenn der Preis für den Transport nach oben stimmt.
Prof. Dr. Helmut Detter, Österreichs Gründungsvater der Mikrosystemtechnik und Nanotechnologie-Experte: "Der Schlüssel dafür, dass diese spektakuläre Idee wirklich gelingen könnte, steckt in dem Karbon-Band, das die Erde mit dem äußersten Satelliten verbindet. Man benötigt dazu ein Material, das eine ungeheure Festigkeit aufweist und gleichzeitig extrem leicht ist. Erst durch die jüngste Entwicklung so genannter ,Nano-Tubes', kann man jetzt Kohlenstoff-Atome so zu Molekülen anordnen, dass sie diese Eigenschaften haben und dadurch hundertmal fester als Stahl sind. Eine Bauweise, die in den kommenden Jahren noch einige technische Revolutionen auslösen wird."
Dr. Edwards: "Es klingt ziemlich unglaublich, aber das Band, von dem die Rede ist, braucht mit dieser Technologie nur etwa einen Meter breit zu sein und ist dabei dünner als Papier. Ein solches Band würde insgesamt nur 800 Tonnen wiegen, erst bei einer Belastung von 40 Tonnen reißen und auch Kollisionen mit kleineren Meteoriten heil überstehen. Eigentlich ist das Ganze ja kein klassisches Weltraum-Projekt, sondern eher eine Aufgabe für Ziviltechniker und Bau-Ingenieure. Bei der Verlegung von Tiefseekabeln arbeitet man schon lange mit solchen Dimensionen. Schon vor Jahren wurden in Hängebrücken vergleichbare Mengen an Stahlseil verarbeitet. In San Franciscos Golden Gate Brücke zum Beispiel stecken 129.000 Kilometer Kabel. Wir haben einer dieser Firmen die zu verarbeitenden und zu transportierenden Mengen vorgerechnet, die haben nicht einmal der Wimper gezuckt."
Während die NASA derzeit noch am Nachfolger des in die Jahre gekommenen Space Shuttles tüftelt, kann es also sein, dass künftige Raumfähren völlig anders aussehen und Weltraum-Ausflüge per Aufzug der Tourismusrenner des späten 21. Jahrhunderts werden
Quelle: http://www.nachlese.at/allaufzug.htm
Zuviel Text ...*ächz* ... aber rein generell denke ich, dass sowas möglich ist. Aber sicherlich ist das im Moment noch mehr Fantasie als alles andere.
Das habe ich auch mal bei freenet.de (der Bildzeitung des Internets) gelesen. Ich glaube nicht das es in naher Zukunft möglich sein wird einen solchen Aufzug zu bauen, aber auch ich irre mich gerne ;).
Wär schon cool, wenn es so einen Aufzug gäbe B-)
Aber wie 3DKing schon sagte, mehr Fantasie...
Aber wie 3DKing schon sagte, mehr Fantasie...
ich hab bei Giga mal*schon länger her* gehört, das man sich ne wohnung auf dem mond zu sterblichen preisen mieten kann*keien ahnung, obs nun geht oder nicht*!...aber wenns es sowas gibt, warum nicht auch das andere?
Ich kann nicht ganz glauben das man ein solches "Karbon-Band" das auf diese Länge noch stabil genug ist überhaupt herstellen kann.
Aber selbst wenn, dann fände ich so einen Aufzug trotzdem ziemlich unsicher, nicht nur für die Menschen die damit fahren...
Stellt euch vor das dieses Band mal oben abreissen könnte,und sich dann mit einem mächtigen Knall um die halbe Erde wickelt.. ..da möchte ich dann jedenfalls nicht drunter stehen...
Aber selbst wenn, dann fände ich so einen Aufzug trotzdem ziemlich unsicher, nicht nur für die Menschen die damit fahren...
Stellt euch vor das dieses Band mal oben abreissen könnte,und sich dann mit einem mächtigen Knall um die halbe Erde wickelt.. ..da möchte ich dann jedenfalls nicht drunter stehen...
aso....Aufzug tönt ja schon irgendwie komisch...
und wenn das Band reisst ists wohl tragisch, aber wenn ich im lift bin und der stecken bleibt....
und wenn das Band reisst ists wohl tragisch, aber wenn ich im lift bin und der stecken bleibt....
Eine teure Summe zahlen, dann wird einem bei der Fahrt schlecht, man muss ein haufen Therapien machen, das nächste Krankenhaus ist -->"SEHR"<-- weit entfernt.
Man ist weit enfernt von vielen Freunden und verwanten.
Also ich sag dazu: Nein!
Man ist weit enfernt von vielen Freunden und verwanten.
Also ich sag dazu: Nein!
Ich würde sagen, man muss zwischendurch umsteigen, wenn es überhaupt gehen sollte, denn ein einziger Fahrstuhl, mit einem laaaaaangen Seil nach obe funktioniert wohl nicht, auch wenn es aus Karbon ist...
Glaube aber nicht, das sowas im Moment machbar, geschweige denn sicher ist... :-/
Glaube aber nicht, das sowas im Moment machbar, geschweige denn sicher ist... :-/
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