Alan Wake: Remedy äußert sich zur Auflösung

Alan Wake: Remedy äußert sich zur Auflösung

Von Mogel-Power, 20. April 2010

Alan Wake: Remedy äußert sich zur Auflösung

Alan Wake: Remedy äußert sich zur Auflösung

Über das Wochenende sind hitzige Diskussionen in der Foren-Landschaft, die sich um die Auflösung von Alan Wake drehen, wie Pilze aus dem Boden geschossen. Anlass dafür sind neuerlich aufgetauchte Videos, die von mehr oder weniger professionellen Pixel-Zählern unter die Lupe genommen wurden, wodurch sich der Verdacht formte, dass das kommende Spiel aus dem Hause Remedy, entgegen früherer Behauptungen, nur in einer Sub-HD-Auflösung läuft.

Inzwischen haben sich auch die Macher zur aktuellen Diskussion geäußert. Markus Maki, Development Manager des finnischen Studios, meinte zum Thema, dass moderne Renderer nicht auf eine Weise arbeiten, bei der sie alle Grafiken im Spiel in eine bestimmte Auflösung rendern würden. Stattdessen werde eine Kombination von Techniken und Puffern genutzt, um das finale, an Details reiche Bild zusammenzustellen. Beim Rendern von Alan Wake kommen an die 50 unterschiedliche intermediäre Render Targets in unterschiedlichen Auflösungen, Farbtiefen und Kantenglättung-Einstellungen für mehrere Zwecke zum Einsatz. So werden diese unter anderem für das CSM (Cascaded Shadow Mapping), welches bei der Darstellung der von Sonne und Mond, Taschenlampen, Leuchtgeschossen und Straßenlaternen erzeugten Schatten behilflich ist, Z-Prepas, Vector Blur, dem HUD und für die Darstellung der Menüs genutzt. Am Ende würde all dies ein Bild in der Auflösung von 720p formen.

Aber auch die ohne Erlaubnis veröffentlichten Videos, die den Stein erst ins Rollen brachten, ließ der Entwickler nicht unkommentiert. So sagte Managing Director Matias Myllyrinne, dass Spiele-Journalismus nicht bedeutet, ein Spiel in zehn Minuten Abschnitten zu spielen und anschließend Videos davon von beliebiger Qualität ins Netz zu stellen.


Weitere Nachrichten

Zurück