Von Mogel-Power, 20. April 2010
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Raubkopien eine Gefahr für den NDS?
Obwohl der Nintendo DS auch Jahre nach dem offiziellen Launch weiter von Rekord zu Rekord eilt und sich daran macht, zur erfolgreichsten Gaming-Plattform aller Zeiten zu avancieren, sieht man sich bei Nintendo derzeit mit einbrechenden Software-Absätzen konfrontiert. Mitunter ist die Rede davon, dass die Software-Verkaufszahlen um bis zu 50 Prozent einbrachen. Eine Entwicklung, die Nintendo in erster Linie auf die Piraterie zurückführt.
So machte man die "magicom" genannte Hardware für die einbrechenden Verkaufszahlen verantwortlich, mit der es möglich ist, illegale Kopien auf dem Handheld zu nutzen. Vor allem in den USA und Europa sei die Peripherie dermaßen weit verbreitet, dass die Software-Verkaufszahlen alleine in Europa um 45 Prozent einbrachen und der Führungsetage so schlaflose Nächte bereiten.
Um der aktuellen Entwicklung entgegenzuwirken, möchte man zukünftig verstärkt gegen Websites vorgehen, die illegale Kopien anbieten. Zudem ist geplant, den Nintendo DS sowie die Wii zukünftig zu überarbeiten, um die Piraterie auszubremsen. Bereits um Juni des vergangenen Jahres machte man zehn Webseiten ausfindig, über die mehr als 238 Millionen Kopien aktueller Spiele heruntergeladen wurden.
Umgerechnet entspricht dies einem Gegenwert von mehr als zehn Milliarden US-Dollar.
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