Hallo,
In diesem Thread werden in nächster Zeit Filmreviews zu unterschiedlichen Filmen veröffentlicht.
Wenn ihr Anregungen zu den Reviews habt oder über die Filme diskutieren wollt, dann nutzt bitte diesen Thread.
Inhalt:
01. Der Exorzist
02. Dawn of the Dead (2004)
03. Freitag der 13.
04. Alien vs. Predator (2004)
05. Das geheime Fenster (2004)
06. Shrek der 3.
07. Stirb Langsam 4.0 (Live Free or Die Hard)
08. Harry Potter und der Orden des Phönix
09. Spider-Man 3
10. Hostel II
11. The Simpsons Movie
12. Zimmer 1408
13. The Village – Das Dorf
14. American Gangster
15. Lissy und der wilde Kaiser
In diesem Thread werden in nächster Zeit Filmreviews zu unterschiedlichen Filmen veröffentlicht.
Wenn ihr Anregungen zu den Reviews habt oder über die Filme diskutieren wollt, dann nutzt bitte diesen Thread.
Inhalt:
01. Der Exorzist
02. Dawn of the Dead (2004)
03. Freitag der 13.
04. Alien vs. Predator (2004)
05. Das geheime Fenster (2004)
06. Shrek der 3.
07. Stirb Langsam 4.0 (Live Free or Die Hard)
08. Harry Potter und der Orden des Phönix
09. Spider-Man 3
10. Hostel II
11. The Simpsons Movie
12. Zimmer 1408
13. The Village – Das Dorf
14. American Gangster
15. Lissy und der wilde Kaiser
1. Der Exorzist
Heutzutage wird "der Exorzist" ein Klassiker des Horror Genres genannt- zumindest von den meisten. Doch was heute als Meilenstein des Horrors angesehen wird, rief in den späten 70er Jahren bei den Zuschauern eine Welle der Empörung hervor.
Von einer simpel genialen Idee lebt der Film. Ein kleines, freundliches und normales Mädchen Namens Regan, kämpft gegen einen Dämonen von dem sie besessen ist und man verfolgt den Kampf der Priester, welche an psychische und physische Grenzen stoßen, und des Mädchens gegen eben diesen Dämonen.
Doch die Art und Weise, wie der Film diese Stimmung ausstrahlt und wie es Regisseur William Friedkins schafft das Publikum in seinen Bann zu ziehen, sucht noch bis heute seines Gleichen.
Friedkins erschuf damals ein Meisterwerk, keine Frage.
Als der Film in meinem DVD Player verschwand und die ersten Bilder über den Fernseher flimmerten, war ich zunächst verwundert. "Der Exorzist" steht drauf, doch hat der Film in den ersten 10 Minuten nichts mit Exorzisten und Exorzismus oder der gleichen zu tun. Lediglich ein älterer Herr wird bei seinen Ausgrabungen und Entdeckungen gezeigt. Erst als ein Szenenwechsel in den idyllisch wirkenden Stadtteil von Washington - Georgetown - stattfindet, beginnt die Spannungskurve langsam nach oben zu steigen.
Hier lebt Chris MacNeill (Ellen Burstyn) mit ihrer kleinen Tochter Regan (Linda Blair), die beide ein glückliches Familienleben führen. Chris ist Schauspielerin und dreht gerade einen Film.
Ebenso lernt man Pater Damian Karris, gespielt von Jason Miller, der sich Sorgen um seine schwerkranke Mutter macht und deshalb das Amt des Paters in Washington niederlegen will, weil er meint den Glauben verloren zu haben.
Ein Routine- Arztbesuch von Regan steht an, doch irgendwas scheint mit ihr passiert zu sein, da sie sich merkwürdig benimmt, Stimmungsschwankungen hat und zusehend aggressiv wird.
Als auf einer Feier von Chris Regan merkwürdige Sachen erzählt und macht, die für ein gerade mal zwölf jähriges Mädchen nicht normal sind, glaubt Chris nicht mehr nur an eine diagnostizierte Nervenkrankheit.
Als Chris bei einem erneuten mysteriösen "Anfall" die Ärzte ruft, werden diese Zeuge wie scheinbar andere Stimmen aus Regan sprechen und ihr Verhalten um Längen von einem normalen Benehmen entfernt ist.
Erst jetzt laufen die bis dahin parallel verlaufenden Geschichten des Paters Dimi und Chris zusammen, da Chris im Exorzismus die einzige Möglichkeit sieht Regan von ihren Qualen zu befreien und Pater Dimi bittet den Exorzismus durchzuführen. Doch er muss schnell erkennen, dass er dem Dämon allein nicht gewachsen ist, und bittet einen alten Bekannten, der eine Spezialist auf dem Gebiet der Teufelsaustreibungen ist, ihm zu helfen.
Ein "Schocker" oder Splatter-Movie ist "der Exorzist" nicht und sollte es auch nicht sein bzw werden. Vielmehr ist "der Exorzist" ein sehr Realitätsbezogenes Meisterwerk mit dem William Friedkin neue Grenzen im Genre setzte. Einen Film, der sich mit der Thematik Dämonenaustreibung befasst, gab es bis dahin noch nicht. Davon und von der sehr überzeugenden schauspielerischen Leistung lebt der Film. Vor allem Linda Blair ragt als Regan in allen Belangen heraus weshalb die Golden Globe Auszeichnung in der Kategorie "Beste Nebendarstellerin" auch nicht von ungefähr kommt. Die Story des Films ist vergleichsweise einfach.
Von Szene zu Szene wird die Veränderung Regans deutlicher, nicht nur wegen der Schauspielerischen Leistung Blairs sondern auch durch die Maskenbildner, die ganze Arbeit leisteten . Friedkin bewegt sich stets auf einem schmalen Grad zwischen Brillanz und Ekel, teilweise hart an der Grenze des guten Geschmacks, gerade bei den Szenen, in denen Regan von erneuten Anfällen geplagt wird. Umso mehr ist es beeindruckend, mit welch begrenzten Mitteln Friedkin solch eine Atmosphäre erschaffen konnte, die den ganzen Film trotzdem zu keiner Zeit unglaubwürdig oder unrealistisch erscheinen lässt.
In diesem Film passt es einfach, ob es die schauspielerische Leistung oder die Musikunterlegung der Szenen und die dadurch erschaffene Stimmung ist. Außerdem ist der Film sehr realitätsbezogen und wohl nicht nur deshalb ist einigen Zuschauern sicher ein flaues Gefühl im Magen nach dem Schauen des Streifens geblieben.
Wahrlich ein Meisterwerk welches damals aus den Warner Filmstudios den Weg in die Welt machte und bis heute noch auf manche Filme abfärbt, da Parallelen in manchen Szenen zu "der Exorzismus der Emily Rose" nicht zu übersehen sind. (logisch, selbes Thema, aber die Ähnlichkeit in manchen Szenen ist schon zu erkennen)
Ausgezeichnet mit 4 Golden Globes und 2 Oscars bleibt nur eins zu sagen:
Wer den Film bis heute nicht gesehen hat sollte dies schnell nachholen!
Schade, dass die Idee bei einigen Fortsetzungen mittlerweile mehr als breit getreten ist.
90%
imdb.com sagt 8.0/10
Heutzutage wird "der Exorzist" ein Klassiker des Horror Genres genannt- zumindest von den meisten. Doch was heute als Meilenstein des Horrors angesehen wird, rief in den späten 70er Jahren bei den Zuschauern eine Welle der Empörung hervor.
Von einer simpel genialen Idee lebt der Film. Ein kleines, freundliches und normales Mädchen Namens Regan, kämpft gegen einen Dämonen von dem sie besessen ist und man verfolgt den Kampf der Priester, welche an psychische und physische Grenzen stoßen, und des Mädchens gegen eben diesen Dämonen.
Doch die Art und Weise, wie der Film diese Stimmung ausstrahlt und wie es Regisseur William Friedkins schafft das Publikum in seinen Bann zu ziehen, sucht noch bis heute seines Gleichen.
Friedkins erschuf damals ein Meisterwerk, keine Frage.
Als der Film in meinem DVD Player verschwand und die ersten Bilder über den Fernseher flimmerten, war ich zunächst verwundert. "Der Exorzist" steht drauf, doch hat der Film in den ersten 10 Minuten nichts mit Exorzisten und Exorzismus oder der gleichen zu tun. Lediglich ein älterer Herr wird bei seinen Ausgrabungen und Entdeckungen gezeigt. Erst als ein Szenenwechsel in den idyllisch wirkenden Stadtteil von Washington - Georgetown - stattfindet, beginnt die Spannungskurve langsam nach oben zu steigen.
Hier lebt Chris MacNeill (Ellen Burstyn) mit ihrer kleinen Tochter Regan (Linda Blair), die beide ein glückliches Familienleben führen. Chris ist Schauspielerin und dreht gerade einen Film.
Ebenso lernt man Pater Damian Karris, gespielt von Jason Miller, der sich Sorgen um seine schwerkranke Mutter macht und deshalb das Amt des Paters in Washington niederlegen will, weil er meint den Glauben verloren zu haben.
Ein Routine- Arztbesuch von Regan steht an, doch irgendwas scheint mit ihr passiert zu sein, da sie sich merkwürdig benimmt, Stimmungsschwankungen hat und zusehend aggressiv wird.
Als auf einer Feier von Chris Regan merkwürdige Sachen erzählt und macht, die für ein gerade mal zwölf jähriges Mädchen nicht normal sind, glaubt Chris nicht mehr nur an eine diagnostizierte Nervenkrankheit.
Als Chris bei einem erneuten mysteriösen "Anfall" die Ärzte ruft, werden diese Zeuge wie scheinbar andere Stimmen aus Regan sprechen und ihr Verhalten um Längen von einem normalen Benehmen entfernt ist.
Erst jetzt laufen die bis dahin parallel verlaufenden Geschichten des Paters Dimi und Chris zusammen, da Chris im Exorzismus die einzige Möglichkeit sieht Regan von ihren Qualen zu befreien und Pater Dimi bittet den Exorzismus durchzuführen. Doch er muss schnell erkennen, dass er dem Dämon allein nicht gewachsen ist, und bittet einen alten Bekannten, der eine Spezialist auf dem Gebiet der Teufelsaustreibungen ist, ihm zu helfen.
Ein "Schocker" oder Splatter-Movie ist "der Exorzist" nicht und sollte es auch nicht sein bzw werden. Vielmehr ist "der Exorzist" ein sehr Realitätsbezogenes Meisterwerk mit dem William Friedkin neue Grenzen im Genre setzte. Einen Film, der sich mit der Thematik Dämonenaustreibung befasst, gab es bis dahin noch nicht. Davon und von der sehr überzeugenden schauspielerischen Leistung lebt der Film. Vor allem Linda Blair ragt als Regan in allen Belangen heraus weshalb die Golden Globe Auszeichnung in der Kategorie "Beste Nebendarstellerin" auch nicht von ungefähr kommt. Die Story des Films ist vergleichsweise einfach.
Von Szene zu Szene wird die Veränderung Regans deutlicher, nicht nur wegen der Schauspielerischen Leistung Blairs sondern auch durch die Maskenbildner, die ganze Arbeit leisteten . Friedkin bewegt sich stets auf einem schmalen Grad zwischen Brillanz und Ekel, teilweise hart an der Grenze des guten Geschmacks, gerade bei den Szenen, in denen Regan von erneuten Anfällen geplagt wird. Umso mehr ist es beeindruckend, mit welch begrenzten Mitteln Friedkin solch eine Atmosphäre erschaffen konnte, die den ganzen Film trotzdem zu keiner Zeit unglaubwürdig oder unrealistisch erscheinen lässt.
In diesem Film passt es einfach, ob es die schauspielerische Leistung oder die Musikunterlegung der Szenen und die dadurch erschaffene Stimmung ist. Außerdem ist der Film sehr realitätsbezogen und wohl nicht nur deshalb ist einigen Zuschauern sicher ein flaues Gefühl im Magen nach dem Schauen des Streifens geblieben.
Wahrlich ein Meisterwerk welches damals aus den Warner Filmstudios den Weg in die Welt machte und bis heute noch auf manche Filme abfärbt, da Parallelen in manchen Szenen zu "der Exorzismus der Emily Rose" nicht zu übersehen sind. (logisch, selbes Thema, aber die Ähnlichkeit in manchen Szenen ist schon zu erkennen)
Ausgezeichnet mit 4 Golden Globes und 2 Oscars bleibt nur eins zu sagen:
Wer den Film bis heute nicht gesehen hat sollte dies schnell nachholen!
Schade, dass die Idee bei einigen Fortsetzungen mittlerweile mehr als breit getreten ist.
90%
imdb.com sagt 8.0/10
2. Dawn of the Dead (2004)
Eine bekannte Szenerie: Eine Invasion von Zombies fällt über eine Stadt her und die letzen Überlebenden, oft besetzt von unbekannten Schauspielern, tun sich zusammen und leisten bis zum Schluss des Films erfolgreichen Widerstand. Meistens endet ein solcher Film in gähnender Langeweile und ungewolltem Humor, doch das Remake von Dawn of the Dead beweist, dass es auch anders geht. Von einem Remake erwarten sich die Produzenten eine Fortsetzung des Erfolges - klar - doch meistens wird nur der Name ausgenutzt und ein schlechter Abklatsch des Vorgängers erscheint in den Kinos. Knappe 25 Jahre nach dem Erfolg von Dawn of the Dead, überrascht uns Zack Snyders, damals selbst noch ein Fan des Films, mit (s)einem Remake. Gut besetzt durch u.a. Ving Rhames, der aus der Mission: Impossible- Trilogie bekannt ist, beginnt also ein spannendes und packendes Zombie- Spektakel, welches vor allem durch seine überraschenden Schreckmomente und sehr gut inszenierte Brutalität glänzt.
Von Beginn an wird eine düstere Stimmung aufgebaut, welche im Laufe des Films aber keinesfalls verflacht. Durch Wendungen der Story wird das Level des Films hochgehalten.
Zack Snyders versäumte es auch nicht, den Film an entsprechenden Stellen gekonnt aufzulockern. Das Schachspiel über den Dächern ist ebenso eine gelungene Abwechslung zu dem üblichen Gemetzel wie das "Shoot-Out" einzeln ausgewählter Zombies. Man hat ja nichts zu tun, wenn vor der Tür eine ganze Stadt Zombies lauert und man jeden Winkel des Einkaufszentrums, indem man sich befindet, auswendig kennt...Auch wird eine gewisse Sympathie zu jedem einzelnen Charakter aufgebaut. Dies hat zumindest den Anschein, aber ob die Darsteller nur sympathisch erscheinen weil sie den Kontrast zu den abstoßend ekligen Monstern bilden, lassen wir im Raum stehen.
Nun, wie kann man die Story zusammenfassen ohne dass man gleich den ganzen Film verrät. Der Film startet im Haus einer Frau namens Ana, gespielt von Sarah Polley. Und der erste Schocker lässt nicht lange auf sich warten. Beim Anblick der kleinen unscheinbaren Nachbarstochter, welche in dem Zimmer erscheint, scheint noch eine heile Welt zu bestehen. Doch sobald es anfängt am Freund Anas zu nagen, ihn damit zu infizieren und das ganze Dilemma zu starten, beginnen erste Leute angewidert ihre gerade erst bereit gelegten Chipstüten wieder bei Seite zu legen.
Um sich zu retten flieht Ana aus dem Haus. Planlos fährt sie durch die Stadt bis sie in einen Unfall verwickelt wird. So lernt sie schließlich den Polizisten Kenneth (Ving Rhames) und andere - menschliche - Überlebende kennen. Man schließt sich in einem Einkaufscenter ein. Bleibt die Frage, wieso ausgerechnet eine große, unübersichtliche Einkaufsmall mit vielen ungesicherten Eingängen?! Weil man dem Original möglichst nahe sein wollte oder einfach um der Diskussion aus dem Weg zu gehen, wie zunächst acht, später sogar ca. fünfzehn Leute ohne Verpflegung eine längere Zeit überleben können...
Schluss mit Spekulationen, Zack Snyders wird seine Gründe haben.
Im weiteren Verlauf des Films wird man Zeuge von unerwarteten Storywendungen, immer aufgepeppt durch die nötige Prise Action, Spannung und Humor.
So spielt Andy, der, wie man im Film erfährt, sich auf einem anderen Hausdach verschanzte, noch eine tragende Rolle. Interessant zu beobachten ist auch, dass eine Gruppe völlig verschiedener Typen lernt sich gegenseitig zu respektieren und zusammen zu arbeiten. Gemeinsam werden Probleme gelöst und natürlich gibt es auch Querdenker die versuchen alleine zu handeln. Diese ganzen Konstellationen wusste Zack Snyders gekonnt darzustellen und in Szene zu setzen.
Eine natürliche Brutalität wird dem Film verliehen, da Zombies, wie man am Anfang durch einen Polizisten erfährt, nur durch Kopfschüsse endgültig erledigt werden können. Mag es in anderen Filmen übertrieben wirken, nicht jedoch bei Dawn of the Dead. Durch eine neue Art von Special Effekts wird das Morden in dem Film besonders in Szene gesetzt und sollte man nicht die Bonus DVD gesehen haben fragt man sich, wie Snyders es schaffte ohne die Gesundheit der Darsteller zu gefährden, es so täuschend echt rüber zu bringen.
Ein Novum auch, dass Zombies die Fähigkeit haben zu Rennen. Kennt man diese doch sonst nur als umher torkelnde Dinger mit den Reflexen eines Stück Holz.
Die Actionszenen werden nicht nur schneller, sondern der ganze Film bekommt seine eigene Note. Wer findet es nicht spannender, wenn auf der Leinwand versucht wird vor Zombies zu fliehen, die annähernd die gleiche Geschwindigkeit haben wie die letzten Überlebenden selbst?!
Bleibt noch die Frage zu klären, ist es ein gelungenes Remake oder doch wieder ein altes Lied der Geldmacherei?
Auf Snyders lag eine schwere Bürde wenn er sich schon Romeros Horror- Klassiker für ein Remake aussucht. Doch diese Bürde meisterte er. Immerhin, knapp 400.000 Kinobesucher sahen den Film alleine in Deutschland. Das kann sich sehen lassen, wo doch gerade mal knapp 250.000 in das Texas Chainsaw Massacre strömten und auch der erste Teil der Saw- Reihe war mit seinen ca. 500.000 Besuchern nicht gerade weit von Dawn of the Dead entfernt.
Gute Schauspielerei, zu jeder Szene passende Musik und Special Effekts, wie sie bei einem Horrorfilm kaum besser sein können sorgen dafür, dass das Remake von Dawn of the Dead in einem Atemzug mit ähnlichen Top- Filmen seines Genres genannt werden darf/kann.
89%
imdb.com sagt 7.4/10
Eine bekannte Szenerie: Eine Invasion von Zombies fällt über eine Stadt her und die letzen Überlebenden, oft besetzt von unbekannten Schauspielern, tun sich zusammen und leisten bis zum Schluss des Films erfolgreichen Widerstand. Meistens endet ein solcher Film in gähnender Langeweile und ungewolltem Humor, doch das Remake von Dawn of the Dead beweist, dass es auch anders geht. Von einem Remake erwarten sich die Produzenten eine Fortsetzung des Erfolges - klar - doch meistens wird nur der Name ausgenutzt und ein schlechter Abklatsch des Vorgängers erscheint in den Kinos. Knappe 25 Jahre nach dem Erfolg von Dawn of the Dead, überrascht uns Zack Snyders, damals selbst noch ein Fan des Films, mit (s)einem Remake. Gut besetzt durch u.a. Ving Rhames, der aus der Mission: Impossible- Trilogie bekannt ist, beginnt also ein spannendes und packendes Zombie- Spektakel, welches vor allem durch seine überraschenden Schreckmomente und sehr gut inszenierte Brutalität glänzt.
Von Beginn an wird eine düstere Stimmung aufgebaut, welche im Laufe des Films aber keinesfalls verflacht. Durch Wendungen der Story wird das Level des Films hochgehalten.
Zack Snyders versäumte es auch nicht, den Film an entsprechenden Stellen gekonnt aufzulockern. Das Schachspiel über den Dächern ist ebenso eine gelungene Abwechslung zu dem üblichen Gemetzel wie das "Shoot-Out" einzeln ausgewählter Zombies. Man hat ja nichts zu tun, wenn vor der Tür eine ganze Stadt Zombies lauert und man jeden Winkel des Einkaufszentrums, indem man sich befindet, auswendig kennt...Auch wird eine gewisse Sympathie zu jedem einzelnen Charakter aufgebaut. Dies hat zumindest den Anschein, aber ob die Darsteller nur sympathisch erscheinen weil sie den Kontrast zu den abstoßend ekligen Monstern bilden, lassen wir im Raum stehen.
Nun, wie kann man die Story zusammenfassen ohne dass man gleich den ganzen Film verrät. Der Film startet im Haus einer Frau namens Ana, gespielt von Sarah Polley. Und der erste Schocker lässt nicht lange auf sich warten. Beim Anblick der kleinen unscheinbaren Nachbarstochter, welche in dem Zimmer erscheint, scheint noch eine heile Welt zu bestehen. Doch sobald es anfängt am Freund Anas zu nagen, ihn damit zu infizieren und das ganze Dilemma zu starten, beginnen erste Leute angewidert ihre gerade erst bereit gelegten Chipstüten wieder bei Seite zu legen.
Um sich zu retten flieht Ana aus dem Haus. Planlos fährt sie durch die Stadt bis sie in einen Unfall verwickelt wird. So lernt sie schließlich den Polizisten Kenneth (Ving Rhames) und andere - menschliche - Überlebende kennen. Man schließt sich in einem Einkaufscenter ein. Bleibt die Frage, wieso ausgerechnet eine große, unübersichtliche Einkaufsmall mit vielen ungesicherten Eingängen?! Weil man dem Original möglichst nahe sein wollte oder einfach um der Diskussion aus dem Weg zu gehen, wie zunächst acht, später sogar ca. fünfzehn Leute ohne Verpflegung eine längere Zeit überleben können...
Schluss mit Spekulationen, Zack Snyders wird seine Gründe haben.
Im weiteren Verlauf des Films wird man Zeuge von unerwarteten Storywendungen, immer aufgepeppt durch die nötige Prise Action, Spannung und Humor.
So spielt Andy, der, wie man im Film erfährt, sich auf einem anderen Hausdach verschanzte, noch eine tragende Rolle. Interessant zu beobachten ist auch, dass eine Gruppe völlig verschiedener Typen lernt sich gegenseitig zu respektieren und zusammen zu arbeiten. Gemeinsam werden Probleme gelöst und natürlich gibt es auch Querdenker die versuchen alleine zu handeln. Diese ganzen Konstellationen wusste Zack Snyders gekonnt darzustellen und in Szene zu setzen.
Eine natürliche Brutalität wird dem Film verliehen, da Zombies, wie man am Anfang durch einen Polizisten erfährt, nur durch Kopfschüsse endgültig erledigt werden können. Mag es in anderen Filmen übertrieben wirken, nicht jedoch bei Dawn of the Dead. Durch eine neue Art von Special Effekts wird das Morden in dem Film besonders in Szene gesetzt und sollte man nicht die Bonus DVD gesehen haben fragt man sich, wie Snyders es schaffte ohne die Gesundheit der Darsteller zu gefährden, es so täuschend echt rüber zu bringen.
Ein Novum auch, dass Zombies die Fähigkeit haben zu Rennen. Kennt man diese doch sonst nur als umher torkelnde Dinger mit den Reflexen eines Stück Holz.
Die Actionszenen werden nicht nur schneller, sondern der ganze Film bekommt seine eigene Note. Wer findet es nicht spannender, wenn auf der Leinwand versucht wird vor Zombies zu fliehen, die annähernd die gleiche Geschwindigkeit haben wie die letzten Überlebenden selbst?!
Bleibt noch die Frage zu klären, ist es ein gelungenes Remake oder doch wieder ein altes Lied der Geldmacherei?
Auf Snyders lag eine schwere Bürde wenn er sich schon Romeros Horror- Klassiker für ein Remake aussucht. Doch diese Bürde meisterte er. Immerhin, knapp 400.000 Kinobesucher sahen den Film alleine in Deutschland. Das kann sich sehen lassen, wo doch gerade mal knapp 250.000 in das Texas Chainsaw Massacre strömten und auch der erste Teil der Saw- Reihe war mit seinen ca. 500.000 Besuchern nicht gerade weit von Dawn of the Dead entfernt.
Gute Schauspielerei, zu jeder Szene passende Musik und Special Effekts, wie sie bei einem Horrorfilm kaum besser sein können sorgen dafür, dass das Remake von Dawn of the Dead in einem Atemzug mit ähnlichen Top- Filmen seines Genres genannt werden darf/kann.
89%
imdb.com sagt 7.4/10
3. Freitag der 13.
1980 veröffentlichte Regisseur Sean S. Cunningham "Friday the 13th". Einen Film, der auf Grund seines Riesenerfolges zahlreiche Fortsetzungen hervorbringen sollte und den damals entstandenen "Horror-Hype" um einen weiteren Teil bereicherte. War das Muster der sogenannten Teenie-Slasher damals schon bekannt, konnte sich der Film dennoch neben "Halloween" und "Der Exorzist", andere Größen in dem Horror Genre, behaupten und gilt bis heute als einer der Meilensteine der Horrorfilme. Mit Betsy Palmer und Kevin Bacon, der in diesem Film seine erste große Rolle bekam, beginnt also ein spannender Kampf gegen einen scheinbar unsichtbaren Mörder.
Annie freut sich auf ihre Ferien im Camp Chrystal Lake. Als sie in einer benachbarten Ortschaft ankommt, stößt ihre Idee aber keinesfalls auf Zuspruch. "Das Camp sei verhext" heißt es und "es liege ein Fluch auf dem Camp". Dennoch lässt sich Annie nicht von ihrer Idee abbringen und wird von einem freundlichen Trucker ein Stück des Weges mitgenommen. Im Camp werden derzeit die letzten Vorbereitungen für die Eröffnung getroffen. Die Häuser werden zu Ende gebaut und alles wird aufgeräumt. Doch andauernd geschehen merkwürdige Dinge im Camp. So wird eine Schlange gefunden und auch ein merkwürdiger Mann namens Ralf, der dem Zuschauer schon aus der kurzen Vorgeschichte bekannt ist, taucht urplötzlich auf und erzählt Campbewohnern, dass sie verflucht seinen.
Wohl ist den Bewohnern allerdings nicht mehr in ihrer Haut zumal auch Annie immer noch nicht aufgetaucht ist. Von nun wird der Zuschauer Zeuge von einer Reihe von Morden, die offenbar solange nicht abreißen, bis der Täter alle Bewohner des Camps getötet hat.
Sieht man sich den Film "Freitag der 13." an, so wird man wahrlich mit einem Klassiker der Filmindustrie konfrontiert, der bis heute gerne gesehen ist. Zu Beginn des Films erscheint ein Rückblich in das Jahr 1958, indem sich ein mysteriöser Mordfall ereignete, den bis heute niemand aufklären konnte.
Regisseur Sean Cunningham nutzte für die Szenen vor dem Mord immer das gleiche Muster. Beim Auftauchen der mysteriösen Person wird jedes Mal die gleiche Musik eingespielt, heute auch bekannt als "Jason-Musik", die immer noch berüchtigt ist.
Ebenso typisch wie die Musik, ist die Kameraführung, da bei jeder Szene aus der Sicht des Killers gefilmt wird. So wird von dem Killer bis zum Ende des Films nie das Gesicht gezeigt, sondern nur die Ausführung seiner Taten. Dies lässt den Film mit Blick auf die heutige Zeit ein wenig verblassen, war in den frühen 80er Jahren aber für schlaflose Nächte verantwortlich. Auch, dass die angepeilte Teenie Zielgruppe ungefähr dasselbe Alter hat wie die Darsteller selbst, verhalf dem Film sicherlich zu einem solch großen Erfolg. Es ist ja nun mal so, dass man sich viel besser in die Lage hineinversetzen kann, wenn man ungefähr genauso alt ist oder ähnliche Situationen schon einmal selbst erlebt hat.
Die schauspielerische Leistung gleicht der eines Laien, was aber auch daran liegen kann, dass man sich schon zu sehr an die Schauspieler heutzutage gewöhnt hat. Von den Effekten her ist sicher nicht viel zu erwarten, die Technik lies damals kaum bessere Effekte zu, aber es ist beeindruckend, wie Cunningham es schaffte die Mordszenen so präzise zu setzen und darzustellen, dass sie trotz des relativ monotonen Ablaufs mit Musik und Kameraführung nie langweilig wirken. Abwechslung gibt es in dem Film kaum. Klar wurde versucht zwischen den Mordszenen die Atmosphäre ein wenig aufzulockern, durch beispielsweise das Strip Monopoly Spiel, um nicht nahtlos von Mord zu Mord überzugehen, doch muss man auch klar sagen, dass sich der Film hauptsächlich um eben diese Szenen dreht.
Wer die geschnittene Version zu sehen bekommt, verpasst leider auch einige Bilder des Films, die diesen aber nicht zwingend herabstufen. Klar fehlt der Cut-Version von "Freitag der 13." dadurch etwas, doch sind dies nur kleine Ausschnitte des Films, die meistens mit einem schockierenden Bild einer Leiche enden. Schwache Gemüter verzichten ohnehin gerne auf so etwas.
Das Ende des Films wird nicht verraten. Nur soviel: Die Schauspielerei verwischt erneut die guten Ideen Cunninghams, die mit der heutigen Technik sicher noch besser dargestellt werden könnten.
Was ist also wirklich negativ an diesem Film? Sicher hat "Freitag der 13." seine Schwächen, die aber alle auf die damalige Zeit und auf die damals verfügbare Technik zurückzuführen sind.
Schaut man auf die Film-Reihe, so ist es nur schade, dass sie so viele Nachfolger hervorbringt, die das eigentliche Bild des guten ersten Teils ein wenig beschmutzen. Irgendwann ist halt auch eine gute Idee nicht mehr gut und durchgekaut.
Allerdings haben die Nachfolger mit diesem Film bei der Bewertung nichts zu tun.
Freitag der 13. ist und bleibt ein Klassiker, der in jeder Horrorsammlung vorhanden sein sollte!
86%
imdb.com sagt: 6.1/10
1980 veröffentlichte Regisseur Sean S. Cunningham "Friday the 13th". Einen Film, der auf Grund seines Riesenerfolges zahlreiche Fortsetzungen hervorbringen sollte und den damals entstandenen "Horror-Hype" um einen weiteren Teil bereicherte. War das Muster der sogenannten Teenie-Slasher damals schon bekannt, konnte sich der Film dennoch neben "Halloween" und "Der Exorzist", andere Größen in dem Horror Genre, behaupten und gilt bis heute als einer der Meilensteine der Horrorfilme. Mit Betsy Palmer und Kevin Bacon, der in diesem Film seine erste große Rolle bekam, beginnt also ein spannender Kampf gegen einen scheinbar unsichtbaren Mörder.
Annie freut sich auf ihre Ferien im Camp Chrystal Lake. Als sie in einer benachbarten Ortschaft ankommt, stößt ihre Idee aber keinesfalls auf Zuspruch. "Das Camp sei verhext" heißt es und "es liege ein Fluch auf dem Camp". Dennoch lässt sich Annie nicht von ihrer Idee abbringen und wird von einem freundlichen Trucker ein Stück des Weges mitgenommen. Im Camp werden derzeit die letzten Vorbereitungen für die Eröffnung getroffen. Die Häuser werden zu Ende gebaut und alles wird aufgeräumt. Doch andauernd geschehen merkwürdige Dinge im Camp. So wird eine Schlange gefunden und auch ein merkwürdiger Mann namens Ralf, der dem Zuschauer schon aus der kurzen Vorgeschichte bekannt ist, taucht urplötzlich auf und erzählt Campbewohnern, dass sie verflucht seinen.
Wohl ist den Bewohnern allerdings nicht mehr in ihrer Haut zumal auch Annie immer noch nicht aufgetaucht ist. Von nun wird der Zuschauer Zeuge von einer Reihe von Morden, die offenbar solange nicht abreißen, bis der Täter alle Bewohner des Camps getötet hat.
Sieht man sich den Film "Freitag der 13." an, so wird man wahrlich mit einem Klassiker der Filmindustrie konfrontiert, der bis heute gerne gesehen ist. Zu Beginn des Films erscheint ein Rückblich in das Jahr 1958, indem sich ein mysteriöser Mordfall ereignete, den bis heute niemand aufklären konnte.
Regisseur Sean Cunningham nutzte für die Szenen vor dem Mord immer das gleiche Muster. Beim Auftauchen der mysteriösen Person wird jedes Mal die gleiche Musik eingespielt, heute auch bekannt als "Jason-Musik", die immer noch berüchtigt ist.
Ebenso typisch wie die Musik, ist die Kameraführung, da bei jeder Szene aus der Sicht des Killers gefilmt wird. So wird von dem Killer bis zum Ende des Films nie das Gesicht gezeigt, sondern nur die Ausführung seiner Taten. Dies lässt den Film mit Blick auf die heutige Zeit ein wenig verblassen, war in den frühen 80er Jahren aber für schlaflose Nächte verantwortlich. Auch, dass die angepeilte Teenie Zielgruppe ungefähr dasselbe Alter hat wie die Darsteller selbst, verhalf dem Film sicherlich zu einem solch großen Erfolg. Es ist ja nun mal so, dass man sich viel besser in die Lage hineinversetzen kann, wenn man ungefähr genauso alt ist oder ähnliche Situationen schon einmal selbst erlebt hat.
Die schauspielerische Leistung gleicht der eines Laien, was aber auch daran liegen kann, dass man sich schon zu sehr an die Schauspieler heutzutage gewöhnt hat. Von den Effekten her ist sicher nicht viel zu erwarten, die Technik lies damals kaum bessere Effekte zu, aber es ist beeindruckend, wie Cunningham es schaffte die Mordszenen so präzise zu setzen und darzustellen, dass sie trotz des relativ monotonen Ablaufs mit Musik und Kameraführung nie langweilig wirken. Abwechslung gibt es in dem Film kaum. Klar wurde versucht zwischen den Mordszenen die Atmosphäre ein wenig aufzulockern, durch beispielsweise das Strip Monopoly Spiel, um nicht nahtlos von Mord zu Mord überzugehen, doch muss man auch klar sagen, dass sich der Film hauptsächlich um eben diese Szenen dreht.
Wer die geschnittene Version zu sehen bekommt, verpasst leider auch einige Bilder des Films, die diesen aber nicht zwingend herabstufen. Klar fehlt der Cut-Version von "Freitag der 13." dadurch etwas, doch sind dies nur kleine Ausschnitte des Films, die meistens mit einem schockierenden Bild einer Leiche enden. Schwache Gemüter verzichten ohnehin gerne auf so etwas.
Das Ende des Films wird nicht verraten. Nur soviel: Die Schauspielerei verwischt erneut die guten Ideen Cunninghams, die mit der heutigen Technik sicher noch besser dargestellt werden könnten.
Was ist also wirklich negativ an diesem Film? Sicher hat "Freitag der 13." seine Schwächen, die aber alle auf die damalige Zeit und auf die damals verfügbare Technik zurückzuführen sind.
Schaut man auf die Film-Reihe, so ist es nur schade, dass sie so viele Nachfolger hervorbringt, die das eigentliche Bild des guten ersten Teils ein wenig beschmutzen. Irgendwann ist halt auch eine gute Idee nicht mehr gut und durchgekaut.
Allerdings haben die Nachfolger mit diesem Film bei der Bewertung nichts zu tun.
Freitag der 13. ist und bleibt ein Klassiker, der in jeder Horrorsammlung vorhanden sein sollte!
86%
imdb.com sagt: 6.1/10
4. Alien vs. Predator (2004)
Im November 2004 erscheint Alien vs. Predator in den deutschen Kinos und reiht sich somit nahtlos in die Fortsetzungswelle ein, die seit dem Erfolg von Filmen wie Halloween aus den 80ern, Scream aus den 90ern und Saw, sowie Scary Movie aus dem 21. Jahrhundert über die Leinwände der Kinos zieht. Besonders große Ähnlichkeit ist jedoch zu der Freddy-Filmreihe „A Nightmare on Elmstreet“ sowie zu Jasons Streifen „Friday the 13th“, nicht nur wegen der zahlreichen Fortsetzungen der Filme, sondern auch wegen des letztendlichen Zusammenlegens dieser zu erkennen. Schließlich spülten diese Movies trotz längst überholten und mittlerweile absurden Ideen immer wieder die Dollars in die Kasse.
Wer ist denn nun der bessere: Alien oder Predator? Und welche Rolle spielt die Menschheit überhaupt in dem Film? Paul W.S. Anderson, der bekannt durch die Verfilmung diverser Video- Spiele (z.B Resident Evil, Mortal Kombat, Dead or Alive) ist, wagte sich an die Fusion von Alien und Predator und kreierte ein Werk mit teils unbekannten B-Schauspielern und viel Action, das nicht jeden Geschmack trifft und nur für Fans des Science-Fiction -Horrors wirklich sehenswert ist.
Ein Team von Archäologen entdeckt in der Antarktis mit Hilfe eines Satelliten eine riesige Pyramide, welche sich knapp 600 Meter unter dem ewigen Eis befindet. Für genauere Informationen brauchen sie allerdings direkten Zugang zu der Pyramide, was sich wegen deren enormen Tiefe unter der Erdoberfläche allerdings als äußerst schwierig darstellt. „Glücklicherweise“ befindet sich über der Pyramide ein altes verlassenes Walfängerdorf, welches nun als Basisstation für das Graben des Tunnels genutzt wird. Die Sache mit dem Graben erledigt sich jedoch relativ schnell, da das Tram eine seltsame Entdeckung noch in den Minuten als sie das Lager durchsuchen macht: Ein gigantischer Tunnel, der am Tag zuvor noch nicht gebaut war, reicht nun bis hinunter zu der Pyramide.
Das Team beginnt also den Tunnel herabzusteigen und schon ist auch der Punkt erreicht, an dem der Mensch nur noch eine geringe Rolle des Films spielt und der Streifen sich zu einen Science- Fiction/Gore Movie entwickelt.
Damit ist die Story auch schon im Groben erzählt. Während die Wachposten und restlichen Crewmitglieder auf dem Eis regelrecht hingerichtet werden, laufen auch unter dem Eis die Charaktere langsam in ihr Verderben und während tief im inneren der Pyramide sich Predator für den Kampf rüstet, wetzen die Aliens ebenfalls ihre Messer.
Get ready to rumble...
Ein Review zu Alien vs. Predator zu beginnen ist nicht gerade einfach, schließlich gibt’s storymäßig nicht viel zu berichten und Menschen spielen scheinbar nur mit, damit sowohl Alien als auch Predator ihre Kräfte testen können bevor sich der große „Showdown“ abspielt.
Warum eine weitere Fortsetzung bzw. sogar eine Fusion der beiden Filme? Es scheint, als wäre es wieder nur die "wie man aus alten Ideen durch Fortsetzungen noch Millionen Dollar rauskitzeln kann" – Nummer. Den Drehbuchautoren hatte man wohl mehr als einen schlechten Tag angedreht, da neben Spannung auch von Beginn an keine Sympathie zu den Charakteren aufgebaut wird.
Die Story bleibt platt, da doch zu oft die alten Ideen aus den Vorgängern benutzt wurden die ihren Glanz der früheren Tage schon lange verloren hatten und inzwischen mehr als breitgetreten und langweilig sind.
Zu Kameraführung und Effekten braucht nicht viel gesagt werden. Die Produzenten bedienten sich allzu gerne an der Computer- Technik, irgendwie auch logisch bei einem Science Fiction Film und die Kamera ist halt eines Filmes des 21. Jahrhunderts typisch.
Wer nun letztendlich das Aufeinandertreffen der Wesen oder auch Welten gewinnt wird nicht verraten, die Spannung, die ohnehin schon Nahe des Gefrierpunktes rangiert würde noch tiefer in den Keller rutschen.
Jedoch lässt man, ähnlich bei Freddy vs. Jason, das Ende offen für die Möglichkeit eines weiteren Nachfolgers, der, wie man mittlerweile weiß, Ende 2007 in die Kinos bei uns kommen wird.
Wer also einen gemütlichen Abend mit seiner Freundin oder mit seinen Kumpels machen will, kann auf Alien vs. Predator verzichten, denn wenn der Film neben Story und Spannung noch etwas nicht verbreitet, dann ist das eine gemütliche Stimmung für einen Video-Abend. Vielmehr ist der Film etwas für äußerst langweilige Abende und generell nur für Fans des Genres.
Paul W.S. Anderson enttäuscht mit seiner Fusion der Filme weitgehend, verzichtet aber nie auf Action, Schleim und den daraus folgenden Ekel.
52%
imdb.com sagt: 5.4/10
Im November 2004 erscheint Alien vs. Predator in den deutschen Kinos und reiht sich somit nahtlos in die Fortsetzungswelle ein, die seit dem Erfolg von Filmen wie Halloween aus den 80ern, Scream aus den 90ern und Saw, sowie Scary Movie aus dem 21. Jahrhundert über die Leinwände der Kinos zieht. Besonders große Ähnlichkeit ist jedoch zu der Freddy-Filmreihe „A Nightmare on Elmstreet“ sowie zu Jasons Streifen „Friday the 13th“, nicht nur wegen der zahlreichen Fortsetzungen der Filme, sondern auch wegen des letztendlichen Zusammenlegens dieser zu erkennen. Schließlich spülten diese Movies trotz längst überholten und mittlerweile absurden Ideen immer wieder die Dollars in die Kasse.
Wer ist denn nun der bessere: Alien oder Predator? Und welche Rolle spielt die Menschheit überhaupt in dem Film? Paul W.S. Anderson, der bekannt durch die Verfilmung diverser Video- Spiele (z.B Resident Evil, Mortal Kombat, Dead or Alive) ist, wagte sich an die Fusion von Alien und Predator und kreierte ein Werk mit teils unbekannten B-Schauspielern und viel Action, das nicht jeden Geschmack trifft und nur für Fans des Science-Fiction -Horrors wirklich sehenswert ist.
Ein Team von Archäologen entdeckt in der Antarktis mit Hilfe eines Satelliten eine riesige Pyramide, welche sich knapp 600 Meter unter dem ewigen Eis befindet. Für genauere Informationen brauchen sie allerdings direkten Zugang zu der Pyramide, was sich wegen deren enormen Tiefe unter der Erdoberfläche allerdings als äußerst schwierig darstellt. „Glücklicherweise“ befindet sich über der Pyramide ein altes verlassenes Walfängerdorf, welches nun als Basisstation für das Graben des Tunnels genutzt wird. Die Sache mit dem Graben erledigt sich jedoch relativ schnell, da das Tram eine seltsame Entdeckung noch in den Minuten als sie das Lager durchsuchen macht: Ein gigantischer Tunnel, der am Tag zuvor noch nicht gebaut war, reicht nun bis hinunter zu der Pyramide.
Das Team beginnt also den Tunnel herabzusteigen und schon ist auch der Punkt erreicht, an dem der Mensch nur noch eine geringe Rolle des Films spielt und der Streifen sich zu einen Science- Fiction/Gore Movie entwickelt.
Damit ist die Story auch schon im Groben erzählt. Während die Wachposten und restlichen Crewmitglieder auf dem Eis regelrecht hingerichtet werden, laufen auch unter dem Eis die Charaktere langsam in ihr Verderben und während tief im inneren der Pyramide sich Predator für den Kampf rüstet, wetzen die Aliens ebenfalls ihre Messer.
Get ready to rumble...
Ein Review zu Alien vs. Predator zu beginnen ist nicht gerade einfach, schließlich gibt’s storymäßig nicht viel zu berichten und Menschen spielen scheinbar nur mit, damit sowohl Alien als auch Predator ihre Kräfte testen können bevor sich der große „Showdown“ abspielt.
Warum eine weitere Fortsetzung bzw. sogar eine Fusion der beiden Filme? Es scheint, als wäre es wieder nur die "wie man aus alten Ideen durch Fortsetzungen noch Millionen Dollar rauskitzeln kann" – Nummer. Den Drehbuchautoren hatte man wohl mehr als einen schlechten Tag angedreht, da neben Spannung auch von Beginn an keine Sympathie zu den Charakteren aufgebaut wird.
Die Story bleibt platt, da doch zu oft die alten Ideen aus den Vorgängern benutzt wurden die ihren Glanz der früheren Tage schon lange verloren hatten und inzwischen mehr als breitgetreten und langweilig sind.
Zu Kameraführung und Effekten braucht nicht viel gesagt werden. Die Produzenten bedienten sich allzu gerne an der Computer- Technik, irgendwie auch logisch bei einem Science Fiction Film und die Kamera ist halt eines Filmes des 21. Jahrhunderts typisch.
Wer nun letztendlich das Aufeinandertreffen der Wesen oder auch Welten gewinnt wird nicht verraten, die Spannung, die ohnehin schon Nahe des Gefrierpunktes rangiert würde noch tiefer in den Keller rutschen.
Jedoch lässt man, ähnlich bei Freddy vs. Jason, das Ende offen für die Möglichkeit eines weiteren Nachfolgers, der, wie man mittlerweile weiß, Ende 2007 in die Kinos bei uns kommen wird.
Wer also einen gemütlichen Abend mit seiner Freundin oder mit seinen Kumpels machen will, kann auf Alien vs. Predator verzichten, denn wenn der Film neben Story und Spannung noch etwas nicht verbreitet, dann ist das eine gemütliche Stimmung für einen Video-Abend. Vielmehr ist der Film etwas für äußerst langweilige Abende und generell nur für Fans des Genres.
Paul W.S. Anderson enttäuscht mit seiner Fusion der Filme weitgehend, verzichtet aber nie auf Action, Schleim und den daraus folgenden Ekel.
52%
imdb.com sagt: 5.4/10
5. Das geheime Fenster (Secret Window) (2004)
Jonny Depp mal anders
Den meisten dürfte Jonny Depp aus seiner Paraderolle aus Der Fluch der Karibik 1-3 bekannt sein, in der er als schrullig, lustiger Captain Jack Sparrow die Leinwand erobert hat. In "Das Geheime Fenster" wird man die völlig andere Seite Depps kennen lernen.
Als Mort Rainey spielt er einen durchschnittlichen Journalisten, der zu diesem Zeitpunkt eine schwere Phase in seinem Leben durchmacht. Als ob er nicht schon genug Ärger mit seiner noch Ehe-Frau Amy hätte, begegnet ihm auch noch ein Mann namens John Shooter, der behauptet, dass Mort eine Geschichte von ihm übernommen habe. Mort versucht der Sache auf den Grund zu gehen und das Missverständnis mit dem Beleg seines Originals aufzuklären, doch unerklärlicher Weise gibt es keine Spur zu dem Script und die Sache mit dem Typ namens John Shooter nimmt immer mysteriösere Züge an. Mort will herausfinden wer dieser Shooter wirklich ist und was mit seinem Schreiben passiert ist und wird immer mehr in unheimliche Ereignisse verwickelt.
Produzent David Koepp, der ebenfalls Produzent des Kassenschlagers "Panic Room" ist, machte sich an die Verfilmung von Stephen Kings gleichnamiger Novelle (Erzählung) und holte sich eine Top-Besetzung ins Boot. Neben Jonny Depp spielen in "Das Geheime Fenster" auch noch bspw. John Turtorro (Die Wutprobe) und Charles S. Dutton (Gothika) mit. Prominenz ist also vorhanden, doch zu oft bestätigte sich schon, dass Qualität ungleich Quantität ist.
Stephen King steht für Psycho-Geschichten erster Klasse. Eine Verfilmung solcher Storys kann nach 2 Seiten hin ausschlagen.
Eine Möglichkeit ist, dass der Film ein voller Erfolg wird, da man sich original an das Script gehalten hat und die gleiche Spannung wie im Buch aufbauen kann, woraus sich die andere Möglichkeit erschließt, nämlich, dass der Film ein totaler Flop wird, da man sich der Leser im Buch alles selber - besser - vorgestellt hat.
Das DVD Menü stellt sich schon mal als vielversprechend heraus, hoffentlich hält der Film dieses Niveau denkt man sich.
Leider sollte sich diese Aussage recht schnell verneinen. Das geheime Fenster ist zwar ein spannender Film, bei dem Jonny Depp fast ununterbrochen alleine auf der Leinwand zu sehen ist. Jedoch ist er - der Film - auch ziemlich konfus und wird nicht unbedingt beim 1. mal direkt verstanden und auch beim Schauen, stellt man sich oft Fragen, die nicht gerade zum weiteren Verständnis des Films beitragen und ihn schnell uninteressant machen können. Versteht man jedoch die Grundzüge der Story, die sich so ab Spielminute 40 abzeichnen, entwickelt sich ein spannender Film, der für einen unterhaltsamen Abend sicher geeignet ist.
Die Tatsache, dass der Film von den weiblichen Usern unter 18 Jahre der Seite imdb.com eine Bewertung von knapp 8 der 10 maximal zu vergebenen Punkten bekam, hat sicher nicht nur was mit dem Film, sondern auch mit Jonny Depp zu tun,
denn 80% wären mir ein wenig zu hoch gegriffen. Meine Meinung wird auch mit den anderen Usern - nicht weiblich und auch nicht unter 18 - geteilt.
Der Film ist spannend, aber kein Überflieger, trotz Jonny Depp und Stephen King Story!
70%
imdb.com sagt 6.4/10
Jonny Depp mal anders
Den meisten dürfte Jonny Depp aus seiner Paraderolle aus Der Fluch der Karibik 1-3 bekannt sein, in der er als schrullig, lustiger Captain Jack Sparrow die Leinwand erobert hat. In "Das Geheime Fenster" wird man die völlig andere Seite Depps kennen lernen.
Als Mort Rainey spielt er einen durchschnittlichen Journalisten, der zu diesem Zeitpunkt eine schwere Phase in seinem Leben durchmacht. Als ob er nicht schon genug Ärger mit seiner noch Ehe-Frau Amy hätte, begegnet ihm auch noch ein Mann namens John Shooter, der behauptet, dass Mort eine Geschichte von ihm übernommen habe. Mort versucht der Sache auf den Grund zu gehen und das Missverständnis mit dem Beleg seines Originals aufzuklären, doch unerklärlicher Weise gibt es keine Spur zu dem Script und die Sache mit dem Typ namens John Shooter nimmt immer mysteriösere Züge an. Mort will herausfinden wer dieser Shooter wirklich ist und was mit seinem Schreiben passiert ist und wird immer mehr in unheimliche Ereignisse verwickelt.
Produzent David Koepp, der ebenfalls Produzent des Kassenschlagers "Panic Room" ist, machte sich an die Verfilmung von Stephen Kings gleichnamiger Novelle (Erzählung) und holte sich eine Top-Besetzung ins Boot. Neben Jonny Depp spielen in "Das Geheime Fenster" auch noch bspw. John Turtorro (Die Wutprobe) und Charles S. Dutton (Gothika) mit. Prominenz ist also vorhanden, doch zu oft bestätigte sich schon, dass Qualität ungleich Quantität ist.
Stephen King steht für Psycho-Geschichten erster Klasse. Eine Verfilmung solcher Storys kann nach 2 Seiten hin ausschlagen.
Eine Möglichkeit ist, dass der Film ein voller Erfolg wird, da man sich original an das Script gehalten hat und die gleiche Spannung wie im Buch aufbauen kann, woraus sich die andere Möglichkeit erschließt, nämlich, dass der Film ein totaler Flop wird, da man sich der Leser im Buch alles selber - besser - vorgestellt hat.
Das DVD Menü stellt sich schon mal als vielversprechend heraus, hoffentlich hält der Film dieses Niveau denkt man sich.
Leider sollte sich diese Aussage recht schnell verneinen. Das geheime Fenster ist zwar ein spannender Film, bei dem Jonny Depp fast ununterbrochen alleine auf der Leinwand zu sehen ist. Jedoch ist er - der Film - auch ziemlich konfus und wird nicht unbedingt beim 1. mal direkt verstanden und auch beim Schauen, stellt man sich oft Fragen, die nicht gerade zum weiteren Verständnis des Films beitragen und ihn schnell uninteressant machen können. Versteht man jedoch die Grundzüge der Story, die sich so ab Spielminute 40 abzeichnen, entwickelt sich ein spannender Film, der für einen unterhaltsamen Abend sicher geeignet ist.
Die Tatsache, dass der Film von den weiblichen Usern unter 18 Jahre der Seite imdb.com eine Bewertung von knapp 8 der 10 maximal zu vergebenen Punkten bekam, hat sicher nicht nur was mit dem Film, sondern auch mit Jonny Depp zu tun,
denn 80% wären mir ein wenig zu hoch gegriffen. Meine Meinung wird auch mit den anderen Usern - nicht weiblich und auch nicht unter 18 - geteilt.
Der Film ist spannend, aber kein Überflieger, trotz Jonny Depp und Stephen King Story!
70%
imdb.com sagt 6.4/10
6. Shrek der 3.
Eine wahre Fortsetzungsflut strömte diesen Sommer in die Deutschen Kinos - eine Flut der 3. Fortsetzungen. Neben Captain Jack Sparrow, spinnte auch Spider-Man zum 3. mal seine Netze. Fast wird deshalb ein weiterer Teil der 3er- Reihe vergessen: Shrek der 3!
Sicher spricht der Film nicht unbedingt jede Altersklasse an und sollte auch nicht mit Pirates of the Caribbean oder Spider- Man verglichen werden, trotzdem hat er sicher seine Qualitäten. DreamWork Pictures sendete also eine weitere Fortsetzung der lustigen Saga in die Welt hinaus, wieder mit Prominenten Stimmen am Microfon und wieder mit zahlreichen Gags.
Shrek der 3. - sicher nicht nur was für Kinder!
Nach dem Tod des Königs von Weit Weit Weg (Far Far Away) soll Shrek der neue Thronfolger werden. Allerdings stellt es sich heraus, dass Shrek nicht gerade die Grundeigenschaften eines Königs besitzt und außerdem ist er auch noch ein Oger. Doch der Froschkönig erzählte mit seinen letzten Worten, dass es noch einen anderen Thronfolger gebe: Arthus. Also macht sich Shrek mit seinen Freunden Esel und dem gestiefelten Kater auf den Weg um diesen Arthus zu finden.
Arthus stellt sich in seinem Land als totaler Loser heraus und ist ebenfalls nicht gerade begeistert der neue König von Weit Weit Weg zu werden. Zu allem Überfluss kentert auf dem Heimweg auch noch das Schiff und Prinz Charming versucht sich mit "seinen neuen Freunden" selbst die Krone auf zu setzen.
Ich habe zum ersten Mal ein Review zu einem Film geschrieben, indem alles animiert ist- sprich keine Schauspieler mitwirken. Ein besonderes Problem war also, unter welchem Gesichtspunkt man den Film schauen soll und ihn auch evtl. mit anderen Filmen gleichen Genres vergleichen kann.
DreamWork Pictures hat ja schon gewaltig Erfahrung mit animierten Filmen gemacht und diese Erfahrung spiegelt sich auch wieder, da die Animationen täuschend echt geworden sind.
Die Story ist durchdacht und ziemlich witzig, außerdem wurden viele bekannte Disney- und andere Zeichentrickfiguren mitreingebracht, die wunderbar parodiert werden. Leider wird diese Parodie nicht unbedingt von jedem der jüngeren Zuschauer verstanden, aber diese Perisflage macht den Film u.a. auch für Erwachsene interessant, die so auch an die eigene Kindheit, als sie selbst noch Disneyfilme schauten, erinnert werden.
Shrek 3 schlägt nicht nur seine Vorgänger um mindestens eine "Oger-Länge", sondern steht auch vor den anderen animierten Filmen des Sommers. Witzige Dialoge, gute Story sowie optimale Animation und Gags die kräftig auch die Lachtube drücken, machen diesen Film nicht nur für Kinder interessant.
Eine Filmreihe, die trotz mittlerweile 3 Fortsetzungen wohl nie an Charme und Reiz verliert. Eigentlich schade, dass der Film nur knappe 80 Minuten geht!
86%
imdb.com sagt: 6.5/10
Eine wahre Fortsetzungsflut strömte diesen Sommer in die Deutschen Kinos - eine Flut der 3. Fortsetzungen. Neben Captain Jack Sparrow, spinnte auch Spider-Man zum 3. mal seine Netze. Fast wird deshalb ein weiterer Teil der 3er- Reihe vergessen: Shrek der 3!
Sicher spricht der Film nicht unbedingt jede Altersklasse an und sollte auch nicht mit Pirates of the Caribbean oder Spider- Man verglichen werden, trotzdem hat er sicher seine Qualitäten. DreamWork Pictures sendete also eine weitere Fortsetzung der lustigen Saga in die Welt hinaus, wieder mit Prominenten Stimmen am Microfon und wieder mit zahlreichen Gags.
Shrek der 3. - sicher nicht nur was für Kinder!
Nach dem Tod des Königs von Weit Weit Weg (Far Far Away) soll Shrek der neue Thronfolger werden. Allerdings stellt es sich heraus, dass Shrek nicht gerade die Grundeigenschaften eines Königs besitzt und außerdem ist er auch noch ein Oger. Doch der Froschkönig erzählte mit seinen letzten Worten, dass es noch einen anderen Thronfolger gebe: Arthus. Also macht sich Shrek mit seinen Freunden Esel und dem gestiefelten Kater auf den Weg um diesen Arthus zu finden.
Arthus stellt sich in seinem Land als totaler Loser heraus und ist ebenfalls nicht gerade begeistert der neue König von Weit Weit Weg zu werden. Zu allem Überfluss kentert auf dem Heimweg auch noch das Schiff und Prinz Charming versucht sich mit "seinen neuen Freunden" selbst die Krone auf zu setzen.
Ich habe zum ersten Mal ein Review zu einem Film geschrieben, indem alles animiert ist- sprich keine Schauspieler mitwirken. Ein besonderes Problem war also, unter welchem Gesichtspunkt man den Film schauen soll und ihn auch evtl. mit anderen Filmen gleichen Genres vergleichen kann.
DreamWork Pictures hat ja schon gewaltig Erfahrung mit animierten Filmen gemacht und diese Erfahrung spiegelt sich auch wieder, da die Animationen täuschend echt geworden sind.
Die Story ist durchdacht und ziemlich witzig, außerdem wurden viele bekannte Disney- und andere Zeichentrickfiguren mitreingebracht, die wunderbar parodiert werden. Leider wird diese Parodie nicht unbedingt von jedem der jüngeren Zuschauer verstanden, aber diese Perisflage macht den Film u.a. auch für Erwachsene interessant, die so auch an die eigene Kindheit, als sie selbst noch Disneyfilme schauten, erinnert werden.
Shrek 3 schlägt nicht nur seine Vorgänger um mindestens eine "Oger-Länge", sondern steht auch vor den anderen animierten Filmen des Sommers. Witzige Dialoge, gute Story sowie optimale Animation und Gags die kräftig auch die Lachtube drücken, machen diesen Film nicht nur für Kinder interessant.
Eine Filmreihe, die trotz mittlerweile 3 Fortsetzungen wohl nie an Charme und Reiz verliert. Eigentlich schade, dass der Film nur knappe 80 Minuten geht!
86%
imdb.com sagt: 6.5/10
Stirb Langsam 4.0 (Live Free or Die Hard)
Fast auf den Tag genau 12 Jahre ist es her, als sich John McClane aka Bruce Willis (52) das letzte mal Actionreich durch Manhattan ballerte.
So erschien also am 27.6. die nächste und wahrscheinlich letzte Fortsetzung von einem der besten Actionfilme der letzten 20 Jahre in den Kinos. Schließlich wird auch ein Bruce Willis, bekannt aus zahlreichen Blockbustern wie Armageddon, Sin City, The Sixth Sense, Pulp Fiction u.a. auch mal älter.
Regisseur Len Wiseman und seine Crew scheuten bei dem Film keine Kosten und Mühen und klotzten mit Spezial Effekten und spektakulären Stunts mächtig ran.
Auf seine "alten Tage" legt der gebürtige Deutsche Bruce Willis noch mal eine echte Glanzleistung hin und wird sicher auch mit diesem Film der Die-Hard Reihe einen weiteren Action- Meilenstein setzen, der selbst seine Vorgänger noch - ein wenig - in den Schatten stellt.
Washington wird von einem gigantischen Hacker-Angriff, am Unabhänigkeitstag (Independence Day), attackiert und alle "guten Hacker" wurden von einer Bande, angeführt von Thomas Gabriel (http://www.kino.de/star/timothy-olyphant/102637/nr-102637,channel-kino.html|Timothy_Olyphant), bereits ausgeschaltet. John McClane (Bruce_Willis) wurde beauftragt einen Hacker namens Matt Farrell, gespielt von Justin_Long, zum FBI zu schaffen, was sich allerdings als äußerst schwierig heraus stellt, da auch Matt auf der "Most Wanted"- Liste der Hacker- Terroristen steht.
Da die Terroristen mittlerweile scheinbar alles unter Kontrolle haben, liegt es nun an John McClane und Matt Farrel Washington D.C. vor einem Super- Gau zu bewahren.
In diesem Forum wurde schon fleißig über diesen Film diskutiert und auch ziemlich hoch gelobt - vollkommen gerechtfertig!
Nach dem Film ging die lustige Diskussionsrunde los; nicht nur auf dem Weg nach hause sondern auch auf dem Klo: "Ey die Szene wo McClane die Perle plattfährt und die dann noch so auf der Motorhaube draufliegt, total übertrieben oder?"
Klar übertrieben, aber wer in einen Action Film geht will mal wieder eine schöne Ballerei sehen und nicht darüber diskutieren ob es realistisch ist, dass jemand angefahren auf ner Motorhaube liegt oder ein anderer zig Kugeln ausweicht und das Auto trotzdem noch "treffsicher" im Heli versenken kann oder nicht. Sowas gehört nun mal zu einem - wie der Name schon sagt - Action Film.
Len Wiseman hat eigentlich keine Erfahrungen mit Action- Filmen gehabt, was man aus seinen anderen beiden Filmen (Underworld und Underworld: Evolution) schließen kann, die beide zwar auch was mit Action zu tun haben, aber überwiegend dem Horror- Genre entspringen. Von diesen "ersten Schritten" ist aber rein gar nichts zu spüren.
Wiseman feuerte ein Action- Spektakel erster Klasse ab und auch Bruce Willis haut noch mal mächtig rein.
Erfreulich, dass nicht übertrieben viel auf Computer- Technik gesetzt wurde, auch wenn das Thema des Films sich ausschließlich darauf konzentriert. Die Stunts sind zum größten Teil echt, selbst der Abschluss des Helikopters wurde fast ohne Software aufgezeichnet. Maggie_Q überzeugt als böse Komplizin, des nicht allzu überragend agierenden Timothy Olyphant, jedoch spielt auch Cliff Curtis seine Rolle als Polizeichef Bowman sehr gut.
Leider nicht zu oft auf der Leinwand zu sehen, wegen ihrer Nebenrolle als Tochter Lucy McClane, ist Mary_Winstead, bekannt aus u.A Final Destination 3.
Ein paar Szenen mehr von ihr, hätten den meisten männlichen Zuschauern sicher auch noch gefallen.
Wenn man Bruce Willis so sieht, könnte man meinen, dass er in der Lage ist noch ein paar weitere Die Hard Filme zu drehen. Ob Hollywood sich davon allerdings noch mal überzeugen lässt steht auf einem anderen Blatt Papier, welches nur von Bruce Willis und den Gelgebern beschreiben werden kann http://www.kino.de/news/bruce-willis-will-stirb-langsam-5/233731/nr-233731,channel-kino.html|[Quelle]. Gehen wir mal von der Variante aus, dass kein neuer Film der Reihe produziert wird.
Man kann den Hut vor Bruce Willis ziehen und bei keiner weiteren Fortsetzung sagen:
We'll miss u John McClane!
Was wir sicher am meisten vermissen werden sind McClanes lockere Sprüche, egal in welcher Situation und das gewaltige Paket Action was er mit sich bringt...
Der Film hat eigentlich alles für einen perfekten Kinoabend, jetzt nur noch Glück mit dem Sitznachbar und auf geht's in die womöglich letzte Runde Die Hard, 130 Minuten Action auf Hochtouren.
Live Free or Die Hard - dafür wurden Kinos gemacht!
95%
imdb.com sagt 8.1/10
Fast auf den Tag genau 12 Jahre ist es her, als sich John McClane aka Bruce Willis (52) das letzte mal Actionreich durch Manhattan ballerte.
So erschien also am 27.6. die nächste und wahrscheinlich letzte Fortsetzung von einem der besten Actionfilme der letzten 20 Jahre in den Kinos. Schließlich wird auch ein Bruce Willis, bekannt aus zahlreichen Blockbustern wie Armageddon, Sin City, The Sixth Sense, Pulp Fiction u.a. auch mal älter.
Regisseur Len Wiseman und seine Crew scheuten bei dem Film keine Kosten und Mühen und klotzten mit Spezial Effekten und spektakulären Stunts mächtig ran.
Auf seine "alten Tage" legt der gebürtige Deutsche Bruce Willis noch mal eine echte Glanzleistung hin und wird sicher auch mit diesem Film der Die-Hard Reihe einen weiteren Action- Meilenstein setzen, der selbst seine Vorgänger noch - ein wenig - in den Schatten stellt.
Washington wird von einem gigantischen Hacker-Angriff, am Unabhänigkeitstag (Independence Day), attackiert und alle "guten Hacker" wurden von einer Bande, angeführt von Thomas Gabriel (http://www.kino.de/star/timothy-olyphant/102637/nr-102637,channel-kino.html|Timothy_Olyphant), bereits ausgeschaltet. John McClane (Bruce_Willis) wurde beauftragt einen Hacker namens Matt Farrell, gespielt von Justin_Long, zum FBI zu schaffen, was sich allerdings als äußerst schwierig heraus stellt, da auch Matt auf der "Most Wanted"- Liste der Hacker- Terroristen steht.
Da die Terroristen mittlerweile scheinbar alles unter Kontrolle haben, liegt es nun an John McClane und Matt Farrel Washington D.C. vor einem Super- Gau zu bewahren.
In diesem Forum wurde schon fleißig über diesen Film diskutiert und auch ziemlich hoch gelobt - vollkommen gerechtfertig!
Nach dem Film ging die lustige Diskussionsrunde los; nicht nur auf dem Weg nach hause sondern auch auf dem Klo: "Ey die Szene wo McClane die Perle plattfährt und die dann noch so auf der Motorhaube draufliegt, total übertrieben oder?"
Klar übertrieben, aber wer in einen Action Film geht will mal wieder eine schöne Ballerei sehen und nicht darüber diskutieren ob es realistisch ist, dass jemand angefahren auf ner Motorhaube liegt oder ein anderer zig Kugeln ausweicht und das Auto trotzdem noch "treffsicher" im Heli versenken kann oder nicht. Sowas gehört nun mal zu einem - wie der Name schon sagt - Action Film.
Len Wiseman hat eigentlich keine Erfahrungen mit Action- Filmen gehabt, was man aus seinen anderen beiden Filmen (Underworld und Underworld: Evolution) schließen kann, die beide zwar auch was mit Action zu tun haben, aber überwiegend dem Horror- Genre entspringen. Von diesen "ersten Schritten" ist aber rein gar nichts zu spüren.
Wiseman feuerte ein Action- Spektakel erster Klasse ab und auch Bruce Willis haut noch mal mächtig rein.
Erfreulich, dass nicht übertrieben viel auf Computer- Technik gesetzt wurde, auch wenn das Thema des Films sich ausschließlich darauf konzentriert. Die Stunts sind zum größten Teil echt, selbst der Abschluss des Helikopters wurde fast ohne Software aufgezeichnet. Maggie_Q überzeugt als böse Komplizin, des nicht allzu überragend agierenden Timothy Olyphant, jedoch spielt auch Cliff Curtis seine Rolle als Polizeichef Bowman sehr gut.
Leider nicht zu oft auf der Leinwand zu sehen, wegen ihrer Nebenrolle als Tochter Lucy McClane, ist Mary_Winstead, bekannt aus u.A Final Destination 3.
Ein paar Szenen mehr von ihr, hätten den meisten männlichen Zuschauern sicher auch noch gefallen.
Wenn man Bruce Willis so sieht, könnte man meinen, dass er in der Lage ist noch ein paar weitere Die Hard Filme zu drehen. Ob Hollywood sich davon allerdings noch mal überzeugen lässt steht auf einem anderen Blatt Papier, welches nur von Bruce Willis und den Gelgebern beschreiben werden kann http://www.kino.de/news/bruce-willis-will-stirb-langsam-5/233731/nr-233731,channel-kino.html|[Quelle]. Gehen wir mal von der Variante aus, dass kein neuer Film der Reihe produziert wird.
Man kann den Hut vor Bruce Willis ziehen und bei keiner weiteren Fortsetzung sagen:
We'll miss u John McClane!
Was wir sicher am meisten vermissen werden sind McClanes lockere Sprüche, egal in welcher Situation und das gewaltige Paket Action was er mit sich bringt...
Der Film hat eigentlich alles für einen perfekten Kinoabend, jetzt nur noch Glück mit dem Sitznachbar und auf geht's in die womöglich letzte Runde Die Hard, 130 Minuten Action auf Hochtouren.
Live Free or Die Hard - dafür wurden Kinos gemacht!
95%
imdb.com sagt 8.1/10
8. Harry Potter und der Orden des Phönix
Von keinem anderen Film liest oder hört man in den Medien in den letzten Tagen soviel wie von Harry Potter und der Orden des Phönix. Ob in Japan, England oder Deutschland, überall wo Harry Potter auftaucht entsteht ein Riesen Hype. J. K. Rowling ahnte wohl kaum, was sie damals mit dem ersten Band - Harry Potter und der Stein der Weisen - erschuf. Mittlerweile gibt es 6 Bücher, das 7. steht bereits in den Startlöchern, und für unzählige Fanartikel wie Zauberstäbe und Hüte zahlen Fans täglich insgesamt Millionen Dollar. Vier Verfilmungen der Saga gibt es bereits und da bei jedem Film ein "Neuer" auf dem Regiestuhl sitzt, liegt es nun an David_Yates aus Teil 5 ebenfalls einen Erfolg herbeizuzaubern, der bei all den Potter Fans kaum zu verfehlen sein sollte.
http://www.kino.de/star/daniel-radcliffe/130371/nr-130371,channel-kino.html|Daniel_Radcliffe, der mittlerweile auch außerhalb der Leinwand mit seinem Stück "Equus" Erfolge feiert, stürzt sich also gemeinsam mit Emma_Watson, Rupert_Grint und den anderen bekannten Schauspielern in das nächste Abenteuer des jungen Zauberers.
Die Welt der Zauberer hat sich verdunkelt, seit der größte schwarze Magier Lord Voldemort mit Hilfe der sogenannten Todesser wieder auf dem Weg an die Macht ist. Die Leute leben in Angst und auch in Hogwarts hat sich einiges verändert. Cornelius Fudge, der Zaubereiminister, ordnet mit Dolores Umbridge eine Gehilfin an, die die Geschehnisse in Hogwarts im Auge behalten soll.
Harry, der sich mit der Verbreitung, dass Voldemort zurück sei, beim Ministerium alles andere als beliebt gemacht hat, bekommt die Sonderregelungen, welche von Dolores Umbridge eingeführt wurden am deutlichsten zu spüren und als auch noch Dumbledore beurlaubt wird, beginnt er mit seinen Freunden gegen die dunklen Mächte zurückzuschlagen.
Fast gleichzeitig zu dem Erscheinen des 7. Bandes (Harry_Potter_and_the_Deathly_Hallows) in England, erscheint nun also auch Teil 5 in den Kinos. Die Steigerung der schwarzen Magie von Buch zu Buch war ja schon erkennbar und so ist es auch nur logisch, dass auch die Filme immer dunkler und erwachsener werden. Eine FSK 12 ist schon nicht mehr umgänglich, zum Leidwesen der jüngeren Potter- Fans.
Daniel Radcliffe und seine Schauspieler Kollegen sind ebenso erwachsen geworden wie die Filme und man merkt, dass sie eine gewisse Souveränität entwickelt haben, die man bei einer Gage von 25 Millionen $ (Radcliffe) aber auch schon fast erwarten kann. Herausragend gespielt ist die Rolle der Dolores Umbrigde von Imelda_Staunton. Herausragend, trotz mehr oder weniger Nebenrolle, da sie die äußerst fiese Rolle die Joanne K. Rowling dem Charakter Umbridge im Buch aufdrückte nahezu perfekt spielt und beim Zuschauer eine große Abneigung/Hass gegen eben diese entsteht - so wie Rowling es wollte.
Sehnsuchtsvoll wurde dieser Film erwartet, doch fällt direkt die Dauer des Filmes auf: knapp 140 Minuten. Damit ist dieser Potter der kürzeste von allen bisherigen Verfilmungen und das bei dem mit über 1000 Seiten dicksten aller Potter Bücher.
Direkt bei der ersten Szene ist klar, dass in dem Film ein dunklere Stimmung aufgebaut werden soll, die sich wie ein roter Faden durch den ganzen Film zieht und für lustige Sprüche kaum Platz lässt, die aber - sofern sie mal kommen - sehr platziert gesetzt wurden und meist auch lustig sind.
Gut gelungen ist David Yates die Kürzung des Films, der diesen an den richtigen Enden straffte indem er bspw. Zwei im Buch nacheinander ablaufende Abschnitte übereinander legt.
Langweilig wird der Film nie, da er von einer finster spannenden Szene direkt in die nächste übergeht. Trotzdem erreicht Teil 5 der Saga nie den Charme seiner Vorgänger. Fantasy, Action und Effekte top lediglich im Bereich Gefühl wäre noch Luft nach oben gewesen, doch mit Gefühl eine dunkle und bedrohliche Stimmung zu erzeugen......
Anschauen sollte man den Potter auf jeden Fall, es lohnt sich!
83%
imdb.com sagt: 8.1/10
Von keinem anderen Film liest oder hört man in den Medien in den letzten Tagen soviel wie von Harry Potter und der Orden des Phönix. Ob in Japan, England oder Deutschland, überall wo Harry Potter auftaucht entsteht ein Riesen Hype. J. K. Rowling ahnte wohl kaum, was sie damals mit dem ersten Band - Harry Potter und der Stein der Weisen - erschuf. Mittlerweile gibt es 6 Bücher, das 7. steht bereits in den Startlöchern, und für unzählige Fanartikel wie Zauberstäbe und Hüte zahlen Fans täglich insgesamt Millionen Dollar. Vier Verfilmungen der Saga gibt es bereits und da bei jedem Film ein "Neuer" auf dem Regiestuhl sitzt, liegt es nun an David_Yates aus Teil 5 ebenfalls einen Erfolg herbeizuzaubern, der bei all den Potter Fans kaum zu verfehlen sein sollte.
http://www.kino.de/star/daniel-radcliffe/130371/nr-130371,channel-kino.html|Daniel_Radcliffe, der mittlerweile auch außerhalb der Leinwand mit seinem Stück "Equus" Erfolge feiert, stürzt sich also gemeinsam mit Emma_Watson, Rupert_Grint und den anderen bekannten Schauspielern in das nächste Abenteuer des jungen Zauberers.
Die Welt der Zauberer hat sich verdunkelt, seit der größte schwarze Magier Lord Voldemort mit Hilfe der sogenannten Todesser wieder auf dem Weg an die Macht ist. Die Leute leben in Angst und auch in Hogwarts hat sich einiges verändert. Cornelius Fudge, der Zaubereiminister, ordnet mit Dolores Umbridge eine Gehilfin an, die die Geschehnisse in Hogwarts im Auge behalten soll.
Harry, der sich mit der Verbreitung, dass Voldemort zurück sei, beim Ministerium alles andere als beliebt gemacht hat, bekommt die Sonderregelungen, welche von Dolores Umbridge eingeführt wurden am deutlichsten zu spüren und als auch noch Dumbledore beurlaubt wird, beginnt er mit seinen Freunden gegen die dunklen Mächte zurückzuschlagen.
Fast gleichzeitig zu dem Erscheinen des 7. Bandes (Harry_Potter_and_the_Deathly_Hallows) in England, erscheint nun also auch Teil 5 in den Kinos. Die Steigerung der schwarzen Magie von Buch zu Buch war ja schon erkennbar und so ist es auch nur logisch, dass auch die Filme immer dunkler und erwachsener werden. Eine FSK 12 ist schon nicht mehr umgänglich, zum Leidwesen der jüngeren Potter- Fans.
Daniel Radcliffe und seine Schauspieler Kollegen sind ebenso erwachsen geworden wie die Filme und man merkt, dass sie eine gewisse Souveränität entwickelt haben, die man bei einer Gage von 25 Millionen $ (Radcliffe) aber auch schon fast erwarten kann. Herausragend gespielt ist die Rolle der Dolores Umbrigde von Imelda_Staunton. Herausragend, trotz mehr oder weniger Nebenrolle, da sie die äußerst fiese Rolle die Joanne K. Rowling dem Charakter Umbridge im Buch aufdrückte nahezu perfekt spielt und beim Zuschauer eine große Abneigung/Hass gegen eben diese entsteht - so wie Rowling es wollte.
Sehnsuchtsvoll wurde dieser Film erwartet, doch fällt direkt die Dauer des Filmes auf: knapp 140 Minuten. Damit ist dieser Potter der kürzeste von allen bisherigen Verfilmungen und das bei dem mit über 1000 Seiten dicksten aller Potter Bücher.
Direkt bei der ersten Szene ist klar, dass in dem Film ein dunklere Stimmung aufgebaut werden soll, die sich wie ein roter Faden durch den ganzen Film zieht und für lustige Sprüche kaum Platz lässt, die aber - sofern sie mal kommen - sehr platziert gesetzt wurden und meist auch lustig sind.
Gut gelungen ist David Yates die Kürzung des Films, der diesen an den richtigen Enden straffte indem er bspw. Zwei im Buch nacheinander ablaufende Abschnitte übereinander legt.
Langweilig wird der Film nie, da er von einer finster spannenden Szene direkt in die nächste übergeht. Trotzdem erreicht Teil 5 der Saga nie den Charme seiner Vorgänger. Fantasy, Action und Effekte top lediglich im Bereich Gefühl wäre noch Luft nach oben gewesen, doch mit Gefühl eine dunkle und bedrohliche Stimmung zu erzeugen......
Anschauen sollte man den Potter auf jeden Fall, es lohnt sich!
83%
imdb.com sagt: 8.1/10
9. Spider - Man 3
Von einigen Seiten hörte man zu Beginn der Reihe 2001 kritische Worte, ob http://www.kino.de/star/tobey-maguire/61240/nr-61240,channel-kino.html|Tobey_Maguire der richtige Darsteller für einen Action Helden sei, spielte er bis dahin meist in unbekannteren Dramen oder Komödien. Mich persönlich hat er immer überzeugt, da er Spider-Man glaubhaft und charmant gespielt hat. Nach dem offenen Ende des zweiten Teils lange erwartet und mit viel PR und Klimbim angekündigt spinnt sich Tobey Maguire ein weiteres Mal durch Manhattan.
In Teil 3 sollte Tobey die dunkle Seite der Spinne präsentieren, doch diese Szenen sind leider leider ein Misserfolg geworden! Er wird sein bestes gegeben haben, aber diesen Teil der Rolle hätte man besser spielen können, da man charmant und sympathisch nicht einfach mit einem Schalter auf Macho stellen kann. Tobey ist ein -Schwiegermutter-Typ - und so solchen Typen steht dann einfach nicht die arrogant eitle Art, die im dritten Teil Spider-Mans die Gefühle der Spinne einnimmt.
Auch http://www.kino.de/star/kirsten-dunst/65355/nr-65355,channel-kino.html|Kirsten_Dunst ist mit dabei und spielt ihre Rolle der Mary Jane Watson (EmJay) wieder sehr souverän und natürlich. Nicht wenige behaupten, dass ihr die roten Haare besser stehen als ihre blonde Natur-Haarfarbe... Geschmackssache!
Peter Parker hat es nach Jahren der Mühen endlich geschafft Mary Jane und Spider-Mans Aufgaben unter einen Hut zu bekommen.
Jedoch muss er sich diesmal gleich vier Bösewichten stellen.
Zum einen will sein Freund Harry Osborn(James_Franco) seinen verstorbenen Vater rächen, der im Kampf gegen Spider-Man gestorben war, indem er die Rolle des grünen Kobolds, der aus Teil 1 bekannt ist, wieder aufnimmt. Spidey scheint machtlos, doch eine Art Alien erscheint eines Nachts und nimmt Besitz von der Spinne ein und verstärkt die physischen Fähigkeiten und verleiht Spider-Man zusätzliche Kräfte. Darunter zu leiden haben allerdings seine charakterlichen Eigenschaften, da sich Spider-Man zunehmend egoistisch verhält und alle die er liebt vernachlässigt.
Durch einen Unfall auf einem Militärgelände entsteht Sandmann - Marko Flint (http://www.kino.de/star/thomas-haden-church/67544/nr-67544,channel-kino.html|Thomas_Haden_Church) - der aus dem Gefängnis ausgebrochen ist und seiner Tochter, die todkrank ist beweisen will, dass er nun für sie da ist und ihr mit geklautem Geld helfen will.
Flint steht jedoch in näherem Zusammenhang zu Spider-Man als zunächst angenommen.
Vom vierten Gegner Venom(Topher_Grace) ist eigentlich nur in den letzten Minuten die Rede, als Bonbon wenn man so will, da Venom wie Marcus Flint in der Charakter Konstellation eine entscheidende Rolle spielen wird.
Spider- Man 3 überzeugt über weite Strecken des Films, da neben Action und Effekten auch Humor und Gefühl nicht zu kurz kommen und den Film immer wieder auflockern. Von Effekten und Action braucht man nicht reden: Erste Sahne von vorne bis hinten! Achtet mal allein auf die Entstehung des Sandmanns und dessen Verwandlungen . Marvel wie es im Buche - ehm, Comic - steht. Kosten und Mühen wurden keine gescheut, doch die Größe des Sandmanns in der Schlussszene ist unglücklich übertrieben und lenkt zu sehr vom Finale ab, da so der Sandmann mehr als nötig in den Vordergrund gerückt wird.
Regisseur ist erneut Sam_Raimi, dem es gut gelungen ist die Geschichtsstränge der Teile 1 und 2 wieder zu verbinden und alle Sachen in Teil 3 aufzuklären. Nett, so soll das sein! Immerhin ist Spider- Man 3 wohl der letzte Teil von den Abenteuern der Spinne und es wäre ja mehr als blöd wenn der Zuschauer nach dem letzten Teil das Kino verlässt oder den Fernseher ausschaltet und sich immer noch Dinge fragt, die vom Film selber hätten beantwortet sein sollen.
Düsterer, schneller, besser. Spider- Man 3 ist der beste Teil der Spinne. Wer ihn noch nicht gesehen haben sollte, hat auch bald die Gelegenheit es zu hause nachzuholen. Am 2. Oktober erscheint die DVD.
83%
imdb.com sagt : 6.8/10
Von einigen Seiten hörte man zu Beginn der Reihe 2001 kritische Worte, ob http://www.kino.de/star/tobey-maguire/61240/nr-61240,channel-kino.html|Tobey_Maguire der richtige Darsteller für einen Action Helden sei, spielte er bis dahin meist in unbekannteren Dramen oder Komödien. Mich persönlich hat er immer überzeugt, da er Spider-Man glaubhaft und charmant gespielt hat. Nach dem offenen Ende des zweiten Teils lange erwartet und mit viel PR und Klimbim angekündigt spinnt sich Tobey Maguire ein weiteres Mal durch Manhattan.
In Teil 3 sollte Tobey die dunkle Seite der Spinne präsentieren, doch diese Szenen sind leider leider ein Misserfolg geworden! Er wird sein bestes gegeben haben, aber diesen Teil der Rolle hätte man besser spielen können, da man charmant und sympathisch nicht einfach mit einem Schalter auf Macho stellen kann. Tobey ist ein -Schwiegermutter-Typ - und so solchen Typen steht dann einfach nicht die arrogant eitle Art, die im dritten Teil Spider-Mans die Gefühle der Spinne einnimmt.
Auch http://www.kino.de/star/kirsten-dunst/65355/nr-65355,channel-kino.html|Kirsten_Dunst ist mit dabei und spielt ihre Rolle der Mary Jane Watson (EmJay) wieder sehr souverän und natürlich. Nicht wenige behaupten, dass ihr die roten Haare besser stehen als ihre blonde Natur-Haarfarbe... Geschmackssache!
Peter Parker hat es nach Jahren der Mühen endlich geschafft Mary Jane und Spider-Mans Aufgaben unter einen Hut zu bekommen.
Jedoch muss er sich diesmal gleich vier Bösewichten stellen.
Zum einen will sein Freund Harry Osborn(James_Franco) seinen verstorbenen Vater rächen, der im Kampf gegen Spider-Man gestorben war, indem er die Rolle des grünen Kobolds, der aus Teil 1 bekannt ist, wieder aufnimmt. Spidey scheint machtlos, doch eine Art Alien erscheint eines Nachts und nimmt Besitz von der Spinne ein und verstärkt die physischen Fähigkeiten und verleiht Spider-Man zusätzliche Kräfte. Darunter zu leiden haben allerdings seine charakterlichen Eigenschaften, da sich Spider-Man zunehmend egoistisch verhält und alle die er liebt vernachlässigt.
Durch einen Unfall auf einem Militärgelände entsteht Sandmann - Marko Flint (http://www.kino.de/star/thomas-haden-church/67544/nr-67544,channel-kino.html|Thomas_Haden_Church) - der aus dem Gefängnis ausgebrochen ist und seiner Tochter, die todkrank ist beweisen will, dass er nun für sie da ist und ihr mit geklautem Geld helfen will.
Flint steht jedoch in näherem Zusammenhang zu Spider-Man als zunächst angenommen.
Vom vierten Gegner Venom(Topher_Grace) ist eigentlich nur in den letzten Minuten die Rede, als Bonbon wenn man so will, da Venom wie Marcus Flint in der Charakter Konstellation eine entscheidende Rolle spielen wird.
Spider- Man 3 überzeugt über weite Strecken des Films, da neben Action und Effekten auch Humor und Gefühl nicht zu kurz kommen und den Film immer wieder auflockern. Von Effekten und Action braucht man nicht reden: Erste Sahne von vorne bis hinten! Achtet mal allein auf die Entstehung des Sandmanns und dessen Verwandlungen . Marvel wie es im Buche - ehm, Comic - steht. Kosten und Mühen wurden keine gescheut, doch die Größe des Sandmanns in der Schlussszene ist unglücklich übertrieben und lenkt zu sehr vom Finale ab, da so der Sandmann mehr als nötig in den Vordergrund gerückt wird.
Regisseur ist erneut Sam_Raimi, dem es gut gelungen ist die Geschichtsstränge der Teile 1 und 2 wieder zu verbinden und alle Sachen in Teil 3 aufzuklären. Nett, so soll das sein! Immerhin ist Spider- Man 3 wohl der letzte Teil von den Abenteuern der Spinne und es wäre ja mehr als blöd wenn der Zuschauer nach dem letzten Teil das Kino verlässt oder den Fernseher ausschaltet und sich immer noch Dinge fragt, die vom Film selber hätten beantwortet sein sollen.
Düsterer, schneller, besser. Spider- Man 3 ist der beste Teil der Spinne. Wer ihn noch nicht gesehen haben sollte, hat auch bald die Gelegenheit es zu hause nachzuholen. Am 2. Oktober erscheint die DVD.
83%
imdb.com sagt : 6.8/10
10. Hostel II
Schon der erste Teil der Hostel "Reihe" war ziemlich eklig und abstoßend- dennoch erfolgreich was wohl auch von der unheimlichen und Interesse weckenden PR kam (erinnert man sich mal an die TV Werbung).
3 Mädels die in Rom Kunst studieren bekommen erzählt, dass in einer Jugendherberge irgendwo in der Slowakei die besten Partys gefeiert werden. Also machen sie sich in den Semesterferien auf den Weg in die Slowakei um diese Jugendherberge mal genauer zu betrachten. Vor Ort steigen aber keine Partys, die 3 Mädels werden von einer Menschenhändlerbande entführt und gefoltert. Punkt. Das wars auch schon Storymäßig und Vorhang auf und herzlich Willkommen zu einem weiteren Teil der wie-ich-aus-Fortsetzungen-mit-den-gleichen-Ideen-wieder-Geld-machen-kann Reihe. Nicht das der Film zu keiner Zeit an das "Niveau" des ersten Films herankommt, er ist noch dazu total langweilig und an manchen Stellen ziemlich geschmacklos.
Spoiler:
Zaubertinte: [Nicht nur die Szene als Stuart der Penis abgeschnitten wird, dieser verblutet und die Hunde das abgetrennte Stück essen, schlägt einem ziemlich auf den Magen.
Rausgeschnitten aus der deutschen Fassung ist die Enthauptung von Axelle und der daraus folgenden Abschnitt, als Kinder mit ihrem Kopf Fußball spielen. Einfach Geschmacklos! ]
Was ist eigentlich dieses Hostel und wieso kriegt es einen Nachfolger?
Hostel ist ein internationaler Begriff für Jugendherberge - ganz nebenbei erwähnt.
Aber wieso unbedingt ein zweiter Teil produziert werden musste - lässt man Geld mal außer Betracht - weiß ich auch nicht.
Von der ersten Sekunde an bietet dieser Film wirklich nichts was einen guten Horrorfilm ausmacht. Keine Unterhaltung, keine Story, keine Spannung. Da ändert auch ein Quentin Tarantino in der Produzenten Rolle wenig. Zum Einschlafen sicher gut-, für Spannung oder um gar als Beispiel für Horrorfilm bezeichnet zu werden ungeeignet: Hostel II!
Da sollten sich die Produzenten lieber noch ein paar Stündchen aufs Ohr legen und über bessere und vor allem neue (!) Ideen nachdenken.
Fans wird es auch sicher von diesem Film geben, die Anzahl dieser lässt sich aber wohl an knapp 2 Händen abzählen.
12%
imdb.com sagt: 5.5/10
Schon der erste Teil der Hostel "Reihe" war ziemlich eklig und abstoßend- dennoch erfolgreich was wohl auch von der unheimlichen und Interesse weckenden PR kam (erinnert man sich mal an die TV Werbung).
3 Mädels die in Rom Kunst studieren bekommen erzählt, dass in einer Jugendherberge irgendwo in der Slowakei die besten Partys gefeiert werden. Also machen sie sich in den Semesterferien auf den Weg in die Slowakei um diese Jugendherberge mal genauer zu betrachten. Vor Ort steigen aber keine Partys, die 3 Mädels werden von einer Menschenhändlerbande entführt und gefoltert. Punkt. Das wars auch schon Storymäßig und Vorhang auf und herzlich Willkommen zu einem weiteren Teil der wie-ich-aus-Fortsetzungen-mit-den-gleichen-Ideen-wieder-Geld-machen-kann Reihe. Nicht das der Film zu keiner Zeit an das "Niveau" des ersten Films herankommt, er ist noch dazu total langweilig und an manchen Stellen ziemlich geschmacklos.
Spoiler:
Zaubertinte: [Nicht nur die Szene als Stuart der Penis abgeschnitten wird, dieser verblutet und die Hunde das abgetrennte Stück essen, schlägt einem ziemlich auf den Magen.
Rausgeschnitten aus der deutschen Fassung ist die Enthauptung von Axelle und der daraus folgenden Abschnitt, als Kinder mit ihrem Kopf Fußball spielen. Einfach Geschmacklos! ]
Was ist eigentlich dieses Hostel und wieso kriegt es einen Nachfolger?
Hostel ist ein internationaler Begriff für Jugendherberge - ganz nebenbei erwähnt.
Aber wieso unbedingt ein zweiter Teil produziert werden musste - lässt man Geld mal außer Betracht - weiß ich auch nicht.
Von der ersten Sekunde an bietet dieser Film wirklich nichts was einen guten Horrorfilm ausmacht. Keine Unterhaltung, keine Story, keine Spannung. Da ändert auch ein Quentin Tarantino in der Produzenten Rolle wenig. Zum Einschlafen sicher gut-, für Spannung oder um gar als Beispiel für Horrorfilm bezeichnet zu werden ungeeignet: Hostel II!
Da sollten sich die Produzenten lieber noch ein paar Stündchen aufs Ohr legen und über bessere und vor allem neue (!) Ideen nachdenken.
Fans wird es auch sicher von diesem Film geben, die Anzahl dieser lässt sich aber wohl an knapp 2 Händen abzählen.
12%
imdb.com sagt: 5.5/10
11. The Simpsons Movie
13 Staffeln, mittlerweile auch die meisten davon auf DVD fürs Heimkino erhältlich, mehrere Videospiele, über 100 Comics und zahlreiche andere Fanartikel gibt es bereits von den Simpsons. Die Simpsons sind Kult und es gibt kaum jemanden, der mit dem Namen "Simpsons" überhaupt nichts anfangen kann. Nun komplettiert auch endlich der von den Fans sehnlichst erwartete Kinofilm das gelbe "Imperium".
Ein ganz normaler Tag in der amerikanischen Kleinstadt Springfield. Doch bei einem Kirchenbesuch plappert Grandpa Simpson wirres Zeug von EPA und 1000 Augen. Niemand nimmt diese Vision ernst, doch bald schon bewahrheiten sich die vorhergesehen Dinge. Nachdem Homer den Müll erneut im gerade gereinigtem Lake Springfield entleert, beschließt die Regierung unter Präsident Arnold Schwarzenegger eine Glaskuppe über der Kleinstadt aufzustellen um die "schmutzigste Stadt der USA" von den anderen abzugrenzen.
Homer, der von nun an von der ganzen Stadt gehasst wird, gelingt es mit seiner Familie nach Alaska zu entkommen und beginnt dort ein neues Leben aufzubauen, doch bald erfahren die Simpsons, dass ihre alte Heimat gesprengt werden soll und es liegt an ihnen dies zu verhindern.
Pro7 kurbelte mächtig die Werbetrommel und sendete ein Simpson Special nach dem anderen. Ob ein Bericht bei "Galileo", eine Extra Sendung zum Kinofilm, Simpson Tage mit 5 Stunden Homer und Co am Stück- alles war dabei um den Fans den Start richtig schmackhaft zu machen.
Nach unzähligen CGI Zeichentrickfilmen freut sich nicht nur das Auge über einen reinen 2D Kinofilm.
Ein riesiges Lob an Matt Groening und seine Produzenten und Drehbuchautoren, denen auch nach über 15 Jahren scheinbar keine Ideen ausgegangen sind. Irrsinnig komisch die Parodien auf Arnold Schwarzenegger und das amerikanische Leben. Schade dass es "nur" für 90 Minuten gereicht hat. Der Film ist keineswegs nur was für Kinder oder nur was für Erwachsene, er bietet was für jede Altersklasse und das macht ihn auch so interessant.
Nach dem Release überschritt der Simpsons Film direkt Grenzen. In den USA erspielte er nach wenigen Tagen mehr als er gekostet hat – immerhin knapp 75 Millionen Dollar Budget – und in Deutschland kamen so viele Leute in die Kinos, dass er die goldene Leinwand erhielt. Prominent besetzt mit Hans Zimmer, der den Soundtrack erstellte, Green Day, welches die berühmte Startmelodie noch mal neu aufnahm und den im Film auftauchenden Stars wie Tom Hanks oder eben Arnold Schwarzenegger schlägt der Film voll ein. Einfach ein Klasse Kinofilm!
93%
imdb.com sagt: 8.0/10
13 Staffeln, mittlerweile auch die meisten davon auf DVD fürs Heimkino erhältlich, mehrere Videospiele, über 100 Comics und zahlreiche andere Fanartikel gibt es bereits von den Simpsons. Die Simpsons sind Kult und es gibt kaum jemanden, der mit dem Namen "Simpsons" überhaupt nichts anfangen kann. Nun komplettiert auch endlich der von den Fans sehnlichst erwartete Kinofilm das gelbe "Imperium".
Ein ganz normaler Tag in der amerikanischen Kleinstadt Springfield. Doch bei einem Kirchenbesuch plappert Grandpa Simpson wirres Zeug von EPA und 1000 Augen. Niemand nimmt diese Vision ernst, doch bald schon bewahrheiten sich die vorhergesehen Dinge. Nachdem Homer den Müll erneut im gerade gereinigtem Lake Springfield entleert, beschließt die Regierung unter Präsident Arnold Schwarzenegger eine Glaskuppe über der Kleinstadt aufzustellen um die "schmutzigste Stadt der USA" von den anderen abzugrenzen.
Homer, der von nun an von der ganzen Stadt gehasst wird, gelingt es mit seiner Familie nach Alaska zu entkommen und beginnt dort ein neues Leben aufzubauen, doch bald erfahren die Simpsons, dass ihre alte Heimat gesprengt werden soll und es liegt an ihnen dies zu verhindern.
Pro7 kurbelte mächtig die Werbetrommel und sendete ein Simpson Special nach dem anderen. Ob ein Bericht bei "Galileo", eine Extra Sendung zum Kinofilm, Simpson Tage mit 5 Stunden Homer und Co am Stück- alles war dabei um den Fans den Start richtig schmackhaft zu machen.
Nach unzähligen CGI Zeichentrickfilmen freut sich nicht nur das Auge über einen reinen 2D Kinofilm.
Ein riesiges Lob an Matt Groening und seine Produzenten und Drehbuchautoren, denen auch nach über 15 Jahren scheinbar keine Ideen ausgegangen sind. Irrsinnig komisch die Parodien auf Arnold Schwarzenegger und das amerikanische Leben. Schade dass es "nur" für 90 Minuten gereicht hat. Der Film ist keineswegs nur was für Kinder oder nur was für Erwachsene, er bietet was für jede Altersklasse und das macht ihn auch so interessant.
Nach dem Release überschritt der Simpsons Film direkt Grenzen. In den USA erspielte er nach wenigen Tagen mehr als er gekostet hat – immerhin knapp 75 Millionen Dollar Budget – und in Deutschland kamen so viele Leute in die Kinos, dass er die goldene Leinwand erhielt. Prominent besetzt mit Hans Zimmer, der den Soundtrack erstellte, Green Day, welches die berühmte Startmelodie noch mal neu aufnahm und den im Film auftauchenden Stars wie Tom Hanks oder eben Arnold Schwarzenegger schlägt der Film voll ein. Einfach ein Klasse Kinofilm!
93%
imdb.com sagt: 8.0/10
12. Zimmer 1408
Stephen King- mit diesem Namen kann nahezu jeder Mensch etwas anfangen. Er ist bekannt für seine fesselnden Psycho- Romane und so ist es fast selbstverständlich, dass die meisten seiner Bücher verfilmt wurden. Jedoch ist die Umsetzung von Buch zu Film oft nicht den Vorstellungen der Fans bzw. der Zuschauer entsprechend und der Film erntet nur mäßigen bis gar keinen Erfolg.
Zimmer 1408 basiert ebenfalls auf einer King Story und Regisseur machte sich daran die Stephen- King – Filmreihe um ein weiteres Exemplar zu erweitern.
Mike Enslin (John Cusack) beschäftigt sich mit paranormalen Ereignissen, die er in seinen Romanen verewigt. Sein größter Wunsch ist es, bei einem solchen Spektakel einmal dabei zu sein, doch bei jedem gemeldetem Spuk handelt es sich um eine Fehlermeldung und Mike muss sich mit einer "ganz normalen Nacht" begnügen.
Beim Checken seiner Post entdeckt er eine merkwürdige Karte des Dolfin Hotels in New York, welche die Aufschrift "Don’t enter 1408" (Betreten sie nicht 1408) trägt.
Mike fliegt direkt nach New York und checkt dort ins Dolfin Hotel ein. Der Manager jedoch, bittet ihn eindringlich ein anderes Zimmer als 1408 zu buchen und berichtet von den mysteriösen Selbstmorden, die sich seit Eröffnung des Hotels in dem Zimmer ereignet haben. Mike ist davon wenig beeindruckt und betritt schließlich den Raum, indem noch niemand länger als 60 Minuten überlebt hat...
Wer einen Trailer zu Zimmer 1408 gesehen hat, der wird sich sicher gedacht haben "Mensch, das scheint n echter Knaller zu sein!" – zumindest war das bei mir so. Stephen Kings Bücher sind weltweit erfolgreich, die Filme kaum, was meistens auf schlechte Übertragungen zurück zu führen ist. Regisseur Mikael Hafström gelingt diese Umsetzung vortrefflich und er weiß die Spannung den ganzen Film über aufzubauen und –das wichtigste – auch aufrecht zu halten. Mit John Cusack (The Contract, Identität) und Samuel L. Jackson (Star Wars: Episode 3, Kill Bill Vol. 2) holte er zusätzlich zwei große Namen aus Hollywood ins Boot. Er zeigt besonderes den inneren Konflikt von Enslin, der damit kämpft nicht den Verstand zu verlieren und die Phänomene auf natürliche Weise zu erklären versucht, dann aber erneut mit unnatürlichen Begebenheiten und Geschehnissen aus der Vergangenheit konfrontiert wird, und erschafft so einen richtig guten Psycho- Film, der dem Prädikat "King" würdig ist.
Meine vorherigen Erwartungen, welche aus dem Trailer (Link) resultierten, wurden weitgehend übertroffen und es bleibt festzustellen: Zimmer 1408 war seit langer Zeit mal wieder ein Film der mich nahezu die gesamte Spieldauer fesselte! John Cusack überzeugt als Mike Enslin und Samuel L Jackson kommt in seiner Rolle als Hotel Manager Olin ziemlich cool und geheimnisvoll rüber. 1408 ist ein klasse Thriller mit ordentlich Spannung und überraschenden Schockmomenten, guten Schauspielern und Effekten, die zu keiner Zeit übertrieben oder unrealistisch wirken. King kann stolz auf Hafström sein.
89%
imdb.com sagt: 7.4/10
Stephen King- mit diesem Namen kann nahezu jeder Mensch etwas anfangen. Er ist bekannt für seine fesselnden Psycho- Romane und so ist es fast selbstverständlich, dass die meisten seiner Bücher verfilmt wurden. Jedoch ist die Umsetzung von Buch zu Film oft nicht den Vorstellungen der Fans bzw. der Zuschauer entsprechend und der Film erntet nur mäßigen bis gar keinen Erfolg.
Zimmer 1408 basiert ebenfalls auf einer King Story und Regisseur machte sich daran die Stephen- King – Filmreihe um ein weiteres Exemplar zu erweitern.
Mike Enslin (John Cusack) beschäftigt sich mit paranormalen Ereignissen, die er in seinen Romanen verewigt. Sein größter Wunsch ist es, bei einem solchen Spektakel einmal dabei zu sein, doch bei jedem gemeldetem Spuk handelt es sich um eine Fehlermeldung und Mike muss sich mit einer "ganz normalen Nacht" begnügen.
Beim Checken seiner Post entdeckt er eine merkwürdige Karte des Dolfin Hotels in New York, welche die Aufschrift "Don’t enter 1408" (Betreten sie nicht 1408) trägt.
Mike fliegt direkt nach New York und checkt dort ins Dolfin Hotel ein. Der Manager jedoch, bittet ihn eindringlich ein anderes Zimmer als 1408 zu buchen und berichtet von den mysteriösen Selbstmorden, die sich seit Eröffnung des Hotels in dem Zimmer ereignet haben. Mike ist davon wenig beeindruckt und betritt schließlich den Raum, indem noch niemand länger als 60 Minuten überlebt hat...
Wer einen Trailer zu Zimmer 1408 gesehen hat, der wird sich sicher gedacht haben "Mensch, das scheint n echter Knaller zu sein!" – zumindest war das bei mir so. Stephen Kings Bücher sind weltweit erfolgreich, die Filme kaum, was meistens auf schlechte Übertragungen zurück zu führen ist. Regisseur Mikael Hafström gelingt diese Umsetzung vortrefflich und er weiß die Spannung den ganzen Film über aufzubauen und –das wichtigste – auch aufrecht zu halten. Mit John Cusack (The Contract, Identität) und Samuel L. Jackson (Star Wars: Episode 3, Kill Bill Vol. 2) holte er zusätzlich zwei große Namen aus Hollywood ins Boot. Er zeigt besonderes den inneren Konflikt von Enslin, der damit kämpft nicht den Verstand zu verlieren und die Phänomene auf natürliche Weise zu erklären versucht, dann aber erneut mit unnatürlichen Begebenheiten und Geschehnissen aus der Vergangenheit konfrontiert wird, und erschafft so einen richtig guten Psycho- Film, der dem Prädikat "King" würdig ist.
Meine vorherigen Erwartungen, welche aus dem Trailer (Link) resultierten, wurden weitgehend übertroffen und es bleibt festzustellen: Zimmer 1408 war seit langer Zeit mal wieder ein Film der mich nahezu die gesamte Spieldauer fesselte! John Cusack überzeugt als Mike Enslin und Samuel L Jackson kommt in seiner Rolle als Hotel Manager Olin ziemlich cool und geheimnisvoll rüber. 1408 ist ein klasse Thriller mit ordentlich Spannung und überraschenden Schockmomenten, guten Schauspielern und Effekten, die zu keiner Zeit übertrieben oder unrealistisch wirken. King kann stolz auf Hafström sein.
89%
imdb.com sagt: 7.4/10
13. The Village – Das Dorf
Gehe niemals in den Wald
M. Night Shyamalan machte sich einen Namen in der Psycho- Welt und galt schnell als potentieller Nachfolger von Alfred Hitchcock, doch schon bald wurden Kritiken laut, dass seine Filme zwar zu Beginn fesselnd sind, später aber die Spannungskurve schnell fiel und der Zuschauer den Film mit vermischten Gefühlen verließ.
Am kommenden Sonntag - dem 28.10.2007 - läuft im Fernsehen die Free-TV Premiere von The Village – Das Dorf. Der Film schwappte als Erfolgshit von Shyalaman aus den USA nach Deutschland in die Kinos und nun sicherte sich Pro7 die Rechte des Mystery-Thrillers und weckt mit einem erwartungsvollem Trailer die Neugierde der Zuschauer.
In einem kleinen Dorf in Covington geistern die mysteriösen Geschichten des Walds umher. Dunkle Gestalten, die die Bewohner des Dorfes "die Unaussprechlichen" nennen, sollen sich in den Wäldern des ansonsten gemütlichen Dorfes umhertreiben und niemand traut sich auch nur in die Nähe des Waldes.
Als Lucius Hunt, ein Bewohner des Dorfes, der von der blinden Ivy Walker - ebenfalls Bewohnerin von Covington geliebt wird - von Noah, einem geistig zurückgebliebenen Mann, schwer verwundet wird und dringend neue Medikamente braucht, beschließt Ivy sofort ihm zu helfen und macht sich mit 2 Begleitern auf den Weg durch den Wald, den die "Unaussprechlichen" bewohnen.
Große Klappe, wenig dahinter!
Zunächst einmal ne kleine Entschuldigung, dass der Storyteil diesmal relativ kurz ausfällt, aber erstens würde man wichtige Ereignisse im Film verraten und zweitens gibt es auch nicht wirklich viel zu berichten.
Zaubertinte: [Alleine die Tatsache, dass eine blinde Frau alleine durch den Wald läuft, einen der Unaussprechlichen austrickst, die Medizin für ihren verwundeten Geliebten – hier allerdings mit Hilfe eines freundlichen Rangers - besorgt und den Weg wieder alleine zurück läuft, lässt manchen Autoren eiskaltes Wasser den Rücken hinunter laufen.]
Was von Pro7 mit einem vielversprechendem Trailer angekündigt wurde endet in Öde und Trägheit. Gerade mal die ersten 20-30 Minuten sind einigermaßen in Ordnung, womöglich auch, weil man die Erwartungen noch hoch geschraubt hat und der Film prinzipiell auch Potential hat. Hier zeigt sich auch deutlich, das typische Shyamalan Schema seiner Filme: Anfang hui - Ende Pfui!
Folglich verfliegt die Spannung schnell und die Geschichtsstränge werden vorhersehbar und langweilig.
Als Mysterythriller angekündigt sollten sich Freunde des Genres schon fragen, weshalb die FSK die Alterbeschränkung auf 12 setzte und somit auf eine Stufe von Harry Potter. Ist man es von Thrillern gewöhnt, dass die Spannung bis zu einem bestimmten Punkt steigt, geht The Village auf diesen Punkt ansatzweise zu und dann gerade aus vorbei und endet in gähnender Langeweile. Trotz bekannten Schauspielern wird der Film wohl im Durchschnitt Hollywoods verschwinden und nur wenige Fans zu sich zählen können.
Positiv ist noch zu erwähnen, dass sich Shymalan nicht zu schade war, selbst eine kleine Rolle zu übernehmen und nicht nur hinter der Kamere mitwirkt.
32%
imdb.com sagt: 6.6/10
Homepage_des_Films
Gehe niemals in den Wald
M. Night Shyamalan machte sich einen Namen in der Psycho- Welt und galt schnell als potentieller Nachfolger von Alfred Hitchcock, doch schon bald wurden Kritiken laut, dass seine Filme zwar zu Beginn fesselnd sind, später aber die Spannungskurve schnell fiel und der Zuschauer den Film mit vermischten Gefühlen verließ.
Am kommenden Sonntag - dem 28.10.2007 - läuft im Fernsehen die Free-TV Premiere von The Village – Das Dorf. Der Film schwappte als Erfolgshit von Shyalaman aus den USA nach Deutschland in die Kinos und nun sicherte sich Pro7 die Rechte des Mystery-Thrillers und weckt mit einem erwartungsvollem Trailer die Neugierde der Zuschauer.
In einem kleinen Dorf in Covington geistern die mysteriösen Geschichten des Walds umher. Dunkle Gestalten, die die Bewohner des Dorfes "die Unaussprechlichen" nennen, sollen sich in den Wäldern des ansonsten gemütlichen Dorfes umhertreiben und niemand traut sich auch nur in die Nähe des Waldes.
Als Lucius Hunt, ein Bewohner des Dorfes, der von der blinden Ivy Walker - ebenfalls Bewohnerin von Covington geliebt wird - von Noah, einem geistig zurückgebliebenen Mann, schwer verwundet wird und dringend neue Medikamente braucht, beschließt Ivy sofort ihm zu helfen und macht sich mit 2 Begleitern auf den Weg durch den Wald, den die "Unaussprechlichen" bewohnen.
Große Klappe, wenig dahinter!
Zunächst einmal ne kleine Entschuldigung, dass der Storyteil diesmal relativ kurz ausfällt, aber erstens würde man wichtige Ereignisse im Film verraten und zweitens gibt es auch nicht wirklich viel zu berichten.
Zaubertinte: [Alleine die Tatsache, dass eine blinde Frau alleine durch den Wald läuft, einen der Unaussprechlichen austrickst, die Medizin für ihren verwundeten Geliebten – hier allerdings mit Hilfe eines freundlichen Rangers - besorgt und den Weg wieder alleine zurück läuft, lässt manchen Autoren eiskaltes Wasser den Rücken hinunter laufen.]
Was von Pro7 mit einem vielversprechendem Trailer angekündigt wurde endet in Öde und Trägheit. Gerade mal die ersten 20-30 Minuten sind einigermaßen in Ordnung, womöglich auch, weil man die Erwartungen noch hoch geschraubt hat und der Film prinzipiell auch Potential hat. Hier zeigt sich auch deutlich, das typische Shyamalan Schema seiner Filme: Anfang hui - Ende Pfui!
Folglich verfliegt die Spannung schnell und die Geschichtsstränge werden vorhersehbar und langweilig.
Als Mysterythriller angekündigt sollten sich Freunde des Genres schon fragen, weshalb die FSK die Alterbeschränkung auf 12 setzte und somit auf eine Stufe von Harry Potter. Ist man es von Thrillern gewöhnt, dass die Spannung bis zu einem bestimmten Punkt steigt, geht The Village auf diesen Punkt ansatzweise zu und dann gerade aus vorbei und endet in gähnender Langeweile. Trotz bekannten Schauspielern wird der Film wohl im Durchschnitt Hollywoods verschwinden und nur wenige Fans zu sich zählen können.
Positiv ist noch zu erwähnen, dass sich Shymalan nicht zu schade war, selbst eine kleine Rolle zu übernehmen und nicht nur hinter der Kamere mitwirkt.
32%
imdb.com sagt: 6.6/10
Homepage_des_Films
14. American Gangster
Nach dem Tod seines Arbeitgebers, der viel für Frank Lucas bedeutet hat, steigt Frank selber in den Drogenhandel ein um die entstandene Lücke zu füllen. Er beginnt Drogen über einen Cousin bei den amerikanischen Truppen aus Vietnam zu importieren und in den USA unter dem Namen „Blue Magic“ zu niedrigen Preisen verkaufen. Frank gewinnt immer mehr Macht und baut sich sein eigenes Drogenimperium auf, bis der Polizeibeamte Richie Roberts auf ihn aufmerksam wird.
Basierend auf einer wahren Geschichte, die sich Anfang der 70er Jahre in den USA ereignete wurde die Story des größten Drogenbosses in den Vereinigten Staaten von Gladiator Regisseur Ridley Scott verfilmt.
In American Gangster verlaufen zwei Storylines parallel zueinander. Zum einen die Geschichte von Frank Lucas (Denzel Washington), wie er sich in seinem Umkreis immer mehr Ansehen verschafft und dabei meistens radikal vorgeht und zum anderen die des Polizeibeamten Richie Roberts (Russel Crowe), der sowohl privaten Problemen mit seiner Frau als auch beruflichen Schwierigkeiten ins Auge sieht. Nachdem er 1.000.000 Dollar mit nicht gekennzeichneten Scheinen zurückgibt lacht die ganze Polizeiwache über ihn. Außerdem hat sein Kollege massive Drogenprobleme. An dieser Stelle beginnen sich die beiden Geschichten langsam zu verflechten. Scotts vollzog diese Verbindung nicht abrupt, sondern langsam und mit großer Sorgfalt. Dabei legte er besonderes Augenmerk auf die Veränderung von Frank, die nicht nur an seinem Aussehen, sondern vor allem an seinem Verhalten zu erkennen ist.
Ein großer Film verlangt einen großen Regisseur. Das ist Ridley Scott und er versteht es die Dramatik des Films dem Zuschauer nahe zulegen, der interessiert die Geschichte, die in Europa weitgehend unbekannt blieb, verfolgt.
Nur über die Länge sollte man sich Gedanken machen, da manche Abschnitte des knapp 160 Minuten langen Films etwas träge vorüber gehen. Für Fans des Genres ist American Gangster ein absolutes Muss. Wer allerdings einen Action-Film erwartet wird enttäuscht, da sich der Hauptteil im dramatischen Bereich abspielt.
84%
imdb.com sagt: 8.2/10
Nach dem Tod seines Arbeitgebers, der viel für Frank Lucas bedeutet hat, steigt Frank selber in den Drogenhandel ein um die entstandene Lücke zu füllen. Er beginnt Drogen über einen Cousin bei den amerikanischen Truppen aus Vietnam zu importieren und in den USA unter dem Namen „Blue Magic“ zu niedrigen Preisen verkaufen. Frank gewinnt immer mehr Macht und baut sich sein eigenes Drogenimperium auf, bis der Polizeibeamte Richie Roberts auf ihn aufmerksam wird.
Basierend auf einer wahren Geschichte, die sich Anfang der 70er Jahre in den USA ereignete wurde die Story des größten Drogenbosses in den Vereinigten Staaten von Gladiator Regisseur Ridley Scott verfilmt.
In American Gangster verlaufen zwei Storylines parallel zueinander. Zum einen die Geschichte von Frank Lucas (Denzel Washington), wie er sich in seinem Umkreis immer mehr Ansehen verschafft und dabei meistens radikal vorgeht und zum anderen die des Polizeibeamten Richie Roberts (Russel Crowe), der sowohl privaten Problemen mit seiner Frau als auch beruflichen Schwierigkeiten ins Auge sieht. Nachdem er 1.000.000 Dollar mit nicht gekennzeichneten Scheinen zurückgibt lacht die ganze Polizeiwache über ihn. Außerdem hat sein Kollege massive Drogenprobleme. An dieser Stelle beginnen sich die beiden Geschichten langsam zu verflechten. Scotts vollzog diese Verbindung nicht abrupt, sondern langsam und mit großer Sorgfalt. Dabei legte er besonderes Augenmerk auf die Veränderung von Frank, die nicht nur an seinem Aussehen, sondern vor allem an seinem Verhalten zu erkennen ist.
Ein großer Film verlangt einen großen Regisseur. Das ist Ridley Scott und er versteht es die Dramatik des Films dem Zuschauer nahe zulegen, der interessiert die Geschichte, die in Europa weitgehend unbekannt blieb, verfolgt.
Nur über die Länge sollte man sich Gedanken machen, da manche Abschnitte des knapp 160 Minuten langen Films etwas träge vorüber gehen. Für Fans des Genres ist American Gangster ein absolutes Muss. Wer allerdings einen Action-Film erwartet wird enttäuscht, da sich der Hauptteil im dramatischen Bereich abspielt.
84%
imdb.com sagt: 8.2/10
15. Lissi und der wilde Kaiser
Lang ist es her, als Michael „Bully“ Herbig seinen Fans die Frage stellte, welchen Film er nach dem riesigen Erfolg von „Der Schuh des Manitu“ als nächstes drehen sollte. Damals gewann „(T)Raumschiff Surprise“ mit einem beeindruckendem Vorsprung vor einem 2. Teil von dem Manitu. Doch irgendwie merkte man „Bully“ damals schon an, dass er viel lieber eine Sissi Parodie gedreht hätte. Jetzt, drei Jahre nachdem seine Parodie mit den schwulen Weltraumhelden bombastische Erfolge erzielte, schickte er auch die österreichische Prinzessin in auf seine Weise in die Kinos. Doch anders als man es von „Bully“ kennt.
Hauptpersonen in „Lissi und der wilde Kaiser“ sind sowohl Lissi, der Michael Herbig Gesicht und Stimme verlieh, und der Yeti, gesprochen von Waldemar Kobus.
Der Yeti lebt im Himalaya glücklich und zufrieden, bis er eines Tages in eine Gletscherspalte fällt und mit dem Teufel (Badesalz) einen Pakt schließt. Der Yeti soll binnen einer Woche die schönste Frau der Welt zum Teufel bringen, sonst würde er mit dem Leben bezahlen. So macht sich der Yeti direkt auf die Suche und stößt schon bald auf die Kaiserin Lissi. Doch nachdem er sie entführt hat beginnen unvorhergesehene Dinge das Vorhaben des Yetis zu stören...
Ob sich Herbig von dem CGI- Boom anstecken lies oder ob er keine Lust hatte sich erneut vor die Kamera zu stellen bleibt mal im Kino-Saal stehen. Feststeht jedoch, dass „Bully“ ein Talent für Komik hat und weiß, wie er Gags platzieren muss. Der Film lebt von einem übertriebenen Humor und den herausragend gesprochenen Figuren von Lissi, dem Feldmarschall und Kaiser Franz.
Bei „Lissi und der wilde Kaiser“ bleibt kaum ein Auge trocken und auch wenn manche Gags vorhersehbar sind, drückt „Bully“ mit nahezu jeder Szene kräftig aufs Zwerchfell und setzt dem Film seinen eigenen Stempel auf.
Lissi reiht sich nahtlos in die Reihe der besten deutschen Komödien ein und ist ein Film für die ganze Familie.
90%
Lang ist es her, als Michael „Bully“ Herbig seinen Fans die Frage stellte, welchen Film er nach dem riesigen Erfolg von „Der Schuh des Manitu“ als nächstes drehen sollte. Damals gewann „(T)Raumschiff Surprise“ mit einem beeindruckendem Vorsprung vor einem 2. Teil von dem Manitu. Doch irgendwie merkte man „Bully“ damals schon an, dass er viel lieber eine Sissi Parodie gedreht hätte. Jetzt, drei Jahre nachdem seine Parodie mit den schwulen Weltraumhelden bombastische Erfolge erzielte, schickte er auch die österreichische Prinzessin in auf seine Weise in die Kinos. Doch anders als man es von „Bully“ kennt.
Hauptpersonen in „Lissi und der wilde Kaiser“ sind sowohl Lissi, der Michael Herbig Gesicht und Stimme verlieh, und der Yeti, gesprochen von Waldemar Kobus.
Der Yeti lebt im Himalaya glücklich und zufrieden, bis er eines Tages in eine Gletscherspalte fällt und mit dem Teufel (Badesalz) einen Pakt schließt. Der Yeti soll binnen einer Woche die schönste Frau der Welt zum Teufel bringen, sonst würde er mit dem Leben bezahlen. So macht sich der Yeti direkt auf die Suche und stößt schon bald auf die Kaiserin Lissi. Doch nachdem er sie entführt hat beginnen unvorhergesehene Dinge das Vorhaben des Yetis zu stören...
Ob sich Herbig von dem CGI- Boom anstecken lies oder ob er keine Lust hatte sich erneut vor die Kamera zu stellen bleibt mal im Kino-Saal stehen. Feststeht jedoch, dass „Bully“ ein Talent für Komik hat und weiß, wie er Gags platzieren muss. Der Film lebt von einem übertriebenen Humor und den herausragend gesprochenen Figuren von Lissi, dem Feldmarschall und Kaiser Franz.
Bei „Lissi und der wilde Kaiser“ bleibt kaum ein Auge trocken und auch wenn manche Gags vorhersehbar sind, drückt „Bully“ mit nahezu jeder Szene kräftig aufs Zwerchfell und setzt dem Film seinen eigenen Stempel auf.
Lissi reiht sich nahtlos in die Reihe der besten deutschen Komödien ein und ist ein Film für die ganze Familie.
90%
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