Von Mogel-Power, 4. Mai 2010
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Ubisoft: Schlag gegen Raubkopierer
Vor allem auf dem PC kommt es nicht selten vor, dass anstehende Blockbuster über eine undichte Stelle in die Weiten des Internets gelangen, wo sie fortan von jedermann heruntergeladen werden können. Im Falle von Assassin's Creed kam der US-Amerikaner Christopher Anzalone auf die Idee, seinem Arbeitgeber Optical Experts Manufacturing, der sich in den USA für die Vervielfältigung und den Vertrieb von Retail-Titeln verantwortlich zeigt, ein Exemplar des Spiels zu entwenden und dieses auf einem privaten Server zur kostenlosen Verfügung zu stellen.
Wie wir mittlerweile wissen, gelten Raubkopien in den USA nicht gerade als ein Kavaliersdelikt und so verdonnerte ein US-Gericht den Software-Dieb zu einer saftigen Strafe: Drei Monate Haft in einem offenen Vollzug, eine Geldstrafe in Höhe von 25.000 US-Dollar sowie fünf Jahre auf Bewährung zierten die Urteilsschrift.
Allerdings ist noch unklar, ob Anzalones Anwälte das Strafmaß akzeptieren oder Einspruch einlegen werden.
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