Von Mogel-Power, 21. Juni 2010
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Analysten beziehen Stellung zu PlayStation Plus
Nach den zahlreichen Gerüchten im Vorfeld der E3 stand im Prinzip schon fest, dass Sony definitiv eine kostenpflichtige Premium-Variante des PlayStation Networks enthüllen wird. Und so dürfte es nur die wenigsten überrascht haben, dass SCEA-Boss Jack Tretton dieses unter dem Namen PlayStation Plus offiziell ankündigte. In Nordamerika soll das Angebot schon in diesem Monat starten und jährlich mit knapp 60 US-Dollar zu Buche schlagen. Eine Ankündigung, die auch Wedbush Morgan-Analyst Michael Pachter auf den Plan rief.
Dieser äußerte sich in einem aktuellen Statement zu PlayStation Plus und erwartet, dass der kostenpflichtige Service in diesem Jahr etwa eine Million Abnehmer finden wird, während sich die Anzahl der zahlenden Kunden im kommenden Jahr verdoppeln soll. Um PlayStation Plus weiteren Kunden schmackhaft zu machen, könnten in den kommenden Monaten zudem weitere Features wie ein überarbeitetes und umfangreicheres Trophy-System folgen.
Die erfreuliche Nachricht: Laut Michael Pachter sei nicht damit zu rechnen, dass das klassische Online-Gaming irgendwann kostenpflichtig ausfällt. Um die bisherigen Käufer der Konsole nicht vor den Kopf zu stoßen, soll sich Sony dazu entschieden haben, dieses auch auf lange Sicht kostenlos anzubieten.
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