Von Mogel-Power, 19. Mai 2010
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Konsolen: EA fordert Preissenkungen
Obwohl man im vergangenen Fiskaljahr erneut tief in die roten Zahlen rutschte und einen Verlust von über 677 Millionen US-Dollar zu verkraften hatte, zeigt man sich bei EA zumindest mit den Absatzzahlen der hauseigenen Titel zufrieden. Dies versicherte Managing Director Jens Uwe Intat in einem aktuellen Interview und gab gleichzeitig zu verstehen, dass es derzeit schwer sei, den Markt richtig einzuschätzen. So rechnete man im vergangenen Geschäftsjahr mit einem Wachstum von einigen Prozent, nur um am Ende zur Kenntnis nehmen zu müssen, dass der Markt um etwa zehn Prozent schrumpfte.
Als Schlüsselfaktor für den derzeitigen Absatzrückgang machte man die Preise der drei Konsolen aus, die nach wie vor zu hoch ausfallen würden, um eine wirklich breite Kundenschicht zu erschließen. Laut Intat habe vor allem die PlayStation 2 eindrucksvoll verdeutlicht, dass der psychologisch wichtige Preis, der auch Zeitgenossen, die weniger mit Videospielen zu tun haben, zu einem Kauf animiert, bei etwa 100 Euro liegt. Nachdem diese Grenze unterschritten wurde, hätten sich die Verkaufszahlen der betagten Konsole noch einmal verdoppelt, was zu einer Belebung des Absatzmarktes führte.
Daher fordert er Nintendo, Microsoft und Sony dazu auf, weiter an der Preisschraube zu drehen, um dem Markt neue Impulse zu verleihen. Auf kurz oder lang müsse man sich das Ziel setzen, an der psychologisch wichtigen 100 Euro-Marke zu kratzen.
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