Von Mogel-Power, 17. Mai 2010
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BioWare wettert gegen Final Fantasy XIII
Bereits kurz nach dem japanischen Release von Final Fantasy XIII kam lautstarke Kritik am neuesten Ableger der langlebigen Serie auf. Vor allem das lineare Design, die fehlende Entscheidungsfreiheit und die Tatsache, dass man selbst bei der Verteilung der Fertigkeiten an die Hand genommen wurde, stieß vielen Fans sauer auf. Eindrücke, die sich auch mit dem Release der westlichen Version nicht besserten. Neben der Anhängerschaft meldete sich mit etwas Verspätung auch BioWares Daniel Erickson zu Wort, der sich als Autor für Star Wars: The Old Republik verantwortlich zeigt und mit Square Enix hart ins Gericht geht.
Seiner Meinung nach wird Final Fantasy XIII den Ansprüchen eines modernen Rollenspiels nämlich zu keinem Zeitpunkt gerecht. Selbst dann nicht, wenn man die westlichen RPGs außen vor lassen und sich lediglich auf die japanischen Vertreter des Genres konzentrieren würde. Im Endeffekt trifft man keine eigenen Entscheidungen, man kann keinen eigenen Charakter erstellen und irgendwie lebt man seinen Helden auch nicht, was den tragenden Eigenschaften eines Rollenspiels mehr als offensichtlich widersprechen würde.
Da man ohne die entsprechenden Gameplay-Elemente schlichtweg nichts ist, sei Final Fantasy XIII laut Erickson eher im Bereich der Adventure anzusiedeln. Mit einem Rollenspiel habe der Titel jedenfalls nur wenig am Hut.
Square Enix dürfte es egal sein, entwickelte sich Final Fantasy XIII doch zum bisher schnellst verkauften Ableger der Reihe.
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