Von Mogel-Power, 28. April 2010
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MGS: Peace Walker hat seinen ersten Skandal
Ob sich die Verantwortlichen von Konami Japan mit dieser Vorgehensweise Freunde machen? Vor wenigen Tagen äußerten die US-Kollegen von Kotaku die Befürchtung, dass es beim Famitsu-Review zu Metal Gear Solid: Peace Walker, das mit der Traumwertung von 40 Punkten bedacht wurde, nur bedingt mit rechten Dingen zuging. Vor allem die Tatsache, dass Hirokazu Hamamura, seines Zeichens ehemaliger Famitsu-Redakteur und derzeitiges Oberhaupt des für die Famitsu zuständigen Enterbrain-Verlages, auf einer zweiseitigen Anzeige höchstpersönlich für Peace Walker warb, rückte die Wertung in ein fragwürdiges Licht.
Wie immer man zu den Vorwürfen auch stehen mag, die Art und Weise, wie die Famitsu und Konami Japan mit der aktuellen Entwicklung umgehen, dürfte leider ein negatives Licht auf den Launch von Metal Gear Solid: Peace Walker werfen. Nachdem der japanische Ableger von Kotaku die Vorwürfe übernahm, flatterte wenige Tage später unerfreuliche Post ins Haus, da sich Konami und die Famitsu auf Grund der Vorwürfe dazu entschieden, die Verantwortlichen Redakteure kurzerhand auszuladen beziehungsweise ihnen den Besuch des Launch-Events zu untersagen.
Ob und in wie weit sich die Reibereien auf den Erfolg von Peace Walker auswirken, erfahren wir frühestens am morgigen Donnerstag, wenn das neue Abenteuer in Nippon erscheint.
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